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Gut informiert in 15 Minuten. Die Korrespondenten und Redaktorinnen der NZZ erzählen jeden Tag eine Geschichte, die die Welt bewegt. Ob Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft – wir liefern fundierte Analysen, spannende Geschichten und neue Perspektiven, verständlich eingeordnet und auf den Punkt gebracht. Das ist «NZZ Akzent» – immer montags bis freitags. Jeden zweiten Samstag gibt es ausserdem eine exklusive Extrafolge - unsere Korrespondenten berichten von ihrem Arbeitsalltag im Ausland.

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  • July 9 · 15 min

    Venezuelas Boden bebt – und das Regime wankt

    Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Zwei Wochen nach dem verheerenden Erdbeben in Venezuela ist die erste internationale Katastrophenhilfe abgezogen. Zurück bleibt ein zerstörtes Land mit schätzungsweise mehreren Zehntausend Todesopfern und einer kollabierten Infrastruktur. Das autoritäre Regime unter Delcy Rodríguez, das nach der Entmachtung von Nicolás Maduro mit Unterstützung der USA installiert wurde, steht nun vor einer logistischen und finanziellen Mammutaufgabe. Die Bevölkerung leidet auf den Strassen, während die versprochenen Hilfsgelder aus dem Ausland kaum ausreichen, um die prekäre Lage in den Griff zu bekommen. Die Naturkatastrophe entwickelt sich zunehmend zu einer existentiellen politischen Krise für die Machthaber. Erstmals entlädt sich in den sozialen Medien offener und massiver Unmut über staatliches Versagen und Korruption. Während das Regime mit einer Mischung aus inszenierter Volksnähe und neuer Repression reagiert, wächst der Druck auf die USA. Das Beben hat das politische Gefüge des ölreichen Staates tief erschüttert und könnte die Stunde Null für einen unvorhersehbaren Machtwechsel einläuten. Gast: Alexander Busch, Lateinamerika-Korrespondent Host: Antonia Moser Redaktion: Sarah Ziegler Die neusten Zahlen und Informationen aus Venezuela findest du in der NZZ. Und hier nochmals das exklusive Probeabo für 7 Tage, nur für Podcast-Fans.

  • July 8 · 16 min

    Albanien: wie Jared Kushners Hotelprojekt die Flamingo-Revolution auslöste

    Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Ein unberührtes Naturparadies in Albanien soll einem Refugium für Milliardäre weichen. Um ein exklusives Luxusresort von Ivanka Trump und Jared Kushner zu ermöglichen, hebelte die albanische Regierung kurzerhand den gesetzlichen Schutzstatus eines der wichtigsten Feuchtgebiete des Landes aus. Doch als im Mai schliesslich die Bagger aufgefahren sind, formierte sich umgehend Widerstand unter den Anwohnern und Umweltschützern. Mittlerweile haben sich die lokalen Proteste zu landesweiten «Flamingo-Revolution» ausgeweitet. Täglich demonstrieren Tausende in der Hauptstadt Tirana gegen die Vetternwirtschaft und das System von Regierungschef Edi Rama. Im Podcast «NZZ Akzent» schildert Südosteuropa-Korrespondentin Nicole Anliker ihre Eindrücke vor Ort, erklärt, was die Menschen auf die Strasse treibt und wie die Regierung mit dem massiven Druck umgeht. Heutiger Gast: Nicole Anliker, Südosteuropa-Korrespondentin Host: Nadine Landert Redaktion: Marlen Oehler Die Reportage von Nicole aus Albanien findet ihr hier. Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.

  • July 7 · 16 min

    Warum der Vatikan die radikalen Piusbrüder exkommuniziert

    Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Die katholische Kirche steht gerade mitten in einer Zerreissprobe: Die erzkonservative Pius-Bruderschaft weihte im Wallis gegen den ausdrücklichen Willen des Vatikans neue Bischöfe – und provoziert damit ihre Exkommunizierung. Inlandredaktorin Isabelle Wachter ist zur umstrittenen Zeremonie gereist und berichtet aus einer abgeschotteten Welt zwischen alter Liturgie, religiösem Traditionalismus und konservativen Weltbildern. Im Gespräch erzählt sie von den alten Widerständen der Pius-Bruderschaft gegen alle Reformen in der katholischen Kirche und wie es nun schliesslich zum endgültigen Bruch mit Rom gekommen ist. Was bedeutet die Exkommunizierung der Piusbrüder aus der katholischen Kirche? Heutiger Gast: Isabell Wachter, Inland-Redaktorin Host: Marlen Oehler Redaktion: Sarah Ziegler, Ben Gysler Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Isabells Repo zur Bischofsweihe im Unterwallis findet ihr hier und einen NZZ-Kommentar zur Exkommunizierung der Piusbrüdern.

  • July 6 · 16 min

    Meta baut Mega-Datencenter: Fluch oder Segen für Louisiana?

    Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. In einer der ärmsten ländlichen Regionen im Süden der USA befindet sich inmitten von grünen Feldern eine riesige Baustelle. Der Tech-Gigant Meta baut im US-Bundesstaat Louisiana ein gigantisches Rechenzentrum, um die eigene Infrastruktur für künstliche Intelligenz voranzutreiben. Für die strukturschwache Region bedeutet einen wirtschaftlichen Boom. Doch der Deal mit dem Silicon-Valley-Konzern wurde in wenigen Wochen und völlig an der Öffentlichkeit vorbei besiegelt. Hinter der Fassade des plötzlichen Reichtums wächst bei den Anwohnern die Skepsis über die langfristigen Folgen für Mensch und Natur. Das Rechenzentrum wird nach seiner Fertigstellung immense Mengen an Strom und Wasser verbrauchen, weshalb eigens neue Gaskraftwerke gebaut werden müssen. Während die lokale Wirtschaft auf eine Zukunft als neuer Tech-Hub hofft, sorgen sich die Menschen vor Ort um massive Umweltbelastungen, Intransparenz und das Risiko, dass die KI-Blase platzt. Astrids Reportage aus Louisiana gibt's auch online in der NZZ. Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.

  • July 3 · 16 min

    Warum Trumps Iran-Deal den Golfstaaten Sorgen macht

    Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. US-Aussenminister Marco Rubio war auf Werbetour in den Golfstaaten. Denn dort kam das Rahmenabkommen zwischen den USA und Iran gar nicht gut an; Rubio sollte sie beruhigen. Doch immer noch ist die Sorge von Katar, Saudi-Arabien oder den Vereinigten Emiraten gross. Sie fürchten wirtschaftliches Chaos und das Erstarken des iranischen Regimes. Nun müssen die Golfstaaten neue Wege finden, mit Iran umzugehen. Dabei verfolgen sie verschiedene Strategien, erklärt Nahost-Korrespondent Daniel Böhm in dieser Folge von NZZ Akzent. Er hat in Abu Dhabi und Dubai unterwegs, um die Stimmung vor Ort einzufangen. Gast: Daniel Böhm, NZZ Nahost-Korrespondent Host: Simon Schaffer Produktion: Benjamin Gysler Redaktion: Sarah Ziegler Daniels Analysen und Reportagen aus Nahost kannst du in der NZZ nachlesen. Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.

  • July 2 · 16 min

    Warum man in Japan ewig Ausländer bleibt

    Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Ein Brief hätte fast ihren grossen Traum zerstört. Die Schweizerin Jessie arbeitet damals an einem buddhistischen Gymnasium in Japan und will dort Priesterin werden. Im Brief des Schulleiters aber steht: Als Frau und Ausländerin sei es ihr unmöglich, eine buddhistische Priesterin zu werden. Aber Jessie will das nicht wahrhaben und kämpft weiter. Heute ist sie die erste ausländische Tempelvorsteherin in Japan. Wie sie das geschafft hat, hat sie NZZ-Auslandredaktor Marco Kauffmann erzählt. Er wollte wissen, ob und wie Zuwanderer in der japanischen Gesellschaft aufgenommen werden. Getroffen hat er dafür auch den Australier Byron, der seit rund 25 Jahren in Japan lebt. Für ihn ist klar: Wer als Ausländer in Japan leben will, muss sich anpassen. Er hat wenig Verständnis für die Einwanderer, die die kulturellen und gesellschaftlichen Regeln der Japaner ignorieren. Gast: Marco Kauffmann, NZZ Auslandredaktor Host: Simon Schaffer Redaktion: Antonia Moser Marcos Reportage aus Japan findest du bei der NZZ. Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.

  • July 1 · 17 min

    Glück an der Front – Warum eine ukrainische Ärztin den Krieg sucht

    Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Olga Suppan, eine 51 Jahre alte ukrainische Ärztin, reist regelmäßig aus Graz in die Ukraine, um als Anästhesistin Kriegsopfer zu behandeln. Sie arbeitet mit der Organisation Pirogow First Volunteer Mobile Hospital zusammen und sieht sowohl Verletzte als auch viele Tote. Für sie ist jemand mit nur einem amputierten Bein ein "Glücksfall". Doch nach einem Einsatz in der Frontstadt Bachmut fühlte sich Suppan entfremdet von der Normalität in Graz und suchte in einer Psychotherapie Hilfe, um ihre Traumaerfahrungen zu bewältigen. Gast: Katharina Bracher, NZZ-Reporterin Host: Dominik Schottner Redaktion: David Vogel Katharina Brachers Porträt von Olga Suppan kannst Du hier in der NZZ nachlesen. Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.

  • June 30 · 16 min

    Roboter schlägt Profis im Tischtennis – ein Meilenstein?

    Im Frühling 2025 besiegt der Tischtennis-Roboter Ace von Sony erstmals eine Profi-Spielerin. Tischtennis galt in der Robotikforschung lange als ultimativer Härtetest. Der Ball ist extrem schnell unterwegs, Spin und Bewegungen des Gegenübers schwer berechenbar. Der Roboter muss also lernen, in Echtzeit präzise zu reagieren. Nun kann er das. Doch wie gross ist dieser sportliche Durchbruch wirklich - und was hat er mit unserem Alltag zu tun? Gast: Gioia da Silva, NZZ-Technologieredaktorin Host: Simon Schaffer Produktion: Marlen Oehler Redaktion: Alice Grosjean Gioias Bericht über die sportlichen Roboter findest du bei der NZZ. Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du hier.

  • June 29 · 16 min

    Hitzestress in Europa: wie wir uns an die neue Normalität anpassen

    Europa schwitzt: Aussergewöhnlich früh und lange hielt sich in den vergangenen Tagen eine Hitzewelle über der Mitte und dem Westen Europas. Doch wie entsteht eine solche Hitzeglocke und was bedeutet der anhaltende Hitzestress für unseren Körper? In dieser Folge von "NZZ Akzent" werfen wir einen Blick auf die meteorologischen Ursachen und erfahren, warum die Phasen extremer Wärme global zunehmen. Welche Strategien helfen uns, uns an diese neue Normalität anzupassen und welche Bevölkerungsgruppen sind besonders gefährdet von der Hitze? Die, so sagt NZZ-Wissenschaftsredaktor und Meteorologe Sven Titz in dieser Folge, ist nämlich etwa in der Schweiz die Naturgefahr, die die meisten Todesopfer fordere. Gast: Sven Titz, NZZ-Wissenschaftsredaktor Host: Dominik Schottner Produktion: Benjamin Gysler Redaktion: Antonia Moser Du bist unter 30 und willst mehr NZZ? Dein U30-Abo für alle digitalen Inhalte der NZZ gibt es für dich besonders günstig. Weiterführende Informationen zu dem Thema: Hier kannst Du Svens Artikel über die wissenschaftliche Studie zu den früheren und intensiveren Hitzewellen lesen. Und hier kannst Du tracken, wo in der Schweiz die Temperaturen am höchsten sind.

  • June 27 · 22 min

    «Die Frage ist nicht, ob Russland angreift, sondern wann» – Nordeuropa-Korrespondentin Linda Koponen

    Russland ist gleich nebenan. Von der Grenze im Osten dauert es nicht einmal drei Studen Autofahrt bis nach Tallinn, wo Linda Koponen wohnt. Seit 2023 ist sie als Nordeuropa-Korrespondentin der NZZ in Estland stationiert. Die Hauptstadt Tallinn ist ein europäisches Tech-Paradies. Wie lebt es sich an einem Ort, wo diese Normalität in einem ständigen Clash mit der realen Bedrohung von nebenan steht? Für die NZZ ist Lina Koponen bereits mehrfach an die russische Grenze gereist. In dieser Samstagsfolge von «NZZ Akzent» erzählt sie, wie der Grenzverlauf bei der estnischen Stadt Narwa aussieht und wie sich die hybride Kriegsführung Russlands in ihrem Alltag bemerkbar macht. Gast: Linda Koponen, Nordeuropa-Korrespondentin in Tallinn Host & Produktion: Alice Grosjean Hier findet ihr alle Reportagen und Artikel von Linda bei der NZZ. In dieser Podcastfolge erklärt Linda, wie Lettland das Schulsystem umbaut, um die russischsprachigen Parallelstrukturen abzubauen. Und hier kommt ihr direkt zum LinkedIn-Profil von Linda.

  • June 26 · 13 min

    «Der Tiger»: Warum Kolumbien einen Trump-Fan zum Präsidenten wählte

    Sein Sieg war knapp: Am Ende gaben nur 250 000 Stimmen den Ausschlag, dass Abelardo de la Espriella zum neuen Präsidenten Kolumbiens gewählt wurde. Er konnte sich gegen seinen Rivalen aus dem linken Lager durchsetzen. In Kolumbien ist de la Espriella kein Unbekannter. Schon früh machte er Karriere in seiner eigenen Kanzlei: Bekannt wurde er durch aufsehenerregende Fälle, in denen er Paramilitärs, Betrüger und Kriminelle vertrat. Auf der politischen Bühne hat der 48-Jährige allerdings einen Senkrechtstart hingelegt. Innert weniger Monate hat er es geschafft, eine grosse Anzahl Unterstützer hinter sich zu versammeln. Zu seinen politischen Vorbildern gehören Donald Trump und der argentinische Präsident Javier Milei. Bezüglich Sicherheitspolitik lässt er sich von Nayib Bukele inspirieren, dem Präsidenten von El Salvador. Ähnlich wie dieser will er radikal gegen die organisierte Kriminalität vorgehen und neue Gefängnisse bauen lassen. Gast: Alexander Busch, Lateinamerika-Korrespondent Host: Alice Grosjean Produktion: Benjamin Gysler Redaktion: David Vogel In Alexanders Artikel findest du auch noch ein Video der Siegesfeiern von «El Tigre». Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus.

  • June 25 · 17 min

    Andy Burnham: Kann der «König des Nordens» Grossbritannien stabilisieren?

    Grossbritannien schlittert in die nächste tiefe Regierungskrise. Nach dem Rücktritt von Keir Starmer steht das Land vor dem sechsten Regierungswechsel innerhalb von nur zehn Jahren. Dies zeigt die Malaise des Landes nach dem Brexit-Referendum. Die Wirtschaft stagniert, die Schulden sind rekordhoch und in Migrationsfragen ist die Gesellschaft tief gespalten. Nun richtet sich der Blick auf Andy Burnham. Der ehemalige Bürgermeister von Manchester wird als neuer Labour-Chef und künftiger Premierminister gehandelt. Der als „König des Nordens“ gefeierte Politiker setzt auf einen linken Kurs. Ob seine populäre, volksnahe Art ausreicht, um die immensen Probleme des Landes zu lösen und sich gegen den wachsenden Druck der Rechtspopulisten durchzusetzen, bleibt die entscheidende Frage für die Zukunft des Königreichs. Gast: David Signer, Grossbritannien-Korrespondent Host: Dominik Schottner Produktion: Vera Pache Redaktion: David Vogel Noch mehr zu Andy Burnham findest du in der NZZ. Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du hier.

  • June 24 · 14 min

    Roman Abramowitsch: der Schattendiplomat zwischen Putin und Selenski

    Der russische Multimilliardär Roman Abramowitsch ist weit mehr als nur ein klassischer Oligarch. Schon seit Jahren ist der Teil des innersten Machtzirkels. Seine Loyalität und Verschwiegenheit sicherten ihm das Vertrauen von Wladimir Putin. Im Ukraine-Krieg kommt ihm eine wichtige Rolle zu: Er ist ein Schattendiplomat zwischen Moskau und Kiew. Mit Botschaften und Briefen reist er direkt zwischen den Fronten hin und her. Bemerkenswert ist, dass nicht nur der Kreml auf seine Dienste zählt, sondern auch der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski den Kontakt sucht. Auch wenn Abramowitsch damit bisher keine grösseren Erfolge verbuchen konnte, sei es doch positiv, dass es noch offene Kommunikationskanäle gebe, sagt Inna Hartwich im Podcast. Gast: Inna Hartwich, Redaktorin Host: Antonia Moser Produktion: Benjamin Gysler Redaktion: David Vogel Hier gehts zum Artikel. Informiere dich kurz, kompakt und fokussiert über das Weltgeschehen mit unserem täglichen Newsletter, dem «NZZ Briefing». Jetzt kostenlos registrieren und abonnieren.

  • June 23 · 16 min

    Bürgenstock: Libanon-Frage spaltet Israel und USA

    Ein diplomatischer Kraftakt auf dem Bürgenstock: Im Schweizer Luxusresort verhandeln Washington und Teheran über ein Abkommen. Doch die Gespräche stocken bereits an der Libanon-Frage. Während das Abkommen eine umfassende Waffenruhe vorsieht, lehnt Israel diese ab, um der geschwächten Hisbollah-Miliz keine Atempause zu gönnen. Genau dies nutzen die Iranischen Verhandler nun, um das Bündnis zwischen den USA und Israel zu schwächen. Denn Präsident Donald Trump braucht dringend einen Frieden. In dieser Folge analysiert der Nahostredaktor Christian Weisflog das strategische Dilemma von Premierminister Netanyahu und erklärt, warum ein finaler Friedensschluss innerhalb von 60 Tagen völlig unrealistisch ist. Gast: Christan Weisflog, Nahostredaktor Host: Simon Schaffer Redaktion: David Vogel Die neusten Entwicklungen gibt es zu lesen bei der NZZ. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus.

  • June 22 · 17 min

    Irak: ein WM-Team der Hoffnung (und der Traumata)

    Ein historischer Moment im Monterrey-Stadion: Dank des entscheidenden Tores von Stürmerstar Ayman Hussein bezwingt der Irak Bolivien mit 2 zu 1 und qualifiziert sich zum ersten Mal seit 40 Jahren wieder für eine Fußball-Weltmeisterschaft. Das gesamte Land befindet sich im Ausnahmezustand, denn für die Menschen im Irak bedeutet dieses Nationalteam weit mehr als nur Sport – es ist ein Spiegelbild ihrer eigenen, von Konflikten gezeichneten Geschichte und zugleich ein Symbol der Hoffnung. Nahost-Korrespondent Daniel Böhm erzählt im Gespräch mit Simon Schaffer von aktuellen und früheren Spielern, deren Lebensläufe von den Traumata der vergangenen Jahrzehnte geprägt sind. Gast: Daniel Böhm, Nahost-Korrespondent Host: Simon Schaffer Der ganze Text von Daniel Böhm mit noch mehr Spielern, etwa aus der ebenso legendären Mannschaft von 2007, gibt es zu lesen bei der NZZ. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus.

  • June 19 · 13 min

    Hormuz-Blockade: Warum der grosse Ölschock ausgeblieben ist

    Über hundert Tage lang war die Strasse von Hormuz blockiert. Doch während Analysten einen dramatischen Preissprung befürchteten, blieb die globale Wirtschaft verschont. In dieser Podcast-Folge erklärt NZZ-Pro-Redaktorin Catherine Bosley die Hintergründe. Anfang März griffen die USA und Israel Iran an. Als Reaktion blockierte Iran die Meerenge bei Hormuz - der Ölpreis stieg an, Analysten rechneten mit dem Schlimmsten. Drei Monate später lässt sich feststellen: Länder wie Indien und die Philippinen haben mit Knappheiten bei Brennstoff zu kämpfen. In den Industrieländern in Europa und Nordeuropa ist ein unkontrollierbarer Ölschock aber ausgeblieben. Einerseits habe es China geschafft, die Öl-Importe drastisch herunterzufahren, sagt Bosley. Andererseits hätten die USA in den letzten Wochen mehr Erdöl exportiert, als vor dem Krieg. Auch die strategischen Notreserven der internationalen Energieagentur halfen, die Notlage zu überbrücken. Heutiger Gast: Catherine Bosley, Redaktorin NZZ Pro Host: Alice Grosjean Redaktion: David Vogel Die Analyse von Catherine könnt ihr auch in der NZZ nachlesen. Hier findet ihr weitere Artikel von Catherine zum Thema Geoökonomie: https://www.nzz.ch/impressum/catherine-bosley-ld.1918458

  • June 18 · 15 min

    Der geheimnisvolle Zug nach Nordkorea

    Nach jahrelanger Corona-Isolierung fährt wieder ein Zug zwischen China und Nordkorea. Doch die Verbindung ist von tiefem Misstrauen und strikter Geheimhaltung geprägt. Der Grossteil des Zuges ist wie ein normaler chinesischer Zug, doch die letzten zwei Wagen bleiben für die Öffentlichkeit komplett abgeschirmt. Man soll nicht wissen, wer hier ins abgeschirmte Nordkorea reist. Hinter der Wiederaufnahme der Strecke steckt geopolitisches Kalkül. China versucht, das Regime in Pjongjang enger an sich zu binden und den wachsenden Einfluss Russlands in der Region auszubalancieren. Gleichzeitig benötigt das wirtschaftlich isolierte Nordkorea den grossen Nachbarn dringend für den eigenen Aussenhandel. Für ausländische Beobachter endet die Reise jedoch spätestens an der schwer bewachten Grenzstadt Dandong – ein Blick auf das abgeschottete Land bleibt nur aus der Ferne möglich. Gast: Matthias Kamp, China-Korrespondent Host: Nadine Landert Produktion: Vera Pache Redaktion: David Vogel Bilder der Reise findest du im Artikel von Matthias in der NZZ. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus.

  • June 17 · 16 min

    13 Tage über dem Abgrund: Wie eine Frauenseilschaft einen legendären Berg bezwang

    Die Westschweizer Bergführerin Caroline North hat gemeinsam mit drei Kolleginnen als erste reine Frauenseilschaft die berüchtigte "South African Route" bezwungen. 13 Tage verbrachten die vier Alpinistinnen in einer 1200 Meter hohen Granitwand – schlafend im hängenden Wandzelt direkt über dem Abgrund. Sportredaktorin Ines Häfliger berichtet in dieser Episode über eine logistische und alpinistische Meisterleistung, die 300 Kilogramm Gepäck und fünf Wochen vollen Einsatz forderte. Die Expedition zeigt auch, wie Frauen den männerdominierten Bergsport verändern. Gast: Ines Häfliger, Sportredaktorin Host: Simon Schaffer Produktion: Benjamin Gysler Der ganze Text von Ines könnt ihr bei der NZZ lesen. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus.

  • June 16 · 11 min

    Trumps Abkommen in Sicht: Ist Iran der heimliche Sieger?

    Ein diplomatischer Durchbruch scheint greifbar: Nach 15 Wochen Krieg zeichnet sich ein Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran ab, das am kommenden Freitag in Genf unterzeichnet werden soll. Die Vereinbarung sieht das Ende aller Kampfhandlungen an allen Fronten vor, schließt den Libanon mit ein und soll unter anderem die Straße von Hormuz wieder öffnen. NZZ-Nahostredaktorin Anne Allmeling erklärt, was wir bisher zum Abkommen wissen und was uns das über den heimlichen Sieger verrät. Gast: Anne Allmeling, Nahost-Redaktorin Host: Simon Schaffer Aktuelles zum Iran-Krieg bei der NZZ lesen. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus.

  • June 15 · 17 min

    Eins für Millionen - Wie Sandoz um das letzte Penicillinwerk Europas kämpft

    5.000 Einwohner, der Fluss Inn, Berge links wie rechts, Kreisverkehre, Supermärkte, die Autobahn A 12 - Kundl in Tirol lassen die meisten wohl links liegen auf ihrem Weg vom Norden in den Süden, von Deutschland etwa nach Italien, Kroatien oder die Schweiz. Dass der unscheinbare Ort aber seit 80 Jahren Leben rettet, ahnen wohl die wenigsten, die hier vorbeifahren. Denn in Kundl steht die mittlerweile letzte Fabrik in Europa, wo noch Penicillin hergestellt wird: vom Wirkstoff bis zur Tablette. Betrieben wird sie vom Basler Generikahersteller Sandoz. Doch der gerät unter Druck: von Billigkonkurrenz aus Asien, besonders aus China, und den starren Vorgaben der EU-Gesundheitspolitik. Gast: Dieter Bachmann, NZZ-Wirtschaftsredaktor Host: Dominik Schottner Redaktion: Simon Schaffer Den ganzen Artikel könnt ihr hier bei der NZZ lesen. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus.