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Das Thema

Süddeutsche Zeitung

Welches Thema bewegt diese Woche besonders? Welchen Schwerpunkt behandelt die Süddeutsche Zeitung ausführlich? Lars Langenau und Timo Nicolas diskutieren mit den Autorinnen und Autoren der SZ das Thema der Woche und die Hintergründe der Recherchen. Das Beste aus den Geschichten der SZ – zum Hören.

  • 321 episodes
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  • Nov 6, 2024 · 33 min

    Baywa am Abgrund: Größenwahn und Filz

    Im Februar 2023 hat die Baywa mit einer großen, teuren Party in der Münchner Isarphilharmonie ihren 100. Geburtstag gefeiert. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) lobte den Agrarkonzern über den Klee und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW) sah die Baywa gar als "zweitwichtigste Institution auf dem Land neben der katholischen Kirche". Der damalige Baywa-Vorstandschef Klaus Josef Lutz rühmte sich selbst und versicherte, der Konzern sei in einem "hervorragenden Zustand". Nur ein Jahr danach leistete Lutz’ Nachfolger Marcus Pöllinger den Offenbarungseid: Sein Vorgänger habe zu sehr auf eine "schuldenfinanzierte Expansion" gesetzt, der Agrarkonzern sei schwer angeschlagen, man habe Schulden von mehr als fünf Milliarden Euro. Der Konzern müsse sich auf die Kernkompetenzen konzentrieren. Am 31. Oktober 2924 jedoch musste auch Pöllinger den Konzern verlassen- mitten in der schwersten Krise des bayerischen Traditionsunternehmens. Auch der seit 2010 amtierende Finanzvorstand Andreas Helber muss gehen, überraschenderweise aber erst Ende März 2025. Jetzt ringen Unternehmen, Banken und Großaktionäre um eine Rettung, sagt Caspar Busse, Vizechef des SZ-Wirtschaftsressorts. Er vergleicht den Fall der Baywa mit dem Skandal um die Bayerische Landesbank, die vom bayerischen Vorzeigeunternehmen zum Sanierungsfall wurde, deren Milliardenverluste dann der Steuerzahler begleichen musste. Auch bei der Baywa habe CSU-Filz und "Größenwahn" geherrscht, sagt Busse weiter. Sämtliche Kontrollfunktionen hätten versagt. "Unter bestimmten Voraussetzungen" könne das Unternehmen saniert werden, heißt es im Baywa-Sanierungsgutachten und das sagt auch Busse. Aber das werde Jahre dauern. Geplant ist die Trennung von Geschäftsfeldern und die Entlassung einer derzeit noch unbekannten Zahl der bislang 23 000 Angestellten. Busse ist sich sicher: "Die Geschichte ist noch lange nicht zu Ende." Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Laura Terberl, Laura Städtler Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über Baywa AG, München TV. Zum Weiterlesen: Hier finden Sie Hans Wells Abrechnung mit dem Filz bei der Baywa. Caspar Busses Text über den Abschied von Vorstandschef Marcus Pöllinger lesen Sie hier. Busses Kommentar zum Versagen der Kontrolleure hier. Hier seinen Text um die in die Krise auch involvierten Genossenschaftsbanken. Das Interview mit dem Ex-Baywa-Chef Klaus Josef Lutz lesen Sie hier. Eine Reportage über den Anfang der Krise der "zweitwichtigsten Institution neben der katholischen Kirche" hier. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • Oct 30, 2024 · 53 min

    Old Man Trump: Die wirklich wahre Geschichte des größten Lügners von Amerika

    Alle Folgen von "Old Man Trump" können Sie mit einem SZ-Digitalabo oder einem kostenlosen Probeabo hören. Entweder in der SZ-Nachrichtenapp und auf www.sz.de/trump oder direkt auf Spotify. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • Oct 23, 2024 · 35 min

    Made in Bangladesch: Neue Hoffnung für die Wirtschaft?

    Am 24. April 2013 ist in einem Vorort von Bangladeschs Hauptstadt Dhaka der achtstöckige Gebäudekomplex Rana Plaza eingestürzt, in dem sich fünf Textilfabriken befanden. 1135 Menschen wurden dabei getötet, fast 2500 Personen teilweise schwer verletzt. Es war eine vermeidbare Tragödie: Die Polizei hatte das Gebäude wegen Baumängel gesperrt. Trotzdem haben Fabrikbesitzer Tausende ihrer Angestellten zur Arbeit in das Gebäude geschickt. Der Einsturz des Rana Plaza ist das weltweit bislang größte und tödlichste Unglück in der Geschichte der Textilindustrie. Das Unglück bekam international viel Aufmerksamkeit, auch weil dort Primark, Mango, C&A, Kik oder Adler produzieren ließen. Danach hatte das Label "Made in Bangladesch" erstmal ein schlechtes Image. Doch Bangladesch ist nach China immer noch der zweitgrößte Exporteur von Bekleidung und Textilien weltweit. Textilerzeugnisse geben mehr als viereinhalb Millionen Menschen Arbeit, bis zu 20 Millionen Menschen sind in Bangladesch direkt oder indirekt von dieser Branche abhängig. Doch zu welchem Preis schuften diese Menschen für unsere Kleidung? Im Sommer gab es massive, gewalttätige Proteste von unzufriedenen Studierenden. Die autoritär regierende Premierministerin Sheikh Hasina floh nach Indien. Seither gibt es Hoffnung, sagt David Pfeifer, SZ-Korrespondenten für Südostasien, der das Land kürzlich besucht hat. Denn Chef der neuen Übergangsregierung ist der Wirtschaftswissenschaftler Mohammad Yunus. Der 84-Jährige hatte 2006 den Friedensnobelpreis für seine Idee bekommen, Armut mit Mikrokrediten zu bekämpfen. Seither habe sich dort "sehr viel getan", sagt Pfeifer weiter. Auch habe ein gewachsenes Verbraucherbewusstsein in den westlichen Ländern dazu geführt, dass Firmen dort weniger Aufträge bekommen, wenn sie nicht für die Arbeitssicherheit ihrer Angestellten sorgen. Zum Weiterlesen: Den Link zu der Initiative "Fashion Revolution" für eine umweltbewusste, faire Modebranche finden Sie hier. Hier David Pfeifers Reportage über die Textilindustrie in Bangladesch. Seine Reportage über den Umsturz und den Studenten Nahid Islam, der über Nacht zum Minister wurde, hier. Einen Bericht über die Flucht von Sheik Hasina hier und hier ein Portrait des Generals, der den Wechsel möglich gemacht hat sowie hier einen Bericht über die neue Übergangsregierung in Dhaka. Hier einen Text über den Friedensnobelpreisträger und Interims-Regierungschef Mohammad Yunus und hier einen Bericht über Yunus Kampf für die Ärmsten. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Laura Städtler, Laura Terberl Produktion: Imanuel Petersen Zusätzliches Audiomaterial über SZ, New York Times. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • Oct 9, 2024 · 30 min

    Argentinien: Ein Jahr unter Javier Mileis Anarcho-Kapitalismus

    Im Dezember 2023 hat der "Anarcho-Kapitalisten" Javier Milei sein Amt als Präsident in Argentinien angetreten. Ein Mann, der für einen minimalen Staat und einen maximalen Markt steht. Mit einer Kettensäge, so versprach Milei, wollte er "richtig aufräumen" und den wuchernden Staat mit drastischen Mitteln radikal zurechtstutzen. Tatsächlich hat es Milei geschafft, die hohe Inflationsrate zu senken. Allerdings zu einem hohen Preis. Milei hat in dem dreiviertel Jahr nach seinem Amtsantritt tatsächlich "ordentlich gesägt", sagt SZ-Lateinamerika-Korrespondent Christoph Gurk in "Das Thema", dem Recherchepodcast der Süddeutschen Zeitung. So seien viele Subventionen auch für soziale Projekte gestrichen worden. Zudem habe er die Hälfte der Ministerien und viele Behörden abgeschafft. Inzwischen seien hunderttausende Jobs verloren gegangen und die Armutsquote um mehr als elf Prozent gestiegen. Besonders treffe es die Mittelschicht. Gurck: "Man sieht mehr Leute, die auf der Straße schlafen, die betteln oder im Müll suchen." Und er sagt: "Die Zeiten sind in Argentinien sehr, sehr schwierig geworden." Zum Weiterlesen: Die Reportage über Gurks Patagonienreise finden Sie hier. Eine erste Bilanz nach einem halben Regierungsjahr von Milei hier. Einen Text über Mileis fragwürdigen Umgang mit der Aufarbeitung der Militärdiktatur hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Laura Terberl, Thisbe Westermann, Laura Städtler Produktion: Imanuel Pedersen Zusätzliches Audiomaterial über The Telegraph und Instagramaccount @ElPelucaMilei Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • Sep 25, 2024 · 35 min

    Desinformation: Russlands hybrider Krieg

    Im Postfach der Süddeutschen Zeitung, des NDR und WDR landeten vor einigen Wochen geheime Dokumente. Die haben erstmalig genaue Einblicke gegeben, wie eine russische Propaganda-Fabrik, die “Social Design Agency”, arbeitet und auch in Deutschland Desinformationen verbreitet. Außerdem wird in den Papieren das vom Kreml diktierte Ziel deutlich: Die deutsche Gesellschaft soll mit pro-russischen Narrativen gezielt verunsichert werden. Jörg Schmitt, SZ-Investigativredakteur, hat die Dokumente gemeinsam mit Kollegen und anderen Medienhäusern gesichtet, analysiert und verifiziert. Er beschäftigt sich schon seit langer Zeit mit russischer Spionage und Propaganda und sagt: “Deutschland ist im Krieg mit Russland” - ein hybrider Krieg, der momentan mit Desinformation, Spionage- und Sabotageakten geführt wird. Wie die “Social Design Agency” auf Künstliche Intelligenz setzt, um Propaganda zu verbreiten und wie man all dem begegnen kann, darum geht es in dieser Folge von “Das Thema”, dem Recherchepodcast der Süddeutschen Zeitung. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Redaktion: Jörg Schmitt, Thisbe Westermann, Lars Langenau Produktion: Carolin Lenk Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • Sep 11, 2024 · 39 min

    Deutsche Bahn: marode Schienen, kaputte Strukturen

    Auf Bahnreisen in Deutschland ist es kaum zu überhören: die Beschwerden über die Deutsche Bahn. Gerne würde man die Verärgerung der Mitreisenden überhören, wenn die Lage der Bahn nicht wirklich so ernst wäre. Wenn nicht die Mobilitätswende und die Garantie für Millionen Reisende in Regio und ICE an ihr Ziel zu kommen, auf dem Spiel stehen würde. Was ist also los auf Deutschlands Schienen? Wer ist für das "DBakel" verantwortlich? Was sind die Stellschrauben, damit das künftig besser wird? Warum funktioniert es in der Schweiz und in Österreich? Das erklärt in dieser Folge von "Das Thema", Vivien Timmler, SZ-Korrespondentin für Verkehrspolitik. Sie hat hinter die Kulissen der Deutschen Bahn geschaut, Einblicke in geheime Dokumente und interne Mitarbeiter-Chats erhalten und mit Vorständen, Bahn-Personal und Politikern gesprochen. Inzwischen sagen auch DB-Verantwortliche, "die Bahn habe die Kontrolle über ihre Fahrpläne verloren", meint Timmler. Wie kann die Bahn also aus ihrem sanierungsbedürftigen Zustand - die Stellwerkstechnik stammt teils noch aus der Kaiserzeit - geholt werden? Die Ampelpolitik scheint Erfolg versprechend zu sein, zuletzt gab es 27 Milliarden Euro vom Bund für die Generalsanierung. So viel gab es noch nie für die Bahn. Bedeutet das aber die große Erleichterung für die Bahnreisenden? Eine Auswahl weiterer Texte von Vivien Timmler über die Bahn lesen Sie hier: über unzufriedene Mitarbeiter, die Vorstellungen der Union, über das Sanierungsprogramm von Bahnchef Lutz und ein Interview mit dem Bahnvorstand Huber. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Thisbe Westermann, Laura Terberl Produktion: Carlo Sarsky Zusätzliches Audiomaterial über DB, Phoenix, Ntv. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • Aug 28, 2024 · 35 min

    Cannabis-Anbau: Wenn Spaniens Blüten blühen

    Spanien hat ein Problem, das auf den ersten Blick womöglich merkwürdig klingt: Im ganzen Land wird jährlich so viel Strom geklaut, wie eine Millionenstadt verbraucht. Die angezapften Stromkabel und manipulierten Transformatoren, die man vor allem in Städten in Südspanien findet, geben jedoch nur einen Hinweis auf ein viel größeres Problem: auf illegalen Cannabis-Anbau. In kleinen Wohnungen haben Kriminelle Mietwohnungen mit Stahltüren und Hochleistungslampen ausgestattet und betreiben eigene Plantagen. Versorgt mit dem abgezweigten Strom. Spanien ist – auch dadurch – Europas größter Cannabis-Produzent. Um Diebstahl, illegalen Anbau und Bandenkriminalität - darum geht es in dieser Folge von „Das Thema“. Wie solche, für das indoor-farming präparierten Wohnungen aussehen, wie die spanischen Behörden dem Cannabis-Geschäft begegnen und wie sich Deutschlands Rolle als Großabnehmer seit der Teil-Legalisierung verändert hat, das hat der Spanien-Korrespondent der SZ, Patrick Illinger, recherchiert. Gemeinsam mit der spanischen Polizei war er in einer Wohngegend, in der illegal Cannabis angebaut wird, unterwegs. Zudem hat er mit einem großen Energieversorger des Landes gesprochen und in Madrid eine Einheit besucht, die auf Drogenkriminalität spezialisiert ist. **Zum Weiterlesen: Die ausführliche Reportage von Patrick Illinger über den Cannabis-Anbau können Sie hier nachlesen. Moderation, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Thisbe Westermann, Patrick Illinger Produktion: Carolin Lenk Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • Aug 7, 2024 · 46 min

    Flo-Jo: Die Jagd nach der schnellsten Frau der Welt

    "Flo-Jo: Die Jagd nach der schnellsten Frau der Welt" ist ein neuer Podcat aus der SZ-Redaktion. Folge 1 können Sie jetzt hier in voller Länge hören, alle weiteren erscheinen auf www.sz.de/flojo. Sie benötigen für alle weiteren Folgen ein SZ-Digitalabo oder ein kostenloses Probeabo. Kurz vor dem Mauerfall stellt die US-Amerikanerin Florence Griffith-Joyner, genannt Flo-Jo, gleich zwei Weltrekorde im Sprint auf, über 100 und 200 Meter, ihre Wunder-Zeiten sind bis heute unerreicht. Flo-Jo ist eine Sensation: Eine schwarze Frau aus ärmsten Verhältnissen, die zum ersten Popstar der Sportgeschichte wird. Sie war ihrer Zeit in jeder Hinsicht voraus und hat nicht nur die Leichtathletik für immer verändert. Wer ist diese Frau, die so viel schneller als alle anderen war und deren Erfolg von Beginn an angezweifelt wurde? War sie gedopt? Hätten ihre Rekorde nie zählen dürfen? Die bekannten Sportreporter Christof Gertsch und Mikael Krogerus machen sich auf die Suche nach der Wahrheit über Flo-Jo. Aber das ist schwieriger als gedacht – und die Recherche steckt voller Überraschungen. Es geht auf dieser Reise zurück in eine einzigartige Ära, um eine große Liebe und einen großen Verrat. Um den amerikanischen Traum, der durch Flo-Jos mysteriösen Tod zum Albtraum wird. Um Rassismus, Sexismus, große Weltpolitik und die Frage, was das alles mit uns heute zu tun hat. Und um Geheimnisse, die eigentlich verborgen bleiben sollen. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • Jul 31, 2024 · 34 min

    Wie Kreuzfahrten klimaschonender werden sollen

    Eine Kreuzfahrt zu machen, das bedeutet in vielen Fällen: Ferien auf einem schwimmenden Hotel-Ressort. Man ist dann, je nachdem, ein paar Tage oder Wochen unterwegs und kann auf „Landbesuchen“ verschiedene Orte ansehen. 2023 haben 3,7 Millionen Menschen aus Deutschland so Urlaub gemacht, so viele wie noch nie zuvor. Weltweit waren sogar über 31 Millionen Menschen auf Kreuzfahrt. Dabei gelten Kreuzfahrten immer noch als klimaschädlich. Was tun die Anbieter aktuell dagegen? Wie wirken ihre bisherigen Maßnahmen – und warum ist es so schwer an klare Zahlen zu kommen, die man wirklich von Reise zu Reise und Schiff zu Schiff vergleichen kann? Darüber sprechen in dieser Folge Sonja Salzburger und Lea Hampel, die für die SZ-Wirtschaftsredaktion zu dem Thema recherchieren. Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb Recherche: Sonja Salzburger und Lea Hampel Skript: Maja Goertz Produktion: Carolin Lenk Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • Jul 17, 2024 · 43 min

    Risikogruppe Frau: Was Long Covid für Betroffene bedeutet

    Für viele Menschen hörte das Corona-Virus mit dem Ende der pandemischen Maßnahmen quasi auf zu existieren. Nicht aber für Betroffene von Long Covid. Besonders häufig trifft das, Studien zufolge, Frauen. Doch nicht immer ist die Diagnose einfach gestellt. Für viele Betroffene bedeutete die Suche nach der Ursache für ihre Beschwerden viele Arztbesuche und das über Monate, sogar Jahre. Viele von ihnen berichteten, dass die Diagnosestellung besonders lange dauerte, weil Ärztinnen und Ärzte ihre unspezifischen Symptome nicht ernst genug nahmen. Long Covid scheint in Deutschland weiterhin eine unterschätzte Krankheit zu sein. Doch was genau bedeutet die Diagnose Long Covid für Betroffene? Darüber, und was Geschlecht und Gesundheit miteinander zu tun haben, sprechen die SZ-Autorinnen Verena Mayer und Vera Schroeder in dieser Podcast-Folge von „Das Thema“. Sie haben zu Long Covid recherchiert, zu ME/CFS, das sich daraus entwickeln kann, und sie haben mit Expertinnen und Experten gesprochen und Betroffene in ihrem Zuhause besucht. Die ganze Recherche über Long Covid können Sie hier nachlesen. Fragen und Antworten zu Long Covid hat das SZ-Wissen hier zusammengestellt. Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Verena Meyer, Vera Schröder, Thisbe Westermann Produktion: Carolin Lenk Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • Jul 3, 2024 · 37 min

    Fentanyl: Auf den Spuren der tödlichen Droge

    Die Bilder der Opioid-Krise in den USA sind inzwischen weltweit bekannt: In vielen Städten sieht man dort Menschen, die wie Zombies auf der Straße stehen. Vornübergebeugt, keine Körperspannung, leere Blicke. Alleine in San Francisco sterben im Durchschnitt zwei Personen täglich an einer Überdosis. Insgesamt zählen Tode im Zusammenhang mit Opioiden inzwischen zu den häufigsten Todesursachen in den USA, besonders unter jungen Menschen. Nun rollt diese Welle auch langsam auf Deutschland zu, warnen Expertinnen und Experten. Gerade Fentanyl, das fünfzigmal stärker ist als Heroin, findet zunehmend Verbreitung. Welche Konsequenzen zieht das nach sich? Woher kommen die Drogen und wer macht damit Geschäfte? Darüber spricht in dieser Folge von „Das Thema“ Florian Müller, SZ-Korrespondent in China. Er war Teil eines SZ-Teams, das genau diese Spuren des Fentanyls verfolgt hat, von China bis nach Deutschland. Er hat mit Händlern von Grundstoffen gechattet, deren Büros aufgesucht und den Zahlungsverkehr in Kryptowährungen recherchiert. Zum Weiterlesen: Hier können Sie die Recherche des SZ-Teams zu Fentanyl noch einmal nachlesen. Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Florian Müller, Michael Ries Produktion: Carolin Lenk

  • Jun 19, 2024 · 39 min

    Wahl in UK: Die Wechselstimmung ist überwältigend

    Am 22. Mai dieses Jahres beendete Rishi Sunak, der britische Premierminister, alle Spekulationen: Großbritannien wird nicht wie von vielen erwartet im Herbst oder Winter neu wählen, sondern bereits am 4. Juli. Überraschend früh, wie sogar erfahrene Politikbeobachter in London direkt festhielten. Sunak hatte selbst seine Ministerinnen und Minister nur kurz zuvor auf die Ankündigung vorbereitet und extra eine falsche Agenda für die außerordentliche Kabinettssitzung verschickt, damit sein Plan nicht nach Außen dringt. Doch welches Kalkül steckt wohl hinter diesem Schritt? Was erhofft sich Sunak von dem frühen Wahltermin und konnte er die Opposition wirklich damit überrumpeln? Darüber spricht in dieser Podcast-Folge von „Das Thema“ Michael Neudecker, SZ-Korrespondent in London. Er beschreibt, dass die Wechselstimmung in Großbritannien, nach 14 Jahren konservativer Premiers der Tories, überwältigend ist. Die Labour-Partei würde das nun auch sehr clever nutzen: „Der Slogan von Labour besteht aus einem einzigen Wort, das überall steht: Change. Also Wechsel. Das ist das Motto. Man muss gar nicht mehr sagen,“ so Neudecker. Zum Weiterlesen: Alle aktuellen Texte zur Wahl in Großbritannien finden Sie hier. Zeitungen nehmen in Großbritannien schon immer Einfluss auf den Wahlkampf – mit manchmal schrillen Methoden. Doch wie viel Macht bleibt den Blättern noch? Sechs Wochen vor der Abstimmung starten Premierminister Sunak und Labour-Chef Starmer in den Wahlkampf. Wer sind die Strategen, die ihnen zum Erfolg verhelfen sollen, und wie gehen sie vor? Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Michael Ries Produktion: Carolin Lenk Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • Jun 12, 2024 · 55 min

    Feuerzone – Das System Rammstein und der Machtmissbrauch in der Musik

    "Feuerzone" ist ein neuer Podcast aus der SZ-Redaktion. Folge 1 können Sie jetzt hier in voller Länge hören, alle weiteren erscheinen auf www.sz.de/rammstein. Sie benötigen für alle weiteren Folgen ein SZ-Digitalabo oder ein kostenloses Probeabo. Vor einem Jahr erschüttern die Recherchen zum “Fall Rammstein” von Süddeutscher Zeitung und NDR die Musikwelt: Mehrere Frauen berichten von sexualisierter Gewalt und Machtmissbrauch durch den Sänger Till Lindemann. Wie konnte es so weit kommen – und was ist seitdem passiert? Die SZ-Journalisten Lena Kampf und Jakob Biazza erzählen in dieser Podcast-Serie alle Hintergründe: Die Betroffenen kommen ausführlich zu Wort, dazu Experten aus der Popbranche und Wegbegleiter der Band. Warum spaltet der Fall das ganze Land? Stimmt es, dass sich manche Stars schier alles erlauben können? Und wie muss sich unser Umgang mit #MeToo jetzt verändern? Das ist die Geschichte von Männern, die berühmt wurden, weil sie Grenzen überschritten. Und von unbekannten Frauen, die nicht mehr schweigen wollten. Hören Sie die Podcast-Serie, aufgearbeitet in sieben Folgen, ab jetzt auf sz.de/rammstein

  • Jun 5, 2024 · 38 min

    Sudan: Der vergessene Krieg

    Etwas ist anders dieses Mal: Der Krieg, der im Sudan im April 2023 ausgebrochen ist, tobt fast überall im Land. Nicht mehr nur in der Peripherie, sondern auch dort, wo die Machtelite sitzt: in den großen Ballungsräumen rund um die Hauptstadt Khartum. Die Hauptstadt wird momentan zu großen Teilen von der Miliz RSF kontrolliert. Ihr gegenüber steht die traditionelle Armee des Landes: die SAF. Der Krieg befindet sich in einem Patt, trotzdem sind beide Kräfte offenbar davon überzeugt, das Land militärisch unter ihre Kontrolle bekommen zu können. Darunter leidet vor allem die Zivilbevölkerung. Fast neun Millionen Menschen aus dem Sudan sind seit Kriegsbeginn geflohen – die größte Migrationsbewegung der Welt. Und: Internationale Hilfe gelangt nur sehr schwer ins Land. Im Sudan droht eine gewaltige Hungerkrise. Im Westen des Landes, in der Provinz Darfur, gibt es unterdessen Berichte von Massenmorden durch die RSF, die an den Völkermord erinnern, der dort im letzten Krieg verübt worden ist. Wie konnte es so weit kommen? Was sind die Ziele der Kriegsparteien? Und wie könnte ein Frieden aussehen? Darüber spricht in dieser Folge Arne Perras. Er war lange Korrespondent der SZ für den afrikanischen Kontinent, war mehrfach im Sudan und berichtet jetzt noch über das Land. Redaktion: Leonard Scharfenberg Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carolin Lenk Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • May 22, 2024 · 31 min

    Wahl in Indien: Weiter mit Modis nationalistischem Kurs?

    Indien ist die weltweit größte Demokratie. Das Land hat 1,4 Milliarden Einwohner und fast 987 Millionen davon sind wahlberechtigt. Das ist ein Zehntel der Weltbevölkerung. Vom 19. April bis zum 1. Juni können sie ihre Stimme abgeben. Werden sie Narendra Modi nach zehn Jahren Amtszeit wiederwählen? Und um welche Themen geht es bei der Wahl? Fest steht: Das Land hat sich zwar im vergangenen Jahrzehnt zu einer Weltmacht entwickelt, doch Minderheiten wie Muslime werden immer stärker bedrängt. Außerdem nähert sich Indien auch Russland und China an. Die Wahlen sind zwar frei, doch der Wahlkampf lief nicht immer ganz neutral ab. Darüber spricht Südostasien-Korrespondenten der SZ, David Pfeiffer, in dieser Podcast-Folge. Er berichtet gerade von Indien aus für die SZ über die Wahlen. Zum Weiterlesen: Mahua Moitra ist geschieden, trinkt Champagner, geht auf Partys. Und: Sie macht Politik gegen Narendra Modi. Das ist ziemlich verwegen für eine Frau in Indien. David Pfeiffer war mit ihr unterwegs im Wahlkampf. Moderation, Redaktion: Léonardo Kahn Redaktion: Léonardo Kahn, Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carolin Lenk Zitiertes Audiomaterial über Tagesschau und BJP Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • May 8, 2024 · 36 min

    Gaming-Plattform Steam: Ein Safe Space für Rechtsextreme?

    2016 tötet ein 18-Jähriger im Münchner Norden neun Menschen. Fast alle von ihnen haben einen Migrationshintergrund. Kurze Zeit später stellt sich heraus: Der Täter war in rechten Gruppen auf der Gaming-Plattform Steam aktiv und hatte sich dort mit anderen Rechtsextremen vernetzt. Kein Einzelfall. Eine SZ-Datenrecherche ist der Frage nachgegangen, was sich seitdem auf und rund um Steam verändert hat. Noch immer sind rechtsextreme Gruppen und Beiträge leicht zu finden. Warum also moderiert Valve, das Unternehmen hinter der Plattform, seine Foren nicht besser? Und warum gelten für Steam nicht dieselben Vorschriften wie für Facebook und Instagram? Darüber spricht Vinzent-Vitus Leitgeb mit Leonard Scharfenberg und Alexandra Ketterer, die in den letzten Monaten für die SZ sehr viel Zeit auf Steam verbracht haben. Hinweis der Redaktion: Nach der Veröffentlichung dieser Folge haben wir auf Bitte einiger Angehöriger der Opfer des Terroranschlags am OEZ eine Antwort wieder entfernt, weil sie missverständlich war. Die ganze Recherche zu Steam können Sie hier nachlesen. Der Text von Martin Bernstein, der sich noch einmal näher mit den Kontakten von David S. auf Steam beschäftigt. Moderation, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Alexandra Ketterer, Leonard Scharfenberg Produktion: Carolin Lenk Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • Apr 24, 2024 · 37 min

    Prinz Reuß vor Gericht: Wie gefährlich ist die Reichsbürgerszene?

    Am 7. Dezember 2022 findet einer der größten Anti-Terror-Einsätze in der Geschichte der Bundesrepublik statt. Etwa 3000 Polizistinnen und Polizisten sind an mehreren Orten beteiligt. Sie nehmen 25 Frauen und Männer fest, die einen Putsch geplant haben sollen. An dessen Ende sollte offenbar Heinrich XIII. Prinz Reuß an der Spitze einer neuen Regierung in Deutschland stehen. Die Ermittlungen zu dem Fall führen in die Reichsbürgerszene. Und auch eine ehemalige AfD-Bundestagsabgeordnete soll Mitglied der Gruppe gewesen sein. Am kommenden Montag, dem 29. April, beginnt nun der erste von drei großen Prozessen gegen die sogenannte „Gruppe Reuß“ in Stuttgart. Zwei weitere Prozesse folgen wenig später in Frankfurt am Main und in München. Sie werden größtenteils parallel stattfinden und sich wohl über Jahre ziehen. Doch welche Vorwürfe werden dort genau verhandelt? Welche Verschwörungserzählungen sollen in der Gruppe verbreitet worden sein? Und wie sahen ihre mutmaßlichen Umsturzpläne genau aus? Das erklären Annette Ramelsberger und Benedikt Warmbrunn, die SZ-Gerichtsreporter, in dieser Folge. Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Leonardo Kahn Produktion: Carolin Lenk Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • Apr 10, 2024 · 41 min

    Hinter Gittern: Wie sinnvoll sind Jugendgefängnisse?

    Was würden Sie als Erstes machen, wenn Sie aus dem Gefängnis frei kommen würden? Viele würden wahrscheinlich ihre Freundinnen und Freunde treffen. Einkaufen gehen. Durch den Park spazieren. Matthias Brink entschied sich für ein Frühstück mit seiner Mutter. Denn im Gefängnis schmeckte ihm das Essen einfach nicht: „Ich habe immer erst um 15:00 Uhr gegessen, damit ich irgendwie auf die Kalorien vom Tag komme, dass ich nicht verhungere“, sagte er dem SZ-Reporter Joshua Beer. Eigentlich heißt Matthias Brink auch anders. Nur unter der Bedingung wollte er mit der SZ über seine Zeit im und nach dem Gefängnis sprechen. Er kam mit 17 in die Jugendstrafanstalt Berlin, wo er zwei Jahre verbringen musste. Natürlich habe er davor schwere Straftaten begangen, das sehe er mittlerweile selbst ein. Dennoch stellt sich auch in seinem Fall die Frage: Ist es zielführend, Jugendliche einzusperren? Oder richten die Einsamkeit oder Gewalt, die man dort teils durch Mithäftlinge erfährt, bei Jugendlichen nur weiteren Schaden an? Joshua Beer hat Matthias Brink ein Jahr lang begleitet, dessen frühere Jugendstrafanstalt besucht und mit Experten gesprochen. Ronen Steinke, Rechtspolitischer Korrespondent der SZ, hat auch einen Artikel über das hundertjährige Bestehen des Jugendstrafrechts geschrieben. Moderation, Redaktion: Léonardo Kahn Redaktion: Léonardo Kahn, Vinzent-Vitus Leitgeb, Lars Langenau Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches Audiomaterial über Welt, Bundestag Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • Mar 27, 2024 · 43 min

    Corona-Berichterstattung: Was wir hätten besser machen können

    Anfang 2020 hat sich das Corona-Virus weltweit ausgebreitet. Allein in Deutschland sind in den folgenden drei Jahren mehr als 182 000 Menschen im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit gestorben. Manche Menschen leiden noch heute an Long Covid. Covid 19 hat auch Deutschland verändert, denn zum Schutz von Risikogruppen wurden zeitweise viele Grundrechte außer Kraft gesetzt. Manchen ist der Staat in dieser Zeit fremd geworden, aber auch das Vertrauen in die Medien ist seither geschwunden. Für die Lagerbildung in Deutschland war Corona eindeutig ein Antreiber. Angesichts der vielen Unsicherheiten zu Beginn der Pandemie hat der damalige Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am 22. April 2020 im Bundestag gesagt: "Wir werden uns alle viel zu verzeihen haben in ein paar Monaten." Doch dafür muss man natürlich bilanzieren, was zu verzeihen ist. Haben wir Journalisten also bei der SZ zu brave Interviews geführt, Forscher und Forschung zu wenig hinterfragt, waren wir frei von Hysterie und Panikmache? SZ-Chefredakteurin Judith Wittwer sagt, dass unsere Coronaberichterstattung ihrer Einschätzung nach "in den allermeisten Fällen ausgewogen und unaufgeregt" war. Gerade zu Beginn der Pandemie habe man aber über Ungewissheiten berichten müssen: "Dies transparent zu machen, das hätten wir da und dort vielleicht noch mehr tun müssen." "Wir haben nichts verheimlicht, aber vielleicht sind wir zu wenig auf die spezifischen Nebenwirkungen und Risken der Impfungen eingegangen," meint Christina Berndt, Redakteurin des SZ-Wissenschaftsressort. Und sie sagt: "Man muss uns verzeihen, dass wir beim Thema Impfpflicht zum Teil zu einseitig kommentiert haben." Aber was hat es nun mit diesen "RKI-Files" auf sich? Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches Audiomaterial über ZDF Markus Lanz, SWR, ARD, Phoenix Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER