Wie schaffe ich Transparenz, ohne zu überfordern?
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Sandra ist Geschäftsführerin des Satiremagazins Titanic. Zahlen und Entscheidungen macht sie gegenüber Mitarbeitenden transparent. Das Problem: Zum Teil werden diese Infos aus dem Kontext gerissen oder falsch eingeordnet. In dieser Folge sprechen Sebastian Klein (Neue Narrative), Elena Lange (Walk the Talk) und Frederik Fleischmann (TheDive) über das richtige Maß an Transparenz, wie man es schafft, dass diese Infos nicht überfordern und, nicht zuletzt, auch verstanden werden.
Worüber wir in dieser Folge sprechen
- Wer ist verantwortlich dafür, dass Informationen ankommen; Führungskraft oder Team?
- Was tun mit Mitarbeitenden, die bestimmte Informationen gar nicht wollen?
- Wie kommuniziert man wichtige Informationen auf verschiedenen Ebenen im Unternehmen?
- Wann ist Intransparenz sinnvoll oder sogar notwendig?
Im Podcast erwähnte Links
- Ausgabe 07: Geheimnisse und Transparenz bei der Arbeit. In der Ausgabe widmen wir uns unter anderem der Frage, welches Wissen in einer Organisation auf jeden Fall transparent sein muss, damit sie funktionsfähig ist.
- Wie sieht ein Prozess für transparente, selbstbestimmte Gehälter aus? Wer Gehaltstransparenz einführt, holt all die Ungerechtigkeitsgefühle ans Licht, die vielleicht jahrelang im Verborgenen lagen. Ein konkreter Leitfaden für ein selbstbestimmtes Gehaltssystem, bei dem alle das Gehalt ihrer Kolleg*innen kennen.
- Unser Gemeinwohlbericht: Darin haben wir Unternehmenskennzahlen wie die Anzahl der Mitarbeiter*innen, den Jahresumsatz, das Ergebnis, aber auch Infos zu unserer Lieferkette verständlich aufbereitet – und erklärt, warum wir tun, was wir tun.
Weitere Verweise
Karl E. Weick: Sensemaking in Organizations. Sage Publications, S. 25. Im Skript als „Ich weiß erst, was ich gesagt habe, wenn ich die Antwort darauf höre“ paraphrasiert. Das Originalzitat lautet: „How can I know what I think until I see what I say?“ Stammt aus Weicks Sensemaking-Theorie. Weick, K. E. (1995).
Kai Matthiesen, Judith Muster, Peter Laudenbach: Die Humanisierung der Organisation: Wie man dem Menschen gerecht wird, indem man den Großteil seines Wesens ignoriert. Vahlen. Frederik zitiert S. 158ff: ein Vorstand im Gemeinschaftsbüro, der statt Offenheit „verfeinerte Strategien der Diskretion und Geheimhaltung“ erzeugt.
Sebastians Empfehlungen
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