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Detlef Kühlein

Die Bibel im Ohr!

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  • 89 episodes
  • daily
  • Avg 10 min
  • German
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  • September 7 · 12 min

    S&G – S12 | Sag bloß nichts zu Mutti

    Glaubst du an Wunder – auch mitten im größten Schlamassel? Martin Scott erzählt eine haarsträubende und urkomische Geschichte aus seiner Hamburger Jugend: Mit 17, ohne Führerschein, nimmt er heimlich das Auto der Eltern – dann streikt der Wagen vor einem McDonald’s, ein betrunkener Udo überfällt mit einer Gaswumme die Kneipe nebenan, und plötzlich rücken etwa sieben Polizeimannschaftswagen an. Ausgerechnet bei der Zeugenaussage notiert der Polizist alle Geburtsdaten – und merkt nichts. Scott ist bis heute überzeugt: Der Herr dieser Welt hat an diesem Abend viel investiert, um ihn aus dieser Nummer herauszubekommen. Erfahre, wie Bewahrung und irdische Konsequenzen trotzdem zusammengehören. Nützliche Links: Hier geht’s zur kompletten Bibliothek: https://bibletunes.de/bibliothek Zu allen Social Media Plattformen und Links zu unseren Apps: https://linktr.ee/bibletunes Möchtest du regelmässig News auch per Mail erhalten? Dann trage dich hier ein: https://shrtm.nu/T4oG

  • September 6 · 7 min

    S&G – S12 | Haben wir verstanden?

    Hörst du wirklich hin, wenn Gott spricht – und verstehst du auch, was er meint? In dieser Episode denkt Martin Scott über das Gleichnis vom vierfachen Acker nach: Jesus erzählt einer bunten Menschenmenge am See von einem Bauern, dessen Saat auf vier Böden fällt – und nur ein Viertel geht auf. Scott spannt den Bogen zurück zum frustrierenden Auftrag des Propheten Jesaja und hinein in unsere Gegenwart: Würde Jesus heute erzählen, spielte sein Gleichnis vielleicht an der Börse. Wer hört, versteht und begreift, trägt einen Anspruch: Frieden stiften, Hoffnung leben, Liebe üben. Entdecke, was es heißt, dass Gottes Saat auch bei dir aufgehen kann. Nützliche Links: Hier geht’s zur kompletten Bibliothek: https://bibletunes.de/bibliothek Zu allen Social Media Plattformen und Links zu unseren Apps: https://linktr.ee/bibletunes Möchtest du regelmässig News auch per Mail erhalten? Dann trage dich hier ein: https://shrtm.nu/T4oG

  • September 5 · 4 min

    Psalm 126 – KREATIEF (mit Lukas Knierim)

    „Wer mit Tränen sät, wird mit Freuden ernten.“ Psalm 126 wird uns heute ganz poetisch von Lukas Knierim ausgelegt. MAKOM (PDF) für die praktische Vertiefung herunterladen: https://share-docs.clickup.com/36629877/p/h/12xvbn-55450/137441cdf53c887/ Alle „Psalmen neu erleben“-Podcast anhören: https://bibletunes.de/bibliothek Alle Links zu unseren Apps, Websites und Social Media Accounts: https://linktr.ee/bibletunes

  • September 5 · 1 min

    Psalm 126 – PUR

    1 Ein Lied für Festbesucher, die nach Jerusalem hinaufziehen. Als der HERR uns aus der Gefangenschaft nach Jerusalem zurückbrachte, da kamen wir uns vor wie im Traum. 2 Wir lachten aus vollem Hals und jubelten laut vor Freude. Auch die anderen Völker mussten zugeben: »Was der HERR für sie getan hat, ist groß und gewaltig!« 3 Ja, der HERR hat große Taten für uns vollbracht! Wir waren außer uns vor Freude. 4 HERR, wende auch jetzt unser düsteres Geschick zum Guten, so wie du ausgetrocknete Bäche wieder mit Wasser füllst! 5 Wer die Saat mit Tränen aussät, wird voller Freude die Ernte einbringen. 6 Weinend geht er hinaus und streut die Samen aufs Feld; doch wenn er zurückkommt, jubelt er über die reiche Ernte. Psalmen neu erleben: PUR gelesen von Samuel Weber aus der Hoffnung für Alle Alle „Psalmen neu erleben“-Podcast anhören: https://bibletunes.de/bibliothek MAKOM (PDF) für die praktische Vertiefung im Alltag herunterladen: https://share-docs.clickup.com/36629877/p/h/12xvbn-55450/137441cdf53c887/ Alle Links zu unseren Apps, Websites und Social Media Accounts: https://linktr.ee/bibletunes

  • September 3 · 7 min

    S&G – S12 | Wenn Gott schweigt

    Was machst du, wenn du betest, flehst und klagst – und Gott einfach schweigt? Martin Scott vergleicht das Gebet mit einem „Ich liebe dich!“, das ohne Antwort bleibt. Offen erzählt er von seinen letzten neun Monaten, die so ungefähr das Gegenteil von „super gut“ waren, und von Bitten, die er täglich flehentlich vor Gott trägt – ohne dass bislang ein Wunder eingetreten ist. Und doch entdeckt Scott kleine Anzeichen von Gottes Umsorge, nur an ganz anderen Stellen als erwartet: irgendwie wunderbar gehalten und geführt, nur nie so, wie er es sich selbst ausgedacht hätte. Lass dich einladen, Glaubensresilienz zu bilden und an dem „Ich liebe dich, Gott!“ dranzubleiben. Nützliche Links: Hier geht’s zur kompletten Bibliothek: https://bibletunes.de/bibliothek Zu allen Social Media Plattformen und Links zu unseren Apps: https://linktr.ee/bibletunes Möchtest du regelmässig News auch per Mail erhalten? Dann trage dich hier ein: https://shrtm.nu/T4oG

  • September 2 · 9 min

    S&G – S12 | Der Esel am Kreuz

    Warum lassen selbst Menschen, die nicht an die Auferstehung glauben, ein Kreuz auf den Grabstein setzen? Martin Scott erzählt von einer Wanderung im Schwarzwald: An einem Felsen entdeckt er eine Gedenktafel für fünf jugendliche Zwangsarbeiter, die im April 1945 ermordet wurden – daneben fünf Kreuze. Das bringt Scott ins Nachdenken: Für Christen ist das Kreuz das Zeichen der Hoffnung, dass der Tod nicht das letzte Wort hat. Ohne diesen Glauben aber gibt man einem Verstorbenen ein Hinrichtungswerkzeug mit aufs Grab – so unlogisch wie die antike Spottkarikatur vom angebeteten Esel am Kreuz. Entdecke, warum sich am Kreuz die Geister scheiden – und warum gerade daran Gottes Liebe sichtbar wird. Nützliche Links: Hier geht’s zur kompletten Bibliothek: https://bibletunes.de/bibliothek Zu allen Social Media Plattformen und Links zu unseren Apps: https://linktr.ee/bibletunes Möchtest du regelmässig News auch per Mail erhalten? Dann trage dich hier ein: https://shrtm.nu/T4oG

  • September 1 · 11 min

    S&G – S12 | Vom selbstbezogenen Propheten

    Kennst du Menschen, die mit ihrem Dauerpessimismus jede Hoffnung kleinreden – oder ertappst du dich selbst dabei? Martin Scott erzählt von einem Weiterbildungskurs, in dem eine Frau ihren Wunsch äußert, die Welt zum Guten zu verändern – und prompt von einer Teilnehmerin niedergemacht wird. Von dort springt Scott zum Propheten Jona: Der flieht vor seinem Auftrag aufs Meer, landet im Bauch eines großen Fisches, predigt schließlich doch in Ninive – und ärgert sich am Ende, dass Gott gnädig ist und das Gericht ausbleibt. Zynischer und selbstbezogener geht es nicht. Entdecke, warum weder purer Optimismus noch Dauerpessimismus trägt – und was Gottes offene Frage an Jona mit uns allen zu tun hat. Nützliche Links: Hier geht’s zur kompletten Bibliothek: https://bibletunes.de/bibliothek Zu allen Social Media Plattformen und Links zu unseren Apps: https://linktr.ee/bibletunes Möchtest du regelmässig News auch per Mail erhalten? Dann trage dich hier ein: https://shrtm.nu/T4oG

  • August 31 · 10 min

    S&G – S12 | Donnerstag with Sack

    Wie ehrlich bist du eigentlich, wenn du mit Gott redest? Martin Scott erzählt von Mordechai, der sich in Sack und Asche hüllt und vor das Königstor zieht, als sein Volk ausgerottet werden soll – ein Protest, der eigentlich verboten ist und den er trotzdem wagt: statt Fridays for Future eben Donnerstag with Sack. Mit Humor und Tiefgang zeigt Scott, was in dieser Szene aus Ester 4,1–2 steckt: der Mut, sich in aller Klarheit für eine Sache einzusetzen – und die Einladung, genauso vor Gott zu treten. Ohne fromme Schauspielerei, dafür radikal ehrlich, mit allem, was uns wirklich umtreibt. Lass dich einladen, mehr Mordechai in dein Beten zu bringen und Tacheles mit Gott zu reden. Nützliche Links: Hier geht’s zur kompletten Bibliothek: https://bibletunes.de/bibliothek Zu allen Social Media Plattformen und Links zu unseren Apps: https://linktr.ee/bibletunes Möchtest du regelmässig News auch per Mail erhalten? Dann trage dich hier ein: https://shrtm.nu/T4oG

  • August 30 · 11 min

    S&G – S12 | Nachtgesichte sind möglich

    Kann Gott heute noch klar und direkt zu dir sprechen? Martin Scott glaubt: Ja. Zum Auftakt der neuen Staffel erzählt er von Paulus, den eine Nachtvision nach Mazedonien ruft, von Jesajas spektakulärer Berufung im Tempel und von einem römischen Hauptmann, der beim Beten einen Engel sieht. Und Scott erzählt einen Schwank aus dem eigenen Leben: Wie ihm als jungem Bankazubi auf einer CVJM-Konferenz eine innere Stimme und ein Satz von Hermann aus Lüneburg die Lebensrichtung zeigten. Zugleich verschweigt er nicht, dass er gerade selbst durch eine dunkle Zeit geht und auf Gottes Reden wartet. Lass dich einladen, an einem lebendigen Gott festzuhalten, der in dein Leben hineinsprechen kann. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/ Zu allen Social Media Plattformen und Links zu unseren Apps: https://linktr.ee/bibletunes Möchtest du regelmässig News auch per Mail erhalten? Dann trage dich hier ein: https://shrtm.nu/T4oG

  • July 26 · 8 min

    NewsPod: Sommer 2026 – Sommerpause, App-Updates & mehr

    Hey, schön, dass du reinhörst! Wie jedes Jahr geht bibletunes in die Sommerpause – wir ruhen uns aus, tanken auf, und ab dem 31. August geht es mit neuen Staffeln weiter. Vorher haben Detlef und Joshua aber noch einen ganzen Koffer voller Neuigkeiten für dich gepackt. Die Themen dieser Folge: Drei Hörtipps für deinen Sommer: die komplette Staffel zum 5. Buch Mose (inkl. Hörbibel mit Jörg Pasquay), „Blackbox Urgeschichte“ mit Ruben Sommer – und die ganze Bibliothek in unserer App Ab dem 31. August: die neue Staffel „Scott & Gott“ mit brandneuen Geschichten von Martin Scott App-News von Joshua: Arabisch und Farsi ziehen in die App ein, das nächste Update mit iPad-Version ist in Arbeit – und ein Ausblick auf die neue bibletunes-Website Große Neuigkeiten: „bibletunes International“ startet offiziell – mit eigenem Standort in Basel und dem Aufbau von b+English Du kannst diesen großen Schritt im Gebet und finanziell unterstützen (am einfachsten über die Spendenfunktion in unserer App – Vermerk „bibletunes International“ oder per Überweisung): Aus der Schweiz: Account: Verein Bibletunes Schweiz IBAN: CH16 0900 0000 1611 5905 3 BIC: POFICHBEXXX Aus Deutschland: Kontoinhaber: bibletunes gemeinnützige GmbH IBAN: DE33 6834 0058 0292 2326 00 BIC: COBADEFF683 Du möchtest solche gebündelten Infos gerne auch schriftlich bekommen? Dann abonniere unseren Newsletter: https://shrtm.nu/T4oG Wir wünschen dir einen wunderschönen, erholsamen Sommer – wir hören uns wieder am 31. August!

  • July 23 · 12 min

    5. Mose 34 | Der Abschied von Mose

    Wie fühlt es sich an, die Erfüllung von Gottes Versprechen zu sehen? Mose steht auf dem Berg Nebo und blickt auf das verheißene Land. Trotz seines bevorstehenden Abschieds erkennt er die Treue Gottes. In dieser letzten Lebensstunde wird deutlich, dass Mose sein Ziel erreicht hat und in Gottes Frieden eingeht. Ein beeindruckendes Ende für einen treuen Diener! Was können wir aus Mose‘ Leben mitnehmen? Freitagsvertiefung Woche 7: Frieden Zum Abschluss der Woche – und der ganzen Staffel – vertiefen wir den siebten Schlüssel: Frieden. Gott will in deinem Leben und durch dich ganzheitlichen Frieden bewirken: seinen Schalom für alle Bereiche deines Lebens. Der Impuls im PDF schaut auf das Ende des 5. Buchs Mose: Mose stirbt mit 120 Jahren in Frieden – und mit dem Shalom-Schaubild aus „Ein Gott. Ein Wort.“ entdeckst du die vier Dimensionen dieses Friedens: mit Gott, den Mitmenschen, der Schöpfung und dir selbst. Die praktische Vertiefung lädt dich ein, dankbar auf die sieben Wochen zurückzublicken und für den Shalom Gottes in deinem und durch dein Leben zu beten. Schalom – sei reich gesegnet! https://object.storage.eu01.onstackit.cloud/bibletunes/uploads/1784628469153_Freitagsvertiefung_Woche7_Frieden.pdf Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • July 23 · 2 min

    5. Mose 34,1–12 | PUR

    Gelesen von Jörg Pasquay aus der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ) Bibeltext: 1 Dann stieg Mose von der moabitischen Steppe hinauf auf den Pisga, einen Gipfel des Berges Nebo, der gegenüber von Jericho liegt. Der HERR zeigte ihm das ganze Land: ´die Landschaft` Gilead bis ´zum Stammesgebiet` von Dan, 2 ´die Gebiete der Stämme` Naftali, Efraim und Manasse, das Stammesgebiet von Juda bis zum Meer im Westen, 3 die Wüste Negev und die ´Jordan` ebene sowie die Talebene der Palmenstadt Jericho bis nach Zoar. 4 Dann sagte der HERR zu Mose: »Dies ist das Land, das ich Abraham, Isaak und Jakob mit einem Eid versprochen habe. Ich sagte zu ihnen: ›Euren Nachkommen will ich es geben.‹ Ich habe es dir jetzt gezeigt, aber betreten wirst du es nicht.« 5 Darauf starb Mose, der Diener des HERRN, im Land Moab, so wie der HERR es bestimmt hatte. 6 Der HERR begrub ihn dort in einem Tal gegenüber von Bet-Pegor. Bis heute weiß niemand, wo sein Grab liegt. 7 Mose war 120 Jahre alt, als er starb. ´Bis zuletzt` waren seine Augen nicht schwach geworden, und seine Lebenskraft war ungebrochen. 8 Dreißig Tage lang hielten die Israeliten in der moabitischen Steppe die Totenklage für ihn, bis die übliche Trauerzeit für einen führenden Mann vorüber war. 9 Josua, der Sohn Nuns, war erfüllt mit dem Geist der Weisheit, seit Mose ihm die Hände aufgelegt ´und ihn zu seinem Nachfolger eingesetzt` hatte. Die Israeliten hörten auf Josua, wie der HERR es ihnen durch Mose befohlen hatte. 10 Nie wieder gab es in Israel einen Propheten wie Mose, dem der HERR von Angesicht zu Angesicht begegnet ist. 11 ´Durch keinen anderen` sind solche Zeichen und Wunder geschehen wie durch Mose. Er vollbrachte sie im Auftrag des HERRN in Ägypten am Pharao, an den Hofbeamten und am ganzen Land. 12 ´Kein anderer` hat Israel mit so starker Hand geführt und so große und gewaltige Taten vor dem ganzen Volk vollbracht wie Mose. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • July 22 · 12 min

    5. Mose 33 | Segen für Israel und dich

    Wie sieht der Segen Gottes aus? In 5. Mose 33 spricht Mose den Segen über die 12 Stämme Israels aus. Er zeigt, dass dieser Segen nicht nur für das Volk Israel gilt, sondern auch für uns heute. Lass uns entdecken, wie Gottes Liebe und Treue durch die Generationen wirken und wie wir diesen Segen annehmen können. Jeder ist ein Liebling des Herrn und darf in seiner Empfangshaltung Segen erleben. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • July 22 · 6 min

    5. Mose 33,1–29 | PUR

    Gelesen von Jörg Pasquay aus der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ) Bibeltext: 1 Dies ist der Segen, den Mose, der Mann Gottes, vor seinem Tod über den Israeliten aussprach. 2 Er sagte: »Der HERR kam vom Berg Sinai, wie die Sonne erhob er sich über dem ´Gebirge` Seïr. Über den Bergen von Paran erschien er in herrlichem Glanz, ´er kam` mit Scharen heiliger Engel, und loderndes Feuer fuhr aus seiner rechten Hand. 3 Du liebst die Stämme Israels, alle, die zu dir gehören, sind in deiner Hand. Zu deinen Füßen werfen sie sich nieder und nehmen deine Unterweisung an. 4 ´Dein` Gesetz hat Mose uns gegeben, den ´kostbarsten` Besitz der Nachkommen Jakobs. 5 Der HERR wurde König über Jeschurun; alle Oberhäupter des Volkes waren versammelt, alle Stämme Israels.« 6 ´Weiter sagte Mose:` »Ruben soll leben und nicht untergehen, doch lass die Zahl seiner Männer gering bleiben.« 7 Über den Stamm Juda sagte Mose: »Höre, HERR, auf die Stimme Judas und bring ihn sicher aus dem Kampf zurück. Mit ganzer Kraft kämpft er für Israel, steh du ihm gegen seine Feinde bei.« 8 Über den Stamm Levi sagte Mose: » ´HERR`, deine ´heiligen Lose` Urim und Tummim hast du Levi anvertraut, weil er dir treu geblieben ist. Du hast ihn bei Massa auf die Probe gestellt und bei der Quelle Meriba mit ihm gestritten. 9 Die Treue der Leviten zu dir ist größer als die zu ihren Eltern, Geschwistern und Kindern. Sie gehorchen deinen Worten und halten am Bund mir dir fest. 10 Sie lehren die Nachkommen Jakobs deine Rechtsbestimmungen, die Israeliten dein Gesetz. ´Der Duft` ihrer Räucheropfer steigt zu dir auf, sie bringen dir Brandopfer dar auf deinem Altar. 11 HERR, segne den Stamm Levi und stärke ihn! Blicke freundlich auf das, was sie tun. Zerschmettere alle, die sie angreifen. Keiner, der sie hasst, soll jemals wieder aufstehen.« 12 Über den Stamm Benjamin sagte Mose: »Benjamin ist der Liebling des HERRN und lebt in Sicherheit. Der Höchste wacht über ihm Tag für Tag und lässt ihn ´sicher` zwischen den Berghängen wohnen.« 13 Über den Stamm Josef sagte er: »Vom HERRN gesegnet sei sein Land, mit kostbarem Tau ´und Regen` aus dem Himmel und mit Wasser aus den Quellen der Tiefe, 14 mit dem Besten, was die Sonne wachsen lässt, und den köstlichen Früchten, die Monat für Monat heranreifen, 15 mit dem Besten der uralten Berge und den kostbaren Gaben der uralten Hügel, 16 mit dem Guten, das sein Land in Überfluss hervorbringt, und mit der Gunst des Gottes, der im Dornbusch wohnte. Diesen Segen soll Josef bekommen, er steht ihm zu, dem Auserwählten, der seine Brüder überragt. 17 ´Majestätisch ist er` wie ein junger Stier, seine Hörner gleichen denen eines wilden Büffels. Mit ihnen stößt er die Völker nieder ´und treibt sie bis` ans Ende der Erde. ´So mächtig` sind die Heere Efraims, ´so gewaltig` die Tausendschaften Manasses.« 18 Über die Stämme Sebulon ´und Issachar` sagte Mose: »Freu dich, Sebulon, wenn du in See stichst, und du, Issaschar, ´freu dich zu Hause ` in deinen Zelten. 19 ´Sebulon und Issachar` laden Völker ein auf den ´heiligen` Berg und bringen dort Opfer dar, die Gott gefallen. Sie werden reich vom Handel auf dem Meer und durch die Schätze, die sie aus dem Boden holen.« 20 Über den Stamm Gad sagte er: »Gepriesen sei ´der HERR`, der weiten Raum schafft für Gad. Wie eine Löwin liegt Gad ´neben seiner Beute` und zermalmt ´seinen Opfern` Kopf und Arme. 21 Er wählte sich ´vom Land` das beste Stück, ihm fiel der Anteil eines Anführers zu. ´Zu ihm` kommen die Oberhäupter des Volkes, er vollstreckt das Gericht des HERRN und bringt gemeinsam mit ganz Israel das Recht zur Geltung.« 22 Über den Stamm Dan sagte Mose: »Dan ist ein junger Löwe, der aus ´dem Dickicht von` Baschan hervorspringt.« 23 Über den Stamm Naftali sagte er: »Naftali bekommt die Gunst und den Segen des HERRN im Übermaß. Ihm gehört das Land, das sich vom See ´Gennesaret` nach Süden erstreckt.« 24 Und über den Stamm Ascher sagte Mose: »Mehr als alle Söhne ´Jakobs` sei Ascher gesegnet, er sei der Liebling seiner Brüder. Sein Land sei so reich an Öl, dass er seine Füße darin baden kann. 25 Aus Eisen und Bronze sollen die Riegel ´an deinen Stadttoren` sein. So lange du lebst, möge deine Kraft niemals nachlassen.« 26 »Keiner gleicht dem Gott Jeschuruns, er fährt am Himmel daher, um dir zu helfen, majestätisch reitet er auf den Wolken. 27 Eine Zuflucht ist der Gott, der seit Urzeiten war, in seinen Armen trägt dich der Ewige. Er hat deine Feinde vor dir vertrieben und dir befohlen: ›Vernichte sie!‹ 28 Nun wohnt Israel in Sicherheit, niemand stört die Nachkommen Jakobs in ihrem Land voll Korn und Wein, das von Tau und Regen bewässert wird. 29 Glücklich bist du, Israel! Wer ist wie du – ein Volk, das der HERR gerettet hat? Er ist deine Hilfe und der Schild, der dich schützt. Er ist das Schwert, das dir zum Sieg verhilft. Deine Feinde werden dir Ergebenheit heucheln, du aber wirst ´triumphierend` über sie hinwegschreiten.« Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • July 21 · 12 min

    5. Mose 32 | Ein Lied der Mahnung für Gottes Volk

    Wie reagierst du, wenn dir die Wahrheit ins Gesicht gesagt wird? Mose singt ein eindringliches Lied, das das Volk Israel an ihre Treue zu Gott erinnert. Während er auf das verheißene Land blickt, wird klar: Gott bleibt auch in Zeiten des Zweifels an ihrer Seite. Dieses Mahnlied bringt die Botschaft: ‚Erkennt endlich: Ich allein bin Gott.‘ Ein eindrucksvoller Aufruf, im Glauben aktiv zu bleiben. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • July 21 · 8 min

    5. Mose 32,1–52 | PUR

    Gelesen von Jörg Pasquay aus der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ) Bibeltext: 1 Höre, Himmel, was ich sage, höre, Erde, meine Worte. 2 Was ich lehre, soll wie Regen Leben spenden, meine Rede soll erfrischen wie der Tau ´und Wachstum bringen` wie ein Schauer, der auf Gras und Kräuter fällt. 3 Ich rufe aus den Namen des HERRN! Erweist Ehre unserem Gott. 4 ´Er ist` ein Fels, vollkommen ist sein Tun, alle seine Wege sind richtig und gut. Ein treuer Gott, der niemals betrügt, gerecht und aufrichtig ist er. 5 Diese ungläubige und verkehrte Generation hat sich gegen ihn gestellt, ein Schandfleck sind sie – nicht mehr seine Kinder! 6 Dankst du so etwa dem HERRN, du törichtes und verblendetes Volk? Ist er nicht euer Vater, der euch geschaffen hat? Hat er euch nicht gemacht und ließ euch stark werden? 7 Denkt zurück an längst vergangene Zeiten, erinnert euch an die früheren Generationen. Fragt eure Väter – sie werden es euch erzählen, die Alten unter euch – sie werden es euch sagen: 8 Als der höchste Gott den Völkern ihren Erbbesitz zuwies, als er die Menschen ´auf der Erde` verteilte, da wählte er die Anzahl der Völker so, dass jedes Volk einem Engel zugeteilt wurde. 9 Das Volk ´Israel` aber wählte der HERR für sich selbst als Eigentum, die Nachkommen Jakobs sind sein Erbbesitz. 10 Er fand sie in der Wüste, in der öden Wildnis, wo ´die wilden Tiere` heulen. Er nahm sie in seine Obhut und schützte sie, er behütete sie wie seinen Augapfel. 11 ´Er wachte über ihnen` wie ein Adler: Der scheucht seine Jungen aus dem Nest, ´damit sie fliegen lernen`. ´Wachsam` schwebt er über ihnen, ´und wenn sie müde werden`, breitet er seine Flügel aus und fängt sie auf, er trägt sie auf seinen ausgebreiteten Schwingen. 12 So hat der HERR sein Volk geführt, er allein. Kein fremder Gott stand ihm zur Seite. 13 Er ließ sie ´fruchtbare` Hochebenen erobern und schenkte ihnen reiche Ernten. In Felsspalten ließ er sie Honig finden, und auf steinigem Boden ließ er Olivenbäume wachsen. 14 ´Er gab ihnen` Rahm von Kühen und Milch von Schafen und Ziegen, dazu das Fett von Lämmern und Böcken ´und das zarte Fleisch` von jungen Baschan-Widdern. ´Sie aßen` den besten Weizen und tranken feurigen Wein. 15 Da wurde Jeschurun fett und stieß ´seinen Gott` zurück, ja, ´Israel` wurde dick und fett und störrisch. Sie verließen den Gott, der sie geschaffen hatte, sie verachteten den Fels, der doch ihr Schutz gewesen war. 16 Sie reizten ihn zur Eifersucht mit fremden Göttern, mit abscheulichen Götzen kränkten sie ihn. 17 Sie brachten bösen Geistern, die nicht Gott sind, Opfer dar ´und verehrten` unbekannte Götter, die erst seit Kurzem aufgekommen waren, den Vorfahren noch völlig unbekannt. 18 Den Fels, dem sie das Leben doch verdankten, verließen sie, sie vergaßen den Gott, der sie zur Welt gebracht hatte. 19 Der HERR sah es und wandte sich ab voller Zorn, weil seine Söhne und Töchter ihn beleidigten. 20 Er sprach: »Ich will mich vor ihnen verbergen, will sehen, was dann aus ihnen wird. Denn sie sind eine verdorbene Generation, Kinder, die keine Treue kennen. 21 Sie haben mich eifersüchtig gemacht mit einem Gott, der keiner ist, mich herausgefordert mit ihren Götzen, die nichts als Luftgespinste sind. Darum werde auch ich sie eifersüchtig machen durch ein Volk, das keines ist, ich werde sie zum Zorn reizen durch ein Volk, das nichts ´von mir` weiß. 22 Mein Zorn entbrennt wie ein Feuer, das sich bis ins Totenreich hinunterfrisst. Es verzehrt das Land mitsamt allem, was darauf wächst, und entzündet die Grundfesten der Berge. 23 Ich überhäufe sie mit Unglück und schieße alle meine Pfeile auf sie ab. 24 Sind sie dann vom Hunger entkräftet und ausgezehrt von Fieber und Pest, lasse ich Raubtiere auf sie los und ´schicke ihnen` giftige Schlangen. 25 Draußen rafft das Schwert sie dahin und zu Hause die Todesangst – den jungen Mann wie die junge Frau, den Säugling wie den Greis. 26 Fast hätte ich sie alle vernichtet und jede Spur von ihnen ausgelöscht. 27 Doch ich fürchtete den Hohn ihrer Feinde. Sie würden alles verdrehen und behaupten: ›Mit unserer Kraft haben wir gesiegt, es war nicht der HERR, der dies tat!‹« 28 ´Israel` ist ein Volk, das keinen Verstand besitzt, Einsicht sucht man bei ihnen vergeblich. 29 Wären sie weise, dann würden sie verstehen und bedenken, welches Ende sie erwartet. ´Sie müssten sich fragen:` 30 Wie kann ein einziger ´Feind` tausend ´von uns` in die Flucht schlagen? Und wie können zwei ´von ihnen` zehntausend ´von uns` vertreiben? ´Sie müssten erkennen: Gott`, ihr Fels, hat sie in die Hände der Feinde gegeben, der HERR hat sein Volk an andere Völker ausgeliefert. 31 Sogar unsere Feinde geben zu, dass ihre Götter nicht so mächtig sind wie unser Gott, der starke Fels. 32 ´Unsere Feinde` sind wie ein Weinstock, der aus Sodom und Gomorra stammt, ihre Trauben sind giftig und ihre Beeren bitter. 33 Ihr Wein ist das reinste Drachengift, so tödlich wie das Gift der Schlangen. 34 »Das alles bleibt mir im Gedächtnis, in meinen Archiven ist es verwahrt. 35 Ich werde Rache an ihnen nehmen und Vergeltung üben. Sie werden zu Fall kommen, wenn es Zeit dafür ist. Der Tag ihres Verderbens ist nah, ihr Schicksal ist bereits besiegelt.« 36 Der HERR wird seinem Volk Recht verschaffen, er wird sich erbarmen über alle, die ihm dienen. Denn er sieht, dass ihre Kraft geschwunden ist, dass es aus ist mit den Sklaven wie mit den Freien. 37 Dann wird er fragen: »Wo sind nun eure Götter, ´wo ist` der Fels, bei dem ihr Zuflucht suchtet? 38 Das Fett eurer Opfertiere haben sie verspeist und den Wein eurer Trankopfer getrunken. Sollen sie aufstehen und euch helfen, sollen sie doch euer Schutz sein!« 39 »Erkennt endlich: Ich allein bin Gott und außer mir gibt es keinen anderen. Ich töte und mache lebendig, ich verwunde und heile, und aus meiner Macht kann niemand retten. 40 Ich hebe meine Hand zum Schwur und sage: ›So wahr ich ewig lebe: 41 Ich habe mein blitzendes Schwert geschärft und meine Hand drohend erhoben, ich übe Rache an meinen Gegnern und strafe, die mich hassen. 42 Meine Pfeile sind betrunken von ihrem Blut, mein Schwert frisst das Fleisch der Erschlagenen und Gefangenen und die Köpfe feindlicher Machthaber.‹« 43 Stimmt ein, ihr Völker, in den Jubel seines Volkes! Denn er rächt das ´vergossene` Blut seiner Diener, er übt Rache an seinen Feinden und schafft Sühne für sein Land und sein Volk. 44 Dieses ganze Lied trug Mose dem Volk vor, zusammen mit Josua, dem Sohn Nuns. 45 Nachdem die letzte Zeile verklungen war, 46 forderte er die Israeliten auf: »Nehmt euch diese Mahnungen zu Herzen. Gebt sie euren Kindern weiter, damit sie alle Weisungen des Gesetzes beachten und nach ihnen leben. 47 Denn es sind keine leeren Worte, sondern sie sind euer Leben. Wenn ihr euch nach ihnen richtet, werdet ihr lange in dem Land auf der anderen Seite des Jordans leben, das ihr jetzt in Besitz nehmt.« 48 Noch am selben Tag sprach der HERR zu Mose: 49 »Steig auf den Berg Nebo im Gebirge Abarim, der gegenüber von Jericho im Gebiet der Moabiter liegt. Schau ´von dort` hinüber in das Land Kanaan, das ich den Israeliten zum Besitz geben werde. 50 Danach wirst du auf dem Berg sterben und ´im Tod` mit deinen Vorfahren vereint werden, wie schon dein Bruder Aaron auf dem Berg Hor gestorben ist und mit seinen Vorfahren vereint wurde. 51 Denn ihr ´beide` habt mir vor dem ganzen Volk die Treue gebrochen an der Quelle Meriba bei Kadesch in der Wüste Zin. Ihr habt mich vor den Israeliten nicht als heiligen und mächtigen Gott geehrt. 52 Deshalb darfst du das Land, das ich den Israeliten geben werde, nur von weitem sehen und wirst nicht hineinkommen.« Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • July 20 · 12 min

    5. Mose 31 | Abschied von Mose: Ein Vorbild für Mut

    Wie reagierst du, wenn du Abschied nehmen musst? Mose gibt den Staffelstab an Josua weiter und erkennt seine Begrenzungen an. Seine Demut und Ermutigung sind inspirierend für jeden von uns. In dieser Episode betrachten wir, wie wichtig es ist, andere zu ermutigen und Verantwortung weiterzugeben. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • July 20 · 7 min

    5. Mose 31,1–30 | PUR

    Gelesen von Jörg Pasquay aus der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ) Bibeltext: 1 Mose sprach weiter zum ganzen Volk Israel: 2 »Ich bin jetzt 120 Jahre alt und den Anforderungen, die an einen Anführer gestellt werden, nicht mehr gewachsen. Außerdem hat der HERR zu mir gesagt: ›Du wirst den Jordan nicht mehr überschreiten!‹ 3 Der HERR, euer Gott, wird selbst vor euch herziehen. Er wird die Völker Kanaans vernichten, damit ihr das Land einnehmen könnt. Josua wird euch vorangehen, wie der HERR es angeordnet hat. 4 Der HERR wird mit den ´kanaanitischen` Völkern so umgehen wie mit den Amoriterkönigen Sihon und Og, die er vernichtet hat. 5 Wenn er die Kanaaniter in eure Gewalt gibt, dann vollstreckt den Bann an ihnen, wie ich es euch befohlen habe. 6 Seid stark und mutig, habt keine Angst und erschreckt nicht vor ihnen. Denn der HERR, euer Gott, wird selbst mit euch gehen. Er wird euch nie vergessen und euch niemals im Stich lassen.« 7 Dann rief Mose Josua zu sich und sagte vor allen Israeliten zu ihm: »Sei stark und mutig! Denn du sollst dieses Volk in das Land führen, das der HERR unseren Vorfahren mit einem Eid zugesagt hat. Du wirst es unter ihnen aufteilen und ihnen zum bleibenden Besitz geben. 8 Der HERR selbst geht vor dir her und steht dir bei. Er vergisst dich nie und lässt dich niemals im Stich. Hab keine Angst und verliere nicht den Mut!« 9 Mose schrieb dieses ´ganze` Gesetz auf und überreichte es den Priestern aus dem Stamm Levi, die für die Bundeslade des HERRN verantwortlich waren, sowie den führenden Männern Israels. 10 Er trug ihnen auf: »Alle sieben Jahre, im Erlassjahr, zur Zeit des Laubhüttenfestes, 11 wenn ganz Israel sich in der Gegenwart des HERRN bei der von ihm erwählten Stätte versammelt, sollt ihr dieses Gesetz öffentlich vorlesen. 12 Versammelt dann das ganze Volk: Männer, Frauen und Kinder und die Ausländer, die bei euch leben. Sie alle sollen das Gesetz hören. Sie sollen lernen, dem HERRN in Ehrfurcht zu begegnen und alle Weisungen dieses Gesetzes gewissenhaft zu befolgen. 13 Auch eure Kinder, die das Gesetz noch nicht kennen, sollen es hören, damit sie lernen, dem HERRN, eurem Gott, in Ehrfurcht zu begegnen. Das soll euer Leben bestimmen in dem Land auf der anderen Seite des Jordans, das ihr nun in Besitz nehmen werdet.« 14 Der HERR sagte zu Mose: »Deine Tage sind gezählt, du wirst bald sterben. Ruf Josua und komm mit ihm zum Begegnungszelt. Dort will ich ihn in sein Amt einsetzen.« Mose und Josua gingen ´zum Heiligtum` und betraten das Zelt. 15 Da erschien der HERR am Eingang des Zeltes in einer Wolkensäule. 16 Er sagte zu Mose: »Bald wirst du im Tod mit deinen Vorfahren vereint werden. Dann wird dieses Volk sich mit fremden Göttern einlassen, mit Göttern des Landes, in das sie ziehen. Sie werden mich verlassen und den Bund brechen, den ich mit ihnen geschlossen habe. 17 Mein Zorn wird sie treffen, ich werde sie verlassen und mich vor ihnen verbergen. Sie werden dahinschwinden, großes Unglück und schreckliche Not werden über sie hereinbrechen. Dann werden sie zueinander sagen: ›Dieses Unglück hat uns getroffen, weil unser Gott nicht mehr bei uns ist.‹ 18 Ich aber werde mich völlig von ihnen abwenden, weil sie gegen mich gesündigt und sich anderen Göttern zugewandt haben. 19 Schreibe nun für die Israeliten ein Lied. Bring es ihnen bei, damit sie es immer wieder singen. So kann ich es in Zukunft als Zeuge gegen sie verwenden. 20 Ich werde sie in das Land bringen, das ich ihren Vorfahren versprochen habe, ein Land, das von Milch und Honig überfließt. Dort werden sie sich satt essen und wohlgenährt sein. Dann aber werden sie sich anderen Göttern zuwenden und ihnen dienen. Sie werden mich verlassen und den Bund brechen, den ich mit ihnen geschlossen habe. 21 Wenn dann Not und Unglück sie treffen, wird dieses Lied als Zeuge gegen sie aussagen. Denn auch ihre Nachkommen werden dieses Lied nicht vergessen und es immer wieder singen. Ich weiß genau, welche Absichten dieses Volk schon jetzt hegt – noch bevor ich sie in das Land bringe, das ich ´ihren Vorfahren` mit einem Eid zugesagt habe.« 22 Noch am selben Tag schrieb Mose das Lied auf und brachte es den Israeliten bei. 23 Danach sagte der HERR zu Josua, dem Sohn Nuns: »Sei stark und mutig! Denn du wirst die Israeliten in das Land bringen, das ich ihnen mit einem Eid zugesagt habe. Ich selbst werde bei dir sein.« 24 Als Mose das ganze Gesetz vollständig auf eine Buchrolle geschrieben hatte, 25 befahl er den Leviten, die die Bundeslade des HERRN zu tragen hatten: 26 »Nehmt dieses Gesetzbuch und legt es neben die Bundeslade des HERRN, eures Gottes, damit es als Zeuge gegen euch ´Israeliten` verwendet werden kann.« 27 ´Zum ganzen Volk sagte Mose:` »Ich weiß, wie widerspenstig und eigensinnig ihr seid. Solange ich bei euch war, habt ihr euch immer wieder gegen den HERRN aufgelehnt. Wie wird es dann erst nach meinem Tod sein! 28 Alle führenden Männer eurer Stämme und alle Schiedsleute sollen sich nun bei mir versammeln. In ihrem Beisein will ich mein Lied vortragen und Himmel und Erde als Zeugen gegen sie anrufen. 29 Denn ich weiß, dass ihr nach meinem Tod ins Verderben rennen und den Weg verlassen werdet, den ich euch gewiesen habe. Am Ende wird euch das Unglück treffen, denn ihr werdet tun, was dem HERRN missfällt, und durch eure Götzenbilder seinen Zorn herausfordern.« 30 Anschließend trug Mose den versammelten Israeliten das folgende Lied ´von Anfang` bis Ende vor: Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • July 19 · 9 min

    5. Mose 30 | Gottes Wort ist dir nahe

    Was, wenn du feststellst, dass Gottes Wort dir ganz nah ist? Mose ermutigt das Volk Israel, sich nicht von der Größe der Aufgabe entmutigen zu lassen. Er sagt: ‚Es ist nicht zu schwer für euch!‘ In dieser Episode schauen wir, wie wichtig es ist, Gottes Wort im Herzen zu tragen und es einfach zu befolgen. Lass dich inspirieren, dein Leben im Glauben aktiv zu gestalten. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • July 19 · 4 min

    5. Mose 30,1–20 | PUR

    Gelesen von Jörg Pasquay aus der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ) Bibeltext: 1 Was ich euch verkündet habe, stellt euch vor die Wahl zwischen Segen und Fluch. Wenn der HERR, euer Gott, euch ´straft und euch` unter fremde Völker zerstreut, dann kommt ihr dort vielleicht zur Besinnung 2 und kehrt zu ihm zurück: Ihr hört wieder auf den HERRN, euren Gott, ihr und eure Nachkommen, und lebt von ganzem Herzen und mit aller Hingabe nach den Geboten, die ich euch heute verkünde. 3 Dann wird der HERR euer Schicksal zum Guten wenden und sich über euch erbarmen. Er wird euch ´in eurem Land` sammeln aus allen Völkern, unter die er euch zerstreut hat. 4 Selbst wenn ihr bis ans Ende der Welt vertrieben worden seid, wird der HERR, euer Gott, euch von dort zurückholen 5 und wieder in das Land bringen, das euren Vorfahren gehört hat. Ihr werdet es ´erneut` in Besitz nehmen, und er wird euch Gutes tun und euch noch zahlreicher werden lassen als eure Vorfahren. 6 Der HERR wird ´den Wildwuchs an` euren Herzen und an den Herzen eurer Nachkommen beschneiden. Dann werdet ihr ihn von ganzem Herzen und mit aller Hingabe lieben, und ihr werdet leben. 7 Alle Flüche, die der HERR, euer Gott, euch angedroht hat, lässt er über eure Feinde hereinbrechen, die euch hassen und euch verfolgt haben. 8 Ihr hingegen werdet zum HERRN zurückkehren, auf ihn hören und nach allen Geboten leben, die ich euch heute verkünde. 9 Der HERR wird euch reich segnen bei allem, was ihr tut: Ihr werdet viele Kinder haben, eure Herden werden wachsen und eure Felder werden reiche Ernten bringen. Der HERR wird sich wieder über euch freuen und euch Gutes tun, so wie es schon bei euren Vorfahren gewesen ist. 10 ´Dies alles tut er`, wenn ihr auf seine Stimme hört, nach seinen Geboten und Ordnungen lebt, die in diesem Gesetzbuch aufgeschrieben sind, und wenn ihr euch ihm von ganzem Herzen und mit ganzer Hingabe zuwendet. 11 Die Gebote, die ich euch heute verkünde, sind nicht zu schwer für euch und auch nicht in unerreichbarer Ferne. 12 Sie sind nicht ´hoch oben` im Himmel, sodass ihr fragen müsstet: ›Wer steigt hinauf und holt sie herunter, damit wir sie hören und befolgen können?‹ 13 Sie sind auch nicht am Ende der Welt, sodass ihr fragen müsstet: ›Wer fährt für uns übers Meer und holt sie herbei, damit wir sie hören und befolgen können?‹ 14 Im Gegenteil: ´Gottes` Wort ist euch nahe. Es ist in eurem Mund und in eurem Herzen. Ihr müsst es nur befolgen. 15 Und nun hört gut zu! Heute stelle ich euch vor die Wahl zwischen Glück und Unglück, zwischen Leben und Tod. 16 Ich fordere euch auf, den HERRN zu lieben, auf seinen Wegen zu gehen und seine Gebote, Ordnungen und Rechtsbestimmungen zu befolgen. Dann werdet ihr leben und zu einem großen Volk werden. Der HERR, euer Gott, wird euch segnen in dem Land, das ihr in Besitz nehmen werdet. 17 Wenn ihr euch jedoch von ihm abwendet und ihm nicht mehr gehorcht, wenn ihr euch dazu verführen lasst, andere Götter anzubeten und ihnen zu dienen, 18 dann werdet ihr ganz sicher umkommen. Das sage ich euch schon heute! Ihr werdet nicht länger in dem Land wohnen, das ihr nun einnehmt, wenn ihr den Jordan überquert. 19 Heute rufe ich Himmel und Erde als Zeugen an: Ihr steht vor der Wahl zwischen Leben und Tod, zwischen Segen und Fluch. Wählt das Leben, damit ihr lebt, ihr und eure Nachkommen. 20 Liebt den HERRN, euren Gott, hört auf ihn und haltet ihm die Treue. Dann werdet ihr leben. Ihr werdet als Volk fortbestehen und in dem Land bleiben, das der HERR euren Vorfahren Abraham, Isaak und Jakob mit einem Eid zugesagt hat.« Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

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