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Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft

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  • Wednesday · 36 min

    CIW189 - Singularität

    CIW - Folge 189 - 29.07.2026 - Singularität Wir begrüssen alle Hörer:innen in der Post-singulären Zukunft zur Folge 189 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 27. Juli von Lucas Peters und Ralf Hersel. In dieser Folge reden wir über verschiedene aktuelle Themen. Der ExploitGym-Stunt und die Singularität? Hausmitteilungen Am vergangenen Freitag wurde der 5000ste Artikel bei GNU/Linux.ch von Claudia geschrieben. Darauf sind wir stolz, weshalb wir Claudia einen Nitrokey3 geschenkt haben. Unser Dank gilt auch den anderen Autoren, die Beiträge für diesen spontanen Wettbewerb eingereicht haben. Eure Artikel werden selbstverständlich publiziert. Wir freuen uns immer über neue Autorinnen und Autoren, weil dadurch unser Spektrum erweitert und die Teilhabe der Community gestärkt wird. Themen Die Nachrichten sind voll von Berichten über KI. Bei gefühlt jeder zweiten Meldung geht es darum. Damit es in dieser Folge nicht nur um KI geht, versuche ich, einen Überblick zu geben. Ökonomie: Viele Ökonomen erwarten ein Platzen der KI-Blase. Als Gründe nennen sie: Investionskreislauf zwischen den grossen US-KI-Firmen und den Hardwarelieferanten, insb. NVidia. Die versteckten Schulden der Hyperscaler kumulieren mittlerweile auf 1,6 Billionen Dollar. Generative Modelle (Chat-Bots) sind bisher kein Geschäftsmodell. Sie kosten mehr, als sie einbringen, obwohl die Token-Preise zurzeit stark erhöht werden. Zudem kosten sie Unmengen an Strom und Wasser. Nur der Schaufelverkäufer NVidia profitiert davon. Besser sind Open-Weight-Modelle, die lokal laufen können. Oder spezialisierte Modelle, die bestimmte Aufgaben lösen (z. B. Medizin, Technik, Jura, Wissenschaft usw.) Damit hat auch Europa eine Chance, weil dafür keine Mega-Rechenzentren benötigt werden. Chinesische LLMs holen auf. Top-Modelle, wie Kimi K3 oder Qwen 3.7max, stehen den US-Frontier-Modellen (GPT 5.6 Sol oder Claude Opus 5) nur noch wenige Monate nach. Die Top Modelle aus China stehen unter einer freien Lizenz (MIT, Apache) und sind Open-Weight-Modelle. Zudem liegen die Tokenpreise der China-Modelle etwa bei der Hälfe der US-Preise. Arbeitsmarkt und Lehre Unternehmen schwenken von Tokenmaxxing auf Valuemaxxing um. Durch die steigenden Tokenpreise ist nun der geschickte Einsatz und die Kombination der am besten geeigneten Modelle das Gebot der Stunde. Die Welle der Inkompetenz: Prof. Dr. Andreas Bulling von der Universität Stuttgart schreibt zusammengefasst: “Da rollt eine riesige Welle auf uns zu. Eine Welle ungeahnten Ausmaßes und mit verheerenden Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft. Die Welle der Inkompetenz. Bei uns an der Uni sind vorlesungsbegleitende Übungen, Fachpraktika und Seminare effektiv tot. Ob Programmieraufgaben, Übungsblätter oder Textarbeit - der Anteil an KI-generierten Abgaben liegt zwischen 90% und 100%. Studis lassen ganze Bachelor- und Master-Arbeiten von KI erstellen. Code und Ausarbeitung sowieso, aber auch inklusive der ebenfalls notwendigen Vortragsfolien. Wir hatten den ersten Studi, der im persönlichen Betreuungsgespräch (keine Prüfung!) nicht mal mehr selbst geantwortet hat. Der hatte währenddessen ChatGPT offen und hat unsere Fragen einfach weitergereicht und uns die Antworten vorgelesen. Ohne Scham. Stellt man diesen Studis nur eine Nachfrage, z.B. zu ihrem Code - keine Antwort/Ahnung. Wir bilden insofern gerade eine Generation von Studis aus, die keine Kompetenz hat und nichts genuin kann, d.h. keine auf Wissen und Verständnis basierte Expertise, außer eine KI zu bedienen. Die ersten dieser Studis gehen jetzt in den Arbeitsmarkt. Der oben genannte mit ChatGPT ist anscheinend bei der Deutschen Bank untergekommen. Die Leute arbeiten dort vermutlich genauso weiter, werden irgendwann auch Chef:in. Erwarten von ihren Mitarbeitenden dann auch nichts anderes. Nur für eine Gruppe von Leuten nicht. Nämlich die, die jetzt diesem Trend entgegengehen und es schaffen, sich wirklich selbst Dinge zu erarbeiten, zu verstehen und zu durchdenken, und auf dieser Basis auch Neues zu erschaffen. Diese Leute werden in nicht allzu ferner Zukunft hart umworben werden, sich jeden Job aussuchen können und sehr gut bezahlt werden. Alle anderen, befürchte ich, werden mit ihrer selbstgewählten Inkompetenz in der Bedeutungslosigkeit verschwinden, wenn KI keine "ausgeklügelten" Prompts mehr braucht.” KI-Antworten statt Suchergebnisse Eine Antwort statt Ergebnislisten führt zu massiv weniger Klicks auf die Originalseiten, von denen die Inhalte gestohlen wurden. Das führt zu Einnahmeverlusten bei werbefinanzierten Inhaltsanbietern. Das führt zu Einsparmassnahmen bei den Anbietern, z. B. durch KI-Einsatz bei der Inhaltserstellung. Das füttert wiederum KI-Modelle, was zu noch mehr KI-Slop führt. Ein Kreislauf von Inzucht Neues beim digitalen Euro: Es gibt nun eine Liste an Banken, welche ab 2027 am Test vom digitalen Euro dabei sind. Vermutlich das bessere Wero. Wie informiert ihr euch? Ich habe 32 Feeds in meinem RSS-Reader (Nextcloud-News), um die freie Tech-Bubble zu verfolgen und um Ideen für neue Artikel zu finden. Ausserdem höre ich regelmässig 30 Podcasts, die zu meiner Meinungsbildung beitragen. Videos schaue ich eher selten an, weil mir diese Formate zu lange dauern, bis das Wesentliche zum Vorschein kommt. Alle paar Wochen kaufe ich mir “Die Zeit” im sehr unhandlichen Papierformat, aus nostalgischen Gründen und weil sie hintergründige Artikel schreiben. Jetzt überlege ich mir, die Republik.ch wieder zu abonnieren, um freien Journalismus zu unterstützen. Outro Euer Feedback zählt! Kommentiert zur Podcast-Folge oder schreibt uns einfach über Matrix, Mastodon oder per E‑Mail. Nehmt aktiv an der Community teil. Ihr könnt Artikel schreiben, Themen diskutieren oder selbst beim Podcast mitmachen. Bei GNU/Linux.ch wird eure Stimme nicht nur gelesen, sondern auch gehört. Quellen KI OpenAI bricht bei Hugging Face ein: https://openai.com/de-DE/index/hugging-face-model-evaluation-security-incident/ Technologische Singularität: https://de.wikipedia.org/wiki/Technologische_Singularität Versteckte Schulden: https://www.golem.de/news/rechenzentren-und-ki-versteckte-konzernschulden-wachsen-auf-1-65-billionen-us-dollar-2607-211107.html Tokenmaxxing: https://www.forbes.com/sites/timkeary/2026/06/02/why-tokenmaxxing-is-out-and-valuemaxxing-is-in/, https://www.golem.de/news/tokens-sap-will-ausgaben-fuer-ki-deutlich-einschraenken-2607-211276.html LLM-Charts: https://llm-stats.com/ https://www.vis.uni-stuttgart.de/en/team/Bulling/ https://fedifreu.de/@abulling/116976224197565150 Digitaler Euro: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/digitales/einfuehrung-digitaler-euro-100.html Informationsbeschaffung https://gnulinux.ch/newsflash-lesefreundlicher-artikel-lieferant https://gnulinux.ch/rss-das-vergessene-format

  • July 21 · 49 min

    CIW188 - Panorama(x) Fulda

    CIW - Folge 188 - 22.07.2026 - Panorama(x) Fulda Wir begrüssen alle Streetviewer:innen, zur Folge 188 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 21. Juli von Marcel Fuhrmann, Christoph Kern und Felix Daum. In dieser Folge reden wir über Straßenschluchten in Fulda. Hausmitteilungen Bald steht der 5000. Artikel an und wir haben einen kleinen Wettbewerb daraus gemacht. Zu gewinnen gibt es einen NitroKey. Nähere Informationen gibt es hier: https://gnulinux.ch/schreibe-den-5000-artikel Thema Street View Fulda Hallo Marcel und Christoph, stellt Euch bitte kurz vor. Was ist Panorama(x) Fulda und wie ist es entstanden? Was ist Panoramax und wie ist es in OpenStreetMap integriert? Wie funktioniert es: Technische Voraussetzungen, Hosting, Kameraufnahmen Wie werden die Bilder zusammengesetzt? Wie funktioniert die Verpixelung von Kennzeichen etc.? Wie viele Personen wirken mit? Was benötigt es, um auch in anderen Städten mit Street View zu starten? Wie hoch sind die laufenden Kosten? Wie kann man Euch in Fulda am besten unterstützen? Welchen Administrationsaufwand habt Ihr in der Woche? Und wie kompliziert war die Erstinstallation? Outro Euer Feedback zählt! Kommentiert zur Podcast-Folge oder schreibt uns einfach über Matrix, Mastodon oder per E‑Mail. Nehmt aktiv an der Community teil. Ihr könnt Artikel schreiben, Themen diskutieren oder selbst beim Podcast mitmachen. Bei GNU/Linux.ch wird Eure Stimme nicht nur gelesen, sondern auch gehört. Quellen https://panorama.osm-fulda.de/ Einen besonderen Dank gilt Magrathea Laboratories e. V. (mag.lab), ohne die es Paroma(X) Fulda in der jetzigen Form nicht gäbe: https://maglab.space/ https://panoramax.fr/ https://codeberg.org/osm-fulda/gitops https://www.openstreetmap.org/user/m_fuhrmann/diary/408999 https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Fulda https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Fulda#Panoramax https://git.shivering-isles.com/sheogorath/de.studio_link.app

  • July 15 · 55 min

    CIW187 - Füllhorn

    CIW - Folge 187 - 15.07.2026 - Füllhorn Wir begrüssen alle Hörer:innen, die wissen, was ein Füllhorn ist, zur Folge 187 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 13. Juli von Felix Daum und Ralf Hersel. In dieser Folge reden wir über verschiedene aktuelle Themen. Hausmitteilungen Spendendank an: Michael, Holger, noch einmal Michael, Remo, Rolf, Klaus-Dieter, Michel, Edmund, Ingmar, Folker, Stefan, Siegmund, Rolf, Hans, Katrina und an alle, die uns über LiberayPay, Direktüberweisung und Taler unterstützt haben. In genau einem Monat, nämlich am 15. August, sind wir mit einem Stand an der diesjährigen FrOSCon vertreten. Dort habt ihr die Gelegenheit, uns kennenzulernen und euch den Bauch mit Knabberzeug vollzustopfen. Gerne geniessen wir mit euch an der Abendparty ein Kaltgetränk. Alle lieben Gewinnspiele, weshalb wir im Herbst eine Neuauflage der Schnitzeljagd präsentieren werden. Im vergangenen Jahr ist dieses Spiel gut gelaufen, darum werden wir es in geänderter Form wiederholen. Dass es wieder tolle Preise geben wird, ist eine Selbstverständlichkeit. Themen: RSS: Wenn man informiert bleiben möchte. Für Nachrichten und Podcasts. Die verschwundene App-Starter-Leiste in Nextcloud 34 CalyxOS ist mit Version 7.2.2.0 wieder da. Basierend auf Android 16. Nutzer älterer Versionen müssen CalyxOS neu installieren. Neu unterstützt wird, neben Fairphone, Motorola und Google, das ShiftPhone. Der Signaturprozess wurde verbessert und auf mehrere Schultern verteilt, um den Ausfall einzelner Mitglieder aufzufangen. Desktop: COSMIC 1.2 (Frozen Glass, mehr eigene Anwendungen, Stacking Windows, Einstellungen finden die Balance zwischen GNOME und KDE-Plasma, Performance wegen Rust) TuxedoOS wechselt von Ubuntu LTS zu Debian Testing (Sid). Tuxedo verspricht sich mehr technische Freiheit, einen geringeren Wartungsaufwand für aktuelle Software und mehr Unabhängigkeit von Entscheidungen Canonical. Digitale Souveränität: Weshalb hat die öffentliche Verwaltung die Nase vorn? Schleswig-Holstein (alles) Mecklenburg-Vorpommern (Nextcloud mit weiteren Ambitionen) Deutsche Bundeswehr (Matrix als Messenger) Österreichisches Heer Schweizer Armee, und viele andere Im September planen wir zu diesem Thema ein Interview mit einem bekannten Politiker. Outro Euer Feedback zählt! Kommentiert zur Podcast-Folge oder schreibt uns einfach über Matrix, Mastodon oder per E‑Mail. Nehmt aktiv an der Community teil. Ihr könnt Artikel schreiben, Themen diskutieren oder selbst beim Podcast mitmachen. Bei GNU/Linux.ch wird eure Stimme nicht nur gelesen, sondern auch gehört. Quellen RSS: https://gnulinux.ch/rss-das-vergessene-format Nextcloud App Starter: https://help.nextcloud.com/t/how-to-have-multiple-apps-visible-in-nextcloud-34/246656 CalyxOS: https://linuxnews.de/calyxos-meldet-sich-zurueck/ COSMIC: https://www.xda-developers.com/cosmic-hit-version-1-2-quietly-doing-things-gnome-kde-still-make-you-fight-for/ TuxedoOS: https://gnulinux.ch/tuxedo-os-wechselt-auf-debian-testing-und-beantwortet-die-si Digitale Souveränität: https://www.republik.ch/2026/07/09/die-cyber-spezialisten-des-bundes-kehren-microsoft-den-ruecken

  • July 8 · 51 min

    CIW186 - Unified Push

    CIW - Folge 186 - 08.07.2026 - Unified Push Wir begrüssen alle Benachrichtigungs-Puller zur Folge 186 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 6. Juli von Daniel Gultsch und Ralf Hersel. In dieser Folge reden wir über Push-Benachrichtigungen auf Android-Handys ohne Google. Hausmitteilungen Vielen Dank an Felix, das CORE-Team und alle, die während meiner Urlaubsabwesenheit die wöchentlichen Podcast-Folgen produziert haben. Felix hat bereits angedeutet, dass er viel Spass mit den Aufnahmen hat und gerne häufiger senden möchte. Es freut mich, wenn auch diese dankbare Aufgabe auf mehrere Schultern verteilt werden kann. Lukas und Ephraim haben mittlerweile alle Preise an die Gewinner des Frühlingswettbewerbs verschickt. Wir wünschen euch viel Vergnügen beim Ausprobieren der Home-Automation-Gadgets. Somit haben wir jetzt Zeit, uns das nächste Gewinnspiel für euch zu überlegen. Thema: Unified Push Begrüssung von Daniel Gultsch Daniel ist seit 15 Jahren Software-Entwickler mit besonderem Interesse an offenen Standards und Kommunikationsprotokollen. Er ist Projektleiter beim XMPP-basierten Conversations-Messenger, wirft immer ein Auge auf die IT-Sicherheitsforschung und spricht regelmässig auf Konferenzen. Daniel, wer bist du wirklich? Heute reden wir über Push-Benachrichtigungen auf Android-Geräten. Was sind Push-Benachrichtigungen? Braucht man Push-Benachrichtigungen überhaupt? Ich komme ohne sie aus: “Don’t call me, I call you.” Was ist Googles Firebase Cloud Messaging? Warum will man das haben, bzw. warum will man es nicht haben? Es gibt eine überschaubare Anzahl von freien Notifikationslösungen, wie z.B. NTFY. Manche Dienste (z.B. Threema implementieren ihre eigenen Push-Lösungen). Kannst Du für die Hörer:innen etwas Markttransparenz schaffen? Welche Vorteile bietet Unified Push? Für wen eignet sich diese Lösung und was muss man machen, um sie nutzen zu können? Wie können sich Interessierte am Projekt “Unified Push” beteiligen? Verabschiedung Outro Euer Feedback zählt! Kommentiert zur Podcast-Folge oder schreibt uns einfach über Matrix, Mastodon oder per E‑Mail. Nehmt aktiv an der Community teil. Ihr könnt Artikel schreiben, Themen diskutieren oder selbst beim Podcast mitmachen. Bei GNU/Linux.ch wird eure Stimme nicht nur gelesen, sondern auch gehört. Quellen https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/202 https://gultsch.de/ https://conversations.im/ https://unifiedpush.org/

  • June 30 · 59 min

    CIW185 - Super Productivity

    CIW - Folge 185 - 01.07.2026 - Super Productivity Wir begrüssen alle Organisator:innen zur Folge 185 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 30. Juni von Joahnnes Millan und Felix Daum. In dieser Folge reden wir über die Organisation von Aufgaben mit dem Task-Manager Super Productivity. Hausmitteilungen keine Thema: Super Productivity Begrüssung Johannes Millan (Main-Contributor) Johannes, stell Dich bitte kurz vor. Super Productivity bietet eine breite Palette zur Organisation von Aufgaben und zum Organisieren von Projekten an. Kannst Du kurz zusammenfassen, was Super Productivity ist und was es alles kann? Mein Eindruck ist, dass Super Productivity für Privatpersonen zu viele Funktionen hat. Kannst Du konkrete Anwendungsbeispiele und praktische Funktionen für den Alltag beschreiben? Wie eignet es sich für den beruflichen Kontext oder für größere Projekte? Wie kann ich unterwegs mit Super Productivity arbeiten? Welche Apps gibt es und wie funktioniert die Synchronistion? Das System Getting Things Done (GDN). Wie funktioniert es und wie lässt es sich in Super Productivity abbilden? Merkst Du eine Veränderung durch AI? Ändert sich bei Dir was bei der Einreichung von Code? Wie kann Dich die Community unterstützen? Welche Projekte hast Du noch? Verabschiedung Outro Euer Feedback zählt! Kommentiert zur Podcast-Folge oder schreibt uns einfach über Matrix, Mastodon oder per E‑Mail. Nehmt aktiv an der Community teil. Ihr könnt Artikel schreiben, Themen diskutieren oder selbst beim Podcast mitmachen. Bei GNU/Linux.ch wird eure Stimme nicht nur gelesen, sondern auch gehört. Quellen https://super-productivity.com/ https://github.com/super-productivity/super-productivity https://play.google.com/store/apps/details?id=com.superproductivity.superproductivity&pli=1 https://f-droid.org/packages/com.superproductivity.superproductivity/ https://www.reddit.com/r/superProductivity/ https://www.youtube.com/@superproductivityapp https://minded.today/ https://github.com/johannesjo/minded https://parallelcode.app/ https://github.com/johannesjo/parallel-code https://plainspace.org/ https://github.com/johannesjo/7-seconds

  • June 23 · 55 min

    CIW184 - Ein Kessel buntes

    CIW - Folge 184 - 24.06.2026 - Ein Kessel buntes Wir begrüssen alle Kesselflicker:innen zur Folge 184 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 23. Juni von Lucas Peters, und Joël Schurter, aber ohne Ralf Hersel, dafür mit Felix Daum. In dieser Folge reden wir über verschiedene aktuelle Themen. Hausmitteilungen Gewinner Wettbewerb 1. Platz: Matthias mit der SMS-Heizung 2. Platz: Ben mit der optischen WLED-Benachrichtigung 3. Platz: Wieder Ben: Mit der RF-WIFI-Bridge Gewinner Threema-Lizenzverlosung Es gab ca. 100 Teilnehmende, es wurden allen Teilnehmenden 2 Lizenzen geschenkt Thema (Lucas): Kurzvorstellung der 3 Gewinnerartikel SMS-gesteuerte Heizung (Matthias) – eine clevere Fernsteuerung für eine schwer zugängliche Nachtspeicherheizung in der Zweitwohnung, ganz ohne Internet: Raspberry Pi, Gammu, UMTS-Stick und ein Schrittmotor am Drehrad. Optische Anruf-Benachrichtigung der Fritz!Box (Ben) – eine barrierefreie Lösung für einen schwerhörigen Bekannten: Ein Bash-Script lauscht auf den Telefoniestatus der Fritz!Box und lässt bei eingehenden Anrufen eine LED-Leiste (ESP8266 + WLED) blinken. RF-WiFi-Bridge (Ben) – Die Brücke zwischen alter und neuer Welt: Eine 433-MHz-Funkfernbedienung steuert via ESP8266 mit Tasmota die neuen, sparsameren WLAN-Steckdosen. Microsoft und Bayern: ein HappyEnd Monate lang stand ein Deal zwischen der bayerischen Regierung und Microsoft im Raum. Dabei sollte ein Großauftrag über ca. 1 Mrd. € ohne Ausschreibungen an den Konzern gehen. Nach viel Widerstand ist dieser Plan nun vom Tisch. OpenSource-Auto: Fisker Der Autohersteller Fisker ist vor einigen Jahren in die Pleite gerutscht und damit fehlte auch die Cloud-Infrastruktur für die Fahrzeuge. Einige Besitzer der Fahrzeuge, haben nun die Software auseinandergenommen und daraus ein Open-Source-System gebaut, wodurch die Fahrzeuge nun wieder genutzt werden können. Thema (Joël): Wie bringe ich meine Kontakte von WhatsApp und Telegram hin zu Threema? 2021 habe ich schon mal von WhatsApp wegwechseln wollen und es auch für ein Jahr geschafft – bis der Firmenchat kam … Nun will ich es wieder wagen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten: Entweder man spielt auf Zeit und gibt regelmässige Hinweise, oder man setzt einen Cut à la „kurz und schmerzlos“. Keins von beidem ist wirklich zufriedenstellend. Weiteres Problem: Threema ist nicht kostenlos. Wieso ist das ein Problem für viele? Oder ist es das überhaupt? Frage an die Schwarmintelligenz: Wie geht ihr mit dem geplanten Bann von nicht genehmigten Apps auf Android durch Google um? z. B. Deaktivieren von Google-Play-Diensten Nutzung vondegooglten Androids wie /e/OS Was tun, wenn keine offenen Androids das eigene Gerät unterstützen? Sonstige Ideen? Thema (Felix) i-Kfz-App: Die App soll in Deutschland den Fahrzeugschein und perspektivisch auch den Führerschein digital verfügbar machen. Somit kann man die physische Version zu Hause liegen lassen. Allerdings haben Nutzer alternativer Betriebssysteme festgestellt, dass die App bei ihnen nicht funktioniert. Anfragen haben ergeben, dass die Betreiber (Auftrag Bundesministeriums für Verkehr (BMV), gemeinsam entwickelt vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) und der Bundesdruckerei GmbH) nicht vorhaben, die App alternativen Betriebssystemen zugänglich zu machen. Valves SteamOS soll mit der Version 3.8 für alle Devices, also nicht nur Valves eigenen Geräten, zur Verfügung stehen. Somit kann ich nun jeder seine eigene Gaming-Maschine mit SteamOS basteln. Outro Euer Feedback zählt! Kommentiert zur Podcast-Folge oder schreibt uns einfach über Matrix, Mastodon oder per E‑Mail. Nehmt aktiv an der Community teil. Ihr könnt Artikel schreiben, Themen diskutieren oder selbst beim Podcast mitmachen. Bei GNU/Linux.ch wird eure Stimme nicht nur gelesen, sondern auch gehört. Quellen https://www.heise.de/news/Bayern-Neuer-Microsoft-Deal-ist-vorerst-vom-Tisch-11316994.html https://gnulinux.ch/fruehlingswettbewerb-2026-die-gewinner https://discuss.grapheneos.org/d/28145-ikfz-app-download-of-vehicle-registration-data-failed/4 https://www.pcgames.de/SteamOS-Software-258049/News/Steam-Machine-Desktop-PC-1546100/

  • June 16 · 30 min

    CIW183 - KIrnel

    CIW - Folge 183 - 17.06.2026 - KIrnel Wir begrüssen alle Vibe-Coder zur Folge 183 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 15. Juni von Lioh Möller und Ralf Hersel. In dieser Folge reden wir über die Auswirkungen von KI-generierten Fehlerberichten auf den Linux-Kernel und auf andere Projekte. Hausmitteilungen Vielen Dank für eure zahlreiche Teilnahme an unserem Frühlingswettbewerb über Heimautomatisierung. Wir sind dabei, eure Einreichungen auszuwerten, und werden in Kürze die Gewinner:innen in einem Artikel bekanntgeben. Thema: KI und der Linux-Kernel Ausgangslage Dirk Hohndel interviewt Linus Torvalds beim Open Source Summit am 18. Mai in Minnesota. Seit sechs Monaten werden sehr viel mehr Bug Reports auf der Security Mailing List gemeldet als in den 25 Jahren zuvor. Zwar gab es bei Major-Releases auch früher eine höhere Anzahl, aber nicht in dem Ausmass wie jetzt. Der Anstieg lässt sich auf KI-generierte Bug Reports zurückführen. Die Security List ist nicht öffentlich. Jeder kann dort Bugs posten, aber niemand sieht, welche anderen Bugs geposted wurden. Das ist richtig im Sinne der Responsible Disclosure. Doch Torvalds bemerkt, dass Bugs, die durch KI gefunden wurden, per Definition öffentlich sind, weil sie theoretisch jeder finden kann. Daraus ergibt sich ein Widerspruch zur geheimen Security List. Zudem bemerkt er, dass Security Forscher einen Hang zur Selbstdarstellung haben. Es werden Bugs veröffentlicht, um sich selbst ins Rampenlicht zu rücken. Ohne den Entwicklern genug Zeit zu geben, die Bugs zu beheben. Das Auffinden von Fehlern durch KI ist kein Problem von Open Source, sondern genauso von Closed Source. Der KI ist es egal, ob der Quellcode vorliegt oder nicht. Der Konflikt besteht nicht darin, dass KI Fehler finden kann, sondern darin, dass es soziale Schwachstellen gibt, wie damit umgegangen wird. Bemängelt wird, dass die Bug-Reports nur in seltenen Fällen Patches enthalten. Die Maintainer sind mit der Flut von KI-generierten Bug Reports überlastet. Torvalds sieht weniger ein Kapazitätsproblem von den 1000 Kernel-Entwicklern, die anständig bezahlt werden, sondern bei den kleineren Projekten, die oft nur von Einzelpersonen oder einem kleinen Team gepflegt werden (siehe cURL). Das Kernel-Team verwendet selbst KI-Tools, wie z. B. Shashiko, um die Bug-Reports zu beurteilen. Doch die Qualität dieses Tools ist nicht besonders gut. Torvalds lehnt KI als Werkzeug für die Code-Generierung nicht ab, stellt sie aber in eine Reihe von Entwicklungen. Während KI die Produktivität um den Faktor 10 steigert, steigern Compiler die Produktivität um den Faktor 1000. Vibe-Coding schliesst das Verständnis des Codes aus. Wer Projekte langfristig pflegen möchte, kommt um das Verständnis des Codes nicht herum, egal ob generiert oder selbst geschrieben. Einordnung Diese Entwicklung stellt uns schlagartig vor neue Realitäten. Prozesse, die zuvor geordnet im Hintergrund liefen, in Koordination mit den Distributionen, sind nun vollständig transparent. Es kommt einerseits einer Kapitulation gleich, andererseits ist es möglicherweise einfach eine Anpassung an neue Realitäten. Für Distributoren bedeutet dies, dass etablierte Patch-Bereitstellungsprozesse überdacht und beschleunigt werden müssen. Aus Anwender- und Administrator_innen-Perspektive bedeutet es, dass Patching möglichst automatisiert stattfinden sollte. Aus Softwaresicht kann es darauf hinauslaufen, dass wir zeitnah selbstheilende Programme vorfinden werden, die in der Lage sein werden, dynamisch auf Anforderungen und Bedrohungen zu reagieren. Es ist eine Frage der Geschwindigkeit. Das Patch-Fenster wird immer kürzer, wenn pressegeile Bug-Reporter den Projekten nicht genug Zeit zum Beheben der Fehler lassen. Mit aktuellen LLMs (z. B. Anthropic Mythos oder Fable) erhalten Kriminelle Werkzeuge in die Hand, die Maintainer dazu zwingen, mit denselben Tools ihre Software abzusichern, bevor die Gegenspieler zuschlagen können. Problem: 1 Tag Fable (per Token abgerechnet) kostet ca. 1’000 Dollar pro produktivem Tag. Mir gefällt Liohs Idee der selbstheilenden Programme. Doch wenn damit der teure Einsatz von KI zur vorherigen Überprüfung des Codes verstanden wird, ist es falsch gedacht. Damit entspinnt sich ein kostenintensives Katz-und-Maus-Spiel. Ich sehe die Kur eher in einer neuen Generation von Programmiersprachen, Compilern und Distributionsketten, die auf fehlerfreien Code optimiert sind. Mir ist klar, dass es so etwas bisher nicht gibt und vielleicht nie geben wird. Outro Euer Feedback zählt! Kommentiert zur Podcast-Folge oder schreibt uns einfach über Matrix, Mastodon oder per E‑Mail. Nehmt aktiv an der Community teil. Ihr könnt Artikel schreiben, Themen diskutieren oder selbst beim Podcast mitmachen. Bei GNU/Linux.ch wird eure Stimme nicht nur gelesen, sondern auch gehört. Quellen https://www.youtube.com/watch?v=fi29pfLcW4I (ACHTUNG: YouTube) https://logbuch-netzpolitik.de/lnp551-schoene-fotos-vom-weltuntergang

  • June 10 · 1 hr 6 min

    CIW182 - Threema

    CIW - Folge 182 - 10.06.2026 - Threema Wir begrüssen alle Chatter zur Folge 182 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 9. Juni von Danilo Bargen, Gian-Reto Tarnutzer und Ralf Hersel. In dieser Folge reden wir über sichere Kommunikation für Privatpersonen und Unternehmen mit Threema. Hausmitteilungen keine Thema: Threema Begrüssung von Danilo (CTO) und Gian-Reto (Lead Desktop-Projekt) Threema bietet eine Produktpalette für sichere Kommunikation für Privatpersonen und Unternehmen an. Könnt ihr bitte eure Produkte kurz beschreiben, falls sie jemand bisher nicht kennt? Das letzte Interview mit Threema habe ich am 1. März 2021 in Folge 008 mit eurem Pressesprecher Roman Flepp geführt. Das ist mehr als fünf Jahre her. Welche Meilensteine habt ihr seitdem erreicht? Worin unterscheidet sich Threemas Geschäftsmodell von anderen Anbietern? Am 20. Januar titelte SRF: “Threema setzt auch mit neuem Besitzer auf Swissness”. Das war der positivste Bericht, den ich zu eurer neuen Finanzierungsrunde finden konnte. Alle anderen Artikel haben den Untergang von Threema herbeigeschrieben. Möchtet ihr dazu kurz Stellung nehmen? Am 26. Februar habt ihr eine Zusammenarbeit mit IBM für eine quantensichere Verschlüsselung angekündigt. War das Marketing-Geschwätz oder ein ernsthaftes Projekt mit vorzeigbaren Ergebnissen? Im April sahen wir die Angriffswelle auf deutsche Politiker über Phishing in Signal, obwohl Signal gar nichts dafür konnte. Wie habt ihr darauf reagiert? Ich möchte hier kein Konkurrenten-Bashing betreiben, aber kürzlich wurde bekannt, dass Signal gelöschte Nachrichten zu spät tatsächlich löscht. Da ihr darauf nicht reagiert habt, nehme ich an, dass es bei Threema ein ähnliches Problem gibt. Auf eurer Webseite gibt es Vergleiche zwischen euren Produkten und alternativen Angeboten im Privat- und Unternehmensbereich. Dabei kommt Matrix besonders schlecht weg, und wird gar nicht erst verglichen. Ist föderierte Kommunikation grundsätzlich schlecht? Ihr entwickelt Threema für mehrere Plattformen (Android, iOS, Linux, Windows, MacOS, Web). Dabei verteilt ihr die Software über verschiedene Kanäle (PlayStore, AppStore, F-Droid, Flatpak, Huawei AppGallery, Threema Shop). Welche Herausforderungen ergeben sich durch diese Vielfalt? Gibt es eine Code-Basis? Was wäre eure Wunschvorstellung für die Distributionskanäle? Ist KI bei Threema ein Thema? Wie steht ihr generell zu diesem Thema? Hype oder sinnvolle Ergänzung? Fragen der Community: Distributionskanäle: F-Droid etc. Ab wann kann Threema-Desktop auf mehr als 2 Geräten installiert werden? Wann wird das Threema-Backend Open Source? Welche Auswirkungen hat die anstehende Entwicklerverifizierung von Google auf Threema, auf Threemas Vertriebskanäle, auf bestehende und neue Lizenzen? Der Linux Desktop-Client ist seit Langem im Beta-Stadium und unterstützt keine Calls. Wann ändert sich das? Werden Backups und damit das Umziehen auf neue Geräte einfacher? Wie ist der Push-Service für Google-freie oder gerootete Smartphones geregelt? Die Community wünscht sich eine Rabatt-Aktion für die private Threema-Lizenz mit einem GNU/Linux.ch-Promo-Code. Wie es geht, lest ihr unten. Wie kann sich die Community bei Threema einbringen? Kennt ihr Meredith Whittaker persönlich? Verabschiedung Promo-Aktion Möchtet ihr zwei kostenlose Threema-Accounts für die Familie, Freunde oder Bekannte gewinnen? Dann sendet den Text "gnulinux" (ohne Anführungszeichen) an die Threema-ID https://threema.id/*THREEMA – nach 7 Tagen verlosen wir 42x zwei Threema-Lizenzen. Ihr selbst benötigt für die Teilnahme einen Threema-Account. Outro Euer Feedback zählt! Kommentiert zur Podcast-Folge oder schreibt uns einfach über Matrix, Mastodon oder per E‑Mail. Nehmt aktiv an der Community teil. Ihr könnt Artikel schreiben, Themen diskutieren oder selbst beim Podcast mitmachen. Bei GNU/Linux.ch wird eure Stimme nicht nur gelesen, sondern auch gehört. Quellen https://threema.com/de https://gnulinux.ch/gln008-podcast https://www.srf.ch/news/wirtschaft/messenger-mit-datenschutz-threema-setzt-auch-mit-neuem-besitzer-auf-swissness https://threema.com/de/blog/quantensichere-zukunft https://threema.com/de/blog/theres-more-to-security-than-encryption https://www.heise.de/news/Geloescht-und-doch-nicht-weg-Signal-speichert-Nachrichten-laenger-als-erwartet-11304561.html

  • May 27 · 45 min

    CIW181 - Gemischter Satz

    CIW - Folge 181 - 27.05.2026 - Gemischter Satz Wir begrüssen alle Hörer:innen zur Folge 181 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 26. Mai von Felix, Ephraim, Ralf und unserer Compliance Cow Lieselotte. In dieser Folge reden wir über aktuelle Themen. Hausmitteilungen Besucht uns auf der FrOSCon. Die Konferenz findet am 15. und 16. August 2026 in Sankt Augustin bei Bonn statt. GNU/Linux.ch ist mit einem Stand vertreten. Wir freuen uns sehr auf das erste Treffen mit unseren Lesern, Hörerinnen, Redakteuren und Interessierten. Es gibt Snacks, Flyer, Sticker und alles, was ihr erwartet. Am Samstagabend feiern wir gerne mit euch beim Social Event der FrOSCon. Themen Deutsche Bahn sperrt Linux-User aus Das Suchen nach Verbindungen über die Webseite der Bahn war vergangene Woche oft nicht möglich, wenn Linux im User-Agent zu finden war. Das Ändern dieses über die about:config (zumindest bei Firefox ist es so) löst das Problem reproduzierbar. Ist offener Quellcode eine Gefahr für das Aufspüren von Bugs durch KI? Anthropic Mythos, andere Modelle können das auch Projekte werden mit Bug-Reports überschwemmt. Es kommt darauf an, von welcher Seite man darauf schaut (Entwickler oder Angreifer). Joplin will AI integrieren Viel Kritik, vorwiegend in Mastodon. Kritik im Forum wurde von Laurent unterbunden. Funktion soll Disabled by default; enabled from the same settings page as the Web Clipper. sein. Nutzer haben trotzdem die Befürchtung, dass etwas Negatives passieren könnte, da der Code im Programm natürlich geladen wird, ob man ihn nutzt oder nicht. Welche Notizprogramme gibt es noch ohne AI? Schaut Euch unsere Artikel auf gnulinux.ch an Warum offene Dateiformate eine Voraussetzung für digitale Souveränität sind. Das Open Document Format ist ein ISO-Standard Microsofts Office Open XML (OOXML) zwar auch, aber mit unlauteren Mitteln (Strict vs. Transitional) Deutschland-Stack ernennt ODF zum Office-Standard Outro Euer Feedback zählt! Kommentiert zur Podcast-Folge oder schreibt uns einfach über Matrix, Mastodon oder per E‑Mail. Nehmt aktiv an der Community teil. Ihr könnt Artikel schreiben, Themen diskutieren oder selbst beim Podcast mitmachen. Bei GNU/Linux.ch wird Eure Stimme nicht nur gelesen, sondern auch gehört. Quellen FrOSCon: https://froscon.org/ Deutsche Bahn: https://www.heise.de/news/Deutsche-Bahn-Keine-Auskunft-unter-Linux-11300742.html Mythos: https://www.heise.de/news/Mythos-von-Anthropic-Schwachstellen-KI-wirft-neue-Sicherheitsfragen-auf-11270831.html Joplin: https://joplinapp.org/de/ ODF: https://www.heise.de/hintergrund/Am-Ende-der-Sieger-Das-Open-Document-Format-ist-der-Standard-11287440.html Deutschland-Stack: https://www.heise.de/hintergrund/Deutschland-Stack-Mit-ueber-50-offenen-Standards-zur-souveraenen-Verwaltung-11225614.html

  • May 20 · 36 min

    CIW180 - Epyy ISMS

    CIW - Folge 180 - 20.05.2026 - Epyy ISMS Wir begrüssen alle, denen Sicherheit wichtig ist, zur Folge 180 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 19. Mai von Tomas Jakobs und Ralf Hersel. In dieser Folge reden wir über das freie Information-Security-Management-Werkzeug Epyy. Hausmitteilungen Am vergangenen Freitag haben wir 6 Jahre GNU/Linux.ch gefeiert. Aus diesem Anlass möchte ich mich bei allen Lesern, Hörerinnen und Mitschaffenden bedanken, die euer Projekt zu dem gemacht haben, was es heute ist: Community für die Community. Herzlichen Dank für eure Mitarbeit und eure Unterstützung. Thema: Epyy ISMS Begrüssung und Vorstellung von Tomas (Geschäftsführer der Ј​А​​​K​O​В​S UG, Dort​m​​und) Tomas, wer bist Du und was machst Du? Grüß Dich, Vorstellungsrunden oh je. Ich bin der Tomas, 50 Jahre jung, mach’ was mit IT und das im Grunde schon seit der Schulzeit, tief in den 80ern. Ich hatte das Glück, aus einem Hobby einen Beruf machen zu können, zu einem Zeitpunkt, als es noch kaum Berufs- oder Ausbildungswege in diesem Bereich gab. In den ersten Dekaden meines Schaffens habe ich unzählige Software in den verschiedensten Programmiersprachen erstellt und als Externer in mittelständischen Unternehmen die typischen AD Netzwerkstrukturen aufgebaut. Nur um alles so ab ca. 2014 wieder einzureißen. Sprich: Netze zu segmentieren, Software auf Schwachstellen zu untersuchen und «auseinanderzunehmen», Admins und Mitarbeiter mit Regeln, Checklisten und Managementsystemen von der Arbeit abzuhalten. In meinem Leben gab es so ein paar harte, technologische Wechsel. So bin ich die ganzen 80er, 90er und frühen 2000er Jahre mit Microsoft “groß” geworden. Ab 2007 wechselte ich dann aus Frust in das Apple-Lager, um dann 10 Jahre später endlich mit GNU/Linux auch als Daily Driver am Desktop zu arbeiten. Wobei GNU/Linux mich bereits seit den 90ern auf Servern schon immer begleitet hat. Die ersten Anfänge damals waren fli4l und Suse 6.4 Die Webseite bzw. das Projekt heisst epyy.de. Wer oder was ist das? Nun, der Reponame lautet “isms-document-workflow” und macht auch genau das: Es erstellt, verwaltet und erinnert an Dokumente in einem ISMS. Nun ist der Begriff doch recht sperrig und schreit geradezu nach einem besseren, kürzeren Namen. Und immer wenn ich neue Namen suche, schaue ich gerne in die Antike und fand das griechische Wort episkopeîn, was übersetzt "inspizieren" oder "überwachen" heißt. “Epyy” als Kurzform davon klingt positiv, die Domain war frei und so kam es zum Namen und Icon des Projektes. Das macht es alles greifbarer. Bevor wir zu Deinem Open-Source-Projekt kommen: Was ist ein ISMS und für wen ist das von Interesse? Ein Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) läst sich ganz gut als Betriebssystem eines Unternehmens verstehen. Es wirkt - wenn richtig betrieben - in fast alle Unternehmensprozesse hinein. Also vom Onboarding, über Projekte und Produktion bis zum Offboarding und Vernichtung von Informationsträgern, digitale wie analoge. Nimmt man das Lieferantenmanagement hinzu, wirkt Informationssicherheit sogar über Unternehmensgrenzen hinaus. Technisch betrachtet werden Informationen klassifiziert - was ist öffentlich, was vertraulich, was streng vertraulich? Assets ermittelt, was nicht nur bloße IT-Inventarlisten sind sondern auch sowas wie Wissen oder Menschen oder Strom - ein häufig unterschlagenes Asset. Und dann kommt der Kern: Alles wird mit Risiken versehen und bewertet. Stichwort CIA-Triade: Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit. Wie wichtig oder unwichtig ist etwas. Worum muss man sich sofort kümmern, was geht auch später und was wird als Risiko einfach akzeptiert. Wie bei einem Betriebssystem wird reguliert, laufend überwacht und idealerweise optimiert, damit am Ende des Tages Organisationen sicherer als zuvor betrieben werden - oder im Auditsprech: Einen höheren Reifegrad erreichen. Wie sieht der aktuelle ISMS-Markt aus? Gibt es dominante Player? Was ich aus meiner Sicht sagen kann, gibt es die eine Lösung oder den einen dominanten Player nicht. Auf Konzernebene werden eher integrierbare, anpassbare Governance-Lösungen gewählt. Ein häufig gehörter Name ist der deutsche Anbieter HiScout. Das ist die Software-Tochter des Anbieters HiSolutions, Arbeitgeber von Manuel “HonkHase” Atug mit seiner AG KRITIS, in der CCC-Bubble vielleicht ein Begriff. Für KMU gibt es mehrere SaaS-Anbieter mit fertigen, aber oftmals isolierten Lösungen. Intervalid aus Österreich ist zum Beispiel ein von mir häufig gehörter Name. Von anderen Dienstleistern weiß ich, dass diese gerne auf Wikis wie dem freien Bookstack setzen. Und letztendlich wird quer durch alle Unternehmensgrössen erschreckend oft noch mit losen Office-Dokumenten und den typischen Ordnerstrukturen auf irgendwelchen Sharepoint-, Teams- oder SMB-Shares gearbeitet. Vielleicht ist das der “dominante Player” im Raum. Warum hast Du dich entschlossen, Epyy als freie ISMS-Lösung zu entwickeln? Naja, zuerst möchte ich betonen, dass ich da gar nicht so viel entwickelt habe. Epyy ist kein Stück Software. Es ist ein Workflow, ein Framework bestehend aus bewährten und lange existierenden Einzelprodukten wie git, pandoc awk. Ich habe lediglich mit Bash alles orchestriert und in ein Git-Repo gepackt. Zwei Faktoren spielten bei der Entwicklung eine große Rolle: So verlockend einfach viele SaaS-Anwendungen für KMU sind - gerade wenn sie frisch sich mit 27001, TISAX oder VdS 10000 beschäftigen - so hart ist im späteren Betrieb der Vendor-Lock-In. Preise, Anpassbarkeit oder Datenexporte spielen alle eine Rolle. Das Erstaunen setzt aber oft mit Blick in die AGBs und den vertraglich garantierten oder eben nicht garantierten Verfügbarkeiten. Ein praktisches Beispiel: Wie kann ein Geschäftsführer seinen 24h-NIS2-Meldepflichten nachkommen wenn das genutzte SaaS Produkt ohne jegliche SLA daherkommt? Es gibt Anbieter, die schliessen alles, was Verfügbarkeit betrifft, explizit aus oder versuchen es auf unbekannte Dritte, meist die Hoster, auszulagern. Wenn alles um einen wegbricht und sich eine Ransomware durch das Netzwerk frisst, braucht man ein ISMS am meisten mit seinen Notfallmaßnahmen, Meldewegen, Telefonnummern - das was mit Business Continuity Management (BCM) bezeichnet wird. Als externer ISB und Dienstleister habe ich das Problem, dass jeder mit seinem eigenen System ankommt, in das ich mich nicht nur einarbeiten, sondern es auch zugleich leben und pflegen muss. Das skaliert furchtbar schlecht und Du verlierst da unnötig viel an Zeit und Effektivität. Also brauchte ich eine einfache, hochflexible und zugleich für mehrere Mandanten anpassbare Lösung als mein führendes System, wo ich Inhalte in andere Systeme exportiere. Gibt es andere offene Lösungen im ISMS-Bereich? Ja, ich kenne beispielsweise Fours als quelloffene Lösung. Diese lässt sich selbst hosten und vermeidet die genannten harten SaaS Vendor-Lock-In Effekte. Für mich persönlich nachteilhaft war hier der Techstack, der alles andere als minimal ist und aus OCI-Containern, Datenbank, FastAPI-Backend sowie React-Frontend besteht. Das sind mir persönlich zu viele bewegliche und kurzlebige Teile im System mit zu vielen inhärent technischen Schulden. Was sind die Hauptargumente für die Nutzung von Epyy? Mit Epyy lässt sich ein ISMS - das Betriebssystem des Unternehmens - wie eine Software aufbauen. “ISMS as Code” oder “Compliance as Code” bestehend aus freien und robusten Werkzeugen und Technologien. Git als Audit-Trail, Textdokumente als “Source of Truth” und Markdown für die Formatierung. Die Abhängigkeitsliste ist bewusst minimal gehalten. Kein Container-Overhead, keine Bloatware. Dieser Workflow soll auch in 15-20 Jahren genauso funktionieren. Weitere werbliche Aspekte habe ich auf der Website https://epyy.de zusammengetragen, die technischen Dinge finden sich in der README des Repos auf Codeberg. Erzähle uns bitte etwas über die technischen Hintergründe von Epyy. Gerne, Kern ist der Dokumenten-Workflow: Markdown → pandoc → PDF. Um diesen Kern herum kommen zahlreiche weitere Funktionen wie zum Beispiel das Anhängen von PDFs, die in einem gleichnamigen Unterordner abgelegt sind. Oder das Erstellen von ausfüllbaren PDF-Formularen. Oder das Erstellen von CalDAV Kalenderdateien für den Review- und Wiedervorlage-Prozess. Orchestriert wird das alles mit make und bash, wobei die kritischen Teile wie z.B. das Parsing des YAML in den Frontmatterm nach pandoc oder alles mit String- und Textmanipulationen nach awk ausgegliedert ist. Am wichtigsten sind die Snippets. Das sind im Grunde Platzhalter, die im Präprozessor als Programme ausgeführt werden und Dinge machen. Zum Beispiel das Bearbeitungsdatum aus Git ermitteln und einfügen. Oder in andere Markdown Dokumente schauen, ob bestimmte [x] Checkboxen ausgefüllt sind. Ich habe sogar Snippets, die Pie- und Radarcharts in die Dokumente bringen. Wie kann man Epyy installieren? Die Abhängigkeitsliste ist bewusst kurz und dürfte bei den meisten bereits vorinstalliert sein. Einzig bei pdfcpu ist etwas Hand anzulegen. Die Single-File-Go-Binary muss händisch geladen und installiert werden. Wenn alles steht kann das Projekt einfach geklont und mit make gebaut werden. Prinzipiell kann mit jedem beliebigen Texteditor im Repo gearbeitet werden. Ich empfehle da aber eine IDE, selbst nutze ich den Gnome Builder. Welche Weiterentwicklungen planst Du? Aktuell ist die VdS 10000, eine weitere Zertifizierungsnorm, bei mir in Bearbeitung. Diese möchte ich gerne noch dieses Jahr mit als Vorlage ins Projekt aufnehmen. Wie vernetzt bist Du mit der Community, wenn es um die Entwicklung von Epyy geht? Ich hoffe und wünsche mir, dass dieses Projekt ein wenig aus der Nische kommt und mehr Sichtbarkeit bekommt. Für dieses Jahr habe ich zwei Vorträge für Open Source und Linux Tage in Darmstadt und Kiel eingereicht. Vielleicht ergibt sich da ja was. Wie kann sich die Community bei Epyy beteiligen? Mit Feedback, Mitarbeit, Weiterentwicklung im Codeberg Repo. Wenn am Ende des Tages mehr Funktionen, mehr Snippets, bessere Doku oder Code für die Gemeinschaft herauskommen, sehr gerne. Verabschiedung Outro Euer Feedback zählt! Kommentiert zur Podcast-Folge oder schreibt uns einfach über Matrix, Mastodon oder per E‑Mail. Nehmt aktiv an der Community teil. Ihr könnt Artikel schreiben, Themen diskutieren oder selbst beim Podcast mitmachen. Bei GNU/Linux.ch wird Eure Stimme nicht nur gelesen, sondern auch gehört. Quellen https://de.wikipedia.org/wiki/Information_Security_Management_System https://hiscout.com/ https://intervalid.com/ https://bookstackapp.com/ https://de.wikipedia.org/wiki/Lock-in-Effekt https://gitlab.com/dss-it-security/fours https://epyy.de/ https://codeberg.org/tomas-jakobs/isms-document-workflow

  • May 13 · 36 min

    CIW179 - TutaDrive

    CIW - Folge 179 - 13.05.2026 - TutaDrive Wir begrüssen alle, die in den Wolken leben, zur Folge 179 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 6. Mai von Hanna Bozakov und Ralf Hersel. In dieser Folge reden wir über den Ende-zu-Ende-verschlüsselten Cloud-Speicher von Tuta. Hausmitteilungen Da es nicht immer leicht ist, interessante Interviewpartner zu finden, sprechen wir in diesem Podcast zukünftig wieder vermehrt über aktuelle Themen im CORE-Team. Damit stellen wir sicher, euch jede Woche eine Folge anbieten zu können. Thema: TutaDrive Begrüssung und Vorstellung von Hanna Vor einem Jahr haben wir eine Podcastfolge über Tuta, als Anbieter von sicheren E-Mails, Kalendern und Kontakten aufgenommen. Was ist seitdem bei Dir gelaufen? Bitte stelle die Firma Tutao GmbH kurz vor (Standort, Mitarbeitende, usw.) Nun gibt es mit TutaDrive ein neues Angebot. Was ist TutaDrive? Welche Kunden möchtet ihr mit TutaDrive ansprechen? TutaDrive befindet sich zurzeit in einer geschlossenen Beta-Phase. Was hat es damit auf sich? Sind weitere Dienste innerhalb von TutaDrive geplant? Wird es Plugins geben? Kannst Du uns etwas zum technischen Hintergrund von TutaDrive sagen? Wie schätzt Du den Markt für freie Cloud-Systeme in Europa ein? Es gibt mehrere offene Cloud-Systeme von europäischen Herstellern. Allen voran Nextcloud, aber auch OpenCloud. Dabei muss man zwischen stand-alone-Systemen und eingebetteten Lösungen – wie TutaDrive – unterscheiden. Kannst Du das für unsere Hörer:innen einordnen? Wie können sich unsere Hörer:innen bei der Tutao GmbH einbringen? Verabschiedung Outro Euer Feedback zählt! Kommentiert zur Podcast-Folge oder schreibt uns einfach über Matrix, Mastodon oder per E‑Mail. Nehmt aktiv an der Community teil. Ihr könnt Artikel schreiben, Themen diskutieren oder selbst beim Podcast mitmachen. Bei GNU/Linux.ch wird Eure Stimme nicht nur gelesen, sondern auch gehört. Quellen https://tuta.com/de/drive https://gnulinux.ch/ciw145-podcast

  • May 6 · 32 min

    CIW178 - The Document Foundation

    CIW - Folge 178 - 06.05.2026 - The Document Foundation Wir begrüssen alle Büroangestellten zur Folge 178 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 21. April von Florian Effenberger und Ralf Hersel. In dieser Folge geht es um LibreOffice und die Document Foundation. Hausmitteilungen keine Thema: The Document Foundation Begrüssung und Vorstellung von Florian (Geschäftsführer der 'The Document Foundation' TDF) Florian, unsere letzte Podcast-Aufnahme liegt 4 Jahre zurück: https://gnulinux.ch/gln023-podcast. Erinnerst Du dich? Was ist und macht die TDF? Welche Collaborationen (pun intended) gibt es mit anderen Organisationen? Was sind die Hauptangebote der TDF? Lass uns über das ‘Open Document Format’ sprechen. Warum ist es wichtig, freie Formate zu verwenden? Wie beurteilst Du das Zusammenspiel zwischen der Stiftung, der Community und kommerziellen Interessen? Welches sind die wichtigsten Aufgaben und Ziele der TDF generell und in diesem Jahr? Wie beurteilst Du den Office-Markt heute und in Zukunft? Wie gewichtest Du die Bedeutung von Desktop-Office gegenüber Cloud-Office? Ist ein Basis-Angebot (LibreOffice) heute noch ausreichend, im Vergleich zu openDesk (ZenDiS) oder LaSuite (FR)? Wie vernetzt seid ihr in der europäischen FLOSS-Wirtschaft? Stichwort: Frankreich stellt auf FLOSS um. Was hältst Du vom Nextcloud/IONOS-Fork von ONLYOFFICE zu Euro-Office? Wie kann sich die Community bei der TDF beteiligen? Verabschiedung Outro Euer Feedback zählt! Kommentiert zur Podcast-Folge oder schreibt uns einfach über Matrix, Mastodon oder per E‑Mail. Nehmt aktiv an der Community teil. Ihr könnt Artikel schreiben, Themen diskutieren oder selbst beim Podcast mitmachen. Bei GNU/Linux.ch wird Eure Stimme nicht nur gelesen, sondern auch gehört. Quellen https://www.documentfoundation.org/ https://de.libreoffice.org/ https://whatcanidoforlibreoffice.org/?lang=de#!/progornoprog/translate https://blog.documentfoundation.org/blog/2025/12/05/libreoffice-conference-2026-and-2027/ https://blog.documentfoundation.org/blog/2026/03/11/libocon-2026-call-for-papers/ Private Webseite: https://effenberger.org Mastodon: https://mastodon.social/@floeff

  • April 21 · 43 min

    CIW177 - Collabora

    CIW - Folge 177 - 22.04.2026 - Collabora Wir begrüssen alle Büroarbeitenden zur Folge 177 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 17. April von Thorsten Behrens und Ralf Hersel. In dieser Folge geht es um die Firma Collabora Productivity und deren Office-Produkte. Hausmitteilungen Herzlichen Dank an alle, die uns gelegentlich oder regelmässig mit Spenden unterstützen, als da wären: Klaus-Dieter, Rolf, Remo, Michael, Holger, Folker, Ingmar, Edmund, Michel, Maz, Rudolf, Hendrik und alle Namenlosen, die über Twint, LiberaPay oder GNU Taler spenden. Danke schön. Denk bitte an unseren Frühlingswettbewerb, bei dem es um Artikel zur Heimautomatisierung geht und der noch bis Ende Mai läuft. Wir freuen uns auf eure Beiträge. Thema: Collabora Begrüssung und Vorstellung von Thorsten (‘Managing Director Germany’ bei Collabora Productivity) Thorsten, eure Firma heisst Collabora Productivity und das Hauptprodukt ist Collabora Online, wie auch euer Web-Auftritt heisst. Erzähle uns bitte etwas über die Firma (Ursprung, Sitz, Mitarbeitende, …) Welche Produkte bietet ihr an? Kann man von Collabora auch Dienstleistungen beziehen? Ihr seid tief in das FLOSS-Ökosystem integriert und arbeitet mit Partner-Organisationen zusammen. Welche Kollaborationen gibt es? Wie funktioniert das Zusammenspiel zwischen der Firma und der Community? Welches sind die wichtigsten Ziele von Collabora generell und in diesem Jahr? Wie beurteilst Du den Office-Markt heute und in Zukunft? Wie gewichtest Du die Bedeutung von Desktop-Office gegenüber Cloud-Office? Ist ein Basis-Angebot (Collabora Online) heute noch ausreichend, im Vergleich zu Office-Integrationen wie z. B. openDesk in DE oder LaSuite in FR? Sollten die europäischen Anbieter von freien Office-Lösungen mehr zusammenarbeiten oder belebt die Konkurrenz das Geschäft? (OnlyOffice, Euro-Office, LibreOffice, usw.) Wie kann sich die Community bei Collabora beteiligen? Verabschiedung Outro Euer Feedback zählt! Kommentiert zur Podcast-Folge oder schreibt uns einfach über Matrix, Mastodon oder per E‑Mail. Nehmt aktiv an der Community teil. Ihr könnt Artikel schreiben, Themen diskutieren oder selbst beim Podcast mitmachen. Bei GNU/Linux.ch wird eure Stimme nicht nur gelesen, sondern auch gehört. Quellen https://www.collaboraonline.com/de/ Contributing-howto: https://github.com/CollaboraOnline/online/blob/main/CONTRIBUTING.md Forum: https://forum.collaboraonline.com/ Wöchentlicher Jitsi-Call (mittwochs 16:00): https://meet.jit.si/COOL-TC-Meeting

  • April 1 · 38 min

    CIW176 - GNU Taler

    CIW - Folge 176 - 01.04.2026 - GNU Taler Wir begrüssen alle Zahlungswilligen zur Folge 176 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 29. März von Christian Grothoff, Lioh Möller und Ralf Hersel. In dieser Folge geht es um die Weiterentwicklung des freien Bezahlsystems GNU Taler. Hausmitteilungen In unserem Frühlings-Wettbewerb dreht sich alles um Heimautomatisierung. Bis Ende Mai könnt ihr über eure Projekte und Erfahrungen berichten und damit drei tolle Preise gewinnen. Schreibt bitte mit und teilt es mit der Community. Thema: GNU Taler Begrüssung und Vorstellung von Christian Wir haben GNU Taler eine Artikelserie gewidmet, in der das Bezahlsystem im Detail erklärt wird. Dennoch möchten wir vom Erfinder wissen, was GNU Taler ist. An wen richtet sich GNU Taler? (Private, Organisationen, Händler, …) Wie verwendet man es? (Smartphone-App, Browser-Integration, PC-Anwendung, POS-Devices, …) Wer nach GNU Taler sucht, findet zuerst die Seite Taler.net und dann die Seite Taler Systems. Wie seid ihr organisiert? Welche Ziele verfolgt das Taler-Projekt bzw. die Taler-Organisation? Bisher gibt es GNU Taler nur in der Schweiz, weil es nur hier eine Exchange gibt, nämlich exchange.taler-ops.ch. Man munkelt, dass es auch in Deutschland eine Exchange gibt. Es gibt eine Karte der Geschäfte, die Taler als Bezahlmittel akzeptieren. Darauf findet man weltweit acht Läden und alle befinden sich in Biel. Warum haltet ihr euer Angebot so sehr zurück? Wir haben die GNU Taler App ausführlich getestet und verwenden sie seitdem häufig. Siehst Du bei der Benutzerfreundlichkeit Potenzial? Was sind die Prioritäten des GNU Taler Projektes? Woran arbeitet ihr vordringlich? Welche Ziele möchtet ihr in diesem Jahr erreichen? Wie kann die Community zum Erfolg des Projektes beitragen? Verabschiedung Outro Euer Feedback zählt! Kommentiert zur Podcast-Folge oder schreibt uns einfach über Matrix, Mastodon oder per E‑Mail. Nehmt aktiv an der Community teil. Ihr könnt Artikel schreiben, Themen diskutieren oder selbst beim Podcast mitmachen. Bei GNU/Linux.ch wird eure Stimme nicht nur gelesen, sondern auch gehört. Quellen https://gnulinux.ch/gnu-taler-mit-echtgeld-ausprobiert-teil-1 https://www.taler.net/de/index.html https://www.taler-systems.com/de/ https://exchange.taler-ops.ch/terms https://my.taler-ops.ch/webui/#/ https://taler-ops.ch/de/map.html

  • March 25 · 37 min

    CIW175 - Lieferketten

    CIW - Folge 175 - 25.03.2026 - Lieferketten Wir begrüssen alle Hörer und Hörerinnen zur Folge 175 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 20. März von Max Mehl und Ralf Hersel. In dieser Folge sprechen wir über transparente Software-Lieferketten bei der Deutschen Bahn. Hausmitteilungen Wir haben nun alle Matrix-Räume auf Version 12 umgezogen und wir freuen uns, wenn ihr im TALK-Raum mitdiskutiert und im HELP-Raum anderen helft. Thema: Software-Lieferketten Begrüssung und Vorstellung von Max 14 Nov 2023 - CIW062 - Deutsche Bahn - Max Mehl erzählt von Freier Software bei der Deutschen Bahn. Was hat sich in Bezug auf Freie Software seitdem bei der DB getan? Was sind Lieferketten und was sind Software-Lieferketten? Du hast auf der FOSSDEM zwei Vorträge gehalten: Software Supply Chain Strategy at Deutsche Bahn Deutsche Bahn's Approach to Large-Scale SBOM Collection and Use Was bedeuten die Abkürzungen CRA und SBOM? Welche Herausforderungen ergeben sich bei Software-Lieferketten? Kannst Du Beispiele für das Versagen solcher Lieferketten nennen? Was kann man zur Absicherung von Software-Lieferketten machen? Wo steht ihr mit der Absicherung bei der Deutschen Bahn? Steht ihr dazu im Austausch mit Behörden und anderen Organisationen? Welches sind die drei wichtigsten Tipps, die Du empfehlen kannst? Fix the Basics: “Pinne” Abhängigkeiten in deinem Code und lasse sie automatisch aktualisieren Einfach mal anfangen: Erstelle und analysiere doch mal eine SBOM. Vor allem Organisationen sollten nicht warten! Engagiere dich: Strauchelt ein FOSS-Projekt, von dem du abhängst? Vielleicht kannst du helfen. Verabschiedung Outro Euer Feedback zählt! Kommentiert zur Podcast-Folge oder schreibt uns einfach über Matrix, Mastodon oder per E‑Mail. Nehmt aktiv an der Community teil. Ihr könnt Artikel schreiben, Themen diskutieren oder selbst beim Podcast mitmachen. Bei GNU/Linux.ch wird eure Stimme nicht nur gelesen, sondern auch gehört. Quellen https://mehl.mx - Max’ Homepage und Blog https://gnulinux.ch/ciw062-podcast https://fosdem.org/2026/schedule/event/7EYTRJ-deutsche-bahn-large-scale-sbom-approach/ https://fosdem.org/2026/schedule/event/ZSWH3N-deutsche-bahn-supply-chain-cra-strategy/

  • March 17 · 38 min

    CIW174 - Freifunk

    CIW - Folge 174 - 18.03.2026 - Freifunk Wir begrüssen alle Freifunker zur Folge 174 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 16. März von Florian Maurer und Ralf Hersel. In dieser Folge sprechen wir über den gemeinnützigen Verein Freifunk Aachen. Hausmitteilungen Noto-Font kommen gut an Thema: Freifunk Aachen Begrüssung und Vorstellung von Florian Was bedeutet "Freifunk"? Wie ist "Freifunk Aachen" organisiert und finanziert? Wie sieht es mit Freifunk in Deutschland, bzw. in Europa aus? Was hat es mit den "Lizenzrechtlichen Download-Problemen" auf sich? Wie sieht die Technik hinter "Freifunk Aachen" aus? Wie vermittelt man die Notwendigkeit von "Freifunk" den normalen Anwender:innen? Kann "Freifunk" einen Beitrag zu einer europäischen IT-Souveränitat leisten? Welche Pläne zur Weiterentwicklung des "Aachener Freifunks" gibt es? Wie kann sich die Community in die Entwicklung oder Unterstützung einbringen? Verabschiedung Outro Euer Feedback zählt! Kommentiert zur Podcast-Folge oder schreibt uns einfach über Matrix, Mastodon oder per E‑Mail. Nehmt aktiv an der Community teil. Ihr könnt Artikel schreiben, Themen diskutieren oder selbst beim Podcast mitmachen. Bei GNU/Linux.ch wird eure Stimme nicht nur gelesen, sondern auch gehört. Quellen https://freifunk-aachen.de/ https://map.aachen.freifunk.net/#//de/map https://bern-free-wifi.ch/ https://map.freifunk-3laendereck.net/#!/de/map https://graz.funkfeuer.at/others.html https://federated-map.ffmuc.net/ https://wiki.freifunk.net/Freifunk_Aachen/Hardware

  • March 11 · 48 min

    CIW173 - FediVariety

    CIW - Folge 173 - 11.03.2026 - FediVariety Wir begrüssen alle Fedinauten zur Folge 173 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 9. März von Victoria Neumann und Ralf Hersel. In dieser Folge sprechen wir über Aktivisten und Forscherinnen, die sich für das Fediverse in der öffentlichen Verwaltung einsetzen. Hausmitteilungen Freie Fonts bei GNU/Linux.ch Thema: FediVariety Begrüssung und Vorstellung von Victoria Worum geht es bei FediVariety? Welche Ziele verfolgt ihr? Wie seid ihr organisiert? (Organisationsform, Standort, Mitarbeitende) Seid ihr nur in den Niederlanden aktiv? Seit wann gibt es euch und was habt ihr bisher erreicht? Siehst Du Parallelen zur FSFE-Initiative fedigov.eu ? Hast Du von der Initiative https://www.rebuild.net/ gehört und was hältst Du davon? Welche Forschung betreibt ihr? Was hat es mit der Unconference auf sich? Welche Pläne habt ihr für dieses Jahr und darüber hinaus? Wie kann man bei FediVariety mitmachen oder euch unterstützen? Verabschiedung Outro Euer Feedback zählt! Kommentiert zur Podcast-Folge oder schreibt uns einfach über Matrix, Mastodon oder per E‑Mail. Nehmt aktiv an der Community teil. Ihr könnt Artikel schreiben, Themen diskutieren oder selbst beim Podcast mitmachen. Bei GNU/Linux.ch wird eure Stimme nicht nur gelesen, sondern auch gehört. Quellen https://www.fedivariety.org/ https://fedigov.eu/ https://www.rebuild.net/

  • March 4 · 44 min

    CIW172 - Ralf at Software Freedom Podcast

    CIW - Folge 172 - 04.03.2026 - Ralf at Software Freedom Podcast We welcome all listeners to episode 172 of “Captain it's Wednesday,” the podcast about free software and free society from GNU/Linux.ch, recorded on March 3 by Bonnie Mehring and Ralf Hersel. This episode is a rushing ahead publication of the Software Freedom Podcast episode. Subject: Ralf at Software Freedom Podcast You are part of the local FSFE group in Zurich. Could you very briefly tell us how you got involved there? About twenty years ago, I became interested in free software and wanted to join the community. At that time, I discovered the “Gnus und Pinguine” group in Zurich and met up with the people there a few times. That's where I found out about the ‘Ubunteros’ group, which I joined. We organized three “Ubucon Conventions” in Switzerland (Winterthur, Zurich, Basle). A few years later, we renamed the group “Tuxeros” because we didn't want to focus solely on Ubuntu. As fewer and fewer people joined Tuxeros, the remaining members joined the “FSFE Local Group Zurich.” You have just recently participated in the "I Love Free Software Day" events. How was it? We have been celebrating “I Love Free Software Day” at the FSFE for a long time, including in Zurich. In previous years, we usually met for dinner and invited other interested parties to join us. That changed in 2025, when we organized talks whose content matched the theme of “I Love Free Software Day.” This year's theme was “Maintainers,” which is why we brought four talks on this topic to the stage. They were about Xournal++, OpenBSD and LibreSSL, NewPipe, and GNU Taler. Admittedly, the last talk was not about maintainers. But Lioh and I had experimented a lot with GNU Taler beforehand and didn't want to withhold our findings from the community. We would have liked to see more visitors and more diversity at “I Love Free Software Day” (there were 15 men present). What do you as FSFE local group do in Zurich? First of all, I would like to emphasize that the activities of FSFE Zurich are transparent and public. We meet monthly, alternating between in-person and online meetings. Minutes are taken at our meetings; you can find the link in the show notes. We have carried out many projects over the years. Among the most important are: - “Learn Like the Pros,” a project on free software in schools and universities, - “EndOf10,” where we held three workshops to help people switch to Linux, - “Free your Android,” a workshop on Google-free smartphones, - “Photo book,” a printed booklet in which people tell their stories about free software, “FreedomVote” was a survey in which candidates for the Swiss parliamentary elections could express their stance on free software and a free society, - and “FediGov,” an initiative that aims to get the government to use the Fediverse for public communication. We have also appeared on many stages and given presentations on a wide range of free topics. Currently, we would like to focus on young people again, because we see a lack of information about free software in this area. You are also not only part of the FSFE but also the founder and an active write on the well known GNU/Linux.ch. And of course also podcast host of the Captain it's Wednesday Podcast from GNU/Linux.ch. How did GNU/Linux.ch kick off and how did it all started? GNU/Linux.ch (GL) was not founded by me, but by Lioh Möller in May 2020. After Prolinux.de came to an end, we wanted to fill a gap. In the beginning, GL was a news blog about free software. In summer 2020, I added the podcast to offer another format. We soon realized that there was some duplication because Linuxnews.de offered similar content. We then established a partnership in which Linuxnews focuses on news and GL presents magazine content. We are proud to collaborate with other providers and are delighted to be able to offer the largest range of free software and free society content in the German-speaking world. Our podcast has also changed over time. At the beginning, it was a monthly news format with a length of 2 hours per episode. With the introduction of “Captain it's Wednesday,” we now publish weekly episodes lasting 30 minutes or longer. The podcast is interesting because it features a variety of speakers and offers a wide range of topics. What is the aim of GNU/Linux.ch? Who can participate? The selection of topics is very important to us. We break out of the nerd niche by describing free software in the context of a free society. There can be no free society if people are not given the opportunity to participate. That is why GL is a project by the community for the community. This offering has been well received. Our articles have been written by over 220 authors. In the podcast, over 100 speakers have had the opportunity to explain their views. GL is non-commercial and transparent, especially when it comes to our finances. Every year, we publish a transparency report in which we disclose our transactions. GL is financed by donations and sponsors. Our income is used exclusively to cover costs. No one on the GL team receives a cent of our income. All those involved work on a voluntary basis. From your perspective as a person that very closely follows the digital policy topics in Switzerland. Can you give us an overview of the current situation for Free Software? No, I am not an expert on Swiss digital policy. Of course, I keep an eye on developments, but I don't presume to make any relevant statements about them. There are other people who are much better at that, for example Kire from Digitale Gesellschaft or Matthias Stürmer from ParlDigi. See links in the show notes. From the latest news regarding digital policy in Switzerland, it looks like Free Software is becoming more of a topic? How is your perception of this and do you see movement towards using more FOSS products in the public administrations? Something is indeed happening in Switzerland and Europe. With the decline of former democracies, many authorities, organizations, and companies have realized that they need to take digitalization into their own hands. In Switzerland, we see the “Netzwerk SDS” (Network Sovereign Digital Switzerland), an interest group that hundreds have rapidly joined. Federal authorities, courts, large companies, and civil society organizations gather information there. In addition to information and participant exchange, the network offers three test installations of openDesk. OpenDesk is a free office platform from the German company ZenDiS, funded by the government. Matthias Stürmer is a founder of this network. I recently recorded an interview with him. The link is in the show notes. Is there something our listeners can do to support Free Software in Switzerland? This question should not be limited to Switzerland, but should apply to all democratic states and, in particular, their citizens. Free software knows no national borders. We are a global movement that advocates for free software and a free society. Everyone can and should get involved because this movement works for people in the best sense of the word. Digital freedom affects everyone, no matter which country they live in. Digital freedom is essential for societies because it has an increasing impact on our lives every day. What can you do? There is a scientific study that has investigated this (see link in the show notes). This study concludes that connecting with like-minded people can have the strongest political leverage. That's why I don't recommend social media bubbles, but real-life meetings. Meet up in person and form peaceful communities to make positive contributions to society. You might even make new friends along the way. Outro Your feedback matters! Comment on the podcast episode or simply write to us via Matrix, Mastodon, or email. Get actively involved in the community. You can write articles, discuss topics, or even participate in the podcast yourself. At GNU/Linux.ch, your voice is not only read, but also heard. Links https://fsfe.org/news/podcast.en.html https://docs.fsfe.org/en/LocalGroups/Active/Zurich/Monatstreffen https://lernenwiedieprofis.ch/ https://fedigov.eu/ https://www.digitale-gesellschaft.ch/ https://parldigi.ch/de/people/matthias-stuermer/ https://netzwerksds.ch/ https://gnulinux.ch/ciw169-podcast https://www.science.org/doi/10.1126/science.adz1697

  • February 25 · 38 min

    CIW171 - Angebote vor Ort

    CIW - Folge 171 - 25.02.2026 - Angebote vor Ort Wir begrüssen alle Sendungsbegabte zur Folge 171 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 24. Februar von Herbert Hertramph, Lucas Peters und Ralf Hersel. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie man Schulungsangebote vor Ort organisieren und anbieten kann. Hausmitteilungen Matrix: Raum-Version 12 Die “Zum Wochenende” Artikel Thema: Angebote vor Ort Das Interesse an Themen rund um Freie Software wächst seit etwa einem Jahr. Dafür sind mehrere Faktoren verantwortlich: Ende von Windows 10, in den Nachrichten wird oft die wirtschaftliche und digitale Abhängigkeit von den USA thematisiert, Vorkommnisse bei EU-Richtern mit Sperrungen von Accounts usw. Wie lassen sich Linux-Angebote in ländlichen Regionen durchführen? Schon in Städten muss man oft schauen, dass man eine kleine Gruppe an Interessierten erreicht. Tatsächlich gibt es aber Möglichkeiten, an die man oft nicht denkt: VHS-Infrastruktur: Wenn man mit einem interessanten Konzept die örtliche Volkshochschule anfragt, so ist diese in vielen Fällen nicht abgeneigt, ein Linux/FOSS-Thema in ihren Kurskatalog aufzunehmen. Die Kurse können auch online durchgeführt werden, sodass weite Wege in einem Landkreis entfallen. Wie nimmt man Kontakt auf und wie kann ein solches Angebot aussehen? Senioren-Projekte: Viele Bundesländer unterstützen Projekte zur digitalen Teilhabe älterer Menschen. Am Beispiel “Digitallotsen Bayern” kann gezeigt werden, wie man den Umstieg auf Linux durch eine vollständige Installation auf einer SSD mit USB-Gehäuse deutlich erleichtern kann. Welche Besonderheiten kann ein solches “Senioren-Linux” aufweisen? Repair-Cafés: In erster Linie ausgerichtet auf Reparatur-Arbeiten. An einem bundesweiten Online-Linux-Workshop nahmen ca. 160 Personen aus solchen Einrichtungen teil. EndOf10 DI.DAY Netzwerk SDS Linuxheldenkarte Viele etablierte Angebote von LUSG, CCC, Kongressen, FSFE, usw. Wie wäre es mit EndOf11? EndOf10 betraf Geräte. EndOf11 richtet sich an persönliche Souveränität. Ähnlich wie DI.DAY. FSFE-ZH: Jung und Frei! Linux-Einsteiger-Stunde für Sekundarschulen und Gymnasien. Erfahrungen mit bisherigen Veranstaltungen: EndOf10, “Linux für alle” bei WIR. Outro Euer Feedback zählt! Kommentiert zur Podcast-Folge oder schreibt uns einfach über Matrix, Mastodon oder per E‑Mail. Nehmt aktiv an der Community teil. Ihr könnt Artikel schreiben, Themen diskutieren oder selbst beim Podcast mitmachen. Bei GNU/Linux.ch wird eure Stimme nicht nur gelesen, sondern auch gehört. Quellen ZEIT-Artikel v. 21.02.2026 (Bezahlschranke): “Ich bin auf Linux umgestiegen!” https://www.zeit.de/digital/2026-02/linux-umstieg-betriebssystem-alternative-tech-konzerne VHS-Kursfinder Linux: https://www.volkshochschule.de/kursfinder.php?sortierung=relevanz&text=Linux&kursart=vorOrtAngebot&kategorien= Digitallotsen Nürnberg: https://www.nuernberg.de/internet/seniorenamt/digitallotsen.html Projekt Digitallotsen, Landkreis Neu-Ulm: https://www.landkreis-nu.de/Digitallotsen Projekte der Bundesländer: https://www.digital-kompass.de/aktuelles/digital-im-alter-wer-unterstuetzt-wo Digitalkompass: https://eam.def-bayern.de/aktuelles/digitalkompass Reparaturcafé Esslingen: https://reparaturcafe-esslingen.de/linuxcafe/ Endof10-Events: https://endof10.org/de/events/ Digital Independence Day: https://di.day/ Linuxheldenkarte: https://www.linuxguides.de/linux-helden-karte/

  • February 18 · 26 min

    CIW170 - Mountainbytes

    CIW - Folge 170 - 18.02.2026 - Mountainbytes Wir begrüssen alle Kreativen zur Folge 170 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 16. Februar von Shana Marinitsch und Ralf Hersel. In dieser Folge sprechen wir über ein Wochenende voller digitaler Kreativität. Hausmitteilungen FrOSCon-Planung Thema: Mountainbytes Begrüssung und Vorstellung von Shana Marinitsch Was ist die Mountainbytes 2026? Welche Beziehung hast Du dazu? Was sind denn Demos, und was ist die Demoszene? Wie fing das eigentlich alles an? (kleiner Exkurs in die 1980er und Cracking-/Warez-Community) Was sind jetzt Demoparties? Wie schaut es denn da in den PC Compos mit Gnu-Linux/FLOSS-Demos aus? Wie kann ich mitmachen? Was für Ressourcen und Tools gibt es, um selbst Demos, Grafik oder Musik zu machen? Verabschiedung Outro Euer Feedback ist uns wichtig. Ihr könnt uns über Matrix, Mastodon oder per E-Mail erreichen. Die Adressen findet ihr auf unserer Webseite. GNU/Linux.ch ist ein Magazin, in dem die Community für die Community interessante Artikel erstellt und im Podcast darüber diskutiert. Helft mit, die Infos für die Community zu bereichern. Wie das geht, erfahrt ihr hier. Quellen Zur Demoszene: https://mountainbytes.ch/ https://www.lebendige-traditionen.ch/tradition/de/home/traditionen/demoszene-und-digitale-kreativitaet.html https://www.echtzeitkultur.org/ https://www.srf.ch/kultur/games/computerkunst-die-demo-szene-vom-computer-untergrund-zum-kulturerbe Vorstellung von (grösstenteils) F/LOSS-Tools für kreative Arbeit am Rechner: https://media.ccc.de/v/gpn22-419-einfach-mal-machen-demoszene-edition Zu kreativem Arbeiten mit F/LOSS-Tools: Code/Engines: https://godotengine.org/, https://tixl.app/, https://www.pygame.org/news, https://tic80.com/ (Fantasy-Konsolen), https://cables.gl/ (browser-basiert) Grafikprogramme: http://grafx2.chez.com/ (Pixelgrafik), https://blocktronics.github.io/moebius/ (ANSI/ASCII), https://krita.org/en/ (Digitales Zeichnen), https://www.blender.org/ (3D Grafik) Musikprogramme: https://openmpt.org/ (Tracker), https://lmms.io/, (DAW), https://github.com/gopher-atz/4klang (Softsynth für Sizecoding)