Skip to content
Artwork for Yes we care

Yes we care

ZfP Südwürttemberg

Wir freuen uns, euch unseren neuen Podcast vorzustellen, der im Juni 2025 von der Pflegeentwicklung des ZfP Südwürttemberg live gehen wird. Die Idee für das Projekt entstand aus dem Wunsch, Theorie und Praxis auf eine zeitgemäße und zugängliche Weise miteinander zu verbinden. Der Podcast soll als innovativer Kanal dienen, um Wissen zu vermitteln und auf spannende Art und Weise aktuelle Themen aus der psychiatrischen Pflege zu präsentieren.

Play
  • 20 episodes
  • fortnightly
  • Avg 55 min
  • German
  • S1 · E40
    Tuesday · 15 min

    Pflegemythen (#040)

    Psychiatrie bedeutet: geschlossene Station, verschlossene Türen und ständig Gefahr? Und psychiatrische Pflege besteht eigentlich nur aus Reden? In unserer ersten Folge von „Pflegemythen – Wer hat euch das eigentlich erzählt?“ nehmen wir drei verbreitete Vorstellungen über psychiatrische Pflege genauer unter die Lupe. Wir sprechen darüber, wie vielfältig psychiatrische Versorgung tatsächlich ist, von ambulanten Angeboten und Tageskliniken bis hin zur Behandlung im eigenen Zuhause. Wir schauen darauf, was professionelle Kommunikation in der Pflege wirklich bedeutet und warum ein Gespräch weit mehr sein kann als „nur reden“. Und wir sprechen über Sicherheit, Gewalt und Deeskalation. Ehrlich, fachlich und mit einer Prise Humor räumen wir mit Klischees auf und werfen einen differenzierten Blick auf psychiatrische Pflege. Denn hinter vielen Mythen steckt mehr, als man auf den ersten Blick denkt. Natürlich könnt Ihr uns gerne auch in den Kommentaren, per Instagram oder ganz einfach per Mail an PflegePodcast@zfp-zentrum.de Eure Wünsche und Rückmeldungen zukommen lassen.00:00:00 Intro & Einstieg 00:01:57 "Psychiatrie ist hinter verschlossenen Türen" 00:06:02 "Ihr in der Psychiatrie redet doch eigentlich nur" 00:10:47 "In der Psychiatrie ist es ständig gefährlich" 00:13:57 Abschluss & Outro

  • S1 · E39
    September 22 · 42 min

    Unterwegs in Bad Schussenried - Summer School 2026 (#039)

    Über 200 Auszubildende und jede Menge neue Perspektiven: Die Summer School des ZfP Südwürttemberg bringt Auszubildende und Studierende aus Pflege und Pädagogik zusammen und schafft Raum für fachlichen Austausch, persönliche Begegnungen und gemeinsame Erlebnisse. Aber was steckt eigentlich hinter der Summer School? Was können Auszubildende aus den Workshops und Impulsvorträgen mitnehmen? Und warum ist es so wichtig, schon während der Ausbildung über die eigenen Berufsgrenzen hinauszuschauen? In dieser Folge sprechen wir mit Martina Nunnenmacher und Katharina Härle aus dem Organisationsteam über die Idee hinter der Summer School, die Auswahl der Themen und die Bedeutung von Vernetzung. Gleichzeitig kommen die Menschen zu Wort, für die die Summer School gemacht ist: die Auszubildenden und Studierenden selbst. Sie erzählen, welche Erwartungen sie an die Summer School hatten, was sie überrascht hat, welche Begegnungen ihnen im Gedächtnis geblieben sind und welche Erkenntnisse sie mit in ihren Ausbildungs- und Berufsalltag nehmen. Und natürlich darf auch der vielleicht wichtigste Teil nicht fehlen: die gemeinsame Party! Denn Gemeinschaft entsteht nicht nur im Workshop, sondern auch beim gemeinsamen Lachen, Feiern und Kennenlernen. Eine Folge über Lernen, Begegnung, Vernetzung und die Frage, wie wir junge Menschen für Pflege und Pädagogik begeistern können. Natürlich könnt Ihr uns gerne auch in den Kommentaren, per Instagram oder ganz einfach per Mail an PflegePodcast@zfp-zentrum.de Eure Wünsche und Rückmeldungen zukommen lassen. 00:00:00 Intro & Einstieg 00:01:40 Vorstellung der Gäste 00:05:06 Was ist die Summer School? 00:12:31 Themen der Summer School 00:22:04 Vernetzung der Azubis 00:28:34 Feedback zur Summer School 00:34:21 Die Zukunft der Pflege 00:40:55 Abschluss & Outro

  • S1 · E38
    September 8 · 39 min

    Team des Monats - Azubi-WG (#038)

    Was passiert, wenn Auszubildende und Studierende plötzlich selbst Verantwortung für einen Stationsalltag übernehmen? In dieser Folge unseres „Team des Monats“ werfen wir einen Blick auf ein besonderes Projekt des ZfP: die Azubi-WG. Hier bekommen Auszubildende und Studierende die Möglichkeit, ihren Arbeitsalltag zunehmend selbstständig zu gestalten, Entscheidungen zu treffen und als Team Verantwortung zu übernehmen und das in einem geschützten Rahmen mit professioneller Begleitung. Drei Teilnehmer:innen des Projekts erzählen ganz persönlich, wie sich dieser Perspektivwechsel anfühlt: Was war am Anfang ungewohnt? Wann kam der Moment, in dem sie gemerkt haben: „Jetzt sind wir wirklich verantwortlich.“ Und was passiert, wenn man an einer Herausforderung wächst, die man sich vorher vielleicht selbst gar nicht zugetraut hätte? Wir sprechen außerdem über den ganz normalen Alltag auf der Azubi-WG, Teamwork, gegenseitige Unterstützung, Herausforderungen und darüber, was die Teilnehmer:innen persönlich aus dem Projekt mitnehmen. Eine Folge über Verantwortung, Vertrauen, Teamgeist und den Mut, selbstständig zu werden. Jetzt reinhören und erfahren, wie es sich anfühlt, wenn aus „Ich lerne noch“ langsam ein „Ich kann das“ wird.Natürlich könnt Ihr uns gerne auch in den Kommentaren, per Instagram oder ganz einfach per Mail an PflegePodcast@zfp-zentrum.de Eure Wünsche und Rückmeldungen zukommen lassen. 00:00:00 Intro & Einstieg 00:04:22 Was ist eine Azubi-WG? 00:09:14 Und dann waren wir plötzlich verantwortlich... 00:18:05 Organisation der Azubi-WG 00:20:41 Ein großes Team auf Augenhöhe 00:24:58 Reflexion 00:26:51 Was bleibt nach der Azubi-WG? 00:34:04 Was würdet Ihr anderen empfehlen? 00:36:31 Blitzlichtrunde 00:37:56 Abschluss & Outro

  • S1 · E37
    August 25 · 1 hr 14 min

    Sexualität in der Psychiatrie (#037)

    Sexualität ist ein grundlegender Bestandteil menschlicher Identität und doch bleibt sie in der Pflege oft unausgesprochen. Zwischen Scham, Unsicherheit und fehlender Sprache entsteht schnell ein Spannungsfeld, das den professionellen Umgang erschwert. In dieser Folge sprechen wir mit Alexandra Briem und Seda Kacan darüber, warum Sexualität in der psychiatrischen Pflege so häufig tabuisiert wird und welche Bedeutung sie im klinischen Alltag tatsächlich hat. Gemeinsam beleuchten wir, wie eng Sexualität mit Identität, Beziehungsgestaltung und psychischer Gesundheit verknüpft ist und welche Rolle Pflegefachpersonen dabei spielen. Im Fokus steht vor allem der Pflegealltag: Welche Situationen stellen Teams vor Herausforderungen? Wann wird Sexualität pathologisiert? Wie geht man professionell mit Nähe, Grenzverletzungen oder psychischen Erkrankungen wie Manien oder Traumafolgestörungen um? Darüber hinaus geht es um die eigene Haltung: Wie beeinflussen persönliche Werte und Scham den beruflichen Umgang? Welche Sprache hilft im Gespräch mit Patient:innen und welche eher nicht? Und was braucht es, damit Teams sicherer und handlungsfähiger werden? Zum Abschluss richten wir den Blick nach vorn: Welche Veränderungen braucht die psychiatrische Pflege, um Sexualität selbstverständlich, respektvoll und professionell zu integrieren? Eine Folge über Unsicherheit und Verantwortung, über Beziehung und Grenzen und über die Frage, wie Pflege dort menschlich bleibt, wo es oft schwierig wird, Worte zu finden. 00:00:00 Intro & Einstieg 00:06:22 Grundlagen der Begrifflichkeiten 00:10:12 Geschichtlicher Hintergrund 00:14:07 Sexualität als Teil des menschlichen Seins 00:19:59 Psychische Erkrankungen und Sexualität 00:25:14 Verantwortung der psychiatrischen Pflege 00:32:08 Umgang mit Unsicherheiten 00:36:53 Herausforderungen bei psychischen Erkrankungen 00:41:09 Reflexion als Mittel zur Handlungsfähigkeit 00:54:35 Professioneller Umgang mit Sexualität 01:01:30 Gegenseitiges Verständnis im Team 01:04:03 Was sich in Zukunft ändern muss 01:10:14 Take home message

  • August 11 · 49 min

    Fachweiterbildung in der Psychiatrie (#036)

    In dieser Folge dreht sich alles um die Fachweiterbildung Psychiatrische Pflege und ihren direkten Bezug zur Praxis. Gemeinsam mit Kim Hennig, Leiterin der Fachweiterbildung Psychiatrische Pflege am ZfP Südwürttemberg in der Akademie Südwest, sprechen wir darüber, was psychiatrische Pflege ausmacht, welche Ziele die Weiterbildung verfolgt und wie sie Pflegende im Umgang mit Menschen in psychischen Krisen stärkt. Es geht um Kommunikation, Deeskalation, Selbstreflexion, berufliche Perspektiven und die Zukunft der psychiatrischen Pflege. Eine inspirierende Folge für alle, die Pflege fachlich und persönlich weiterentwickeln möchten. Weitere Informationen zur Weiterbildung findet Ihr hier: Weiterbildung für Pflegeberufe auf dem Gebiet der Psychiatrie Natürlich könnt Ihr uns gerne auch in den Kommentaren, per Instagram oder ganz einfach per Mail an PflegePodcast@zfp-zentrum.de Eure Wünsche und Rückmeldungen zukommen lassen. 00:00:00 Intro & Einstieg 00:03:52 Ziele der Fachweiterbildung 00:07:11 Einfluss auf die Praxis 00:11:34 Inhalte der Fachweiterbildung 00:14:23 Aufbau der Fachweiterbildung 00:19:02 Umgang mit belastenden Situationen 00:21:57 Nach der Fachweiterbildung 00:29:30 Vernetzung der verschiedenen Berufsgruppen 00:34:16 Skill-Box 00:36:27 Voraussetzungen 00:40:25 Novellierung der Fachweiterbildungsverordnung 00:48:09 Abschlussworte & Outro

  • S1 · E33
    July 28 · 1 hr 12 min

    Wie Lernen wirklich gelingt (#035)

    Wie gelingt gute Bildung in der psychiatrischen Pflege? In dieser Folge sprechen Simone und Martin mit Dr. Michael Mayer, Leiter der Akademie der Bezirkskliniken Schwaben und engagiertes Mitglied der AG Bildung der Deutschen Fachgesellschaft Psychiatrische Pflege (DFPP). Gemeinsam werfen sie einen Blick auf die Frage, wie Lernen in der psychiatrischen Pflege nachhaltig gelingen kann: durch gute Einarbeitung, engagierte Praxisanleitung, den Austausch zwischen erfahrenen und neuen Kolleg:innen sowie eine Lernkultur, die den Berufsalltag bereichert. Außerdem geht es um Karrierewege in der psychiatrischen Pflege, die Zukunft der Pflegebildung und darum, wie wissenschaftliche Erkenntnisse ihren Weg in die Praxis finden. Eine Folge für alle, die Bildung nicht als Pflichtprogramm verstehen, sondern als Schlüssel für professionelle Pflege, starke Teams und eine hochwertige Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Weitere Informationen zur AG Bildung findet Ihr hier: AG Bildung - DFPP 00:00:00 Intro & Einstieg 00:05:29 Interprofessionelle Bildung 00:10:21 Zukunft der APNs 00:14:50 Weg in die Psychiatrie 00:23:07 Recovery-Orientierung in der Gesellschaft 00:27:42 Die richtige Atmosphäre 00:37:39 Der Mensch als Fokus der Versorgung 00:42:24 Wissen schafft Sicherheit 00:54:06 Möglichkeiten der Supervision 00:57:04 Bildung für psychiatrisch Pflegende 01:02:43 Wie kommt die Bildung zu den Menschen? 01:04:18 AG Bildung der DFPP 01:10:15 Abschluss & Outro

  • S1 · E35
    July 14 · 43 min

    Team des Monats - PIA Biberach (#034)

    Team des Monats: Arbeit in der psychiatrischen Institutsambulanz (PIA) Psychiatrische Stationen kennt fast jede:r. Tagesklinik mittlerweile auch. Aber die psychiatrische Institutsambulanz (PIA)? Die bleibt oft ein bisschen geheimnisvoll, dabei ist sie ein zentraler Baustein psychiatrischer Versorgung. In dieser Folge von yes we care sprechen wir mit Carmen und Sonja, zwei erfahrenen PIA-Mitarbeitenden, über ihren Arbeitsalltag zwischen Beziehungsarbeit, Eigenverantwortung und Kontinuität. Wir klären, was die PIA eigentlich ausmacht, wie nah die Pflege am echten Leben der Patient:innen ist und räumen im "Mythos oder Alltag"-Spiel mit ein paar Klischees auf. Außerdem: Was PIA-Arbeit konkret bedeutet, welche Herausforderungen dazugehören, was dieses Team so besonders macht und was Carmen (Pflegefachperson) und Sonja (Sozialdienst) raten würden, die selbst mal in die PIA wechseln möchten. Eine Folge über Beziehungen, die über den stationären Aufenthalt hinausreichen. Über Dranbleiben. Und über die Versorgung, die im Hintergrund oft übersehen wird, aber enorm wichtig ist. 00:00:00 Jingle 00:00:13 Intro 00:00:46 Einführung in die Folge 00:02:02 Vorstellung der Gästinnen 00:05:58 Was ist eine PIA? 00:07:34 Wie lang dauert ein PIA-Kontakt/Behandlung? 00:10:31 Welche Schnittstellen gibt es zur PIA? 00:12:12 Thema Entlassmanagement 00:14:23 Ein kleines PIA-Quiz 00:28:39 Gibt es Vorurteile ggü. der PIA-Arbeit? 00:36:06 Carmens und Sonjas Learnings in der PIA 00:40:10 Vergütung nach Bayrischem-Modell 00:41:51 Verabschiedung der Gästinnen

  • S1 · E33
    June 30 · 1 hr 12 min

    Zwang vermeiden, Beziehung stärken (#033)

    Was bleibt nach einer Zwangsmaßnahme in der Psychiatrie zurück – für Patient:innen und das Behandlungsteams? Gemeinsam mit Florian Wostry, Advanced Practice Nurse, Pflegewissenschaftler und Experte für Zwangsvermeidung, sprechen wir über therapeutische Beziehung, strukturierte Nachbesprechungen und wirksame Strategien zur Reduktion von Zwang. Wir diskutieren aktuelle Forschungsergebnisse, die S3-Leitlinie „Verhinderung von Zwang“, PreVCo und die Frage, wie Teams aus kritischen Situationen lernen können, bevor sie sich wiederholen. Eine Folge über Beziehung, Reflexion und die Zukunft psychiatrischer Pflege. Weitere Informationen findet Ihr hier: S3-Leitlinie - Verhinderung von Zwang AWMFPreVCo-StudieTransparente Psychiatrie Natürlich könnt Ihr uns gerne auch in den Kommentaren, per Instagram oder ganz einfach per Mail an PflegePodcast@zfp-zentrum.de Eure Wünsche und Rückmeldungen zukommen lassen. 00:00:00 Intro & Einstieg 00:01:42 Vorstellung des Gasts 00:06:26 Rolle der APN 00:12:42 Transparente Psychiatrie 00:15:28 Zwang in der psychiatrischen Pflege 00:21:15 Thematisierung von Zwang im Team 00:28:08 Erleben von Zwangsmaßnahmen 00:39:56 Umgang mit Zwangsmaßnahmen 00:47:53 Wahrnehmung aus Sicht der Pflegenden 00:53:44 Umsetzung der PreVCo-Studie 01:06:30 Was kann ich tun 01:09:51 Abschluss & Outro

  • June 16 · 1 hr 22 min

    Positive Connection (#032)

    In dieser Folge von yes we care sprechen wir mit Prof. Dr. André Nienaber über Positive Connection in der psychiatrischen Pflege und darüber hinaus. Es geht unter anderem um das Gezeitenmodell, Hildegard Peplau, Recovery, Bildung, Selbsterfahrung und Selbstreflexion und um die Frage, warum diese Themen in Pflege und Gesellschaft oft noch zu wenig Raum bekommen. Wir sprechen außerdem darüber, welche Entwicklungen wir uns für das psychiatrische Versorgungsfeld und für unsere Gesellschaft wünschen: mehr Verbindung, mehr Bewusstsein für Demokratie als Privileg und Verantwortung und vielleicht auch mehr Abstand von Screens, um wieder in echten Kontakt mit uns selbst und anderen zu kommen. Neben fachlicher Tiefe wird die Folge auch persönlich, nachdenklich, emotional und stellenweise humorvoll inklusive Winston Churchill, Fledermäusen, Kitesurfen und Ameisenstaaten. Zum Schluss gibt es noch ein kleines Tierquiz über soziale Verbindung als Überlebensprinzip. 00:00:00 Jingle 00:00:13 Intro 00:00:43 Einführung in die Folge 00:03:55 Vorstellung des Gastes: Prof. Dr. André Nienaber 00:06:00 Vorstellung des Folgenthemas: Positive Connection 00:06:26 Begründung der Titelwahl "Positive Connection" 00:08:51 Andrés erste Gedanken zu diesem Thema 00:10:37 Was bedeutet eine positive Verbindung für Martin und André? 00:14:59 Anekdoten zu positiven Verbindungen aus unseren Berufsleben 00:25:30 Wir schauen auf Konzepte, Theorien & Modelle 00:36:32 Warum gibt es Unterschiede in der Praxis? 00:44:23 Thema Selbstfürsorge 00:53:04 Unsere Zukunftswünsche bezogen auf menschl. Verbundenheit 01:02:35.Werbung in eigener Sache: Pflegesymposium 25.05.2026 01:04:59 Wir spielen ein Quiz... 01:13:53 Wir erzählen wann wir uns zuletzt verbunden gefühlt haben 01:19:37 Abschiedsworte von uns

  • S1 · E31
    June 2 · 1 hr 1 min

    Glück ist kein Zufall (#031)

    In dieser Folge sprechen wir über Glück – aber nicht als Dauerlächeln oder Zufallsmoment, sondern als etwas, das im Alltag gestaltbar sein kann. Gemeinsam mit Glückslehrerin und Coachin Anne Fundel gehen wir der Frage nach, was Glück eigentlich mit Selbstwirksamkeit und Selbstfürsorge im Pflegeberuf zu tun hat. Warum fühlen sich viele Pflegende trotz hoher Kompetenz oft fremdbestimmt? Was passiert, wenn Menschen dauerhaft das Gefühl verlieren, etwas bewirken zu können? Und wie kann Selbstfürsorge gelingen, ohne dass sie nach Wellness-Ratgeber klingt? Anne zeigt, warum Glückskompetenz kein oberflächliches „Denk positiv“ ist, sondern eng mit psychischer Gesundheit, Haltung und Handlungsspielraum zusammenhängt. Es geht um kleine, realistische Schritte im Pflegealltag, um Werte, Einflussmöglichkeiten und darum, wieder mehr Verbindung zu sich selbst zu finden. Eine Folge über Selbstwirksamkeit, innere Gestaltungsspielräume und die Frage, warum Glück vielleicht auch ein professionelles Thema in der Pflege ist. Für alle, die funktionieren müssen, obwohl sie eigentlich erschöpft sind, und für alle, die sich daran erinnern wollen, dass Selbstfürsorge keine Nebensache ist. Kontakt zu Anne Fundel findet Ihr hier:Anne Fundel – DHBW Stuttgart | LinkedIn oder per E-Mail an anne.fundel@zfp-zentrum.de Natürlich könnt Ihr uns gerne auch in den Kommentaren, per Instagram oder ganz einfach per Mail an PflegePodcast@zfp-zentrum.de Eure Wünsche und Rückmeldungen zukommen lassen. 00:00:00 Intro & Einstieg 00:05:04 Was steckt hinter Glücklichsein? 00:11:04 Opfer von äußeren Umständen 00:15:12 Gestaltungsräume aktiv nutzen 00:20:23 Werte und deren Bedeutung für uns 00:27:42 Selbstwirksamkeit erlernen 00:34:38 Selbstfürsorge im Pflegeberuf 00:41:08 Was kann ich für mich tun? 00:46:56 Auswirkungen auf die Versorgung 00:53:54 Die Burg der Dummheit 00:57:24 Zum Mitnehmen... 00:59:20 Abschluss

  • S1 · E28
    May 18 · 54 min

    NoRoomForHate (#030)

    Triggerwarnung: In dieser Folge sprechen wir über Diskriminierung, Rassismus, Sexismus und belastende Situationen im Pflegealltag. Wenn Dich solche Inhalte emotional stark belasten können, hör die Folge bitte nur, wenn du dich stabil genug fühlst, und mach zwischendurch Pausen oder schalte ab, wenn es Dir zu viel wird. In dieser Folge dreht sich alles um die Frage, wie wir Diskriminierung in der Pflege erkennen und ihr professionell begegnen können. Gemeinsam mit Jana, Arienne und Jasmin, drei ehemalige Schülerinnen der Berufsfachschule für Pflege in Zwiefalten, sprechen wir über ihr Projekt „NoRoomForHate – Wertschätzung statt Ausgrenzung“, das im Rahmen einer Zukunftswerkstatt entstanden ist. Sie haben mit ihren Kolleg:innen ein Seminarkonzept entwickelt, das Stigmatisierung und Diskriminierung in der Pflege sichtbar macht und Pflegekräften konkrete Handlungsstrategien an die Hand gibt. Wir reden darüber: warum Diskriminierung im Gesundheitswesen ein reales Problem ist, wie Sprache, Begriffe und Bewusstsein zusammenhängen, was hinter ihrem Seminar in fünf Sequenzen steckt, wie eine 4-Schritte-Regel hilft, auf diskriminierende Aussagen zu reagieren, und was in einen „Werkzeugkoffer“ gegen Diskriminierung im Pflegealltag gehört. Passend dazu erscheint die Folge rund um den Deutschen Diversity-Tag unter dem Motto: „Wenn Vielfalt gewinnt, gewinnen wir alle.“ Weiterführende Infos & Materialien: Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) Infos, Materialien und Beratung zu Diskriminierung, u.a. im Gesundheitswesen: www.antidiskriminierungsstelle.de Antidiskriminierungsstelle des Landes Baden-Württemberg (LADS) erste Anlaufstelle im Land, mit Hinweisen auf regionale Beratungsstellen: www.antidiskriminierungsstelle-bw.de Vielfalt in der Pflege / Diversity-Ansatz praxisnaher Leitfaden zu diversitätssensibler Pflege (PDF): VIELFALT IN DER PFLEGE Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) offizieller Gesetzestext auf „Gesetze im Internet“ (Bundesministerium der Justiz): https://www.gesetze-im-internet.de/agg/ Charta der Vielfalt größte deutsche Initiative für Vielfalt und Inclusion in der Arbeitswelt, inkl. Infos zum Deutschen Diversity-Tag: https://www.charta-der-vielfalt.de 00:00:00 Jingle 00:00:13 Intro 00:00:43 Einführung ins Thema 00:01:59 Vorstellung der Gästinnen 00:02:49 Impulsfrage: Gibt es harmlose Vorurteile? 00:03:59 Was wäre denn ein positives Vorurteil? 00:07:34 Wie kam es zu dieser Themenwahl? 00:09:15 Was gibt es zum Thema Diskriminerung in der Forschung? 00:11:54 Thema Sprachbarriere 00:13:21 Was sind die Ziele von NR4H? 00:19:04 Sequenz 1: Wissensvermittlung 00:19:35 Sequenz 2: Erkennung von diskr. Verhalten 00:20:13 Sequenz 3: Unbewusste Vorurteile 00:20:54 Sequenz 4: Einfluss persönlicher Werte/Ideologien 00:21:06 Sequenz 5: Professionell auf disk. Aussagen reagieren 00:22:20 Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg 00:22:44 Die GFK übertragen in NR4H 00:26:19 Gibt es einen Schritt der besonders schwer fällt? 00:35:19 Thema Fort-und Weiterbildung 00:37:15 Was gehört in den Werkzeugkoffer um zu befähigen? 00:39:00 Die rechtliche Ebene 00:39:55 Was ist das AGG? 00:42:55 Methode Kugellager 00:46:28 Was wünschen Jana, Arienne und Jasmin sich für die Zukunft? 00:52:38 Verabschiedende Worte 00:53:59 Outro

  • S1 · E29
    May 11 · 1 hr 15 min

    Internationaler Tag der Pflegenden - im Gespräch mit DFPP-Präsidentin Dorothea Sauter (#029)

    Zum Internationalen Tag der Pflegenden (12.05.) sprechen wir mit Dorothea Sauter, Pflegefachfrau, Wissenschaftlerin, Mitherausgeberin des Standardlehrbuchs Psychiatrische Pflege und Präsidentin der DFPP. Im Gespräch beschreibt sie Pflege als eine „beziehungsbasierte, befähigende, bedarfsorientierte und vertrauensvolle Begleitung, die Wissen und Kompetenz erfordert.“ Dieser Satz wird zum Ausgangspunkt für ein Gespräch über den Kern psychiatrischer Pflege: Beziehung, Präsenz, Alltagsnähe, Krisenbegleitung, Schutz, Autonomie und Recovery-orientiertes Handeln. Wir sprechen darüber, worauf psychiatrische Pflege stolz sein kann, warum sie mehr ist als Unterstützung oder Verrichtung – und weshalb die Profession nicht nur Wertschätzung, sondern auch fachliche Stärkung, Sichtbarkeit und eine klare berufspolitische Stimme braucht. Eine Folge über Haltung, Kompetenz, Verantwortung und die Zukunft psychiatrischer Pflege. Weitere Informationen: DFPP - Deutschen Fachgesellschaft Psychiatrische Pflege (DFPP e. V.) Lehrbuch Psychiatrische Pflege - 2023 | Hogrefe 00:00:00 Intro & Einstieg 00:02:46 Vorstellung der Gästin 00:06:45 Was mich geprägt hat 00:16:02 Das Lehrbuch Psychiatrische Pflege 00:20:35 Die Stimme der psychiatrischen Pflege 00:24:01 Entwicklungen der letzten Jahrzehnte 00:31:55 3 für Doro, 3 für Martin 00:36:55 Was bedeutet psychiatrische Pflege? 00:47:26 Qualifizierung psychiatrisch Pflegender 00:51:52 Echte Empowerment für psychiatrisch Pflegende 01:01:15 Rund um die DFPP 01:08:21 Wünsche für die nächsten 10 Jahre 01:11:50 Abschließende Worte

  • S1 · E26
    May 5 · 1 hr 9 min

    Was nicht im Lehrbuch steht (#028)

    Was macht gute psychiatrische Pflege wirklich aus – jenseits von Leitlinien und Standards? In dieser Folge von „Yes we care!“ begrüßen Simone und Martin zwei besondere Gäste: Gitte Herwig und Nina Marquardt. Gemeinsam sprechen sie über ihr neues Buch „Was nicht im Lehrbuch steht“ (Erscheinung: 18. Mai 2026). Im Mittelpunkt steht ein oft unterschätzter Schatz: die Erfahrung langjähriger Pflegefachpersonen.Was lernt man erst mit den Jahren?Was lässt sich nicht standardisieren – und warum ist genau das so entscheidend für gute Pflege? Die beiden Autorinnen geben persönliche Einblicke in ihre beruflichen Wege und in den Entstehungsprozess des Buches. Sie erzählen, wie sie 18 Stimmen aus der Praxis eingefangen haben – Stimmen einer Generation, die die psychiatrische Pflege über Jahrzehnte geprägt hat. Dabei wird deutlich: Pflege ist mehr als Wissen und Methoden. Es geht um Intuition, Empathie und situatives Gespür, und um die Frage, wie dieses wertvolle Erfahrungswissen bewahrt und weitergegeben werden kann. Außerdem sprechen wir über den Spagat zwischen Tradition und Innovation:Wie lassen sich gewachsene Erfahrungen mit moderner Wissenschaft verbinden? Und was bedeutet das für die Pflege von heute und morgen? 🎧 Freut euch auf eine inspirierende, praxisnahe Folge mit ehrlichen Einblicken, bewegenden Geschichten und vielen Impulsen für Euren Berufsalltag. 📖 Das Buch „Was nicht im Lehrbuch steht“ erscheint am 18. Mai 2026 und ist überall erhältlich, wo es Bücher gibt. Natürlich könnt Ihr uns gerne auch in den Kommentaren, per Instagram oder ganz einfach per Mail an PflegePodcast@zfp-zentrum.de Eure Wünsche und Rückmeldungen zukommen lassen. 00:00:00 Intro & Einstieg 00:01:43 Vorstellung unserer Gäste 00:06:31 Die Entstehung des Buches 00:12:28 Stimmen von ExpertInnen 00:23:25 Umgang mit Erfahrungswissen 00:27:05 Erfahrungswissen vs. Kompetenz 00:31:52 Lernen braucht Zeit 00:38:54 Ein Blick in die Geschichte der Psychiatrie 00:47:42 Wandel seit den 2000er Jahren 00:49:28 Zentrale Erkenntnisse 00:54:47 Umgang mit Resignation im Team 00:57:54 Erfahrungswissen bewahren 01:05:32 Rund ums Buch 01:07:20 Abschluss & Outro

  • S1 · E28
    May 3 · 20 min

    Das Transformationsprojekt BEREIT! (#027)

    In dieser Folge von yes we care sprechen wir mit zwei Mitgliedern der Projektleitung des BEREIT-Projekts: Prof. Dr. Iris Tatjana Graef-Calliess und Martin Holzke. Wer das BEREIT-Projekt noch nicht kennt, sollte am besten mit unserer ersten Folge starten. Dort erklären wir die Hintergründe, Ziele und zentralen Inhalte des Projekts, eine ideale Grundlage für diese Episode: https://open.spotify.com/episode/29HmAyFE6gFxSU5nmJtPAH?si=lP7oKbdYTnKWzO2CSEHScg In dieser Folge blicken wir gemeinsam auf das Forum der regionalen Transformationsgruppe Ravensburg-Bodensee am 24.03.2026 in Weissenau zurück. Die beiden teilen ihre persönlichen Eindrücke, berichten von zentralen Themen und erzählen, was sie aus dem Austausch mitgenommen haben. Ergänzt wird die Folge durch O-Töne von Teilnehmenden vor Ort, die einen lebendigen Einblick in die Stimmung und Perspektiven des Forums geben. Das Forum richtete sich an alle Mitarbeitenden der Region Ravensburg-Bodensee und ist Teil eines regelmäßigen Formats - so haben alle die Möglichkeit, zu unterschiedlichen Zeitpunkten teilzunehmen und sich einzubringen. Das nächste Forum findet am 12.05. in Friedrichshafen statt. Jetzt reinhören und mehr über die Entwicklung im BEREIT-Projekt erfahren!

  • April 21 · 1 hr 27 min

    Gezeiten-Modell in der Kinder- und Jugendpsychiatrie (#026)

    In dieser Folge von Yes We Care sprechen wir mit Ulf Boger und Phoebe Koch darüber, wie sie das Gezeiten‑Modell für die Kinder- und Jugendpsychiatrie angepasst und in der Praxis implementiert haben. Das Gezeiten‑Modell ist ein philosophisch‑narratives, recovery‑orientiertes Versorgungsmodell, das die Lebensgeschichte und das subjektive Erleben der Patient:innen konsequent in den Mittelpunkt stellt; nicht die Diagnose. Es versteht psychische Krisen als Lebensprobleme und arbeitet mit der Erklärung, die die betroffene Person selbst für ihr Erleben findet. Charakteristisch ist die Metapher des Meeres: Das Leben wird als Reise auf dem „Ozean der Erfahrung“ beschrieben, mit ruhigen Phasen, stürmischen Gewässern, neuen Ufern und Rettungsbooten, in denen Fachpersonen eher Lots:innen als Kapitän:innen sind. Fachpersonen begegnen Kindern und Jugendlichen mit ehrlicher Neugier, Ressourcenorientierung und Respekt vor ihren Wünschen und sehen Krisen auch als Chance, Veränderungen anzustoßen. Ulf und Phoebe berichten, wie sie dieses Modell an die besonderen Entwicklungsaufgaben und Bedürfnisse junger Menschen angepasst haben, welche Rolle der multiprofessionelle Pflege‑ und Erziehungsdienst (PED) spielt und wie der Implementierungsprozess konkret aussieht. 00:00:00 Jingle 00:00:13 Intro 00:00:43 Begrüßung zur Folge 00:00:59 Vorstellung der Gäste 00:04:18 Weg zur Wahl des Bachelorthemas 00:06:50 Wie war es ein Thema zu zweit zu bearbeiten? 00:10:38 Was war der Inhalt der Bachelorarbeit? 00:13:58 Was ist das Gezeiten-Modell? 00:20:53 Praxisbezug des Gezeiten-Modells 00:25:40 Wie war das Erleben zwischen Theorie und Praxis? 00:44:27 Wie lief die Adaption in den KiJu-Bereich? 00:54:20 Diskurs über die Konzepte Vertrauen und Sicherheit 00:58:29 Kurzes Blitzlicht: Berufsgruppenmix in der KiJu 01:00:41 Ist das Gezeitenmodell im Dokusystem verankert? 01:10:04 Wie ist der aktuelle Stand der Implementierung? 01:19:44 Gibt es unterschiedliche Ziele in versch. Behandlungssettings? 01:22:36 Möchten Pheobe und Ulf uns noch was mit auf den Weg geben? 01:25:47 Herzlichen Glückwunsch zum BFLK-Preis

  • S1 · E24
    April 7 · 31 min

    Zwang in der Kinder- und Jugendpsychiatrie? Die neue S2k-Leitlinie (#025)

    In dieser Folge sprechen Lisa, Simone und Luisa über die neue S2k-Leitlinie zu Prävention, Durchführung und Nachsorge von freiheitsentziehenden Unterbringungen und Maßnahmen in Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie. Im Fokus steht die Frage: Wie können Zwangsmaßnahmen möglichst vermieden werden? Anhand praxisnaher Beispiele geht es um Prävention, Deeskalation und den Umgang mit akuten Krisen auf Station. Außerdem sprechen wir darüber, wann freiheitsentziehende Maßnahmen überhaupt zulässig sind – und warum sie immer die ultima ratio bleiben sollten. Ein besonderer Blick gilt der Nachbesprechung und der Perspektive der betroffenen Jugendlichen. Was bedeutet die Leitlinie konkret für den Pflegealltag? Welche Rolle spielen Beziehung und Reflexion im Team? Jetzt reinhören und mitdiskutieren! Weitere Informationen findet Ihr unter AWMF Leitlinienregister Natürlich könnt Ihr uns gerne auch in den Kommentaren, per Instagram oder ganz einfach per Mail an PflegePodcast@zfp-zentrum.de Eure Wünsche und Rückmeldungen zukommen lassen.00:00:00 Intro & Einstieg 00:05:27 Was sind Leitlinien? 00:07:20 Ziel der Leitlinie - Zwang möglichst vermeiden 00:11:13 Prävention - Beziehung und Deeskalation 00:14:51 Wenn es doch zur Maßnahme kommt 00:20:18 Woran merkt man im Alltag, dass es diese Leitlinien gibt? 00:22:22 Nachbesprechung und Nachsorge 00:25:04 Was nehmen wir mit? 00:28:51 ... aus dem offenen Brief

  • S1 · E24
    March 24 · 52 min

    Team des Monats - clean.kick 2084 (#024)

    In dieser Folge stellen wir das „Team des Monats“ aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie des ZfP Südwürttembergs vor. Susanne und David geben persönliche Einblicke in ihren Arbeitsalltag, berichten von Herausforderungen und besonderen Momenten und erzählen, was sie an ihrer Arbeit motiviert. Es geht um die Begleitung junger PatientInnen, Teamarbeit, kleine Erfolge im Alltag und die Bedeutung von Pflege und Erziehung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Eine ehrliche und inspirierende Folge über einen Beruf, der oft unterschätzt wird und unglaublich viel bewirken kann. Weitere Informationen findet Ihr unter Jugendpsychiatrie Station clean.kick ZfP Südwürttemberg Weissenau Natürlich könnt Ihr uns gerne auch in den Kommentaren, per Instagram oder ganz einfach per Mail an PflegePodcast@zfp-zentrum.de Eure Wünsche und Rückmeldungen zukommen lassen. 00:00:00 Intro & Vorstellung der Gäste 00:05:21 Was bedeutet clean.kick? 00:10:17 Aufgaben des Pflege- und Erziehungsdienstes 00:15:53 Rollenverständnis 00:20:31 Interdisziplinäre Teamarbeit 00:22:25 Alltag auf Station 00:27:48 Erlebnispädagogische & pflegetherapeutische Maßnahmen 00:38:13 Erlebnisse, die nachwirken 00:42:37 Herausforderungen in der Arbeit 00:44:29 Wünsche für die Zukunft 00:48:14 Weiterbildungsmöglichkeiten 00:50:29 Abschluss & Outro

  • March 10 · 34 min

    Recovery in der Psychiatrie (#023)

    In dieser Folge sprechen wir über das Konzept Recovery, einen Ansatz, der Hoffnung, Teilhabe und Selbstbestimmung in die psychiatrische Versorgung rückt. Wir klären, was Recovery bedeutet, schauen auf seine Geschichte und diskutieren, we es in der Praxis gelebt werden kann. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem CHIME-Modell, das die fünf Kernprinzipien von Recovery beschreibt: Connectedness, Hope and optimism, Identity, Meaning in life und Empowerment. Gemeinsam überlegen wir, wie diese Prinzipien im psychiatrischen Alltag umgesetzt werden können und wo noch Hürden bestehen. Jetzt reinhören - für mehr Hoffnung und Selbstbestimmung in der Psychiatrie. Natürlich könnt Ihr uns gerne auch in den Kommentaren, per Instagram oder ganz einfach per Mail an PflegePodcast@zfp-zentrum.de Eure Wünsche und Rückmeldungen zukommen lassen. Weiterführende Informationen und Literatur: Amering, A., Schmolke, M. (2011). Das Ende der Unheilbarkeit. 5. Auflage. Bonn: Psychiatrie-Verlag. Anthony, W.A. (1993). Slade, M. (2013). 100 Wege um Recovery zu unterstützen. FHdD-100ways Zuaboni, G. (Hg.), Burr, C. (Hg.), Winter, A. (Hg.), Schulz, M. (Hg.) (2019). ⁠Recovery und psychische Gesundheit:⁠⁠ Grundlagen und Praxisprojekte⁠. Psychiatrieverlag. Zuaboni, G., Abderhalden, C., Schulz, M., Winter, A. (Hg.) (2012): Recovery Praktisch! Schulungsunterlagen. Recovery_praktisch_Schulungsunterlagen.pdf Recoveryorientierte Vorausverfügung: Vorlage_Vorausverfuegung.pdf Internationaler Psychiatriekongress 00:00:00 Intro 00:00:45 Einstieg 00:01:32 Was ist Recovery? 00:05:00 Recoveryorientierte Begleitung in der Praxis 00:08:17 Die Geschichte von Recovery 00:14:00 Das Recovery-Spiel 00:15:48 Das CHIME-Modell 00:27:04 Hinderliche Faktoren bei der Umsetzung von Recovery 00:30:51 Abschließende Worte 00:33:56 Outro

  • S1 · E22
    February 24 · 1 hr 19 min

    Wenn Fürsorge zur Macht wird (#22)

    Macht. Machtmissbrauch. Ohnmacht. Kaum ein Thema ist in der psychiatrischen Versorgung so präsent – und gleichzeitig so sensibel. In dieser Folge von Yes We Care sprechen wir mit Dr. Stefan Scheydt über die unterschiedlichen Facetten von Macht in der psychiatrischen Pflege: Was ist Macht überhaupt? Wo wird sie im Alltag sichtbar – in Sprache, Strukturen, Entscheidungen? Wann wird aus professioneller Verantwortung problematische Machtausübung? Und wie erleben Pflegende selbst Momente von Ohnmacht? Anhand konkreter Praxissituationen diskutieren wir Spannungsfelder zwischen Fürsorge und Kontrolle, Schutz und Selbstbestimmung, Hierarchie und Beziehung. Unser Ziel ist keine einfache Bewertung, sondern Sensibilisierung: für Dynamiken, die oft subtil wirken – und gerade deshalb professionelle Reflexion brauchen. Eine differenzierte, nachdenkliche und praxisnahe Episode für alle, die psychiatrische Versorgung aktiv mitgestalten.

  • S1 · E21
    February 10 · 1 hr

    Befugniserweiterung für Pflegende? BEEP im Faktencheck (#021)

    In dieser Folge ordnen wir die Entstehung und Bedeutung des Gesetzes zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege (BEEP) ein. Wir zeigen, warum das ursprünglich geplante Pflegekompetenzgesetz (PKG) politisch scheiterte, wie seine Kerninhalte in das BEEP überführt wurden und welche Rolle Kabinettsbeschluss, Parlament und nachgelagerte Verträge dabei spielen. Im Fokus stehen die neuen rechtlichen Regelungen zur Pflegeprozessverantwortung (§ 15a SGB V), zur eigenverantwortlichen Heilkunde durch Pflegefachpersonen (§ 73d SGB V) sowie das Hilfsmittel-Privileg ohne ärztliche Verordnung. Wir erklären, welche Qualifikationen erforderlich sind, welche Fristen bis 2026 entscheidend werden und wo besondere Chancen entstehen – insbesondere auch in der psychiatrischen Versorgung. Die Folge bietet eine sachliche Einordnung dessen, was sich im Pflegealltag realistisch verändern kann – und was vorerst politische Ankündigung bleibt. Mehr Infos: Gesetz zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege | BMG 00:00:00 Intro & Einstieg 00:01:08 Wichtige Gesetze in der Pflege 00:07:12 Ursprung des BEEPs 00:19:42 Pflegeprozessverantwortung 00:26:55 Eigenverantwortliche Heilkunde 00:31:49 Evaluation bis 2029 00:36:30 Bedeutung für die einzelnen Settings 00:44:14 Entlastung oder mehr Aufwand? 00:47:57 Entbürokratisierung durch das Gesetz 00:50:03 Internationaler Vergleich 00:52:36 BEEP in Bezug auf die Definition des ICN 00:55:59 Chancen für die Psychiatrie 01:00:10 Was denkt Ihr über das neue Gesetz?

Showing 1–20 of 20 episodes