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Gut informiert in 15 Minuten. Die Korrespondenten und Redaktorinnen der NZZ erzählen jeden Tag eine Geschichte, die die Welt bewegt. Ob Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft – wir liefern fundierte Analysen, spannende Geschichten und neue Perspektiven, verständlich eingeordnet und auf den Punkt gebracht. Das ist «NZZ Akzent» – immer montags bis freitags. Jeden zweiten Samstag gibt es ausserdem eine exklusive Extrafolge - unsere Korrespondenten berichten von ihrem Arbeitsalltag im Ausland.

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  • April 27 · 16 min

    Apple: Schafft der nächste CEO «the next big thing»?

    Apple steht vor einer Zäsur: Am 1. September übernimmt John Ternus das Ruder als CEO. Der bisherige Hardware-Chef tritt ein gewaltiges Erbe an. Der frühere Apple-Chef Steve Jobs war der Visionär, sein Nachfolger Tim Cook baute das Unternehmen zu einer hocheffizienten Geldmaschine aus, mit einem Börsenwert von fast 4 Billionen Dollar. Nun muss John Ternus Apple in die Zukunft führen. Einerseits warten Apple-Fans und Aktionäre schon lange auf ein neues revolutionäres Produkt. Andererseits droht das Unternehmen im Bereich der Künstlichen Intelligenz den Anschluss zu verlieren. Apple hat bisher kein eigenes KI-Sprachmodell entwickelt und investiert auch nicht viel in diesem Bereich. Doch das könnte auch eine bewusste Strategie des Unternehmens sein, sagt Wirtschaftsredaktorin Malin Hunziker. Gast: Malin Hunziker, Wirtschaftsredaktorin Host: Antonia Moser Redaktion: Sarah Ziegler Malins Porträt von John Ternus kannst du in der NZZ nachlesen. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus.

  • April 25 · 23 min

    Korrespondentin in Griechenland: Nicole Anliker unterwegs mit Steuerfahndern und beim Immobilienmogul

    Griechenland hat sich seit der Finanzkrise 2008 spürbar verändert. Doch wie nachhaltig ist der Aufschwung wirklich? Korrespondentin Nicole Anliker reist nach Athen und spricht mit Steuerfahndern über das erfolgreich digitalisierte Steuerwesen. Sie trifft einem Immobilienunternehmer, der vom Tourismus und reichen Anlegern profitiert, und einen jungen Angestellten mit kleinem Budget. Die Folge zeigt, wie der Staat Steuerhinterziehung heute digital bekämpft, warum Immobilienpreise explodieren und weshalb viele Menschen trotz Wachstum kaum über die Runden kommen. Heutiger Gast: Nicole Anliker, Korrespondentin für die Türkei und Südosteuropa Host: Simon Schaffer Nicole Anlikers Text über Athens Kampf gegen die Schattenwirtschaft, sowie die Reportage für die sie unter anderem den griechischen Finanzminister getroffen hat, gibt es zu lesen bei der NZZ. Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du hier.

  • April 24 · 12 min

    Warum tamilische Hindus in der Schweiz zum Beten in Keller ausweichen müssen

    In einem fensterlosen, feuchten Kellerraum am Güterbahnhof in Thun treffen sich Gläubige in Daunenjacken, um ihre Religion zu feiern. Was wie ein Provisorium klingt, ist die Realität für viele der rund 70.000 Hindus in der Schweiz. Nach einem Brand in ihrem alten Tempel findet die tamilische Gemeinschaft keine neuen Räumlichkeiten mehr. Die Mieten sind zu hoch, die Anforderungen an grosse Feste spezifisch und die Vorurteile bei Vermietern oft gross. Diese Folge von NZZ Akzent beleuchtet die paradoxe Situation einer Minderheit, die so gut integriert und unauffällig lebt, dass ihre Bedürfnisse in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen werden. NZZ-Redaktorin Corinna Gall berichtet von ihrem Besuch im provisorischen Tempel und erklärt, warum das kulturelle Erbe der tamilischen Diaspora, die seit den 1980er-Jahren ein fester Bestandteil der Schweizer Bevölkerung ist, im Verborgenen zu verblassen droht. Gast: Corina Gall, NZZ-Redaktorin Host: Nadine Landert Produktion: Vera Pache Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus. Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du hier.

  • April 23 · 15 min

    Gefangenenaustausch im Ukraine-Krieg: Wenn Familien auf Gewissheit hoffen

    Ein Samstag im April im Norden der Ukraine: Hunderte Menschen warten vor dem Krankenhaus von Tschernihiw auf ein mögliches Wunder. Es ist der Tag eines Gefangenenaustauschs zwischen der Ukraine und Russland. Doch während die Hoffnung auf die Rückkehr von Ehemännern, Söhnen und Vätern riesig ist, bleibt die Ungewissheit bis zur letzten Sekunde bestehen. Wer wird unter den Freigelassenen sein? Ukraine-Korrespondent Volker Pabst hat mit den Familien gemeinsam gewartet. Gast: Volker Pabst, Ukraine-Korrespondent Host: Nadine Landert Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus. Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du hier.

  • April 22 · 17 min

    Inside Iran: Welche Folgen hat der Krieg für die Menschen?

    Iranerinnen und Iraner sind Sanktionen gewohnt. Aber seit die Amerikaner auch iranische Häfen blockieren, hat sich die Situation nochmals verschärft. Lebensmittel sind weiterhin überall vorhanden, doch die Preise steigen merklich. So kostet Sonnenblumenöl im Moment dreimal so viel wie vor Kriegsbeginn. Wegen des Krieges können viele Iraner momentan nicht arbeiten. Das Internet ist weiterhin gesperrt, was das Geschäft vieler Firmen beeinträchtigt. Hinzu kommen die Schäden an der Infrastruktur. In Isfahan etwa wurde ein Stahlwerk bombardiert und beschädigt – 40 000 Menschen haben ihre Arbeitsstelle verloren. In dieseer Folge spricht der Journalist Teseo La Marca über die gegenwärtige wirtschaftliche Lage in Iran. Er erzählt von seinen Kontakten vor Ort und gibt einen Einblick ins Innere Irans. Heutiger Gast: Teseo La Marca, freier Journalist Host & Redaktion: Alice Grosjean Du bist unter 30 und willst mehr NZZ? Dein U30-Abo für alle digitalen Inhalte der NZZ gibt es für dich besonders günstig.

  • April 21 · 17 min

    Zwischen Gebet und Geopolitik: Papst Leo XIV. vs. Donald Trump

    Rund 10 Tage lang ist Papst Leo XIV. derzeit in Afrika unterwegs, zum ersten Mal in seinem Pontifikat. Doch obwohl der Kontinent mittlerweile mehr Katholiken zählen soll als Europa, so schafft er es bei dieser Reise doch nicht wirklich in den Mittelpunkt. Stattdessen löst der Papst bei einer Predigt in Kamerun einen Zwist mit dem US-Präsidenten Donald Trump aus. Er positioniert sich darin deutlich gegen den Iran-Krieg, warnt vor Tyrannen und verurteilt jene, die Religion als Vorwand für Kriege nutzen. Trump, der vom Papst nicht explizit genannt wird, fühlt sich sogleich angegriffen; er und seine Regierung beschweren sich und schimpfen über die Worte des Papstes. Die Situation eskaliert. In dieser Folge NZZ Akzent analysiert Italien-Korrespondent Luzi Bernet, wie der US-amerikanische Papst die Dynamik zwischen dem Vatikan und Washington grundlegend verändert hat. Und er erklärt, warum auch die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, eigentlich als Trump-Flüsterin bekannt, sich in den Streit einmischen musste - und nun ebenfalls nicht mehr auf Trumps guter Seite zu stehen scheint. Gast: Luzi Bernet, Italien-Korrespondent Host: Dominik Schottner Luzis Artikel rund um den Vatikan und Italien findest du bei der NZZ. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus. Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du hier.

  • April 20 · 16 min

    Zohran Mamdani: Hat der sozialistische Bürgermeister New York schon verändert?

    Zohran Mamdani ist Anfang Januar als sozialistischer Shooting-Star ins New Yorker Rathaus eingezogen, mit dem Versprechen, die Mieten und Lebenshaltungskosten in der Stadt wieder erschwinglich zu machen. Nach seinen ersten rund 100 Tagen im Amt schauen wie, wie die New Yorker ihn nun wahrnehmen und was er in seinen ersten Monaten getan hat. Von der symbolträchtigen Reparatur des 100.000. Schlaglochs – von ihm selbst als Pothole Politics bezeichnet – bis hin zu den harten politischen Realitäten im Kampf um Mietpreisbremsen und kostenlose Kinderbetreuung. US-Korrespondent Andreas Scheiner berichtet von seinen Eindrücken vor Ort Gast: Andreas Scheiner, USA-Korrespondent der NZZ Host: Simon Schaffer Redaktion & Produktion: Alice Grosjean, Benjamin Gysler Andreas' Reportage aus New York gibt's bei der NZZ zum Nachlesen. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus.

  • April 18 · 23 min

    EU-Korrespondent Antonio Fumagalli über vertrauliche Treffen, unbefriedigende Antworten und Gerangel am EU-Gipfel

    Brüssel gilt oft als bürokratischer Elfenbeinturm. Für Antonio Fumagalli ist die Stadt ein hartes Pflaster für Informationen. Seit Sommer 2024 berichtet er für die NZZ aus der EU-Hauptstadt und muss sich seine Quellen und Informationen hart erarbeiten. In dieser Folge blicken wir hinter die Kulissen der EU-Hauptstadt. Antonio erklärt, warum persönliches Vertrauen in der Brüsseler Bubble die wichtigste Währung ist und wie langwierig der Aufbau solcher Beziehungen sein kann. Wir erfahren, wie es sich anfühlt, bei nächtelangen EU-Gipfeln zwischen hunderten Journalisten im Ratsgebäude auszuharren, um einen kurzen Informationsfetzen von Diplomaten zu erhaschen. Zudem beleuchtet Antonio seine besondere Rolle als Schweizer Journalist, der zwar einen objektiven Blick von außen auf die EU hat, aber oft mehr um Gehör kämpfen muss als die Kollegen aus den Mitgliedstaaten. Gast: Antonio Fumagalli, NZZ-Korrespondent in Brüssel für die EU, Nato und die Benelux-Länder Host: Simon Schaffer Mehr über Antonio und all seine Artikel findest du bei der NZZ. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus.

  • April 17 · 14 min

    J. D. Vance wollte keinen Krieg mit Iran – jetzt soll er ihn beenden

    J.D. Vance war einer der wenigen in Donald Trumps Umfeld, die sich klar gegen einen Krieg mit Iran ausgesprochen haben. Nun steht ausgerechnet der US-Vizepräsident im Zentrum der diplomatischen Bemühungen, diesen Konflikt zu entschärfen. Für Vance ist das eine politische Zwickmühle und es hat Folgen für seine politische Zukunft und eine mögliche Präsidentschaftskandidatur 2028. Gast: Christian Weisflog, USA-Korrespondent Host: Nadine Landert Redaktion: Alice Grosjean Die Analyse von Christian findet ihr hier. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus

  • April 16 · 15 min

    Mexikos verschwundene Kinder: Wenn Mütter selbst nach den Toten suchen

    In Guadalajara im Bundesstaat Jalisco suchen Angehörige mit Schaufeln, Eisenstangen und unerschütterlicher Hoffnung nach ihren verschwundenen Familienmitgliedern. Rund 160'000 Menschen gelten in Mexiko offiziell als vermisst – besonders betroffen ist der Gliedstaat Jalisco, ein Zentrum der Gewalt durch Drogenkartelle. Weil staatliche Behörden oft nicht ausreichend ermitteln, organisieren sich Familien in Suchkollektiven und gehen selbst auf Spurensuche. Der Lateinamerika-Korrespondent Thomas Milz begleitet die Gruppe Guerreros Buscadores de Jalisco und trifft Maria Guadalupe, die fünf ihrer neun Kinder vermisst. Ihre Geschichte zeigt, wie falsche Jobangebote, Zwangsrekrutierung und organisierte Kriminalität das Leben vieler Familien zerstören. Gleichzeitig wirft die Episode Fragen nach staatlicher Verantwortung, internationalem Druck und der Rolle der Öffentlichkeit auf – besonders im Kontext der bevorstehenden Fussball-WM. Heutiger Gast: Thomas Milz, Lateinamerika-Korrespondent Host: David Vogel Redaktion: Alice Grosjean Die Reportage von Thomas könnt ihr auch in der NZZ lesen, inklusive vieler Bilder der Aktivistinnen in Mexiko. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus.

  • April 15 · 17 min

    Syrien: Vom zerbombten Land zum funktionierenden Staat

    Die neuen Herrscher stehen vor einer gigantischen Aufgabe, einen neuen Staat zu bauen. Und die Ausgangslage könnte kaum schlechter sein: Syrien ist zerbombt, fragmentiert, traumatisiert. Scheitern die Herrscher, droht ein neuer Krieg. Die NZZ-Reporterin Karin A. Wenger ist nach Syrien gereist, um herauszufinden, wie die Menschen in Syrien einen Staat von Grund auf aufbauen. Die Theorie der Staatsbildung prall in Syrien gerade auf die Realität, so Wenger. Gast: Karin A. Wenger, Reporterin Host: Nadine Landert Redaktion: Simon Schaffer Hier geht's zum aktuellen Folio](https://www.nzz.ch/folio/ausgabe-maerz-2026)): Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus.

  • April 14 · 15 min

    Ungarn: Orban ist weg, doch wie mächtig bleibt sein System?

    Ungarn erlebt einen politischen Umbruch: Viktor Orban ist abgewählt, Peter Magyar übernimmt nach einem historischen Wahlsieg die Regierung. Doch die Herkulesaufgabe beginnt erst, denn das System Orban ist in sämtlichen ungarischen Institutionen und der Wirtschaft tief verankert. Entscheidend wird sein, ob Magyar nach dem Wahlsieg auch das Orban-System zurückbauen kann. Gast: Meret Baumann, Osteuropa-Korrespondentin Host: Nadine Landert Hier findet ihr weitere Informationen zur Wahl Magyars. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus.

  • April 13 · 17 min

    Verfolgt von den Revolutionswächtern: wie Moji dem iranischen Regime entkam

    Ein junger Iraner, nennen wir ihn Moji, möchte eigentlich nur ein normales Leben führen: Er hat einen Job, liebt die Kunst und lädt über Couchsurfing Reisende aus aller Welt zu sich nach Hause ein. Doch in einem Land, das von den Revolutionswächtern kontrolliert wird, ist diese Offenheit lebensgefährlich. Was mit einer Strafe von 80 Peitschenhieben für den Besitz von Alkohol beginnt, entwickelt sich zu einem jahrelangen Albtraum aus digitaler Überwachung, psychischer Folter und Verfolgung. Samuel Meier berichtet in dieser Folge von NZZ Akzent, wie das iranische Regime modernste Technologie nutzt, um seine Bürger bis in das Privateste hinein zu kontrollieren. Wir erfahren, wie Moji in eine Falle auf Couchsurfing tappte, wie sein Handy getrackt wurde und warum er schließlich in einem fensterlosen Kellerverlies um sein Leben fürchtete. Gast: Samuel Meier, NZZ-Redaktor Host: Sarah Ziegler Mojis Illustrationen findest du in Samuels Artikel bei der NZZ. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus. Du bist unter 30 und willst mehr NZZ? Dein U30-Abo für alle digitalen Inhalte der NZZ gibt es für dich besonders günstig.

  • April 11 · 26 min

    Afrika-Korrespondent Samuel Misteli: Hinter der Grenze des Sudan, aus dem man kaum berichten kann

    Die Menschen im Sudan durchleben seit Langem die größte humanitäre Katastrophe der Welt. Doch Berichte aus dem Inneren des Landes sind selten. NZZ-Afrika-Korrespondent Samuel Misteli ist es gelungen, über den Südsudan in die Nuba-Berge vorzudringen. Dort trifft er auf eine Bevölkerung, die sich vor ständigen Drohnenangriffen schütcode text herezt, und spricht mit Menschen, deren Leben durch körperliche und sexuelle Gewalt zerstört wurden. Er lernt aber auch die andere Seite kennen und begegnet jungen Kämpfern der berüchtigten RSF-Miliz, denen schwerste Kriegsverbrechen und Völkermord vorgeworfen werden. In dieser Samstagsfolge von _sprechen wir über einen Krieg, der trotz Millionen hungernder Kinder weitgehend im Schatten der Weltöffentlichkeit stattfindet. Gast: Samuel Misteli, NZZ-Korrespondent für Afrika Host: Simon Schaffer Mehr über Samuel und eine Übersicht seiner Texte findest du bei der NZZ. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus. Du bist unter 30 und willst mehr NZZ? Dein U30-Abo für alle digitalen Inhalte der NZZ gibt es für dich besonders günstig.

  • April 10 · 16 min

    Wenn der Mann auf See ist: das harte Leben philippinischer Seemannsfrauen

    Monatelang ist Estela Lolon mit ihren drei Kindern auf sich allein gestellt, während ihr Mann als Tellerwäscher auf einem Kreuzfahrtschiff arbeitet. Im Podcast erzählt Andreas Babst wie Estela als philippinische Seemannsfrau Alltag, Kinderbetreuung, Nachtschichten und Fernbeziehung gleichzeitig bewältigt. Im Mittelpunkt stehen Einsamkeit, finanzielle Hoffnungen, Misstrauen, digitale Nähe per Kamera und die emotionale Belastung, wenn Partner über Monate getrennt leben. Gast: Andreas Babst, Südostasien-Korrespondent Host: Nadine Landert Produktion: Antonia Moser Den Artikel findet ihr hier. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus.

  • April 9 · 16 min

    Iran-Krieg: Was bedeutet die Waffenruhe für den Nahen Osten?

    Nachdem US-Präsident Trump via Truth Social mit der Vernichtung der iranischen Zivilisation gedroht hatte, überraschte er kurz vor Ablauf der Frist mit einer zweiwöchigen Waffenruhe. Während sich sowohl Washington als auch Teheran bereits als glorreiche Sieger feiern, bleibt die Lage in der Region extrem fragil. NZZ-Korrespondent Daniel Böhm berichtet aus Beirut über eine Region im Schockzustand, in der trotz offizieller Feuerpause weiterhin Raketen einschlagen – insbesondere im Libanon, der von der aktuellen Vereinbarung kaum profitiert. In dieser Folge von NZZ Akzent analysieren wir, wie fest das iranische Regime nach den Bombenkampagnen noch im Sattel sitzt und welche Rolle die strategisch wichtige Straße von Hormuz bei Trumps plötzlichem Kurswechsel spielte. Wir blicken auf die wirtschaftlichen Trümmer im Iran, die machtlose Position der Golfstaaten und die Frage, ob Donald Trump tatsächlich über eine langfristige Strategie verfügt oder die Weltwirtschaft nur vorübergehend vor dem Kollaps bewahrt hat. Gast: Daniel Böhm, Nahost-Korrespondent Host: Sarah Ziegler Produktion: Alice Grosjean Daniels Analyse in der NZZ. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus.

  • April 8 · 17 min

    Tony - ein Kenianer kämpft für Russland

    Ein junger Kenianer reist für einen vermeintlichen Job nach Russland – und landet im Krieg gegen die Ukraine. Tony wird nach seiner Ankunft gezwungen, einen Militärvertrag zu unterschreiben und an die Front geschickt. Afrika-Korrespondent Samuel Misteli erzählt, wie solche Rekrutierungen ablaufen – und wie Tony nur knapp überlebt. «Oft schickt Russland sie als Kanonenfutter», sagt er. Heute ist Tony zurück in Kenia, immer noch verletzt und verschuldet. Heutiger Gast: Samuel Misteli Moderation: Dominik Schottner Redaktion: David Vogel Samuels Porträt zum Lesen findet hier auf der Seite der NZZ. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus.

  • April 7 · 16 min

    Deepfake-Pornos und Stalking: Warum digitale Gewalt so schwer zu bekämpfen ist

    Digitale Gewalt gegen Frauen nimmt massiv zu und erreicht durch Fake-Profile und Deepfakes eine neue Dimension. Am Beispiel einer betroffenen Frau wird deutlich, wie verheerend solche Angriffe für die Opfer sein können. Die Betroffene litt unter Angstzuständen und Panikattacken. Besonders erschreckend ist, dass die Täter häufig aus dem nahen Umfeld stammen und das Internet als Werkzeug zur Erniedrigung nutzen. Ein wegweisendes Urteil des Bundesgerichts gibt zwar Hoffnung auf Gerechtigkeit, doch die Gesetzgebung hinkt der technologischen Entwicklung bei Deepfakes und KI-Pornografie noch immer hinterher. Gast: Patrizia Messmer, Redaktorin NZZ am Sonntag Host: Antonia Moser Hier findest du Patrizias ganze Recherche. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus.

  • April 2 · 14 min

    Nach dem Sturz von Nicolás Maduro: Wie hat sich Venezuela verändert?

    Drei Monate nach der Entmachtung von Nicolás Maduro durch die USA zeigt sich Venezuela verändert: Der Alltag in Caracas wirkt normaler, sicherer und überraschend entspannt. Menschen kehren in Cafés und Parks zurück, Versorgungsengpässe lösen sich langsam auf. Gleichzeitig bleibt politische Unsicherheit bestehen, da Teile des alten Regimes weiterhin Einfluss haben. Im Gespräch analysiert Südamerika-Korrespondent Alexander Busch die Lage vor Ort. Heutiger Gast: Alexander Busch, Korrespondent Lateinamerika Host: Alice Grosjean Alexanders Text bei NZZ Pro lesen. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus.

  • April 1 · 15 min

    Energiekrise in Asien: Wie Politiker von Thailand bis China reagieren

    Die Lage in Asien ist dramatisch. Fast das gesamte Erdöl für Länder wie Thailand, Südkorea oder die Philippinen stammt aus den Golfstaaten. Dass Iran noch immer die Strasse von Hormuz blockiert, sorgt weltweit für einen massiven Preisschock beim Erdöl und Treibstoffen. Doch in Asien beeinflussen diese Kosten den Alltag der Menschen viel stärker als in westlichen Ländern. In dieser Folge von "NZZ Akzent" beleuchten wir, welche Folgen die Treibstoffpresie für die Menschen in Südostasien hat. Von Taxifahrern in Manila, die sich das Tanken nicht mehr leisten können, bis hin zu thailändischen Bauern, die um ihren Diesel bangen: Die Energiekrise trifft die Bevölkerung hart und entwickelt eine enorme politische Sprengkraft. Wir diskutieren die unterschiedlichen Strategien der Regierungen. Während die Philippinen den Energienotstand ausrufen und auf Ausnahmeregelungen für russisches Öl hoffen, setzt China auf staatliche Subventionen und strategische Reserven. Japan und Thailand setzen dagegen auf Diplomatie. Heutiger Gast: Katrin Büchenbacher, NZZ-Redaktorin für China und Südostasien Host: Alice Grosjean Redaktion: Dominik Schottner Hintergrundartikel in der NZZ: Hier schreibt Katrin über die historische Dimension von Treibstoffpreisen. Und in diesem Text könnt ihr die aktuelle Lage über den Notstand in Thailand und der gesamten Region nachlesen. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus.