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Music

WDR 3 Meisterstücke

Westdeutscher Rundfunk

Eine unterhaltsame Reise durch das faszinierende Universum der klassischen Musik - für Liebhaber:innen und Neueinsteiger:innen. Michael Lohse und sein Team erzählen die Geschichten hinter den Meisterwerken: Pointen, Fakten, Hintergründe.

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Episodes20

  • Thursday · 13 min

    Paul Hindemith: Streichquartett Op. 16 – Neustart nach dem Krieg

    Lieblingskomponist Hindemith? Hört man selten. Sein Streichquartett op. 16 zeigt, wie ungerecht das ist: ein rebellisches Frühwerk voller Energie – und mit einem langsamen Satz, der unter die Haut geht. 1921 soll Paul Hindemiths Streichquartett op. 16 bei den ersten Donaueschinger Musiktagen uraufgeführt werden. Doch das vorgesehene Ensemble kneift: zu kompliziert, zu viel Probenarbeit. Also übernimmt Hindemith selbst die Bratsche, sein Bruder das Cello, zwei Geiger werden kurzfristig organisiert. Acht Tage später gelingt ein „donnernder Erfolg“ – und Hindemith schafft den Durchbruch. Das Quartett ist schroff, energiegeladen und hochexpressiv. Vor allem der langsame Satz räumt mit dem Vorurteil vom emotionslosen Hindemith gründlich auf. Wenn dir die Musik von Paul Hindemith gefällt, solltest du unbedingt auch Leoš Janáčeks Streichquartett „Kreutzersonate“ hören – ein fast zeitgleiches Werk. Oder Beethovens Streichquartett op. 132, dessen langsamer Satz zeigt, welche emotionale Wucht vier Instrumente entfalten können. Die passenden Folgen der WDR 3 Meisterstücke findest du in ARD Sounds. In dieser Folge spielen wir diese Aufnahme: Paul Hindemith Streichquartett op. 16 Kreuzberger Streichquartett (Telefunken, 1976) Leider ist diese Einspielung derzeit nicht auf Spotify verfügbar. Dort könnt ihr das Werk aber in einer starken Aufnahme mit dem Amar Quartett hören – jenem Ensemble, das den Namen von Hindemiths legendärer Quartettformation weiterträgt. Ihr findet das Album hier. Mehr Meisterstücke? Entdecke unser Archiv: ARD Sounds Fragen oder Vorschläge? Schreib uns: meisterstuecke@wdr.de Team hinter dieser Folge: Autor & Host: Michael Lohse Grafik: Marc Trompetter / WDR

  • July 23 · 13 min

    Richard Wagner: Die Walküre – Wenn Wotan wütend wird

    Göttervater Wotan will alles kontrollieren. Doch in Wagners „Walküre“ widersetzt sich ausgerechnet seine Lieblingstochter Brünnhilde – und aus dem Machtspiel des „Ring“ wird eine Familienkatastrophe mit Welthit. Die „Ring“-Tetralogie geht weiter: Ein Unwetter treibt Siegmund in Hundings Haus. Dort verliebt er sich in Sieglinde – ohne zu wissen, dass sie seine Zwillingsschwester ist. Damit gerät auch Wotans Plan aus den Fugen: Seine Tochter Brünnhilde soll Siegmund fallen lassen, stellt sich aber gegen den Göttervater. Wagner verbindet in seinem 2. „Ring“-Teil Tabubruch, Macht- und Familienkonflikt mit einem dichten Netz aus Leitmotiven. Dazu kommen „Winterstürme“, Wälse-Rufe und der Walkürenritt: ein Opernthriller mit hoher Ohrwurmquote. Wenn dir die Musik von Richard Wagner gefällt, solltest du unbedingt auch „Das Rheingold“ hören – den ersten Teil des „Ring des Nibelungen“, in dem Wagners große Familiensaga um Macht, Besitz und Verrat beginnt. Oder „Tristan und Isolde“, wenn du erleben willst, wie Wagner Liebe und Begehren musikalisch bis an die Grenzen treibt. Die passenden Folgen der WDR 3 Meisterstücke findest du in ARD Sounds. In dieser Folge spielen wir diese Aufnahme: Richard Wagner: Der Ring des Nibelungen, Teil 2: Die Walküre Solistinnen und Solisten u. a. Birgit Nilsson, Régine Crespin, James King, Christa Ludwig, Hans Hotter und Gottlob Frick Wiener Staatsopernchor; Wiener Philharmoniker Georg Solti (Ltg.) (Decca) Höre dir hier das Album an. Mehr Meisterstücke? Entdecke unser Archiv: ARD Sounds Fragen oder Vorschläge? Schreib uns: meisterstuecke@wdr.de Team hinter dieser Folge: Autor: Christoph Vratz Host & Redaktion: Michael Lohse Grafik: Marc Trompetter / WDR

  • July 16 · 12 min

    Beethoven: Gassenhauer-Trio – Titan zum Mitpfeifen

    Beethoven als Hitverwerter: Für sein „Gassenhauer-Trio“ nimmt er einen Opern-Ohrwurm, den damals in Wien alle kennen. Heraus kommt Kammermusik mit Publikumsfaktor – leicht, witzig und trotzdem typisch Beethoven. Junger Komponist sucht Aufmerksamkeit: 1797 ist Beethoven in Wien vor allem als Pianist berühmt. Für sein „Gassenhauer-Trio“ greift er zu einem Hit aus Joseph Weigls Oper „Der Korsar aus Liebe“ und baut daraus neun Variationen für Klarinette, Cello und Klavier. Klingt nach gefälliger Unterhaltung? Nicht nur. Beethoven mischt Salon-Charme mit scharfen Kontrasten, virtuosem Klavierpart und spontaner Improvisationslust. Entertainer statt Titan – aber mit Ecken und Kanten. Wenn dir die dieses Trio gefällt, solltest du unbedingt auch Louise Farrencs Klarinettentrio oder Franz Schuberts Oktett hören. Beide zeigen, wie viel sinfonischer Ehrgeiz in Kammermusik stecken kann. Die passenden Folgen der WDR 3 Meisterstücke findest du in ARD Sounds. In dieser Folge spielen wir diese Aufnahme: Ludwig van Beethoven: Klaviertrio B-Dur, Op. 11 (“Gassenhauer”) Daniel Ottensamer (Klarinette), Stephan Koncz (Cello), Christoph Traxler (Klavier) (Decca) Höre dir hier das Album an. Mehr Meisterstücke? Entdecke unser Archiv: ARD Sounds Fragen oder Vorschläge? Schreib uns: meisterstuecke@wdr.de Team hinter dieser Folge: Host & Autor: Michael Lohse Grafik: Marc Trompetter / WDR

  • July 9 · 13 min

    Vicenzo Bellini: Norma – Priesterin zwischen den Fronten

    Oper zum Reinbeißen: Nach Bellinis „Norma“ ist sogar ein Pastagericht benannt. Die berühmteste Arie daraus kennt fast jeder – doch „Casta Diva“ ist mehr als schöne Melodie: vokales Krisenmanagement. Norma liebt den Feind, hat heimlich zwei Kinder mit ihm und soll gleichzeitig ihr Volk zum Aufstand gegen Rom führen. Schlechte Voraussetzungen für einen ruhigen Arbeitstag als Priesterin. In Bellinis Oper wird „Casta Diva“ deshalb nicht einfach zur schönen Mondschein-Arie, sondern zum politischen Ablenkungsmanöver: Norma predigt Frieden, weil Krieg ihre Familie zerstören und ihr Keuschheitsgelübde auffliegen lassen würde. Bellini macht aus Belcanto mehr als virtuosen Stimmglanz – jede Koloratur, jede schlichte Linie zeigt, wie diese Frau zwischen Amt, Liebe, Rache und Verantwortung fast zerreißt. Wenn dir die Musik von Vincenzo Bellini gefällt, solltest du unbedingt auch Donizettis „Lucia di Lammermoor“ hören – noch ein Belcanto-Extremfall mit einer Heldin im Ausnahmezustand. Oder Rossinis „Barbier von Sevilla“, wenn du erleben willst, wie virtuos und federnd italienische Oper kurz vor Bellini klingen kann. Die passenden Folgen der WDR 3 Meisterstücke findest du in ARD Sounds. In dieser Folge spielen wir diese Aufnahme: Vincenzo Bellini, Norma Joan Sutherland, Montserrat Caballé, Luciano Pavarotti, Samuel Ramey Welsh National Opera Chorus & Orchestra, Richard Bonynge (Decca) Höre dir hier das Album an. Mehr Meisterstücke? Entdecke unser Archiv: ARD Sounds Fragen oder Vorschläge? Schreib uns: meisterstuecke@wdr.de Team hinter dieser Folge: Autor: Nick-Martin Sternitzke Host & Redaktion: Michael Lohse Grafik: Marc Trompetter / WDR

  • July 2 · 13 min

    Anton Dvorák: 8. Sinfonie – böhmischer Sommertag

    Die 8 muss eine Glückszahl sein: Dvořáks 8. Sinfonie klingt nach Sonnenschein, Waldspaziergang und Melodien im Überfluss. Dabei beginnt dieses heitere Meisterstück ausgerechnet in Moll. Antonín Dvořák komponiert seine 8. Sinfonie 1889 auf seinem Sommersitz Vysoká südlich von Prag. Dort widmet er sich seinem Garten, seiner Taubenzucht – und den Melodien, die ihm, wie er schreibt, „nur so zufliegen“. Nach der eher strengen, tragischen 7. Sinfonie will Dvořák diesmal bewusst neue Wege gehen. Er hält sich zwar an die viersätzige Form, füllt sie aber mit überraschenden Wendungen, tänzerischen Momenten und färbt sie mit böhmischem Kolorit. Seinen Kollegen Johannes Brahms irritiert das, aber das Publikum tobt begeistert. Wenn dir die Musik von Antonín Dvořák gefällt, solltest du unbedingt auch seine Sinfonie „Aus der Neuen Welt“ hören. Oder Tschaikowskys 5. Sinfonie – wegen der großen Melodien und der slawischen Klangwelt, die Dvořák in dieser Zeit hörbar beschäftigt. Die passenden Folgen der WDR 3 Meisterstücke findest du in ARD Sounds. In dieser Folge spielen wir diese Aufnahme: Antonín Dvorák Sinfonie Nr. 8 G-Dur, op. 88 Berliner Philharmoniker, Claudio Abbado (Ltg.) (Sony Classical) Höre dir hier das Album an. Mehr Meisterstücke? Entdecke unser Archiv: ARD Sounds Fragen oder Vorschläge? Schreib uns: meisterstuecke@wdr.de Team hinter dieser Folge: Host & Autor: Michael Lohse Grafik: Marc Trompetter / WDR

  • June 25 · 13 min

    Hans Werner Henze: Voices – engagierter Einzelgänger

    Verbotene Bücher, vom eigenen Vater angezeigt: Hans Werner Henze weiß früh, was falsche Autorität bedeutet. In „Voices“ macht er daraus Musik als Widerstand – wild, unbequem und voller Stimmen aus aller Welt. Am 1. Juli 2026 wäre Hans Werner Henze 100 Jahre alt geworden. Als Jugendlicher liest er heimlich verbotene Literatur – bis ihn der eigene Vater bei der Polizei anzeigt. Diese Erfahrung prägt sein Verhältnis zu Kunst, Politik und Autorität. In „Voices“ vertont Henze Texte von Heberto Padilla, Ho Chi Minh, Bertolt Brecht und vielen anderen: Es geht um Zensur, Gefängnis, Revolution und Solidarität mit Unterdrückten. Begleitet werden die Singstimmen von einem kleinen Ensemble, das fast ein ganzes Klangmuseum bedient: rund 80 Instrumente, Transistorradio und Rugbypfeife inklusive. Heraus kommt eine wilde Protestmusik: solidarisch, skeptisch, grell – und nie auf Linie. Wenn dir die Musik von Hans Werner Henze gefällt, solltest du unbedingt auch Pierre Boulez’ „Le Marteau sans maître“ oder Dimitri Schostakowitschs 5. Sinfonie hören. Die passenden Folgen der WDR 3 Meisterstücke findest du in ARD Sounds. In dieser Folge spielen wir diese Aufnahme: Hans Werner Henze: Voices Sarah Walker (Mezzosopran) Paul Sperry (Tenor) The London Sinfonietta Hans Werner Henze (Ltg.) (Decca) Höre dir hier das Album an. Mehr Meisterstücke? Entdecke unser Archiv: ARD Sounds Fragen oder Vorschläge? Schreib uns: meisterstuecke@wdr.de Team hinter dieser Folge: Autor: Ben Süverkrüp Host & Redaktion: Michael Lohse Grafik: Marc Trompetter / WDR

  • June 18 · 13 min

    Chopin: Sonate b-Moll – der berühmteste Trauermarsch der Welt

    Kennedy, Churchill, Tito: Chopins Trauermarsch ist der Soundtrack für Staatsbegräbnisse. Dabei ist dieser Welthit nur die Single-Auskopplung einer Klaviersonate – rätselhaft, düster und alles andere als harmlos. Ein einziger Ton, ein gravitätischer Rhythmus – mehr braucht Chopin nicht, um einen ganzen Trauerzug in Bewegung zu setzen. Sein berühmter „Marche funèbre“ ist aber nur das Zentrum der b-Moll-Sonate op. 35. Um ihn herum baut Chopin ein düsteres Klavierdrama voller scharfer Kontraste: fiebrige Unruhe, tröstende Erinnerungen, erstarrter Schmerz – und am Ende fegt ein gespenstisches Mini-Finale vorbei, über das selbst Robert Schumann nur rätseln kann: „einer Sphinx gleich mit spöttischem Lächeln“. Wenn dir die Musik von Frédéric Chopin gefällt, solltest du unbedingt auch seine 24 Préludes op. 28 hören – mit dem berühmten „Regentropfen-Prélude“. Oder Beethovens „Pathétique“, an deren dramatischen Beginn Chopin in seiner b-Moll-Sonate anknüpft. Die passenden Folgen der WDR 3 Meisterstücke findest du in ARD Sounds. In dieser Folge spielen wir diese Aufnahme: Frédéric Chopin Sonate b-Moll op. 35 Andrei Gavrilov (Klavier) Höre dir hier das Album an. Mehr Meisterstücke? Entdecke unser Archiv: ARD Sounds Fragen oder Vorschläge? Schreib uns: meisterstuecke@wdr.de Team hinter dieser Folge: Host & Autor: Michael Lohse Grafik: Marc Trompetter / WDR

  • June 11 · 13 min

    Ferdinand Ries: Sinfonie Nr. 7 – Beethovens produktiver Sekretär

    Ein Leben im Schatten Beethovens: Ferdinand Ries war Schüler, Sekretär und Biograf des Genies. Aber seine 7. Sinfonie klingt nicht nach Fußnote – sondern nach einem Komponisten, der endlich selbst gehört werden will. Ferdinand Ries erledigt Botengänge für Beethoven, kopiert Noten und schreibt später an dessen Biografie mit. Kein Wunder, dass seine eigene Musik lange im Schatten des übermächtigen Lehrers steht. Dabei ist Ries ein brillanter Kopf: Pianist, Kosmopolit, Vielschreiber. In seiner 7. Sinfonie bündelt er all das – Beethovens Energie, Schuberts Farben, romantische Unruhe und Melodien, die sofort hängen bleiben. Das Verrückte: Zu Ries’ Lebzeiten wird das Werk vermutlich nie aufgeführt. Erst 2004 erscheint die Sinfonie im Druck. Wenn dir die Musik von Ferdinand Ries gefällt, solltest du unbedingt Beethovens 7. Sinfonie oder Schuberts „Große“ C-Dur-Sinfonie hören. Die passenden Folgen der WDR 3 Meisterstücke findest du in ARD Sounds. In dieser Folge spielen wir diese Aufnahme: Ferdinand Ries Sinfonie Nr. 7 a-Moll op. 181 Tapiola Sinfonietta, Janne Nisonen (Ltg.) (Ondine) Höre dir hier das Album an. Mehr Meisterstücke? Entdecke unser Archiv: ARD Sounds Fragen oder Vorschläge? Schreib uns: meisterstuecke@wdr.de Team hinter dieser Folge: Autor: Christoph Vratz Host & Redaktion: Michael Lohse Grafik: Marc Trompetter / WDR

  • June 5 · 13 min

    Mahler: Sinfonie Nr. 9 – Abgesang vor Alpenkulisse

    Ein Bauernhaus in Toblach, eine zugige Holzhütte – und Musik an der Grenze zum Unendlichen: Mahlers 9. Sinfonie klingt wie ein Abschied, aber auch wie ein letzter großer Liebesbrief an die Welt. Im Sommer 1909 zieht sich Gustav Mahler nach Toblach in den Dolomiten zurück. Nach etwa einem halben Jahr ist seine 9. Sinfonie fertig – ein Werk zwischen Naturerlebnis, Todesahnung und Aufbruch in die Moderne. Mahler komponiert wie besessen, löst vertraute Formen auf und wagt das Unerhörte: eine Sinfonie, die nicht triumphiert, sondern im Nichts verklingt. Für viele wird sie zum Testament des Komponisten. Mahler selbst spricht dagegen von einer „Bereicherung meiner kleinen Familie“. Nur ein Jahr später ist er tot … Wenn dir die Musik von Gustav Mahler gefällt, solltest du unbedingt auch sein „Lied von der Erde“ hören. Das Werk entsteht unmittelbar vor der 9. Sinfonie, umkreist ähnliche Themen und gilt vielen als ihr geistiger Vorläufer. Die passende Folge der WDR 3 Meisterstücke findest du in ARD Sounds. In dieser Folge spielen wir diese Aufnahme: Gustav Mahler Sinfonie Nr. 9 Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks Mariss Jansons (Ltg.) BR Klassik Höre dir hier das Album an. Mehr Meisterstücke? Entdecke unser Archiv: ARD Sounds Fragen oder Vorschläge? Schreib uns: meisterstuecke@wdr.de Team hinter dieser Folge: Autor: Christoph Vratz Host & Redaktion: Michael Lohse Grafik: Marc Trompetter / WDR

  • May 28 · 13 min

    Max Bruch: Violinkonzert – Gänsehaut in g-Moll

    One-Hit-Wonder der Klassik: Max Bruch schreibt mit seinem ersten Violinkonzert einen Welterfolg – und leidet den Rest seines Lebens darunter. Denn das Publikum will immer nur dieses eine Stück hören. Max Bruch ist Anfang 30, als ihm mit seinem Violinkonzert ein Volltreffer gelingt. Gemeinsam mit Star-Geiger Joseph Joachim feilt er jahrelang an dem Werk – heraus kommt ein Konzert voller Weltschmerz, großer Melodien und virtuoser Brillanz. Das Publikum ist begeistert, Bruch dagegen zunehmend genervt: „Ich kann dieses Konzert nicht mehr hören“, schimpft er später. Dabei schreibt er noch zwei weitere Violinkonzerte und jede Menge andere Musik. Doch gegen seinen Superhit kommt er nie mehr an. Wenn dir das Violinkonzert von Max Bruch gefällt, solltest du unbedingt auch Felix Mendelssohn Bartholdys Violinkonzert e-Moll hören. Die passende Folge der WDR 3 Meisterstücke findest du in ARD Sounds. In dieser Folge spielen wir diese Aufnahme: Max Bruch, Violinkonzert Nr. 1 g-moll, op 26 Jascha Heifetz (Violine), The New Symphony Orchestra of London, Sir Malcom Sargent (Dirigent) Höre dir hier das Album an. Mehr Meisterstücke? Entdecke unser Archiv: ARD Sounds Fragen oder Vorschläge? Schreib uns: meisterstuecke@wdr.de Team hinter dieser Folge: Autor & Host: Michael Lohse Grafik: Marc Trompetter / WDR

  • May 21 · 13 min

    Claude Debussy: Clair de Lune – magischer Mond über Bergamo

    Mondschein mit Ohrwurm-Garantie: Claude Debussys „Clair de Lune“ gehört zu den berühmtesten Klavierstücken der Welt. Dabei vergessen wir schnell, dass der Mond nur ein Teil einer viel größeren Klanglandschaft ist. Claude Debussy sucht Ende des 19. Jahrhunderts nach einem neuen Klang – und findet ihn zwischen javanischen Gamelan-Ensembles, französischem Barock und symbolistischer Dichtung. Aus diesen Einflüssen entsteht die „Suite bergamasque“ mit ihrem berühmten dritten Satz „Clair de Lune“. Debussy lässt Harmonien schweben und verwischt das Taktgefühl. Der Mondschein wird zum Evergreen – und überstrahlt den Rest der Suite fast vollständig. Wenn dir die Musik von Claude Debussy gefällt, solltest du unbedingt auch seine sinfonischen Skizzen „La Mer“ hören. Die passende Folge der WDR 3 Meisterstücke findest du in ARD Sounds. In dieser Folge spielen wir diese Aufnahme: Claude Debussy, Suite bergamasque Philippe Cassard (Klavier) Höre dir hier das Album an. Mehr Meisterstücke? Entdecke unser Archiv: ARD Sounds Fragen oder Vorschläge? Schreib uns: meisterstuecke@wdr.de Team hinter dieser Folge: Autor: Dominik Mercks Host & Redaktion: Michael Lohse Grafik: Marc Trompetter / WDR

  • May 14 · 13 min

    Johann Sebastian Bach: Englische Suiten - Tanzende Tasten

    „Germany, twelve points!“ Europa wächst musikalisch schon lange vor dem ESC zusammen. Johann Sebastian Bach macht in seinen „Englischen Suiten“ aus französischen, italienischen und deutschen Einflüssen ein barockes Feuerwerk. Warum Johann Sebastian Bachs „Englische Suiten“ englisch heißen, ist bis heute nicht ganz geklärt. Wahrscheinlich komponiert Bach sie für einen „vornehmen Engländer“, von dem später der erste Bach-Biograf berichtet. Sicher ist dagegen: Bach treibt die Kunst des Cembalos darin auf die Spitze. Allemande, Courante, Sarabande oder Gigue – Bach sammelt Tänze aus ganz Europa und macht daraus sechs hochvirtuose Suiten voller Kontraste. Und mitten in diesem barocken Sixpack versteckt Bach sogar seine eigenen Initialen. Wenn dir die Musik von Johann Sebastian Bach gefällt, solltest du unbedingt auch seine Brandenburgischen Konzerte hören. Die passende Folge der WDR 3 Meisterstücke findest du in ARD Sounds. In dieser Folge spielen wir diese Aufnahme: Johann Sebastian Bach Englische Suiten Nr. 1-6 András Schiff (Klavier) (Decca) Höre dir hier das Album an. Mehr Meisterstücke? Entdecke unser Archiv: ARD Sounds Fragen oder Vorschläge? Schreib uns: meisterstuecke@wdr.de Team hinter dieser Folge: Autor: Christoph Vratz Host & Redaktion: Michael Lohse Grafik: Marc Trompetter / WDR

  • May 7 · 13 min

    Peter Tschaikowsky: Pathétique - Requiem auf sich selbst

    Hat Tschaikowsky mit seiner 6. Symphonie seinen eigenen Nachruf komponiert? Die „Pathétique“ klingt wie ein musikalisches Requiem – und nur neun Tage nach der Uraufführung ist der Komponist tot. Tschaikowsky liebt seine 6. Symphonie „wie nie zuvor“ – und plant sie als Abschlusswerk seines Schaffens. Das Publikum muss sich bei der Uraufführung auf eine Überdosis Melancholie einstellen. Tschaikowsky durchzieht die Sätze mit Seufzermotiven und Todesahnungen. Die Musiker rätseln: „Was haben Sie nur getan?! Das ist doch ein Requiem, ein richtiges Requiem!“ Und tatsächlich: Kurz nach der Uraufführung 1893 stirbt Tschaikowsky überraschend an Cholera. Seitdem ranken sich Mythen um das Werk: musikalischer Abschiedsbrief, verschlüsseltes Bekenntnis oder doch nur tragischer Zufall? Wenn dir die „Pathétique“ von Peter Tschaikowsky gefällt, dann bist du jetzt bereit für seine längste Sinfonie: die Manfred-Sinfonie. Die passende Folge der WDR 3 Meisterstücke findest du auch in ARD Sounds. In dieser Folge spielen wir diese Aufnahme: Peter Tschaikowsky, Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 74 „Pathétique“ New York Philharmonic, Leonard Bernstein (Ltg.) (Deutsche Grammophon) Höre dir hier das Album an. Mehr Meisterstücke? Entdecke unser Archiv: ARD Sounds Fragen oder Vorschläge? Schreib uns: meisterstuecke@wdr.de Team hinter dieser Folge: Autor & Host: Michael Lohse Grafik: Marc Trompetter / WDR

  • April 30 · 13 min

    Franz Lehár: Das Land des Lächelns - Herzschmerz auf chinesisch

    Dieser Welthit überstrahlt alles: „Dein ist mein ganzes Herz“. Doch hinter der Arie steckt mehr als Operettenkitsch – Lehár erzählt von gescheiterter Liebe und einer Welt, die aus den Fugen gerät. Das Happy End ist aus der Mode gekommen. Da muss sich auch Operetten-Komponist Franz Lehár etwas Neues einfallen lassen, um die Massen ins Theater zu locken. Seine neuen Erfolgszutaten: ein exotischer Schauplatz, eine tragische Liebesgeschichte ohne Happy End und ein opernhafter Sound, der stellenweise an Puccini erinnert. Lisa und der chinesische Prinz Sou-Chong finden nicht zusammen, sie scheitern an kulturellen Grenzen. Uraufgeführt 1929, spiegelt das Werk eine Zeit im Umbruch – zwischen Welterfolg, Krise und politischer Katastrophe … Wenn du noch mehr Operetten entdecken willst, solltest du unbedingt auch Lehárs „Die lustige Witwe“ oder Johann Strauß’ „Die Fledermaus“ hören. Die passenden Folgen der WDR 3 Meisterstücke findest du auch in ARD Sounds. In dieser Folge spielen wir diese Aufnahme: Franz Lehár, Das Land des Lächelns Camilla Nylund (Lisa), Julia Bauer (Mi), Piotr Beczala (Prinz Sou-Chong), Alexander Kaimbacher (Graf Gustav von Pottenstein), Alfred Berg (Graf Lichtenfels), Theodor Weimer (Diener), Chor des Bayerischen Rundfunks, Münchner Rundfunkorchester, Ulf Schirmer (Ltg.) (cpo) Höre dir hier das Album an: Und hier kannst du die Original-Version von „Dein ist mein ganzes Herz“ mit dem legendären Tenor Richard Tauber anhören. Mehr Meisterstücke? Entdecke unser Archiv: ARD Sounds Fragen oder Vorschläge? Schreib uns: meisterstuecke@wdr.de Team hinter dieser Folge: Autor: Nick-Martin Sternitzke Host & Redaktion: Michael Lohse Grafik: Marc Trompetter / WDR

  • April 23 · 13 min

    Mozart: Sonata facile – für Profis zu schwer

    Tapetenwechsel für den Kopf: Mozart komponiert seine C-Dur-Klaviersonate in einer Zeit des Umbruchs. Sie ist ein Meisterwerk der musikalischen Ökonomie und eine Herausforderung - selbst für Profis! Wien, 1788. Mozart muss sich neu aufstellen. Sein Vater ist gestorben, die Beziehung zu seiner Schwester Nannerl abgekühlt. Damit die Ideen wieder aus ihm heraussprudeln, kündigt er seine Wiener Stadtwohnung und zieht in die Vorstadt: Hier hat er mehr Muße zum Arbeiten. Der Tapetenwechsel zahlt sich aus, Mozart ist produktiv wie lange nicht. Er komponiert die C-Dur-Klaviersonate – maximal ökonomisch, keine Note ist überflüssig. Wie Mozart hier den Prototypen einer Klaviersonate entwirft, erklärt Michael Lohse in dieser Folge. Wenn dir die Musik von Wolfgang Amadeus Mozart gefällt, solltest du unbedingt auch seine Sonate A-Dur KV 331 mit dem berühmten „Türkischen Marsch“ oder seine Opern „Die Zauberflöte“ und „Le nozze di Figaro“ hören. Die passenden Folgen der WDR 3 Meisterstücke findest du auch bei ARD Sounds. In dieser Folge spielen wir diese Aufnahme: Wolfgang Amadeus Mozart Klaviersonate C-Dur KV 545 Maria Joao Pires (Klavier) [Deutsche Grammophon] Höre dir hier das Album an. Die Version der Swingle Singers findest du hier. Mehr Meisterstücke? Entdecke unser Archiv: ARD Sounds Fragen oder Vorschläge? Schreib uns: meisterstuecke@wdr.de Team hinter dieser Folge: Autor: Christoph Vratz Host: Michael Lohse Grafik: Marc Trompetter / WDR

  • April 16 · 14 min

    Giacomo Puccini: Turandot – Traumatisierte Prinzessin

    Jahrelang ignoriert - dann der Triumph: 1849 feiert Louise Farrenc mit ihrer 3. Sinfonie in Paris einen Sensationserfolg. Und plötzlich kommt niemand mehr an ihr vorbei. Turandot rächt sich stellvertretend für ihre Vorfahrinnen, denen Mord und Vergewaltigung widerfahren sind. Dass schließlich ein fremder Prinz alle Rätsel löst und ihr Herz erweicht, ist zwar ein märchentauglicher Schluss, aber psychologisch kaum motiviert. Der Komponist Giacomo Puccini erkennt das Problem und lässt seine Librettisten immer wieder am Textbuch feilen. Richtig zufrieden ist er nie – und stirbt schließlich, ohne den Schluss komponiert zu haben. Musikalisch hat Puccini jedoch alles aufgefahren, was er aus der italienischen Operntradition gelernt hat und was das 20. Jahrhundert zu bieten hat: schroffe Strawinsky-Akzente, schwebende Debussy-Klänge, monumentale Breitwand-Sounds und einen der größten Hits der Operngeschichte. Das sind beste Voraussetzungen für eine weltweite Erfolgsgeschichte, die auch 100 Jahre nach der Uraufführung nicht auserzählt ist. Wenn dir die Musik von Giacomo Puccini gefällt, solltest du unbedingt seine Oper „La Bohème“ hören. – Du hast Lust auf noch mehr monumentale Oper? Dann höre dir Giuseppe Verdis „Aida“ an. Die passenden Folgen der WDR 3 Meisterstücke findest du auch in ARD Sounds. In dieser Folge spielen wir diese Aufnahme: Giacomo Puccini, Turandot Joan Sutherland (Turandot), Luciano Pavarotti (Calaf), Montserrat Caballé (Liù), Nikolaj Gjaurow (Timur), London Philharmonic Orchestra, John Alldis Choir, Wandsworth School Boy’s Choir, Zubin Mehta (Ltg.) [Decca] Höre dir hier das Album an. Mehr Meisterstücke? Entdecke unser Archiv: ARD Sounds Fragen oder Vorschläge? Schreib uns: meisterstuecke@wdr.de Team hinter dieser Folge: Autor & Host: Michael Lohse Grafik: Marc Trompetter / WDR

  • April 9 · 13 min

    Louise Farrenc: 3. Sinfonie - Feuer und Finesse

    Jahrelang ignoriert – dann der Triumph: 1849 feiert Louise Farrenc mit ihrer 3. Sinfonie in Paris einen Sensationserfolg. Und plötzlich kommt niemand mehr an ihr vorbei. Louise Farrenc behauptet sich in einer von Männern dominierten Musikwelt – mit Können, das selbst Kritiker verstummen lässt. Schumann und Joachim fördern sie, doch das Pariser Spitzenorchester ignoriert sie lange. Erst 1849 wendet sich das Blatt: Die Uraufführung ihrer 3. Sinfonie wird ein Triumph. Farrenc überzeugt mit klassischer Form – und einer eigenen, sprühenden Musiksprache jenseits bloßer Beethoven-Nähe. Wenn dir die Musik von Louise Farrenc gefällt und du noch mehr Komponistinnen aus dem 19. Jahrhundert kennenlernen möchtest, solltest du unbedingt Fanny Mendelsohns Ostersonate oder Clara Schumanns Klaviertrio hören. Die passenden Folgen der WDR 3 Meisterstücke findest du auch in der ARD Audiothek. In dieser Folge spielen wir diese Aufnahme: Louise Farrenc, Sinfonie Nr. 3 g-Moll Insula Orchestra, Laurence Equilbey (Ltg.) Erato Höre dir hier das Album an. Mehr Meisterstücke? Entdecke unser Archiv: ARD Audiothek Fragen oder Vorschläge? Schreib uns: meisterstuecke@wdr.de Team hinter dieser Folge: Autor & Host: Michael Lohse Grafik: Marc Trompetter / WDR

  • April 2 · 13 min

    Ludwig van Beethoven: Missa solemnis – sein größtes Werk

    Missa solemnis heißt wörtlich „feierliche Messe“. Doch Beethoven macht aus seiner Messe mehr als Kirchenmusik: ein gewaltiges Werk zwischen Andacht und Zweifel – Krieg und Frieden. Beethoven lässt es in seiner Missa Solemnis krachen: Militärfanfaren, Schlachtenlärm, grausame Wirklichkeit. Im letzten Satz weicht das Getöse einer Friedensbotschaft: „Bitte um äußeren und inneren Frieden“, notiert Beethoven über die Noten. Mehr als vier Jahre ringt er mit der Komposition, fertigt mehr Skizzen an als je zuvor. „Er sah aus, als habe er soeben einen Kampf auf Leben und Tod bestanden“, beobachtet Beethovens Assistent. Was treibt den Komponisten an? Wenn dir die Musik von Ludwig van Beethoven gefällt, solltest du unbedingt seine Frühlingssonate oder die Pastorale hören. Die passenden Folgen der WDR 3 Meisterstücke findest du auch in der ARD Audiothek. In dieser Folge spielen wir diese Aufnahme: Ludwig van Beethoven, Missa Solemnis D-Dur Op. 123 Höre dir hier das Album an. Mehr Meisterstücke? Entdecke unser Archiv: ARD Audiothek Fragen oder Vorschläge? Schreib uns: meisterstuecke@wdr.de Team hinter dieser Folge: Autor & Host: Michael Lohse Grafik: Marc Trompetter / WDR

  • March 26 · 12 min

    Leonard Bernstein: Candide – Voltaire am Broadway

    „Wir leben in der besten aller möglichen Welten“, lernt Candide von seinem Lehrer – bevor ihn Kriege und Naturkatastrophen um die Welt treiben. Ist das wirklich die beste aller Welten? Leonard Bernstein stellt diese Frage in seiner fetzigen Broadway-Operette „Candide“. Mit Ende dreißig arbeitet Bernstein an einem Musiktheater über die gesellschaftlichen Missstände seiner Zeit: Armut, Zensur, Migration und Verfolgung. Parallel entstehen „Candide“ und „West Side Story“ – zwei Werke, die musikalisch kaum gegensätzlicher sein könnten. Angesagte lateinamerikanische Modetänze und jazzige Synkopen speist Bernstein in seine „West Side Story“-Partitur ein und „Candide“ macht dagegen eine stilistische Rolle rückwärts Warum er dafür ausgerechnet die Form der Operette wählt und kein Musical komponiert, hat gute Gründe ... Wenn dir die Musik von Leonard Bernstein gefällt, solltest du unbedingt auch seine Serenade nach Platons „Symposion“ hören. Du möchtest mehr Operetten entdecken? Dann wäre „Die lustige Witwe“ von Franz Lehár oder „Die Fledermaus“ von Johann Strauß Sohn auch etwas für dich. Die passenden Folgen der WDR 3 Meisterstücke findest du auch in der ARD Audiothek. In dieser Folge spielen wir diese Aufnahme: Leonard Bernstein, Candide [1989] Jerry Hadley, June Anderson, Christa Ludwig, Adolph Green, Nicolai Gedda, Della Jones, London Symphony Orchestra, Leonard Bernstein (Ltg.) Deutsche Grammophon Höre dir hier das Album an. Mehr Meisterstücke? Entdecke unser Archiv: ARD Audiothek Fragen oder Vorschläge? Schreib uns: meisterstuecke@wdr.de Team hinter dieser Folge: Autor: Nick-Martin Sternitzke Host & Redaktion: Michael Lohse Grafik: Marc Trompetter / WDR

  • March 19 · 13 min

    Franz Schubert: Oktett D 803 – große Sinfonie für 8 Solisten

    Was ist besser: das Original oder das Remake? Meistens natürlich das Original. Aber in diesem Fall ist Schuberts Remake von Beethovens Septett alles andere als eine uninspirierte Kopie – es ist furios. Schubert schreibt sein Oktett als Hommage an Beethovens populäres Septett und tritt damit zugleich in Konkurrenz zu seinem großen Vorbild. Das Wiener Publikum kennt die Vorlage genau, erkennt Zitate und wird immer wieder überrascht, wenn Schubert anders abbiegt: Er beginnt – frech – einen Ton höher als Beethoven und macht dann etwas ganz Eigenes daraus. Verehrung oder Kampfansage? Beides zugleich: Schubert verneigt sich vor Beethoven – und zeigt selbstbewusst, dass er in derselben Liga spielt. Wenn dir die Musik von Franz Schubert gefällt, solltest du unbedingt seine 8. Sinfonie oder seine „Unvollendete“ hören. Die passenden Folgen der WDR 3 Meisterstücke findest du auch in der ARD Audiothek. In dieser Folge spielen wir diese Aufnahme: Franz Schubert Oktett D 803 Gidon Kremer, Isabelle van Keulen, Tabea Zimmermann, David Geringas, Alois Bosch, Edurad Brunner, Radovan Vlatković, Klaus Thunemann (Deutsche Grammophon) Höre dir hier das Album an. Mehr Meisterstücke? Entdecke unser Archiv: ARD Sounds Fragen oder Vorschläge? Schreib uns: meisterstuecke@wdr.de Team hinter dieser Folge: Autor: Ben Süverkrüp Host & Redaktion: Michael Lohse Grafik: Marc Trompetter / WDR