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Detlef Kühlein

Die Bibel im Ohr!

  • 100 episodes
  • Updated July 26

Episodes100

  • July 26 · 8 min

    NewsPod: Sommer 2026 – Sommerpause, App-Updates & mehr

    Hey, schön, dass du reinhörst! Wie jedes Jahr geht bibletunes in die Sommerpause – wir ruhen uns aus, tanken auf, und ab dem 31. August geht es mit neuen Staffeln weiter. Vorher haben Detlef und Joshua aber noch einen ganzen Koffer voller Neuigkeiten für dich gepackt. Die Themen dieser Folge: Drei Hörtipps für deinen Sommer: die komplette Staffel zum 5. Buch Mose (inkl. Hörbibel mit Jörg Pasquay), „Blackbox Urgeschichte“ mit Ruben Sommer – und die ganze Bibliothek in unserer App Ab dem 31. August: die neue Staffel „Scott & Gott“ mit brandneuen Geschichten von Martin Scott App-News von Joshua: Arabisch und Farsi ziehen in die App ein, das nächste Update mit iPad-Version ist in Arbeit – und ein Ausblick auf die neue bibletunes-Website Große Neuigkeiten: „bibletunes International“ startet offiziell – mit eigenem Standort in Basel und dem Aufbau von b+English Du kannst diesen großen Schritt im Gebet und finanziell unterstützen (am einfachsten über die Spendenfunktion in unserer App – Vermerk „bibletunes International“ oder per Überweisung): Aus der Schweiz: Account: Verein Bibletunes Schweiz IBAN: CH16 0900 0000 1611 5905 3 BIC: POFICHBEXXX Aus Deutschland: Kontoinhaber: bibletunes gemeinnützige GmbH IBAN: DE33 6834 0058 0292 2326 00 BIC: COBADEFF683 Du möchtest solche gebündelten Infos gerne auch schriftlich bekommen? Dann abonniere unseren Newsletter: https://shrtm.nu/T4oG Wir wünschen dir einen wunderschönen, erholsamen Sommer – wir hören uns wieder am 31. August!

  • July 23 · 12 min

    5. Mose 34 | Der Abschied von Mose

    Wie fühlt es sich an, die Erfüllung von Gottes Versprechen zu sehen? Mose steht auf dem Berg Nebo und blickt auf das verheißene Land. Trotz seines bevorstehenden Abschieds erkennt er die Treue Gottes. In dieser letzten Lebensstunde wird deutlich, dass Mose sein Ziel erreicht hat und in Gottes Frieden eingeht. Ein beeindruckendes Ende für einen treuen Diener! Was können wir aus Mose‘ Leben mitnehmen? Freitagsvertiefung Woche 7: Frieden Zum Abschluss der Woche – und der ganzen Staffel – vertiefen wir den siebten Schlüssel: Frieden. Gott will in deinem Leben und durch dich ganzheitlichen Frieden bewirken: seinen Schalom für alle Bereiche deines Lebens. Der Impuls im PDF schaut auf das Ende des 5. Buchs Mose: Mose stirbt mit 120 Jahren in Frieden – und mit dem Shalom-Schaubild aus „Ein Gott. Ein Wort.“ entdeckst du die vier Dimensionen dieses Friedens: mit Gott, den Mitmenschen, der Schöpfung und dir selbst. Die praktische Vertiefung lädt dich ein, dankbar auf die sieben Wochen zurückzublicken und für den Shalom Gottes in deinem und durch dein Leben zu beten. Schalom – sei reich gesegnet! https://object.storage.eu01.onstackit.cloud/bibletunes/uploads/1784628469153_Freitagsvertiefung_Woche7_Frieden.pdf Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • July 23 · 2 min

    5. Mose 34,1–12 | PUR

    Gelesen von Jörg Pasquay aus der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ) Bibeltext: 1 Dann stieg Mose von der moabitischen Steppe hinauf auf den Pisga, einen Gipfel des Berges Nebo, der gegenüber von Jericho liegt. Der HERR zeigte ihm das ganze Land: ´die Landschaft` Gilead bis ´zum Stammesgebiet` von Dan, 2 ´die Gebiete der Stämme` Naftali, Efraim und Manasse, das Stammesgebiet von Juda bis zum Meer im Westen, 3 die Wüste Negev und die ´Jordan` ebene sowie die Talebene der Palmenstadt Jericho bis nach Zoar. 4 Dann sagte der HERR zu Mose: »Dies ist das Land, das ich Abraham, Isaak und Jakob mit einem Eid versprochen habe. Ich sagte zu ihnen: ›Euren Nachkommen will ich es geben.‹ Ich habe es dir jetzt gezeigt, aber betreten wirst du es nicht.« 5 Darauf starb Mose, der Diener des HERRN, im Land Moab, so wie der HERR es bestimmt hatte. 6 Der HERR begrub ihn dort in einem Tal gegenüber von Bet-Pegor. Bis heute weiß niemand, wo sein Grab liegt. 7 Mose war 120 Jahre alt, als er starb. ´Bis zuletzt` waren seine Augen nicht schwach geworden, und seine Lebenskraft war ungebrochen. 8 Dreißig Tage lang hielten die Israeliten in der moabitischen Steppe die Totenklage für ihn, bis die übliche Trauerzeit für einen führenden Mann vorüber war. 9 Josua, der Sohn Nuns, war erfüllt mit dem Geist der Weisheit, seit Mose ihm die Hände aufgelegt ´und ihn zu seinem Nachfolger eingesetzt` hatte. Die Israeliten hörten auf Josua, wie der HERR es ihnen durch Mose befohlen hatte. 10 Nie wieder gab es in Israel einen Propheten wie Mose, dem der HERR von Angesicht zu Angesicht begegnet ist. 11 ´Durch keinen anderen` sind solche Zeichen und Wunder geschehen wie durch Mose. Er vollbrachte sie im Auftrag des HERRN in Ägypten am Pharao, an den Hofbeamten und am ganzen Land. 12 ´Kein anderer` hat Israel mit so starker Hand geführt und so große und gewaltige Taten vor dem ganzen Volk vollbracht wie Mose. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • July 22 · 12 min

    5. Mose 33 | Segen für Israel und dich

    Wie sieht der Segen Gottes aus? In 5. Mose 33 spricht Mose den Segen über die 12 Stämme Israels aus. Er zeigt, dass dieser Segen nicht nur für das Volk Israel gilt, sondern auch für uns heute. Lass uns entdecken, wie Gottes Liebe und Treue durch die Generationen wirken und wie wir diesen Segen annehmen können. Jeder ist ein Liebling des Herrn und darf in seiner Empfangshaltung Segen erleben. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • July 22 · 6 min

    5. Mose 33,1–29 | PUR

    Gelesen von Jörg Pasquay aus der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ) Bibeltext: 1 Dies ist der Segen, den Mose, der Mann Gottes, vor seinem Tod über den Israeliten aussprach. 2 Er sagte: »Der HERR kam vom Berg Sinai, wie die Sonne erhob er sich über dem ´Gebirge` Seïr. Über den Bergen von Paran erschien er in herrlichem Glanz, ´er kam` mit Scharen heiliger Engel, und loderndes Feuer fuhr aus seiner rechten Hand. 3 Du liebst die Stämme Israels, alle, die zu dir gehören, sind in deiner Hand. Zu deinen Füßen werfen sie sich nieder und nehmen deine Unterweisung an. 4 ´Dein` Gesetz hat Mose uns gegeben, den ´kostbarsten` Besitz der Nachkommen Jakobs. 5 Der HERR wurde König über Jeschurun; alle Oberhäupter des Volkes waren versammelt, alle Stämme Israels.« 6 ´Weiter sagte Mose:` »Ruben soll leben und nicht untergehen, doch lass die Zahl seiner Männer gering bleiben.« 7 Über den Stamm Juda sagte Mose: »Höre, HERR, auf die Stimme Judas und bring ihn sicher aus dem Kampf zurück. Mit ganzer Kraft kämpft er für Israel, steh du ihm gegen seine Feinde bei.« 8 Über den Stamm Levi sagte Mose: » ´HERR`, deine ´heiligen Lose` Urim und Tummim hast du Levi anvertraut, weil er dir treu geblieben ist. Du hast ihn bei Massa auf die Probe gestellt und bei der Quelle Meriba mit ihm gestritten. 9 Die Treue der Leviten zu dir ist größer als die zu ihren Eltern, Geschwistern und Kindern. Sie gehorchen deinen Worten und halten am Bund mir dir fest. 10 Sie lehren die Nachkommen Jakobs deine Rechtsbestimmungen, die Israeliten dein Gesetz. ´Der Duft` ihrer Räucheropfer steigt zu dir auf, sie bringen dir Brandopfer dar auf deinem Altar. 11 HERR, segne den Stamm Levi und stärke ihn! Blicke freundlich auf das, was sie tun. Zerschmettere alle, die sie angreifen. Keiner, der sie hasst, soll jemals wieder aufstehen.« 12 Über den Stamm Benjamin sagte Mose: »Benjamin ist der Liebling des HERRN und lebt in Sicherheit. Der Höchste wacht über ihm Tag für Tag und lässt ihn ´sicher` zwischen den Berghängen wohnen.« 13 Über den Stamm Josef sagte er: »Vom HERRN gesegnet sei sein Land, mit kostbarem Tau ´und Regen` aus dem Himmel und mit Wasser aus den Quellen der Tiefe, 14 mit dem Besten, was die Sonne wachsen lässt, und den köstlichen Früchten, die Monat für Monat heranreifen, 15 mit dem Besten der uralten Berge und den kostbaren Gaben der uralten Hügel, 16 mit dem Guten, das sein Land in Überfluss hervorbringt, und mit der Gunst des Gottes, der im Dornbusch wohnte. Diesen Segen soll Josef bekommen, er steht ihm zu, dem Auserwählten, der seine Brüder überragt. 17 ´Majestätisch ist er` wie ein junger Stier, seine Hörner gleichen denen eines wilden Büffels. Mit ihnen stößt er die Völker nieder ´und treibt sie bis` ans Ende der Erde. ´So mächtig` sind die Heere Efraims, ´so gewaltig` die Tausendschaften Manasses.« 18 Über die Stämme Sebulon ´und Issachar` sagte Mose: »Freu dich, Sebulon, wenn du in See stichst, und du, Issaschar, ´freu dich zu Hause ` in deinen Zelten. 19 ´Sebulon und Issachar` laden Völker ein auf den ´heiligen` Berg und bringen dort Opfer dar, die Gott gefallen. Sie werden reich vom Handel auf dem Meer und durch die Schätze, die sie aus dem Boden holen.« 20 Über den Stamm Gad sagte er: »Gepriesen sei ´der HERR`, der weiten Raum schafft für Gad. Wie eine Löwin liegt Gad ´neben seiner Beute` und zermalmt ´seinen Opfern` Kopf und Arme. 21 Er wählte sich ´vom Land` das beste Stück, ihm fiel der Anteil eines Anführers zu. ´Zu ihm` kommen die Oberhäupter des Volkes, er vollstreckt das Gericht des HERRN und bringt gemeinsam mit ganz Israel das Recht zur Geltung.« 22 Über den Stamm Dan sagte Mose: »Dan ist ein junger Löwe, der aus ´dem Dickicht von` Baschan hervorspringt.« 23 Über den Stamm Naftali sagte er: »Naftali bekommt die Gunst und den Segen des HERRN im Übermaß. Ihm gehört das Land, das sich vom See ´Gennesaret` nach Süden erstreckt.« 24 Und über den Stamm Ascher sagte Mose: »Mehr als alle Söhne ´Jakobs` sei Ascher gesegnet, er sei der Liebling seiner Brüder. Sein Land sei so reich an Öl, dass er seine Füße darin baden kann. 25 Aus Eisen und Bronze sollen die Riegel ´an deinen Stadttoren` sein. So lange du lebst, möge deine Kraft niemals nachlassen.« 26 »Keiner gleicht dem Gott Jeschuruns, er fährt am Himmel daher, um dir zu helfen, majestätisch reitet er auf den Wolken. 27 Eine Zuflucht ist der Gott, der seit Urzeiten war, in seinen Armen trägt dich der Ewige. Er hat deine Feinde vor dir vertrieben und dir befohlen: ›Vernichte sie!‹ 28 Nun wohnt Israel in Sicherheit, niemand stört die Nachkommen Jakobs in ihrem Land voll Korn und Wein, das von Tau und Regen bewässert wird. 29 Glücklich bist du, Israel! Wer ist wie du – ein Volk, das der HERR gerettet hat? Er ist deine Hilfe und der Schild, der dich schützt. Er ist das Schwert, das dir zum Sieg verhilft. Deine Feinde werden dir Ergebenheit heucheln, du aber wirst ´triumphierend` über sie hinwegschreiten.« Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • July 21 · 12 min

    5. Mose 32 | Ein Lied der Mahnung für Gottes Volk

    Wie reagierst du, wenn dir die Wahrheit ins Gesicht gesagt wird? Mose singt ein eindringliches Lied, das das Volk Israel an ihre Treue zu Gott erinnert. Während er auf das verheißene Land blickt, wird klar: Gott bleibt auch in Zeiten des Zweifels an ihrer Seite. Dieses Mahnlied bringt die Botschaft: ‚Erkennt endlich: Ich allein bin Gott.‘ Ein eindrucksvoller Aufruf, im Glauben aktiv zu bleiben. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • July 21 · 8 min

    5. Mose 32,1–52 | PUR

    Gelesen von Jörg Pasquay aus der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ) Bibeltext: 1 Höre, Himmel, was ich sage, höre, Erde, meine Worte. 2 Was ich lehre, soll wie Regen Leben spenden, meine Rede soll erfrischen wie der Tau ´und Wachstum bringen` wie ein Schauer, der auf Gras und Kräuter fällt. 3 Ich rufe aus den Namen des HERRN! Erweist Ehre unserem Gott. 4 ´Er ist` ein Fels, vollkommen ist sein Tun, alle seine Wege sind richtig und gut. Ein treuer Gott, der niemals betrügt, gerecht und aufrichtig ist er. 5 Diese ungläubige und verkehrte Generation hat sich gegen ihn gestellt, ein Schandfleck sind sie – nicht mehr seine Kinder! 6 Dankst du so etwa dem HERRN, du törichtes und verblendetes Volk? Ist er nicht euer Vater, der euch geschaffen hat? Hat er euch nicht gemacht und ließ euch stark werden? 7 Denkt zurück an längst vergangene Zeiten, erinnert euch an die früheren Generationen. Fragt eure Väter – sie werden es euch erzählen, die Alten unter euch – sie werden es euch sagen: 8 Als der höchste Gott den Völkern ihren Erbbesitz zuwies, als er die Menschen ´auf der Erde` verteilte, da wählte er die Anzahl der Völker so, dass jedes Volk einem Engel zugeteilt wurde. 9 Das Volk ´Israel` aber wählte der HERR für sich selbst als Eigentum, die Nachkommen Jakobs sind sein Erbbesitz. 10 Er fand sie in der Wüste, in der öden Wildnis, wo ´die wilden Tiere` heulen. Er nahm sie in seine Obhut und schützte sie, er behütete sie wie seinen Augapfel. 11 ´Er wachte über ihnen` wie ein Adler: Der scheucht seine Jungen aus dem Nest, ´damit sie fliegen lernen`. ´Wachsam` schwebt er über ihnen, ´und wenn sie müde werden`, breitet er seine Flügel aus und fängt sie auf, er trägt sie auf seinen ausgebreiteten Schwingen. 12 So hat der HERR sein Volk geführt, er allein. Kein fremder Gott stand ihm zur Seite. 13 Er ließ sie ´fruchtbare` Hochebenen erobern und schenkte ihnen reiche Ernten. In Felsspalten ließ er sie Honig finden, und auf steinigem Boden ließ er Olivenbäume wachsen. 14 ´Er gab ihnen` Rahm von Kühen und Milch von Schafen und Ziegen, dazu das Fett von Lämmern und Böcken ´und das zarte Fleisch` von jungen Baschan-Widdern. ´Sie aßen` den besten Weizen und tranken feurigen Wein. 15 Da wurde Jeschurun fett und stieß ´seinen Gott` zurück, ja, ´Israel` wurde dick und fett und störrisch. Sie verließen den Gott, der sie geschaffen hatte, sie verachteten den Fels, der doch ihr Schutz gewesen war. 16 Sie reizten ihn zur Eifersucht mit fremden Göttern, mit abscheulichen Götzen kränkten sie ihn. 17 Sie brachten bösen Geistern, die nicht Gott sind, Opfer dar ´und verehrten` unbekannte Götter, die erst seit Kurzem aufgekommen waren, den Vorfahren noch völlig unbekannt. 18 Den Fels, dem sie das Leben doch verdankten, verließen sie, sie vergaßen den Gott, der sie zur Welt gebracht hatte. 19 Der HERR sah es und wandte sich ab voller Zorn, weil seine Söhne und Töchter ihn beleidigten. 20 Er sprach: »Ich will mich vor ihnen verbergen, will sehen, was dann aus ihnen wird. Denn sie sind eine verdorbene Generation, Kinder, die keine Treue kennen. 21 Sie haben mich eifersüchtig gemacht mit einem Gott, der keiner ist, mich herausgefordert mit ihren Götzen, die nichts als Luftgespinste sind. Darum werde auch ich sie eifersüchtig machen durch ein Volk, das keines ist, ich werde sie zum Zorn reizen durch ein Volk, das nichts ´von mir` weiß. 22 Mein Zorn entbrennt wie ein Feuer, das sich bis ins Totenreich hinunterfrisst. Es verzehrt das Land mitsamt allem, was darauf wächst, und entzündet die Grundfesten der Berge. 23 Ich überhäufe sie mit Unglück und schieße alle meine Pfeile auf sie ab. 24 Sind sie dann vom Hunger entkräftet und ausgezehrt von Fieber und Pest, lasse ich Raubtiere auf sie los und ´schicke ihnen` giftige Schlangen. 25 Draußen rafft das Schwert sie dahin und zu Hause die Todesangst – den jungen Mann wie die junge Frau, den Säugling wie den Greis. 26 Fast hätte ich sie alle vernichtet und jede Spur von ihnen ausgelöscht. 27 Doch ich fürchtete den Hohn ihrer Feinde. Sie würden alles verdrehen und behaupten: ›Mit unserer Kraft haben wir gesiegt, es war nicht der HERR, der dies tat!‹« 28 ´Israel` ist ein Volk, das keinen Verstand besitzt, Einsicht sucht man bei ihnen vergeblich. 29 Wären sie weise, dann würden sie verstehen und bedenken, welches Ende sie erwartet. ´Sie müssten sich fragen:` 30 Wie kann ein einziger ´Feind` tausend ´von uns` in die Flucht schlagen? Und wie können zwei ´von ihnen` zehntausend ´von uns` vertreiben? ´Sie müssten erkennen: Gott`, ihr Fels, hat sie in die Hände der Feinde gegeben, der HERR hat sein Volk an andere Völker ausgeliefert. 31 Sogar unsere Feinde geben zu, dass ihre Götter nicht so mächtig sind wie unser Gott, der starke Fels. 32 ´Unsere Feinde` sind wie ein Weinstock, der aus Sodom und Gomorra stammt, ihre Trauben sind giftig und ihre Beeren bitter. 33 Ihr Wein ist das reinste Drachengift, so tödlich wie das Gift der Schlangen. 34 »Das alles bleibt mir im Gedächtnis, in meinen Archiven ist es verwahrt. 35 Ich werde Rache an ihnen nehmen und Vergeltung üben. Sie werden zu Fall kommen, wenn es Zeit dafür ist. Der Tag ihres Verderbens ist nah, ihr Schicksal ist bereits besiegelt.« 36 Der HERR wird seinem Volk Recht verschaffen, er wird sich erbarmen über alle, die ihm dienen. Denn er sieht, dass ihre Kraft geschwunden ist, dass es aus ist mit den Sklaven wie mit den Freien. 37 Dann wird er fragen: »Wo sind nun eure Götter, ´wo ist` der Fels, bei dem ihr Zuflucht suchtet? 38 Das Fett eurer Opfertiere haben sie verspeist und den Wein eurer Trankopfer getrunken. Sollen sie aufstehen und euch helfen, sollen sie doch euer Schutz sein!« 39 »Erkennt endlich: Ich allein bin Gott und außer mir gibt es keinen anderen. Ich töte und mache lebendig, ich verwunde und heile, und aus meiner Macht kann niemand retten. 40 Ich hebe meine Hand zum Schwur und sage: ›So wahr ich ewig lebe: 41 Ich habe mein blitzendes Schwert geschärft und meine Hand drohend erhoben, ich übe Rache an meinen Gegnern und strafe, die mich hassen. 42 Meine Pfeile sind betrunken von ihrem Blut, mein Schwert frisst das Fleisch der Erschlagenen und Gefangenen und die Köpfe feindlicher Machthaber.‹« 43 Stimmt ein, ihr Völker, in den Jubel seines Volkes! Denn er rächt das ´vergossene` Blut seiner Diener, er übt Rache an seinen Feinden und schafft Sühne für sein Land und sein Volk. 44 Dieses ganze Lied trug Mose dem Volk vor, zusammen mit Josua, dem Sohn Nuns. 45 Nachdem die letzte Zeile verklungen war, 46 forderte er die Israeliten auf: »Nehmt euch diese Mahnungen zu Herzen. Gebt sie euren Kindern weiter, damit sie alle Weisungen des Gesetzes beachten und nach ihnen leben. 47 Denn es sind keine leeren Worte, sondern sie sind euer Leben. Wenn ihr euch nach ihnen richtet, werdet ihr lange in dem Land auf der anderen Seite des Jordans leben, das ihr jetzt in Besitz nehmt.« 48 Noch am selben Tag sprach der HERR zu Mose: 49 »Steig auf den Berg Nebo im Gebirge Abarim, der gegenüber von Jericho im Gebiet der Moabiter liegt. Schau ´von dort` hinüber in das Land Kanaan, das ich den Israeliten zum Besitz geben werde. 50 Danach wirst du auf dem Berg sterben und ´im Tod` mit deinen Vorfahren vereint werden, wie schon dein Bruder Aaron auf dem Berg Hor gestorben ist und mit seinen Vorfahren vereint wurde. 51 Denn ihr ´beide` habt mir vor dem ganzen Volk die Treue gebrochen an der Quelle Meriba bei Kadesch in der Wüste Zin. Ihr habt mich vor den Israeliten nicht als heiligen und mächtigen Gott geehrt. 52 Deshalb darfst du das Land, das ich den Israeliten geben werde, nur von weitem sehen und wirst nicht hineinkommen.« Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • July 20 · 12 min

    5. Mose 31 | Abschied von Mose: Ein Vorbild für Mut

    Wie reagierst du, wenn du Abschied nehmen musst? Mose gibt den Staffelstab an Josua weiter und erkennt seine Begrenzungen an. Seine Demut und Ermutigung sind inspirierend für jeden von uns. In dieser Episode betrachten wir, wie wichtig es ist, andere zu ermutigen und Verantwortung weiterzugeben. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • July 20 · 7 min

    5. Mose 31,1–30 | PUR

    Gelesen von Jörg Pasquay aus der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ) Bibeltext: 1 Mose sprach weiter zum ganzen Volk Israel: 2 »Ich bin jetzt 120 Jahre alt und den Anforderungen, die an einen Anführer gestellt werden, nicht mehr gewachsen. Außerdem hat der HERR zu mir gesagt: ›Du wirst den Jordan nicht mehr überschreiten!‹ 3 Der HERR, euer Gott, wird selbst vor euch herziehen. Er wird die Völker Kanaans vernichten, damit ihr das Land einnehmen könnt. Josua wird euch vorangehen, wie der HERR es angeordnet hat. 4 Der HERR wird mit den ´kanaanitischen` Völkern so umgehen wie mit den Amoriterkönigen Sihon und Og, die er vernichtet hat. 5 Wenn er die Kanaaniter in eure Gewalt gibt, dann vollstreckt den Bann an ihnen, wie ich es euch befohlen habe. 6 Seid stark und mutig, habt keine Angst und erschreckt nicht vor ihnen. Denn der HERR, euer Gott, wird selbst mit euch gehen. Er wird euch nie vergessen und euch niemals im Stich lassen.« 7 Dann rief Mose Josua zu sich und sagte vor allen Israeliten zu ihm: »Sei stark und mutig! Denn du sollst dieses Volk in das Land führen, das der HERR unseren Vorfahren mit einem Eid zugesagt hat. Du wirst es unter ihnen aufteilen und ihnen zum bleibenden Besitz geben. 8 Der HERR selbst geht vor dir her und steht dir bei. Er vergisst dich nie und lässt dich niemals im Stich. Hab keine Angst und verliere nicht den Mut!« 9 Mose schrieb dieses ´ganze` Gesetz auf und überreichte es den Priestern aus dem Stamm Levi, die für die Bundeslade des HERRN verantwortlich waren, sowie den führenden Männern Israels. 10 Er trug ihnen auf: »Alle sieben Jahre, im Erlassjahr, zur Zeit des Laubhüttenfestes, 11 wenn ganz Israel sich in der Gegenwart des HERRN bei der von ihm erwählten Stätte versammelt, sollt ihr dieses Gesetz öffentlich vorlesen. 12 Versammelt dann das ganze Volk: Männer, Frauen und Kinder und die Ausländer, die bei euch leben. Sie alle sollen das Gesetz hören. Sie sollen lernen, dem HERRN in Ehrfurcht zu begegnen und alle Weisungen dieses Gesetzes gewissenhaft zu befolgen. 13 Auch eure Kinder, die das Gesetz noch nicht kennen, sollen es hören, damit sie lernen, dem HERRN, eurem Gott, in Ehrfurcht zu begegnen. Das soll euer Leben bestimmen in dem Land auf der anderen Seite des Jordans, das ihr nun in Besitz nehmen werdet.« 14 Der HERR sagte zu Mose: »Deine Tage sind gezählt, du wirst bald sterben. Ruf Josua und komm mit ihm zum Begegnungszelt. Dort will ich ihn in sein Amt einsetzen.« Mose und Josua gingen ´zum Heiligtum` und betraten das Zelt. 15 Da erschien der HERR am Eingang des Zeltes in einer Wolkensäule. 16 Er sagte zu Mose: »Bald wirst du im Tod mit deinen Vorfahren vereint werden. Dann wird dieses Volk sich mit fremden Göttern einlassen, mit Göttern des Landes, in das sie ziehen. Sie werden mich verlassen und den Bund brechen, den ich mit ihnen geschlossen habe. 17 Mein Zorn wird sie treffen, ich werde sie verlassen und mich vor ihnen verbergen. Sie werden dahinschwinden, großes Unglück und schreckliche Not werden über sie hereinbrechen. Dann werden sie zueinander sagen: ›Dieses Unglück hat uns getroffen, weil unser Gott nicht mehr bei uns ist.‹ 18 Ich aber werde mich völlig von ihnen abwenden, weil sie gegen mich gesündigt und sich anderen Göttern zugewandt haben. 19 Schreibe nun für die Israeliten ein Lied. Bring es ihnen bei, damit sie es immer wieder singen. So kann ich es in Zukunft als Zeuge gegen sie verwenden. 20 Ich werde sie in das Land bringen, das ich ihren Vorfahren versprochen habe, ein Land, das von Milch und Honig überfließt. Dort werden sie sich satt essen und wohlgenährt sein. Dann aber werden sie sich anderen Göttern zuwenden und ihnen dienen. Sie werden mich verlassen und den Bund brechen, den ich mit ihnen geschlossen habe. 21 Wenn dann Not und Unglück sie treffen, wird dieses Lied als Zeuge gegen sie aussagen. Denn auch ihre Nachkommen werden dieses Lied nicht vergessen und es immer wieder singen. Ich weiß genau, welche Absichten dieses Volk schon jetzt hegt – noch bevor ich sie in das Land bringe, das ich ´ihren Vorfahren` mit einem Eid zugesagt habe.« 22 Noch am selben Tag schrieb Mose das Lied auf und brachte es den Israeliten bei. 23 Danach sagte der HERR zu Josua, dem Sohn Nuns: »Sei stark und mutig! Denn du wirst die Israeliten in das Land bringen, das ich ihnen mit einem Eid zugesagt habe. Ich selbst werde bei dir sein.« 24 Als Mose das ganze Gesetz vollständig auf eine Buchrolle geschrieben hatte, 25 befahl er den Leviten, die die Bundeslade des HERRN zu tragen hatten: 26 »Nehmt dieses Gesetzbuch und legt es neben die Bundeslade des HERRN, eures Gottes, damit es als Zeuge gegen euch ´Israeliten` verwendet werden kann.« 27 ´Zum ganzen Volk sagte Mose:` »Ich weiß, wie widerspenstig und eigensinnig ihr seid. Solange ich bei euch war, habt ihr euch immer wieder gegen den HERRN aufgelehnt. Wie wird es dann erst nach meinem Tod sein! 28 Alle führenden Männer eurer Stämme und alle Schiedsleute sollen sich nun bei mir versammeln. In ihrem Beisein will ich mein Lied vortragen und Himmel und Erde als Zeugen gegen sie anrufen. 29 Denn ich weiß, dass ihr nach meinem Tod ins Verderben rennen und den Weg verlassen werdet, den ich euch gewiesen habe. Am Ende wird euch das Unglück treffen, denn ihr werdet tun, was dem HERRN missfällt, und durch eure Götzenbilder seinen Zorn herausfordern.« 30 Anschließend trug Mose den versammelten Israeliten das folgende Lied ´von Anfang` bis Ende vor: Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • July 19 · 9 min

    5. Mose 30 | Gottes Wort ist dir nahe

    Was, wenn du feststellst, dass Gottes Wort dir ganz nah ist? Mose ermutigt das Volk Israel, sich nicht von der Größe der Aufgabe entmutigen zu lassen. Er sagt: ‚Es ist nicht zu schwer für euch!‘ In dieser Episode schauen wir, wie wichtig es ist, Gottes Wort im Herzen zu tragen und es einfach zu befolgen. Lass dich inspirieren, dein Leben im Glauben aktiv zu gestalten. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • July 19 · 4 min

    5. Mose 30,1–20 | PUR

    Gelesen von Jörg Pasquay aus der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ) Bibeltext: 1 Was ich euch verkündet habe, stellt euch vor die Wahl zwischen Segen und Fluch. Wenn der HERR, euer Gott, euch ´straft und euch` unter fremde Völker zerstreut, dann kommt ihr dort vielleicht zur Besinnung 2 und kehrt zu ihm zurück: Ihr hört wieder auf den HERRN, euren Gott, ihr und eure Nachkommen, und lebt von ganzem Herzen und mit aller Hingabe nach den Geboten, die ich euch heute verkünde. 3 Dann wird der HERR euer Schicksal zum Guten wenden und sich über euch erbarmen. Er wird euch ´in eurem Land` sammeln aus allen Völkern, unter die er euch zerstreut hat. 4 Selbst wenn ihr bis ans Ende der Welt vertrieben worden seid, wird der HERR, euer Gott, euch von dort zurückholen 5 und wieder in das Land bringen, das euren Vorfahren gehört hat. Ihr werdet es ´erneut` in Besitz nehmen, und er wird euch Gutes tun und euch noch zahlreicher werden lassen als eure Vorfahren. 6 Der HERR wird ´den Wildwuchs an` euren Herzen und an den Herzen eurer Nachkommen beschneiden. Dann werdet ihr ihn von ganzem Herzen und mit aller Hingabe lieben, und ihr werdet leben. 7 Alle Flüche, die der HERR, euer Gott, euch angedroht hat, lässt er über eure Feinde hereinbrechen, die euch hassen und euch verfolgt haben. 8 Ihr hingegen werdet zum HERRN zurückkehren, auf ihn hören und nach allen Geboten leben, die ich euch heute verkünde. 9 Der HERR wird euch reich segnen bei allem, was ihr tut: Ihr werdet viele Kinder haben, eure Herden werden wachsen und eure Felder werden reiche Ernten bringen. Der HERR wird sich wieder über euch freuen und euch Gutes tun, so wie es schon bei euren Vorfahren gewesen ist. 10 ´Dies alles tut er`, wenn ihr auf seine Stimme hört, nach seinen Geboten und Ordnungen lebt, die in diesem Gesetzbuch aufgeschrieben sind, und wenn ihr euch ihm von ganzem Herzen und mit ganzer Hingabe zuwendet. 11 Die Gebote, die ich euch heute verkünde, sind nicht zu schwer für euch und auch nicht in unerreichbarer Ferne. 12 Sie sind nicht ´hoch oben` im Himmel, sodass ihr fragen müsstet: ›Wer steigt hinauf und holt sie herunter, damit wir sie hören und befolgen können?‹ 13 Sie sind auch nicht am Ende der Welt, sodass ihr fragen müsstet: ›Wer fährt für uns übers Meer und holt sie herbei, damit wir sie hören und befolgen können?‹ 14 Im Gegenteil: ´Gottes` Wort ist euch nahe. Es ist in eurem Mund und in eurem Herzen. Ihr müsst es nur befolgen. 15 Und nun hört gut zu! Heute stelle ich euch vor die Wahl zwischen Glück und Unglück, zwischen Leben und Tod. 16 Ich fordere euch auf, den HERRN zu lieben, auf seinen Wegen zu gehen und seine Gebote, Ordnungen und Rechtsbestimmungen zu befolgen. Dann werdet ihr leben und zu einem großen Volk werden. Der HERR, euer Gott, wird euch segnen in dem Land, das ihr in Besitz nehmen werdet. 17 Wenn ihr euch jedoch von ihm abwendet und ihm nicht mehr gehorcht, wenn ihr euch dazu verführen lasst, andere Götter anzubeten und ihnen zu dienen, 18 dann werdet ihr ganz sicher umkommen. Das sage ich euch schon heute! Ihr werdet nicht länger in dem Land wohnen, das ihr nun einnehmt, wenn ihr den Jordan überquert. 19 Heute rufe ich Himmel und Erde als Zeugen an: Ihr steht vor der Wahl zwischen Leben und Tod, zwischen Segen und Fluch. Wählt das Leben, damit ihr lebt, ihr und eure Nachkommen. 20 Liebt den HERRN, euren Gott, hört auf ihn und haltet ihm die Treue. Dann werdet ihr leben. Ihr werdet als Volk fortbestehen und in dem Land bleiben, das der HERR euren Vorfahren Abraham, Isaak und Jakob mit einem Eid zugesagt hat.« Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • July 16 · 13 min

    5. Mose 29 | Gottes Handeln und menschliche Verantwortung

    Was passiert, wenn Gott sein Volk fallen lässt? In Kapitel 29 von 5. Mose beleuchten wir die ernsten Worte des Mose und fragen uns, ob es sich um leere Drohungen oder um einen tieferen Sinn handelt. Gott spricht über seine Liebe zu Israel und die Folgen des Abfalls. Die Geschichte zeigt, dass es immer um Beziehung und Neuanfang geht. Was heißt das für uns heute? Freitagsvertiefung Woche 6: Spannung Zum Abschluss der Woche vertiefen wir den sechsten Schlüssel: Spannung. Wir leben in einer „gebrochenen“ Welt – schon jetzt ist Gottes Reich sichtbar und erfahrbar, und doch erleben wir Leid, Krankheit und Tod; diese Spannung zieht sich durch die ganze Bibel. Der Impuls im PDF greift die Spannung von Segen und Fluch aus 5. Mose 28 auf: Rabbiner Moshe Flomenmann erklärt in unserem Interview, dass Gott ein Gott der Liebe und des Segens ist – und bleibt. Als praktische Vertiefung liest du Psalm 1, unterstreichst dir Formulierungen von Segen und Fluch und triffst im Gebet eine Entscheidung, welchen Weg du gehen möchtest. Sei gesegnet auf deinem Weg mit ihm! https://object.storage.eu01.onstackit.cloud/bibletunes/uploads/1784232634763_Freitagsvertiefung_Woche6_Spannung.pdf Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • July 16 · 5 min

    5. Mose 29,1–28 | PUR

    Gelesen von Jörg Pasquay aus der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ) Bibeltext: 1 Mose rief alle Israeliten zu sich und sagte zu ihnen: »Ihr habt miterlebt, was der HERR in Ägypten mit dem Pharao, seinen Hofbeamten und seinem ganzen Land gemacht hat. 2 Die großen Beweise seiner Macht und seine gewaltigen Zeichen und Wunder habt ihr mit eigenen Augen gesehen. 3 ´Aber ihr habt nichts begriffen.` Der HERR hat euch bis heute kein Herz gegeben, das versteht, keine Augen, die sehen, und keine Ohren, die hören. 4 Vierzig Jahre habe ich euch durch die Wüste geführt, und ´in dieser Zeit` ist eure Kleidung nicht verschlissen, und eure Schuhe haben sich nicht abgenutzt. 5 Obwohl ihr weder Brot zu essen hattet noch Wein oder Bier zu trinken, ´hat der HERR euch mit allem Nötigen versorgt`. Denn ihr solltet erkennen, dass er euer Gott ist. 6 Als wir hier ankamen, zogen die Könige Sihon von Heschbon und Og von Baschan gegen uns in den Krieg. Wir schlugen sie, 7 nahmen ihr Land ein und gaben es den Stämmen Ruben und Gad und dem halben Stamm Manasse zum bleibenden Besitz. 8 Beachtet also alle Gebote dieses Bundes und lebt nach ihnen, dann wird euch alles gelingen, was ihr tut. 9 Ihr alle steht heute vor dem HERRN, eurem Gott: die Oberhäupter eurer Stämme und Sippen, eure führenden Männer, eure Schiedsleute und alle Männer Israels, 10 eure Frauen und Kinder sowie die Fremden, die bei euch leben, bis hin zu den Holzfällern und Wasserträgern. 11 ´Ihr seid hier versammelt`, um den Bund anzunehmen, den der HERR heute mit euch schließt. Ihr willigt damit auch in die Flüche ein, die euch drohen, wenn ihr den Bund brecht. 12 Heute bestätigt der HERR feierlich, dass ihr sein Volk seid und dass er euer Gott ist. Das hat er euch versprochen, und das hatte er bereits euren Vorfahren Abraham, Isaak und Jakob mit einem Eid zugesagt. 13 Er schließt diesen Bund mitsamt seinen Flüchen nicht nur mit euch, 14 sondern auch mit euren Nachkommen, die noch nicht geboren sind. Sie gehören zum Volk des HERRN genauso wie wir, die wir heute vor ihm stehen. 15 Ihr wisst ja noch, wie es war, als wir unter den Ägyptern lebten und als wir ´später` durch das Gebiet fremder Völker zogen: 16 Ihr habt die abscheulichen Götzen gesehen, die sie verehren – diese scheußlichen Figuren aus Holz, Stein, Silber und Gold. 17 Niemand unter euch – kein Mann, keine Frau, keine Sippe und kein Stamm – darf sich jemals vom HERRN, unserem Gott, abwenden und den Göttern dieser Völker nachlaufen. Sonst wächst unter euch eine Wurzel, die bittere und giftige Früchte hervorbringt. 18 Wenn die Flüche ausgesprochen werden ´über allen, die den Bund mit dem HERRN brechen`, darf niemand sich einreden: ›Ich werde weiterhin gesegnet sein und es wird mir gut gehen, obwohl ich mich weigere, dem HERRN zu gehorchen.‹ Das hätte zur Folge, dass er selbst sterben und viele Unschuldige mit ins Verderben reißen würde. 19 Der HERR wird nicht bereit sein, diesem Menschen zu vergeben, sondern wird ihn seinen leidenschaftlichen Zorn spüren lassen. Alle Flüche, die in diesem Buch aufgeschrieben sind, werden ihn ereilen, und der HERR wird jede Spur von ihm auslöschen. 20 Er wird ihn aus der Gemeinschaft der Israeliten verstoßen und dem Untergang ausliefern. Alle Flüche des Bundes, die in diesem Buch aufgelistet sind, werden ihn treffen. 21 Noch in späteren Generationen werden eure Nachkommen und sogar Menschen, die aus fernen Ländern kommen, ´verwundert` auf euer verwüstetes Land schauen, das der HERR mit schrecklichen Seuchen heimgesucht hat. 22 Schwefel und Salz werden den ganzen Boden bedecken. Er wird zu einer Brandstätte, wo nicht mehr gesät werden kann und nichts mehr wächst – nicht einmal Unkraut. ´Es wird aussehen` wie nach der Zerstörung der Städte Sodom und Gomorra, Adma und Zebojim, die der HERR voller Zorn dem Erdboden gleichgemacht hat. 23 Alle Völker werden sich fragen: ›Warum hat der HERR diesem Land das angetan? Was ist der Grund für seinen schrecklichen Zorn?‹ 24 Und man wird ihnen antworten: ›Die Bewohner des Landes haben den Bund gebrochen, den der HERR, der Gott ihrer Vorfahren, mit ihnen geschlossen hat, als er sie aus Ägypten herausführte. 25 Sie ließen sich dazu verleiten, anderen Göttern zu dienen und sie anzubeten – Götter, die sie vorher nicht einmal kannten und deren Verehrung der HERR ihnen verboten hatte. 26 Deshalb wurde er sehr zornig auf die Bewohner des Landes und ließ alle Flüche über sie kommen, die in ihrem Gesetzbuch aufgeschrieben sind. 27 In seinem großen Zorn riss er sie aus ihrem Land und trieb sie in ein anderes, wo sie heute noch leben.‹ 28 Manches bleibt uns verborgen, nur der HERR, unser Gott, kennt es. Doch was er von uns erwartet, hat er uns und unseren Nachkommen für alle Zeiten offenbart: Wir sollen nach allen Weisungen in diesem Gesetz leben. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • July 15 · 39 min

    5. Mose 28 | Segen oder Fluch: Deine Entscheidung

    Wie entscheidest du dich zwischen Segen und Fluch? In dieser Episode beleuchtet Detlef Kühlein gemeinsam mit Rabbiner Moshe Flomenmann das umfangreiche Kapitel 28 im 5. Mose. Es geht um die Wahl, die das Volk Israel treffen muss: gehorcht ihr Gott und erlebt Segen, oder ignoriert ihr seine Gebote und erfahrt Fluch? Entdecke, was das für dein Leben heute bedeutet und wie du die Lehren der Torah in deinen Alltag integrieren kannst. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • July 15 · 12 min

    5. Mose 28,1–69 | PUR

    Gelesen von Jörg Pasquay aus der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ) Bibeltext: 1 »Wenn ihr auf den HERRN, euren Gott, hört und nach allen Geboten lebt, die ich euch heute verkünde, dann wird er euch über alle anderen Völker stellen. 2 Wenn ihr ihm gehorcht, wird er euch mit der ganzen Fülle seines Segens beschenken: 3 Gesegnet werdet ihr sein in euren Städten und gesegnet auf euren Feldern. 4 Gesegnet werdet ihr sein mit ´vielen` Nachkommen, reichen Ernten und großen Herden; eure Rinder, Schafe und Ziegen werden zahlreiche Junge werfen. 5 Gesegnet werdet ihr sein mit ´reich gefüllten` Erntekörben und Backtrögen. 6 Gesegnet werdet ihr sein, wenn ihr nach Hause kommt, und gesegnet, wenn ihr aufbrecht. 7 Wenn eure Feinde euch angreifen, wird der HERR euch den Sieg über sie schenken. Auf einem Weg werden sie ´gemeinsam` gegen euch anrücken, aber in alle Himmelsrichtungen vor euch fliehen! 8 Der HERR wird seinem Segen befehlen, mit euch zu sein: Eure Vorratsspeicher werden sich füllen und alles, was ihr tut, wird euch gelingen. In dem Land, das er euch gibt, wird er euch ´reich` segnen. 9 Der HERR, euer Gott, wird euch zu einem heiligen Volk machen, das ihm allein gehört, wie er es euch versprochen hat. ´Er tut dies`, wenn ihr seine Gebote beachtet und nach seinem Willen lebt. 10 Dann werden alle Völker der Welt erkennen, dass ihr ´das Eigentum des HERRN seid und` seinen Namen tragt; und sie werden sich vor euch fürchten. 11 Alles Gute wird der HERR euch im Überfluss geben und euch beschenken mit vielen Nachkommen, großen Herden und reichen Ernten. In Wohlstand werdet ihr leben in dem Land, das er euren Vorfahren mit einem Eid zugesagt hat. 12 Der HERR wird euch seine Schatzkammer öffnen, den Himmel, und eurem Land zur rechten Zeit Regen schenken. Er wird euch segnen bei allem, was ihr tut. ´Ihr werdet so viel besitzen`, dass ihr vielen Völkern Geld leihen könnt und selbst keine Schulden machen müsst. 13 Der HERR wird dafür sorgen, dass ihr über die anderen Völker herrscht und euch ihnen nicht unterwerfen müsst. Ihr werdet immer reicher und mächtiger und niemals ärmer und schwächer. ´Er tut dies`, wenn ihr nach seinen Geboten lebt und sie befolgt, wie ich es euch heute befehle. 14 Weicht niemals von den Geboten ab, die ich euch heute verkünde, weder nach rechts noch nach links. Lauft auf keinen Fall anderen Göttern nach und dient ihnen nicht! 15 Wenn ihr dem HERRN, eurem Gott, jedoch nicht gehorcht und nicht nach seinen Geboten und Weisungen lebt, die ich euch heute verkünde, dann werden euch diese Flüche treffen: 16 Verflucht werdet ihr sein in euren Städten und verflucht auf euren Feldern. 17 Verflucht werdet ihr sein mit ´leeren` Erntekörben und Backtrögen. 18 Verflucht werdet ihr sein mit ´wenigen` Nachkommen und schlechten Ernten; eure Rinder, Schafe und Ziegen werden kaum noch Junge werfen. 19 Verflucht werdet ihr sein, wenn ihr nach Hause kommt, und verflucht, wenn ihr aufbrecht. 20 Der HERR wird Unglück, Angst und Verzweiflung über euch bringen bei allem, was ihr unternehmt. In kürzester Zeit werdet ihr zugrunde gehen und vernichtet werden. Denn mit euren bösen Taten habt ihr euch vom HERRN abgewandt. 21 Der HERR wird euch die Pest schicken, bis er euch ausgelöscht hat aus dem Land, das ihr jetzt in Besitz nehmen wollt. 22 Er wird euch heimsuchen mit Schwindsucht, Fieber und Entzündungen, mit Hitze und Dürre, mit Getreidebrand und Pilzbefall. Das Unheil wird euch verfolgen, bis niemand mehr übrig ist. 23 Der Himmel über euch wird ´fest wie` Bronze und der Ackerboden unter euren Füßen ´hart wie` Eisen. 24 Statt Regen wird der HERR Staub und Sand auf euer Land fallen lassen, bis ihr alle umgekommen seid. 25 Der HERR wird euch euren Feinden ausliefern. Auf einem Weg werdet ihr gegen sie anrücken, aber in alle Richtungen vor ihnen fliehen. Euer Schicksal wird alle Königreiche der Welt erschaudern lassen. 26 Aasgeier und wilde Tiere werden eure Leichen fressen, und niemand wird sie verscheuchen. 27 Der HERR wird euch mit Geschwüren plagen, wie sie die Ägypter bekamen, mit Beulen, Ausschlag und Krätze, und ihr werdet keine Heilung finden. 28 Er wird euch strafen mit Wahnsinn, Verblendung und geistiger Verwirrung. 29 Am helllichten Tag werdet ihr umhertappen wie Blinde in der Dunkelheit, und euch wird nichts mehr gelingen. Euer Leben lang wird man euch unterdrücken und ausbeuten, und niemand wird euch helfen. 30 Du wirst dich verloben, aber ein anderer wird mit deiner Frau schlafen. Du baust ein Haus, wirst aber nicht darin wohnen. Du pflanzt einen Weinberg, kannst aber seine Trauben nicht ernten. 31 Vor deinen Augen wird dein Rind geschlachtet, aber du bekommst nichts von seinem Fleisch zu essen. Dein Esel wird vor deiner Nase geraubt, und du siehst ihn nie wieder. Deine Schafe und Ziegen fallen deinen Feinden in die Hände, und niemand hilft dir. 32 Du musst mit ansehen, wie deine Söhne und Töchter in fremde Länder verschleppt werden. Tag für Tag wird dich die Sehnsucht nach ihnen verzehren, aber du kannst nichts tun, um sie zurückzuholen. 33 Die Früchte auf deinem Feld und alle Erträge, für die du mühsam gearbeitet hast, werden von einem Volk verzehrt, das du nicht einmal kennst. Ständig wirst du unterdrückt und misshandelt. 34 Das alles musst du mit ansehen, und es wird dich in den Wahnsinn treiben. 35 Der HERR wird euch mit unheilbaren Geschwüren strafen, die an den Knien und Schenkeln ausbrechen und euren ganzen Körper von Kopf bis Fuß befallen. 36 Der HERR wird euch mitsamt dem König, den ihr gekrönt habt, ´in die Verbannung` führen – zu einem Volk, das euch und euren Vorfahren ´bis dahin` völlig unbekannt war. Dort müsst ihr fremden Göttern aus Holz und Stein dienen. 37 Ihr werdet zu einem Beispiel des Schreckens. Alle Völker, zu denen der HERR euch vertreibt, überschütten euch mit Hohn und Spott. 38 Auf euren Feldern werdet ihr viel aussäen, aber wenig ernten, weil die Heuschrecken alles kahlfressen. 39 Ihr werdet Weinberge anlegen und pflegen, aber den Wein weder trinken noch einkellern, weil die Raupen alles abfressen. 40 Im ganzen Land werden eure Olivenbäume wachsen, aber ihr werdet kein Öl gewinnen, um euch damit zu salben. Denn die Früchte fallen ab, ´bevor sie reif sind`. 41 Ihr werdet Söhne und Töchter bekommen, aber sie bleiben euch nicht, sondern werden als Gefangene verschleppt. 42 Ungeziefer wird eure Bäume und Felder befallen. 43 Die Ausländer, die bei euch leben, werden immer reicher und mächtiger, während ihr immer ärmer und schwächer werdet. 44 Ihr werdet ihnen kein Geld mehr leihen können, sondern müsst bei ihnen Schulden machen. Sie werden über euch herrschen, und ihr müsst euch unterwerfen. 45 Alle diese Flüche werden euch treffen, wenn ihr nicht auf den HERRN, euren Gott, hört und nicht nach seinen Geboten und Ordnungen lebt. Sie werden euch verfolgen und einholen, bis ihr vernichtet seid. 46 Sie werden an euch und euren Nachkommen haften als sichtbarer Beweis eurer Untreue. 47 Zur Strafe dafür, dass ihr dem HERRN, eurem Gott, der euch mit solchem Überfluss gesegnet hat, nicht mit Freude und dankbarem Herzen gedient habt, 48 werdet ihr euren Feinden dienen müssen, die der HERR in euer Land senden wird. Ihr werdet Hunger und Durst leiden, ohne Kleidung sein und in allem Mangel haben. Der HERR wird euch unter ein eisernes Joch zwingen, bis er euch vernichtet hat. 49 Er lässt ein Volk aus weiter Ferne über euch herfallen, dessen Sprache ihr nicht versteht. ´Es kommt` vom Ende der Erde und stürzt sich auf euch wie ein Adler. 50 Sie kennen kein Erbarmen. Schonunglos gehen sie selbst gegen alte Menschen und Kinder vor. 51 Sie verzehren euer Vieh und eure Ernte, bis ihr verhungert seid. Nichts lassen sie übrig von eurem Getreide, von eurem Most und Öl, von euren Kälbern und Lämmern, bis sie euch zugrunde gerichtet haben. 52 Überall werden sie eure Städte belagern, bis die hohen und mächtigen Mauern gefallen sind, auf deren Schutz ihr vertraut. Im ganzen Land, das der HERR, euer Gott, euch geben wird, werden sie all eure Städte einnehmen. 53 Während der Belagerung durch eure Feinde wird eine so große Hungersnot herrschen, dass ihr sogar das Fleisch eurer eigenen Söhne und Töchter essen werdet, die der HERR, euer Gott, euch geschenkt hat. 54 Selbst der sanfteste und vornehmste Mann gibt dann niemand mehr etwas ab – weder seinem Bruder noch seiner geliebten Frau noch seinen übrigen Kindern –, 55 wenn er das Fleisch ´eines` seiner Kinder verzehrt. Denn etwas anderes hat er nicht mehr ´zu essen`. So groß ist die Hungersnot in den Städten, die von euren Feinden belagert werden. 56 Selbst die feinste und vornehmste Frau, die noch nie einen Fuß auf die bloße Erde gesetzt hat, gibt dann niemand mehr etwas ab, weder ihrem geliebten Mann noch ihrem Sohn noch ihrer Tochter. 57 Heimlich verzehrt sie ihre Nachgeburt und ihr Neugeborenes, weil sie nichts anderes zu essen hat. So groß ist die Hungersnot in den Städten, die von euren Feinden belagert werden. 58 Wenn ihr nicht nach allen Weisungen des Gesetzes lebt, die in diesem Buch aufgeschrieben sind, wenn ihr keine Ehrfurcht vor dem HERRN, eurem Gott, und seinem herrlichen und furchterregenden Namen habt, 59 dann wird der HERR euch und euren Nachkommen fürchterliche Plagen schicken und schreckliche Krankheiten, gegen die es kein Heilmittel gibt. 60 Alle Seuchen, die ihr in Ägypten kennen und fürchten gelernt habt, wird er bei euch ausbrechen lassen, und ihr werdet sie nie wieder los. 61 Auch Krankheiten und Seuchen, die in diesem Gesetzbuch nicht erwähnt sind, wird der HERR euch schicken, bis ihr zugrunde geht. 62 Wenn ihr nicht auf den HERRN, euren Gott, hört, dann wird nur ein kleiner Rest von euch übrig bleiben, selbst wenn ihr so zahlreich wart wie die Sterne am Himmel. 63 Wie der HERR Freude daran hatte, euch Gutes zu tun und euch zu einem großen Volk zu machen, so wird er dann Freude daran haben, euch zugrunde zu richten und zu vernichten. Er wird euch wegfegen aus dem Land, das ihr bald in Besitz nehmen werdet. 64 Der HERR wird euch unter alle Völker zerstreuen, von einem Ende der Erde bis zum anderen. Dort werdet ihr fremden Göttern aus Holz und Stein dienen, die euch und euren Vorfahren ´bis dahin` unbekannt waren. 65 Bei diesen Völkern werdet ihr keine Ruhe finden, sondern rastlos umherirren. ´Der HERR wird euch jeden Mut rauben:` Euer Herz wird beben, eure Augen werden sich verfinstern und eure Seele wird verzweifeln. 66 Euer Leben wird am seidenen Faden hängen, Tag und Nacht werdet ihr Angst haben und euch nie mehr sicher fühlen. 67 Am Morgen werdet ihr sagen: »Wäre es doch schon Abend!«, und am Abend werdet ihr den ´nächsten` Morgen herbeisehnen. So sehr graut es euch vor den schrecklichen Dingen, die eure Augen mit ansehen müssen. 68 Der HERR wird euch auf Schiffen wieder nach Ägypten zurückbringen, obwohl er euch zugesagt hat, dass ihr dieses Land der Unterdrückung nie mehr wiedersehen müsst. Dort werdet ihr euch euren Feinden zum Kauf anbieten, aber selbst als Sklaven und Sklavinnen will euch niemand mehr haben.« 69 Dies sind die Worte des Bundes, die der HERR dem Volk durch Mose weitergeben ließ. Im Land Moab erneuerte er den Bund mit den Israeliten, den er bereits am Berg Horeb mit ihnen geschlossen hatte. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • July 14 · 11 min

    5. Mose 27 | Die Bedeutung der Torah neu verstehen

    Wie wichtig ist dir Gottes Wort? In Kapitel 27 erfahren wir, dass der Bund mit Gott erneuert werden soll. Die neue Generation wird aufgefordert, das Gesetz auf Steinen zu schreiben. Doch was bedeutet es wirklich, Gottes Weisungen zu leben? Wir diskutieren die Bedeutung der Torah als väterliche Weisung und wie sie uns heute leiten kann. Lass uns gemeinsam entdecken, wie Gott Gemeinschaft mit uns sucht und uns in die richtige Richtung führt. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • July 14 · 4 min

    5. Mose 27,1–26 | PUR

    Gelesen von Jörg Pasquay aus der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ) Bibeltext: 1 Gemeinsam mit den führenden Männern Israels befahl Mose dem Volk: »Lebt nach allen Geboten, die ich euch heute gebe! 2 Wenn ihr über den Jordan in das Land zieht, das der HERR, euer Gott, euch geben will, sollt ihr ´dort` große Steine aufrichten. Streicht sie mit Kalk weiß an 3 und schreibt das ganze Gesetz Wort für Wort darauf. ´Tut dies`, sobald ihr den Jordan überquert habt. Dann werdet ihr das Land in Besitz nehmen, das der HERR euch geben will und das von Milch und Honig überfließt. So hat er, der Gott eurer Vorfahren, es euch versprochen. 4 Sobald ihr auf der anderen Seite des Jordans angekommen seid, sollt ihr die Steine auf dem Berg Ebal aufrichten und mit Kalk weiß anstreichen, wie ich es euch heute befehle. 5 Baut dort auch einen Altar für den HERRN, euren Gott. Verwendet dazu Steine, die noch nicht mit einem Meißel bearbeitet wurden. 6 Denn der Altar des HERRN soll aus unbehauenen Steinen gebaut werden. Bringt ihm darauf Brandopfer dar, 7 schlachtet Tiere für ein Gemeinschaftsopfer und haltet ein fröhliches Mal in der Gegenwart des HERRN, eures Gottes. 8 Und auf die ´getünchten` Steine schreibt klar und deutlich alle Weisungen des Gesetzes.« 9 Gemeinsam mit den Priestern aus dem Stamm Levi sagte Mose zu den versammelten Israeliten: »Volk Israel, sei still und höre: Heute seid ihr ein Volk geworden, das ganz dem HERRN, seinem Gott, gehört. 10 Darum hört auf seine Stimme und lebt nach seinen Geboten und Ordnungen, die ich euch heute verkündet habe.« 11 Am selben Tag befahl Mose dem Volk: 12 »Wenn ihr den Jordan überquert habt, dann sollen sich die Stämme Simeon, Levi, Juda, Issachar, Josef und Benjamin auf dem Berg Garizim aufstellen, um die Segensworte auszurufen. 13 Die Stämme Ruben, Gad, Ascher, Sebulon, Dan und Naftali sollen ´ihnen gegenüber` auf dem Berg Ebal stehen und die Flüche ausrufen. 14 Die Priester aus dem Stamm Levi sollen den Israeliten mit lauter Stimme zurufen: 15 ›Verflucht ist, wer ein geschnitztes oder gegossenes Götzenbild anfertigt und es heimlich aufstellt. Der HERR verabscheut ein solches Werk von Menschenhand.‹ Und das ganze Volk soll antworten: ›Amen!‹ 16 ›Verflucht ist, wer seinen Vater oder seine Mutter verachtet.‹ Und das ganze Volk soll sagen: ›Amen!‹ 17 ›Verflucht ist, wer den Grenzstein ´zwischen sich und` seinem Nachbarn versetzt.‹ Und das ganze Volk soll sagen: ›Amen!‹ 18 ›Verflucht ist, wer einen Blinden in die Irre führt.‹ Und das ganze Volk soll sagen: ›Amen!‹ 19 ›Verflucht ist, wer den Ausländern, Waisen und Witwen ihr Recht verweigert.‹ Und das ganze Volk soll sagen: ›Amen!‹ 20 ›Verflucht ist, wer mit der Frau seines Vaters schläft, denn damit entehrt er seinen Vater.‹ Und das ganze Volk soll sagen: ›Amen!‹ 21 ›Verflucht ist, wer mit einem Tier sexuell verkehrt.‹ Und das ganze Volk soll sagen: ›Amen!‹ 22 ›Verflucht ist, wer mit seiner Schwester oder Halbschwester schläft.‹ Und das ganze Volk soll sagen: ›Amen!‹ 23 ›Verflucht ist, wer mit seiner Schwiegermutter schläft.‹ Und das ganze Volk soll sagen: ›Amen!‹ 24 ›Verflucht ist, wer einen anderen Menschen heimlich ermordet.‹ Und das ganze Volk soll sagen: ›Amen!‹ 25 ›Verflucht ist, wer sich bestechen lässt, einen Unschuldigen umzubringen.‹ Und das ganze Volk soll sagen: ›Amen!‹ 26 ›Verflucht ist, wer sich nicht ständig an die Weisungen dieses Gesetzes hält und nach ihnen lebt.‹ Und das ganze Volk soll sagen: ›Amen!‹« Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • July 14 · 10 min

    5. Mose 26 | Erinnern an Gottes Treue

    Wie oft halten wir inne und erinnern uns an Gottes Gaben? In 5. Mose 26 fordert Mose das Volk auf, Gott für seine gute Führung zu danken, besonders beim Einbringen der ersten Ernte. Erinnerst du dich an deine Wurzeln und die Segensspuren deiner Familie? Lass uns gemeinsam nachdenken, wie Gott über Generationen wirkt und uns prägt. Was ist deine Geschichte? Wie kannst du Gott loben für das Gute in deinem Leben? Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • July 13 · 4 min

    5. Mose 26,1–19 | PUR

    Gelesen von Jörg Pasquay aus der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ) Bibeltext: 1 Ihr werdet ´nun bald` in das Land ziehen, das der HERR, euer Gott, euch zum bleibenden Besitz geben will. Ihr werdet es erobern und euch darin niederlassen. 2 Wenn ihr dort die Ernte einbringt, dann legt die ersten Früchte in einen Korb und geht damit zu der Stätte, die der HERR erwählt, um bei euch zu wohnen. 3 Tretet vor den Priester, der zu dieser Zeit den Dienst versieht, und sagt: »Ich bestätige heute vor dem HERRN, deinem Gott: Ich lebe in dem Land, das er unseren Vorfahren mit einem Eid zugesagt hat.« 4 Der Priester soll den Korb entgegennehmen und ihn vor den Altar des HERRN stellen. 5 Dann sollt ihr vor dem HERRN, eurem Gott, bekennen: »Mein Stammvater war ein Aramäer, der umherzog und keine Heimat hatte. ´Während einer Hungersnot` ging er ´mit seiner Familie` nach Ägypten, und sie lebten dort als Fremde. Zuerst waren sie nur wenige, doch dann wurden sie zu einem großen, mächtigen und zahlreichen Volk. 6 Aber die Ägypter misshandelten und unterdrückten uns und zwangen uns zu schwerer Arbeit. 7 Da schrien wir zum HERRN, dem Gott unserer Vorfahren. Er hörte uns und sah, wie wir gequält, versklavt und ausgebeutet wurden. 8 Der HERR führte uns mit starker Hand und ausgestrecktem Arm aus Ägypten. Er vollbrachte Zeichen und Wunder und versetzte die Ägypter in Angst und Schrecken. 9 Er brachte uns hierher und gab uns dieses Land, das von Milch und Honig überfließt. 10 Und nun, HERR, bringe ich dir die ersten Früchte des Ackerbodens, den du mir gegeben hast.« Legt die Früchte vor dem HERRN, eurem Gott, nieder und verneigt euch ´anbetend` vor ihm. 11 Freut euch über alles Gute, das er euch und euren Familien gegeben hat. Lasst auch die Leviten und die Ausländer, die bei euch leben, mitfeiern. 12 Jedes dritte Jahr sollt ihr den zehnten Teil eurer gesamten Ernte abgeben. Er ist für die Leviten, die Ausländer und die Waisen und Witwen in euren Städten bestimmt, damit sie genug zu essen haben. 13 ´Wenn das geschehen ist`, dann bekennt vor dem HERRN, eurem Gott: »Ich habe alles, was dir gehört, abgeliefert und den Leviten, den Ausländern und den Waisen und Witwen gegeben, wie du es mir befohlen hast. Ich habe deine Gebote nicht missachtet und keines davon vergessen. 14 Ich habe nichts ´von diesen Abgaben` als Trauermahlzeit gegessen. Ich habe sie nicht berührt, als ich unrein war, darum musste man nichts davon aussortieren. Auch habe ich nichts davon als Gabe für die Toten verwendet. Ich habe dir, dem HERRN, meinem Gott, gehorcht und alles genau befolgt, wie du es mir befohlen hast. 15 Schau doch herab vom Himmel, deiner heiligen Wohnung! Segne dein Volk Israel und segne das Land, das du uns gegeben hast. Schon unseren Vorfahren hast du mit einem Eid versprochen: › ´Ich gebe euch` ein Land, das von Milch und Honig überfließt.‹« 16 Heute nun befiehlt euch der HERR, euer Gott, nach allen seinen Ordnungen und Rechtsbestimmungen zu leben. Beachtet und befolgt sie von ganzem Herzen und mit ganzer Hingabe. 17 Ihr habt euch heute vom HERRN verkünden lassen, dass er euer Gott sein will und ihr seinen Wegen folgen sollt. Nach seinen Ordnungen, Geboten und Rechtsbestimmungen sollt ihr leben und auf seine Stimme hören. 18 Der HERR hat sich heute von euch zusagen lassen, dass ihr sein Volk sein wollt, sein ´besonderes` Eigentum, wie er es versprochen hat, und dass ihr alle seine Gebote befolgt. 19 Er will euch über alle anderen Völker stellen, und ihr sollt berühmt, geehrt und angesehen sein. ´Ihr habt versprochen`, ein heiliges Volk zu sein, das ihm allein gehört, wie er es gesagt hat. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • July 12 · 12 min

    5. Mose 25 | Die Würde des Menschen ist unantastbar

    Was bedeutet es, die Würde des Menschen zu achten? In 5. Mose 25 wird die Prügelstrafe geregelt und die Begrenzung auf 40 Hiebe festgelegt. Diese Regel zeigt, dass selbst bei Strafe die Würde des Menschen gewahrt bleiben muss. Wir entdecken, wie biblische Prinzipien auch in unsere heutige Zeit hineinwirken und was dies für unser Leben bedeutet. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/