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Der tägliche Podcast über Geschichte von der Antike bis heute, über Europa und die Welt, über die Geschichte der Menschheit: 15 Minuten zu historischen Persönlichkeiten und Erfindungen. Von George Washington bis Rosa Luxemburg, vom Büstenhalter bis Breaking Bad.

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  • Yesterday · 14 min

    Der Vater der Aufzugbremse: Elisha Graves Otis

    Er stoppte den freien Fall: Elisha Graves Otis (geboren 3.8.1811) erfand die Sicherheitsbremse für Aufzüge. Seine Idee veränderte Städte, Architektur und unseren Alltag. In diesem Zeitzeichen erzählt Ralph Erdenberger: wie aus einer kaum beachteten Vorführung ein weltberühmter Technik-Mythos wird, weshalb Fahrstühle Hochhäuser und moderne Großstädte überhaupt erst ermöglichen, warum der Aufzug die soziale Ordnung in mehrstöckigen Häusern auf den Kopf stellt, was sich hinter dem "Elevator Pitch" verbirgt, wie das Verhalten im Fahrstuhl zum Gegenstand eigener Benimmregeln wird. Mit seiner Absturzsicherung schafft der US-Mechaniker Elisha Graves Otis die technische Voraussetzung dafür, dass Menschen höheren Gebäuden und ihren Aufzügen vertrauen. Aus den ersten Personenaufzügen entwickelt sich ein Fortbewegungsmittel, das das Bild moderner Großstädte nachhaltig prägt. Doch die Geschichte seiner Erfindung ist mehr als eine Geschichte der Technik. Sie erzählt auch von neuen Formen des Zusammenlebens auf engstem Raum, von unausgesprochenen Verhaltensregeln und von einem Ort, an dem sich Fremde für wenige Sekunden begegnen. Auch deshalb wird der Aufzug zu einem beliebten Schauplatz für Filme, Legenden und urbane Ängste. Das sind unsere wichtigsten Interviewpartner: Andreas Bernhard (Kulturwissenschaftler) Thomas Oppermann (TÜV Rheinland) Weiterführende Links: ARDalpha: Geschichte des Aufzugs in Bildern ZDF: Wie sicher sind Aufzüge und wie verhalten wir uns in der engen Kabine? Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt. Die Macherin und der Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autor: Ralph Erdenberger Redaktion: Sefa Inci Suvak

  • Sunday · 14 min

    Fritz Lang: Der Besessene der bewegten Bilder

    Er gilt als Kino-Genie und als Despot am Set. Als Filmregisseur Fritz Lang am 2.8.1976 stirbt, nimmt er auch das Geheimnis um den Tod seiner ersten Frau mit ins Grab. In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Klug: wie Fritz Lang vom Wiener Jungen zu einem der einflussreichsten Filmregisseure des 20. Jahrhunderts wird, warum sein Monumentalfilm "Metropolis" die UFA an ihre finanziellen Grenzen bringt, weshalb Fritz Lang in Hollywood neu anfängt. Als Jugendlicher entdeckt Fritz Lang im Kino seine Faszination für bewegte Bilder und beschließt, selbst Geschichten für die Leinwand zu erzählen. Mit Filmen wie "Metropolis", "M – Eine Stadt sucht einen Mörder" und den "Dr. Mabuse"-Filmen prägt er das Kino nachhaltig. Seine kompromisslose Suche nach Perfektion macht ihn berühmt, aber auch gefürchtet. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten verlässt Lang Deutschland und setzt seine Karriere in Hollywood fort. Bis heute gilt er als einer der bedeutendsten Regisseure der Filmgeschichte. Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner: Rolf Aurich, Deutsche Kinemathek, Berlin LEMO: Fritz Lang Harvard Film Archive: The complete Fritz Lang Weiterführende Links: Zeitzeichen: UFA-Palast in Berlin eröffnet (am 18.09.1919) Zeitzeichen: Alfred Hitchcocks Film "Der unsichtbare Dritte" in Deutschland SWR Kultur: 100 Jahre Metropolis: SWR Symphonieorchester spielt Filmmusik ein Planet Wissen: Hollywood – Mythos und Realität Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt. Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autor: Thomas Klug Redaktion: Frank Zirpins

  • Saturday · 16 min

    Unentdeckt mitten in Berlin: Amerikas Partisanen im Kalten Krieg

    Am 1. August 1956 entsteht Detachment A Berlin. Für den Fall einer sowjetischen Invasion trainiert die geheime US-Einheit Sabotage und Partisanenkampf. In diesem Zeitzeichen erzählt Martin Herzog: warum mitten im Berliner Grunewald Waffen in geheimen Lagern vergraben werden, weshalb US-Soldaten sich in zivil unter die Berliner Bevölkerung mischen, ob eine geheime Spezialeinheit den Verlauf des Kalten Krieges hätte beeinflussen können. Am 1. August 1956 gründet die US-Armee in West-Berlin die geheime Spezialeinheit Detachment-A. Ihre Mitglieder bereiten sich auf den Ernstfall eines Krieges zwischen NATO und Warschauer Pakt vor: Im Falle eines sowjetischen Angriffs sollen sie hinter den feindlichen Linien Bahnstrecken, Brücken und Wasserkanäle sabotieren. Dafür legen sie in Berlin geheime Waffenlager an, üben konspiratives Arbeiten und tarnen sich als Zivilisten. Jahrzehntelang bleibt die Existenz der Einheit nahezu unbekannt – selbst befreundeten Geheimdiensten. Erst nach dem Ende des Kalten Krieges wird bekannt, welche Rolle Detachment A im Verteidigungsplan der USA für West-Berlin spielen sollte. Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner: James Stejskal, Militärhistoriker und Autor, Ex-Green-Beret, Ex-CIA, Ex-Detachment-A Erich Schmidt-Eenboom, Historiker, Journalist und Autor, spezialisiert auf Geheimdienste James Stejskal: Special Forces Berlin. Clandestine Cold War Operations of the U.S. Army’s Elite, 1956-1990. Philadelphia 2020 Erich Schmidt-Eenboom und Ulrich Stoll: Die Partisanen der NATO. Stay-Behind-Organisationen in Deutschland 1946–1991, Berlin 2016 Weiterführende Links: Zeitzeichen: NATO-Doppelbeschluss - Frieden schaffen mit noch mehr Waffen Zeitzeichen: Die "Küchendebatte" zwischen Nixon und Chruschtschow Zeitzeichen: Verrat im Kalten Krieg - wie West-Spion Tiedge zur Stasi ging Unser Hörtipp: Podcast „Vor 33“: Was für eine Gesellschaft lässt zu, dass eine rechtsextreme Partei die Macht übernimmt? Der Podcast blickt in fünf Folgen zurück auf die Jahre vor 1933: auf eine Demokratie im Krisenmodus, in der sich Gewalt normalisiert und radikale Antworten immer attraktiver werden. Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt. Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autor: Martin Herzog Redaktion: Matti Hesse

  • Friday · 14 min

    Ein Ballonflug zwischen Forscherdrang und Lebensgefahr

    Eine riskante Expedition bringt zwei deutsche Forscher an ihre Grenzen - und verändert das Verständnis der Atmosphäre grundlegend. Mit Folgen für die Klimaforschung. In diesem Zeitzeichen erzählt Daniela Wakonigg: wie eine Ballonfahrt im Kaiserreich zum wissenschaftlichen Großereignis wird, warum zwei Meteorologen ihr Leben riskieren, um Messdaten aus extremen Höhen zu gewinnen, welche überraschende Beobachtung das damalige Wissen über die Atmosphäre infrage stellt, weshalb bald unbemannte Ballone bald als verlässliche Messinstrumente gelten, wie daraus die Entdeckung einer neuen Atmosphärenschicht entsteht. Zwei Mitarbeiter des Königlich Preußischen Meteorologischen Instituts haben sich vorgenommen, in eine Höhe vorzudringen, in der zuvor noch nie ein Mensch gewesen ist: Arthur Berson und Reinhard Süring. Sie starten von Berlin aus mit einem riesigen Gasballon mit dem Namen "Preußen". Er ist der größte im Kaiserreich. Bis zur Höhe von 9.000 Metern verläuft der Aufstieg einigermaßen problemlos. Dann wird das Schlafbedürfnis immer größer, weil der Sauerstoffgehalt immer mehr abnimmt. Kurz bevor die beiden Männer in Ohnmacht fallen, gelingt es, den Sinkflug einzuleiten. Das rettet ihnen das Leben - und die Messergebnisse. Das ermöglicht ein neues Bild der Atmosphäre, das bis heute Forschung und Klimadebatten prägt. Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner: Frank Beyrich (Meteorologe, Reinhard-Süring-Stiftung, Deutscher Wetterdienst) Arthur Berson und Reinhard Süring: Ein Ballonaufstieg bis 10.500 m. Illustrierte Aeronautische Mitteilungen, Heft 4. Berlin 1901 Guy Brasseur: The Air and its Secrets. Les Ulis bei Paris 2025 Weiterführende Links: tagesschau.de: Himmelsstürmer Planet Wissen: Aufbau der Erdatmosphäre WDR: Sprung aus Stratosphäre - Weltrekordsprung aus 39 Kilometern Höhe (2012) Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt. Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autorin : Daniela Wakonigg Redaktion: Sefa Inci Suvak Technik: Moritz Raestrup

  • Thursday · 15 min

    "Nine-Eleven" von 1916: Deutsche Agenten erschüttern New York

    Eine der größten nicht-nuklearen Explosionen der Geschichte ereignet sich am 30.7.1916 auf der Black-Tom-Insel bei New York. Die Freiheitsstatue wird beschädigt - von deutschen Bombenlegern. In diesem Zeitzeichen erzählt Almut Finck: von einer der größten nicht-nuklearen Explosionen der Geschichte, welche Rolle deutsche Seeleute, irische Hafenarbeiter und Spione in Nadelstreifen dabei spielen, wieso die Bundesrepublik noch bis 1979 für die Schäden aus dem Jahr 1916 aufkommen muss. In der Nacht zum 30. Juli 1916 bebt in New York buchstäblich die Erde. Auf der kleinen Hafeninsel Black Tom ist ein Munitionsdepot explodiert. Die Folgen sind enorm: Mindestens fünf Menschen verlieren ihr Leben, im Umkreis von 40 Kilometern bersten die Fensterscheiben und auch die Freiheitstatue auf der benachbarten Liberty Island wird erheblich beschädigt - bis heute ist die Fackel für Besucher gesperrt. Dass man auf eigenem Boden so verwundbar ist, trifft die amerikanische Seele tief. Denn schon bald wird klar: Die Explosion ist kein Unfall, sondern Sabotage unter Beteiligung deutscher Geheimagenten. Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner: Heribert von Feilitzsch, deutsch-amerikanischer Historiker mit Schwerpunkt Spionage und Geschichte der Geheimdienste Heribert von Feilitzsch: The Secret War on the United States in 1915. A Tale of Sabotage, Labor Unrest, and Border Troubles. USA 2015 Jules Witcover: Sabotage at Black Tom. Imperial Germany’s Secret in America, 1914-1917. Chapel Hill 1989 Weiterführende Links: Zeitzeichen: 07.12.1941 - Angriff auf Pearl Harbor Zeitzeichen: 11. September 2001 - Die Terroranschläge auf das World Trade Center und das Pentagon Hörtipp: Edo, die größte Stadt der Welt – Tokyo im 18. Jahrhundert: Radiowissen Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt. Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autorin: Almut Finck Redaktion: Emily Jeuckens und Frank Zirpins Technik: Annette Skrzydlo

  • Wednesday · 14 min

    Eine Prinzessin als "Erlöserin"? Brasiliens Ende der Sklaverei

    Prinzessin Isabel (geb. 29.7.1846) beendet mit einer Unterschrift die Sklaverei in Brasilien. Doch wer hat die Freiheit von 700.000 Menschen wirklich erkämpft? In diesem Zeitzeichen erzählt Christina Weise: wie Prinzessin Isabel zur Symbolfigur der Abschaffung der Sklaverei wird, welche Rolle der Aktivist André Rebouças dabei spielt, Prinzessin Isabel für die Abschaffung der Sklaverei zu gewinnen, wie eine breite Bewegung Druck auf Politik und Gesellschaft ausübt, weshalb wirtschaftliche Interessen und internationale Einflüsse den Prozess prägen, warum der Mythos der „Erlöserin" heute kritisch hinterfragt wird. Als Prinzessin Isabel im Mai 1888 das "Goldene Gesetz" unterschreibt, jubeln die Menschen in Rio de Janeiro: Brasilien schafft damit offiziell die Sklaverei ab. Die Kronprinzessin wird gefeiert, verehrt und glorifiziert. Doch der Weg zu diesem Moment ist lang und konfliktreich. Jahrzehntelang kämpfen Gegner der Sklaverei für die Freiheit. Viele von ihnen sind selbst ehemals versklavt. Sie organisieren Proteste, helfen versklavten Menschen bei der Flucht und erhöhen den politischen Druck auf Regierung und Parlament. Währenddessen wird Isabel zur Projektionsfigur – zwischen politischem Kalkül, religiöser Überzeugung und den Machtinteressen einer bröckelnden Monarchie. Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner: Paulo Rezzutti (Forscher und Autor zahlreicher Bücher über die brasilianische Kaiserfamilie) Philippe Arthur dos Reis (Historiker mit dem Schwerpunkt Stadtgeschichte, kulturelles Erbe und soziale Bewegungen) Roderick J. Barman: Princess Isabel of Brazil: Gender and Power in the Nineteenth Century. Lanham, Maryland 2002 Ynaê Lopes dos Santos: Racismo brasileiro: uma história da formação do país. São Paulo 2022 Weiterführende Links: Planet Wissen: Sklaverei Arte: Brasilien - Ein Tanz gegen die Sklaverei DLF: Sklaverei in Brasilien - Das Erbe von Rio de Janeiro Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt. Die Macherin und der Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autorin: Christina Weise Redaktion: Matti Hesse

  • July 28 · 14 min

    Der "Nasenjoseph": Ein Berliner Arzt und die Schönheitschirurgie

    1896 führt der Berliner Arzt Jacques Joseph eine der ersten Schönheits-OPs durch. Er mindert Leid - und zementiert das, was wir heute "Normschönheit" nennen. In diesem Zeitzeichen erzählt Erik Hlacer: wer besonders von den ersten Schönheits-OPs profitiert, von Schönheitsidealen und gesellschaftlichen Normen, warum Joseph eine Professur für plastische Chirurgie an der Berliner Charité ablehnt, dass auch er von der aufkommenden nationalsozialistischen Verfolgung betroffen ist. Im frühen 20. Jahrhundert werden chirurgische Eingriffe von der Medizinwelt verteufelt. Doch ein Mann verändert dieses Denken für immer: der Berliner Schönheitschirurg Jacques Joseph, genannt Nasenjoseph. Als Auszubildender operiert er 1896 die abstehenden Ohren eines Jungen - aus "Schönheitsgründen". Obwohl das Ergebnis begeistert, wird er von seinem Chef wegen des unnötigen Eingriffs ohne Rücksprache entlassen. Es ist der Startschuss für Josephs eigene Karriere. Er eröffnet eine Praxis und entwickelt Operationsmethoden, vor allem für die Modellierung und Verkleinerung der Nase. Damit befreit er seine Patienten von psychischem Leid, bekräftigt jedoch gleichzeitig die Normen, die dieses Leid überhaupt erst erzeugt haben. Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner: Paula-Irene Villa Braslavsky, Soziologin Ronald Gerste, Medizinhistoriker Hans Behrbohm/Walter Briedigkeit: Jacques Joseph - Ein Pionier der plastischen Gesichtschirurgie. Berlin 2006 Fluter: Operation Seele. Wie der deutsche Chirurg Jacques Joseph die moderne Schönheitschirurgie erfunden hat Weiterführende Links: Zeitzeichen: 17. Dezember 1972 - Der deutsche Chirurg Gerhard Küntscher stirbt in Glücksburg Ausgerechnet - Schönheits-OP Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt. Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autor: Erik Hlacer Redaktion: Emily Jeuckens und David Rother

  • July 27 · 15 min

    Autorin mit Privatmuseum: Das bunte Leben von Gertrude Stein

    Die Schriftstellerin Gertrude Stein (gestorben am 27.7.1946) wird heute immer wieder auf einen Satz reduziert. Dabei hat ihre Geschichte so viel mehr zu bieten. In diesem Zeitzeichen erzählt Christian Kosfeld: unter welchen Umständen Gertrude Stein in der US-Provinz aufwächst, was ihr berühmter Satz "Rose ist eine Rose, ist eine Rose, ist eine Rose" bedeutet, wie sie Künstler wie Picasso und Hemingway beeinflusst, auf welche Weise sie den Zweiten Weltkrieg überlebt, wie sie ein freies Leben führt und dennoch politisch widersprüchlich bleibt. Gertrude Stein schreibt unermüdlich, sammelt Kunst und wird zur zentralen Figur der Pariser Szene. In ihrer Wohnung treffen sich Maler, Schriftsteller und Musiker. Hier entsteht ein Netzwerk, das die Moderne entscheidend prägt. Ihre Texte brechen mit Konventionen: Wiederholungen, Alltagssprache und ungewohnte Bilder formen einen Stil, der viele fasziniert und ebenso viele überfordert. Während ihre experimentellen Werke lange als schwer zugänglich gelten, wird sie mit einer Autobiografie plötzlich international bekannt und zur literarischen Berühmtheit. Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner: Ulla Haselstein (Professorin für Amerikanistik an der Freien Universität Berlin) Ulla Haselstein: Gertrude Steins literarische Porträts. Göttingen 2019 Alice B. Toklas: Gertrude Stein - Autobiographie. Berlin 2021 Stefana Sabin: Gertrude Stein. Hamburg 1996 Uda Strätling (Hrsg.): Gertrude Stein - Das große Lesebuch. Frankfurt am Main 2017 Weiterführende Links: ARD Hörspiel-Speicher: Vier Heilige als Spanische Landschaft - Nach Gertrude Stein The Metropolitan Museum: Pablo Picassos Bild von Gertrude Stein Hörtipp: Podcast von Bayern 2: Buchgefühl - Lesung und Gespräch Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt. Die Macherin und die Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autor: Christian Kosfeld Redaktion: Jakob Schiffer und Sefa Inci Suvak

  • July 26 · 14 min

    Rembrandt: Vom Star-Maler zum bankrotten Außenseiter

    Rembrandts Karriere in der Amsterdamer Kunstszene ist steil: Er profitiert vom Boom der Stadt, doch sein Eigensinn steht dem Erfolg im Weg. Am 26.7.1656 ist er bankrott. In diesem Zeitzeichen erzählt Anja Reinhardt: wie Rembrandt von Leiden ins florierende Amsterdam zieht, warum sich in seinen Bildern zahlreiche Selbstporträts finden, über den frühen Tod seiner Frau Saskia, womit er das liberale Amsterdamer Bürgertum provoziert. Rembrandt van Rijn ist nicht nur ein begnadeter Maler, er bedient auch perfekt den Geschmack der neuen Eliten im aufstrebenden Amsterdam. Das zahlt sich aus. Allein vom Honorar für seine berühmte "Nachtwache" kann er sich ein stattliches Haus kaufen, das er mit wertvollen Kunstwerken und kuriosen Raritäten füllt. Doch die Zeiten ändern sich, die Kunden wünschen sich gefälligere Bilder. Rembrandts Farbpalette hingegen wird dunkler, die Gesichter verletzlicher, die Bilder sperriger. Was die Kunstwelt heute als späten Rembrandt bewundert, kostet ihn zu Lebzeiten immer mehr Auftraggeber. Am 26. Juli 1656 erklärt er schließlich seine Zahlungsunfähigkeit und verliert infolgedessen seine Sammlungen und sein Haus. Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner: Dr. Justus Lange, Leitung, Gemäldegalerie Alte Meister Prof. Dr. Jochen Sander, stellvertretender Direktor des Städel Museums Justus Lange/Timo Trümper: Rembrandt 1632. Entstehung einer Marke. Petersberg 2026 Jochen Sander: Rembrandts Amsterdam. Goldene Zeiten? München 2025 Stephanie S. Dicker/Jochen Sander: Nennt mich Rembrandt. Kreativität und Wettbewerb in Amsterdam um 1630-1655. München 2022 Weiterführende Links: Planet Wissen: Rembrandt Stichtag: 6. April 1990 - Anschlag auf Rembrandts Nachtwache Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de. Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt. Die Macherinnen hinter diesem Zeitzeichen: Autorin: Anja Reinhardt Redaktion: Carolin Rückl

  • July 25 · 14 min

    Die Banditenkönigin Indiens: Phoolan Devi

    Sie wurde vergewaltigt, gejagt und eine gefürchtete Rebellin. Nach Jahren im Gefängnis zog sie ins Parlament ein. Am 25. Juli 2001 wurde Phoolan Devi erschossen. In diesem Zeitzeichen erzählt Christiane Kopka: dass Phoolan Devi schon als Mädchen sexualisierte Gewalt erfährt, warum sich vieles in ihrem Leben nicht zuverlässig rekonstruieren lässt, weshalb sie bis heute für viele ein Symbol des Widerstands von Frauen aus unteren Kasten ist. Die Mörder kommen in der Mittagspause. Am 25. Juli 2001 wird Phoolan Devi, Abgeordnete der linken Samajwadi-Partei, vor ihrem Haus in Neu-Delhi erschossen Einer der Täter gibt später an, aus Rache für das Massaker im Dorf Behmai gehandelt zu haben. Dort war Phoolan Devi einst wochenlang festgehalten, gedemütigt und von Männern höherer Kasten vergewaltigt worden. Doch ihr gelingt die Flucht und sie schlägt zurück. Bei ihrem Vergeltungsangriff werden 20 Männer erschossen – bis heute ist umstritten, welche Rolle sie selbst dabei spielte. Das Blutbad begründet ihren Mythos als Banditenkönigin und Rächerin der unteren Kaste. Elf Jahre sitzt sie ohne Gerichtsverfahren im Gefängnis, nach ihrer überraschenden Freilassung wird sie als Symbolfigur der unteren Kasten zweimal ins indische Unterhaus gewählt. Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner: Nadja-Christina Schneider, Professorin am Institut für Asien- und Afrikawissenschaften an der Humboldt-Universität Berlin Phoolan Devi: Ich war die Königin der Banditen - Ein legendäres Leben. Bergisch Gladbach 2002 Mala Sen: Bandit Queen - Die Geschichte der Phoolan Devi. München 1993 Veena Kade-Luthra: Phoolan Devi - Die Legende einer indischen Banditin. Frankfurt/Main 1983 Weiterführende Links: Planet Wissen: Frauen in Indien Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt. Die Macherinnen hinter diesem Zeitzeichen: Autorin: Christiane Kopka Redaktion: Sefa Inci Suvak

  • July 24 · 14 min

    Ende der Altsteinzeit: Wie friedlich waren unsere Vorfahren?

    Vor rund 10.000 Jahren endet die Altsteinzeit. Sie prägt bis heute unser Bild vom "wilden Urmenschen". Steckt das "Recht des Stärkeren" wirklich in unseren Genen? In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Pfaff: wie hartnäckig sich das Bild vom brutalen Keulenmenschen hält, warum Charles Darwins Evolutionstheorie oft missverstanden wird, wieso in der Altsteinzeit Zusammenarbeit und Lernen wichtiger sind als körperliche Stärke, weshalb damals Gleichberechtigung und flexible Rollen das Leben bestimmen, wie die Frage nach der wahren Natur des Menschen heute beantwortet werden kann. Das Bild vom gewalttätigen Urmenschen ist tief im kollektiven Gedächtnis verankert. Filme und populäre Darstellungen zeigen Kämpfe um Ressourcen als treibende Kraft der Evolution. Doch die Forschung zeichnet ein anderes Bild: Entscheidend ist über Millionen von Jahren nicht Stärke, sondern Anpassungsfähigkeit, Kooperation und Wissen. Der entscheidende Wendepunkt in der Menschheitsgeschichte findet erst mit dem Ende der Altsteinzeit statt. Vor rund 10.000 Jahren werden die Jäger und Sammler zu Bauern und Viehzüchtern. Damit ändert sich das Zusammenleben grundlegend: Es gibt erste Hinweise auf beginnende Hierarchien, Herrschaft, Privateigentum, auf Überfälle, Krieg, Sklaverei und Patriarchat. Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner: Thorsten Uthmeier (Professor für Ur- und Frühgeschichte, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen) Andreas Pastoors (Professor für Ur- und Frühgeschichte, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen) Thorsten Uthmeier und Doris Mischka (Hg.): Steinzeit in Bayern. Freiburg im Breisgau 2023 David Graeber und David Wengrow: Anfänge – eine neue Geschichte der Menschheit. Stuttgart 2022 Marshall Sahlins: Das Menschenbild des Westens. Ein Missverständnis? Berlin 2017 Marylène Patou-Mathis: Weibliche Unsichtbarkeit – wie alles begann. München 2022 Weiterführende Links: Planet-Wissen: Steinzeit TerraX: Sternstunden der Steinzeit Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt. Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autor: Thomas Pfaff Redaktion: Matti Hesse Technik: Sarah Fitzek

  • July 23 · 14 min

    König Roderich und der Untergang des Westgotenreichs

    Im Juli 711 stirbt der letzte Westgotenkönig Roderich im Kampf gegen ein Heer aus Berbern und Arabern. Es folgen fast 800 Jahre muslimischer Herrschaft auf der iberischen Halbinsel. In diesem Zeitzeichen erzählt Tobias Sauer: warum König Roderich mit seinen Adligen im Streit liegt, welche Schätze die Araber auf der Iberischen Halbinsel suchen, dass Roderichs Witwe sich mit einem Eroberer neu verheiratet, wie sein Tod eine 700-jährige muslimische Herrschaft einläutet. Der Legende nach verbündet sich Julian, Statthalter auf der nordafrikanischen Seite der Straße von Gebraltar, mit den Arabern. Der Grund: Der westgotische König Roderich soll Julians Tochter geschwängert haben. Die Rache endet tödlich: Der König fällt im Juli 711 im Kampf gegen die arabisch-berberischen Truppen. Historiker halten es jedoch für wahrscheinlicher, dass die Araber zu einem Beutezug übers Meer gesetzt haben - ohne Julians Hilfe. Der Tod Roderichts eröffnet ihnen dann unerwartet die Chance, die Herrschaft über die Iberische Halbinsel zu übernehmen. Zumal der Widerstand nicht zu groß ist. Teile der westgotischen Eliten arrangieren sich rasch mit den neuen Machthabern. Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner: Sabine Panzram, Professorin für Alte Geschichte, Universität Hamburg Ibn Abd-el-Hakem: The Islamic Conquest of Spain. Whitefish 2010 Roger Collins: Visigothic Spain, 409 – 711. Malden, Mass. 2004 Roger Collins: The Arab conquest of Spain: 710 – 797. Oxford 1998 Weiterführende Links: Uni Köln: Chronica Muzarabica SWR 2 Wissen: Al-Andalus heute – Spaniens muslimisches Erbe Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt. Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autor: Tobias Sauer Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak Technik: Martin Kropp

  • July 22 · 14 min

    Goethes dickster Wälzer: Der Tragödie zweiter Teil

    "Faust I" ist Goethes bekanntestes Werk. Aber die Geschichte geht noch 12.000 Verse weiter, in "Faust II". Als Goethe am 22.7.1831 den letzten Vers geschrieben hatte, wollte er das Werk selbst niemals gedruckt sehen. In diesem Zeitzeichen erzählt Marko Rösseler: über die Ursprungsgeschichte des Dr. Faust, welche Rolle Friedrich Schiller bei der Entstehung der Bücher spielt, warum "Faust II" eine Teamarbeit ist, wo sich Künstliche Intelligenz im "Faust II" entdecken lässt. "Das Hauptgeschäft zu Stande gebracht", notiert der schon greise Goethe am 22. Juli 1831 in sein Tagebuch. Mehr als zwei Jahrzehnte nach "Faust I" vollendet er der Tragödie zweiten Teil. Veröffentlichen will Goethe die Fortsetzung des suchenden Fausts und des teuflischen Mephistos nicht: "Da kommen sie und fragen, welche Idee ich in meinem Faust zu verkörpern gesucht. Als ob ich das selber wüsste und aussprechen könnte." Erst nach seinem Tod erscheint "Faust II" und bis heute wird darüber gestritten, ob am Ende Faust oder Mephisto die Wette gewinnt . Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner: Prof. Anne Bohnenkamp-Renken (Literaturwissenschaftlerin und Direktorin des freien deutschen Hochstifts, zu dem auch das Goethe-Haus in Frankfurt gehört) Historisch-kritische Edition von Goethes Faust. DFG-Projekt unter der Leitung von Anne Bohnenkamp-Renken (Freies Deutsches Hochstift), Silke Henke (Goethe- und Schiller-Archiv) und Fotis Jannidis (Julius-Maximilians-Universität Würzburg). Hybride Publikation Karl Otto Conrady: Goethe. Leben und Werk. Düsseldorf/Zürich 1999. Weiterführende Links: ARD Sounds: Faust Forward – Der Teufel steckt im Detail ZeitZeichen - 18. Juni 1788: Goethe kehrt von seiner Italienreise zurück Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt. Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autor: Marko Rösseler Redaktion: Frank Zirpins Technik: Sascha Schiemann

  • July 21 · 14 min

    Entdeckt die geheime Schrift im Licht: Joseph Fraunhofer

    Am 21.7.1801 stürzt in München eine Werkstatt ein - unter den Trümmern begraben: der Lehrling Joseph Fraunhofer. Er überlebt und wird später zum Pionier der Optik. In diesem Zeitzeichen erzählt Heiner Wember: wie Napoleon das Leben von Joseph Fraunhofer beeinflusst, dass sein Perfektionismus ihn in die Forschung drängt, was sich hinter den Fraunhofer-Linien verbirgt, wie er zum Ritter von Fraunhofer aufsteigt, über den frühen Tod des Unternehmers und Wissenschaftlers. Als Vollwaise landet Joseph Fraunhofer als Handlanger eines Spiegelmachers in München. Da hockt er in einer fensterlosen Kammer und schuftet für seinen mickrigen Lebensunterhalt. Bis das marode Haus über ihm zusammenbricht - und er wie durch ein Wunder gerettet wird. Sein Schicksal rührt die Münchner, davon will Kurfürst Max profitieren und gibt Joseph eine großzügige Geldsumme. Es ist der Grundstock für seine erste Glasschneidemaschine. Bald produziert er hochwertiges Glas für Brillen, Operngläser, Mikroskope und Fernrohre. Zur Verbesserung seiner optischen Geräte experimentiert Fraunhofer - und wird zum angesehenen Wissenschaftler der Optik. Heute ist er Namenspatron der Fraunhofer-Gesellschaft, die mit 75 Instituten angewandte Forschung betreibt. Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner: Andreas Martin Bräu, Biograf Andreas Martin Bräu: Die Gesetze des Lichts. Das erstaunliche leben des Joseph von Fraunhofer. München 2026 Weiterführende Links: Fraunhofer Gesellschaft: Joseph von Fraunhofer Deutsches Museum: Joseph Fraunhofer: Sein letztes Geheimnis Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt. Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autor: Heiner Wember Redaktion: Christoph Tiegel und David Rother Technik: Moritz Raestrup

  • July 20 · 14 min

    Mungo Park und das Rätsel des Niger

    20. Juli 1796: Mungo Park erreicht den Niger. Der schottische Forscher sucht den Verlauf des legendären Flusses - und riskiert dafür sein Leben. In diesem Zeitzeichen erzählt Melahat Simsek: welchen Einfluss Mungo Parks Entdeckung auf die Entwicklung der Handelsnetzwerke in Westafrika hat, warum Mungo Park von den westafrikanischen Stammesführern misstrauisch beäugt wird, was der amerikanische Schriftsteller T.C. Boyle durch Mungo Parks Erlebnisse über Westafrika lernt, warum Parks Erfolg in Frankreich für Unruhe sorgt. Der junge schottische Arzt Mungo Park setzt alles daran, die Rätsel um den Niger zu lösen. 1794 kann er die kurz zuvor in London gegründete "African Association" für eine Expedition gewinnen. Viel Geld, Ausrüstung und eine Mannschaft bekommt er allerdings nicht. Am 7. März 1796 gerät Mungo Park im heutigen Mali in Gefangenschaft. Man hält ihn für einen Spion, der Handelsrouten auskundschaftet. Fast verdurstet und dem Hungertod nahe kann er nach vier Monaten fliehen. Völlig allein erreicht er sein Ziel. Am 20. Juli 1796 steht Mungo Park als erster Europäer am Ufer des Niger. Wegen der beginnenden Regenzeit muss der Entdecker jedoch den Rückweg antreten. Mehr tot als lebendig erreicht er neun Monate später seinen Ausgangspunkt Pisania. An Heiligabend 1797 ist Mungo Park wieder zurück an der Themse. Im Januar 1805 beauftragt ihn die Regierung mit einer zweiten Expedition, um Quelle und Mündung des Niger zu finden. Mit einer staatlichen Ausrüstung, genug Geld und 70 Soldaten bricht Mungo Park zu seiner zweiten Afrikareise auf, die am Ende selbst zum Rätsel wird. Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner: Prof. Dr. Andreas Eckert, Historiker und Afrikawissenschaftler, Berlin Dr. T.C. Boyle, amerik. Schriftsteller und Autor Mungo Park: Reisen ins Innerste Afrika. Dem Geheimnis des Niger auf der Spur, Wiesbaden 2021 T.C. Boyle: Wassermusik, München 2014 Andreas Eckert: Kolonialismus, Frankfurt am Main 2006 Weiterführende Links: Planet Wissen: Übersichtsseite Afrika Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt. Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autorin: Melahat Simsek Redaktion: Matti Hesse Technik: Christoph Schneider

  • July 19 · 14 min

    Nilpferd in Senfsauce: Was in den Kolonien auf den Teller kam

    Das "Kolonialkochbuch" von 1906 soll deutschen Frauen das Leben in den Kolonien erleichtern. Neben Rezepten liefert es Einblicke in den Rassismus fernab des Kaiserreichs. In diesem Zeitzeichen erzählt Maren Gottschalk: warum deutsche Frauen zu Beginn des 20. Jahrhunderts in die Kolonien ziehen, worum sich der Frauenbund der deutschen Kolonialgesellschaft kümmert, wodurch in den Speiseplänen der Kolonisten Kohlrabi, Äpfel und Spinat ersetzt werden, welche ungewöhnlichen Zutaten in Fleischrezepten zum Einsatz kommen. Olga Rosenberg, die Autorin des ersten deutschen Kolonial-Kochbuchs, arbeitet als geprüfte Kochlehrerin in Berlin und ist wahrscheinlich nie selbst in die Kolonien gereist. Auftraggeber ihres Kochbuchs ist das Kolonialwirtschaftliche Komitee, das die wirtschaftlichen Interessen von Unternehmern, Siedlern und Wissenschaftlern bündelt, und den Alltag von Kolonisten erleichtern will. Das Fleisch des Flusspferdes gilt laut Kochbuch als etwas grob, aber immerhin noch ganz gut genießbar, namentlich das Rückenfleisch. Die Wangen und der Schwanz gelten als hervorragend schmackhaft, auch die Füße werden gern gegessen. Vom Elefanten gelten die Füße und das Herz als schmackhafte, beliebte Gerichte. Nur ein Rezept stößt bei den Leserinnen und Lesern des Kolonial-Kochbuchs auf Protest: Der Affenrücken wird in einer zeitgenössischen Rezension des Kochbuchs kritisiert, weil man sagt, das muss nicht sein. Vermutlich, weil der Affe und Mensch zu nah verwandt sind. Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner: Dr. Regina Frisch, Expertin für historische Kochbücher, Würzburg Olga Rosenberg: Kolonial-Kochbuch, Berlin 1906 Antonie Brandeis: Kochbuch für die Tropen, Berlin 1907 Regina Frisch: Schwarzsauer von einer Ente auf javanische Art. In: Kolonialismus - Imperialismus - Dekolonisation. Beiträge zur Globalgeschichte Nr. 6, herausgegeben von Markus A. Denzel und Mark Häberlein Marianne Bechhaus-Gerst, Mechthild Leutner: Frauen in den deutschen Kolonien, Berlin 2009 Livia Loosen: Deutsche Frauen in den Südsee-Kolonien des Kaiserreichs, Bielefeld 2014 Weiterführende Links: Planet Wissen: Kolonialismus - Europas Kolonien Planet Wissen: Deutsche Geschichte - Deutsche Kolonien Zeitzeichen: 12.06.1931 - Der Kölner Zoo stellt "Neukaledonier" als "Kannibalen" aus Planet Wissen: Wohnen - Die Geschichte der Küche Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt. Die Macherinnen hinter diesem Zeitzeichen: Autorin: Maren Gottschalk Redaktion: Carolin Rückl und Sefa Inci Suvak

  • July 18 · 14 min

    Dies Alliensis - der verfluchte 18. Juli im alten Rom

    Ein schwarzer Tag: der 18. Juli 390 v. Chr. Das Heer wird von den Kelten geschlagen, die Stadt belagert und gedemütigt. Rund um den Tag ranken sich wilde Mythen. In diesem Zeitzeichen erzählt Marfa Heimbach: wie der griechische Historiker Plutarch den Überfall der Kelten auf Rom erklärt, wo der Unterschied zwischen Kelten und Galliern liegt, wie die Furcht vor den Kelten noch Jahrhunderte nach dem Überfall politisch genutzt wird, wie der Historiker Titus Livius die römische Geschichte in Zyklen von rund 400 Jahren einteilt. Schon Wochen vor dem 18. Juli 390 v. Chr. verbreitet sich im alten Rom die Nachricht, dass die Kelten aus dem Norden über die Alpen gezogen und mit Riesengeschrei in Italien eingefallen seien. Jeder Römer weiß auch nach Jahrhunderten noch, was sich an jenem heißen Sommertag des 18. Juli 390 vor Chr. etwa 15 Kilometer nördlich von Rom ereignet. Da, wo das kleine Flüsschen Allia in den Tiber mündet. Die Römer sehen sich umringt von Feinden. Schrecken und Panik verbreiten sich. Zu richtigen Kämpfen kommt es gar nicht. Die Römer fliehen Richtung Tiber, wo viele in den Strudeln ertrinken. Andere retten sich ins benachbarte Veji, wieder andere flüchten zurück nach Rom, zu ihren Frauen und Kindern. Die Kelten fallen in Rom ein. Sie verwüsten die Stadt, morden, rauben und setzen vieles in Brand. Die Römer flüchten mit Waffen, Getreide und Gold hoch auf die Burg und das Kapitol. Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner: Simon Lentzsch (Althistoriker, Universität Greifswald) Uwe Walter (Althistoriker, Universität Bielefeld) Simon Lentzsch: Roma Victa. Von Roms Umgang mit Niederlagen. Berlin 2019 Titus Livius: Ab Urbe Condita. Buch IV-VI., Römische Geschichte. Düsseldorf/Zürich 1991 Uwe Walter: Memoria und res publica. Zur Geschichtskultur im republikanischen Rom. Frankfurt 2004 Weiterführende Links: Zeitzeichen: 21.04.753 v. Chr. - Romulus gründet Rom Zeitzeichen 02.10.235 v. Chr.: Pax Romana - 200 Jahre Frieden im Römischen Reich Zeitzeichen: 02.08.216 v. Chr.: Schlacht von Cannae zwischen Karthagern und Römern Zeitzeichen: 60 n.Chr. - Der Boudicca-Aufstand der Kelten gegen Rom Boudicca. Die Keltenkriegerin - Infos und Hintergründe Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt. Die Macherinnen hinter diesem Zeitzeichen: Autorin: Marfa Heimbach Redaktion: Emily Jeuckens und Sefa Inci Suvak Technik: Sarah Fitzek

  • July 17 · 14 min

    Spaniens zerbrochener Traum von der freien Republik

    Kämpfer aus aller Welt unterstützen die Spanische Republik nach dem Staatsstreich vom 17.7.1936. Doch die Waffenhilfe von Europas Faschisten für Franco ist zu groß. In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Pfaff: von einer enormen Welle der Solidarität mit der Spanischen Republik, dass das Land schon vor dem Krieg politisch, wirtschaftlich und sozial zerrissen ist, wie Spanien zum idealen Testfeld für den geplanten Luftangriffskrieg der Nazis in Europa wird, wie der Krieg in Kunst und Literatur bis heute weiterlebt. In Spanien herrscht Anfang der 1930er-Jahre eine explosive Stimmung. Verschiedene Gruppen stehen sich gegenüber, Linke und Republikaner sowie Konservative und Militärs. Am 17. Juli 1936 kommt es schließlich zum großen Knall. Unter General Francisco Franco putscht das Militär gegen die republikanische Regierung. Es ist der Beginn eines Bürgerkriegs, bei dem auch Deutschland unter Hitler und Italien unter Mussolini mitmischen. Sie kämpfen auf Seiten der Putschisten und schicken Soldaten- und Fliegerverbände. Der Krieg in Spanien dauert fast drei Jahre, hinterlässt hunderttausende Opfer und eine Diktatur unter Franco. Diese endet 1975, die innere Aussöhnung Spaniens aber lässt da noch lange auf sich warten. Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner: Paul Ingendaay, 18 Jahre Kulturkorrespondent der FAZ in Spanien Paul Ingendaay: Entscheidung in Spanien. München 2026 George Orwell: Mein Katalonien (1938) Alfred Kantorowicz: Spanisches Kriegstagebuch (1948) Hans-Magnus Enzensberger: Der kurze Sommer der Anarchie. Berlin 1972 Weiterführende Links: Stichtag: 20. November 1975 - Francisco Franco stirbt in Madrid Stichtag: 26. April 1937 - Die "Legion Condor" zerstört Guernica Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt. Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autor: Thomas Pfaff Redaktion: Frank Zirpins

  • July 16 · 14 min

    Der Fänger im Roggen: Wie der Krieg Salingers Welterfolg prägte

    Am 16.7.1951 erscheint "Der Fänger im Roggen". Ein Welterfolg, der Generationen prägt. J.D. Salinger schrieb Teile im Krieg - ein Trauma, das den Roman verändert. In diesem Zeitzeichen erzählen Markus Harmann und Joachim Heinz: wie Salingers Kriegserlebnisse den Roman prägen, von seiner Begegnung mit Ernest Hemingway, warum das Buch fast nicht erschienen wäre, wer genau dieser "Fänger im Roggen" eigentlich ist. "Der Fänger im Roggen" ist ein Roman, der Generationen prägt. Erschienen am 16. Juli 1951, wird das Buch bis heute mehr als 65 Millionen Mal verkauft. Und das, obwohl es aufgrund seiner derben Wortwahl zensiert, entstellt und gekürzt wird, wie kaum ein zweiter amerikanischer Roman des 20. Jahrhunderts. Der englische Originaltext enthält 44 Mal das Wort "fuck" und 255 Mal das Wort "goddam". Das Buch handelt von einem 16-jährigen Ausreißer, der durch New York irrt und gegen die Welt der Erwachsenen rebelliert. Der Autor ist J.D. Salinger. Teile des Romans schreibt er im Zweiten Weltkrieg, manchmal direkt an der Front. Nach dem Erfolg dieses ersten und einzigen Romans verschwindet Salinger von der Bildfläche. Sein Werk aber wirkt bis heute nach. Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner: Kenneth Slawenski, Salinger-Biograf Alfred Hornung, Professor für Amerikanistik am Obama Institute for Transnational American Studies an der Uni Mainz Kenneth Slawenski: Das verborgene Leben des J.D. Salinger. Berlin 2012 David Shields/Shane Salerno: Salinger - Ein Leben. München 2013 Jerome D. Salinger: Der Fänger im Roggen. Boston 1951 Jerome D. Salinger: The Magic Foxhole, 1944/45 (Kurzgeschichte) Weiterführende Links: Stichtag: 16. November 1944: Schwerste Schlacht im Hürtgenwald beginnt Stichtag: 6. Juni 1944 - Alliierte landen in der Normandie Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt. Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autoren: Markus Harmann und Joachim Heinz Redaktion: Matti Hesse Technik: Thomas Bleul

  • July 15 · 14 min

    Fotografie als Widerstand: Lee Millers Blick in die Dunkelheit

    Lee Miller erlebt den Zweiten Weltkrieg als Fotografin. Am 15.7.1941 druckt die US-Vogue ihr Bild "Fire Masks". Ihr Weg führt sie immer tiefer in die Schrecken des Krieges. In diesem Zeitzeichen erzählt Irene Geuer: wie Lee Miller im Frühjahr 1941 das Foto "Fire Masks" in London aufnimmt, warum die darauf gezeigten zwei Frauen dem Leitspruch "Beauty and Duty" entsprechen, was Lee Miller an die Front zieht, wieso sie sich in Hitlers Badewanne fotografieren lässt. Der Legende nach wird Lee Miller auf den Straßen von New York als Model entdeckt. Das Lächeln vor der Kamera genügt ihr bald nicht mehr. Sie sucht sich den seinerzeit berühmtesten Fotografen Man Ray als Lehrer und trifft durch ihn die Pariser Avantgarde und Surrealisten. Deren Bildsprache überträgt sie in die Fotografie. Mit Willensstärke schafft es Lee Miller, sich als US-Kriegsreporterin zu akkreditieren. Sie dokumentiert die Landung in der Normandie und Befreiung von Konzentrationslagern. Berühmt wird das Foto von ihr in Hitlers Badewanne: mit den noch von Dachau verschmutzten Stiefeln, aufgenommen von David Scherman. Ein inszenierter, stiller Triumph über das Regime. Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner: Evelyn Urban, Institut für Kunst- und Musikwissenschaften, Uni Graz Prof. Dr. Robert Bering, Professor für Rehabilitationswissenschaften an der Uni Köln Lee Miller: Krieg – Mit den Alliierten in Europa, herausgegeben von Antony Penrose. München 2015. Evelyn Urban: Eine Amerikanerin fotografiert das Kriegsende und nimmt ein Bad in Hitlers Wanne: Lee Millers Kriegsfotografien 1945, Masterarbeit. 2023. Antony Penrose: Immer lieber woanders hin – das Leben der Lee Miller. Berlin 2023. Weiterführende Links: Stichtag: 6. Juni 1944 - Die Alliierten landen in der Normandie Zeitzeichen: 01.08.1910: Geburtstag der Fotografin Gerda Taro Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt. Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autorin: Irene Geuer Redaktion: Frank Zirpins