
Reger: Mozart-Variationen – Mozart à la Reger
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show notes
„Man kann nicht immer schweren, dunklen Bordeaux trinken“, findet Max Reger – und greift zu Mozart. Seine Mozart-Variationen zeigen den vermeintlichen Schwergewichtler von seiner leichtesten Seite.
Max Reger gilt bis heute als schwer zugänglich: dichte Harmonien, verschachtelte Linien, viel Gewicht. Für seine Mozart-Variationen op. 132 nimmt er das grazile Anfangsthema aus Mozarts A-Dur-Sonate KV 331 und zeigt, dass er auch anders kann. In neun Variationen verwandelt er den vertrauten Einfall immer wieder neu; im Finale huldigt eine Doppelfuge zusätzlich seinem großen Vorbild Bach. Entstanden ist das Werk während einer Kur – trotz ärztlichen Komponierverbots. Reger wollte „eine Partitur voller Grazie“ und „ohne Erdenschwere“ schreiben. Genau das gelingt ihm.
Wenn dir die Musik von Max Reger gefällt, solltest du unbedingt auch sein Klavierkonzert f-Moll hören – dort zeigt sich der Komponist von seiner monumentalen Seite. Oder Bachs „Kunst der Fuge“, die ebenfalls mit dem Vorurteil aufräumt, Kontrapunkt sei trockene Schreibtischmusik. Die passenden Folgen der WDR 3 Meisterstücke findest du in ARD Sounds.
In dieser Folge spielen wir diese Aufnahme:
Max Reger: Variationen und Fuge über ein Thema von Mozart op. 132
Staatskapelle Dresden
Herbert Blomstedt, Leitung
(Profil)
Höre dir hier das Album an.
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Team hinter dieser Folge:
Autor: Christoph Vratz
Host & Redaktion: Michael Lohse
Grafik: Marc Trompetter / WDR





