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Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft

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  • 25 episodes
  • weekly
  • Avg 42 min
  • German
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  • Wednesday · 41 min

    CIW194 - Vanille versus Erdbeere

    CIW - Folge 194 - 16.09.2026 - Vanille versus Erdbeere Wir begrüssen alle Oberflächlichen zur Folge 194 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 1. September von Lioh Möller und Ralf Hersel. In dieser Folge reden wir über Desktop statt Distro und ob mensch seine Arbeitsoberfläche verändern möchte. Hausmitteilungen Es ist wieder Zeit, unseren Privatspendern zu danken. Bei GNU/Linux.ch gibt es viele Möglichkeiten, unsere Aktivitäten zu unterstützen. In erster Linie freuen wir uns über eure Artikel und Podcast-Teilnahmen. Eure finanziellen Beiträge stützen unsere Infrastruktur und ermöglichen Gewinnspiele, Teilnahmen an Konferenzen und erlauben es uns, etwas an Freie Projekte zurückzugeben, z. B. an StudioLink oder Anoxinon. Unser Dank gilt: Michel, Frank, Ingmar, Folker, Peter, Holger, Michael, Marcel, Remo, Rolf, Klaus-Dieter, Edmund, Härri und allen anonymen Spender:innen, die uns über LiberaPay und GNU/Taler unterstützen. Hinweis: Diese Folge erschien bereits am 26. August als Artikel, aber ohne Lioh. Thema: Unser Desktop soll schöner werden, oder nicht? Wenn sich Ein- oder Umsteiger für Linux interessieren, liegt das Augenmerk meistens auf einer geeigneten Distribution. Soll man Ubuntu oder Linux Mint verwenden? Oder eine der tausend anderen Distributionen? Die Antwort lautet: Nein! Die aktuellen Distros sind alle so gut, dass es für die Einsteigerin kaum einen Unterschied macht. Allenfalls ist es hilfreich, den Unterschied zwischen Stable und Rolling zu verstehen. Neulingen empfehlen wir stabile Distributionen. Linux Mint mit dem Cinnamon-Desktop ist eine gute Basis. Selbstverständlich fallen uns mindestens drei weitere gute Starter-Distros ein, aber wir hüllen uns in Schweigen, weil Vielfalt am Anfang verwirrt. Für viel wichtiger als die Distribution, halten wir die Arbeitsoberfläche, also den Desktop. Das ist, was euch grafisch anmacht und euren Arbeitsablauf bestimmt. Im Gegensatz zu den mannigfaltigen Distributionen, hält sich die Auswahl bei den Desktops in Grenzen. Die wichtigsten sind (ohne Reihenfolge): KDE-Plasma GNOME-Shell Xfce LXqt Cinnamon Eigentlich sind es nur KDE-Plasma und GNOME, weil Xfce die beste Wahl für schwachbrüstige Computer ist und Cinnamon sehr durch die Popularität von Linux Mint verstärkt wird. Lioh mag was? Xfce Ralf mag Erdbeere Das GNOME-Problem (zu wenig, zwingt zu Erweiterungen) Die Extension-Herausforderung (sie versagen bei neuen GNOME-Versionen) Der Workflow (App-Grid?) Die Optimierungen-Anwendung (blaues Puzzleteil) Platz sparen (Dash-to-Panel) Shortcuts (wichtige Anwendung und Shutdown) Hintergründe Menü statt Grid Overview on Startup (Claudias Skript) Arbeitsflüsse (Screenshot für Artikel) Nautilus: Die Katastrophe (default Fokus beim Speichern-Dialog) Kein Session-Restore Keine Erinnerung an Window-Grösse und -Position Outro Euer Feedback zählt! Kommentiert zur Podcast-Folge oder schreibt uns einfach über Matrix, Mastodon oder per E‑Mail. Nehmt aktiv an der Community teil. Ihr könnt Artikel schreiben, Themen diskutieren oder selbst beim Podcast mitmachen. Bei GNU/Linux.ch wird eure Stimme nicht nur gelesen, sondern auch gehört. Quellen https://www.linuxmint.com/ https://endof10.org/de/ https://kde.org/de/plasma-desktop/ https://www.gnome.org/de/ https://extensions.gnome.org/ https://codeberg.org/ralfhersel/bingster https://distrosea.com/de/ https://cachyos.org/ https://xfce.org/ Die GNU/Linux News Show zum Thema Desktopumgebungen: https://tube.sp-codes.de/w/pR3sVvmviKHR8aR8dXcfSF Der Linux-Kurs: https://linuxkurs.ch

  • September 2 · 37 min

    CIW193 - Wer braucht einen Browser?

    CIW - Folge 193 - 02.09.2026 - Wer braucht einen Browser? Wir begrüssen alle Surfer zur Folge 193 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 1. September von Lucas Peters und Ralf Hersel. In dieser Folge reden wir über freie Webbrower und darüber, ob diese überhaupt noch benötigt werden. Hausmitteilungen Letzte Woche keine Folge; nächste Woche keine Folge. Thema: Webbrowser Firefox - gestern und heute Seit über zehn Jahren wird Firefox regelmäßig für tot erklärt. Mal ist es ein Datenschutz-Skandal, mal eine Umstrukturierung bei Mozilla, mal der Blick auf die Marktanteile und jedes Mal heißt es in Artikeln und Videos: Das war's jetzt wirklich. Wir schauen mal in Ruhe zurück. Was war an der Kritik dran, was war Aufregung um der Aufregung willen? Warum reagiert ausgerechnet die Open-Source-Community bei Mozilla so empfindlich? Und was wäre eigentlich die Alternative, wenn Firefox tatsächlich verschwände? Vorfälle: 2020: Ca. ¼ der Belegschaft wurde entlassen. 2024: PPA Einführung 2025: Terms of Use Anpassung 2025: KI Einbindung Google Abhängigkeit Geringer Marktanteil (weltweit 3,3%, DE: 8,8% sinkend) 2026: Ab September, zweiwöchiger Releasezyklus Heute ist Version 155 erschienen, u. a. mit Geschwindigkeitsverbesserungen und einem eingebauten Werbe-Blocker. Die Engines Die Engines der Webbrowser sind interessanter und wichtiger als die Browser selbst, weil die Hauptarbeit darin geschieht. Wie gut eine Website aufgebaut und dargestellt wird, hängt davon ab. Heute gibt es drei primäre Engines: 79 % - Blink - alle Chromium-basierten Browser (Chrome, Edge, Vivaldi, Opera, Brave, uvm.) 16 % - Webkit - Safari, GNOME Web 5 % - Gecko - Firefox und Forks Blink hat eine marktbeherrschende Stellung (ich würde es Monopol nennen). Google finanziert Mozilla zu 80 %, damit sie einen Konkurrenten am Leben erhalten können, um sich nicht den Monopolklagen stellen zu müssen. Neue Engines Es gibt zwei neue Engines, die sich in der Entwicklung befinden: Ladybird und Servo. Das gut finanzierte Ladybird-Projekt befindet sich im Pre-Alpha-Status und möchte bis Ende 2026 eine erste Alpha-Version herausbringen. Eine nutzbare Version soll bis Ende 2027 erscheinen. Ihr könnt den Browser aus den Quellen kompilieren, doch das empfehle ich nicht, ausser ihr gehört zu den 1274 Contributoren, die sich an der Entwicklung beteiligen. Wer sich über den Projektfortschritt informieren möchte, kann den monatlichen Newsletter abonnieren (Achtung: sehr technisch). Servo ist eine Browser-Engine, die von Mozilla und Samsung gemeinsam entwickelt wurde. Erste Benchmarks von Servo zeigen eine im Vergleich zu Gecko deutlich kürzere Renderingzeit. Bei den zwei veröffentlichten Testergebnissen war Servo im Vergleich zu Gecko im Einzelthread-Modus mehr als doppelt so schnell, im Betrieb mit vier Threads vier- bis fünfmal schneller. Die Entwickler hatten für das vierte Quartal 2015 eine Alpha-Version angekündigt. Im November 2020 übertrug Mozilla das Projekt an die Linux Foundation. Seither verzeichnet das Projekt weniger Contributions. 2023 wanderte das Projekt zur Linux Foundation Europe. Für die Jahre 2025 und 2026 erhielt das Projekt vom Sovereign Tech Fund eine Förderung in Höhe von 545'400 EUR. Auch das Servo-Team veröffentlicht monatliche Neuigkeiten über die Entwicklung. Servo kann man herunterladen und installieren. Lucas, was halten wir davon? App versus Anwendung Ralf: Ich weiss nicht, wie ihr das bezeichnet. Für mich sind Apps Handy-Apps und Anwendungen laufen auf dem PC-Desktop. Darüber hinaus gibt es die Frage, ob und wo man Anwendungen nativ oder im Webbrowser aufruft. Auf dem PC verwende ich lieber Anwendungen als den Webbrowser, z. B. für PIM-Aufgaben, Multimedia-Bearbeitung, Programmieren und Office-Sachen. Konsequent bin ich jedoch nicht, weil ich die Newsfeeds im Browser lese. Ich muss einmal die neue Version von Tuba für Mastodon lokal ausprobieren. Auch auf dem Smartphone verwende ich überwiegend Apps statt des Webbrowsers. Davon ausgenommen sind Nachrichten, die ich lieber im Browser anschaue. Generell fühle ich mich mit nativen Apps oder Anwendungen wohler als mit Zeug, welches im Browser läuft. Lucas: Auf dem Desktop verwende ich überwiegend Web-Anwendungen wie z. B. Nextcloud. Diese nutze ich für Mails, Dokumente, Chats etc. Daher ist der Browser für mich dort die wichtigste Anwendung - aktuell ist es der Firefox. Ich habe immer mal wieder andere Browser ausprobiert, welche den Browsermarkt umkrempeln sollten. Irgendwie ging es immer wieder zurück zum Firefox. Auf dem Smartphone sind es überwiegend Apps. Gerade durch die 1A Internetversorgung in Deutschland, sind Webapps unterwegs nicht das Gelbe vom Ei. Wozu benötigt man noch einen Webbrowser? Vorhin haben wir von neuen Web-Engines gesprochen. Ich frage mich, ob man diese überhaupt noch braucht. Die Websuche wird mehr und mehr durch KI-Chatbots ersetzt, ob uns das gefällt oder nicht. Ich nehme an, dass eine KI-basierte Suchfunktion als Basisfunktion in die Distributionen einziehen wird. Super-Taste drücken, Prompt eingeben, fertig. Ich bin generativer KI gegenüber grundsätzlich kritisch eingestellt. Mir ist aber klar, dass man die Büchse der Pandora nicht mehr schliessen kann. Deshalb hoffe ich auf lokale und offene Modelle. Die massenhaften Urheberrechtsverstösse, sollen die Urheber und die Verlage bitte mit den KI-Buden vor Gericht aushandeln, was ja zurzeit geschieht. Also, wozu benötigen wir in Zukunft Webbrowser? Sicher nicht für die Suche und die allgemeine Beschaffung von Informationen. Vielleicht noch als generische Applikationsplattform. Lucas, wie siehst Du das? Outro Euer Feedback zählt! Kommentiert zur Podcast-Folge oder schreibt uns einfach über Matrix, Mastodon oder per E‑Mail. Nehmt aktiv an der Community teil. Ihr könnt Artikel schreiben, Themen diskutieren oder selbst beim Podcast mitmachen. Bei GNU/Linux.ch wird eure Stimme nicht nur gelesen, sondern auch gehört. Quellen Firefox Martkanteil: https://gs.statcounter.com/browser-market-share#monthly-202001-202607 Firefox PPA: https://netzpolitik.org/2024/privatsphaere-firefox-sammelt-jetzt-standardmaessig-daten-fuer-die-werbeindustrie/ Firefox ToS: https://netzpolitik.org/2025/neue-nutzungsbedingungen-firefox-loescht-datenschutzversprechen/ Engines Marktanteile: https://browserinsight.net/blog/browser-engines-explained Ladybird Projekt: https://ladybird.org/ Ladybird Code: https://github.com/LadybirdBrowser/ladybird Ladybird News: https://ladybird.org/news/ Servo Projekt: https://servo.org/ Servo Wikipedia: https://en.wikipedia.org/wiki/Servo_(software) Servo News: https://servo.org/blog/ Servo Download: https://servo.org/download/

  • August 19 · 43 min

    CIW192 - Hitparade

    CIW - Folge 192 - 19.08.2026 - Hitparade Wir begrüssen alle, die zuhören, zur Folge 192 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 17. August von Lioh Möller und Ralf Hersel. In dieser Folge reden wir über Linux auf dem Handy und die FrOSCon. Hausmitteilungen Vielen Dank an Anoxinon dafür, dass sie unseren Mastodon-Account (und die von vielen Anderen) so schnell gerettet haben. Dank geht raus an Samuel von sp-codes für einen Backup-Account Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren, die ihre Unterstützung für ein weiteres Jahr zugesagt haben. Und wir sagen Danke an alle Spender und Spenderinnen, die unseren Laden am Laufen halten. Themen Linux auf dem Handy Catacomp auf Pinephone: https://gnulinux.ch/alte-technik-neue-freude sxmo - Tiling auf dem Handy, Podcastfolge: https://gnulinux.ch/ciw089-podcast Phosh (GNOME) auf Debian auf Fairphone 5 (top-down) https://phosh.mobi/ PostmarkteOS (bottom-up), Duranium (immutable) https://gnulinux.ch/postmarketos-duranium Stamp GTK4 Mail-Client: https://social.anoxinon.de/@Lioh/117073132255375468 Build Instructions für postmarketOS: https://termbin.com/2zdb FrOSCon CORE-Team (Ephraim, Felix, Lucas, Ralf) erstmalig auf der FrOSCon mit eigenem Stand Mit dabei war auch Stefan Draxlbauer aus RED und Mitglied der FrOSCon-Crew Wir durften viele alte und neue Bekannte treffen, u. a. Leute von diversen LUGS, Anoxinon, GNU Taler, Ückück und viele mehr. Die Aufzeichnungen der Talks gibt es hier: https://media.ccc.de/c/froscon2026 Besonders gut haben mir diese Vorträge gefallen: OpenStreetMap jenseits der Karte. Ein Erfahrungsbericht aus der Immobilienbewertung. Von Katharina Dupont App-Kompatibilität für alle von Marvin W. und die Lightning Talks von 9 Vortragenden Feld-Aufnahmen des Podcasts Drei neue Interview-Partner auf der FrOSCon getroffen Icefun, Liohs Linux Distro für Kids ist in der aktuellen Ausgabe der LinuxUser vertreten: https://www.icefun.ch/ https://www.linux-community.de/magazine/linuxuser/2026/09/ Outro Euer Feedback zählt! Kommentiert zur Podcast-Folge oder schreibt uns einfach über Matrix, Mastodon oder per E‑Mail. Nehmt aktiv an der Community teil. Ihr könnt Artikel schreiben, Themen diskutieren oder selbst beim Podcast mitmachen. Bei GNU/Linux.ch wird eure Stimme nicht nur gelesen, sondern auch gehört. Quellen im Text

  • August 12 · 28 min

    CIW191 - Mecklenburg-Vorpommern wird unabhängiger

    CIW - Folge 191 - 12.08.2026 - Mecklenburg-Vorpommern wird unabhängiger Wir begrüssen alle Verwaltungsmitarbeiter und Beamtinnen zur Folge 191 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 7. August von Marco Anschütz und Ralf Hersel. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie Mecklenburg-Vorpommern auf freie Software setzt. Thema: Mecklenburg-Vorpommern wird unabhängiger Begrüssung und Vorstellung von Marco Anschütz (Leiter der Stabsstelle Digitalisierung im Ministerium für Finanzen und Digitalisierung im deutschen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern, oder kurz gesagt: CIO MV) Herr Anschütz, wie darf man sich die Arbeit des Chief Information Officers für MV vorstellen? Welche Aufgaben und Entscheidungsbefugnisse haben Sie? Am 3. Juli hat das Ministerium für Finanzen und Digitalisierung in einer Pressemitteilung getitelt: “Auf dem Weg zur Digitalen Souveränität: Mecklenburg-Vorpommern setzt auf Open Source”. Welche Geschichte steckt dahinter? In einem ersten Schritt haben sie Microsoft SharePoint durch Nextcloud ersetzt. Warum haben Sie diese Umstellung als ersten Schritt gewählt? Kam die Idee dazu von Ihnen oder von ihrem IT-Dienstleister, der DVZ M-V GmbH? Aktuell nutzen rund 5’000 Beschäftigte die Nextcloud für Filesharing. Mittelfristig sollen 50’000 Mitarbeitende Groupware-Funktionen von Nextcloud verwenden. Dazu gehören Lösungen für Chats und Videokonferenzen. Warum setzen Sie auf Nextcloud, statt auf OpenDesk von ZenDiS? Wie haben die Mitarbeitenden in den Behörden auf die Umstellung reagiert? Hat sich die Umstellung auf einzelne Behörden beschränkt? Wie haben Sie das vorbereitet, um die Mitarbeitenden abzuholen? Parallel dazu setzt Mecklenburg-Vorpommern auf OpenProject als Alternative zu proprietären Projektmanagement-Lösungen und hat mit dem KI-Verwaltungschatbot LEA, einen eigenen, lokal kontrollierten KI-Assistenten für die Verwaltung entwickelt. Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht? Welche Bedeutung hat die Verwendung von KI generell in Ihren Behörden? Sehen Sie den Einsatz eher kritisch oder hoffnungsvoll? Haben Sie im Vorfeld mit Dirk Schrödter, Chef der Staatskanzlei des Landes Schleswig-Holstein, gesprochen, um auf seine Erfahrung aufzubauen? Ich bin mir sicher, dass weitere Bundesländer und Verwaltungen in Europa auf die Erfolge von SH und MV schauen. Welches sind die wichtigsten Tipps, die Sie ihren Kollegen geben können? Verabschiedung Outro Euer Feedback zählt! Kommentiert zur Podcast-Folge oder schreibt uns einfach über Matrix, Mastodon oder per E‑Mail. Nehmt aktiv an der Community teil. Ihr könnt Artikel schreiben, Themen diskutieren oder selbst beim Podcast mitmachen. Bei GNU/Linux.ch wird eure Stimme nicht nur gelesen, sondern auch gehört. Quellen https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/fm/Aktuell/?id=221531 https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/fm/ https://nextcloud.com/de/ https://www.zendis.de/

  • August 5 · 46 min

    CIW190 - Frei in den Ferien

    CIW - Folge 190 - 05.08.2026 - Frei in den Ferien Wir begrüssen alle Urlauberinnen und Urlauber zur Folge 190 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 4. August von Ephraim Pauli und Ralf Hersel. In dieser Folge sprechen wir über fast alles, was euch in den Ferien befreit. Hausmitteilungen Lioh krank. Thema wird in Folge 192 nachgeholt. Ausfall Anoxinon FrOSCon Thema: Frei in den Ferien Welche Hardware mitnehmen? Ralf: Ich nehme kein Notebook mit in den Urlaub, weil mich das zum Arbeiten verleiten würde. Ausserdem bin ich ohnehin nicht der Mobile, wenn es um Notebooks geht. Ich bevorzuge stationäre und dicke 17-Zoll-Notebooks, die man als Ersatz für einen Desktop-Rechner verwenden kann. Im Urlaub habe ich nur mein Fairphone 5 und ein Ladegerät dabei. Eine Powerbank brauche ich nicht, weil ich den Akku unter Kontrolle habe. Grundsätzlich versuche ich, auf Geräte zu verzichten, weil mir das richtige Leben in den Ferien wichtiger ist. Ephraim: Ich nehme mein Notebook für gewöhnlich mit in den Urlaub, um dort auch ein „richtiges“ Gerät zu haben. Finde ich deutlich angenehmer, als nur das Handy zu benutzen. Karten Ralf: Seit ewigen Zeiten verwende ich OsmAnd als Karten- und Navigations-App auf dem Handy. Selbstverständlich nutze ich nicht alle Funktionen der App, aber es gibt ein paar Features, die andere Karten-Apps nicht bieten. Etwa die Overlay-Karten. Damit kann man eine topografische Karte über die OSM-Standardkarte einblenden. Oder die Luftstreckenmessung, um schnell herauszufinden, wie weit es vom Hotel bis zum Ätna ist. OsmAnd ist mächtig und deshalb nicht einfach zu bedienen. Wenn man daran gewöhnt ist, möchte man nichts anderes haben. Für Normalsterbliche ist CoMaps der ideale Begleiter für Karten und Navigation. Ephraim: Normalerweise nutze ich CoMaps, da die App einfach funktioniert und mir die Philosophie dahinter gefällt. Zum Planen von längeren Strecken, nehme ich dann aber doch „andere Dienste“, da CoMaps etwa nur eine einzelne Strecke anbietet, die oft nicht optimal ist. So kann man dann abgleichen und die Route in CoMaps per Hand optimieren. OsmAnd war mir immer zu unübersichtlich, ich sollte mich aber vielleicht mal damit beschäftigen. Übersetzung Ralf: “No hablo español”. Zu diesem Thema habe ich am Montag einen Artikel geschrieben. Lange Zeit habe ich LEO genutzt, danach ebenfalls lange Dict.cc und bin jetzt auf einen DeepL-Wrapper umgestiegen. In den Kommentaren zum Artikel wurde mehrfach die App Offline Translator empfohlen. Ich habe sie noch nicht ausprobiert, doch sie macht auf dem Papier (F-Droid) einen guten Eindruck. Wer möchte, kann das zu übersetzende Wort auch in den KI-Chat seiner Wahl brüllen, was nicht in unserem Sinne ist. Ephraim: Zum Übersetzen nutze ich auch schon, soweit ich mich erinnern kann, DeepL. Allerdings nutze ich bisher immer die normale App aus dem Play Store, da diese besser integriert ist (würde auch ohne gehen) und es die Option für alternative Übersetzungen gibt. Verkehr Ralf: Ob man in OsmAnd Informationen über die öffentlichen Verkehrsmittel findet, hängt vom Land oder Ort ab. Bei CoMaps findet man eher weniger. Wer z. B. in Barcelona Tickets buchen möchte, kommt mit den freien Karten-Apps nicht weiter. Ich rufe in diesen Fällen die Webseite des lokalen Verkehrsunternehmens auf. Auch dort ist der Ticketkauf ein Problem, weil das in der Regel nur über die App des Anbieters geht. Doch wer möchte eine Zahlungsverbindung mit jeder Öffi-App in jeder Urlaubsstadt herstellen? Je länger, desto weniger, ist es möglich, die Tickets am Kiosk, am Automaten oder direkt im Bus zu kaufen. Hier schlägt die Enshitification erbarmungslos zu. Obwohl es von der EU angekündigt wurde, gibt es bisher keine Möglichkeit, Zugtickets europaweit über eine App zu kaufen. Lasst es uns wissen, wenn sich das mittlerweile gebessert hat. Ephraim: Leider ein Gemisch aus Google Maps und der offiziellen DB-App, also die Kombi aus der Hölle.;) Fotos Ralf: Ja, ich schiesse im Urlaub Fotos. Dabei beschränke ich mich auf das Notwendige, weil ich meine Ferien nicht durch die Linse, sondern in Wirklichkeit erleben möchte. Die Bildqualität meines Fairphones genügt mir. Auch die Anwendung Open Camera bietet genügend Funktionen, um die Linsen zu wechseln, die Aufnahme einzustellen und die Bilder ein wenig nachzubearbeiten. Ich weise darauf hin, dass eOS einen Fork von Open Camera verwendet, damit die Linsen des Fairphones korrekt angesteuert werden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann im Nextcloud-Client auf einem Android-Phone die Synchronisation des Foto-Ordners mit der eigenen Nextcloud einschalten. Dann gehen garantiert keine Bilder verloren. Da ich keine Verlustängste habe, synce ich nicht, sondern verschiebe die Fotos nach dem Urlaub auf meinen Hauptrechner und schreibe einen Artikel zu den Ferienerlebnissen auf meine Homepage mit Bildergalerie. Das ist old-school, aber ich erlaube mir das. Ephraim: Da ich ein Pixel habe, bin ich mehr oder weniger an die offizielle Kamera-App gebunden, da die Bildqualität aufgrund der fehlenden Softwareoptimierung sonst deutlich nachlässt. Als Gallerie-App nutze ich primär ReFra, da diese funktional ziemlich gut aufgestellt ist und ansprechend aussieht. Komplett zufrieden bin ich zwar nicht, aber aktuell passt es. Zum Sichern steht die Nextcloud bereit, wobei ein Backup-Plan aktuell fehlt… Ralf: Wenn es um Urlaubsfotos geht, wäre noch die Nextcloud-App Journeys zu erwähnen. Das ist ein Fototagebuch für Reisen. Die Bilder erscheinen in einem Journal (Kalender) und können mit Texten beschrieben werden. Bezahlen Ralf: Schon 2019 war es auf meiner Skandinavien-Rundreise problemlos möglich, alle Zahlungen während 3 Wochen ausschliesslich mit meiner Swatch-Pay zu begleichen. Leider laufen die Zahlungen über die Kreditkarte (MasterCard, Visa, usw.), womit alle Urlaubszahlungen direkt auf dem Schreibtisch von Donald Trump landen. Ist man nur in der Schweiz unterwegs, kann man den Orangen durch Twint-Zahlungen umgehen. Doch bei Twint handelt es sich um ein auf Gewinnmaximierung ausgerichtetes Unternehmen. Gleiches gilt für den europäischen Bezahldienst Wero. Zum einen steckt dahinter auch eine belgische Firma und die Verfügbarkeit und Akzeptanz in Europa liegt noch Jahre hinter Twint zurück. Der Digitale Euro ist eine Idee, aber kein Produkt. Bargeld ist ein feuchter Traum des letzten Jahrtausends. Welcher Laden nimmt noch Bargeld? Taler: eine schöne Utopie. Ephraim: Innerhalb Deutschlands ganz banal über die Girocard. Außerhalb entweder mit der Visa-Karte (die, glaube ich, aktuell sogar gesperrt ist, da ich sie zu selten nutze, um mir den Code zu merken) oder tatsächlich Bargeld. Bin aber nicht so oft im Ausland, deshalb passt das so. Wero wäre wohl auch eine Option, aber meine Bank unterstützt das bisher nicht (Thema Verfügbarkeit und Akzeptanz) und datenschutztechnisch ist das ja auch weit von optimal. Sonstiges: Ralf: Ich mache alle Notizen mit dem Desktop-Wiki Zim. Für den Urlaub ist das nicht so praktisch, weil es keine Handy-App gibt. Zwar kann man mit dem Nextcloud-Client auf dem Handy auf die Zim-Textdateien zugreifen und diese mit einem Editor bearbeiten, aber optimal ist das nicht. Deshalb nehme ich für einfache Notizen seit Neuestem auf dem Smartphone die Nextcloud-Notes-App. Ein Ersatz für Zim ist das nicht, weil ich meine strukturierten Notizen zu 99 % auf dem Desktop nutze und es für NC-Notes keine Desktop-Anwendung gibt. Als Wetter-App verwende ich Breezy, weil sie übersichtlich gestaltet ist und viele Informationen bietet. Leider hat sie kein Regenradar. Ephraim: Packlisten und sonstige Notizen werden per Joplin geschrieben und über die Nextcloud auf die anderen Geräte gesynct. Als Wetter-App nutze ich Weawow, das ist zwar keine freie Software, aber zumindest laut Exodus Trackerfrei und ein kleines Solo-Projekt, welches auch über die Webseite (also ohne App) funktioniert. Als freie Software gibt es zum Beispiel die App Breezy Weather. Outro Euer Feedback zählt! Kommentiert zur Podcast-Folge oder schreibt uns einfach über Matrix, Mastodon oder per E‑Mail. Nehmt aktiv an der Community teil. Ihr könnt Artikel schreiben, Themen diskutieren oder selbst beim Podcast mitmachen. Bei GNU/Linux.ch wird eure Stimme nicht nur gelesen, sondern auch gehört. Quellen stehen im Text

  • July 29 · 36 min

    CIW189 - Singularität

    CIW - Folge 189 - 29.07.2026 - Singularität Wir begrüssen alle Hörer:innen in der Post-singulären Zukunft zur Folge 189 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 27. Juli von Lucas Peters und Ralf Hersel. In dieser Folge reden wir über verschiedene aktuelle Themen. Der ExploitGym-Stunt und die Singularität? Hausmitteilungen Am vergangenen Freitag wurde der 5000ste Artikel bei GNU/Linux.ch von Claudia geschrieben. Darauf sind wir stolz, weshalb wir Claudia einen Nitrokey3 geschenkt haben. Unser Dank gilt auch den anderen Autoren, die Beiträge für diesen spontanen Wettbewerb eingereicht haben. Eure Artikel werden selbstverständlich publiziert. Wir freuen uns immer über neue Autorinnen und Autoren, weil dadurch unser Spektrum erweitert und die Teilhabe der Community gestärkt wird. Themen Die Nachrichten sind voll von Berichten über KI. Bei gefühlt jeder zweiten Meldung geht es darum. Damit es in dieser Folge nicht nur um KI geht, versuche ich, einen Überblick zu geben. Ökonomie: Viele Ökonomen erwarten ein Platzen der KI-Blase. Als Gründe nennen sie: Investionskreislauf zwischen den grossen US-KI-Firmen und den Hardwarelieferanten, insb. NVidia. Die versteckten Schulden der Hyperscaler kumulieren mittlerweile auf 1,6 Billionen Dollar. Generative Modelle (Chat-Bots) sind bisher kein Geschäftsmodell. Sie kosten mehr, als sie einbringen, obwohl die Token-Preise zurzeit stark erhöht werden. Zudem kosten sie Unmengen an Strom und Wasser. Nur der Schaufelverkäufer NVidia profitiert davon. Besser sind Open-Weight-Modelle, die lokal laufen können. Oder spezialisierte Modelle, die bestimmte Aufgaben lösen (z. B. Medizin, Technik, Jura, Wissenschaft usw.) Damit hat auch Europa eine Chance, weil dafür keine Mega-Rechenzentren benötigt werden. Chinesische LLMs holen auf. Top-Modelle, wie Kimi K3 oder Qwen 3.7max, stehen den US-Frontier-Modellen (GPT 5.6 Sol oder Claude Opus 5) nur noch wenige Monate nach. Die Top Modelle aus China stehen unter einer freien Lizenz (MIT, Apache) und sind Open-Weight-Modelle. Zudem liegen die Tokenpreise der China-Modelle etwa bei der Hälfe der US-Preise. Arbeitsmarkt und Lehre Unternehmen schwenken von Tokenmaxxing auf Valuemaxxing um. Durch die steigenden Tokenpreise ist nun der geschickte Einsatz und die Kombination der am besten geeigneten Modelle das Gebot der Stunde. Die Welle der Inkompetenz: Prof. Dr. Andreas Bulling von der Universität Stuttgart schreibt zusammengefasst: “Da rollt eine riesige Welle auf uns zu. Eine Welle ungeahnten Ausmaßes und mit verheerenden Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft. Die Welle der Inkompetenz. Bei uns an der Uni sind vorlesungsbegleitende Übungen, Fachpraktika und Seminare effektiv tot. Ob Programmieraufgaben, Übungsblätter oder Textarbeit - der Anteil an KI-generierten Abgaben liegt zwischen 90% und 100%. Studis lassen ganze Bachelor- und Master-Arbeiten von KI erstellen. Code und Ausarbeitung sowieso, aber auch inklusive der ebenfalls notwendigen Vortragsfolien. Wir hatten den ersten Studi, der im persönlichen Betreuungsgespräch (keine Prüfung!) nicht mal mehr selbst geantwortet hat. Der hatte währenddessen ChatGPT offen und hat unsere Fragen einfach weitergereicht und uns die Antworten vorgelesen. Ohne Scham. Stellt man diesen Studis nur eine Nachfrage, z.B. zu ihrem Code - keine Antwort/Ahnung. Wir bilden insofern gerade eine Generation von Studis aus, die keine Kompetenz hat und nichts genuin kann, d.h. keine auf Wissen und Verständnis basierte Expertise, außer eine KI zu bedienen. Die ersten dieser Studis gehen jetzt in den Arbeitsmarkt. Der oben genannte mit ChatGPT ist anscheinend bei der Deutschen Bank untergekommen. Die Leute arbeiten dort vermutlich genauso weiter, werden irgendwann auch Chef:in. Erwarten von ihren Mitarbeitenden dann auch nichts anderes. Nur für eine Gruppe von Leuten nicht. Nämlich die, die jetzt diesem Trend entgegengehen und es schaffen, sich wirklich selbst Dinge zu erarbeiten, zu verstehen und zu durchdenken, und auf dieser Basis auch Neues zu erschaffen. Diese Leute werden in nicht allzu ferner Zukunft hart umworben werden, sich jeden Job aussuchen können und sehr gut bezahlt werden. Alle anderen, befürchte ich, werden mit ihrer selbstgewählten Inkompetenz in der Bedeutungslosigkeit verschwinden, wenn KI keine "ausgeklügelten" Prompts mehr braucht.” KI-Antworten statt Suchergebnisse Eine Antwort statt Ergebnislisten führt zu massiv weniger Klicks auf die Originalseiten, von denen die Inhalte gestohlen wurden. Das führt zu Einnahmeverlusten bei werbefinanzierten Inhaltsanbietern. Das führt zu Einsparmassnahmen bei den Anbietern, z. B. durch KI-Einsatz bei der Inhaltserstellung. Das füttert wiederum KI-Modelle, was zu noch mehr KI-Slop führt. Ein Kreislauf von Inzucht Neues beim digitalen Euro: Es gibt nun eine Liste an Banken, welche ab 2027 am Test vom digitalen Euro dabei sind. Vermutlich das bessere Wero. Wie informiert ihr euch? Ich habe 32 Feeds in meinem RSS-Reader (Nextcloud-News), um die freie Tech-Bubble zu verfolgen und um Ideen für neue Artikel zu finden. Ausserdem höre ich regelmässig 30 Podcasts, die zu meiner Meinungsbildung beitragen. Videos schaue ich eher selten an, weil mir diese Formate zu lange dauern, bis das Wesentliche zum Vorschein kommt. Alle paar Wochen kaufe ich mir “Die Zeit” im sehr unhandlichen Papierformat, aus nostalgischen Gründen und weil sie hintergründige Artikel schreiben. Jetzt überlege ich mir, die Republik.ch wieder zu abonnieren, um freien Journalismus zu unterstützen. Outro Euer Feedback zählt! Kommentiert zur Podcast-Folge oder schreibt uns einfach über Matrix, Mastodon oder per E‑Mail. Nehmt aktiv an der Community teil. Ihr könnt Artikel schreiben, Themen diskutieren oder selbst beim Podcast mitmachen. Bei GNU/Linux.ch wird eure Stimme nicht nur gelesen, sondern auch gehört. Quellen KI OpenAI bricht bei Hugging Face ein: https://openai.com/de-DE/index/hugging-face-model-evaluation-security-incident/ Technologische Singularität: https://de.wikipedia.org/wiki/Technologische_Singularität Versteckte Schulden: https://www.golem.de/news/rechenzentren-und-ki-versteckte-konzernschulden-wachsen-auf-1-65-billionen-us-dollar-2607-211107.html Tokenmaxxing: https://www.forbes.com/sites/timkeary/2026/06/02/why-tokenmaxxing-is-out-and-valuemaxxing-is-in/, https://www.golem.de/news/tokens-sap-will-ausgaben-fuer-ki-deutlich-einschraenken-2607-211276.html LLM-Charts: https://llm-stats.com/ https://www.vis.uni-stuttgart.de/en/team/Bulling/ https://fedifreu.de/@abulling/116976224197565150 Digitaler Euro: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/digitales/einfuehrung-digitaler-euro-100.html Informationsbeschaffung https://gnulinux.ch/newsflash-lesefreundlicher-artikel-lieferant https://gnulinux.ch/rss-das-vergessene-format

  • July 21 · 49 min

    CIW188 - Panorama(x) Fulda

    CIW - Folge 188 - 22.07.2026 - Panorama(x) Fulda Wir begrüssen alle Streetviewer:innen, zur Folge 188 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 21. Juli von Marcel Fuhrmann, Christoph Kern und Felix Daum. In dieser Folge reden wir über Straßenschluchten in Fulda. Hausmitteilungen Bald steht der 5000. Artikel an und wir haben einen kleinen Wettbewerb daraus gemacht. Zu gewinnen gibt es einen NitroKey. Nähere Informationen gibt es hier: https://gnulinux.ch/schreibe-den-5000-artikel Thema Street View Fulda Hallo Marcel und Christoph, stellt Euch bitte kurz vor. Was ist Panorama(x) Fulda und wie ist es entstanden? Was ist Panoramax und wie ist es in OpenStreetMap integriert? Wie funktioniert es: Technische Voraussetzungen, Hosting, Kameraufnahmen Wie werden die Bilder zusammengesetzt? Wie funktioniert die Verpixelung von Kennzeichen etc.? Wie viele Personen wirken mit? Was benötigt es, um auch in anderen Städten mit Street View zu starten? Wie hoch sind die laufenden Kosten? Wie kann man Euch in Fulda am besten unterstützen? Welchen Administrationsaufwand habt Ihr in der Woche? Und wie kompliziert war die Erstinstallation? Outro Euer Feedback zählt! Kommentiert zur Podcast-Folge oder schreibt uns einfach über Matrix, Mastodon oder per E‑Mail. Nehmt aktiv an der Community teil. Ihr könnt Artikel schreiben, Themen diskutieren oder selbst beim Podcast mitmachen. Bei GNU/Linux.ch wird Eure Stimme nicht nur gelesen, sondern auch gehört. Quellen https://panorama.osm-fulda.de/ Einen besonderen Dank gilt Magrathea Laboratories e. V. (mag.lab), ohne die es Paroma(X) Fulda in der jetzigen Form nicht gäbe: https://maglab.space/ https://panoramax.fr/ https://codeberg.org/osm-fulda/gitops https://www.openstreetmap.org/user/m_fuhrmann/diary/408999 https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Fulda https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Fulda#Panoramax https://git.shivering-isles.com/sheogorath/de.studio_link.app

  • July 15 · 55 min

    CIW187 - Füllhorn

    CIW - Folge 187 - 15.07.2026 - Füllhorn Wir begrüssen alle Hörer:innen, die wissen, was ein Füllhorn ist, zur Folge 187 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 13. Juli von Felix Daum und Ralf Hersel. In dieser Folge reden wir über verschiedene aktuelle Themen. Hausmitteilungen Spendendank an: Michael, Holger, noch einmal Michael, Remo, Rolf, Klaus-Dieter, Michel, Edmund, Ingmar, Folker, Stefan, Siegmund, Rolf, Hans, Katrina und an alle, die uns über LiberayPay, Direktüberweisung und Taler unterstützt haben. In genau einem Monat, nämlich am 15. August, sind wir mit einem Stand an der diesjährigen FrOSCon vertreten. Dort habt ihr die Gelegenheit, uns kennenzulernen und euch den Bauch mit Knabberzeug vollzustopfen. Gerne geniessen wir mit euch an der Abendparty ein Kaltgetränk. Alle lieben Gewinnspiele, weshalb wir im Herbst eine Neuauflage der Schnitzeljagd präsentieren werden. Im vergangenen Jahr ist dieses Spiel gut gelaufen, darum werden wir es in geänderter Form wiederholen. Dass es wieder tolle Preise geben wird, ist eine Selbstverständlichkeit. Themen: RSS: Wenn man informiert bleiben möchte. Für Nachrichten und Podcasts. Die verschwundene App-Starter-Leiste in Nextcloud 34 CalyxOS ist mit Version 7.2.2.0 wieder da. Basierend auf Android 16. Nutzer älterer Versionen müssen CalyxOS neu installieren. Neu unterstützt wird, neben Fairphone, Motorola und Google, das ShiftPhone. Der Signaturprozess wurde verbessert und auf mehrere Schultern verteilt, um den Ausfall einzelner Mitglieder aufzufangen. Desktop: COSMIC 1.2 (Frozen Glass, mehr eigene Anwendungen, Stacking Windows, Einstellungen finden die Balance zwischen GNOME und KDE-Plasma, Performance wegen Rust) TuxedoOS wechselt von Ubuntu LTS zu Debian Testing (Sid). Tuxedo verspricht sich mehr technische Freiheit, einen geringeren Wartungsaufwand für aktuelle Software und mehr Unabhängigkeit von Entscheidungen Canonical. Digitale Souveränität: Weshalb hat die öffentliche Verwaltung die Nase vorn? Schleswig-Holstein (alles) Mecklenburg-Vorpommern (Nextcloud mit weiteren Ambitionen) Deutsche Bundeswehr (Matrix als Messenger) Österreichisches Heer Schweizer Armee, und viele andere Im September planen wir zu diesem Thema ein Interview mit einem bekannten Politiker. Outro Euer Feedback zählt! Kommentiert zur Podcast-Folge oder schreibt uns einfach über Matrix, Mastodon oder per E‑Mail. Nehmt aktiv an der Community teil. Ihr könnt Artikel schreiben, Themen diskutieren oder selbst beim Podcast mitmachen. Bei GNU/Linux.ch wird eure Stimme nicht nur gelesen, sondern auch gehört. Quellen RSS: https://gnulinux.ch/rss-das-vergessene-format Nextcloud App Starter: https://help.nextcloud.com/t/how-to-have-multiple-apps-visible-in-nextcloud-34/246656 CalyxOS: https://linuxnews.de/calyxos-meldet-sich-zurueck/ COSMIC: https://www.xda-developers.com/cosmic-hit-version-1-2-quietly-doing-things-gnome-kde-still-make-you-fight-for/ TuxedoOS: https://gnulinux.ch/tuxedo-os-wechselt-auf-debian-testing-und-beantwortet-die-si Digitale Souveränität: https://www.republik.ch/2026/07/09/die-cyber-spezialisten-des-bundes-kehren-microsoft-den-ruecken

  • July 8 · 51 min

    CIW186 - Unified Push

    CIW - Folge 186 - 08.07.2026 - Unified Push Wir begrüssen alle Benachrichtigungs-Puller zur Folge 186 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 6. Juli von Daniel Gultsch und Ralf Hersel. In dieser Folge reden wir über Push-Benachrichtigungen auf Android-Handys ohne Google. Hausmitteilungen Vielen Dank an Felix, das CORE-Team und alle, die während meiner Urlaubsabwesenheit die wöchentlichen Podcast-Folgen produziert haben. Felix hat bereits angedeutet, dass er viel Spass mit den Aufnahmen hat und gerne häufiger senden möchte. Es freut mich, wenn auch diese dankbare Aufgabe auf mehrere Schultern verteilt werden kann. Lukas und Ephraim haben mittlerweile alle Preise an die Gewinner des Frühlingswettbewerbs verschickt. Wir wünschen euch viel Vergnügen beim Ausprobieren der Home-Automation-Gadgets. Somit haben wir jetzt Zeit, uns das nächste Gewinnspiel für euch zu überlegen. Thema: Unified Push Begrüssung von Daniel Gultsch Daniel ist seit 15 Jahren Software-Entwickler mit besonderem Interesse an offenen Standards und Kommunikationsprotokollen. Er ist Projektleiter beim XMPP-basierten Conversations-Messenger, wirft immer ein Auge auf die IT-Sicherheitsforschung und spricht regelmässig auf Konferenzen. Daniel, wer bist du wirklich? Heute reden wir über Push-Benachrichtigungen auf Android-Geräten. Was sind Push-Benachrichtigungen? Braucht man Push-Benachrichtigungen überhaupt? Ich komme ohne sie aus: “Don’t call me, I call you.” Was ist Googles Firebase Cloud Messaging? Warum will man das haben, bzw. warum will man es nicht haben? Es gibt eine überschaubare Anzahl von freien Notifikationslösungen, wie z.B. NTFY. Manche Dienste (z.B. Threema implementieren ihre eigenen Push-Lösungen). Kannst Du für die Hörer:innen etwas Markttransparenz schaffen? Welche Vorteile bietet Unified Push? Für wen eignet sich diese Lösung und was muss man machen, um sie nutzen zu können? Wie können sich Interessierte am Projekt “Unified Push” beteiligen? Verabschiedung Outro Euer Feedback zählt! Kommentiert zur Podcast-Folge oder schreibt uns einfach über Matrix, Mastodon oder per E‑Mail. Nehmt aktiv an der Community teil. Ihr könnt Artikel schreiben, Themen diskutieren oder selbst beim Podcast mitmachen. Bei GNU/Linux.ch wird eure Stimme nicht nur gelesen, sondern auch gehört. Quellen https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/202 https://gultsch.de/ https://conversations.im/ https://unifiedpush.org/

  • June 30 · 59 min

    CIW185 - Super Productivity

    CIW - Folge 185 - 01.07.2026 - Super Productivity Wir begrüssen alle Organisator:innen zur Folge 185 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 30. Juni von Joahnnes Millan und Felix Daum. In dieser Folge reden wir über die Organisation von Aufgaben mit dem Task-Manager Super Productivity. Hausmitteilungen keine Thema: Super Productivity Begrüssung Johannes Millan (Main-Contributor) Johannes, stell Dich bitte kurz vor. Super Productivity bietet eine breite Palette zur Organisation von Aufgaben und zum Organisieren von Projekten an. Kannst Du kurz zusammenfassen, was Super Productivity ist und was es alles kann? Mein Eindruck ist, dass Super Productivity für Privatpersonen zu viele Funktionen hat. Kannst Du konkrete Anwendungsbeispiele und praktische Funktionen für den Alltag beschreiben? Wie eignet es sich für den beruflichen Kontext oder für größere Projekte? Wie kann ich unterwegs mit Super Productivity arbeiten? Welche Apps gibt es und wie funktioniert die Synchronistion? Das System Getting Things Done (GDN). Wie funktioniert es und wie lässt es sich in Super Productivity abbilden? Merkst Du eine Veränderung durch AI? Ändert sich bei Dir was bei der Einreichung von Code? Wie kann Dich die Community unterstützen? Welche Projekte hast Du noch? Verabschiedung Outro Euer Feedback zählt! Kommentiert zur Podcast-Folge oder schreibt uns einfach über Matrix, Mastodon oder per E‑Mail. Nehmt aktiv an der Community teil. Ihr könnt Artikel schreiben, Themen diskutieren oder selbst beim Podcast mitmachen. Bei GNU/Linux.ch wird eure Stimme nicht nur gelesen, sondern auch gehört. Quellen https://super-productivity.com/ https://github.com/super-productivity/super-productivity https://play.google.com/store/apps/details?id=com.superproductivity.superproductivity&pli=1 https://f-droid.org/packages/com.superproductivity.superproductivity/ https://www.reddit.com/r/superProductivity/ https://www.youtube.com/@superproductivityapp https://minded.today/ https://github.com/johannesjo/minded https://parallelcode.app/ https://github.com/johannesjo/parallel-code https://plainspace.org/ https://github.com/johannesjo/7-seconds

  • June 23 · 55 min

    CIW184 - Ein Kessel buntes

    CIW - Folge 184 - 24.06.2026 - Ein Kessel buntes Wir begrüssen alle Kesselflicker:innen zur Folge 184 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 23. Juni von Lucas Peters, und Joël Schurter, aber ohne Ralf Hersel, dafür mit Felix Daum. In dieser Folge reden wir über verschiedene aktuelle Themen. Hausmitteilungen Gewinner Wettbewerb 1. Platz: Matthias mit der SMS-Heizung 2. Platz: Ben mit der optischen WLED-Benachrichtigung 3. Platz: Wieder Ben: Mit der RF-WIFI-Bridge Gewinner Threema-Lizenzverlosung Es gab ca. 100 Teilnehmende, es wurden allen Teilnehmenden 2 Lizenzen geschenkt Thema (Lucas): Kurzvorstellung der 3 Gewinnerartikel SMS-gesteuerte Heizung (Matthias) – eine clevere Fernsteuerung für eine schwer zugängliche Nachtspeicherheizung in der Zweitwohnung, ganz ohne Internet: Raspberry Pi, Gammu, UMTS-Stick und ein Schrittmotor am Drehrad. Optische Anruf-Benachrichtigung der Fritz!Box (Ben) – eine barrierefreie Lösung für einen schwerhörigen Bekannten: Ein Bash-Script lauscht auf den Telefoniestatus der Fritz!Box und lässt bei eingehenden Anrufen eine LED-Leiste (ESP8266 + WLED) blinken. RF-WiFi-Bridge (Ben) – Die Brücke zwischen alter und neuer Welt: Eine 433-MHz-Funkfernbedienung steuert via ESP8266 mit Tasmota die neuen, sparsameren WLAN-Steckdosen. Microsoft und Bayern: ein HappyEnd Monate lang stand ein Deal zwischen der bayerischen Regierung und Microsoft im Raum. Dabei sollte ein Großauftrag über ca. 1 Mrd. € ohne Ausschreibungen an den Konzern gehen. Nach viel Widerstand ist dieser Plan nun vom Tisch. OpenSource-Auto: Fisker Der Autohersteller Fisker ist vor einigen Jahren in die Pleite gerutscht und damit fehlte auch die Cloud-Infrastruktur für die Fahrzeuge. Einige Besitzer der Fahrzeuge, haben nun die Software auseinandergenommen und daraus ein Open-Source-System gebaut, wodurch die Fahrzeuge nun wieder genutzt werden können. Thema (Joël): Wie bringe ich meine Kontakte von WhatsApp und Telegram hin zu Threema? 2021 habe ich schon mal von WhatsApp wegwechseln wollen und es auch für ein Jahr geschafft – bis der Firmenchat kam … Nun will ich es wieder wagen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten: Entweder man spielt auf Zeit und gibt regelmässige Hinweise, oder man setzt einen Cut à la „kurz und schmerzlos“. Keins von beidem ist wirklich zufriedenstellend. Weiteres Problem: Threema ist nicht kostenlos. Wieso ist das ein Problem für viele? Oder ist es das überhaupt? Frage an die Schwarmintelligenz: Wie geht ihr mit dem geplanten Bann von nicht genehmigten Apps auf Android durch Google um? z. B. Deaktivieren von Google-Play-Diensten Nutzung vondegooglten Androids wie /e/OS Was tun, wenn keine offenen Androids das eigene Gerät unterstützen? Sonstige Ideen? Thema (Felix) i-Kfz-App: Die App soll in Deutschland den Fahrzeugschein und perspektivisch auch den Führerschein digital verfügbar machen. Somit kann man die physische Version zu Hause liegen lassen. Allerdings haben Nutzer alternativer Betriebssysteme festgestellt, dass die App bei ihnen nicht funktioniert. Anfragen haben ergeben, dass die Betreiber (Auftrag Bundesministeriums für Verkehr (BMV), gemeinsam entwickelt vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) und der Bundesdruckerei GmbH) nicht vorhaben, die App alternativen Betriebssystemen zugänglich zu machen. Valves SteamOS soll mit der Version 3.8 für alle Devices, also nicht nur Valves eigenen Geräten, zur Verfügung stehen. Somit kann ich nun jeder seine eigene Gaming-Maschine mit SteamOS basteln. Outro Euer Feedback zählt! Kommentiert zur Podcast-Folge oder schreibt uns einfach über Matrix, Mastodon oder per E‑Mail. Nehmt aktiv an der Community teil. Ihr könnt Artikel schreiben, Themen diskutieren oder selbst beim Podcast mitmachen. Bei GNU/Linux.ch wird eure Stimme nicht nur gelesen, sondern auch gehört. Quellen https://www.heise.de/news/Bayern-Neuer-Microsoft-Deal-ist-vorerst-vom-Tisch-11316994.html https://gnulinux.ch/fruehlingswettbewerb-2026-die-gewinner https://discuss.grapheneos.org/d/28145-ikfz-app-download-of-vehicle-registration-data-failed/4 https://www.pcgames.de/SteamOS-Software-258049/News/Steam-Machine-Desktop-PC-1546100/

  • June 16 · 30 min

    CIW183 - KIrnel

    CIW - Folge 183 - 17.06.2026 - KIrnel Wir begrüssen alle Vibe-Coder zur Folge 183 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 15. Juni von Lioh Möller und Ralf Hersel. In dieser Folge reden wir über die Auswirkungen von KI-generierten Fehlerberichten auf den Linux-Kernel und auf andere Projekte. Hausmitteilungen Vielen Dank für eure zahlreiche Teilnahme an unserem Frühlingswettbewerb über Heimautomatisierung. Wir sind dabei, eure Einreichungen auszuwerten, und werden in Kürze die Gewinner:innen in einem Artikel bekanntgeben. Thema: KI und der Linux-Kernel Ausgangslage Dirk Hohndel interviewt Linus Torvalds beim Open Source Summit am 18. Mai in Minnesota. Seit sechs Monaten werden sehr viel mehr Bug Reports auf der Security Mailing List gemeldet als in den 25 Jahren zuvor. Zwar gab es bei Major-Releases auch früher eine höhere Anzahl, aber nicht in dem Ausmass wie jetzt. Der Anstieg lässt sich auf KI-generierte Bug Reports zurückführen. Die Security List ist nicht öffentlich. Jeder kann dort Bugs posten, aber niemand sieht, welche anderen Bugs geposted wurden. Das ist richtig im Sinne der Responsible Disclosure. Doch Torvalds bemerkt, dass Bugs, die durch KI gefunden wurden, per Definition öffentlich sind, weil sie theoretisch jeder finden kann. Daraus ergibt sich ein Widerspruch zur geheimen Security List. Zudem bemerkt er, dass Security Forscher einen Hang zur Selbstdarstellung haben. Es werden Bugs veröffentlicht, um sich selbst ins Rampenlicht zu rücken. Ohne den Entwicklern genug Zeit zu geben, die Bugs zu beheben. Das Auffinden von Fehlern durch KI ist kein Problem von Open Source, sondern genauso von Closed Source. Der KI ist es egal, ob der Quellcode vorliegt oder nicht. Der Konflikt besteht nicht darin, dass KI Fehler finden kann, sondern darin, dass es soziale Schwachstellen gibt, wie damit umgegangen wird. Bemängelt wird, dass die Bug-Reports nur in seltenen Fällen Patches enthalten. Die Maintainer sind mit der Flut von KI-generierten Bug Reports überlastet. Torvalds sieht weniger ein Kapazitätsproblem von den 1000 Kernel-Entwicklern, die anständig bezahlt werden, sondern bei den kleineren Projekten, die oft nur von Einzelpersonen oder einem kleinen Team gepflegt werden (siehe cURL). Das Kernel-Team verwendet selbst KI-Tools, wie z. B. Shashiko, um die Bug-Reports zu beurteilen. Doch die Qualität dieses Tools ist nicht besonders gut. Torvalds lehnt KI als Werkzeug für die Code-Generierung nicht ab, stellt sie aber in eine Reihe von Entwicklungen. Während KI die Produktivität um den Faktor 10 steigert, steigern Compiler die Produktivität um den Faktor 1000. Vibe-Coding schliesst das Verständnis des Codes aus. Wer Projekte langfristig pflegen möchte, kommt um das Verständnis des Codes nicht herum, egal ob generiert oder selbst geschrieben. Einordnung Diese Entwicklung stellt uns schlagartig vor neue Realitäten. Prozesse, die zuvor geordnet im Hintergrund liefen, in Koordination mit den Distributionen, sind nun vollständig transparent. Es kommt einerseits einer Kapitulation gleich, andererseits ist es möglicherweise einfach eine Anpassung an neue Realitäten. Für Distributoren bedeutet dies, dass etablierte Patch-Bereitstellungsprozesse überdacht und beschleunigt werden müssen. Aus Anwender- und Administrator_innen-Perspektive bedeutet es, dass Patching möglichst automatisiert stattfinden sollte. Aus Softwaresicht kann es darauf hinauslaufen, dass wir zeitnah selbstheilende Programme vorfinden werden, die in der Lage sein werden, dynamisch auf Anforderungen und Bedrohungen zu reagieren. Es ist eine Frage der Geschwindigkeit. Das Patch-Fenster wird immer kürzer, wenn pressegeile Bug-Reporter den Projekten nicht genug Zeit zum Beheben der Fehler lassen. Mit aktuellen LLMs (z. B. Anthropic Mythos oder Fable) erhalten Kriminelle Werkzeuge in die Hand, die Maintainer dazu zwingen, mit denselben Tools ihre Software abzusichern, bevor die Gegenspieler zuschlagen können. Problem: 1 Tag Fable (per Token abgerechnet) kostet ca. 1’000 Dollar pro produktivem Tag. Mir gefällt Liohs Idee der selbstheilenden Programme. Doch wenn damit der teure Einsatz von KI zur vorherigen Überprüfung des Codes verstanden wird, ist es falsch gedacht. Damit entspinnt sich ein kostenintensives Katz-und-Maus-Spiel. Ich sehe die Kur eher in einer neuen Generation von Programmiersprachen, Compilern und Distributionsketten, die auf fehlerfreien Code optimiert sind. Mir ist klar, dass es so etwas bisher nicht gibt und vielleicht nie geben wird. Outro Euer Feedback zählt! Kommentiert zur Podcast-Folge oder schreibt uns einfach über Matrix, Mastodon oder per E‑Mail. Nehmt aktiv an der Community teil. Ihr könnt Artikel schreiben, Themen diskutieren oder selbst beim Podcast mitmachen. Bei GNU/Linux.ch wird eure Stimme nicht nur gelesen, sondern auch gehört. Quellen https://www.youtube.com/watch?v=fi29pfLcW4I (ACHTUNG: YouTube) https://logbuch-netzpolitik.de/lnp551-schoene-fotos-vom-weltuntergang

  • June 10 · 1 hr 6 min

    CIW182 - Threema

    CIW - Folge 182 - 10.06.2026 - Threema Wir begrüssen alle Chatter zur Folge 182 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 9. Juni von Danilo Bargen, Gian-Reto Tarnutzer und Ralf Hersel. In dieser Folge reden wir über sichere Kommunikation für Privatpersonen und Unternehmen mit Threema. Hausmitteilungen keine Thema: Threema Begrüssung von Danilo (CTO) und Gian-Reto (Lead Desktop-Projekt) Threema bietet eine Produktpalette für sichere Kommunikation für Privatpersonen und Unternehmen an. Könnt ihr bitte eure Produkte kurz beschreiben, falls sie jemand bisher nicht kennt? Das letzte Interview mit Threema habe ich am 1. März 2021 in Folge 008 mit eurem Pressesprecher Roman Flepp geführt. Das ist mehr als fünf Jahre her. Welche Meilensteine habt ihr seitdem erreicht? Worin unterscheidet sich Threemas Geschäftsmodell von anderen Anbietern? Am 20. Januar titelte SRF: “Threema setzt auch mit neuem Besitzer auf Swissness”. Das war der positivste Bericht, den ich zu eurer neuen Finanzierungsrunde finden konnte. Alle anderen Artikel haben den Untergang von Threema herbeigeschrieben. Möchtet ihr dazu kurz Stellung nehmen? Am 26. Februar habt ihr eine Zusammenarbeit mit IBM für eine quantensichere Verschlüsselung angekündigt. War das Marketing-Geschwätz oder ein ernsthaftes Projekt mit vorzeigbaren Ergebnissen? Im April sahen wir die Angriffswelle auf deutsche Politiker über Phishing in Signal, obwohl Signal gar nichts dafür konnte. Wie habt ihr darauf reagiert? Ich möchte hier kein Konkurrenten-Bashing betreiben, aber kürzlich wurde bekannt, dass Signal gelöschte Nachrichten zu spät tatsächlich löscht. Da ihr darauf nicht reagiert habt, nehme ich an, dass es bei Threema ein ähnliches Problem gibt. Auf eurer Webseite gibt es Vergleiche zwischen euren Produkten und alternativen Angeboten im Privat- und Unternehmensbereich. Dabei kommt Matrix besonders schlecht weg, und wird gar nicht erst verglichen. Ist föderierte Kommunikation grundsätzlich schlecht? Ihr entwickelt Threema für mehrere Plattformen (Android, iOS, Linux, Windows, MacOS, Web). Dabei verteilt ihr die Software über verschiedene Kanäle (PlayStore, AppStore, F-Droid, Flatpak, Huawei AppGallery, Threema Shop). Welche Herausforderungen ergeben sich durch diese Vielfalt? Gibt es eine Code-Basis? Was wäre eure Wunschvorstellung für die Distributionskanäle? Ist KI bei Threema ein Thema? Wie steht ihr generell zu diesem Thema? Hype oder sinnvolle Ergänzung? Fragen der Community: Distributionskanäle: F-Droid etc. Ab wann kann Threema-Desktop auf mehr als 2 Geräten installiert werden? Wann wird das Threema-Backend Open Source? Welche Auswirkungen hat die anstehende Entwicklerverifizierung von Google auf Threema, auf Threemas Vertriebskanäle, auf bestehende und neue Lizenzen? Der Linux Desktop-Client ist seit Langem im Beta-Stadium und unterstützt keine Calls. Wann ändert sich das? Werden Backups und damit das Umziehen auf neue Geräte einfacher? Wie ist der Push-Service für Google-freie oder gerootete Smartphones geregelt? Die Community wünscht sich eine Rabatt-Aktion für die private Threema-Lizenz mit einem GNU/Linux.ch-Promo-Code. Wie es geht, lest ihr unten. Wie kann sich die Community bei Threema einbringen? Kennt ihr Meredith Whittaker persönlich? Verabschiedung Promo-Aktion Möchtet ihr zwei kostenlose Threema-Accounts für die Familie, Freunde oder Bekannte gewinnen? Dann sendet den Text "gnulinux" (ohne Anführungszeichen) an die Threema-ID https://threema.id/*THREEMA – nach 7 Tagen verlosen wir 42x zwei Threema-Lizenzen. Ihr selbst benötigt für die Teilnahme einen Threema-Account. Outro Euer Feedback zählt! Kommentiert zur Podcast-Folge oder schreibt uns einfach über Matrix, Mastodon oder per E‑Mail. Nehmt aktiv an der Community teil. Ihr könnt Artikel schreiben, Themen diskutieren oder selbst beim Podcast mitmachen. Bei GNU/Linux.ch wird eure Stimme nicht nur gelesen, sondern auch gehört. Quellen https://threema.com/de https://gnulinux.ch/gln008-podcast https://www.srf.ch/news/wirtschaft/messenger-mit-datenschutz-threema-setzt-auch-mit-neuem-besitzer-auf-swissness https://threema.com/de/blog/quantensichere-zukunft https://threema.com/de/blog/theres-more-to-security-than-encryption https://www.heise.de/news/Geloescht-und-doch-nicht-weg-Signal-speichert-Nachrichten-laenger-als-erwartet-11304561.html

  • May 27 · 45 min

    CIW181 - Gemischter Satz

    CIW - Folge 181 - 27.05.2026 - Gemischter Satz Wir begrüssen alle Hörer:innen zur Folge 181 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 26. Mai von Felix, Ephraim, Ralf und unserer Compliance Cow Lieselotte. In dieser Folge reden wir über aktuelle Themen. Hausmitteilungen Besucht uns auf der FrOSCon. Die Konferenz findet am 15. und 16. August 2026 in Sankt Augustin bei Bonn statt. GNU/Linux.ch ist mit einem Stand vertreten. Wir freuen uns sehr auf das erste Treffen mit unseren Lesern, Hörerinnen, Redakteuren und Interessierten. Es gibt Snacks, Flyer, Sticker und alles, was ihr erwartet. Am Samstagabend feiern wir gerne mit euch beim Social Event der FrOSCon. Themen Deutsche Bahn sperrt Linux-User aus Das Suchen nach Verbindungen über die Webseite der Bahn war vergangene Woche oft nicht möglich, wenn Linux im User-Agent zu finden war. Das Ändern dieses über die about:config (zumindest bei Firefox ist es so) löst das Problem reproduzierbar. Ist offener Quellcode eine Gefahr für das Aufspüren von Bugs durch KI? Anthropic Mythos, andere Modelle können das auch Projekte werden mit Bug-Reports überschwemmt. Es kommt darauf an, von welcher Seite man darauf schaut (Entwickler oder Angreifer). Joplin will AI integrieren Viel Kritik, vorwiegend in Mastodon. Kritik im Forum wurde von Laurent unterbunden. Funktion soll Disabled by default; enabled from the same settings page as the Web Clipper. sein. Nutzer haben trotzdem die Befürchtung, dass etwas Negatives passieren könnte, da der Code im Programm natürlich geladen wird, ob man ihn nutzt oder nicht. Welche Notizprogramme gibt es noch ohne AI? Schaut Euch unsere Artikel auf gnulinux.ch an Warum offene Dateiformate eine Voraussetzung für digitale Souveränität sind. Das Open Document Format ist ein ISO-Standard Microsofts Office Open XML (OOXML) zwar auch, aber mit unlauteren Mitteln (Strict vs. Transitional) Deutschland-Stack ernennt ODF zum Office-Standard Outro Euer Feedback zählt! Kommentiert zur Podcast-Folge oder schreibt uns einfach über Matrix, Mastodon oder per E‑Mail. Nehmt aktiv an der Community teil. Ihr könnt Artikel schreiben, Themen diskutieren oder selbst beim Podcast mitmachen. Bei GNU/Linux.ch wird Eure Stimme nicht nur gelesen, sondern auch gehört. Quellen FrOSCon: https://froscon.org/ Deutsche Bahn: https://www.heise.de/news/Deutsche-Bahn-Keine-Auskunft-unter-Linux-11300742.html Mythos: https://www.heise.de/news/Mythos-von-Anthropic-Schwachstellen-KI-wirft-neue-Sicherheitsfragen-auf-11270831.html Joplin: https://joplinapp.org/de/ ODF: https://www.heise.de/hintergrund/Am-Ende-der-Sieger-Das-Open-Document-Format-ist-der-Standard-11287440.html Deutschland-Stack: https://www.heise.de/hintergrund/Deutschland-Stack-Mit-ueber-50-offenen-Standards-zur-souveraenen-Verwaltung-11225614.html

  • May 20 · 36 min

    CIW180 - Epyy ISMS

    CIW - Folge 180 - 20.05.2026 - Epyy ISMS Wir begrüssen alle, denen Sicherheit wichtig ist, zur Folge 180 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 19. Mai von Tomas Jakobs und Ralf Hersel. In dieser Folge reden wir über das freie Information-Security-Management-Werkzeug Epyy. Hausmitteilungen Am vergangenen Freitag haben wir 6 Jahre GNU/Linux.ch gefeiert. Aus diesem Anlass möchte ich mich bei allen Lesern, Hörerinnen und Mitschaffenden bedanken, die euer Projekt zu dem gemacht haben, was es heute ist: Community für die Community. Herzlichen Dank für eure Mitarbeit und eure Unterstützung. Thema: Epyy ISMS Begrüssung und Vorstellung von Tomas (Geschäftsführer der Ј​А​​​K​O​В​S UG, Dort​m​​und) Tomas, wer bist Du und was machst Du? Grüß Dich, Vorstellungsrunden oh je. Ich bin der Tomas, 50 Jahre jung, mach’ was mit IT und das im Grunde schon seit der Schulzeit, tief in den 80ern. Ich hatte das Glück, aus einem Hobby einen Beruf machen zu können, zu einem Zeitpunkt, als es noch kaum Berufs- oder Ausbildungswege in diesem Bereich gab. In den ersten Dekaden meines Schaffens habe ich unzählige Software in den verschiedensten Programmiersprachen erstellt und als Externer in mittelständischen Unternehmen die typischen AD Netzwerkstrukturen aufgebaut. Nur um alles so ab ca. 2014 wieder einzureißen. Sprich: Netze zu segmentieren, Software auf Schwachstellen zu untersuchen und «auseinanderzunehmen», Admins und Mitarbeiter mit Regeln, Checklisten und Managementsystemen von der Arbeit abzuhalten. In meinem Leben gab es so ein paar harte, technologische Wechsel. So bin ich die ganzen 80er, 90er und frühen 2000er Jahre mit Microsoft “groß” geworden. Ab 2007 wechselte ich dann aus Frust in das Apple-Lager, um dann 10 Jahre später endlich mit GNU/Linux auch als Daily Driver am Desktop zu arbeiten. Wobei GNU/Linux mich bereits seit den 90ern auf Servern schon immer begleitet hat. Die ersten Anfänge damals waren fli4l und Suse 6.4 Die Webseite bzw. das Projekt heisst epyy.de. Wer oder was ist das? Nun, der Reponame lautet “isms-document-workflow” und macht auch genau das: Es erstellt, verwaltet und erinnert an Dokumente in einem ISMS. Nun ist der Begriff doch recht sperrig und schreit geradezu nach einem besseren, kürzeren Namen. Und immer wenn ich neue Namen suche, schaue ich gerne in die Antike und fand das griechische Wort episkopeîn, was übersetzt "inspizieren" oder "überwachen" heißt. “Epyy” als Kurzform davon klingt positiv, die Domain war frei und so kam es zum Namen und Icon des Projektes. Das macht es alles greifbarer. Bevor wir zu Deinem Open-Source-Projekt kommen: Was ist ein ISMS und für wen ist das von Interesse? Ein Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) läst sich ganz gut als Betriebssystem eines Unternehmens verstehen. Es wirkt - wenn richtig betrieben - in fast alle Unternehmensprozesse hinein. Also vom Onboarding, über Projekte und Produktion bis zum Offboarding und Vernichtung von Informationsträgern, digitale wie analoge. Nimmt man das Lieferantenmanagement hinzu, wirkt Informationssicherheit sogar über Unternehmensgrenzen hinaus. Technisch betrachtet werden Informationen klassifiziert - was ist öffentlich, was vertraulich, was streng vertraulich? Assets ermittelt, was nicht nur bloße IT-Inventarlisten sind sondern auch sowas wie Wissen oder Menschen oder Strom - ein häufig unterschlagenes Asset. Und dann kommt der Kern: Alles wird mit Risiken versehen und bewertet. Stichwort CIA-Triade: Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit. Wie wichtig oder unwichtig ist etwas. Worum muss man sich sofort kümmern, was geht auch später und was wird als Risiko einfach akzeptiert. Wie bei einem Betriebssystem wird reguliert, laufend überwacht und idealerweise optimiert, damit am Ende des Tages Organisationen sicherer als zuvor betrieben werden - oder im Auditsprech: Einen höheren Reifegrad erreichen. Wie sieht der aktuelle ISMS-Markt aus? Gibt es dominante Player? Was ich aus meiner Sicht sagen kann, gibt es die eine Lösung oder den einen dominanten Player nicht. Auf Konzernebene werden eher integrierbare, anpassbare Governance-Lösungen gewählt. Ein häufig gehörter Name ist der deutsche Anbieter HiScout. Das ist die Software-Tochter des Anbieters HiSolutions, Arbeitgeber von Manuel “HonkHase” Atug mit seiner AG KRITIS, in der CCC-Bubble vielleicht ein Begriff. Für KMU gibt es mehrere SaaS-Anbieter mit fertigen, aber oftmals isolierten Lösungen. Intervalid aus Österreich ist zum Beispiel ein von mir häufig gehörter Name. Von anderen Dienstleistern weiß ich, dass diese gerne auf Wikis wie dem freien Bookstack setzen. Und letztendlich wird quer durch alle Unternehmensgrössen erschreckend oft noch mit losen Office-Dokumenten und den typischen Ordnerstrukturen auf irgendwelchen Sharepoint-, Teams- oder SMB-Shares gearbeitet. Vielleicht ist das der “dominante Player” im Raum. Warum hast Du dich entschlossen, Epyy als freie ISMS-Lösung zu entwickeln? Naja, zuerst möchte ich betonen, dass ich da gar nicht so viel entwickelt habe. Epyy ist kein Stück Software. Es ist ein Workflow, ein Framework bestehend aus bewährten und lange existierenden Einzelprodukten wie git, pandoc awk. Ich habe lediglich mit Bash alles orchestriert und in ein Git-Repo gepackt. Zwei Faktoren spielten bei der Entwicklung eine große Rolle: So verlockend einfach viele SaaS-Anwendungen für KMU sind - gerade wenn sie frisch sich mit 27001, TISAX oder VdS 10000 beschäftigen - so hart ist im späteren Betrieb der Vendor-Lock-In. Preise, Anpassbarkeit oder Datenexporte spielen alle eine Rolle. Das Erstaunen setzt aber oft mit Blick in die AGBs und den vertraglich garantierten oder eben nicht garantierten Verfügbarkeiten. Ein praktisches Beispiel: Wie kann ein Geschäftsführer seinen 24h-NIS2-Meldepflichten nachkommen wenn das genutzte SaaS Produkt ohne jegliche SLA daherkommt? Es gibt Anbieter, die schliessen alles, was Verfügbarkeit betrifft, explizit aus oder versuchen es auf unbekannte Dritte, meist die Hoster, auszulagern. Wenn alles um einen wegbricht und sich eine Ransomware durch das Netzwerk frisst, braucht man ein ISMS am meisten mit seinen Notfallmaßnahmen, Meldewegen, Telefonnummern - das was mit Business Continuity Management (BCM) bezeichnet wird. Als externer ISB und Dienstleister habe ich das Problem, dass jeder mit seinem eigenen System ankommt, in das ich mich nicht nur einarbeiten, sondern es auch zugleich leben und pflegen muss. Das skaliert furchtbar schlecht und Du verlierst da unnötig viel an Zeit und Effektivität. Also brauchte ich eine einfache, hochflexible und zugleich für mehrere Mandanten anpassbare Lösung als mein führendes System, wo ich Inhalte in andere Systeme exportiere. Gibt es andere offene Lösungen im ISMS-Bereich? Ja, ich kenne beispielsweise Fours als quelloffene Lösung. Diese lässt sich selbst hosten und vermeidet die genannten harten SaaS Vendor-Lock-In Effekte. Für mich persönlich nachteilhaft war hier der Techstack, der alles andere als minimal ist und aus OCI-Containern, Datenbank, FastAPI-Backend sowie React-Frontend besteht. Das sind mir persönlich zu viele bewegliche und kurzlebige Teile im System mit zu vielen inhärent technischen Schulden. Was sind die Hauptargumente für die Nutzung von Epyy? Mit Epyy lässt sich ein ISMS - das Betriebssystem des Unternehmens - wie eine Software aufbauen. “ISMS as Code” oder “Compliance as Code” bestehend aus freien und robusten Werkzeugen und Technologien. Git als Audit-Trail, Textdokumente als “Source of Truth” und Markdown für die Formatierung. Die Abhängigkeitsliste ist bewusst minimal gehalten. Kein Container-Overhead, keine Bloatware. Dieser Workflow soll auch in 15-20 Jahren genauso funktionieren. Weitere werbliche Aspekte habe ich auf der Website https://epyy.de zusammengetragen, die technischen Dinge finden sich in der README des Repos auf Codeberg. Erzähle uns bitte etwas über die technischen Hintergründe von Epyy. Gerne, Kern ist der Dokumenten-Workflow: Markdown → pandoc → PDF. Um diesen Kern herum kommen zahlreiche weitere Funktionen wie zum Beispiel das Anhängen von PDFs, die in einem gleichnamigen Unterordner abgelegt sind. Oder das Erstellen von ausfüllbaren PDF-Formularen. Oder das Erstellen von CalDAV Kalenderdateien für den Review- und Wiedervorlage-Prozess. Orchestriert wird das alles mit make und bash, wobei die kritischen Teile wie z.B. das Parsing des YAML in den Frontmatterm nach pandoc oder alles mit String- und Textmanipulationen nach awk ausgegliedert ist. Am wichtigsten sind die Snippets. Das sind im Grunde Platzhalter, die im Präprozessor als Programme ausgeführt werden und Dinge machen. Zum Beispiel das Bearbeitungsdatum aus Git ermitteln und einfügen. Oder in andere Markdown Dokumente schauen, ob bestimmte [x] Checkboxen ausgefüllt sind. Ich habe sogar Snippets, die Pie- und Radarcharts in die Dokumente bringen. Wie kann man Epyy installieren? Die Abhängigkeitsliste ist bewusst kurz und dürfte bei den meisten bereits vorinstalliert sein. Einzig bei pdfcpu ist etwas Hand anzulegen. Die Single-File-Go-Binary muss händisch geladen und installiert werden. Wenn alles steht kann das Projekt einfach geklont und mit make gebaut werden. Prinzipiell kann mit jedem beliebigen Texteditor im Repo gearbeitet werden. Ich empfehle da aber eine IDE, selbst nutze ich den Gnome Builder. Welche Weiterentwicklungen planst Du? Aktuell ist die VdS 10000, eine weitere Zertifizierungsnorm, bei mir in Bearbeitung. Diese möchte ich gerne noch dieses Jahr mit als Vorlage ins Projekt aufnehmen. Wie vernetzt bist Du mit der Community, wenn es um die Entwicklung von Epyy geht? Ich hoffe und wünsche mir, dass dieses Projekt ein wenig aus der Nische kommt und mehr Sichtbarkeit bekommt. Für dieses Jahr habe ich zwei Vorträge für Open Source und Linux Tage in Darmstadt und Kiel eingereicht. Vielleicht ergibt sich da ja was. Wie kann sich die Community bei Epyy beteiligen? Mit Feedback, Mitarbeit, Weiterentwicklung im Codeberg Repo. Wenn am Ende des Tages mehr Funktionen, mehr Snippets, bessere Doku oder Code für die Gemeinschaft herauskommen, sehr gerne. Verabschiedung Outro Euer Feedback zählt! Kommentiert zur Podcast-Folge oder schreibt uns einfach über Matrix, Mastodon oder per E‑Mail. Nehmt aktiv an der Community teil. Ihr könnt Artikel schreiben, Themen diskutieren oder selbst beim Podcast mitmachen. Bei GNU/Linux.ch wird Eure Stimme nicht nur gelesen, sondern auch gehört. Quellen https://de.wikipedia.org/wiki/Information_Security_Management_System https://hiscout.com/ https://intervalid.com/ https://bookstackapp.com/ https://de.wikipedia.org/wiki/Lock-in-Effekt https://gitlab.com/dss-it-security/fours https://epyy.de/ https://codeberg.org/tomas-jakobs/isms-document-workflow

  • May 13 · 36 min

    CIW179 - TutaDrive

    CIW - Folge 179 - 13.05.2026 - TutaDrive Wir begrüssen alle, die in den Wolken leben, zur Folge 179 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 6. Mai von Hanna Bozakov und Ralf Hersel. In dieser Folge reden wir über den Ende-zu-Ende-verschlüsselten Cloud-Speicher von Tuta. Hausmitteilungen Da es nicht immer leicht ist, interessante Interviewpartner zu finden, sprechen wir in diesem Podcast zukünftig wieder vermehrt über aktuelle Themen im CORE-Team. Damit stellen wir sicher, euch jede Woche eine Folge anbieten zu können. Thema: TutaDrive Begrüssung und Vorstellung von Hanna Vor einem Jahr haben wir eine Podcastfolge über Tuta, als Anbieter von sicheren E-Mails, Kalendern und Kontakten aufgenommen. Was ist seitdem bei Dir gelaufen? Bitte stelle die Firma Tutao GmbH kurz vor (Standort, Mitarbeitende, usw.) Nun gibt es mit TutaDrive ein neues Angebot. Was ist TutaDrive? Welche Kunden möchtet ihr mit TutaDrive ansprechen? TutaDrive befindet sich zurzeit in einer geschlossenen Beta-Phase. Was hat es damit auf sich? Sind weitere Dienste innerhalb von TutaDrive geplant? Wird es Plugins geben? Kannst Du uns etwas zum technischen Hintergrund von TutaDrive sagen? Wie schätzt Du den Markt für freie Cloud-Systeme in Europa ein? Es gibt mehrere offene Cloud-Systeme von europäischen Herstellern. Allen voran Nextcloud, aber auch OpenCloud. Dabei muss man zwischen stand-alone-Systemen und eingebetteten Lösungen – wie TutaDrive – unterscheiden. Kannst Du das für unsere Hörer:innen einordnen? Wie können sich unsere Hörer:innen bei der Tutao GmbH einbringen? Verabschiedung Outro Euer Feedback zählt! Kommentiert zur Podcast-Folge oder schreibt uns einfach über Matrix, Mastodon oder per E‑Mail. Nehmt aktiv an der Community teil. Ihr könnt Artikel schreiben, Themen diskutieren oder selbst beim Podcast mitmachen. Bei GNU/Linux.ch wird Eure Stimme nicht nur gelesen, sondern auch gehört. Quellen https://tuta.com/de/drive https://gnulinux.ch/ciw145-podcast

  • May 6 · 32 min

    CIW178 - The Document Foundation

    CIW - Folge 178 - 06.05.2026 - The Document Foundation Wir begrüssen alle Büroangestellten zur Folge 178 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 21. April von Florian Effenberger und Ralf Hersel. In dieser Folge geht es um LibreOffice und die Document Foundation. Hausmitteilungen keine Thema: The Document Foundation Begrüssung und Vorstellung von Florian (Geschäftsführer der 'The Document Foundation' TDF) Florian, unsere letzte Podcast-Aufnahme liegt 4 Jahre zurück: https://gnulinux.ch/gln023-podcast. Erinnerst Du dich? Was ist und macht die TDF? Welche Collaborationen (pun intended) gibt es mit anderen Organisationen? Was sind die Hauptangebote der TDF? Lass uns über das ‘Open Document Format’ sprechen. Warum ist es wichtig, freie Formate zu verwenden? Wie beurteilst Du das Zusammenspiel zwischen der Stiftung, der Community und kommerziellen Interessen? Welches sind die wichtigsten Aufgaben und Ziele der TDF generell und in diesem Jahr? Wie beurteilst Du den Office-Markt heute und in Zukunft? Wie gewichtest Du die Bedeutung von Desktop-Office gegenüber Cloud-Office? Ist ein Basis-Angebot (LibreOffice) heute noch ausreichend, im Vergleich zu openDesk (ZenDiS) oder LaSuite (FR)? Wie vernetzt seid ihr in der europäischen FLOSS-Wirtschaft? Stichwort: Frankreich stellt auf FLOSS um. Was hältst Du vom Nextcloud/IONOS-Fork von ONLYOFFICE zu Euro-Office? Wie kann sich die Community bei der TDF beteiligen? Verabschiedung Outro Euer Feedback zählt! Kommentiert zur Podcast-Folge oder schreibt uns einfach über Matrix, Mastodon oder per E‑Mail. Nehmt aktiv an der Community teil. Ihr könnt Artikel schreiben, Themen diskutieren oder selbst beim Podcast mitmachen. Bei GNU/Linux.ch wird Eure Stimme nicht nur gelesen, sondern auch gehört. Quellen https://www.documentfoundation.org/ https://de.libreoffice.org/ https://whatcanidoforlibreoffice.org/?lang=de#!/progornoprog/translate https://blog.documentfoundation.org/blog/2025/12/05/libreoffice-conference-2026-and-2027/ https://blog.documentfoundation.org/blog/2026/03/11/libocon-2026-call-for-papers/ Private Webseite: https://effenberger.org Mastodon: https://mastodon.social/@floeff

  • April 21 · 43 min

    CIW177 - Collabora

    CIW - Folge 177 - 22.04.2026 - Collabora Wir begrüssen alle Büroarbeitenden zur Folge 177 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 17. April von Thorsten Behrens und Ralf Hersel. In dieser Folge geht es um die Firma Collabora Productivity und deren Office-Produkte. Hausmitteilungen Herzlichen Dank an alle, die uns gelegentlich oder regelmässig mit Spenden unterstützen, als da wären: Klaus-Dieter, Rolf, Remo, Michael, Holger, Folker, Ingmar, Edmund, Michel, Maz, Rudolf, Hendrik und alle Namenlosen, die über Twint, LiberaPay oder GNU Taler spenden. Danke schön. Denk bitte an unseren Frühlingswettbewerb, bei dem es um Artikel zur Heimautomatisierung geht und der noch bis Ende Mai läuft. Wir freuen uns auf eure Beiträge. Thema: Collabora Begrüssung und Vorstellung von Thorsten (‘Managing Director Germany’ bei Collabora Productivity) Thorsten, eure Firma heisst Collabora Productivity und das Hauptprodukt ist Collabora Online, wie auch euer Web-Auftritt heisst. Erzähle uns bitte etwas über die Firma (Ursprung, Sitz, Mitarbeitende, …) Welche Produkte bietet ihr an? Kann man von Collabora auch Dienstleistungen beziehen? Ihr seid tief in das FLOSS-Ökosystem integriert und arbeitet mit Partner-Organisationen zusammen. Welche Kollaborationen gibt es? Wie funktioniert das Zusammenspiel zwischen der Firma und der Community? Welches sind die wichtigsten Ziele von Collabora generell und in diesem Jahr? Wie beurteilst Du den Office-Markt heute und in Zukunft? Wie gewichtest Du die Bedeutung von Desktop-Office gegenüber Cloud-Office? Ist ein Basis-Angebot (Collabora Online) heute noch ausreichend, im Vergleich zu Office-Integrationen wie z. B. openDesk in DE oder LaSuite in FR? Sollten die europäischen Anbieter von freien Office-Lösungen mehr zusammenarbeiten oder belebt die Konkurrenz das Geschäft? (OnlyOffice, Euro-Office, LibreOffice, usw.) Wie kann sich die Community bei Collabora beteiligen? Verabschiedung Outro Euer Feedback zählt! Kommentiert zur Podcast-Folge oder schreibt uns einfach über Matrix, Mastodon oder per E‑Mail. Nehmt aktiv an der Community teil. Ihr könnt Artikel schreiben, Themen diskutieren oder selbst beim Podcast mitmachen. Bei GNU/Linux.ch wird eure Stimme nicht nur gelesen, sondern auch gehört. Quellen https://www.collaboraonline.com/de/ Contributing-howto: https://github.com/CollaboraOnline/online/blob/main/CONTRIBUTING.md Forum: https://forum.collaboraonline.com/ Wöchentlicher Jitsi-Call (mittwochs 16:00): https://meet.jit.si/COOL-TC-Meeting

  • April 1 · 38 min

    CIW176 - GNU Taler

    CIW - Folge 176 - 01.04.2026 - GNU Taler Wir begrüssen alle Zahlungswilligen zur Folge 176 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 29. März von Christian Grothoff, Lioh Möller und Ralf Hersel. In dieser Folge geht es um die Weiterentwicklung des freien Bezahlsystems GNU Taler. Hausmitteilungen In unserem Frühlings-Wettbewerb dreht sich alles um Heimautomatisierung. Bis Ende Mai könnt ihr über eure Projekte und Erfahrungen berichten und damit drei tolle Preise gewinnen. Schreibt bitte mit und teilt es mit der Community. Thema: GNU Taler Begrüssung und Vorstellung von Christian Wir haben GNU Taler eine Artikelserie gewidmet, in der das Bezahlsystem im Detail erklärt wird. Dennoch möchten wir vom Erfinder wissen, was GNU Taler ist. An wen richtet sich GNU Taler? (Private, Organisationen, Händler, …) Wie verwendet man es? (Smartphone-App, Browser-Integration, PC-Anwendung, POS-Devices, …) Wer nach GNU Taler sucht, findet zuerst die Seite Taler.net und dann die Seite Taler Systems. Wie seid ihr organisiert? Welche Ziele verfolgt das Taler-Projekt bzw. die Taler-Organisation? Bisher gibt es GNU Taler nur in der Schweiz, weil es nur hier eine Exchange gibt, nämlich exchange.taler-ops.ch. Man munkelt, dass es auch in Deutschland eine Exchange gibt. Es gibt eine Karte der Geschäfte, die Taler als Bezahlmittel akzeptieren. Darauf findet man weltweit acht Läden und alle befinden sich in Biel. Warum haltet ihr euer Angebot so sehr zurück? Wir haben die GNU Taler App ausführlich getestet und verwenden sie seitdem häufig. Siehst Du bei der Benutzerfreundlichkeit Potenzial? Was sind die Prioritäten des GNU Taler Projektes? Woran arbeitet ihr vordringlich? Welche Ziele möchtet ihr in diesem Jahr erreichen? Wie kann die Community zum Erfolg des Projektes beitragen? Verabschiedung Outro Euer Feedback zählt! Kommentiert zur Podcast-Folge oder schreibt uns einfach über Matrix, Mastodon oder per E‑Mail. Nehmt aktiv an der Community teil. Ihr könnt Artikel schreiben, Themen diskutieren oder selbst beim Podcast mitmachen. Bei GNU/Linux.ch wird eure Stimme nicht nur gelesen, sondern auch gehört. Quellen https://gnulinux.ch/gnu-taler-mit-echtgeld-ausprobiert-teil-1 https://www.taler.net/de/index.html https://www.taler-systems.com/de/ https://exchange.taler-ops.ch/terms https://my.taler-ops.ch/webui/#/ https://taler-ops.ch/de/map.html

  • March 25 · 37 min

    CIW175 - Lieferketten

    CIW - Folge 175 - 25.03.2026 - Lieferketten Wir begrüssen alle Hörer und Hörerinnen zur Folge 175 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 20. März von Max Mehl und Ralf Hersel. In dieser Folge sprechen wir über transparente Software-Lieferketten bei der Deutschen Bahn. Hausmitteilungen Wir haben nun alle Matrix-Räume auf Version 12 umgezogen und wir freuen uns, wenn ihr im TALK-Raum mitdiskutiert und im HELP-Raum anderen helft. Thema: Software-Lieferketten Begrüssung und Vorstellung von Max 14 Nov 2023 - CIW062 - Deutsche Bahn - Max Mehl erzählt von Freier Software bei der Deutschen Bahn. Was hat sich in Bezug auf Freie Software seitdem bei der DB getan? Was sind Lieferketten und was sind Software-Lieferketten? Du hast auf der FOSSDEM zwei Vorträge gehalten: Software Supply Chain Strategy at Deutsche Bahn Deutsche Bahn's Approach to Large-Scale SBOM Collection and Use Was bedeuten die Abkürzungen CRA und SBOM? Welche Herausforderungen ergeben sich bei Software-Lieferketten? Kannst Du Beispiele für das Versagen solcher Lieferketten nennen? Was kann man zur Absicherung von Software-Lieferketten machen? Wo steht ihr mit der Absicherung bei der Deutschen Bahn? Steht ihr dazu im Austausch mit Behörden und anderen Organisationen? Welches sind die drei wichtigsten Tipps, die Du empfehlen kannst? Fix the Basics: “Pinne” Abhängigkeiten in deinem Code und lasse sie automatisch aktualisieren Einfach mal anfangen: Erstelle und analysiere doch mal eine SBOM. Vor allem Organisationen sollten nicht warten! Engagiere dich: Strauchelt ein FOSS-Projekt, von dem du abhängst? Vielleicht kannst du helfen. Verabschiedung Outro Euer Feedback zählt! Kommentiert zur Podcast-Folge oder schreibt uns einfach über Matrix, Mastodon oder per E‑Mail. Nehmt aktiv an der Community teil. Ihr könnt Artikel schreiben, Themen diskutieren oder selbst beim Podcast mitmachen. Bei GNU/Linux.ch wird eure Stimme nicht nur gelesen, sondern auch gehört. Quellen https://mehl.mx - Max’ Homepage und Blog https://gnulinux.ch/ciw062-podcast https://fosdem.org/2026/schedule/event/7EYTRJ-deutsche-bahn-large-scale-sbom-approach/ https://fosdem.org/2026/schedule/event/ZSWH3N-deutsche-bahn-supply-chain-cra-strategy/

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