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Talk mit Thees

SWR3, Kristian Thees

Kristian Thees kitzelt die besonderen Geschichten aus Stars, Promis und anderen faszinierenden Menschen heraus. Die neuesten Interviews gibt's immer dienstags und donnerstags.

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Episodes628

  • January 27 · 1 hr 24 min

    Tijan Njie: „Ich habe Angst vor Friedhöfen“

    Tijan Njie ist Model und Schauspieler. In der RTL-Serie „Alles was zählt“ verkörperte er über mehrere Jahre die Rolle des Moritz Brunner. Große Aufmerksamkeit im Kino erhielt er für seine Darstellung des Robert Pilatus im Milli-Vanilli-Biopic „Girl You Know It’s True“. Wir sprechen noch einmal darüber, wie er sich auf diese tragische Rolle vorbereitet hat. Rob Pilatus war einer der beiden Künstler, die für Milli Vanilli auf der Bühne standen – bis schließlich bekannt wurde, dass Produzent Frank Farian die Songs hatte einsingen lassen. Ein Skandal, der weltweit für Schlagzeilen sorgte und schließlich zur Rückgabe des Grammy führte. Mit bemerkenswerter Offenheit spricht Tijan über seine Familie: über einen Vater, der meist abwesend war und zu dem kaum Kontakt besteht, aber auch über eine Halbschwester, die vor sechs Jahren überraschend in sein Leben trat. Tijan ist ein echter Fußballjunkie. Er spielte viele Jahre beim SC Herford und ist seit seiner Kindheit leidenschaftlicher Fan des Arsenal FC. Warum er erst vor kurzem zum allerersten Mal in einem Stadion in London war, erzählt er ebenfalls – eine besondere Geschichte, die er hier in diesem Podcast teilt. Podcasttipp: „Die Ernährungs-Docs – Essen als Medizin“

  • January 22 · 1 hr 17 min

    Fredy Gareis: „Beim Reisen bin ich am meisten ich selbst“

    Fredy Gareis wurde in Kasachstan geboren und kam im Alter von zwei Jahren nach Deutschland. Mittlerweile ist er große Teile des Jahres auf Reisen und schreibt darüber in Büchern wie „100 Gramm Wodka“, „König der Hobos“ und „Vier Räder, Küche, Bad“. Nach Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine beschloss Fredy Gareis, die Länder an der östlichen Grenze der EU und der NATO zu bereisen. Er reiste mit dem Zug, per Anhalter und zu Fuß von Kirkenes bis an den Bosporus, von der Arktis bis nach Istanbul. Er wollte selbst sehen, „wie es den Menschen geht, die Russland als direkten Nachbarn haben und mehr Erfahrung mit Besatzung besitzen“, und wie sie mit der neuen Situation umgehen. Hier erzählt er von einigen dieser besonderen Menschen, denen er begegnet ist – darunter ein Komponist aus der Slowakei, der ein großer Putin-Fan ist und seine Dienste anbieten wollte, sowie eine 96-jährige Frau, die im Alter von 13 Jahren in ein Arbeitslager nach Sibirien verschleppt wurde. Auch die Geschichte seiner eigenen Familie fließt ein: Sowohl seine Mutter als auch seine Großmutter waren in Sibirien in Arbeitslagern inhaftiert. Auf der Suche nach Antworten und nach einem besseren Verständnis seiner eigenen Geschichte reiste Fredy Gareis selbst nach Russland und Kasachstan. Podcasttipp: „Zwischen Hamburg und Haiti“

  • January 20 · 1 hr 16 min

    Sharon Battiste: „Das Leben ist trotz dieser Krankheit lebens- und liebenswert“

    Sharon Battiste ist Model und Fernsehpersönlichkeit. Mehrere Jahre war sie Teil des Hauptcasts der RTL-II-Seifenoper „Köln 50667“. 2022 stand sie als Protagonistin der RTL-Realityshow „Die Bachelorette“ im Mittelpunkt. Im selben Jahr nahm sie an „Let’s Dance“ teil. Ihre Präsenz im Fernsehen und in den sozialen Medien nutzt sie für eine wichtige Botschaft. Sharon Battiste leidet an kreisrundem Haarausfall und gibt dieser Krankheit Sichtbarkeit. Inzwischen trägt sie eine Glatze. Ihr offener Umgang damit soll anderen Betroffenen Mut machen. In diesem Podcast erzählt sie, wie schwer es für sie selbst war, den Haarausfall zu akzeptieren und öffentlich dazu zu stehen. Für ihr Outing wählte sie einen ganz besonderen Moment: mitten in der Staffel von Die Bachelorette. Auch von der großen Angst davor berichtet sie sehr ehrlich. Natürlich spricht sie auch über den Moment, in dem sie sich zur Rasur entschlossen hat. Ein besonderer Tag, der für sie einen Neuanfang markierte und wieder Leichtigkeit in ihr Leben brachte. Eine warmherzige, offene und humorvolle Begegnung. Podcasttipp: „Schicksal - der SR 1-Podcast über das Leben“

  • January 15 · 1 hr 14 min

    Nils Mohl: „Ich halte den Tod nach wie vor für eine Sache, die auf mich nicht zutrifft“

    Nils Mohl aus Hamburg-Jenfeld ist einer der renommiertesten Jugendbuchautoren Deutschlands. 2024 wurde er mit dem „James Krüss Preis für internationale Kinder- und Jugendliteratur“ ausgezeichnet. Den Durchbruch hatte er mit „Es war einmal Indianerland“, das auch fürs Kino verfilmt wurde. Der Jugendroman ist in einem realistischen Milieu angesiedelt, das er aus seiner eigenen Kindheit und Jugend in Hamburg-Jenfeld kennt – einer Zeit, in der Plattenbauten einen wesentlich besseren Ruf hatten als heute. Warum das so war, erzählt Nils hier. Das Tollste aber an Nils, sagt Kristian, sind seine originellen Gedichte. Etwa die Montagsgedichte, die er jede Woche bei Instagram postet. So wie dieses hier: weil die welt baden geht schluss mit gezänk hier ein geschenk mr president da die zeit ja rennt: schuhe aus zement Warum Nils alle Gedichte klein schreibt, auch das erfahrt ihr hier. Podcasttipp: „10 Augenblicke / Eine Hörspielserie über weibliche Lust“

  • January 13 · 1 hr 16 min

    Annette Hess: „Ich mag es im Film eher dreckig und schmutzig“

    Annette Hess ist eine der erfolgreichsten Drehbuchautorinnen in Deutschland. Sie ist die Erfinderin der TV-Serien „Weissensee“ und „Ku’damm 56/59/63“ sowie der aktuellen Staffel 77. Sie wurde mit dem Grimme-Preis und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Mit „Ku’damm“ sollte eigentlich schon nach der ersten Staffel Schluss sein. Was sie dann doch überzeugt hat, erzählt sie hier. Außerdem sprechen wir über einige wilde Zeiten von Annette und über Jugenderinnerungen, die ihre Drehbücher oft beeinflusst haben. Ihr erfahrt zudem, welchem Ausnahmeschauspieler Annette früher Marmeladenbrötchen geschmiert hat und welche Szene mit David Bowie sie sich für die neue Ku’damm-Staffel ausgedacht hatte. Podcasttipp „DNA des Ostens“

  • January 8 · 1 hr 45 min

    Hans Sigl: „Ich bin kein Vorsatz-Typ. Vorsätze sind Ausdruck einer schwachen Willenskraft.“

    Seit fast 20 Jahren verkörpert Hans Sigl mit großem Erfolg die Titelrolle des Bergdoktors – eine der erfolgreichsten Serien im deutschen Fernsehen. Kristian war es wichtig, Hans einmal etwas anderes zu bieten. Konnte er ihn für einige seiner Lieblingsgedichte begeistern? Gelingt es ihm, der auch als Entertainer mit Soloprogrammen und Lesungen unterwegs ist, zum Poetry Nerd zu machen? Was Hans Sigl zu einem besonders spannenden Gast macht: Er nimmt jede Challenge an. So auch diese – selbst ein Gedicht zu verfassen. Ein sogenanntes Elfchen. Natürlich geht es auch um den Bergdoktor: Wie erlebt er die Situation, wenn Kolleg:innen gegen ihren Willen aus einer Serie herausgeschrieben werden? Eine sehr unterhaltsame Begegnung über 1001 Themen – klug, persönlich und offen. Podcasttipp „Bergfreundinnen“: https://www.ardaudiothek.de/sendung/bergfreundinnen/urn:ard:show:95449e1fc5c91446/

  • January 6 · 1 hr 16 min

    Checker Tobi (Tobi Krell): „Ich bin in der glücklichen Situation, in einer Blase aus Liebe und Dankbarkeit zu existieren“

    Für viele Kinder ist Tobi Krell der Größte. Weil er als „Checker Tobi“ seit 13 Jahren im TV und in Kinofilmen Sachen rausfindet – vom Weltraum bis zur Steinzeit. Er stürzt sich dafür am Bungee-Seil vom Felsen, quetscht sich in eine alte Römerrüstung oder lässt sich in einer Hochspannungsanlage vom Blitz treffen. Er erklärt kindgerecht und mit Begeisterung in seiner fröhlichen, verspielten und authentischen Art. Deswegen lieben ihn nicht nur alle, die in den letzten 13 Jahren Kinder waren, sondern auch deren Eltern. Im Gespräch mit Krissi Thees erzählt Toni vom „Checker-Tobi-Kinofilm 3“ und warum Madagaskar von oben aussieht, als würde es weinen. Ihr erfahrt außerdem, warum er ohne die Stuttgart-21-Proteste vermutlich nie der „Checker“ geworden wäre.

  • January 1 · 1 hr 18 min

    Markus Majowski: „Ich musste aufhören – sonst wäre ich gestorben“

    Schauspieler Markus Majowski wurde einer breiten Öffentlichkeit vor allem als Werbegesicht eines großen Telekommunikationsunternehmens bekannt. Später folgten Rollen in Formaten wie „Die dreisten Drei“ oder der Serie „Der letzte Zeuge“. Heute arbeitet Majowski vielseitig – vor und hinter der Kamera. Zudem veröffentlichte er den Roman „Maria und Yasemin – Die Feuer von Teheran“, der Spionageelemente mit einer Liebesgeschichte verbindet. Auch persönlich hat Markus Majowski einen besonderen Weg hinter sich. Es gab wilde Jahre, geprägt von Alkohol und Drogen. Gerade noch rechtzeitig zog er damals die Reißleine. Seitdem teilt er seine Erfahrungen offen, um anderen zu helfen. Eine sehr offene, ehrliche und zugleich humorvolle Begegnung. Podcasttipp: „Fast Food – Long Story“

  • Dec 30, 2025 · 56 min

    Bernd Gieseking: „Ich habe mit 60 mein Seepferdchen gemacht“

    Bernd Gieseking ist Ostwestfale, gelernter Zimmermann, Autor, Satiriker und Kabarettist. Mit seinen Bühnenprogrammen tourt er seit vielen Jahren durch Deutschland. Er schreibt Kolumnen, unter anderem für die taz, und Bücher wie „Finne dich selbst!“ und „Das kuriose Ostwestfalen-Buch“. In dem Buch Seepferdchen mit 60 beschreibt er ein Projekt, auf das er zunächst überhaupt keine Lust hatte: Er hat sich – samt Übergewicht – fit gemacht für eine Wanderung auf die Zugspitze, weil das der Lebenstraum seiner Partnerin war. Podcasttipp: „Unheimliche Heimat – Gruselgeschichten auf der Spur“

  • Dec 25, 2025 · 1 hr 15 min

    Patricia Kelly: „Ich muss nicht Everybody’s Darling sein“

    Patricia Kelly war die Zweitälteste der Kelly Family, die als singendes Familienensemble mit großem Erfolg durch ganz Europa tourte. Nach dem Tod ihrer Mutter musste sie im Alter von 14 Jahren das Kochen für alle übernehmen. Was zunächst eine reine Pflicht und enorme Verantwortung war, entwickelte sich mit der Zeit zu einer echten Leidenschaft. In einem biografischen Kochbuch hat sie jene Rezepte gesammelt, die sie auf ihrem Weg begleitet haben – verbunden mit Geschichten und Emotionen, mal berührend, mal humorvoll. Es ist ein Gespräch voller Herz, Humor und Offenheit. Patricia Kelly spricht dabei auch über schwierige Kapitel ihres Lebens. Wie war es, als junges Mädchen eine so große Verantwortung zu tragen? Sie erzählt von einer Jugend, die sie nie hatte – und davon, was ein solcher Lebensweg mit einem Menschen macht. Unser Podcasttipp der Folge ist: Baborie & Rakers – Was war los gewesen? https://www.ardaudiothek.de/sendung/baborie-und-rakers-was-war-los-gewesen/urn:ard:show:ae22215d2ae085cf/

  • Dec 23, 2025 · 1 hr 8 min

    Denis Moschitto: „Wenn man den ganzen Tag gut behandelt wird, dann behandelt man auch andere gut“

    Bekannt wurde Denis Moschitto durch Filme wie Kebab Connection, Süperseks sowie Chiko von Fatih Akin, in dem er die Hauptrolle spielte. Außerdem war er in 1½ Ritter – Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde zu sehen. Heute ist Denis Moschitto der neue Tatort-Ermittler an der Seite von Wotan Wilke Möhring. Er verkörpert einen IT-affinen Fahnder – einen echten Nerd, der sich in jedes System hineinhacken kann. Warum ihm diese Welt bereits in seiner Jugend vertraut war, erzählt er im Gespräch. Genau wie seine Figur bezeichnet auch er sich selbst als Nerd. Eine seiner großen Leidenschaften gilt der japanischen Sprache. Seit vielen Jahren lernt er intensiv Japanisch und beschäftigt sich mit den Besonderheiten der Sprache. Gemeinsam sprechen wir über spezielle japanische Begriffe, die es ausschließlich dort gibt. Aufgewachsen ist er in einem Kölner Arbeiterviertel. Sein Vater stammt aus Italien, seine Mutter aus der Türkei. Schon früh stand für ihn fest, dass er Schauspieler werden wollte – auch wenn er zwischendurch Philosophie studierte, ein Fach, das ihn bis heute begeistert. Mal sehen, ob Denis es schafft, euch für Arthur Schopenhauer zu gewinnen. Hier geht's zum Podcasttipp der Woche: Barmbek Bump - Prange vs. Rohde https://1.ard.de/barmbekbump?cp

  • Dec 18, 2025 · 1 hr 13 min

    Ina Reni Alexandrow (@peachyonthegram): „Ich war davor nicht die Lustige“

    Ina Reni Alexandrow ist als Sängerin unter dem Künstlernamen Peachy bekannt. Als @peachyonthegram erfand sie 2025 die Comedy „vorgesetzt“ und ging damit auf Instagram und YouTube steil. Darin spielt sie verschiedene Frauen in einem Büro, die unterschiedlichen Generationen angehören und sich zu diversen Themen austauschen oder gegenseitig nerven. Wie die Singer-Songwriterin mit einem Masterabschluss in Wirtschaft 2025 plötzlich zu einem der Shootingstars auf Instagram wurde, hört ihr hier. Podcasttipp: „Seelenfänger“

  • Dec 16, 2025 · 1 hr 21 min

    Clara Lösel: „Langeweile ist eigentlich die größte verborgene Macht, die wir haben“

    Gedichte haben Clara Lösel bekannt gemacht. Sie möchte Menschen für Lyrik begeistern und gilt als Deutschlands erfolgreichste Poetry-Künstlerin. 378.000 Menschen folgen ihr auf Instagram, auf TikTok sind es mehr als 150.000. Über diese beiden Kanäle erreicht sie monatlich zwischen 15 und 20 Millionen Nutzerinnen und Nutzer mit ihren Gedichtvideos. Ihre Themen sind Gesellschaftskritik, Liebeskummer und Freundschaft. Damit spricht sie generationenübergreifend vielen Menschen aus dem Herzen. Der Zuspruch und der Erfolg – inzwischen geht sie mit ihren Texten auf Tour – können einen Menschen sehr schnell überfordern. Wie sie versucht, diese Lawine des Erfolgs in den Griff zu bekommen, und wie sie aber auch mit Hass umgeht, erzählt sie hier. Podcasttipp: Sound Art - ARD Klangkunst und Ars Acustica

  • Dec 11, 2025 · 1 hr 25 min

    Zarah Bruhn: „Digitale Demokratie hat die Chance, eine Sprunginnovation zu sein“

    Zarah Bruhn ist eine Sozialunternehmerin und Visionärin. Sie gründete 2016 „socialbee“, um Geflüchtete nachhaltig in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren. Von 2022 bis 2025 war Zarah Bruhn Beauftragte für Soziale Innovation im Bundesbildungsministerium. Heute ist sie bei der Bundesagentur für Sprunginnovationen tätig – auf der Suche nach gesellschaftlichen Durchbrüchen. Wie so etwas ganz konkret aussehen kann, erzählt sie hier in diesem Podcast. Wir sprechen auch über ihren bemerkenswerten Weg. Denn angetreten ist sie damals als Wirtschaftsstudierende, um als Investmentbankerin das große Geld zu machen und schnelle Autos zu fahren. Wann das große Umdenken kam, erfahrt ihr hier. Sie berichtet außerdem, wie Technologie die Demokratie in Deutschland stärken kann und welches spannende Projekt schon bald Staat und Bürger näher zusammenbringen soll. Podcasttipp: „Der zweite Gedanke“

  • Dec 9, 2025 · 1 hr 14 min

    Florian Schroeder: „Ich glaube, dass vieles in der Biografie eines Menschen aus einem Mangel heraus entsteht“

    Seit mehr als 20 Jahren ist Florian Schroeder mit seinen Bühnenprogrammen auf Tour und steht als Moderator regelmäßig vor der Kamera. Er ist ein begnadeter Satiriker und hat einen messerscharfen Verstand. In seinem Buch „Happy End“ macht er sich auf die Suche: Was macht Menschen glücklich – und wo bilden sie es sich nur ein? Er besucht ein Life-Coaching, einen Kuschelkurs, probiert LSD, tauscht Freundschaftsbändchen mit Swifties und tanzt mit einem 80-Jährigen im Berghain. Hier hört ihr, wie der Trip gelaufen sind. Außerdem spricht Kristian mit Florian über die Zeit, als Florian ihn noch heimlich nachts unter der Bettdecke im Radio gehört hat. Podcasttipp: „Y-Kollektiv – Der Podcast“

  • Dec 4, 2025 · 1 hr 16 min

    Sara Gmuer: „Ich habe früher in alle Richtungen ausgeteilt – auch gegen Frauen“

    Sara Gmuer hat gleich zwei der schönsten Romane dieses Jahres veröffentlicht: „Achtzehnter Stock“ und „Karizma“. In beiden Romanen konnte sie auf eigene Erlebnisse zurückgreifen. Sie ist in der Schweiz groß geworden und war schon so vieles: Punkmädchen, Schauspielerin, Model, Werbetexterin, Rapperin – nun Autorin. Ihr erfahrt, wie sie selbst in einer männerdominierten Szene zum Rappen kam und warum sie einen Plattenvertrag abgelehnt hat. Podcasttipp: „Edgar Allan Poe: Gruselgeschichten als Hörbücher“

  • Dec 2, 2025 · 59 min

    Simon Beckett: „Dass ich eine Liebesgeschichte schreibe, wird nie passieren“

    Simon Beckett zählt zu den erfolgreichsten Thriller-Autoren. Internationale Bekanntheit erlangte er vor allem mit seiner Reihe um den forensischen Anthropologen Dr. David Hunter, zu der Bestseller wie „Kalte Asche“ und „Leichenblässe“ gehören. Wer Beckett liest, erhält auch einen präzisen Einblick darin, wie ein menschlicher Körper zerfällt. Wie er auf das Szenario seines neuesten Romans „Knochenkälte“ kam, erläutert Beckett in diesem Gespräch. Er schildert außerdem, wie die Figur des forensischen Experten entstand: inspiriert durch eine Reportage über eine sogenannte „Body Farm“ in Tennessee, einen Forschungsort für die wissenschaftliche Untersuchung von Verwesungsprozessen. Zudem spricht er darüber, ob er durch seine intensive Beschäftigung mit Tod und Verfall selbst eine dunkle Seite in sich entdeckt hat. Am überraschendsten ist vermutlich, dass Simon Beckett um ein Haar Rockmusiker geworden wäre. Woran der Plattenvertrag in letzter Sekunde dann doch gescheitert ist, erfahrt ihr hier. Podcasttipp: „Buchgefühl - Lesung und Gespräch“

  • Nov 30, 2025 · 1 hr 19 min

    Frank Schätzing: „In Deutschland brauchen wir mehr Mut zum Scheitern“

    Bevor Frank Schätzing als Autor bekannt wurde, arbeitete er viele Jahre in der Werbung und gründete schließlich seine eigene Agentur. Seine literarische Laufbahn begann mit kleineren Romanen und Krimis, doch der große Durchbruch gelang ihm 2004 mit „Der Schwarm“. Es folgten Werke wie „Limit“ und „Die Tyrannei des Schmetterlings“. Neben dem Schreiben ist Schätzing leidenschaftlicher Musiker – nicht zuletzt, weil David Bowie ihn früh geprägt hat. In seinem Buch „Spaceboy“ beschreibt er, wie Bowies Musik ihn über Jahre begleitet und in entscheidenden Momenten sogar gerettet hat. Kreativität zählt zu Schätzings wichtigsten Lebenswerten. Wie er vorgeht, wenn gar nichts mehr funktioniert – früher als Texter in der Agentur oder heute beim Romanschreiben – schildert der risikofreudige Autor hier. Am Beispiel von Frank Schätzing sehen wir, wie stark ein großer Musiker das eigene Leben formen kann. Podcasttipp „Schöne Grüße - Reisegeschichten-Hörbücher“

  • Nov 27, 2025 · 1 hr 4 min

    Adriane Rickel: „Ich habe auch heute noch das Gefühl, alle anderen wissen mehr als ich“

    Adriane Rickel gehört seit Jahren zu den erfolgreichsten Frauen im deutschen Quizsport. Sie ist regelmäßig als Jägerin in „Gefragt – Gejagt“ zu sehen (die Generalistin). Geboren in Oldenburg in Holstein und aufgewachsen in Longkamp im Hunsrück, studierte sie Germanistik und Philosophie in Münster. Heute lebt und arbeitet sie in Stuttgart als Korrektorin in einem juristischen Verlag. Sie gilt als die Sympathische unter den Jägerinnen und Jägern, die Empathische, der es fast schon leid tut, wenn sie Kandidatinnen und Kandidaten mit ihrem Wissen schlägt. Sie ist eine jener Personen, die man einfach mögen muss. Wir haben darüber gesprochen, was die Psychologie über Menschen aussagt, die so viel Wissen ansammeln. Außerdem erzählt sie, welchen Kampfnamen sie bei „Gefragt – Gejagt“ lieber gehabt hätte. Und Kristian hat versucht, ihr ein paar Fragen zu stellen, die sie hoffentlich nicht beantworten kann – einfach nur, um einmal zu hören: „Das weiß ich nicht.“ Podcasttipp: „Freiheit Deluxe mit Jagoda Marinic“

  • Nov 25, 2025 · 51 min

    Jannik Schümann: „Es fiel eine Last von meinen Schultern, die ich vorher nicht gespürt habe“

    Jannik Schümann ist Schauspieler – und einer mit Haltung dazu. Er ist bekannt für Kinofilme wie „Die Mitte der Welt“ und „Jugend ohne Gott“, TV-Filme wie „Mein Sohn Helen“ oder Serien wie „Die Diplomatin“ und „Charité“. In der Streamingserie „Sisi“ spielt er Kaiser Franz. Nebenbei hat Jannik noch Englisch und Medienwissenschaften studiert. Er liebt Hörspiele – zum Einschlafen, aber auch als Sprecher. Außerdem ist er Justus Jonas in der Hörspielreihe „Die drei ??? Kids“. Da kommen immer wieder schöne Situationen im echten Leben vor, von denen er hier erzählt. Jannik Schümann spielt und spricht auch den Simeon in dem aufwendig produzierten Hörspiel „Der römische Traum – Eine Anno-Story“ in der ARD Audiothek. Wir sprechen über seine Rede, die er vor dem Deutschen Bundestag halten durfte. Und besonders kurios ist der Antrag, den er von seinem Freund bekommen hat. Außerdem geht es darum, ob Schauspieler*innen auch heute noch Nachteile haben, weil sie sich geoutet haben. Podcasttipp: „Eltern ohne Filter“