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Gut informiert in 15 Minuten. Die Korrespondenten und Redaktorinnen der NZZ erzählen jeden Tag eine Geschichte, die die Welt bewegt. Ob Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft – wir liefern fundierte Analysen, spannende Geschichten und neue Perspektiven, verständlich eingeordnet und auf den Punkt gebracht. Das ist «NZZ Akzent» – immer montags bis freitags. Jeden zweiten Samstag gibt es ausserdem eine exklusive Extrafolge - unsere Korrespondenten berichten von ihrem Arbeitsalltag im Ausland.

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  • May 19 · 16 min

    Geheimfabrik: Wo die Ukraine ihre gefährlichsten Waffen herstellt

    In einer geheimen Fabrik in der Zentralukraine produziert Firepoint Langstrecken-Drohnen für Angriffe auf russische Ziele weit hinter der Front. Jonas Roth berichtet von strengen Sicherheitschecks, improvisierten Produktionshallen und einer Firma, die seit 2022 vom Start-up zum wichtigen Rüstungsakteur gewachsen ist. Die Fabrik liefert ein potenzielles Zukunftsmodell für die internationale Rüstungsindustrie. Host: Nadine Landert Redaktion: Dominik Schottner Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus.

  • May 18 · 17 min

    KI als Dating-Coach: Wenn Chat-GPT beim Flirten hilft

    Wer schon mal gedatet hat, kennt das Gefühl von Unsicherheit und Anspannung. Manche nutzen darum künstliche Intelligenz als persönlichen Dating-Berater. Sie ordnet ein, erkennt Muster und mögliche Red Flags und hilft beim Kommunizieren mit dem Date. Oder doch nicht? Warum vertrauen Menschen einer Maschine ihre intimsten Chatverläufe und Traumata an? Wir begleiten Jana, die nach einer schmerzhaften Trennung bei ChatGPT nach Antworten sucht. Bastian, der nach elf Jahren Beziehung wieder Single ist, lernt durch die KI, Beziehungsdynamiken aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Experten warnen jedoch vor blindem Vertrauen: Eine Studie der Uni Stanford belegt, dass Sprachmodelle dazu neigen, uns zu schmeicheln, statt die Realität objektiv abzubilden. Gast: Cleo Libro, NZZ-Reporterin Host: Alice Grosjean In ihrem Text in der NZZ hat Cleo auch noch die Geschichte von Sabine aufgeschrieben. Sie nutzt KI erstmal, um den Überblick zu behalten; denn nach 30 Jahren Ehe kehr sie zurück ins Dating-Leben und braucht Orientierung. Zur Stanford-Studie gehts hier entlang. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus. Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du hier.

  • May 17 · 32 min

    NZZ Geopolitik: Von Nixon bis Trump - wie der «War on Drugs» geopolitisch wurde

    Der wöchentliche Podcast NZZ Geopolitik ist diesen Sonntag zu Gast hier bei NZZ Akzent. Wenn dir das Format gefällt: Eine neue Folge von NZZ Geopolitik erscheint immer mittwochs auf deiner Lieblingsplattform. Abonnier uns gerne. Und darum geht es diesmal: Als Richard Nixon 1971 Drogen zum «public enemy number one» erklärte, war der „War on Drugs“ noch kein Krieg im eigentlichen Sinn, sondern ein politisches Programm, eine innenpolitische Offensive gegen Drogenmissbrauch. Unter Ronald Reagan dann wurde der Kampf gegen Drogen stärker militarisiert. Die USA bekämpften nicht mehr nur Konsum und Kriminalität im Innern, sondern griffen auch die Produktions- und Schmuggelrouten im Ausland an – etwa in Bolivien oder Panama. Aber erst unter Donald Trump wurde der "War on Drugs" geopolitisch und wandelte sich zu einem echten Krieg, sagt Andreas Ernst in dieser Episode von "NZZ Geopolitik". Es zeigt sich, wie eng Drogenpolitik, Handelspolitik und geopolitische Interessen inzwischen miteinander verknüpft sind – und warum der „War on Drugs“ längst mehr ist als reine Kriminalitätsbekämpfung. Gast: Andreas Ernst, NZZ-Journalist und Experte für internationale Beziehungen und Geopolitik Host: Marlen Oehler Den Artikel zur Entwicklung des "War on Drugs" von Nixon bis Trump von Andreas Ernst findet Ihr hier. Hier könnt Ihr Euch für die Geopolitik Live Veranstaltung an der ETH Zürich anmelden. Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch. Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier. Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann hier entlang.

  • May 16 · 24 min

    Korrespondentin in Ungarn: Meret Baumann bei den Magyar-Wählern und den alten Orban-Fans

    Nach 16 Jahren an der Macht ist die Ära von Viktor Orban und seiner Fidesz-Partei in Ungarn zu Ende gegangen. In dieser Samstagsfolge von NZZ Akzent blicken wir hinter die Kulissen eines historischen Machtwechsels. Wie fühlt sich dieser Umbruch für die Menschen im Land an? Unsere Korrespondentin Meret Baumann war nach der politischen Wende in Ungarn unterwegs. Sie erlebte eine tiefen Erleichterung in Teilen der Bevölkerung, aber hörte auch von den Sorgen in den ländlichen Gebieten, die einst als sichere Hochburgen Orbans galten. Und Meret erzählt vom Tag der feierliche Vereidigung des neuen Regierungschefs Peter Magyar, bei der sie dabei war. Gast: Meret Baumann, Korrespondentin für Österreich und Ostmitteleuropa Host: Simon Schaffer Mehr Texte von Meret Baumann gibt es hier bei der NZZ. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus. Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du hier.

  • May 15 · 16 min

    Wenn Touristen zur Last werden: Die Schweiz kämpft gegen den Overtourism

    Die Schweiz ist als Reiseziel beliebter denn je, doch der Erfolg hat seine Schattenseiten. In dieser Episode beleuchten wir das wachsende Phänomen des Overtourism und warum in idyllischen Orten wie Grindelwald oder Luzern die Stimmung allmählich kritischer wird. Wenn das Verhältnis zwischen Einwohnern und Übernachtungsgästen extrem auseinanderklafft, entstehen Konflikte, die weit über kleine Ärgernisse hinausgehen. Wir diskutieren über «Benimm-Videos» von Schweiz Tourismus, die Besuchern sanft die hiesigen Gepflogenheiten beibringen sollen, und schauen uns an, warum asiatische Fans einer Netflix-Serie plötzlich ein kleines Dorf am Brienzersee stürmen. Es geht um Drohnenverbote, den Stopp von Hotelbauten und die Frage, ob eine Gebühr von fünf Franken für ein Selfie auf einem Schiffssteg die Lösung für die Zukunft sein kann. Erfahre, wie Gemeinden versuchen, mit Lenkungsmassnahmen die Balance zwischen wirtschaftlicher Wertschöpfung und Lebensqualität zu halten. Heutiger Gast: Erich Aschwanden, NZZ-Chefreporter Schweiz Host: David Vogel Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus. Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du hier.

  • May 13 · 17 min

    Sozialstaat und Terrorismus: Wie sich der Hizbullah an der Macht hält

    In Klaileh, im Süden Libanons tragen Hunderte Menschen 16 Särge durch das Dorf. Es sind die Särge getöteter Hizbullah-Kämpfer. Doch die Stimmung ist anders als früher: weniger Euphorie, weniger Siegesgewissheit, mehr Erschöpfung. Die Hizbullah im Libanon ist so stark unter Druck wie seit Jahren nicht mehr. Und doch noch lange nicht am Ende. Libanon-Korrespondent Rewert Hoffer erläutert, wie sich der Hizbullah an der Macht halten kann. Host: Nadine Landert Redaktion: Antonia Moser Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du hier Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus.

  • May 12 · 16 min

    Die Spur der Velomafia: Was mit gestohlenen E-Bikes passiert

    Jeden Tag werden in der Schweiz im Schnitt 140 Fahrräder und teure E-Bikes gestohlen. Doch was passiert dann mit ihnen? Die NZZ-Reporter Sascha Batthyany, Rafaela Roth und ein Team von "SRF Investigativ" haben den Selbstversuch gewagt. Sie haben mehrere hochwertige E-Bikes mit versteckten GPS-Trackern in Schweizer Städten als Köder ausgesetzt. Wie viele von ihnen gestohlen wurden und welchen Weg sie dann genommen haben, erzählt Batthyany im Podcast. Dabei wird klar: Das System des Fahrradklaus funktioniert auch, weil Polizei und Versicherungen wenig Handhabe haben. Gast: Sacha Batthyany, NZZ-Reporter Host: Sarah Ziegler Redaktion: Antonia Moser Du willst die ganze Geschichte lesen? Die grosse Reportage findest du in der NZZ am Sonntag. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus. Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du hier.

  • May 11 · 13 min

    Obst essen und Arbeiten: Warum junge Chinesen ihren Alltag filmen und posten

    Chinesische Alltagsvlogger zeigen auf YouTube und TikTok ihr Leben – Pakete schleppen, Geschirr spülen, schweigend in einer WG wohnen. Was banal klingt, zieht im Westen Hunderttausende an. Denn was aus China nach außen dringt, ist meist durch Medien gefiltert – diese Vlogs wirken wie ein direktes Fenster in einen fremden, aber erstaunlich vertrauten Alltag. Doch das Bild bleibt selektiv: Politik kommt nie vor – aus Kalkül. Wer die Regierung kritisiert, riskiert Kontolöschung oder Schlimmeres. Was diese Videos über China verraten und was sie verschweigen, erklärt Asien-Redaktorin Katrin Büchenbacher. Gast: Asien-Redaktorin Katrin Büchenbacher Host: Dominik Schottner Redaktion: Antonia Moser Alle in der Folge erwähnten Videos findet ihr hier im Artikel von Katrin. Du bist unter 30 und willst mehr NZZ? Dein U30-Abo für alle digitalen Inhalte der NZZ gibt es für dich besonders günstig.

  • May 10 · 31 min

    NZZ Geopolitik: Fussball-WM 2026 im Schatten von Trump - Die unzerstörbare Macht der Fifa

    Der wöchentliche Podcast NZZ Geopolitik ist diesen Sonntag zu Gast hier bei NZZ Akzent. Wenn dir das Format gefällt: Eine neue Folge von NZZ Geopolitik erscheint immer mittwochs auf deiner Lieblingsplattform. Abonnier uns gerne. Und darum geht es diesmal: In wenigen Wochen startet mit der Fussball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada das grösste Sportereignis der Welt. Doch die Vorfreude wird von massiven geopolitischen Spannungen und einer hochgradig aufgeladenen Stimmung begleitet. In dieser Folge von «NZZ Geopolitik» analysiert der Sozialwissenschaftler Henk-Erik Meier von der Universität Münster, warum die Vorstellung eines unpolitischen Sports eine naive Illusion ist. Wir sprechen über den bemerkenswerten «FIFA Friedenspreis» für Donald Trump, die enorme Macht des Weltverbands und die Frage, warum die Fifa oft als Staat im Staate agiert. Ein zentrales Thema ist die Instrumentalisierung des Fussballs durch die Politik und Nichtregierungsorganisationen. Meier erklärt, warum Boykott-Bewegungen historisch gesehen fast nie ihre Ziele erreichen und warum die Fifa trotz aller Korruptionsvorwürfe ein «scharfes Schwert» gegen nationale Regierungen führt. Zudem blicken wir auf den Iran-Konflikt und die schwierige Rolle der Athleten, die sich zwischen sportlichem Wettkampf und politischem Aktivismus wiederfinden. Heutiger Gast: Henk-Erik Meier, Sozialwissenschaftler Universität Münster Host: David Vogel Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus. Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch .

  • May 8 · 17 min

    Das Drama um Timmy: Warum die Walrettung in der Ostsee zum Fiasko wurde

    Wochenlang hielt das Schicksal des gestrandeten Buckelwals Timmy die Öffentlichkeit in Atem. Ein beispielloser Rettungsversuch sollte das geschwächte Tier von der deutschen Ostseeküste zurück in den offenen Ozean bringen. Trotz der Warnungen zahlreicher Wissenschaftler setzten sich private Aktivisten und die Politik über fachliche Bedenken hinweg. Nach der Freilassung im Atlantik herrscht nun jedoch Ungewissheit statt Erleichterung. Der GPS-Tracker ist verstummt, Bildmaterial von der entscheidenden Freilassung fehlt und die Rettergruppe ist zerstritten. Experten vermuten, dass der geschwächte Wal die Tortur nicht überlebt hat. Gast: Martin Amrein, Wissenschaftsredaktor Host: Alice Grosjean Redaktion: Antonia Moser Alles zu Timmy kannst du auch in der NZZ nachlesen. Informiere dich kurz, kompakt und fokussiert über das Weltgeschehen mit unserem täglichen Newsletter, dem «NZZ Briefing». Jetzt kostenlos registrieren und abonnieren.

  • May 7 · 17 min

    Lego-Propaganda: Wie sich die USA und Iran auf Social Media bekämpfen

    Ohrwürmer der Beach Boys gepaart mit Tarnkappenbombern: Im Konflikt zwischen den USA und dem Iran hat sich ein neues, bizarres Schlachtfeld auf den sozialen Medien etabliert. Mit KI-generierten Videos und popkulturellen Referenzen buhlen beide Seiten um die Aufmerksamkeit eines Millionenpublikums. Während das Weisse Haus auf heroische Hollywood-Ästhetik setzt, kontert der Iran mit satirischen Lego-Animationen und eingängigen Rap-Songs, die gezielt westliche Kritik an Donald Trump aufgreifen. Hinter der bunten Fassade steckt eine kalkulierte Strategie zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung. Junge Social-Media-Teams nutzen den Algorithmus von TikTok, X und Instagram, um Reichweiten zu generieren, die herkömmliche Nachrichtenformate bei weitem übertreffen. Auch wenn diese digitale Propaganda den physischen Krieg nicht entscheidet, führt der ständige Konsum zu einer gefährlichen Abstumpfung gegenüber kriegerischer Rhetorik und Desinformation. Gast: Julia Monn, Auslandredaktorin Host: Alice Grosjean Redaktion: Sarah Ziegler Anschauen kannst du die Videos zum Beispiel in Julias Artikel. Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du hier.

  • May 6 · 17 min

    «Project Freedom»: Trumps riskanter Plan in der Strasse von Hormuz

    Hinweis: Redaktionsschluss für diese Folge war am Dienstagabend, 5. Mai. In der Nacht auf Mittwoch hat Donald Trump angekündigt, dass er "Project Freedom" pausieren will. Die Strasse von Hormuz ist das Nadelöhr der Weltwirtschaft und seit über zwei Monaten herrscht hier Stillstand. Mehr als 2000 Schiffe und 20000 Seeleute sitzen fest. Mit dem Start von "Project Freedom" versucht US-Präsident Donald Trump nun, die Blockade zu durchbrechen und die festsitzenden Schiffe unter militärischem Schutz aus dem persischen Golf zu leiten. Doch er könnte damit den Krieg eher verschärfen. Denn die US-Marine hat trotz ihrer Übermacht Schwierigkeiten, die Sicherheit der Handelsrouten zu garantieren und der Iran reagiert bereits mit Drohnenangriffen Handelsschiffe auf die Emirate. Gast: Jonas Roth, Nahost-Redaktor Host: Nadine Landert Redaktion: Sarah Ziegler Hier findest du Infos zu den laufenden Entwicklungen rund um den Iran-Krieg. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus.

  • May 5 · 16 min

    Wie Schottlands Separatisten friedlich für die Unabhängigkeit kämpfen

    Fast die Hälfte der Schotten wünscht sich die Unabhängigkeit von Großbritannien. In dieser Folge berichtet der Korrespondent David Signer von friedlichen Protesten in Edinburgh und erklärt, warum sich der schottische Nationalismus als «bürgerlich» und weltoffen definiert. Im Gegensatz zu anderen Bewegungen ist diese Strömung immigrationsfreundlich und stark durch den Wunsch geprägt, nach dem Brexit in die EU zurückzukehren. Ausserdem ordnet er ein, warum Schottland eine «Willensnation» ist und ob ein Zerfall Großbritanniens bevorsteht. Gast: David Signer, Korrespondent für Grossbritannien und Irland Host: Simon Schaffer «Die schottischen Nationalisten zelebrieren sich als weltoffene Freiheitskämpfer» - David Signers ganzer Text gibts bei der NZZ. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus.

  • May 4 · 16 min

    Die konservative «Anti-Harvard»-Uni will alles anders machen. Funktioniert das?

    Die University of Austin at Texas (UATX) präsentiert sich als „Anti-Harvard“ und verspricht eine Rückkehr zu klassischen Werten sowie eine freie Debattenkultur ohne Angst vor Ausgrenzung. Die Hochschule wurde 2021 von einflussreichen Konservativen gegründet, zu den wichtigsten Geldgebern gehört der Tech-Milliardär Peter Thiel. Doch der Anspruch der ideologiefreien Bildung gerät zunehmend unter Druck. Kritiker und ehemalige Weggefährten warnen bereits vor einem massiven Rechtsruck innerhalb der Institution. Anstatt den offenen Diskurs zu fördern, scheint die Universität zu einem konservativen Spiegelbild jener Einseitigkeit zu werden, die sie eigentlich bekämpfen wollte. Gast: Marie-Astrid Langer, USA-Korrespondentin Host: Alice Grosjean Redaktion: Sarah Ziegler Die ganze Reportage aus Texas kannst du in der NZZ nachlesen. Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du hier.

  • May 3 · 30 min

    NZZ Geopolitik: Atomares Vakuum - Die Gefahr des vertragslosen Zustands zwischen USA und Russland

    Der wöchentliche Podcast NZZ Geopolitik ist diesen Sonntag zu Gast hier bei NZZ Akzent. Wenn dir das Format gefällt: Eine neue Folge von NZZ Geopolitik erscheint immer mittwochs auf deiner Lieblingsplattform. Abonnier uns gerne. Und darum geht es diesmal: Der New Start Vertrag zwischen den USA und Russland ist ausgelaufen – erstmals seit den 1970er Jahren gibt es damit keine verbindliche Begrenzung strategischer Atomwaffen mehr. Was bedeutet das für die globale Sicherheit? In dieser Episode von «NZZ Geopolitik» analysiert David Vogel mit der Sicherheitsexpertin Lydia Wachs von der Universität Stockholm, warum das Ende von New START die Weltordnung verändert, weshalb kurzfristig kein neues Wettrüsten droht und warum die langfristigen Risiken dennoch steigen. Im Gespräch geht es um Russlands strategisches Denken, nukleare Abschreckung im Ukrainekrieg, Putins Drohrhetorik, die Rolle militärischer Eliten sowie Chinas wachsenden Einfluss auf die internationale Rüstungskontrolle. Die Episode zeigt, warum atomare Stabilität heute nicht mehr nur bilateral zwischen Washington und Moskau gedacht werden kann. Heutiger Gast: Lydia Wachs, Sicherheitsexpertin Universität Stockholm Host: David Vogel Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du hier.

  • May 2 · 24 min

    London: Korrespondent David Signer auf den Spuren der Gentrifizierung

    In dieser Samstagsfolge begleiten wir den NZZ-Korrespondenten David Signer auf eine Reise nach Dalston, einem der spannendsten Viertel im Londoner Osten. Er besucht den alten Markt, der mit nigerianischen Perücken und Heilkräutern aus Haiti seine multikulturelle Seele bewahrt, und hört Anekdoten über höfliche Drogendealer vor legendären Jazzclubs. Einst als Industrie- und Arbeiterviertel bekannt, durchlief der Stadtteil nach dem Zweiten Weltkrieg eine Phase der Verelendung, geprägt von Kriminalität und Drogen. In den 80er Jahren war die Gegend so berüchtigt, dass Taxifahrer sich weigerten, dort hinzufahren. Doch um die Jahrtausendwende änderte sich alles: Künstler und Musiker entdeckten die günstigen Mieten und schufen eine inspirierende Atmosphäre. In dieser Episode erzählt David Signer von den verschiedenen Gesichtern der Gentrifizierung – vom sterilen Neubau am Dalston Square mit seiner "feindlichen Architektur" bis hin zum Gillette Square, wo immerhin etwas Gemeinschaft entstanden ist. Gast: David Signer, Korrespondent für Grossbritannien und Irland Host: Simon Schaffer Davids ganzer Text "Caffè Latte statt Crack", gibts zu lesen bei der NZZ. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus. Hier die sehr unterhaltsame Seite zu den Stadtvierteln Hoodmaps.com.

  • April 30 · 16 min

    Über TikTok in den Krieg - Wie die Bundeswehr neues Personal anwirbt

    Die Bundeswehr steht vor einer gewaltigen Herausforderung: Um die "stärkste konventionelle Armee Europas" zu werden, braucht sie dringend neues Personal. Doch seit dem Aussetzen der Wehrpflicht 2011 kämpft die Truppe mit Bewerbermangel und hohen Abbruchquoten. In dieser Folge von Akzent blicken wir hinter die Kulissen der aktuellen Recruiting-Strategien: Von professionellen TikTok-Auftritten bis hin zu privaten Profilen wie dem "Cinematic Sergeant" versucht die Bundeswehr, als moderner Arbeitgeber bei der Gen Z zu punkten. Dabei geht es längst nicht mehr nur um Karriere, sondern um Werte wie Sinnhaftigkeit und Gemeinschaft. Gast: Leon Igel, NZZ-Pro-Redaktor Host: Dominik Schottner Redaktion: Antonia Moser Hier könnt ihr Leon Igels Reportage bei NZZ Pro lesen. Falls ihr noch kein Abo der NZZ habt, es aber ausprobieren wollt - kein Problem, probier`s drei Monate aus.

  • April 29 · 13 min

    Attentatsversuch auf Trump: Wer kann daraus politisches Kapital schlagen?

    Nach dem versuchten Anschlag auf Donald Trump im Hilton-Hotel in Washington zeigt sich der Präsident zunächst überraschend versöhnlich. Doch wie lange hält diese neue Milde an? Politisch könnte Trump nun versuchen, den Anschlag zu nutzen. Aber anders als nach dem Attentat in Pennsylvania 2024 ist Trump heute regierender Präsident - und er ist in Bedrängnis. Gast: Isabelle Jacobi, USA-Redaktorin Host: Nadine Landert Redaktion: Sarah Ziegler Hier findet ihr Isabelles Artikel Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du hier

  • April 28 · 17 min

    Low T: Wieso schlechte Spermien und Testosteronmangel Männer verunsichern

    Ob skurrile Spermien-Rennen oder virale TikTok-Trends: Die Angst um die männliche Fruchtbarkeit ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Während Studien vor einem drastischen Rückgang der Spermienqualität durch Umweltgifte und Mikroplastik warnen, mahnen Mediziner zur Differenzierung. Sie sehen die Ursachen oft eher in einem ungesunden Lebensstil, etwa durch Übergewicht, Stress und Rauchen, als in einer unausweichlichen biologischen Apokalypse. Gleichzeitig ist das Thema ein lukrativer Markt für fragwürdige Testosteron-Therapien geworden, die das Problem oft eher verschlimmern als lösen. Hinter dem Hype steckt dabei mehr als nur Medizin: In einer Zeit schwindender traditioneller Rollenbilder suchen viele Männer in ihren Hormonwerten nach Sicherheit und einer Bestätigung ihrer Männlichkeit. In dieser Folge beleuchten wir, wie viel Substanz hinter der Krise steckt und wo blosser Alarmismus beginnt. Gast: Patrizia Messmer, Redaktorin NZZ am Sonntag Host und Redaktion: Dominik Schottner Patrizias Reportage könnt ihr hier nachlesen. Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du hier.

  • April 27 · 16 min

    Apple: Schafft der nächste CEO «the next big thing»?

    Apple steht vor einer Zäsur: Am 1. September übernimmt John Ternus das Ruder als CEO. Der bisherige Hardware-Chef tritt ein gewaltiges Erbe an. Der frühere Apple-Chef Steve Jobs war der Visionär, sein Nachfolger Tim Cook baute das Unternehmen zu einer hocheffizienten Geldmaschine aus, mit einem Börsenwert von fast 4 Billionen Dollar. Nun muss John Ternus Apple in die Zukunft führen. Einerseits warten Apple-Fans und Aktionäre schon lange auf ein neues revolutionäres Produkt. Andererseits droht das Unternehmen im Bereich der Künstlichen Intelligenz den Anschluss zu verlieren. Apple hat bisher kein eigenes KI-Sprachmodell entwickelt und investiert auch nicht viel in diesem Bereich. Doch das könnte auch eine bewusste Strategie des Unternehmens sein, sagt Wirtschaftsredaktorin Malin Hunziker. Gast: Malin Hunziker, Wirtschaftsredaktorin Host: Antonia Moser Redaktion: Sarah Ziegler Malins Porträt von John Ternus kannst du in der NZZ nachlesen. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus.