Artwork for Quarks Daily
Science

Quarks Daily

Quarks

Deine Themen wissenschaftlich geprüft: Es gibt so viele Fragen, die auf eine Antwort warten, und so viele Entscheidungen, die zu treffen sind. Quarks hilft dir, dich gut zu orientieren. Auf Basis wissenschaftlicher Expertise und Studien. Und wir schauen nach guten Ideen für nachhaltige Lösungen. Quarks – gemacht mit Hirn, Herz und deinem Rundfunkbeitrag!

  • 999 episodes
  • Updated Yesterday

Episodes999

  • July 10 · 21 min

    Wie wir arbeiten - Evidenzbasiert und transparent

    Außerdem: Bewegung ist wichtig - Aber was ist mit Menschen im Rollstuhl? (10:02) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Host in dieser Folge ist Sebastian Sonntag. Und hier kommen die wichtigsten Infos für euch. WIE WIR ARBEITEN - EVIDENZBASIERT UND TRANSPARENT Wer steht eigentlich hinter den Beiträgen bei Quarks Daily? Wie funktionieren unsere Arbeitsabläufe? Welche Fragen beantworten wir im Podcast und welche nicht? Heute nehmen wir euch mit hinter die Kulissen. Autor: Andreas Schneider BEWEGUNG IST WICHTIG - ABER WAS IST MIT MENSCHEN IM ROLLSTUHL? Bewegung ist auch für Menschen im Rollstuhl wichtig und für Menschen mit anderen körperlichen Behinderungen. Aber oft ist es für sie schwieriger, weil Angebote und Zugang nicht barrierefrei sind. Autorin: Christina Sartori Körperliche Aktivität verbessert Gesundheit und Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen, zeigt diese internationale Studie: https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(21)01164-8/fulltext Das Forschungsinstitut für Inklusion durch Bewegung und Sport bietet verschiedene Informationen, auch über Studien, zu diesem Thema: https://www.fi-bs.de/ Was wünschen sich Menschen mit Beeinträchtigungen, damit sie sportlich aktiv sein können? In diesem Bericht ist das zusammengefasst: https://www.bgw-online.de/sport-und-inklusion-2 Leitlinien für körperliche Aktivität für querschnittsgelähmte Menschen: https://www.nature.com/articles/s41393-017-0017-3 Leitlinien der Weltgesundheitsorganisation für Bewegung für Menschen mit und ohne körperliche Behinderung: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7719906/ Rollstuhlnutzende Menschen leiden oft an Schulterschmerzen, zeigt diese Studie: https://www.archives-pmr.org/article/S0003-9993(99)90285-X/fulltext Auch moderate Mengen an Ausdauer- und Krafttraining zeigen gesundheitliche Effekte bei körperlich behinderten Menschen: https://www.nature.com/articles/s41393-017-0017-3 Welche Barrieren Menschen mit körperlichen Einschränkungen im Weg stehen, wenn sie sich mehr bewegen wollen, erläutert diese Studie: https://www.researchgate.net/publication/5436489_Physical_activity_for_youth_with_disabilities_A_critical_need_in_an_underserved_population Quarks Daily: Richtig sitzen – Gibt es das? https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:dd3d818b4953640d/

  • July 9 · 22 min

    Tigermücke und Co. - Was wirklich gegen Mückenkrankheiten hilft

    Außerdem: Andere Sprache, andere Persönlichkeit? (12:57) Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Host in dieser Folge ist Sebastian Sonntag. Und hier kommen die wichtigsten Infos. TIGERMÜCKE UND CO. - WAS WIRKLICH GEGEN MÜCKENKRANKHEITEN HILFT Mückenkrankheiten wie das West-Nil-Fieber werden in Deutschland durch den Klimawandel immer wahrscheinlicher. Wie können wir uns schützen? Entscheidend ist das Zusammenspiel von Mücken, Vögeln, Artenvielfalt und Stadtplanung. Autorin: Christina Satori Das West Nil Virus ist in Berlin mittlerweile endemisch, zeigt diese Studien: https://www.eurosurveillance.org/content/10.2807/1560-7917.ES.2023.28.48.2300258 Beleg, dass das West Nil Virus mittlerweile in Deutschland vorkommt und auch überwintern kann: https://www.mdpi.com/1999-4915/12/5/493 Studie, die an verschiedenen Orten in Berlin vergleicht, wo Mücken West-Nil Virus in sich tragen https://www.nature.com/articles/s41467-026-73251-5 ANDERE SPRACHE, ANDERE PERSÖNLICHKEIT? Viele Menschen, die mehrere Sprachen sprechen, haben das Gefühl, in jeder Sprache ein bisschen anders zu sein. Tatsächlich beeinflusst die Sprache, welche Facetten unserer Persönlichkeit in den Vordergrund treten. Autor: Tolga Sert Diese Studie zeigt: Sowohl die verwendete Sprache als auch der kulturelle Hintergrund des Gesprächspartners beeinflussen das Verhalten: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20944020/ Zweisprachige Menschen beschreiben sich je nach Sprache etwas unterschiedlich, weil jede Sprache unterschiedliche kulturelle Sichtweisen aktiviert: https://www.utpsyc.org/Nairan/research/bilingual.pdf Mehrsprachige empfinden ein “Ich liebe dich”, je nach Sprache, unterschiedlich emotional: https://eprints.bbk.ac.uk/id/eprint/709/1/dewaele3.pdf

  • July 8 · 24 min

    Zwischen den Zeilen - Warum Chats oft missverstanden werden

    Außerdem: Männerhass - Gibt es das wirklich? (14:24) Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Host in dieser Folge ist Sebastian Sonntag. Und hier kommen die wichtigsten Infos. ZWISCHEN DEN ZEILEN - WARUM CHATS OFT MISSVERSTANDEN WERDEN Im Chat fehlen Tonfall, Mimik und Timing, also fast alles, womit wir sonst Gefühle transportieren. Unser Gehirn füllt diese Lücke, oft mit der negativeren Interpretation. Entscheidend ist, das richtige Medium und alles Emotionale oder Kritische lieber persönlich zu klären als per Text. Autorin: Christiane Tovar Hier geht’s zur Studie, die zeigt: Wir überschätzen systematisch unsere Fähigkeiten, wenn es darum geht, Ironie und Tonfall per Text rüberzubringen: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16393025/ Dass wir auch private, mehrdeutige Textnachrichten im Zweifel negativ deuten, besonders bei sozialer Ängstlichkeit hat diese Studie gezeigt: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0747563215301084 Menschen treffen den Ton digitaler Nachrichten oft besser als gedacht: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2451958825001046 Ob verschiedene Generationen Emojis unterschiedlich verstehen, hat diese Studie untersucht und bei Gesichts-Emojis kaum Unterschiede gefunden: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2451958825001654 MÄNNERHASS - GIBT ES DAS WIRKLICH? Der Begriff taucht in Debatten über Feminismus und Gleichstellung immer wieder auf. Doch was versteht die Forschung darunter? Wie verbreitet sind abwertende Einstellungen gegenüber Männern und sind sie mit Frauenfeindlichkeit vergleichbar? Autorin: Chiara Gröning Hier findest du Hilfsangebote für Betroffene von Gewalt gegen Frauen: https://www.hilfetelefon.de/das-hilfetelefon/ Diese Studie hat die Haltung von Feminist:innen gegenüber Männern untersucht: https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/03616843231202708 Diese Befragung zeigt, dass ⅓ der Männer sich von Sexismus betroffen fühlen: https://www.bmbfsfj.bund.de/resource/blob/141246/6e1f0de0d740c8028e3fed6cfb8510fd/sexismus-im-alltag-pilotstudie-data.pdf Hier findet ihr die Zahlen zu Hasskriminalität: https://www.bka.de/DE/UnsereAufgaben/Deliktsbereiche/PMK/PMKZahlen/PMKZahlen_node.html#doc272486bodyText1

  • July 7 · 22 min

    Haustiere kuscheln - Tut das Mensch UND Tier gut?

    Außerdem: Warum die Zeit an uns vorbeirauscht (09:02) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Host dieser Folge ist Sebastian Sonntag. Und hier kommen die wichtigsten Infos für euch: HAUSTIERE KUSCHELN - TUT DAS MENSCH UND TIER GUT? Wer ein Haustier hat, verspürt oft das Bedürfnis, es zu streicheln und körperlich sehr nah zu sein. Oft beruht das auf Gegenseitigkeit. Wichtig ist, dass die Tiere selbst über Nähe und Distanz entscheiden können. Autorin: Alexandra Rank Wie sich die Berührung zwischen Mensch und Haustier auf das Wohlbefinden auswirkt, wurde hier untersucht: https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/08927936.2025.2520053#abstract In dieser Studie ging es darum, wann Haustiere und Besitzer den Kontakt zueinander suchen: https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/08927936.2024.2400782#d1e572 Ob uns Haustiere wirklich verstehen, wenn wir mit ihnen sprechen, das erfahrt ihr in diesem Quarks Daily Spezial: https://www.quarks.de/podcast/mit-haustieren-sprechen-quarks-daily-spezial/ WARUM DIE ZEIT AN UNS VORBEIRAUSCHT Viele Menschen haben das Gefühl, dass die Zeit immer schneller vergeht. Das liegt nicht nur daran, wie unser Gehirn Zeit verarbeitet, sondern auch an äußeren Umständen. Autorin: Christiane Tovar Hier geht’s zur Quarks Daily Folge über Routinen: https://www1.wdr.de/mediathek/audio/daily-quarks/index.html In dieser Studie hat Marc Wittmann untersucht, welchen Einfluss Körpersignale wie Atmung oder Herzschlag auf unser Zeitempfinden haben: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0301051111000032 Wenn wir uns langweilen, vergeht die Zeit langsamer: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36564417/ Viele Menschen haben das Gefühl, dass die Jahre mit dem Alter immer schneller vorbeiziehen: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16512313/ In dieser Studie kann man sehen, dass überraschende Ereignisse oder besonders intensive Eindrücke unser Zeitempfinden verändern: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0959438808000548

  • July 6 · 22 min

    Pestizide im Essen - Wie groß ist das Risiko?

    Außerdem: Aufwärmen vorm Sport - Schützt das vor Verletzungen? (13:31) Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Host in dieser Folge ist Sebastian Sonntag. Und hier kommen die wichtigsten Infos für euch. PESTIZIDE IM ESSEN - WIE GROSS IST DAS RISIKO? In der Regel überschätzen wir die gesundheitlichen Gefahren durch Pestizide in unserem Essen, aber es gibt auch noch offene Fragen zu dem Thema. Autorin: Christina Sartori So bewertet die Wissenschaft unsere Pestidzid-Aufnahme über Gewürze: https://www.mdpi.com/2504-3900/102/1/2054 Die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA zu Grenzwerten und Pestizidrückständen in Lebensmitteln: https://www.efsa.europa.eu/en/topics/pesticide-residues-food Gesundheitliche Risiken durch Pestizide in Lebensmitteln in Deutschland sind gering, ergibt diese Studie: https://www.nature.com/articles/jes20177 Vergleich von Landwirtschaft ohne, mit und mit wenig Einsatz von Pestiziden: https://acsess.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.2134/agronj2015.0512 Hier gehts zu Tagesschau.de und der Recherche zum Pestizid Fluazinam: https://www.tagesschau.de/investigativ/br-recherche/pestizid-fluazinam-100.html AUFWÄRMEN VORM SPORT - SCHÜTZT DAS VOR VERLETZUNGEN? Überall hört und liest man: Aufwärmen vor dem Sport ist super wichtig. Und ab und zu kommen dann die Gegenstimmen, die sagen: Es ist überflüssig oder sogar kontraproduktiv. Was stimmt denn jetzt? Autorin: Julia Demann Datenerhebung aus Deutschland zu Sportverletzungen: Sports injuries: population based representative data on incidence, diagnosis, sequelae, and high risk groups - PMC Literaturarbeit zur Reduktion von Verletzungen beim Sport durch Aufwärmen: https://www.researchgate.net/publication/407044884_Role_of_Warm-up_in_Reducing_Injuries_in_Athletes_1_1_2_2 Literaturarbeit dazu, wie, warum welches Aufwärmtraining Verletzungen reduzieren kann: https://www.mdpi.com/2075-4663/14/5/187?utm_ Den Podcast „Zeitkapsel: Achim, wie hast du Menschen aus der DDR geschmuggelt?“ findet ihr mit allen Folgen in ARD Sounds: https://1.ard.de/zeitkapsel-2?cp

  • July 4 · 27 min

    Öl und Gas - Wie unabhängig kann Deutschland werden?

    Deutschland ist bei Öl und Gas stark auf Importe angewiesen. Fracking, Kohle, Biogas und erneuerbare Energien gelten als Alternativen. Aber reichen sie, um unabhängig zu werden? / Weitere Infos findet Ihr hier: https://www.quarks.de/daily-quarks-spezial / Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Host in dieser Folge ist Marlis Schaum. Autor und Reporter ist Mathias Tertilt. Und hier kommen die wichtigsten Quellen zu dieser Folge. Informationen zum Primärengergieverbrauch gibt es hier: https://ag-energiebilanzen.de/ Hier findet ihr Daten zum Energieverbrauch in Deutschland vom Umweltbundesamt: https://www.umweltbundesamt.de/publikationen?keys=Energieverbrauch&topics=All&series=All&Availability=All&field_target_groups=All&language=All&sort_bef_combine=date_DESC Energieverbrauch für fossile und erneuerbare Wärme: https://www.umweltbundesamt.de/daten/umweltzustand-trends/energie/energieverbrauch-fuer-fossile-erneuerbare-waerme Schiefergas-Potentiale in Deutschland: https://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Rohstoffe/Downloads/Downloads_EN/Abschlussbericht_13MB_Schieferoelgaspotenzial_Deutschland_2016.pdf?__blob=publicationFile&v=1 Photovoltaik in Deutschland: https://www.ise.fraunhofer.de/de/veroeffentlichungen/studien/aktuelle-fakten-zur-photovoltaik-in-deutschland.html Windenergie-Potentiale in Deutschland: https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/erneuerbare-energien/windenergie-an-land Welche Einsparpotentiale gibt es durch Gebäudesanierung?: https://www.dena.de/infocenter/gebaeudereport-2025/ Hier haben wir geprüft, ob eine Rückkehr zur Atomenergie möglich wäre: https://www.quarks.de/technik/energie/atomkraft-jens-spahn/

  • July 3 · 21 min

    Voll getriggert - Missbrauchen wir Psycho-Begriffe?

    Außerdem: Gesundheit: Persönliche Schwachstellen gibt es die? (12:55) Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. VOLL GETRIGGERT – MISSBRAUCHEN WIR PSYCHO-BEGRIFFE? Der Begriff „Trigger“ ist heute längst Teil unserer Alltagssprache. Doch was ist ein Trigger eigentlich – und warum kann es helfen, Gefühle genauer zu benennen, statt alles als Trigger zu bezeichnen? Autor: Fatih Yücel Was Trigger Warnungen wirklich bringen, könnt ihr in dieser Meta-Analyse nachlesen: https://journals.sagepub.com/doi/full/10.1177/21677026231186625 Was wir unter Trauma verstehen und welche Auswirkungen das auf uns hat, könnt ihr in dieser Studie nachlesen: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34197173/ Und wie wichtig es ist, differenzierter über Gefühle zu sprechen, könnt ihr in dieser Studie nachlesen: https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/0963721414550708 PODCAST-TIPP: Hier gehts zu Quarks Mal angenommen - Europa wird digital unabhängig: https://www.ardsounds.de/sendung/quarks-mal-angenommen/urn:ard:show:09f1d0268d45a7d2/ und hier zu „Quarks Mal angenommen“ live sehen am 12.10.26 in Düsseldorf: https://www.zoon-podcast-week.de/podcast/quarks-mal-angenommen GESUNDHEIT: PERSÖNLICHE SCHWACHSTELLEN – GIBT ES DIE? Wie wir Schmerzen wahrnehmen und erleben hängt auch von unserer Erwartung ab. Dabei erkennen wir manchmal „Muster“, wo keine sind. Autorin: Christina Sartori Erwartung und Aufmerksamkeit beeinflusst Schmerzempfinden: https://link.springer.com/article/10.1007/s12529-011-9203-4 Erwartung beeinflusst Schmerzlinderung: https://link.springer.com/article/10.1007/s00482-022-00685-3 Schmerz wird im Gehirn verarbeitet: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0896627307005338 Wir Menschen erkennen oft Muster, wo es keine gibt. Das beeinträchtigt unsere Entscheidungen, erklären Kahnemann und Tversky hier: https://www.jstor.org/stable/1738360 Nicht jeder Mensch mit Schäden an der Wirbelsäule verspürt Schmerzen, zeigt diese Studie: https://www.ajnr.org/content/36/4/811

  • July 2 · 21 min

    Hitzewellen - Brauchen wir alle eine Klimaanlage?

    Außerdem: Passivrauchen - Wann ist es wie schädlich? (11:15) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Host dieser Folge ist Ina Plodroch. Und hier kommen die wichtigsten Infos für euch: HITZEWELLEN - BRAUCHEN WIR ALLE EINE KLIMAANLAGE? Der Klimawandel sorgt dafür, dass es mehr heiße Tage geben wird. Passives Kühlen ist wichtig, kommt aber auch an seine Grenzen. Autorin: Alexandra Rank Wie effektiv Sonnenschutz außerhalb der Fenster ist, wurde in dieser spanischen Studie untersucht: https://www.mdpi.com/2075-5309/14/2/556 Mit welcher Zeitverzögerung sich Gebäude aufheizen und abkühlen, darum ging es in dieser Forschungsarbeit aus den Niederlanden: https://rmets.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/qj.70053?utm_medium=article&utm_source=researchgate.net In dieser Studie wurde modelliert, wie groß der Energiebedarf bei uns wäre, wenn rund ein Drittel der Haushalte ein mobiles Klimagerät besitzen würde: https://arxiv.org/abs/2507.13534 Wie sich Klimaanlagen auf die Umgebungsluft auswirken, darum ging es in dieser Forschungsarbeit: https://www.mdpi.com/1660-4601/17/13/4645 Der Kühlungseffekt in einem Park ist geringer, wenn es keine Bäume gibt, zeigt diese Studie: https://www.nature.com/articles/s41467-021-26768-w Ab wann Hitze für uns gefährlich wird, darum ging es vor einiger Zeit in dieser Quarks Daily Folge: https://www1.wdr.de/mediathek/audio/daily-quarks/audio-hitze---wann-wird-sie-gefaehrlich-100.html PASSIVRAUCHEN - WANN IST ES WIE SCHÄDLICH? Zigarettenrauch kann man im Alltag kaum entgehen. Wie gefährlich ist das? Und welchen Unterschied macht es, ob ich draußen, in einer Bar oder im Auto bin? Autorin: Sophie Kuhlmann Übersicht über Passivrauchen: https://www.dkfz.de/fileadmin/user_upload/Krebspraevention/Download/pdf/RR/RR_2010_Bd14_Schutz-der-Familie-vor-Tabakrauch.pdf Gesundheitsschäden durch passiven Rauch: https://dbh.dc.gov/sites/default/files/dc/sites/doh/publication/attachments/Executive_Summary_2nd_Hand_Smoke_SG_Report_2006.pdf Nebenstromrauch ist 4x toxischer: https://tobaccocontrol.bmj.com/content/14/6/396

  • July 1 · 17 min

    Tankrabatt - Was hat er gebracht?

    Außerdem: War der Tankrabatt ökologisch das falsche Signal? (09:35) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Host dieser Folge ist Yvi Strüwing. Hier geht's zu unserem Lieblings-Nachrichten-Podcast 0630: https://1.ard.de/0630?Quarks=Tankrabatt Und hier kommen die wichtigsten Infos für euch: TANKRABATT - WAS HAT ER GEBRACHT? Der Tankrabatt kam größtenteils bei den Menschen an. Profitiert haben aber vor allem Besserverdienende. Wer braucht wirklich Entlastung bei den hohen Spritpreisen? Und wie könnte eine gezielte Unterstützung aussehen? Autorin: Katharina Mau Diese Kurzstudie der RWTH Aachen untersucht, wie sich die Entlastung durch den Tankrabatt verteilt hat und wie viel des Geldes bei energiearmen Haushalten angekommen ist: https://www.rwth-aachen.de/cms/root/wir/aktuell/pressemitteilungen/april-2026/~bshghd/rwth-studie-zu-tankrabatt/ Verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten wegen der hohen Energiepreise: Die haben Wissenschaftler vor Beginn des Tankrabatts beim Science Media Center eingeordnet: https://www.sciencemediacenter.de/angebote/welche-unterstuetzung-wegen-hoher-energiepreise-ist-sinnvoll-26073 Wissenschaftler*innen des Forschungsprojekts Ariadne kritisieren, dass ein Tankrabatt den Anreiz senkt, aufs E-Auto umzusteigen: https://ariadneprojekt.de/publikation/kurzdossier-gezielt-entlasten-fossile-importabhaengigkeit-verringern/

  • June 30 · 25 min

    Offenheit - Kann ich auch zuviel von mir erzählen?

    Außerdem: Psychische Störungen - Ein Risiko für Gewalt? (14:55) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Host in dieser Folge ist Yvi Strüwing. Und hier kommen noch die wichtigsten Infos für Euch: OFFENHEIT - KANN ICH AUCH ZUVIEL VON MIR ERZÄHLEN? Offenheit ist ein menschliches Grundbedürfnis: Über uns selbst zu sprechen, aktiviert im Gehirn Belohnungssysteme und schafft Nähe vorausgesetzt, die Bedingungen stimmen. Schwierig wird es aber, wenn wir zu viel von uns preisgeben. Autorin: Christiane Tovar Dass Personen es als belohnend erleben, über sich selbst zu sprechen, zeigt diese Studie aus Harvard: https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.1202129109 Wenn uns etwas emotional mitnimmt, wollen wir meistens darüber reden: https://www.researchgate.net/publication/254609896_Social_sharing_of_emotion_following_exposure_to_a_negatively_valenced_situation Die Studie zeigt: Menschen teilen besonders dann sehr viele persönliche Informationen, wenn sie ängstlich sind, Aufmerksamkeit suchen oder soziale Medien problematisch intensiv nutzen. https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/00332941221122861 Nutzer reagieren auf Social Media positiver auf persönliche und authentische Beiträge als auf inszenierte Selbstdarstellungen: https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/0144929X.2025.2590096 Wie gute Gespräche funktionieren, könnt ihr in dieser Folge von Quarks Daily nachhören: https://www.ardaudiothek.de/episode/quarks-daily-dein-taeglicher-wissenspodcast/jahresrueckblick-bitte-an-das-schoene-denken/wdr/14008241/ PODCAST-TIPP: Hier gehts zum Y-Kollektiv-Podcast: https://1.ard.de/y_kollektiv_der_podcast?c=malange PSYCHISCHE STÖRUNGEN - EIN RISIKO FÜR GEWALT? Nach Amoktaten wie zuletzt in Leipzig fragen sich viele: Haben Menschen mit psychischen Störungen ein höheres Gewaltrisiko? Und wenn ja - was ließe sich tun, um solche Taten zu verhindern? Autor: Lukas Kohlenbach Wie hoch das tatsächliche Risiko sein könnte, lässt sich anhand von Daten aus Schweden abschätzen: https://jamanetwork.com/journals/jamapsychiatry/fullarticle/2758324?utm_campaign=articlePDF&utm_medium=articlePDFlink&utm_source=articlePDF&utm_content=jamapsychiatry.2019.4275 Suchterkrankungen, Schizophrenien und Persönlichkeitsstörungen erhöhen das Risiko am stärksten: https://www.thelancet.com/action/showPdf?pii=S2666-7762%2823%2900200-4 Die mediale Berichterstattung von Amoktaten könnte zu steigender Stigmatisierung beitragen: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0165178117300252?casa_token=0j7MgheuoR4AAAAA:QdXBZ1ET9D3hgaBTanyVjbFT95RDhIPC2ksdSeqz4WKNnkkC4FegOCct9M3CU_K6O8TladTF

  • June 29 · 21 min

    Klimakrise - Doch nicht so schlimm wie gedacht? Wirklich?

    Ist Ghosting das neue Normal oder bin ich zu empfindlich? (09:15) Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. KLIMAKRISE – DOCH NICHT SO SCHLIMM WIE GEDACHT? WIRKLICH? Dass der Weltklimarat sein Worst-Case-Szenario gestrichen hat, ist kein Zeichen dafür, dass der Klimawandel nicht ernstgenommen werden muss, sondern zeigt Klimaschutz und Klimawissenschaft funktionieren. Autorin: Annika Franck Studie, die zeigt, dass jüngere Menschen im Laufe ihres Lebens mehr Extremereignissen ausgesetzt sein werden: https://www.science.org/doi/10.1126/science.abi7339 Bericht des Weltklimarats IPCC: https://www.ipcc.ch/report/ar6/syr/ Aktueller Kommentar mit den Anpassungen: https://www.ipcc.ch/2026/05/20/ipcc-news-comment-scenarios/ Auch moderate Erwärmung kann gravierende Folgen haben, wie diese Studie zeigt: https://www.nature.com/articles/s41586-026-10237-9 Quarks Daily Spezial: Klimatische Zeitreise ins Jahr 2045: https://www.quarks.de/podcast/klimawandel-2045-wie-werden-wir-leben/ Was das für Deutschland bedeutet: https://www.nature.com/articles/s41591-023-02419-z und: https://www.umweltbundesamt.de/daten/umweltzustand-trends/klima/trends-der-niederschlagshoehe# IST GHOSTING DAS NEUE NORMAL? Plötzlich Funkstille, kein Nein, keine Erklärung, einfach nichts. Ghosting kennen die meisten aus dem Dating, doch es passiert längst auch im Job und unter Freunden. Ob es wirklich zunimmt, ist offen. Sicher ist: Es trifft uns oft härter als ein klares Nein. Autorin: Christiane Tovar Ghosting gibt es längst auch im Job: Knapp 15 Prozent der Unternehmen erleben, dass Bewerber unterschreiben und dann nicht zur Arbeit erscheinen: https://www.kofa.de/daten-und-fakten/studien/fachkraefte-finden-und-binden/ Hier geht’s zum Experiment, das Ghosting in Echtzeit nachgestellt hat und das zeigt: Der Schmerz klingt nach Ghosting langsamer ab als nach einer offenen Absage: https://doi.org/10.1016/j.chb.2025.108756 Viele Menschen ghosten nicht aus Empathielosigkeit, sondern um dem anderen eine unangenehme Aussprache zu ersparen: https://doi.org/10.1037/xge0001590 Hier geht es zum Cyberball-Experiment, das zeigt: Soziale Zurückweisung aktiviert im Gehirn ähnliche Areale wie körperlicher Schmerz: https://doi.org/10.1126/science.1089134 Was Personen beim Ghosting antreibt und wie sie selbst auf ihr Verhalten zurückblicken, hat diese Studie untersucht: https://doi.org/10.1111/pere.12518

  • June 27 · 29 min

    Medizinische Behandlung - Wie individuell kann sie sein?

    Wenn wir krank sind, wollen wir eine Behandlung, die wirklich hilft und zu uns passt. Doch wie individuell kann Medizin heute überhaupt sein? Und was braucht es, damit sich Patient:innen beim Arztbesuch besser aufgehoben fühlen? // Weitere Infos findet ihr hier: https://www.quarks.de/daily-quarks-spezial/ Habt ihr Feedback, dann meldet euch unter Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48. Host in dieser Folge ist Sebastian Sonntag. Autorin und Reporterin ist Chiara Gröning. Und hier sind die wichtigsten Quellen: Grenzen der klassischen medizinischen Forschung: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8176647/ Was die neuen personalisierte Methoden in der Medizin bedeuten: https://leitbegriffe.bioeg.de/alphabetisches-verzeichnis/praediktive-medizin-und-individualisierte-medizin/ https://www.icpermed.eu/news/challenges-opportunities-and-facilitators-in-implementing-personalised-medicine/ Die Wünsche und Bedürfnisse der Patient:innen in die Versorgung einbinden – diese Studien zeigen die Vorteile und auch Hindernisse bei der Implementierung: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0738399121007254 https://www.bertelsmann-stiftung.de/en/publications/publication/did/national-strategies-for-implementing-shared-decision-making-engl Warum Shared Decision Making nicht unbedingt mehr Zeit erfordert: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36434862/ https://innovationsfonds.g-ba.de/downloads/beschluss-dokumente/374/2023-02-23_MAKING-SDM-A-REALITY_Ergebnisbericht.pdf Quarks zu Gendermedizin: https://www.quarks.de/gesundheit/medizin/gender-health-gap/ Quarks zu Gentherapien: https://www.quarks.de/gesundheit/medizin/gentherapie/ Was Patient:innen sich von medizinischer Versorgung erhoffen: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5505038/ Wie viel Zeit haben Ärzt:innen im Schnitt für ihre Patient:innen? https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0168851025000715?via%3Dihub Deutschland gibt über 500 Milliarden Euro für Gesundheit aus: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Gesundheitsausgaben/_inhalt.html

  • June 26 · 25 min

    Sonnencreme - Wieviel brauchen wir wirklich im Alltag?

    Außerdem: Social Hangover - Ertragen wir immer weniger Kontakte im Alltag? - Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. SONNENCREME – WIEVIEL BRAUCHE ICH WIRKLICH IM ALLTAG? Zu Sonnencreme gibt es immer wieder widersprüchliche Aussagen. Was stimmt denn jetzt? Klären wir hier. Autorin: Julia Demann Leitlinie zu Hautkrebsprävention: https://hub.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinie/praevention-von-hautkrebs Studie zu Vitamin D-Produktion mit Sonnencreme: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/jdv.16681?msockid=35fde6d2fdbd66d71145f095fc7d670b Review zur Wirkung von Sonnencreme gegen Photo-Aging und Hautkrebs: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/pdfdirect/10.1111/phpp.12688?utm_ SOCIAL HANGOVER – KANN ICH WENIGER LEITE TREFFEN ALS FRÜHER? Dass sozialer Kontakt erschöpfend sein kann, ist normal, denn man braucht dafür Ressourcen. Und die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen habe sich geändert. Trotzdem lohnt es sich, in soziale Beziehungen zu investieren. Christiane Tovar Shownotes: In dieser Folge von Quarks Daily haben wir drüber gesprochen, wie viele Kontakte wir brauchen, um gesund zu bleiben: https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:fb7a88e3cafb1761/ Die Studie zeigt, dass soziale Interaktionen im Alltag kurzfristig Energie geben, später aber zu sozialer Erschöpfung führen: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12179627 In dieser Studie wurde untersucht, welche Rolle Social Media bei sozialer Erschöpfung spielen kann: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0378720616300295

  • June 25 · 26 min

    Böser Weizen? - Warum er besser ist als sein Ruf

    Außerdem: Den eigenen Bindungstyp kennen - Führt das zu glücklicheren Beziehungen? (13:42) Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Host in dieser Folge ist Yvi Strüwing. Und hier kommen die wichtigsten Infos für euch. BÖSER WEIZEN? - WARUM ER BESSER IST ALS SEIN RUF Dass Weizen ungesund ist, ist ein Mythos und lässt sich wissenschaftlich nicht belegen. Wichtiger als die Getreidesorte ist, dass man sich für die Vollkornvariante entscheidet. Denn in der Schale stecken wertvolle Ballaststoffe. Autorin: Christiane Tovar Diese Studie zeigt, dass alter Weizen nicht unbedingt weniger Gluten enthält als neue Weizensorten: https://pubs.acs.org/doi/10.1021/acs.jafc.0c02815 Die Verarbeitung von Mehlen spielt eine wichtige Rolle für die Verträglichkeit, wie man an diesem Experiment sehen kann: https://weizen.uni-hohenheim.de/fileadmin/einrichtungen/lsa-weizen/Bilder/Longin/Fodmap_teigfuerhung_final.pdf Für eine bessere Verträglichkeit von Dinkel gegenüber Weizen gibt es in Studien keine überzeugenden Belege: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35889757/ Dass Dinkel generell besser verträglich ist als Weizen, lässt sich nicht bestätigen. Es kommt auf die konkrete Sorte und die Anbaubedingungen an: https://www.nature.com/articles/s41598-020-71712-5 Diese Studie belegt, dass nicht nur Gluten für Weizenunverträglichkeit verantwortlich ist, sondern auch die Amylase-Trypsin-Inhibitoren (ATIs): https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3526354/ MEINEN BINDUNGSTYP KENNEN - FÜHRT DAS ZU GLÜCKLICHEREN BEZIEHUNGEN? Ängstlicher oder eher vermeidender Bindungstyp? Bindungstypen können helfen, eigene Muster zu reflektieren. Aber: Sie sind weniger fest, als viele denken. Autorin: Julia Trahms John Bowlby hat sich als Erster mit Bindung beschäftigt: https://archive.org/details/attachmentlossvo00john/mode/2up Kim Bartholomew hat die vier Kategorien der Bindung bei Erwachsenen festgelegt: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/1920064/ Wie sich Lebensereignisse auf den Bindungsstil auswirken können, hat diese Studie untersucht: https://psycnet.apa.org/record/2020-59857-001 Wie Menschen ihren Bindungsstil bewusst verändern können, hat diese Studie gezeigt: https://journals.sagepub.com/doi/10.1002/per.2226 Sprecht ihr eine Fremdsprache? Oder sogar mehrere? Uns würde interessieren: Seid ihr in allen Sprachen, dieselbe Person? Fühlt ihr euch anders, je nach Sprache? Oder entdeckt ihr neue Seiten an euch? Meldet euch gerne, am liebsten per Sprachnachricht, Nummer findet ihr oben!

  • June 24 · 25 min

    Fußball-WM - Was sie mit unserem Wir-Gefühl macht

    Außerdem: Kinder haben - Was, wenn man es bereut? (11:39) Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Host in dieser Folge ist Yvi Strüwing. Und hier kommen die wichtigsten Infos für euch. FUSSBALL-WM - WAS SIE MIT UNSEREM WIR-GEFÜHL MACHT Viele Menschen erleben bei großen Fußballturnieren ein Gefühl von Gemeinschaft, Zusammenhalt und positiver Stimmung. Gleichzeitig gibt es eine verbreitete Skepsis gegenüber der oft wiederholten Aussage, solche Sportereignisse würden eine ganze Gesellschaft zusammenbringen. Was stimmt? Autorin: Magdalena Schmude Was gemeinsames Fußball-Gucken mit unseren Gefühlen macht, zeigen diese Untersuchungen: https://budrich-journals.de/index.php/fug/article/view/34803/0 https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/14413523.2024.2329831?src=exp-la Wie Fußball den Nationalstolz fördert, wird hier beschrieben: https://link.springer.com/article/10.1007/s12662-018-0490-7 Welche Rolle Rituale spielen, wird hier beschrieben: https://fussballlinguistik.de/wp-content/uploads/2018/06/Sozialer-Sinn-Das-Ritual-des-Jubels-im-Fuballsport.pdf KINDER HABEN - WAS, WENN MAN ES BEREUT? Wenn man irgendwann feststellt, dass man die eigenen Kinder zwar liebt, aber rückblickend lieber keine bekommen hätte - dieses Phänomen wird als „Regretting Parenthood“ beschrieben. Dabei geht es um mehr als einfach mal ne Phase voller Stress, sondern eine tiergehende Unzufriedenheit mit dem Leben als Familie. Autorin: Annika Franck Diese Studien haben sich die Situation in Schweden genauer angeschaut: https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/13229400.2022.2156379#d1e132 https://link.springer.com/article/10.1007/s10826-024-02988-8 Unter welchen Umständen Eltern eher Parental Regret erleben, hat diese Studie untersucht: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34288933/ Unser Spezial zum Thema „Erschöpfte Eltern – Wann ist das alles so anstrengend geworden?“ findet ihr hier: https://www.quarks.de/podcast/eltern-sein-anstrengend-daily-spezial/

  • June 23 · 22 min

    Gefühle kontrollieren? - Wie gehe ich besser mit Emotionen um?

    Außerdem: Small Talk - Wichtiger als wir denken (09:30) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Host in dieser Folge ist Yvi Strüwing. Und hier kommen noch die wichtigsten Infos für Euch: GEFÜHLE KONTROLLIEREN - WIE GEHE ICH BESSER MIT EMOTIONEN UM? Trauer, Wut oder Angst, Gefühle können wir uns nicht aussuchen. Aber wie wir mit ihnen umgehen. Von all den Strategien die es gibt, ist wichtigste: Flexibilität. Autor: Fatih Yüsel Wann Achtsamkeitsübungen eher schaden können, zeigt diese Studie: https://acamh.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/camh.12760?af=R Wie aus Gefühlen psychische Erkrankungen erwachsen können, zeigten diese Forscher: https://journals.sagepub.com/doi/epub/10.1177/0272431618806053 Wie Menschen mit psychischen Erkrankungen mit Gefühlen umgehen, zeigen diese Forscher: https://www.nature.com/articles/s44159-022-00040-4.epdf?sharing_token=pBGDRD_XMpG4IrOoH0wuatRgN0jAjWel9jnR3ZoTv0My83Un3eHHqteHPG59xVpn-NMumkux0jo0XYMpzrlu2UizkpnMnMUFqaUgjFpCSqg1n_s2CF6JFpQddu0FxTl7gSZ9AOQ9ORkrFFGPEvr2CcPVrWJak2OxKXd8wayYdaePfdln2O1jahoxxg_w_D6AR_Ycw4h-X3N55VOd64hpQA%3D%3D SMALL TALK - WICHTIGER ALS WIR DENKEN Viele halten Small Talk für oberflächlich. Dabei zeigt die Forschung: Schon kurze, beiläufige Gespräche machen uns glücklicher, geben uns ein Gefühl von Zugehörigkeit und stärken soziale Bindungen, mit langfristig positiven Folgen für unsere Gesundheit. Autorin: Christiane Tovar Dass Smalltalk über vermeintlich langweilige Themen deutlich angenehmer erlebt wird, als erwartet, hat diese Studie untersucht: https://psycnet.apa.org/record/2027-48863-001 An Tagen mit mehr beiläufigen Kontakten fühlen sich Menschen glücklicher und spüren mehr Verbundenheit mit anderen: https://doi.org/10.1177/0146167214529799 Hier geht’s zur Studie, die zeigt, dass kurze Gespräch die Stimmung heben können: https://doi.org/10.1177/1948550613502990 Nach Gesprächen unterschätzen Menschen systematisch, wie sympathisch sie wirken: https://doi.org/10.1177/0956797618783714

  • June 22 · 24 min

    Multitasking oder Fokus - Was funktioniert wann besser?

    Diskriminierung von jungen Ärztinnen - Warum das für uns alle in Problem ist (13:27) Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Host in dieser Folge ist Ina Plodroch. Und hier kommen die wichtigsten Infos für euch. MULTITASKING ODER FOKUS - WAS FUNKTIONIERT WANN BESSER? Manche erledigen mehrere Aufgaben gleichzeitig, andere werden dabei abgelenkt - ist Multitasking produktiver oder bringt uns Fokus mehr? Autorin: Verena Böttcher Überblick zu Arbeitsunterbrechungen und Multitasking (BAuA): https://www.researchgate.net/profile/Thomas-Rigotti-2/publication/233381035_Arbeitsunterbrechungen_und_Multitasking/links/02e7e530ca2552f1d8000000/Arbeitsunterbrechungen-und-Multitasking.pdf Das Modell der multiplen Ressourcen: https://www.youtube.com/watch?v=mUp2SQWexnQ Eine Studie über das Stabilitäts-Flexibilitäts-Dilemma: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0003687024002382 DISKRIMINIERUNG VON JUNGEN ÄRZTINNEN - WARUM DAS FÜR UNS ALLE EIN PROBLEM IST Eine gleichberechtigte Behandlung von Frauen im Medizinstudium und auch im Job als Ärztin sollte nicht nur selbstverständlich sein - sie wäre auch gut für Patientinnen und Patienten. Autorin: Christina Sartori Studie der Charité: Frauen in der Medizin sind häufig sexueller Diskriminierung ausgesetzt: https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/fullarticle/2705687 Umfrage an fünf Unis: Frauen haben oft schlechtere Chancen als Männer: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10728668/ Diese Studie untersucht, warum man bei Patienten, die von Ärztinnen behandelt werden, eine geringere Sterblichkeitsrate beobachtet: https://link.springer.com/article/10.1186/s12913-025-12247-1#Sec21 Internationale Studien: Ärztinnen oder gemischte Teams erzielen oft bessere Ergebnisse: https://residencyadvisor.com/resources/women-in-medicine/patient-outcomes-by-physician-gender-parsing-the-major-studies Diese Artikel zeigen: Diskriminierung führt zum Verlust qualifizierter Fachkräfte in der Medizin: https://www.nejm.org/doi/10.1056/NEJMp1801164?url_ver=Z39.88-2003&rfr_id=ori:rid:crossref.org&rfr_dat=cr_pub%20%200pubmed https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38125897/ https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29894119/ Unsere Folge zur Pränataldiagnostik: https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:81d371896aeabde7/ Zu unserem Ista-Tipp bitte hier entlang, da geht es um das Thema, wie Männer und Frauen ihre Fruchtbarkeit steigern können: https://www.instagram.com/p/DZnBd9rFy-_/?img_index=1

  • June 20 · 26 min

    Verhütung - Wie viel Gleichberechtigung ist möglich?

    Männer haben beim Thema Verhütung zwei Optionen: Das Kondom oder eine Vasektomie. Theoretisch gäbe es aber deutlich mehr Möglichkeiten. Leider ist keine davon verfügbar. Woran liegt es?// Weitere Infos findet Ihr hier: https://www.quarks.de/daily-quarks-spezial / Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Host in dieser Folge ist Sebastian Sonntag. Autorin und Reporterin ist Sophie Kuhlmann. Und hier sind die wichtigsten Quellen zu dieser Folge: Aktuellste Studie zur nicht hormonellen Pille YCT-529: https://clinicaltrials.gov/study/NCT06542237 Vergangene Studien zu YCT-529: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40696162/ Aktuellste Studie zum NES/T Gel: https://clinicaltrials.gov/study/NCT03452111 Probanden waren zufrieden mit NES/T Gel: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30969032/ Viele Männer sind offen gegenüber neuen Verhütungsmethoden: https://www.kup.at/journals/volltext/15488.html Die Entwicklung von Medikamenten ist teuer: https://www.malecontraceptive.org/challenges.html

  • June 19 · 24 min

    Diversity in Filmen und Serien - Verändert das was?

    Außerdem: Food-Noise - Gut oder schlecht für uns? Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Dein Host ist heute Ina Plodroch Und das erwartet Dich: DIVERSITY IN FILMEN, SERIEN UND GAMES: VERÄNDERT DAS WAS ODER IST DAS VÖLLIG ÜBERTRIEBEN? Diversity in Filmen, Serien und Games: Längst überfällig oder nur Checkliste? Wir klären, ob Medien Vorurteile verändern können und ob Minderheiten wirklich „überall“ vorkommen. Autorin: Nayomi Polcar In diesem Bericht wird untersucht, wie häufig LGBTQ-Figuren in großen US-Studiofilmen vorkommen: https://glaad.org/sri/2025/overview/ Die Studie untersucht, ob Serienfiguren Vorurteile gegenüber schwulen Männern beeinflussen können: https://doi.org/10.1300/J082v51n04_02 Diese Meta-Analyse fasst zusammen, wie negative mediale Stereotype Schwarzer Menschen Einstellungen beim Publikum beeinflussen: https://doi.org/10.1080/15213269.2019.1627888 Die Forschenden untersuchen, wie positive und negative Darstellungen ethnischer und rassischer Minderheiten beim Publikum wirken: https://doi.org/10.1080/15213269.2025.2498374 In dieser Studie geht es um rassenspezifische Darstellungen in den Medien: https://doi.org/10.1080/15213260701375660 Hier geht es um die Medienrollen von verschiedenen Ethnien: https://doi.org/10.1111/josi.12093 FOOD-NOISE – GUT ODER SCHLECHT FÜR MICH? Essen immer und überall: Das KANN für viele von uns durchaus inspirierend sein oder Stress machen. Autorin: Annika Franck Was ist Food Noise? Diese Studien beschreiben das Phänomen: https://www.mdpi.com/2072-6643/15/22/4809 und: https://www.nature.com/articles/s41387-025-00382-x Wie beeinflussen soziale Medien das Essverhalten? https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0272735816300150 und: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0005791623000903 Welche Rolle Likes und das Vergleichen spielen: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37677871/ Den Zusammenhang zwischen Screen Time und Essstörungen hat diese Studie untersucht: https://link.springer.com/article/10.1186/s40337-023-00898-6 Studie mit Hochrechnungen im Auftrag der Krankenkasse KKH: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/eat.23599

  • June 18 · 25 min

    Ganz viel Freizeit - Tut mir das auch immer gut?

    Außerdem: Das kann doch kein Zufall sein! - Doch, meistens schon! (13:40) Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Host in dieser Folge ist Ina Plodroch. Und hier kommen noch die wichtigsten Infos für Euch: GANZ VIEL FREIZEIT - TUT MIR DAS AUCH IMMER GUT? Die Annahme mehr Freizeit ist automatisch besser klingt sehr verlockend. Doch es kommt weniger darauf an, wie viel Freizeit man hat, als was man mit seiner Freizeit anstellt und welche Erfahrungen man dabei macht. Autor: Max Dreier In dieser Übersichtsarbeit stellen die Forschenden das DRAMMA-Modell vor und beschreiben, welche psychologischen Erfahrungen Freizeit besonders wertvoll machen. https://link.springer.com/article/10.1007/s10902-013-9435-x In dieser Studie untersuchten Forschende den Zusammenhang zwischen Freizeit und Wohlbefinden bei rund 35.000 US-Amerikanerinnen und -Amerikanern. https://psycnet.apa.org/doiLanding?doi=10.1037%2Fpspp0000391 DAS KANN DOCH KEIN ZUFALL SEIN! - DOCH; MEISTENS SCHON! Wir denken an eine Person, von der wir vielleicht schon ewig nichts mehr gehört haben - und genau dann schreibt sie uns. Manche Zufälle fühlen sich so passend oder bedeutungsvoll an, dass sie kaum noch wie Zufall wirken. Aber es gibt mehr Zufall als wir denken. Autorin: Anastasia Fotoglides Warum Unsicherheit Mustersuche auslöst, zeigen diese Studien: https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1111/j.1467-9280.2009.02414.x https://doi.org/10.1111/j.1467-9280.2009.02414.x Wie unser Gehirn unbewusst selektiver auf bestimmtes achtet ist hier untersucht: https://web.stanford.edu/~zwicky/LSA07illude.abst.pdf Warum wir Wahrscheinlichkeiten und Zufall so schlecht einschätzen können: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/0010028572900163 DOI 10.1016/0010-0285(72)90016-3