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Detlef Kühlein

Die Bibel im Ohr!

  • 100 episodes
  • Updated July 26

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  • July 12 · 3 min

    5. Mose 25,1–19 | PUR

    Gelesen von Jörg Pasquay aus der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ) Bibeltext: 1 Angenommen, zwei Männer geraten miteinander in einen Rechtsstreit und gehen vor Gericht. Dann soll der Richter den Unschuldigen freisprechen und den Schuldigen verurteilen. 2 Verhängt er eine Prügelstrafe, dann muss der Verurteilte sich vor ihm auf den Boden legen und bekommt so viele Hiebe, wie es seiner Schuld entspricht. 3 Es dürfen aber nicht mehr als vierzig Hiebe sein. Wenn diese Zahl deutlich überschritten wird, dann verliert der Geschlagene, der doch euer Mitmensch ist, vor aller Augen seine Würde. 4 Binde einem Ochsen beim Dreschen nicht das Maul zu. 5 Wenn Brüder nahe beieinander leben und einer von ihnen stirbt ohne männliche Nachkommen, dann muss einer seiner Brüder die Witwe zu Frau nehmen. Sie soll keinen Mann außerhalb der Familie heiraten, sondern ihren Schwager. 6 Der erste Sohn, den sie dann bekommt, gilt als Nachkomme des Verstorbenen, damit dessen Name in Israel erhalten bleibt. 7 Will der Mann jedoch seine Schwägerin nicht heiraten, dann soll sie zum ´Gerichtsplatz beim` Stadttor gehen und den führenden Männern sagen: »Mein Schwager weigert sich, den Namen seines ´verstorbenen` Bruders in Israel zu erhalten. Er will mit mir nicht die Schwagerehe eingehen!« 8 Die führenden Männer der Stadt sollen ihn vorladen und ihn zur Rede stellen. Wenn er bei seiner Meinung bleibt und öffentlich erklärt: »Ich bin nicht bereit, sie zu heiraten!«, 9 dann soll seine Schwägerin ihm vor den führenden Männern einen Schuh ausziehen, ihm ins Gesicht spucken und sagen: »So behandelt man einen Mann, der die Familie seines Bruders nicht erhalten will.« 10 Von da an wird man ihn und seine Familie in ganz Israel nur noch »die Barfüßer« nennen. 11 Angenommen, zwei Männer geraten in Streit und die Frau des einen kommt dazu, um ihrem Mann beizustehen. Dabei greift sie dem Gegner an die Geschlechtsteile. 12 In diesem Fall soll man ihr ohne Mitleid die Hand abhacken. 13 Ihr dürft nicht zweierlei Gewichtssteine in eurem Beutel haben, ´um beim Abwiegen zu betrügen`. 14 Genauso wenig dürft ihr in eurem Haus zweierlei Getreidemaße haben. 15 Verwendet volle und richtige Gewichtssteine und Getreidemaße. Dann werdet ihr lange in dem Land leben, das der HERR, euer Gott, euch geben will. 16 Denn der HERR verabscheut jeden, der andere betrügt. 17 Vergesst nicht, was die Amalekiter euch angetan haben, als ihr aus Ägypten kamt. 18 Sie griffen euch unterwegs von hinten an, als ihr müde und erschöpft wart. Ohne jede Ehrfurcht vor Gott töteten sie alle, die vor Schwäche zurückgeblieben waren. 19 Wenn ihr das Land in Besitz genommen habt, das der HERR, euer Gott, euch geben will, und er euch Ruhe verschafft hat vor allen Feinden ringsum, dann müsst ihr die Amalekiter vollständig vernichten und jede Spur von ihnen auslöschen. Vergesst dies nicht! Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • July 9 · 11 min

    5. Mose 24 | Schutz für Schwache und Frauenrechte

    Wie können wir die Schutzbestimmungen in 5. Mose 24 verstehen? Mose zeigt in diesem Kapitel, wie wichtig es ist, schwächere Menschen zu schützen. Besonders der Umgang mit Scheidung und Ehen wird unter die Lupe genommen. Dabei wird deutlich, dass selbst im alten Israel Frauenrechte durch den Scheidebrief gestärkt wurden. Jesus greift diese Themen auf und führt uns zurück zu den Wurzeln der Ehe. Was bedeutet das für uns heute? Freitagsvertiefung Woche 5: Wachstum Zum Abschluss der Woche vertiefen wir den fünften Schlüssel: Wachstum. Wer die Bibel liest, wird im Glauben wachsen – geistliche Reife und Mündigkeit entstehen, und gute Früchte werden sichtbar. Der Impuls im PDF schaut auf den „Scheidebrief“ aus 5. Mose 24 und auf Jesu Antwort dazu in Matthäus 19: Geistliches Wachstum bedeutet, Gottes Wort und seinen ursprünglichen Willen immer ernster zu nehmen – statt herzenshärter zu werden, immer wieder zurück „zum Anfang“. Die praktische Vertiefung lädt dich ein, ehrlich vor Gott zu werden, Galater 5,22 zu lesen und im Gebet Nachlässigkeit gegen eine Frucht des Geistes einzutauschen. Sei gesegnet – und wachse weiter an seinem Wort! https://object.storage.eu01.onstackit.cloud/bibletunes/uploads/1783624672755_Freitagsvertiefung_Woche5_Wachstum.pdf Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • July 9 · 4 min

    5. Mose 24,1–22 | PUR

    Gelesen von Jörg Pasquay aus der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ) Bibeltext: 1 Angenommen, ein Mann heiratet eine Frau, aber dann gefällt sie ihm nicht mehr, weil er etwas Anstößiges an ihr findet. Er stellt ihr eine Scheidungsurkunde aus und schickt sie fort. 2 Sie verlässt sein Haus und heiratet einen anderen, 3 doch auch dieser Mann liebt sie irgendwann nicht mehr und schickt sie mit einer Scheidungsurkunde fort. Oder aber der zweite Ehemann stirbt. 4 ´In beiden Fällen` darf ihr erster Mann sie nicht erneut zur Frau nehmen. Denn ´für ihn` ist sie unrein geworden, und er würde tun, was der HERR verabscheut. Lasst nicht zu, dass ´eine solche` Sünde in dem Land geschieht, das der HERR, euer Gott, euch als bleibenden Besitz geben wird. 5 Ein frisch verheirateter Mann wird ein Jahr lang vom Kriegsdienst und von allen ´öffentlichen` Verpflichtungen befreit. Er soll zu Hause bleiben und seine Frau glücklich machen. 6 ´Wenn euch jemand etwas schuldet`, dürft ihr nicht seine Handmühle oder seinen Mühlstein als Pfand nehmen. Denn damit nehmt ihr ihm, was er zum Leben braucht. 7 Wenn ihr herausfindet, dass jemand einen anderen Israeliten – einen seiner Landsleute – entführt hat und ihn als Sklaven hält oder verkauft, dann muss der Entführer sterben. Entfernt das Böse aus eurer Mitte! 8 Wenn jemand unter euch an Aussatz leidet, dann müsst ihr die Anweisungen der Priester aus dem Stamm Levi genau befolgen. Haltet euch an alles, was ich den Priestern ´für einen solchen Fall` befohlen habe. 9 Erinnert euch, wie Mirjam das Lager verlassen und sich reinigen musste, als der HERR sie nach eurem Auszug aus Ägypten für ihre Auflehnung mit Aussatz strafte. 10 Wenn du einem anderen etwas leihst, dann geh nicht in sein Haus, um dir selbst ein Pfand auszusuchen. 11 Warte draußen, bis er dir ein Pfand herausbringt. 12 Ist der Betreffende so arm, ´dass er sein Obergewand verpfänden muss`, dann behalte das Gewand nicht über Nacht. 13 Gib es ihm auf jeden Fall bei Sonnenuntergang zurück, damit er darin schlafen kann. Er wird dich dafür segnen, und du hast dich vor dem HERRN, deinem Gott, richtig und gut verhalten. 14 Arme und bedürftige Menschen, die als Tagelöhner arbeiten müssen, dürft ihr nicht ausbeuten, ganz gleich, ob es sich dabei um Israeliten oder um Ausländer handelt, die bei euch leben. 15 Zahlt ihnen ihren Lohn noch vor Sonnenuntergang. Denn sie sind dringend auf ihn angewiesen. ´Tut ihr dies nicht`, dann beklagen sie sich euretwegen vielleicht beim HERRN, und ihr steht vor ihm als schuldig da. 16 Eltern dürfen nicht für die Schuld ihrer Kinder getötet werden und Kinder nicht für die Schuld ihrer Eltern. Jeder soll nur für seine eigene Schuld bestraft werden. 17 Verweigert Ausländern und Waisen nicht ihr Recht und fordert von einer Witwe nicht ihr Obergewand als Pfand. 18 Erinnert euch immer daran, dass ihr einmal Sklaven in Ägypten wart und dass der HERR, euer Gott, euch befreit hat. Darum fordere ich euch auf, die Schwachen zu schützen. 19 Wenn ihr bei der Getreideernte eine Garbe auf dem Feld vergesst, dann geht nicht zurück, um sie zu holen. Überlasst sie den Ausländern, den Waisen und den Witwen. Dann wird der HERR, euer Gott, euch segnen bei allem, was ihr unternehmt. 20 Wenn ihr Oliven von euren Bäumen schüttelt, dann sucht nicht hinterher noch die Zweige ab. Der Rest soll den Ausländern, Waisen und Witwen gehören. 21 Wenn ihr in eurem Weinberg die Trauben erntet, dann verzichtet auf die Nachlese. Der Rest soll den Ausländern, Waisen und Witwen gehören. 22 Erinnert euch immer daran, dass ihr einmal Sklaven in Ägypten wart. Darum fordere ich euch auf, die Schwachen zu schützen. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • July 8 · 11 min

    5. Mose 23 | Ausschluss oder Einladung?

    Was bedeutet es, ausgeschlossen zu werden? In Kapitel 23 geht es um verschiedene Themen, unter anderem um den Ausschluss von bestimmten Personen von der Versammlung des Herrn. Warum gelten solche strengen Regeln im Alten Testament? Detlef Kühlein beleuchtet, wie Gottes Herz durch diese Vorschriften sichtbar wird und welche Hoffnung wir aus der Geschichte von Rut und dem Eunuchen ziehen können. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • July 8 · 4 min

    5. Mose 23,1–26 | PUR

    Gelesen von Jörg Pasquay aus der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ) Bibeltext: 1 Ein Mann darf nicht mit der Frau seines Vaters schlafen, denn damit entehrt er seinen Vater. 2 Wenn ihr euch als Gemeinde des HERRN versammelt, darf kein Mann daran teilnehmen, der zerquetschte Hoden hat oder dessen Glied abgeschnitten wurde. 3 Auch jemand, der aus einer verbotenen Beziehung stammt, darf nicht teilnehmen. Noch in der zehnten Generation sind seine Nachkommen von der Gemeinde des HERRN ausgeschlossen. 4 Dasselbe gilt für die Ammoniter und die Moabiter: Sie sind für immer von der Gemeinde des HERRN ausgeschlossen, auch noch in der zehnten Generation. 5 Denn diese beiden Völker haben sich geweigert, euch Brot und Wasser zu geben, als ihr aus Ägypten ´kamt und durch ihr Land` gezogen seid. Sie haben sogar Bileam, den Sohn Beors, aus Petor in Mesopotamien gerufen und ihm Geld gegeben, damit er euch verflucht. 6 Aber der HERR, euer Gott, war nicht bereit, auf Bileam zu hören. Aus Liebe zu euch wandelte er den Fluch gegen euch in Segen. 7 Mit diesen beiden Völkern dürft ihr niemals Frieden schließen noch euch in irgendeiner Weise für ihr Wohl einsetzen. Das gilt für alle Zeiten. 8 Die Edomiter und die Ägypter hingegen sollt ihr nicht dauerhaft von euren Versammlungen ausschließen. Denn die Edomiter sind euer Brudervolk, und in Ägypten habt ihr einmal als Fremde gelebt. 9 Wer von ihnen ´bei euch wohnt`, darf ab der dritten Generation dazukommen, wenn ihr euch vor dem HERRN versammelt. 10 Wenn ihr gegen eure Feinde in den Krieg zieht und ein Feldlager aufschlagt, dann lasst dort nichts geschehen, was euch unrein macht. 11 Wenn ein Mann nachts im Schlaf einen Samenerguss hatte, ist er unrein und muss das Lager verlassen. Er soll ´den ganzen Tag` außerhalb des Lagers bleiben. 12 Gegen Abend soll er seinen Körper mit Wasser abspülen, und bei Sonnenuntergang darf er wieder ins Lager zurückkommen. 13 Bestimmt außerhalb des Lagers einen Ort, wo ihr eure Notdurft verrichten könnt. 14 Haltet dafür Schaufeln bereit. Grabt ein Loch, bevor ihr euch hinhockt, und deckt es nachher wieder zu. 15 Euer Lager soll heilig sein, denn der HERR, euer Gott, ist dort mitten unter euch, um euch zu schützen und euch den Sieg über eure Feinde zu geben. Er soll nichts Anstößiges bei euch sehen, damit er sich nicht von euch abwendet. 16 Wenn ein ´ausländischer` Sklave vor seinem Herrn geflohen ist und bei euch Zuflucht sucht, dann liefert ihn nicht an seinen Herrn aus. 17 Nehmt ihn bei euch auf. Er soll frei entscheiden, an welchem Ort er wohnen will. Beutet ihn nicht aus. 18 Keine Israelitin und kein Israelit darf im Namen irgendeines Gottes Hurerei treiben. 19 Geld, das mit Hurerei oder anderen schmutzigen Geschäften verdient wurde, dürft ihr auf keinen Fall in das Heiligtum des HERRN eures Gottes bringen, auch nicht, um ein Gelübde zu erfüllen. Denn der HERR verabscheut Geld, das auf diese Weise eingenommen wurde. 20 Wenn ihr einem anderen Israeliten etwas ausleiht, dann verlangt keine Zinsen dafür – weder für Geld, noch für Getreide noch für sonst etwas, wofür man Zinsen nehmen kann. 21 Von einem Ausländer könnt ihr Zinsen verlangen, aber nicht von jemand aus eurem Volk. ´Wenn ihr das beachtet`, wird der HERR, euer Gott, euch segnen bei allem, was ihr unternehmt in dem Land, das ihr in Besitz nehmt. 22 Wenn du vor dem HERRN, deinem Gott, ein Gelübde ablegst, dann zögere nicht, es zu erfüllen! Denn der HERR wird es von dir einfordern. ´Wenn du dich nicht daran hältst`, versündigst du dich. 23 Ihm gar nichts zu versprechen, ist keine Sünde. 24 Was du jedoch ausgesprochen hast, musst du auch halten. Du hast dieses Gelübde dem HERRN, deinem Gott, aus freien Stücken gegeben, darum musst du es auf jeden Fall erfüllen. 25 Wenn du den Weinberg eines anderen betrittst, kannst du dort nach Herzenslust Trauben essen, bis du satt bist. Aber sammle sie nicht in ein Gefäß. 26 Wenn du am Kornfeld eines anderen vorbeikommst, darfst du mit der Hand Ähren abreißen ´und die Körner essen`. Mit einer Sichel aber darfst du sie nicht ernten. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • July 7 · 12 min

    5. Mose 22 | Prinzipien der Nächstenliebe verstehen

    Was bedeutet es, sich um die Tiere deines Nächsten zu kümmern? In 5. Mose 22 finden wir herausfordernde Gebote, die uns zur Nächstenliebe anregen. Detlef Kühlein erklärt, wie wir die Prinzipien hinter den Geboten verstehen können und warum sie für uns heute relevant sind. Dabei wird deutlich, dass nicht alle Gebote für uns direkt anwendbar sind, sondern dass wir die Herzenshaltung Gottes dahinter erkennen müssen. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • July 7 · 5 min

    5. Mose 22,1–29 | PUR

    Gelesen von Jörg Pasquay aus der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ) Bibeltext: 1 Wenn du ein Rind oder ein Schaf siehst, das einem anderen Israeliten gehört und sich verirrt hat, dann tu nicht so, als ginge es dich nichts an. Bring es seinem Besitzer wieder zurück! 2 Falls er weit entfernt wohnt oder dir unbekannt ist, nimm das Tier mit zu dir nach Hause. Behalte es so lange, bis der Besitzer es sucht. Dann gib es ihm wieder zurück. 3 Handle genauso, wenn jemand seinen Esel, sein Obergewand oder sonst etwas verloren hat und du es findest. Tu nicht so, als ginge es dich nichts an. 4 Auch wenn du siehst, wie der Esel oder das Rind eines anderen Israeliten auf der Straße stürzt, dann tu nicht so, als ginge es dich nichts an. Hilf ihm, sein Tier wieder auf die Beine zu bringen. 5 Eine Frau soll keine Männersachen tragen und ein Mann keine Frauenkleidung. Der HERR, euer Gott, verabscheut jeden, der so etwas tut. 6 Wenn du unterwegs auf einem Baum oder auf der Erde ein Vogelnest findest und die Vogelmutter sitzt auf den Jungen oder auf den Eiern, dann darfst du nicht die Mutter zusammen mit den Jungen fangen. 7 Die Jungen kannst du mitnehmen, aber die Mutter lass unbedingt fliegen. Dann wird es dir gut gehen und du wirst lange leben. 8 Wenn du ein neues Haus baust, dann sichere das Flachdach mit einem Geländer. Wenn jemand vom Dach stürzt ´und stirbt`, lädst du Blutschuld ´auf dich und` auf alle, die in deinem Haus wohnen. 9 Pflanz in deinem Weinberg außer den Weinstöcken nichts anderes an. Denn sonst fällt die ganze Ernte dem Heiligtum zu: sowohl der Wein als auch die anderen Früchte. 10 Spann nicht ein Rind und einen Esel zusammen vor den Pflug. 11 Trag keine Kleidung, deren Stoff aus Wolle und Leinen gemischt ist. 12 Bring an den vier Zipfeln deines Obergewandes Quasten an. 13 Angenommen, ein Mann heiratet eine Frau, doch nach kurzer Zeit will er nichts mehr von ihr wissen. 14 Er bringt sie in Verruf und behauptet: »Diese Frau habe ich geheiratet, und als ich mit ihr schlafen wollte, stellte ich fest, dass sie keine Jungfrau mehr war!« 15 Dann sollen die Eltern der jungen Frau zum ´Versammlungsplatz am` Stadttor gehen und den führenden Männern das Beweisstück für ihre Jungfräulichkeit zeigen. 16 Der Vater erklärt dazu: »Ich habe meine Tochter diesem Mann zur Frau gegeben, aber jetzt gefällt sie ihm nicht mehr. 17 Deshalb bringt er sie in Verruf und behauptet: ›Deine Tochter war keine Jungfrau mehr!‹ Hier ist das Beweisstück für die Jungfräulichkeit meiner Tochter.« Dann sollen die Eltern das Tuch, ´auf dem die beiden die Hochzeitsnacht verbracht haben`, vor den führenden Männern der Stadt ausbreiten. 18 Daraufhin soll der Mann ausgepeitscht werden. 19 Er muss eine Geldstrafe von hundert Silberstücken bezahlen, die dem Vater der jungen Frau ausgehändigt wird. Denn er hat eine junge Frau aus Israel in Verruf gebracht. Er muss die Frau behalten und darf sie sein Leben lang nicht verstoßen. 20 Wenn die Anschuldigung ´des Mannes` jedoch der Wahrheit entspricht und die Frau tatsächlich keine Jungfrau mehr war, 21 dann soll man sie zu ihrem Elternhaus führen. Vor dem Eingang sollen die Männer der Stadt sie steinigen. Denn während sie im Haus ihres Vaters lebte, hat sie sich wie eine Hure verhalten. Das ist eine Schande für ganz Israel. Entfernt das Böse aus eurer Mitte! 22 Wenn ein Mann dabei ertappt wird, wie er mit einer verheirateten Frau schläft, dann müssen sowohl der Mann als auch die Frau mit dem Tod bestraft werden. Entfernt das Böse aus Israel! 23 Trifft ein Mann irgendwo in der Stadt auf ein verlobtes Mädchen, das noch Jungfrau ist, und er schläft mit ihr, 24 dann führt beide vor das Stadttor und richtet sie durch Steinigung hin. Beide müssen sterben: das Mädchen, weil es mitten in der Stadt nicht um Hilfe gerufen hat, und der Mann, weil er mit einem Mädchen geschlafen hat, das rechtlich schon die Frau eines anderen war. Entfernt das Böse aus eurer Mitte! 25 Wenn aber ein Mann ein verlobtes Mädchen draußen auf dem Feld trifft und vergewaltigt, dann muss nur er sterben. 26 Das Mädchen dürft ihr nicht bestrafen, denn es hat keine Sünde begangen, die den Tod verdient. Sie wurde Opfer einer Gewalttat wie jemand, der überfallen und getötet wurde. 27 Sie hat draußen auf dem Feld um Hilfe geschrien, aber es war niemand da, der ihr helfen konnte. 28 Wenn ein Mann sich an einem unberührten Mädchen vergeht, das noch nicht verlobt ist, und die Sache kommt heraus, 29 muss er dem Vater des Mädchens fünfzig Silberstücke zahlen und sie heiraten. Er darf sie sein Leben lang nicht verstoßen, weil er sie gezwungen hat, mit ihm zu schlafen. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • July 6 · 12 min

    5. Mose 21 | Herausforderungen im Volk Gottes

    Kennst du die Schwierigkeiten, die das Volk Israel bei der Umsetzung von Gottes Geboten hatte? In diesem Kapitel geht es um die Anwendung der Gesetze Gottes in Extremfällen. Mose muss Lösungen finden für komplexe Situationen, die nicht dem ursprünglichen Willen Gottes entsprechen. Das zeigt uns, wie wichtig es ist, in schwierigen Zeiten die Ethik Gottes zu verstehen und zu leben. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • July 6 · 4 min

    5. Mose 21,1–23 | PUR

    Gelesen von Jörg Pasquay aus der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ) Bibeltext: 1 Angenommen, in dem Land, das der HERR, euer Gott, euch zum bleibenden Besitz geben will, wird auf freiem Feld ein Ermordeter gefunden, ohne dass man weiß, wer ihn getötet hat. 2 Dann sollen eure führenden Männer und Richter zum Fundort gehen und die Entfernung zu den umliegenden Städten feststellen. 3 In der Stadt, die dem Fundort am nächsten liegt, sollen die führenden Männer eine junge Kuh auswählen, mit der man noch nicht gearbeitet hat und die noch nie in ein Joch gespannt wurde. 4 Sie bringen die Kuh zu einem Bach, der das ganze Jahr Wasser führt. ´An einer Stelle`, wo keine Äcker sind und nichts gesät wurde, brechen sie ihr das Genick. 5 Danach treten die Priester aus dem Stamm Levi dazu. Denn der HERR, euer Gott, hat sie dazu erwählt, in seinem Dienst zu stehen und in seinem Namen zu segnen. Ihr Urteilsspruch entscheidet bei strittigen Rechtsfällen und Gewaltverbrechen. 6 ´In ihrer Gegenwart` waschen die führenden Männer der Stadt über der toten Kuh ihre Hände 7 und erklären ´stellvertretend für die ganze Stadt`: »Unsere Hände haben dieses Blut nicht vergossen, und unsere Augen haben diesen Mord nicht gesehen. 8 HERR, vergib deinem Volk Israel, das du ´aus Ägypten` befreit hast. Lege uns nicht das unschuldig vergossene Blut dieses Ermordeten zur Last.« Auf diese Weise wird Sühnung für die Blutschuld erwirkt, und sie wird den Einwohnern der Stadt nicht angerechnet. 9 Unschuldig vergossenes Blut darf in Israel nicht ungesühnt bleiben. ´Wenn ihr euch danach richtet`, handelt ihr, wie es in den Augen des HERRN richtig ist. 10 Angenommen, ihr zieht gegen eure Feinde in den Kampf und der HERR, euer Gott, gibt sie in eure Hand und ihr macht Gefangene. 11 Vielleicht sieht jemand von euch unter ihnen eine schöne Frau, verliebt sich in sie und will sie heiraten. 12 Er darf sie mit in sein Haus nehmen. Dort muss sie sich den Kopf kahlscheren, die Nägel schneiden 13 und die Kleider ablegen, die sie als Gefangene getragen hat. Einen Monat lang darf sie in seinem Haus um ihren Vater und ihre Mutter trauern. Erst danach darf er sie zur Frau nehmen und mit ihr schlafen, und sie ist von nun an seine rechtmäßige Ehefrau. 14 Wenn sie ihm ´später` nicht mehr gefällt, muss er sie gehen lassen, wohin sie will. Er darf sie nicht als Sklavin verkaufen oder selbst als Sklavin behalten. Denn er hat sie zur Ehe gezwungen. 15 Angenommen, ein Mann hat zwei Frauen und er liebt die eine mehr als die andere. Beide haben ihm einen Sohn geboren, und der älteste Sohn stammt von der weniger geliebten Frau. 16 Wenn dieser Mann ´später` sein Erbe unter seinen Söhnen aufteilt, darf er nicht dem Sohn der geliebten Frau das Erstgeburtsrecht zusprechen. Denn der Sohn der weniger geliebten Frau ist der Erstgeborene. 17 Er muss diesen Sohn als Erstgeborenen anerkennen und ihm doppelt so viel vererben wie seinen anderen Söhnen. Ihn hat er als ersten gezeugt, und darum steht ihm das Erstgeburtsrecht zu. 18 Angenommen, jemand hat einen rebellischen und ungehorsamen Sohn, der sich weder von seinem Vater noch von seiner Mutter etwas sagen lässt. Sie versuchen es mit Strafen, aber er hört nicht auf sie. 19 Dann müssen ihn seine Eltern vor die führenden Männer zum ´Gerichtsplatz beim` Stadttor bringen 20 und zu ihnen sagen: »Unser Sohn hier ist rebellisch und ungehorsam und nicht bereit, auf unsere Ermahnungen zu hören. Er verprasst alles und ist ein Säufer.« 21 Daraufhin sollen alle Männer der Stadt ihn durch Steinigung hinrichten. Entfernt das Böse aus eurer Mitte! Alle in Israel müssen davon erfahren, damit sie gewarnt sind. 22 Angenommen, jemand hat ein Verbrechen begangen, auf das die Todesstrafe steht, und wird nach der Hinrichtung an einen Pfahl gehängt. 23 Dann dürft ihr ihn nicht über Nacht hängen lassen. Ihr müsst ihn unbedingt noch am selben Tag begraben, sonst verunreinigt ihr das Land, das der HERR, euer Gott, euch als bleibenden Besitz geben will. Denn verflucht ist jeder, der am Pfahl endet. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • July 5 · 12 min

    5. Mose 20 | Ethik des Krieges verstehen

    Wie gehst du mit schwierigen Bibelstellen um, die Krieg thematisieren? In 5. Mose 20 gibt Gott Anweisungen zur Kriegsführung, die uns herausfordern. Gott ist der Kriegsführer, doch er setzt Maßstäbe für den Umgang mit Feinden. Lass uns entdecken, welche ethischen Prinzipien hinter diesen Geboten stehen und wie wir sie in der heutigen Zeit verstehen können. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • July 5 · 3 min

    5. Mose 20,1–20 | PUR

    Gelesen von Jörg Pasquay aus der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ) Bibeltext: 1 Wenn ihr gegen eure Feinde in den Krieg zieht und seht, dass sie zahlreicher sind als ihr und Pferde und Streitwagen besitzen, dann fürchtet euch nicht vor ihnen! Denn der HERR, euer Gott, der euch aus Ägypten geführt hat, steht euch bei. 2 Bevor ihr zum Kampf ausrückt, soll der Priester vor die Truppen treten und zu ihnen sprechen. 3 Er soll sie ermutigen: »Hört, ´ihr Männer von` Israel! Ihr zieht jetzt in den Kampf gegen eure Feinde. Seid mutig und fürchtet euch nicht vor ihnen. Lasst euch nicht einschüchtern und weicht nicht vor ihnen zurück. 4 Denn der HERR, euer Gott, zieht mit euch. Er selbst wird gegen eure Feinde kämpfen und euch den Sieg geben.« 5 Danach sollen die Heerführer die Truppen fragen: »Hat jemand unter euch gerade ein neues Haus gebaut und noch nicht eingeweiht? Er soll nach Hause zurückkehren, damit er nicht im Kampf fällt und ein anderer sein Haus einweiht. 6 Oder hat jemand gerade einen Weinberg neu angelegt und noch nichts davon geerntet? Auch er soll nach Hause gehen, damit er nicht im Kampf fällt und ein anderer die Ernte bekommt. 7 Oder ist jemand verlobt, aber noch nicht verheiratet? Er soll nach Hause gehen, damit er nicht im Kampf stirbt und ein anderer seine Verlobte heiratet.« 8 Weiter sollen die Heerführer die Kämpfer fragen: »Ist jemand da, dem der Mut fehlt und der sich fürchtet? Auch er soll nach Hause gehen. Sonst könnte er die anderen noch mit seiner Mutlosigkeit anstecken.« 9 Wenn die Heerführer ihre Ansprache beendet haben, sollen sie Truppenführer ´ernennen und` an die Spitze der einzelnen Abteilungen setzen. 10 Wenn ihr eine Stadt angreift, sollt ihr die Bewohner zunächst zur kampflosen Übergabe auffordern. 11 Gehen sie darauf ein und öffnen euch die Tore, dann müssen sie sich euch unterwerfen und Zwangsarbeit leisten. 12 Wollen sie aber das Friedensangebot nicht annehmen, sondern kämpfen, dann belagert sie. 13 Wenn der HERR, euer Gott, sie in eure Hand gibt, dann tötet alle männlichen Bewohner mit dem Schwert! 14 Die Frauen und Kinder, das Vieh und alle übrige Beute könnt ihr behalten. Über das gesamte Beutegut, das der HERR in eure Hände fallen lässt, könnt ihr frei verfügen. 15 Verfahrt auf diese Weise mit allen Städten, die weit entfernt sind und nicht in dem euch zugeteilten Land liegen. 16 Anders ist es bei den Städten der ´kanaanitischen` Völker, ´deren Gebiet` der HERR, euer Gott, euch zum bleibenden Besitz geben will. Dort dürft ihr weder Menschen noch Tiere am Leben lassen. 17 An all diesen Völkern – den Hetitern, Amoritern, Kanaanitern, Perisitern, Hiwitern und Jebusitern – müsst ihr den Bann vollstrecken und sie vernichten, wie der HERR es befohlen hat. 18 Sonst bringen sie euch all die abscheulichen Dinge bei, die sie zu Ehren ihrer Götter treiben, ´und verführen euch dazu`, dem HERRN untreu zu werden. 19 Wenn ihr eine Stadt längere Zeit belagern müsst, bevor ihr sie einnehmen könnt, dann fällt nicht die Obstbäume in der Umgebung, sondern lasst sie stehen; ihr könnt davon essen. Die Bäume auf dem Feld sind keine Feinde, die ihr bekämpfen müsst. 20 Fällt nur Bäume, von denen ihr wisst, dass sie keine essbaren Früchte tragen. ´Aus ihrem Holz` könnt ihr die Belagerungsanlagen bauen, ´die ihr braucht`, um die Stadt eurer Feinde einzunehmen. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • July 2 · 11 min

    5. Mose 19 | Schutz vor Blutrache

    Wie reagierst du, wenn dir Unrecht widerfährt? Oft ist der erste Gedanke, sich zu rächen. Doch in 5. Mose 19 zeigt Gott einen anderen Weg: Zufluchtsstädte schützen das Leben und helfen, Emotionen zu beruhigen. Hier lernen wir, wie wichtig es ist, Konflikte friedlich zu klären und die Prinzipien des Lebens zu achten, die Gott für uns aufgestellt hat. Diese Woche vertiefen: Zu jeder Woche der Staffel gibt es die Freitagsvertiefung als PDF — mit einem Impuls zum Schlüssel der Woche (diesmal: Nahrung) und einer praktischen Vertiefung für dich. Hier herunterladen: https://bibletunes.de/bt/at/dtn/Freitagsvertiefung_Woche4_Nahrung.pdf Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • July 2 · 4 min

    5. Mose 19,1–21 | PUR

    Gelesen von Jörg Pasquay aus der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ) Bibeltext: 1 Wenn der HERR, euer Gott, die Völker ausgerottet hat, deren Land er euch geben will, wenn ihr das Land in Besitz genommen und euch in ihren Städten und Häusern niedergelassen habt, 2 dann sollt ihr drei Städte zu Zufluchtsstädten erklären. 3 Sie sollen ´gleichmäßig verteilt` in drei verschiedenen Bezirken eures Landes liegen und auf gut ausgebauten Wegen erreichbar sein. Dorthin kann jeder fliehen, der einen Menschen ´unabsichtlich` getötet hat. 4 Er ist in diesen Zufluchtsstädten vor der Blutrache sicher, wenn er nicht vorsätzlich getötet und den anderen nicht gehasst hat. 5 Es kann ´zum Beispiel` vorkommen, dass zwei Männer in den Wald gehen, um Bäume zu fällen. Der eine holt mit der Axt aus, das Eisen löst sich vom Stiel und trifft den anderen tödlich. In diesem Fall soll der Betreffende in eine der Zufluchtsstädte fliehen, um sein Leben zu retten. 6 Wäre die Entfernung zur nächsten Zufluchtsstadt zu groß, dann könnte der aufgebrachte Bluträcher ihm nachjagen und ihn umbringen – obwohl der Betreffende keinen Mord aus Hass begangen und den Tod nicht verdient hat. 7 Darum ordne ich an, dass ihr drei ´gut erreichbare` Zufluchtsstädte bestimmen sollt. 8 ´Später wird` der HERR, euer Gott, euer Gebiet erweitern, so wie er es euren Vorfahren mit einem Eid zugesagt hat. Er wird euch das ganze Land geben, das er ihnen damals versprochen hat. 9 ´Er tut dies`, wenn ihr alle Gebote, die ich euch heute verkünde, genau befolgt, und wenn ihr den HERRN liebt und jeden Tag nach seinem Willen lebt. ´In eurem erweiterten Gebiet` sollt ihr drei weitere Zufluchtsstädte bestimmen, zusätzlich zu den anderen drei. 10 ´So verhindert ihr`, dass unschuldiges Blut vergossen wird in dem Land, das der HERR, euer Gott, euch als bleibenden Besitz gibt. Andernfalls würde auf dem ganzen Volk Blutschuld lasten. 11 Angenommen jedoch, jemand lauert einem anderen aus Hass auf und überfällt und tötet ihn. Danach sucht er Zuflucht in einer dieser Städte. 12 In diesem Fall sollen die führenden Männer seiner Heimatstadt ihn von dort holen lassen und ihn dem Bluträcher ausliefern, damit dieser ihn tötet. 13 Habt kein Mitleid mit ihm! Unschuldig vergossenes Blut darf in Israel nicht ungesühnt bleiben. ´Wenn ihr euch daran haltet`, wird es euch gut gehen. 14 Wenn ihr das Land besitzt, das der HERR, euer Gott, euch geben will, dann dürft ihr eurem Nachbarn nicht seinen Grund und Boden streitig machen. Achtet die Grundstücksgrenzen, die eure Vorfahren gezogen haben! 15 Die Aussage eines einzelnen Zeugen reicht niemals aus, um jemand für ein Verbrechen oder Vergehen gleich welcher Art zu verurteilen. Jede Sache soll erst aufgrund der Aussage von zwei oder drei Zeugen entschieden werden. 16 Wenn ein ´einzelner` Zeuge fälschlicherweise einen anderen beschuldigt, ein Verbrechen begangen zu haben, 17 dann sollen die beiden mit ihrem Rechtsstreit zum ´Heiligtum des` HERRN gehen und ihren Fall den Priestern und Richtern vorlegen, die gerade im Amt sind. 18 Die Richter sollen die Angelegenheit genau untersuchen. Stellt sich heraus, dass der Zeuge gelogen und den anderen ´bewusst` falsch beschuldigt hat, 19 dann müsst ihr genau die Strafe über ihn verhängen, die er dem anderen zugedacht hatte. Entfernt so das Böse aus eurer Mitte! 20 Alle in Israel sollen davon hören, damit sie gewarnt sind und so eine Bosheit nie wieder vorkommt. 21 Habt kein Mitleid ´mit dem falschen Zeugen. Es gilt der Grundsatz`: Leben für Leben, Auge für Auge, Zahn für Zahn, Hand für Hand, Fuß für Fuß. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • July 1 · 12 min

    5. Mose 18 | Gottes Versorgung und Schutz

    Wie versorgt Gott die Menschen, die ihm dienen? In 5. Mose 18 sehen wir, dass die levitischen Priester keinen eigenen Grundbesitz haben, aber reich beschenkt werden durch ihre priesterliche Aufgabe. Jesus ermutigt uns, nach Gottes Reich zu trachten. Zudem warnt er sein Volk, sich nicht den abscheulichen Bräuchen der Völker zuzuwenden. Gott sendet seine Propheten, um sein Volk zu führen und zu schützen. Wie setzen wir diese Prinzipien in unserem Alltag um? Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • July 1 · 4 min

    5. Mose 18,1–22 | PUR

    Gelesen von Jörg Pasquay aus der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ) Bibeltext: 1 Die levitischen Priester und der ganze Stamm Levi bekommen im Gegensatz zu den anderen Israeliten keinen eigenen Grundbesitz. Als Lebensunterhalt dienen ihnen die Anteile der Opfer, die nicht für den HERRN verbrannt werden, sowie die Abgaben der Israeliten an das Heiligtum. 2 Anteil an Grundbesitz erhalten sie nicht, denn der HERR selbst ist ihr Anteil ´und sorgt für sie`, wie er es ihnen zugesagt hat. 3 Auf bestimmte Teile der Tiere, die von den Israeliten als Opfer geschlachtet werden, haben die Priester einen rechtlichen Anspruch: auf die Vorderkeule, die Kinnbacken und den Magen der Schafe, Ziegen und Rinder. 4 Gebt den Priestern außerdem die ersten Früchte eurer Ernte von Getreide, Wein und Öl und ebenso die erste Schur eurer Schafe und Ziegen. 5 Denn der HERR, euer Gott, hat den Stamm Levi unter all euren Stämmen auserwählt und ihm für alle Zeit den Dienst am Heiligtum übertragen. 6 Wenn ein Levit aus einer Stadt irgendwo in Israel den Wunsch verspürt, dem HERRN an der vom ihm erwählten Stätte zu dienen, dann kann er dorthin kommen 7 und dieselben Aufgaben übernehmen wie seine levitischen Stammesbrüder, die ´schon` am Heiligtum Dienst tun. 8 Er bekommt den gleichen Anteil ´von den Opfern und Abgaben` als Lebensunterhalt – unabhängig davon, was er durch den Verkauf des Familienbesitzes ´in seiner Heimatstadt` erworben hat. 9 Wenn ihr in das Land kommt, das der HERR, euer Gott, euch gibt, dann hütet euch, die abscheulichen Bräuche der dort lebenden Völker zu übernehmen. 10 Niemand von euch darf seinen Sohn oder seine Tochter als Opfer verbrennen, Wahrsagerei oder Zauberei treiben, Orakel deuten oder durch Magie die Zukunft voraussagen, 11 Geister beschwören, Wahrsager aufsuchen oder Tote befragen. 12 Denn der HERR verabscheut jeden, der so etwas tut. Gerade wegen dieser abscheulichen Bräuche wird er die Bewohner des Landes vor euch vertreiben. 13 Ihr aber sollt dem HERRN, eurem Gott, die Treue halten. 14 Die Völker, die ihr vertreiben werdet, hören auf Zauberer und Wahrsager. Euch jedoch hat der HERR, euer Gott, so etwas verboten. 15 Einen Propheten wie mich wird der HERR, euer Gott, aus eurer Mitte berufen und als seinen Boten zu euch senden. Auf ihn sollt ihr hören. 16 Ihr selbst habt euch dies vom HERRN gewünscht, als ihr am Berg Horeb vor ihm versammelt wart. Damals sagtet ihr: »Wir können die Stimme des HERRN, unseres Gottes, nicht länger hören und dieses große Feuer nicht länger sehen, sonst müssen wir sterben!« 17 Damals sagte der HERR zu mir: »Sie haben recht. 18 Darum will ich einen Propheten wie dich aus ihrer Mitte berufen und als meinen Boten zu ihnen senden. Ich lege ihm meine Worte in den Mund; er wird dem Volk alles ausrichten, was ich ihm auftrage. 19 Wer nicht auf das hört, was der Prophet in meinem Auftrag sagt, den ziehe ich dafür zur Rechenschaft. 20 Jeder Prophet aber, der sich anmaßt, in meinem Namen etwas zu verkünden, was ich ihm nicht aufgetragen habe, oder der im Namen anderer Götter redet, muss sterben!« 21 Vielleicht fragt ihr euch: »Woran können wir erkennen, ob ein Wort vom HERRN kommt oder nicht?« 22 Wenn ein Prophet im Namen des HERRN etwas ankündigt und es trifft nicht ein, dann hat der HERR nicht durch ihn gesprochen. Der Prophet hat sich angemaßt, ´eigenmächtig` zu reden, und ihr braucht ihn nicht ernst zu nehmen. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • June 30 · 12 min

    5. Mose 17 | Jesus im Gesetz entdecken

    Was, wenn du 5. Mose mit der Jesus-Brille liest? Kapitel 17 zeigt, wie alles auf den Messias hinweist. Von den Opfern bis zu den Richtern spiegelt jeder Abschnitt die Gnade und die Liebe Gottes wider. Entdecke, wie die Ethik für Könige auf Jesus verweist, den wahren König, der das Wort Gottes verkörpert. Lass dich inspirieren und finde den Reichtum dieses Kapitels! Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • June 30 · 4 min

    5. Mose 17,1–20 | PUR

    Gelesen von Jörg Pasquay aus der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ) Bibeltext: 1 Ihr dürft dem HERRN, eurem Gott, keine Rinder, Schafe und Ziegen als Opfer bringen, die eine Missbildung oder sonst einen körperlichen Fehler haben. Denn das verabscheut er. 2 Angenommen, in einer der Städte, die der HERR, euer Gott, euch gibt, verstößt ein Mann oder eine Frau gegen den Willen des HERRN und bricht den Bund mit ihm. 3 Der Betreffende verehrt andere Götter und betet die Sonne, den Mond und die Sterne an, obwohl der HERR es ausdrücklich verboten hat. 4 Wenn euch so etwas zu Ohren kommt, dann untersucht ´die Angelegenheit` genau und forscht gründlich nach, ob es sich so verhält. Erweist sich der Verdacht als zutreffend und in Israel ist tatsächlich etwas so Abscheuliches geschehen, 5 dann müsst ihr den Mann oder die Frau aus der Stadt hinausführen und durch Steinigung hinrichten. 6 Das ist aber nur dann möglich, wenn mindestens zwei Zeugen gegen den Schuldigen aussagen. Ein einzelner Zeuge reicht nicht aus, um ein Todesurteil zu fällen. 7 Die Zeugen sollen als Erste ihre Steine auf den Verurteilten werfen und danach die ganze Gemeinschaft. So soll er hingerichtet werden. Entfernt das Böse aus eurer Mitte! 8 Angenommen, ein Rechtsstreit, der normalerweise in euren Städten entschieden wird, ist so schwierig, dass ihr kein Urteil fällen könnt. Dabei kann es sich um Mord, Totschlag, Körperverletzung, Eigentumsvergehen oder sonst irgendeinen Fall handeln. Dann geht zu der Stätte, die der HERR, euer Gott, erwählen wird. 9 Wendet euch an die Priester aus dem Stamm Levi und den obersten Richter, der dann im Amt ist, und tragt ihnen den Fall vor. Sie werden ein Urteil sprechen, 10 und daran müsst ihr euch halten. Was sie an der vom HERRN erwählten Stätte entscheiden, ist verbindlich. Befolgt es genau. 11 Die Weisungen und die Urteile, die sie euch verkünden, müsst ihr in die Tat umsetzen. Von ihrer Entscheidung dürft ihr in keiner Richtung abweichen, ihr dürft sie weder verschärfen noch abmildern. 12 Wer so vermessen ist, dass er auf den Priester, der dem HERRN dient, oder auf den ´obersten` Richter nicht hört, der muss getötet werden. Entfernt das Böse aus Israel! 13 Alle im Volk sollen davon hören, damit sie gewarnt sind und niemand mehr so vermessen handelt. 14 Bald werdet ihr in das Land ziehen, das der HERR, euer Gott, euch geben will. Ihr werdet es in Besitz nehmen und euch darin niederlassen. Wenn ihr dann sagt: »Wir wollen einen König wie alle Völker um uns herum!«, 15 dann dürft ihr nur den zu eurem König ernennen, den der HERR erwählen wird. Er muss aus eurem Volk stammen. Wählt keinen Fremden, der nicht zu eurem Volk gehört. 16 Der König darf nicht zu viele Pferde besitzen. Er darf auch niemand von euch nach Ägypten verkaufen, um dafür Pferde zu erhalten. Denn der HERR hat verboten, dass sein Volk wieder nach Ägypten zurückkehrt. 17 Der König soll auch nicht viele Frauen haben, damit sein Herz sich nicht ´von Gott` abwendet. Auch Silber und Gold darf er nicht im Übermaß anhäufen. 18 Wenn er den Thron besteigt, soll er sich eine Abschrift dieses Gesetzbuchs anfertigen lassen, das bei den Priestern aus dem Stamm Levi aufbewahrt wird. 19 Diese Abschrift soll er immer bei sich haben und sein Leben lang täglich darin lesen, damit er lernt, Ehrfurcht vor dem HERRN zu haben und alle Gebote und Ordnungen dieses Gesetzes genau zu befolgen. 20 Das wird ihn davor bewahren, auf die anderen Menschen aus seinem Volk herabzusehen, und ihm helfen, in keiner Richtung von ´Gottes` Weisung abzuweichen. So werden er und seine Nachkommen lange in Israel als Könige herrschen. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • June 29 · 10 min

    5. Mose 16 | Gott ist ein Gott des Feierns

    Kennst du das Gefühl, das Leben zu feiern? In 5. Mose 16 zeigt Gott, wie wichtig Feste sind. Sie erinnern uns an seine Taten und laden uns ein, unsere eigenen geistlichen Feiern zu zelebrieren. Lass uns die Verbindung zwischen jüdischen und christlichen Festen entdecken und die Freude am Feiern neu erleben. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • June 29 · 4 min

    5. Mose 16,1–22 | PUR

    Gelesen von Jörg Pasquay aus der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ) Bibeltext: 1 Im Monat Abib sollt ihr zu Ehren des HERRN, eures Gottes, das Passafest feiern. Denn in diesem Monat hat er euch nachts aus Ägypten geführt. 2 Kommt ´für dieses Fest` an die Stätte, die der HERR erwählen wird, um bei euch zu wohnen. Bringt ihm Schafe, Ziegen oder Rinder als Passaopfer dar. 3 Ihr dürft dazu kein Brot essen, das mit Sauerteig gebacken wurde. Sieben Tage lang dürft ihr nur Brot aus ungesäuertem Teig essen, so wie damals, als ihr in großer Eile aus Ägypten geflohen seid. Dieses »Brot der Not« soll euch euer Leben lang an den Tag erinnern, an dem ihr aus Ägypten gezogen seid. 4 Während dieser sieben Tage darf in eurem ganzen Land nirgendwo Sauerteig zu finden sein. Von dem Fleisch ´des Tieres`, das ihr am ´Vorabend des` ersten Festtages schlachtet, darf nichts bis zum nächsten Morgen übrig bleiben. 5 Ihr dürft das Passaopfer nicht in euren Wohnorten schlachten, die der HERR euch geben wird, 6 sondern nur an der Stätte, die er erwählen wird. Schlachtet das Tier abends bei Sonnenuntergang, denn um diese Tageszeit seid ihr damals aus Ägypten aufgebrochen. 7 Bereitet das Fleisch an der vom HERRN erwählten Stätte zu und esst es auch dort. Am nächsten Morgen könnt ihr wieder nach Hause zurückkehren. 8 An den sechs folgenden Tagen dürft ihr nur Brot aus ungesäuertem Teig essen. Am siebten Tag kommt zu einer heiligen Festversammlung zu Ehren des HERRN, eures Gottes, zusammen und geht nicht eurer täglichen Arbeit nach. 9 Sieben Wochen nach Beginn der Getreideernte 10 feiert das Wochenfest zu Ehren des HERRN, eures Gottes. Bringt ihm so viele freiwillige Opfergaben, wie ihr möchtet – je nachdem, wie reich er euch gesegnet hat. 11 Feiert in der Gegenwart des HERRN ein fröhliches Fest an der Stätte, die er erwählen wird. Freut euch mit euren Söhnen und Töchtern, Knechten und Mägden, mit den Leviten, die in euren Städten wohnen, mit den Ausländern und den Waisen und Witwen unter euch. 12 Denkt daran, dass ihr selbst einmal Sklaven in Ägypten wart. Richtet euch genau nach diesen Ordnungen. 13 Wenn das Getreide gedroschen ist und die Weintrauben gekeltert sind – ´am Ende eurer Erntezeit` –, sollt ihr sieben Tage lang das Laubhüttenfest feiern. 14 Begeht es als ein fröhliches Fest zusammen mit euren Söhnen und Töchtern, Knechten und Mägden, mit den Leviten, den Ausländern und den Waisen und Witwen, die in euren Städten wohnen. 15 Feiert es sieben Tage lang zu Ehren des HERRN an der von ihm erwählten Stätte. Freut euch von Herzen, dass er euch eine gute Ernte geschenkt und eure Arbeit gesegnet hat. 16 Dreimal im Jahr sollen alle Männer ´Israels` vor dem HERRN zusammenkommen an der Stätte, die er erwählen wird: am Fest der ungesäuerten Brote, am Wochenfest und am Laubhüttenfest. Keiner darf mit leeren Händen kommen. 17 Jeder soll so viel geben, wie er kann – je nachdem, wie reich der HERR ihn gesegnet hat. 18 Ernennt in euren Stammesgebieten in jeder Stadt, die der HERR, euer Gott, euch geben wird, Richter und Schiedsleute. Sie sollen im Volk Recht sprechen und für gerechte Urteile sorgen. 19 Ihr dürft das Recht nicht beugen. Urteilt ohne Ansehen der Person und nehmt keine Bestechungsgeschenke an. Denn solche Geschenke verführen selbst weise Menschen dazu, die Augen zu verschließen und das Recht zu verdrehen. 20 Setzt euch unermüdlich für Gerechtigkeit ein. Dann bleibt ihr am Leben und werdet das Land behalten, das der HERR euch geben will. 21 Stellt niemals hölzerne Götzenpfähle neben dem Altar auf, den ihr für den HERRN, euren Gott, bauen werdet. 22 Errichtet auch keine Steinmale ´für andere Götter`, denn das hasst der HERR, euer Gott. Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/

  • June 28 · 35 min

    5. Mose 15 | Sklaverei im Alten Testament verstehen (mit Dario Näpfer)

    Was bedeutet Sklaverei im Kontext des Alten Testaments? Dario Näpfer und Detlef Kühlein gehen in dieser Episode auf die kulturellen Unterschiede ein und erklären, wie Gott mit seinem Volk umgeht. Sie zeigen, dass die biblische Sicht auf Sklaverei nicht mit heutigen Vorstellungen übereinstimmt. Lass uns gemeinsam in den Text eintauchen und neue Einsichten gewinnen! PDF von Dario Näpfer zu Biblestudies vorbereiten: https://bibletunes.de/bt/at/dtn/Biblestudies-vorbereiten_Dario-Naepfer.pdf Nützliche Links: Die komplette Welt von bibletunes in unserer App: https://app.bibletunes.com/