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Religion & Spirituality

In diesem Moment

Buddhastiftung

„Buddhismus im Alltag – Gespräche über das Leben“
Ein Teamgespräch über die kleinen und großen Themen des Lebens – aus der Perspektive des säkularen Buddhismus.

  • 9 episodes
  • Updated June 24

Episodes9

  • June 24 · 55 min

    Ethik ohne Schuld und Scham - Hiri und Ottappa, die Beschützer der Welt neu betrachtet

    In dieser Folge von *In diesem Moment* greifen wir Ullas Vortrag vom Vesakh-Workshop der Buddhastiftung am 1. Mai 2026 noch einmal auf und vertiefen das Gespräch über zwei Begriffe aus der frühen buddhistischen Tradition: **Hiri** und **Ottappa**.Die beiden werden häufig mit *Scham* und *Schuld* oder *Furcht* übersetzt. Ulla König plädiert jedoch für eine andere Sichtweise und schlägt die Übersetzungen **„Respekt vor sich selbst“** und **„Respekt vor anderen“** vor.Gemeinsam erkunden wir, welche Bedeutung diese beiden „Beschützer der Welt“ für unseren Alltag haben können. Anhand konkreter Beispiele fragen wir, wie sie uns helfen können, bewusster mit schwierigen Situationen umzugehen und ethisch zu handeln – nicht aus Schuldgefühl oder Angst, sondern aus Verbundenheit und Verantwortung heraus.Im Gespräch öffnen sich auch Verbindungen zu **anattā**, dem Nicht-Selbst, und zu den **Brahmavihāras**, den vier Qualitäten eines heilsamen Herzens: liebende Güte, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut.Den in der Folge erwähnte Artikel von Ulla 'Ethik ohne Schuld und Scham' findet ihr hier: https://buddhastiftung.org/ethik-ohne-schuld-und-scham/Wir freuen uns, wenn ihr mit uns weiterdenkt und freuen uns über eure Fragen, Gedanken und Erfahrungen.Schreibt uns gerne an: info@buddhastiftung.org

  • June 7 · 40 min

    Ethische Wurzeln der Achtsamkeit - Schuld und Scham mit Ulla König

    Was haben Scham und Schuld mit Ethik zu tun? Und was geht verloren, wenn die Pali-Begriffe hiri und ottappa vorschnell mit Scham und Schuld übersetzt werden? In ihrem Vortrag beim Vesakh-Treffen der Buddhastiftung 2026 in Heidelberg lädt Ulla König dazu ein, die beiden „Beschützer der Welt“ neu zu betrachten: als Respekt vor sich selbst und Respekt vor anderen. Mit Klarheit, Humor und lebensnahen Beispielen zeigt sie, wie ein heilsamer Umgang mit Scham und Schuld gelingen kann und wie ethische Orientierung aus Achtsamkeit und Verbundenheit erwächst.

  • June 3 · 1 hr 2 min

    Ethische Wurzeln der Achtsamkeit #4 Qualitäten und Haltungen mit Sylvia Wetzel

    In diesem Vortrag verbindet Sylvia Wetzel auf anschauliche und persönliche Weise ihre eigenen Erfahrungen und Übungswege im Alltag mit den Qualitäten einer ethisch orientierten Achtsamkeit. Im Mittelpunkt stehen die vier Herzensqualitäten – Wohlwollen, Mitgefühl, Mitfreude und Gelassenheit – sowie ihre jeweiligen nahen und fernen Feinde. Dabei zeigt Sylvia Wetzel, wie diese Qualitäten im täglichen Leben kultiviert werden können und welche Fallstricke ihnen dabei begegnen. Der Vortrag wird durch eine gemeinsame Übung mit den Teilnehmenden ergänzt und klingt mit einer berührenden Gesangseinlage aus, die die Inhalte auf besondere Weise nachklingen lässt. Eine Aufnahme der Buddhastiftung vom Vesakh-Treffen 2026 in Heidelberg.

  • May 28 · 26 min

    Ethische Wurzeln der Achtsamkeit #2 - Mindfulness-based Ethical Living (MBEL)

    Im Rahmen des Workshops der Buddha-Stiftung zum Vesakh-Fest am 1. Mai 2026 in Heidelberg spricht Jochen Weber über die ethischen Wurzeln der Achtsamkeit und darüber, wie ethisches Handeln im Alltag tatsächlich entsteht. Ausgehend von einfachen Alltagssituationen zeigt der Vortrag, wie schnell wir auf die Welt reagieren, wie Gewohnheiten unsere Wahrnehmung prägen und welche Rolle Achtsamkeit dabei spielen kann, automatische Muster zu unterbrechen. Im Zentrum steht die Frage, wie aus Einsicht konkretes Handeln wird. Der Vortrag führt in die Grundlagen von MBEL – Mindfulness-Based Ethical Living – ein: einen erfahrungsbasierten Ansatz, der Achtsamkeit, Ethik und Alltagspraxis miteinander verbindet.

  • May 26 · 57 min

    Ethische Wurzeln der Achtsamkeit #1 Wie Achtsamkeit hilft - Akincano M. Weber

    Im Rahmen des Vesakh-Workshops der Buddhastiftung am 1. Mai 2026 spricht Akincano M. Weber über die ethischen Wurzeln der Achtsamkeit. Ausgehend von der ursprünglichen Bedeutung des buddhistischen Begriffs sati hinterfragt er die heute verbreitete Verwendung des Wortes „Achtsamkeit“ und schlägt stattdessen die Übersetzung „Geistesgegenwart“ vor — als eine wache, verkörperte und ethisch eingebettete Weise des In-der-Welt-Seins. Der Vortrag verbindet buddhistische Geisteskunde, kontemplative Praxis und eine kritische Reflexion gegenwärtiger Achtsamkeitskultur — mit sprachlicher Präzision, philosophischer Tiefe und großer Praxisnähe. Akincano M. Weber war über zwanzig Jahre buddhistischer Mönch in Europa und Asien. Er ist kontemplativer Psychotherapeut, Meditations- und Dharmalehrer sowie Mitbegründer des Bodhi College.

  • March 10 · 39 min

    Mitleid oder Mitgefühl - für sich selbst und für andere

    In der zweiten Folge unseres Podcasts sprechen Ulla und Ayda über Selbstmitgefühl und Mitgefühl – und über die manchmal feinen und herausfordernden Grenzen zu Mitleid und Selbstmitleid. Ausgehend von eigenen Erfahrungen erkunden sie, wie Mitgefühl im Alltag entstehen kann und welche Rolle es in einer achtsamen Lebenshaltung spielt. Dabei wird deutlich, dass Mitgefühl nicht immer einfach ist und oft ein sensibles Austarieren zwischen Nähe, Ehrlichkeit und Selbstfürsorge erfordert. Wie immer freuen wir uns über Rückmeldungen, Fragen oder Anregungen für zukünftige Themen. Schreibt uns gerne eine email an info@buddhastiftung.org – wir sind gespannt auf eure Gedanken und freuen uns auch über Themenanregungen.

  • March 10 · 39 min

    Wie hilft uns die Achtsamkeit im Alltäglichen ?

    In der ersten Folge unseres Podcasts sprechen Ulla und Ayda darüber, was Achtsamkeit für sie im Alltag bedeutet. Ausgehend von säkular-buddhistischen Einsichten teilen sie persönliche Erfahrungen damit, wie Achtsamkeit das Leben bereichern kann – nicht als Technik zur Selbstoptimierung, sondern als eine Weise, dem Leben mit mehr Aufmerksamkeit, Ehrlichkeit und Offenheit zu begegnen. Gleichzeitig nehmen sie einige der verbreiteten Missverständnisse rund um Achtsamkeit unter die Lupe und laden dazu ein, diese Praxis als etwas ganz Bodenständiges zu entdecken: mitten im ganz normalen Leben.