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Detlef Kühlein

Die Bibel im Ohr!

  • 100 episodes
  • Updated July 26

Episodes100

  • June 28 · 4 min

    5. Mose 15,1–23 | PUR

    Gelesen von Jörg Pasquay aus der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ) Bibeltext: 1 Am Ende jedes siebten Jahres müsst ihr einen Schuldenerlass durchführen. 2 Dafür gelten folgende Bestimmungen: Jeder, der einem anderen Israeliten etwas geliehen hat, muss ihm seine Schulden erlassen. Er darf keine Rückzahlung einfordern, weil zu Ehren des HERRN ´ein Jahr` des Schuldenerlasses ausgerufen wurde. 3 Von Ausländern dürft ihr die Schulden eintreiben, aber bei euren Landsleuten müsst ihr darauf verzichten. 4 Eigentlich sollte es gar keine Armen unter euch geben, denn der HERR, euer Gott, wird euch reich segnen in dem Land, das er euch zum bleibenden Besitz geben wird. 5 ´Er tut dies`, wenn ihr auf seine Stimme hört und nach allen Geboten lebt, die ich euch heute verkünde. 6 Dann wird er euch segnen, wie er es euch versprochen hat. ´Ihr werdet so viel besitzen`, dass ihr ´Menschen aus` vielen Völkern etwas leihen könnt und selbst nichts borgen müsst. Über viele Völker werdet ihr herrschen, aber über euch wird kein anderes Volk Macht gewinnen. 7 Wenn aber doch ein Israelit bei euch im Land Kanaan verarmt, dann seid nicht hartherzig und verschließt die Hand nicht vor eurem Bruder, ´der zu eurem Volk gehört`. 8 Seid vielmehr freigebig und leiht ihm bereitwillig aus, so viel er braucht. 9 Hütet euch davor, euren armen Landsleuten gegenüber berechnend zu sein und insgeheim zu denken: »Bald kommt das siebte Jahr, ´in dem ich alle Schulden erlassen muss`.« Verweigert ihnen nicht böswillig eure Hilfe. Sonst beklagen sie sich euretwegen beim HERRN, und ihr steht vor ihm als schuldig da. 10 Gebt bereitwillig und seid dabei nicht missmutig! Dann wird der HERR, euer Gott, euch segnen bei allem, was ihr unternehmt. 11 Es wird in eurem Land immer Arme geben. Darum befehle ich euch: Seid freigebig gegenüber euren armen und bedürftigen Landsleuten! 12 Wenn ein Israelit oder eine Israelitin sich dir als Sklave verkauft, dann muss der Betreffende sechs Jahre für dich arbeiten, aber im siebten Jahr sollst du ihn wieder freigeben. 13 Doch lass ihn dann nicht mit leeren Händen gehen. 14 Gib ihm vielmehr großzügig von deinem Besitz, mit dem der HERR, dein Gott, dich gesegnet hat: Schafe und Ziegen, Getreide und Wein. 15 Erinnere dich immer daran, dass euer ganzes Volk einst als Sklaven in Ägypten gelebt hat und der HERR euch befreit hat. Darum gebe ich euch heute diese Weisung. 16 Wenn dein Sklave aber nicht freigelassen werden will, weil er dich und deine Familie liebt und weil es ihm bei dir gut geht, 17 dann nimm ein spitzes Werkzeug und stich es an einem Türpfosten durch sein Ohr. So bleibt er für immer dein Sklave. Dasselbe gilt für eine Sklavin. 18 Will dein Sklave jedoch nach sechs Jahren gehen, dann soll es dir nicht schwerfallen, ´ihn ziehen zu lassen`. Denn er hat dir in dieser Zeit doppelt so viel eingebracht wie ein Tagelöhner. Außerdem wird der HERR, dein Gott, dich dann segnen bei allem, was du unternimmst. 19 Alle ´männlichen` erstgeborenen Tiere eurer Rinder, Schafe und Ziegen sollt ihr aussondern und dem HERRN, eurem Gott, weihen. Darum arbeitet nicht mit einem erstgeborenen Rind auf dem Feld und schert nicht die Erstgeborenen eurer Schafe und Ziegen. 20 Einmal im Jahr sollt ihr diese Tiere zu der Stätte ´bringen`, die der HERR, euer Gott, erwählen wird, ´und sie dort` in seiner Gegenwart mit euren Familien ´schlachten und` essen. 21 Hat ein Tier jedoch einen Fehler, ist es lahm oder blind oder hat sonst eine Missbildung, dürft ihr es nicht dem HERRN, eurem Gott, als Opfer bringen. 22 Esst ´das Fleisch dieses Tieres` bei euch zu Hause. ´Weil es sich nicht um Opferfleisch handelt`, darf der Unreine genauso davon essen wie der Reine, so wie es auch beim Verzehr von Gazellen und Hirschen der Fall ist, ´die nicht geopfert werden dürfen`. 23 Nur das Blut sollt ihr nicht verzehren. Ihr müsst es wie Wasser auf die Erde fließen lassen. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • June 25 · 13 min

    5. Mose 14 | Unterschiedlich leben für Gott

    Wie zeigt sich der Unterschied zwischen dem Volk Gottes und anderen Völkern? In 5. Mose 14 geht es um die Speisegebote und den Zehnten. Gott ruft sein Volk zur Heiligkeit und gibt ihnen Regeln, um diese besondere Beziehung zu leben. Welche Bedeutung haben diese Gebote für uns heute? Lass uns gemeinsam darüber nachdenken, wie unser Leben als Kinder Gottes sichtbar wird. Diese Woche vertiefen: Zu jeder Woche der Staffel gibt es die Freitagsvertiefung als PDF — mit einem Impuls zum Schlüssel der Woche (diesmal: Licht) und einer praktischen Vertiefung für dich. Hier herunterladen: https://bibletunes.de/bt/at/dtn/Freitagsvertiefung_Woche3_Kraft.pdf Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • June 24 · 10 min

    5. Mose 13 | Treue in Versuchung bewahren

    Wie gehst du mit einem geistlichen Vakuum um? Mose warnt das Volk Israel, in der neuen Umgebung nicht Gott zu vergessen, wenn Versuchungen auftauchen. Er ruft zur Entscheidung für Gott auf und erinnert uns, wie wichtig es ist, das erste Gebot zu halten. Lass dich nicht verführen, sondern halte an Gottes Geboten fest. Diese Episode zeigt, wie du auch in schwierigen Zeiten treu bleiben kannst. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • June 24 · 4 min

    5. Mose 13,1–19 | PUR

    Gelesen von Jörg Pasquay aus der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ) Bibeltext: 1 Achtet auf alle Weisungen, die ich euch verkünde, und lebt danach. Fügt nichts hinzu und lasst nichts weg! 2 Angenommen, ein Prophet tritt unter euch auf oder jemand, der sich auf göttliche Träume beruft. Er kündigt euch Zeichen und Wunder an, 3 die tatsächlich eintreffen. Wenn er euch dann auffordert, anderen Göttern nachzufolgen, die ihr nicht kennt, und ihnen zu dienen, 4 dann hört nicht auf ihn! Denn ´damit` stellt der HERR, euer Gott, euch auf die Probe. Er möchte wissen, ob ihr ihn von ganzem Herzen und mit ganzer Hingabe liebt. 5 Ihm sollt ihr nachfolgen, vor ihm sollt ihr Ehrfurcht haben. Nach seinen Geboten sollt ihr leben und auf ihn hören. Dient ihm und haltet ihm die Treue. 6 Jener ´falsche` Prophet oder Träumer soll getötet werden. Denn er wollte euch dazu bringen, euch vom HERRN, eurem Gott, abzuwenden, der euch aus Ägypten geführt und aus der Sklaverei befreit hat. Er wollte euch von dem Weg abbringen, den der HERR euch gewiesen hat. Entfernt das Böse aus eurer Mitte! 7 Angenommen, dein Bruder, dein Sohn oder deine Tochter, deine geliebte Frau oder dein bester Freund will dich heimlich überreden: »Komm, lass uns anderen Göttern dienen!« – Götter, die weder ihr gekannt habt noch eure Vorfahren, 8 Götter der Völker, die rings um euch oder weit entfernt von euch wohnen –, 9 dann geh nicht darauf ein und höre nicht auf den Verführer. Hab kein Mitleid mit ihm und schone ihn nicht. Vertusche auch nicht, was er getan hat. 10 Du musst ihn unbedingt töten. Er muss von der ganzen Gemeinschaft gesteinigt werden, und du sollst den ersten Stein werfen. 11 Er muss auf diese Weise sterben! Denn er hat versucht, euch von dem HERRN, eurem Gott, abzubringen, der euch aus der Sklaverei in Ägypten befreit hat. 12 Alle in Israel sollen von der Bestrafung erfahren, damit sie gewarnt sind und niemand bei euch mehr etwas so Verwerfliches tut. 13 Angenommen, ihr hört, dass in einer der Städte, die der HERR, euer Gott, euch gibt, 14 gewissenlose Menschen die Bewohner ´zum Götzendienst` verführt und sie aufgefordert haben: »Kommt, lasst uns anderen Göttern dienen!« – Göttern, die ihr gar nicht kennt –, 15 dann untersucht ´die Angelegenheit` genau und forscht gründlich nach, ob es sich so verhält. Beruht das Gerücht auf Tatsachen und ist wirklich etwas so Abscheuliches in eurem Land geschehen, 16 dann müsst ihr die Bewohner dieser Stadt unbedingt mit dem Schwert töten. Die ganze Stadt mitsamt ihren Bewohnern fällt unter den Bann, und ihr müsst sie vernichten. Auch das Vieh muss mit dem Schwert getötet werden. 17 Tragt alles, was ihr in der Stadt findet, auf dem Marktplatz zusammen und verbrennt die Stadt mitsamt der Beute vollständig für den HERRN, euren Gott. Für alle Zeiten soll sie ein Schutthaufen bleiben und nie wieder aufgebaut werden. 18 Behaltet nichts ´von dem, was zur Stadt gehört`. Alles ist dem Bann verfallen. ´Wenn ihr die Verführer so entschlossen ausrottet`, wird der HERR von seinem Zorn ablassen und euch mit Barmherzigkeit begegnen. Er wird euch zu einem großen Volk machen, wie er es euren Vorfahren geschworen hat. 19 Hört auf seine Stimme und lebt nach allen Geboten, die ich euch heute verkünde. So handelt ihr richtig in den Augen des HERRN, eures Gottes. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • June 23 · 11 min

    5. Mose 12 | Gemeinschaft im Opfer

    Was bedeutet es, in der Gegenwart Gottes zu feiern? Mose fordert das Volk auf, Götzenbilder zu zerstören und einen Ort für Opfer zu wählen. Dort sollen alle zusammenkommen und in Gottes Gegenwart fröhlich feiern. Der Opferkult in Israel ist mehr als ein Ritual; er ist eine Einladung zur Gemeinschaft mit Gott. Entdecke, wie diese Sehnsucht nach Gemeinschaft in 5. Mose 12 lebendig wird und was das für unser Leben heute bedeutet. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • June 23 · 6 min

    5. Mose 12,1–31 | PUR

    Gelesen von Jörg Pasquay aus der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ) Bibeltext: 1 Ich verkünde euch jetzt die Ordnungen und Rechtsbestimmungen, nach denen ihr leben sollt in dem Land, das der HERR, der Gott eurer Vorfahren, euch zum bleibenden Besitz geben wird. ´Richtet euch nach ihnen`, solange ihr in diesem Land lebt. 2 Zerstört alle Stätten, an denen die Völker, die ihr vertreiben werdet, ihre Götter verehren, auf den Berggipfeln und Hügeln ebenso wie unter den dicht belaubten Bäumen. 3 Reißt ihre Altäre nieder, zertrümmert ihre heiligen Steinmale, verbrennt die Götzenpfähle und stürzt alle Götzenstatuen um. Löscht jede Spur von ihnen aus. 4 Ihr dürft den HERRN, euren Gott, nicht auf die gleiche Art und Weise verehren, ´wie diese Völker ihre Götter verehrt haben`. 5 Der HERR wird mitten im Gebiet eurer Stämme eine Stätte auswählen, um bei euch zu wohnen und euch nahe zu sein. 6 Bringt ´all eure Opfer und Abgaben` dorthin: eure Brandopfer und Gemeinschaftsopfer, den zehnten Teil eurer Ernte, die Abgaben für das Heiligtum, die Abgaben aufgrund eines Gelübdes, eure freiwilligen Gaben sowie die erstgeborenen ´männlichen` Tiere eurer Rinder, Schafe und Ziegen. 7 Dort, in der Gegenwart des HERRN, eures Gottes, sollt ihr das Opfermahl halten. ´Feiert es` zusammen mit euren Familien und freut euch über das, was ihr durch eure Arbeit und durch den Segen eures Gottes erworben habt. 8 Bisher hat jeder von uns seine Opfer dargebracht, wo und wie es ihm gefiel. Doch das muss sich ändern. 9 Bis jetzt seid ihr ja auch noch nicht zur Ruhe gekommen, und ihr habt das Land noch nicht in Besitz genommen, das der HERR, euer Gott, euch geben will. 10 Schon bald aber werdet ihr den Jordan überqueren und das versprochene Land bewohnen. Der HERR wird euch Ruhe verschaffen vor euren Feinden ringsum, und ihr werdet in Sicherheit leben. 11 Dann gilt eine neue Ordnung: Bringt all eure Opfer und Abgaben an die Stätte, die der HERR, euer Gott, erwählt, um bei euch zu wohnen: eure Brandopfer und Gemeinschaftsopfer, den zehnten Teil eurer Ernte, die Abgaben für das Heiligtum sowie alle besonderen Gaben, die ihr dem HERRN aufgrund eines Gelübdes darbringen wollt. 12 Dort sollt ihr in seiner Gegenwart fröhlich feiern, zusammen mit euren Söhnen und Töchtern und euren Knechten und Mägden. Lasst auch die Leviten mitfeiern, die in euren Städten wohnen. Denn sie haben keinen eigenen Grundbesitz. 13 Hütet euch davor, eure Brandopfer an jedem beliebigen Ort darzubringen! 14 Nur an der Stätte, die der HERR in einem eurer Stammesgebiete auswählen wird, sollt ihr opfern und alle vorgeschriebenen Abgaben darbringen. 15 Anders ist es, wenn ihr schlachtet, um Fleisch zu essen: Das dürft ihr an eurem Wohnort tun. Dort könnt ihr nach Herzenslust von dem Fleisch essen, das der HERR, euer Gott, euch in seiner Güte gibt. ´Weil es sich nicht um Opferfleisch handelt`, darf der Unreine genauso davon essen wie der Reine, so wie es auch beim Fleisch von Gazellen und Hirschen der Fall ist, ´die nicht geopfert werden dürfen`. 16 Nur das Blut sollt ihr nicht verzehren. Ihr müsst es wie Wasser auf die Erde fließen lassen! 17 ´Was für den HERRN bestimmt ist`, dürft ihr nicht an euren Wohnorten essen: den zehnten Teil vom Getreide, vom Wein und vom Öl, die erstgeborenen Tiere eurer Rinder, Schafe und Ziegen, die Gaben aufgrund eines Gelübdes, die freiwilligen Gaben und die Abgaben für das Heiligtum. 18 All dies esst in der Gegenwart des HERRN an der Stätte, die er erwählen wird. ´Verzehrt es` zusammen mit euren Söhnen und Töchtern, euren Knechten und Mägden und mit den Leviten, die bei euch wohnen. Freut euch in der Gegenwart des HERRN, eures Gottes, an allem, was ihr durch eure Arbeit erworben habt. 19 Achtet darauf, dass ihr dabei die Leviten nicht übergeht! Solange ihr in eurem Land lebt, ´müsst ihr für sie sorgen`. 20 Wenn der HERR, euer Gott, euer Gebiet sehr groß werden lässt, wie er es versprochen hat, und ihr dann gerne Fleisch essen wollt, dürft ihr es nach Herzenslust ´in euren Wohnorten` tun. 21 Die Stätte, die der HERR erwählen wird, um bei euch zu wohnen, wäre zu weit entfernt, ´um für jede Schlachtung dorthin zu reisen`. Deshalb dürft ihr eure Rinder, Schafe und Ziegen, die der HERR euch schenken wird, zu Hause schlachten und essen, wann immer ihr wollt. 22 Genauso wie bei Hirschen und Gazellen dürfen alle davon essen, Reine wie Unreine. 23 Nur haltet euch daran, dass ihr niemals Blut verzehrt! Denn im Blut ist das Leben, und ihr dürft niemals Fleisch essen, in dem noch Leben ist. 24 Verzehrt kein Blut, sondern lasst es auf die Erde fließen wie Wasser. 25 Wenn ihr das beachtet, wird es euch und euren Nachkommen gut gehen, weil ihr in den Augen des HERRN richtig handelt. 26 Die Opfer und Abgaben jedoch, die dem HERRN geweiht sind, und alles, was ihr ihm aufgrund eines Gelübdes darbringen wollt, müsst ihr zu der Stätte bringen, die er erwählen wird. 27 Die Brandopfer sollt ihr ´vollständig` auf dem Altar des HERRN, eures Gottes, verbrennen – das ganze Fleisch mit dem Blut. Bei den Gemeinschaftsopfern müsst ihr das Blut an den Altar gießen, das Fleisch aber dürft ihr essen. 28 Beachtet alle diese Weisungen, die ich euch jetzt gebe, und lebt nach ihnen. Dann wird es euch und euren Nachkommen für immer gut gehen, weil ihr in den Augen des HERRN richtig handelt. 29 Der HERR, euer Gott, wird die Völker vernichten, zu denen ihr nun kommt. Ihr werdet sie vertreiben, ihr Land in Besitz nehmen und euch darin niederlassen. 30 Dann gebt Acht und lasst euch nicht dazu verführen, ihrem schlechten Beispiel zu folgen. Versucht nicht herauszufinden, wie sie ihre Götter verehrt haben, und sagt nicht: »Wir wollen es so machen wie sie!« 31 Ihr dürft den HERRN, euren Gott, nicht auf ihre Weise verehren! Denn diese Völker haben im Namen ihrer Götter lauter Dinge getan, die der HERR verabscheut und die er hasst. Sogar ihre Söhne und Töchter haben sie ´als Opfer` für ihre Götter verbrannt! Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • June 22 · 9 min

    5. Mose 11 | Segen oder Fluch?

    Wie entscheidest du dich, wenn es um Segen oder Fluch geht? In 5. Mose 11 erinnert Mose das Volk Israel, die Segensworte auf dem Berg Garizim und die Fluchworte auf dem Berg Ebal zu hören. Diese Berge stehen symbolisch für das Leben mit Gott und die Abwesenheit seines Segens. Die Wahl zwischen Segen und Fluch hat Auswirkungen auf unser Leben. Vertraust du Gott und wählst das Leben mit ihm? Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • June 22 · 6 min

    5. Mose 11,1–32 | PUR

    Gelesen von Jörg Pasquay aus der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ) Bibeltext: 1 Ihr sollt den HERRN, euren Gott, lieben und euch euer Leben lang an seine Weisungen halten – an seine Ordnungen, Rechtsbestimmungen und Gebote. 2 Denkt an all das, was der HERR, euer Gott, getan hat, um euch zu erziehen. Eure Kinder haben es nicht miterlebt, aber ihr seid dabei gewesen, als er mit starker Hand und ausgestrecktem Arm seine Macht bewiesen hat. 3 ´Ihr habt gesehen`, welche Wunder und gewaltigen Taten er am Pharao, dem König von Ägypten, und an seinem ganzen Land getan hat. 4 Als das ägyptische Heer euch mit Pferden und Streitwagen nachjagte, ließ er die Fluten des Schilfmeers über sie hereinbrechen. Der HERR vernichtete sie, und bis heute ´hat Ägypten sich nicht von diesem Schlag erholt`. 5 ´Ihr habt erlebt`, wie er in der Wüste für euch sorgte, bis ihr hierher kamt. 6 ´Ihr seid dabei gewesen`, als er Datan und Abiram, die Söhne Eliabs aus dem Stamm Ruben, bestrafte: Der Boden öffnete sich und verschlang sie inmitten des Volkes mitsamt ihren Familien, ihren Zelten und allen, die sich ihnen angeschlossen hatten. 7 Mit eigenen Augen habt ihr die großen Taten gesehen, die der HERR vollbracht hat. 8 Darum lebt nach allen Geboten, die ich euch heute verkünde. Dann werdet ihr stark sein und das Land in Besitz nehmen, in das ihr jetzt zieht. 9 Lange werdet ihr in diesem Land leben, das der HERR euren Vorfahren und euch mit einem Eid zugesagt hat. Es ist ein Land, das von Milch und Honig überfließt. 10 Es ist fruchtbarer als das Land Ägypten, aus dem ihr gekommen seid: Dort musstet ihr jedes Feld nach der Aussaat mühsam mit dem Schöpfrad bewässern wie einen Gemüsegarten. 11 Anders ist es in dem Land, das ihr nun in Besitz nehmen werdet: dort gibt es Berge und Täler, und durch Regen wird es reichlich bewässert. 12 Es ist ein Land, für das der HERR, euer Gott, selbst Sorge trägt. Beständig wacht er darüber, das ganze Jahr hindurch. 13 Richtet euch genau nach seinen Geboten, die ich euch heute verkünde. Liebt den HERRN, euren Gott, und dient ihm von ganzem Herzen und mit ganzer Hingabe. 14 Dann wird er eurem Land zur rechten Zeit Regen schicken, im Herbst und im Frühjahr, und ihr könnt Getreide, Weintrauben und Oliven ernten. 15 Eurem Vieh wird er Gras zum Weiden geben, und ihr werdet immer reichlich zu essen haben. 16 Gebt Acht! Lasst euch nicht dazu verleiten, ´dem HERRN` untreu zu werden. Dient nicht anderen Göttern und betet sie nicht an. 17 Sonst wird der Zorn des HERRN euch treffen. Er wird den Himmel verschließen, sodass kein Regen mehr fällt und das Land keinen Ertrag mehr bringt. Innerhalb kurzer Zeit werdet ihr aus dem Land hinweggerafft, das der HERR euch geben will. 18 Prägt euch diese Worte ein und bewegt sie in eurem Herzen! ´Schreibt sie euch auf` und bindet sie euch zur Erinnerung um die Hand und auf die Stirn. 19 Schärft sie euren Kindern ein. Sagt sie euch immer wieder vor, ob ihr nun zu Hause oder unterwegs seid, ob ihr euch hinlegt oder ob ihr aufsteht. 20 Schreibt sie auch an die Türpfosten eurer Häuser und an eure Stadttore! 21 Dann werdet ihr lange in dem Land leben, das der HERR euren Vorfahren mit einem Eid zugesagt hat, ihr und eure Nachkommen. Solange Himmel und Erde bestehen, könnt ihr dort wohnen. 22 Wenn ihr also alle Gebote, die ich euch verkünde, genau befolgt, wenn ihr den HERRN, euren Gott, liebt, seinen Wegen folgt und ihm die Treue haltet, 23 dann wird er alle Völker Kanaans vertreiben und euch ihr Land geben. Ihr werdet es in Besitz nehmen, obwohl diese Völker größer und mächtiger sind als ihr. 24 Alles Land, auf das ihr euren Fuß setzt, wird euch gehören: von der Wüste ´im Süden` bis zum Libanongebirge ´im Norden`, vom Eufratstrom ´im Osten` bis zum Meer im Westen wird euer Gebiet reichen. 25 Niemand wird euch standhalten können. Der HERR, euer Gott, wird Angst und Schrecken vor euch über alle Bewohner des Landes kommen lassen. So hat er es euch versprochen. 26 Heute stelle ich euch vor die Wahl: Wollt ihr Segen oder Fluch? 27 Den Segen ´bekommt ihr`, wenn ihr nach den Geboten des HERRN, eures Gottes, lebt, die ich euch heute verkünde. 28 Aber der Fluch ´wird euch treffen`, wenn ihr euch nicht nach seinen Geboten richtet, wenn ihr den Weg verlasst, den ich euch heute zeige, wenn ihr anderen Göttern nachlauft, die ihr bisher noch nicht einmal gekannt habt. 29 Der HERR, euer Gott, wird euch in das Land ´Kanaan` bringen, und ihr werdet es in Besitz nehmen. Dort sollt ihr die Segensworte auf dem Berg Garizim ausrufen und die Flüche auf dem Berg Ebal. 30 ´Wie ihr wisst`, liegen diese beiden Berge auf der anderen Seite des Jordans, westlich der Straße, die durch die Jordanebene führt, im Land der Kanaaniter. Sie sind nicht weit entfernt von den Orakelbäumen bei Gilgal. 31 Ihr seid im Begriff, den Jordan zu überqueren, um das Land in Besitz zu nehmen, das der HERR, euer Gott, euch geben wird. Ihr werdet es einnehmen und darin wohnen. 32 Haltet euch ´dann` genau an alle Ordnungen und Rechtsbestimmungen, die ich euch heute verkünde. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • June 21 · 8 min

    5. Mose 10 | Der Gott der zweiten Chance

    Was tun, wenn du einen Neuanfang brauchst? Gott gibt Mose eine zweite Chance und zeigt damit seine unendliche Geduld und Barmherzigkeit. Wir entdecken, wie wichtig es ist, im Glauben stetig neu zu beginnen und Gottes Vergebung zu empfangen. Lass dich inspirieren, selbst ein Mensch der zweiten Chance zu werden, in deinem Leben und im Umgang mit anderen. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • June 21 · 4 min

    5. Mose 10,1–22 | PUR

    Gelesen von Jörg Pasquay aus der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ) Bibeltext: 1 Damals sagte der HERR zu mir: »Mach dir zwei ´neue` Steintafeln wie die ersten, ´die du zerbrochen hast`, und fertige eine Lade aus Holz an. Dann steig zu mir auf den Berg. 2 Ich will die Worte, die auf den Tafeln standen, noch einmal aufschreiben. Leg die Tafeln dann in die Lade.« 3 So baute ich eine Lade aus Akazienholz und fertigte zwei ´neue` Steintafeln an, die aussahen wie die ersten. Dann stieg ich auf den Berg; in meinen Händen hielt ich die beiden Steintafeln. 4 Der HERR schrieb darauf noch einmal die zehn Gebote, die er euch mitten aus dem Feuer vom Berg herab verkündet hatte, während ihr ´unten` versammelt wart. Dann gab er mir die Tafeln. 5 Ich stieg damit den Berg hinunter zu euch zurück und legte die Tafeln in die Lade, die ich gebaut hatte. Dort sind sie noch immer, wie der HERR es mir befohlen hat. 6 – Die Israeliten brachen ihre Zelte ab und zogen von Beerot-Bene-Jaakan nach Mosera. Dort starb Aaron und wurde auch dort begraben. Sein Sohn Eleasar wurde an seiner Stelle ´Hoher` priester. 7 Dann zogen sie weiter nach Gudgoda und von dort nach Jotbata, einer Gegend mit vielen wasserreichen Bächen. – 8 Damals wählte der HERR den Stamm Levi aus und übertrug ihm die Aufgabe, die Lade mit dem Bundesgesetz zu tragen. Die Nachkommen Levis sollten im Heiligtum des HERRN den Dienst verrichten und in seinem Namen ´dem Volk` den Segen zusprechen. Dies ist bis heute ihre Aufgabe. 9 Darum bekommen die Leviten keinen Anteil an Grundbesitz wie die anderen Stämme. Der HERR, euer Gott, selbst ist ihr Anteil ´und sorgt für sie`, wie er es ihnen zugesagt hat. 10 Wie beim ersten Mal blieb ich vierzig Tage und vierzig Nächte auf dem Berg. Wieder erhörte der HERR meine Gebete und beschloss, euch nicht zu vernichten. 11 Er forderte mich auf: »Gib dem Volk den Befehl zum Aufbruch und geh ihnen voran! Sie sollen in das Land ziehen, das ich ihren Vorfahren mit einem Eid zugesagt habe, und es in Besitz nehmen.« 12 Und nun, Israel, was fordert der HERR, dein Gott, von dir? Nur das eine: Habt Ehrfurcht vor dem HERRN, eurem Gott, und folgt seinen Wegen. Liebt ihn und dient ihm von ganzem Herzen und mit ganzer Hingabe. 13 Richtet euch nach seinen Geboten und Ordnungen, die ich euch heute verkünde. Dann wird es euch gut gehen. 14 Haltet euch vor Augen: Dem HERRN, eurem Gott, gehören der Himmel und alle Himmelswelten, die Erde und alles, was darauf lebt. 15 Doch nur euren Vorfahren hat der HERR sich in besonderer Liebe zugewandt. Euch, ihre Nachkommen, hat er aus allen Völkern auserwählt, und so ist es bis heute. 16 ´Als Zeichen seines Bundes hat der HERR euch zur Beschneidung verpflichtet.` Beschneidet nun auch den Wildwuchs an euren Herzen und gebt eure Eigensinnigkeit auf. 17 Denn der HERR, euer Gott, ist Gott über alle Götter und Herr über alle Herren. Er ist der große und mächtige Gott, den man fürchten muss. Er urteilt ohne Ansehen der Person und lässt sich nicht bestechen. 18 Den Waisen und Witwen verhilft er zu ihrem Recht, er liebt die Ausländer und gibt ihnen Nahrung und Kleidung. 19 Auch ihr sollt alle lieben, die nicht zu eurem Volk gehören, denn ihr wart selbst einmal Ausländer in Ägypten. 20 Vor dem HERRN, eurem Gott, sollt ihr Ehrfurcht haben, ihm ´allein` sollt ihr dienen und ihn lieben. Schwört nur bei seinem Namen! 21 Er ist der Eine, den ihr rühmen sollt; er ist der Gott, der große und Ehrfurcht gebietende Taten für euch vollbracht hat. Das habt ihr mit eigenen Augen gesehen. 22 Als eure Vorfahren nach Ägypten zogen, waren sie nur siebzig Leute. Doch jetzt hat der HERR, euer Gott, euch so zahlreich gemacht wie die Sterne am Himmel. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • June 18 · 11 min

    5. Mose 9 | Demut lernen von Mose

    Wie reagierst du, wenn du kritisiert wirst? Mose zeigt uns, was wahre Demut bedeutet. In 5. Mose 9 erinnert er das Volk daran, dass sie das verheißene Land nicht wegen ihrer Vollkommenheit verdienen. Es ist die Gnade Gottes, die uns trägt. Mose betet 40 Tage für sein Volk und tritt als Vermittler ein. Wie können wir diese Demut heute in unserem Leben umsetzen? Diese Woche vertiefen: Zu jeder Woche der Staffel gibt es die Freitagsvertiefung als PDF — mit einem Impuls zum Schlüssel der Woche (diesmal: Licht) und einer praktischen Vertiefung für dich. Hier herunterladen: https://bibletunes.de/bt/at/dtn/Freitagsvertiefung_Woche2_Licht.pdf Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • June 18 · 6 min

    5. Mose 9,1–29 | PUR (Gelesen von Jörg Pasquay)

    Gelesen von Jörg Pasquay aus der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ) Bibeltext: 1 Beachtet alle Gebote, die ich euch heute verkünde, und richtet euch nach ihnen. Dann bleibt ihr am Leben und werdet zu einem großen Volk. Ihr nehmt das Land in Besitz, das der HERR euren Vorfahren mit einem Eid versprochen hat. 2 Erinnert euch an den ganzen Weg, den der HERR, euer Gott, euch vierzig Jahre lang durch die Wüste führte. ´Er tat dies`, damit ihr Demut lernt. Er wollte euch auf die Probe stellen, um zu erkennen, wie es in euren Herzen aussieht: ob ihr nach seinen Geboten lebt oder nicht. 3 Er lehrte euch Demut, indem er euch hungern ließ. Dann gab er euch das Manna zu essen, das weder ihr kanntet noch eure Vorfahren. Er wollte euch damit zeigen: Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von jedem Wort, das aus dem Mund des HERRN kommt. 4 Während dieser vierzig Jahre nutzte sich eure Kleidung nicht ab, und eure Füße schwollen nicht an. 5 So erkennt nun und nehmt euch zu Herzen: Der HERR, euer Gott, erzieht euch wie ein Vater sein Kind. 6 Lebt nach seinen Geboten, bleibt auf dem Weg, den er euch weist, und begegnet ihm in Ehrfurcht. 7 Der HERR, euer Gott, bringt euch in ein gutes Land. Dort gibt es Flüsse, Seen und Quellen, die in den Tälern und Bergen entspringen. 8 Es gibt dort Weizen und Gerste, Weintrauben und Feigen, Granatäpfel, Oliven und Honig. 9 Ihr müsst nicht von kärglichem Essen leben, es wird euch an nichts fehlen. Das Gestein enthält Eisen, und in den Bergen könnt ihr Kupfer gewinnen. 10 Wenn ihr dann reichlich zu essen habt, sollt ihr den HERRN, euren Gott, preisen für das gute Land, das er euch gegeben hat. 11 Hütet euch davor, ihn zu vergessen und seine Gebote, Rechtsbestimmungen und Ordnungen zu missachten, die ich euch heute verkünde. 12 Wenn ihr euch satt essen könnt, wenn ihr schöne Häuser baut und bewohnt, 13 wenn eure Rinder-, Schaf- und Ziegenherden immer größer werden, wenn euer Silber und Gold und all euer Besitz sich vermehrt, 14 dann werdet nicht überheblich und vergesst nicht den HERRN, euren Gott, der euch aus der Sklaverei in Ägypten befreit hat. 15 Er hat euch durch die große und schreckliche Wüste geführt, wo es giftige Schlangen und Skorpione gibt. In dieser dürren Gegend gibt es kein Wasser, aber er ließ für euch Wasser aus Felsgestein sprudeln. 16 Er gab euch in der Wüste Manna zu essen, etwas, das eure Vorfahren nicht kannten. Denn er wollte euch Demut lehren und euch auf die Probe stellen, um euch danach ´umso mehr` mit Gutem zu beschenken. 17 ´Wenn ihr im Land Kanaan zu Wohlstand kommt`, dann denkt bloß nicht: »Das haben wir mit eigener Kraft geschafft. Durch unserer Hände Arbeit sind wir reich geworden.« 18 Erinnert euch vielmehr daran, dass der HERR, euer Gott, euch die Kraft gegeben hat, all diesen Wohlstand zu erwerben. Denn er hält sich an den Bund, den er euren Vorfahren mit einem Eid zugesagt hat, und das tut er bis heute. 19 Doch wenn ihr den HERRN, euren Gott, vergesst und anderen Göttern nachlauft, wenn ihr ihnen dient und sie anbetet, dann werdet ihr unweigerlich umkommen. Das versichere ich euch! 20 Wenn ihr dem HERRN nicht gehorcht, dann werdet ihr genauso untergehen wie die Völker, die er vor euch ´vertreibt und` untergehen lässt. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • June 17 · 11 min

    5. Mose 8 | Rückschau und Vorausschau

    Was, wenn die Rückschau auf dein Leben dir neue Perspektiven eröffnet? In 5. Mose 8 erinnert Gott sein Volk an die 40 Jahre in der Wüste. Diese Zeit war nicht nur Entbehrung, sondern auch eine Lektion über Vertrauen und Abhängigkeit von Gott. Wie interpretiere ich die Herausforderungen in meinem Leben und was bedeutet das für meine Zukunft? Lass dich ermutigen, auf Gottes Treue zurückzublicken und deine Lebensumstände neu zu bewerten. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • June 17 · 3 min

    5. Mose 8,1–20 | PUR (Gelesen von Jörg Pasquay)

    Gelesen von Jörg Pasquay aus der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ) Bibeltext: 1 Beachtet alle Gebote, die ich euch heute verkünde, und richtet euch nach ihnen. Dann bleibt ihr am Leben und werdet zu einem großen Volk. Ihr nehmt das Land in Besitz, das der HERR euren Vorfahren mit einem Eid versprochen hat. 2 Erinnert euch an den ganzen Weg, den der HERR, euer Gott, euch vierzig Jahre lang durch die Wüste führte. ´Er tat dies`, damit ihr Demut lernt. Er wollte euch auf die Probe stellen, um zu erkennen, wie es in euren Herzen aussieht: ob ihr nach seinen Geboten lebt oder nicht. 3 Er lehrte euch Demut, indem er euch hungern ließ. Dann gab er euch das Manna zu essen, das weder ihr kanntet noch eure Vorfahren. Er wollte euch damit zeigen: Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von jedem Wort, das aus dem Mund des HERRN kommt. 4 Während dieser vierzig Jahre nutzte sich eure Kleidung nicht ab, und eure Füße schwollen nicht an. 5 So erkennt nun und nehmt euch zu Herzen: Der HERR, euer Gott, erzieht euch wie ein Vater sein Kind. 6 Lebt nach seinen Geboten, bleibt auf dem Weg, den er euch weist, und begegnet ihm in Ehrfurcht. 7 Der HERR, euer Gott, bringt euch in ein gutes Land. Dort gibt es Flüsse, Seen und Quellen, die in den Tälern und Bergen entspringen. 8 Es gibt dort Weizen und Gerste, Weintrauben und Feigen, Granatäpfel, Oliven und Honig. 9 Ihr müsst nicht von kärglichem Essen leben, es wird euch an nichts fehlen. Das Gestein enthält Eisen, und in den Bergen könnt ihr Kupfer gewinnen. 10 Wenn ihr dann reichlich zu essen habt, sollt ihr den HERRN, euren Gott, preisen für das gute Land, das er euch gegeben hat. 11 Hütet euch davor, ihn zu vergessen und seine Gebote, Rechtsbestimmungen und Ordnungen zu missachten, die ich euch heute verkünde. 12 Wenn ihr euch satt essen könnt, wenn ihr schöne Häuser baut und bewohnt, 13 wenn eure Rinder-, Schaf- und Ziegenherden immer größer werden, wenn euer Silber und Gold und all euer Besitz sich vermehrt, 14 dann werdet nicht überheblich und vergesst nicht den HERRN, euren Gott, der euch aus der Sklaverei in Ägypten befreit hat. 15 Er hat euch durch die große und schreckliche Wüste geführt, wo es giftige Schlangen und Skorpione gibt. In dieser dürren Gegend gibt es kein Wasser, aber er ließ für euch Wasser aus Felsgestein sprudeln. 16 Er gab euch in der Wüste Manna zu essen, etwas, das eure Vorfahren nicht kannten. Denn er wollte euch Demut lehren und euch auf die Probe stellen, um euch danach ´umso mehr` mit Gutem zu beschenken. 17 ´Wenn ihr im Land Kanaan zu Wohlstand kommt`, dann denkt bloß nicht: »Das haben wir mit eigener Kraft geschafft. Durch unserer Hände Arbeit sind wir reich geworden.« 18 Erinnert euch vielmehr daran, dass der HERR, euer Gott, euch die Kraft gegeben hat, all diesen Wohlstand zu erwerben. Denn er hält sich an den Bund, den er euren Vorfahren mit einem Eid zugesagt hat, und das tut er bis heute. 19 Doch wenn ihr den HERRN, euren Gott, vergesst und anderen Göttern nachlauft, wenn ihr ihnen dient und sie anbetet, dann werdet ihr unweigerlich umkommen. Das versichere ich euch! 20 Wenn ihr dem HERRN nicht gehorcht, dann werdet ihr genauso untergehen wie die Völker, die er vor euch ´vertreibt und` untergehen lässt. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • June 16 · 10 min

    5. Mose 7 | Aus Liebe erwählt

    Warum gehörst du zu Gott – wegen deiner Stärke oder aus einem anderen Grund? In 5. Mose 7 ruft Mose das Volk auf, allein dem einen wahren Gott zu dienen und sich von allem zu trennen, was ihm den ersten Platz streitig macht. Gott hat Israel nicht erwählt, weil es groß oder besonders war, sondern aus reiner Liebe – und weil er sein Versprechen hält. Lass dich daran erinnern, dass Gottes Liebe der Grund für alles ist, und gib ihm wieder den ersten Platz in deinem Leben. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • June 16 · 5 min

    5. Mose 7,1–26 | PUR (Gelesen von Jörg Pasquay)

    Gelesen von Jörg Pasquay aus der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ) Bibeltext: 1 Wenn der HERR, euer Gott, euch in das Land bringt, das ihr ´nun` in Besitz nehmen sollt, wird er viele Völker vor euch vertreiben: die Hetiter, Girgaschiter, Amoriter, Kanaaniter, Perisiter, Hiwiter und Jebusiter – sieben Völker, die größer und mächtiger sind als ihr. 2 Wenn der HERR, euer Gott, sie in eure Gewalt gibt und ihr sie besiegt, dann müsst ihr unbedingt den Bann an ihnen vollstrecken und sie vernichten. Verbündet euch nicht mit ihnen und verschont sie nicht. 3 Geht keine Ehen mit ihnen ein: Verheiratet eure Töchter nicht mit ihren Söhnen und eure Söhne nicht mit ihren Töchtern. 4 Denn sie würden eure Kinder dazu bringen, sich vom HERRN abzuwenden und anderen Göttern zu dienen. Dann würde der Zorn des HERRN euch treffen und euch in kürzester Zeit vernichten. 5 Reißt also ihre Altäre nieder, zertrümmert ihre heiligen Steinmale und haut ihre Götzenpfähle um. Verbrennt ihre Götzenbilder im Feuer. 6 Denn ihr seid ein heiliges Volk und gehört dem HERRN, eurem Gott. Aus allen Völkern der Erde hat er euch ausgewählt und zu seinem Eigentum gemacht. 7 Der HERR hat sich nicht deshalb euch zugewandt und euch erwählt, weil ihr zahlreicher wärt als die anderen Völker – ihr seid ja das kleinste unter ihnen allen. 8 ´Er tat es`, weil er euch liebt und sich an den Eid hält, den er euren Vorfahren geschworen hat. Darum hat er euch mit starker Hand ´aus Ägypten` geführt und euch aus der Sklaverei befreit – aus der Gewalt des Pharaos, des Königs von Ägypten. 9 So erkennt nun: Der HERR, euer Gott, ´allein` ist Gott. Er ist ein treuer Gott, er steht zu seinem Bund. Über Tausende von Generationen erweist er seine Liebe allen, die ihn lieben und nach seinen Geboten leben. 10 Die ihn aber ablehnen, bestraft er, wie sie es verdienen, und vernichtet sie. Er zögert nicht, jeden zu bestrafen, der ihn verachtet. 11 Lebt darum nach den Geboten, Ordnungen und Rechtsbestimmungen, die ich euch heute verkünde. 12 Wenn ihr auf diese Bestimmungen hört, sie befolgt und nach ihnen lebt, dann wird der HERR, euer Gott, sich an seinen Bund mit euch halten und euch seine Liebe erweisen, wie er es euren Vorfahren geschworen hat. 13 Er wird euch Gutes tun, euch segnen und euch zu einem großen Volk machen. In dem Land, das er euren Vorfahren mit einem Eid zugesagt hat, wird er euch viele Kinder schenken und reiche Ernten an Getreide, Most und Öl. Eure Rinder, Schafe und Ziegen lässt er viele Junge werfen. 14 Mehr als alle anderen Völker werdet ihr gesegnet sein. Niemand wird unfruchtbar sein: weder Mann noch Frau, ´weder Mensch` noch Tier. 15 Der HERR wird euch vor jeder Krankheit bewahren. Die schrecklichen Seuchen, die ihr aus Ägypten kennt, wird er von euch fernhalten und sie denen schicken, die euch hassen. 16 Ihr werdet alle Völker, die der HERR, euer Gott, in eure Gewalt gibt, vernichten. Habt kein Mitleid mit ihnen und dient auf keinen Fall ihren Göttern, denn das würde euch zum Verhängnis werden. 17 Vielleicht fragt ihr euch: »Diese Völker sind viel größer als wir – wie können wir sie überhaupt vertreiben?« 18 Habt keine Angst vor ihnen! Erinnert euch daran, was der HERR, euer Gott, mit dem Pharao und den Ägyptern gemacht hat! 19 ´Denkt` an die schrecklichen Plagen und an die Zeichen und Wunder, die ihr mit eigenen Augen gesehen habt. ´Erinnert euch` daran, wie der HERR, euer Gott, euch mit starker Hand und ausgestrecktem Arm ´aus Ägypten` geführt hat. Genau so wird er die Völker, vor denen ihr euch jetzt fürchtet, seine Macht spüren lassen. 20 Er lässt panische Angst unter ihnen ausbrechen, bis auch die letzten Überlebenden, die sich irgendwo vor euch verstecken, umgekommen sind. 21 Erschreckt also nicht vor ihnen, denn der HERR, euer Gott, ist mitten unter euch. Er ist ein mächtiger und furchterregender Gott. 22 Er wird diese Völker nach und nach vor euch vertreiben. Ihr werdet sie nicht alle auf einmal vernichten können, denn sonst würden die wilden Tiere sich zu stark vermehren und euch schaden. 23 Doch der HERR, euer Gott, wird diese Völker in eure Gewalt geben. Er wird sie in Angst und Schrecken versetzen, damit ihr sie vernichten könnt. 24 Ihre Könige gibt er in eure Hand, und ihr werdet jede Erinnerung an sie auslöschen. Keiner kann euch standhalten. Ihr werdet sie alle vernichten. 25 Verbrennt ihre Götzenbilder vollständig. Begehrt nicht das Silber und Gold, mit dem sie beschlagen sind. Behaltet nichts davon – es würde euch nur zu Fall bringen. Denn der HERR, euer Gott, verabscheut Götzenbilder. 26 Bringt diese abscheulichen Götzen nicht in eure Häuser, sonst verfallt ihr zusammen mit ihnen dem Bann und werdet getötet. Wendet euch mit Ekel und Abscheu von ihnen ab, denn sie fallen unter den Bann und müssen vernichtet werden. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • June 15 · 11 min

    5. Mose 6 | Gott an erster Stelle

    Wie wichtig ist dir das erste Gebot? Du sollst keinen anderen Göttern dienen. Mose erinnert das Volk Israel daran, dass Gott sie aus der Sklaverei befreit hat und ihnen ein neues Land gibt. Das ist nicht nur historisch, sondern auch persönlich: Setzen wir Gott an die erste Stelle in unserem Leben? Lass uns darüber nachdenken, was es bedeutet, Gott zu lieben und ihm die Ehre zu geben, die ihm gebührt. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • June 15 · 4 min

    5. Mose 6,1–25 | PUR (Gelesen von Jörg Pasquay)

    Gelesen von Jörg Pasquay aus der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ) Bibeltext: 1 Dies sind die Gebote, Ordnungen und Rechtsbestimmungen, die ´ich` euch nach dem Befehl des HERRN, eures Gottes, lehren soll. Nach ihnen sollt ihr euch richten, wenn ihr in dem Land lebt, das ihr nun bald betreten und in Besitz nehmen werdet. 2 Euer Leben lang sollt ihr und eure Nachkommen Ehrfurcht vor dem HERRN, eurem Gott, haben und alle seine Ordnungen und Gebote halten, die ich euch verkünde. Dann wird der HERR euch ein langes Leben schenken. 3 Hört also, ihr Israeliten, und befolgt ´Gottes Gebote` genau. Dann wird es euch gut gehen und ihr werdet zu einem großen Volk in dem Land, das von Milch und Honig überfließt. Das hat der HERR, der Gott eurer Vorfahren, euch versprochen. 4 Höre Israel! Der HERR ist unser Gott, der HERR allein. 5 Du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe und mit all deiner Kraft. 6 Bewegt diese Gebote, die ich euch heute weitergebe, in eurem Herzen. 7 Prägt sie euren Kindern ein. Sagt sie euch immer wieder vor, ob ihr nun zu Hause oder unterwegs seid, ob ihr euch hinlegt oder ob ihr aufsteht. 8 ´Schreibt sie euch auf` und bindet sie euch zur Erinnerung um die Hand und auf die Stirn. 9 Schreibt sie auch an die Türpfosten eurer Häuser und an eure Stadttore. 10 Der HERR, euer Gott, bringt euch jetzt in das Land, das er euch zum Besitz geben will, wie er es euren Vorfahren Abraham, Isaak und Jakob mit einem Eid zugesagt hat. ´Dort gibt es` große und schöne Städte, die ihr nicht erbaut habt, 11 Häuser voller Güter, die ihr nicht erworben habt, Zisternen, die ihr nicht ausgehauen, und Weinberge und Olivenhaine, die ihr nicht gepflanzt habt. Ihr werdet davon essen können, so viel ihr wollt. 12 Achtet dann darauf, dass ihr den HERRN nicht vergesst, der euch aus der Sklaverei in Ägypten befreit hat. 13 Habt Ehrfurcht vor dem HERRN, eurem Gott, und dient ihm ´allein`. Schwört nur bei seinem Namen! 14 Lauft nicht den Göttern eurer Nachbarvölker hinterher. 15 Denn der HERR, euer Gott, ist ein leidenschaftlicher Gott, der keinen neben sich duldet. Er wohnt mitten unter euch. Wenn ihr ihm untreu werdet, wird sein Zorn euch treffen und er wird euch vom Erdboden vertilgen. 16 Fordert den HERRN nicht heraus, wie ihr es bei Massa getan habt. 17 Beachtet genau die Gebote, Weisungen und Ordnungen, die er euch gegeben hat, ´und lebt nach ihnen`. 18 Tut, was in seinen Augen richtig und gut ist. Dann wird es euch gut gehen und ihr werdet das schöne Land in Besitz nehmen, das der HERR euren Vorfahren mit einem Eid zugesagt hat. 19 Ihr werdet alle eure Feinde ´aus dem Land` vertreiben, so wie der HERR es euch angekündigt hat. 20 Wenn eure Kinder euch später fragen: »Warum hat der HERR, unser Gott, euch diese Gebote, Ordnungen und Rechtsbestimmungen gegeben?«, 21 dann antwortet ihnen: »Wir waren einmal Sklaven des Pharaos in Ägypten, aber der HERR hat uns mit starker Hand dort herausgeführt. 22 Wir haben mit eigenen Augen gesehen, wie er Zeichen und Wunder getan und schreckliches Unheil über den Pharao und seine Familie und über alle Ägypter gebracht hat. 23 Uns aber hat er dort herausgeholt, um uns in das Land zu bringen, das er unseren Vorfahren mit einem Eid zugesagt hat. 24 Der HERR, unser Gott, hat uns befohlen, uns nach all diesen Ordnungen zu richten und Ehrfurcht vor ihm zu haben. Dann wird es uns immer gut gehen, und er wird uns am Leben erhalten, wie es ja nun der Fall ist. 25 Wenn wir die Gebote genau befolgen, wie der HERR es uns befohlen hat, dann können wir vor ihm bestehen.« Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • June 14 · 10 min

    5. Mose 5 | Die zehn Gebote für Israel

    Kennst du das Gefühl, vor wichtigen Entscheidungen zu stehen? Mose gibt den Israeliten die zehn Gebote, die nicht nur Regeln sind, sondern auch eine Einladung, in Beziehung zu Gott zu leben. Diese Gebote sind ein Geschenk für die Gemeinschaft und zeigen, wie Gott seinen Weg für sein Volk hat. Lass uns entdecken, wie diese Prinzipien auch heute noch relevant sind und was sie für unser Leben bedeuten. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • June 14 · 6 min

    5. Mose 5,1–33 | PUR (Gelesen von Jörg Pasquay)

    Gelesen von Jörg Pasquay aus der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ) Bibeltext: 1 Mose rief das ganze Volk zu sich und sagte zu ihnen: Höre, Israel, die Ordnungen und Rechtsbestimmungen, die ich euch heute verkünde! Lernt sie ´auswendig`, beachtet sie und lebt nach ihnen. 2 Der HERR, unser Gott, hat am Berg Horeb einen Bund mit uns geschlossen. 3 Er galt nicht nur unseren Vorfahren, sondern er gilt auch uns, die wir heute leben und hier versammelt sind. 4 Der HERR ist euch damals am Berg Horeb begegnet und hat aus dem Feuer zu euch gesprochen. 5 Ich stand zwischen ihm und euch, um euch seine Worte weiterzugeben. Denn aus Angst vor dem Feuer seid ihr nicht auf den Berg gestiegen. Der HERR sagte: 6 »Ich bin der HERR, dein Gott, der dich aus der Sklaverei in Ägypten befreit hat. 7 Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. 8 Du sollst dir keine Götterbilder anfertigen, indem du etwas nachbildest, das sich am Himmel, auf der Erde oder im Meer befindet. 9 Wirf dich nicht vor ihnen nieder und verehre sie nicht. Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein leidenschaftlicher Gott, der keinen neben sich duldet. Diejenigen, die mich ablehnen, ziehe ich dafür zur Rechenschaft. Selbst ihre Nachkommen werden die Folgen noch bis in die dritte und vierte Generation spüren. 10 Aber allen, die mich lieben und nach meinen Geboten leben, erweise ich meine Liebe über Tausende von Generationen. 11 Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen. Denn der HERR wird niemand ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht. 12 Du sollst den Ruhetag einhalten und als heiligen Tag achten, wie der HERR, dein Gott, es dir befohlen hat. 13 Du hast sechs Tage, an denen du all deine Arbeit verrichten kannst. 14 Aber der siebte Tag ist ein Ruhetag, der dem HERRN, deinem Gott, gehört. ´An diesem Tag` sollst du nicht arbeiten. ´Das gilt` auch ´für` deine Söhne und Töchter, deine Knechte und Mägde, deine Rinder, Esel und alles andere Vieh sowie für die Ausländer, die bei dir leben. Deine Knechte und deine Mägde dürfen genauso ausruhen wie du. 15 Denke daran, dass ihr in Ägypten selbst Sklaven wart. Doch dann hat der HERR, euer Gott, euch mit starker Hand und ausgestrecktem Arm herausgeführt. Darum hat der HERR, euer Gott, euch befohlen, den Ruhetag zu feiern. 16 Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, so wie es dir der HERR, dein Gott, befohlen hat. Dann wirst du lange in dem Land leben, das der HERR, dein Gott, dir gibt, und es wird dir dort gut gehen. 17 Du sollst nicht morden. 18 Du sollst nicht die Ehe brechen. 19 Du sollst nicht stehlen. 20 Du sollst keine falsche Aussage über deinen Mitmenschen machen. 21 Du sollst die Frau deines Mitmenschen nicht begehren. Gib dem Verlangen ´nach dem, was ihm gehört`, keinen Raum, ganz gleich, ob es sich um sein Haus, seine Felder, seine Knechte und Mägde, seine Rinder und Esel oder um irgend etwas anderes handelt.« 22 Diese ´zehn` Gebote gab euch der HERR, als ihr euch am Berg ´Horeb` versammelt hattet. Er fügte ihnen kein weiteres hinzu. Mit gewaltiger Stimme ´verkündete er sie` mitten aus dem Feuer und den dunklen Wolken heraus. Anschließend schrieb er sie auf zwei Steintafeln und gab sie mir. 23 Als ihr die Stimme aus dem Dunkel heraus reden hörtet ´und saht`, wie der Berg in Flammen stand, kamen alle eure Stammesoberhäupter und führenden Männer zu mir 24 und sagten: »Der HERR, unser Gott, hat uns heute seine Herrlichkeit und Größe sehen lassen, und wir haben seine Stimme mitten aus dem Feuer gehört. Wir haben zwar erlebt, dass Menschen nicht unbedingt sterben, wenn Gott mit ihnen redet. 25 Trotzdem haben wir Angst, dass dieses gewaltige Feuer uns verzehrt. Wenn wir noch länger die Stimme des HERRN, unseres Gottes, hören, werden wird doch noch umkommen. 26 Denn welcher sterbliche Mensch hat schon einmal so wie wir die Stimme des lebendigen Gottes mitten aus einem Feuer gehört und ist am Leben geblieben? 27 Darum geh du und höre, was der HERR, unser Gott, uns sagen will. Richte uns alles aus, was er dir mitteilt. Wir werden uns genau daran halten.« 28 Der HERR hörte eure Worte und sagte zu mir: »Ich habe vernommen, worum dieses Volk dich gebeten hat. Was sie sagen, ist gut. 29 Wenn sie nur diese Gesinnung beibehalten! Wenn sie nur immer solche Ehrfurcht vor mir haben und nach meinen Geboten leben! Dann wird es ihnen und ihren Nachkommen für alle Zeiten gut gehen. 30 Und nun richte ihnen aus, dass sie in ihre Zelte zurückkehren sollen. 31 Du aber bleib hier bei mir. Ich will dir alle ´meine` Gebote, Ordnungen und Rechtsbestimmungen mitteilen. Bringe sie den Israeliten bei, damit sie in dem Land, das ich ihnen zum Besitz gebe, danach leben.« 32 ´Darum, ihr Israeliten:` Achtet darauf, dass ihr alles genau befolgt, was der HERR, euer Gott, euch befohlen hat. Ihr dürft weder nach rechts noch nach links davon abweichen. 33 Bleibt immer auf dem Weg, den er euch ´durch seine Gebote` gewiesen hat. Dann werdet ihr ´lange` leben, und es wird euch gut gehen. Ihr werdet für immer in dem Land bleiben, das ihr jetzt in Besitz nehmt. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/