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Der Tag

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"Ein Thema, viele Perspektiven" - von Montag bis Donnerstag immer ein Thema, das Fragen aufwirft. "Der Tag" sucht Antworten, beleuchtet Hintergründe, ordnet ein. Und spricht mit Menschen, die zum Thema etwas zu sagen haben. So entsteht ein Bild aus vielen

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  • 61 episodes
  • daily
  • Avg 53 min
  • German
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  • September 10 · 55 min

    9/11 – ein Tag, der die Welt veränderte

    Es ist ein Vierteljahrhundert her, und doch sehen viele von uns die Bilder noch vor sich. Am 11. September 2001 erschütterte der schwerste Terroranschlag der Geschichte die Vereinigten Staaten und leitete eine neue geopolitische Ära ein. Fast 3.000 Menschen verloren an diesem Tag im World Trade Center, im Pentagon und beim Absturz von Flug 93 in Pennsylvania ihr Leben. Der Einsturz der Zwillingstürme in Manhattan markierte nicht nur eine menschliche Tragödie unvorstellbaren Ausmaßes, sondern auch eine fundamentale Zäsur für die globale Gemeinschaft. Die Folgen von „9/11“ prägen unseren Alltag bis heute - von drastisch verschärften Sicherheitsvorkehrungen an internationalen Flughäfen über die Neuausrichtung der globalen Außen- und Sicherheitspolitik bis hin zu langjährigen militärischen Konflikten im Nahen Osten und einem Generalverdacht, den sich muslimische Menschen zunehmend ausgesetzt sehen. Dazu spricht Moderator Ulrich Sonnenschein mit Markus Albrecht, Ersthelfer am Ground Zero, dem ehemaligen ARD-Korrespondenten in New York, Thomas Nehls, dem ARD-Terrorismusexperten Michael Götschenberg und mit Bernhard Docke, dem Anwalt von Murat Kurnaz, der unschuldig in Guantanamo inhaftiert wurde. Podcast-Tipp: Dark Matters In der Sonderstaffel „Staatsgeheimnis 9/11“ folgt WDR-Journalist Nikolaus Steiner der Spur eines Mannes, der nach den Anschlägen im Zentrum internationaler Ermittlungen steht: der saudische Staatsbürger Omar Al-Bayoumi. Mit exklusiven Dokumenten, bislang unveröffentlichten Tonaufnahmen und Gesprächen mit ehemaligen FBI-Ermittlern geht die Serie der Frage nach, welche Rolle Saudi-Arabien möglicherweise gespielt haben könnte. https://www.ardsounds.de/sendung/dark-matters-geheimnisse-der-geheimdienste/urn:ard:show:870aeeecdf31b1b9/ Doku-Tipp: September https://1.ard.de/september?derTag Der 11. September 2001 veränderte die Welt. Doch wie wurden aus einem einzigen Tag die Erschütterungen, die bis heute nachwirken? "SEPTEMBER" erzählt die Geschichte der Terroranschläge neu - verdichtet auf die 30 Tage eines Monats, der das 21. Jahrhundert prägte.

  • September 9 · 54 min

    Forever young! Können wir das Altern ausbremsen?

    Jeder will alt werden, niemand will alt sein! Aus diesem vermeintlichen Widerspruch ist ein neuer Trend entstanden. Longevity nennt sich die Philosophie der Langlebigkeit und revolutioniert die Art und Weise, wie wir über das Altern nachdenken. Es geht heute nicht mehr nur darum, möglichst viele Lebensjahre zu erreichen, sondern diese Jahre gesund und bei geistiger Klarheit zu verbringen. Zwischen Ernährung, Bewegung und medizinischer Innovation ist Longevity kein unerreichbarer Jungbrunnen. Es ist die bewusste Entscheidung, durch tägliche Routinen die eigene Zukunft zu gestalten, mit dem Ziel, biologisch jünger zu bleiben, als es die Geburtsurkunde vermuten lässt. Aber wie lang lässt sich der Tod herauszögern? Sind wir dem Wunsch vom ewigen Leben nun einen Schritt nähergekommen? Darüber spricht Moderator Ulrich Sonnenschein mit Prof. Dr. Björn Schumacher, Altersforscher an der Uni Köln, mit Christina Busse, Pilates-Trainerin aus Hamburg, Dr. Katharina Gangl, Direktorin des Instituts für Marktentscheidungen in Nürnberg, mit Klaus Hofmeister von der hr-Kirchenredaktion und mit Stefan Bales, der seit Jahren einen Longevity-Lifestyle pflegt. Podcast-Tipp: Bayern 2 Gesundheitsgespräch Schlaf - getrackt. Essen - fotografiert und hochgeladen. Herzfrequenz - im Blick. Fortschritte beim Fitness - in der App dokumentiert. Selbstoptimierung des Körpers ist ein Trend. Doch: Wozu? Um diese Frage geht es in diesem Podcast in einem Gespräch mit Hausarzt Prof. Jörg Schelling. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:section:24450ac5b11e8fd3/

  • September 8 · 55 min

    Reich, mächtig, gebildet – wer ist die Elite?

    In Sachsen-Anhalt wählten fast die Hälfte der Wahlbeteiligten die AfD. Die Gründe dafür sind vielfältig, darunter auch einer, der die Ausrichtung unserer Gesellschaft betrifft. Man misstraut den Eliten, wendet sich gegen „die da oben“ und sucht nach einfachen Lösungen. Mit den Eliten wird pauschal abgelehnt, wen man in den politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Führungsebenen wähnt. Dort wird über Gesetze entschieden, werden Milliarden verwaltet und wird letztlich die Zukunft unseres Landes geprägt. Doch wer sind diese Eliten überhaupt? Entscheidet Leistung oder Herkunft, wer dazu zählt? Und wie viel Substanz steckt hinter dem Vorwurf, sie hätten den Bezug zur Realität der Bürger verloren? Darüber spricht Moderator Ulrich Sonnenschein mit Prof. em. Michael Hartman, Soziologe und Elitenforscher an der TU Darmstadt, dem Schauspieler und Salem-Schüler Oliver Mommsen, dem Politikwissenschaftler Dr. Lars Vogel von der Uni Leipzig und mit Sabine Helling -Moegen, Geschäftsführerin der Helmholtz-Gemeinschaft in Berlin. Podcast-Tipp: Eliten in der DDR Auch die DDR wurde von Eliten getragen, die nicht in vorderster Parteifront standen, aber den Staat trotzdem am Laufen hielten und dafür auch mit Privilegien belohnt wurden. Als Betriebsdirektor, Schulleiter, Parteisekretär oder Richter gehörten sie zu den „oberen Zehntausend“, zur Elite des Landes. Über diese Menschen ist bisher wenig bekannt. Dieser Podcast stellt einige von ihnen vor. https://www.ardsounds.de/sendung/eliten-in-der-ddr-von-mdr-aktuell/urn:ard:show:dd806317111191c0/

  • September 7 · 54 min

    Ausgezählt – wie weiter in Sachsen-Anhalt?

    Die Wahl in Sachsen-Anhalt ist gelaufen und das Ergebnis nicht überraschend: Die AfD hat mit 43,8 % mit Abstand die meisten Stimmen in Sachsen-Anhalt bekommen. Für die absolute Mehrheit der Sitze im Landtag reicht es allerdings nicht. Es zeichnet sich jetzt schon ab, dass die Regierungsbildung kompliziert werden wird. Wenn alle Stimmen ausgezählt sind, stellen sich viele weitere Fragen nach den Konsequenzen aus der Wahl. Welche Perspektive sehen junge Menschen in einem Bundesland, das immer mehr Einwohner verliert? Vor allem junge, gut ausgebildete Frauen ziehen weg. Wirtschaftsunternehmen wie auch soziale Einrichtungen sorgen sich um Fachkräfte, für die es Zuwanderung bräuchte. Wie gehen Kultureinrichtungen mit der Situation nach der Wahl um? Und wie kommt man wieder miteinander ins Gespräch, in einem Bundesland in dem es zwei Seiten zu geben scheint: Für oder Gegen die AfD. Darüber sprechen wir mit MDR-Landeskorrespondentin Doreen Jonas, mit Annegret Laabs, Sprecherin der Initiative „Kultur ist Vielfalt und Heimat“, mit Frank Richter, ehemaliger Direktor der Landeszentrale für politische Bildung in Sachsen und mit dem Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk. Podcast-Tipp: Berlin Code "Berlin Code" ist der Politik-Podcast aus dem ARD-Hauptstadtstudio. Linda Zervakis schaut mit den ARD-Korrespondentinnen und -korrespondenten jede Woche hinter die Kulissen der Bundespolitik. https://www.ardsounds.de/sendung/berlin-code-mit-linda-zervakis/urn:ard:show:7d6b2a6353d8a1a6/

  • September 3 · 54 min

    In der Zwischenzeit – warten und warten lassen

    Warten aufs Christkind. Warten auf den Bus. Warten auf Godot. Und: Warten auf Gewissheit, sei sie erlösend oder niederschmetternd. Wenn wir warten, sind wir mit unseren Gedanken und Sinnen bei einem Ereignis, das noch nicht eingetreten ist. Einem Ereignis, das zwangsläufig, möglicherweise oder auch gar nicht eintreten wird. Warten ist ein Zustand, der vorübergeht - manchmal (unerwartet!) schnell, aber nach unserem Gefühl meist viel zu langsam. Die Zeit des Wartens kann uns dann vorkommen wie eine Ewigkeit. Und im äußersten Fall kann auch eine tatsächliche Ewigkeit daraus werden. Es sei denn, Godot kommt doch noch irgendwann. Unsere Gedanken und Sinne beschäftigen sich beim Warten aber nicht nur mit dem, worauf wir warten. Sondern unterbewusst auch mit dem Warten selbst. Wie erleben wir die Zeit des Wartens? Wie versuchen wir, sie zu gestalten oder zu vertreiben? Ist warten nur Not oder auch Tugend? Der Schlüssel zum Erfolg? Oder eine Form des Ausgeliefertseins? Warten lassen ist Macht - und warten können vielleicht auch. Aber warum ist warten oft so anstrengend? Und: Wann kann warten glücklich machen? Moderator Oliver Glaap spricht darüber mit der Psychologin Isabell Winkler, dem Philosophen Timo Reuter, dem Verhaltensökonomen Matthias Sutter und dem Soziologen Rainer Paris. Podcast-Tipp: Achtsamkeit von Deutschlandfunk Nova Viele haben das Warten verlernt. Schnell und einfach direkt auf alles Mögliche zugreifen zu können, hat dazu geführt, dass wir für vieles keine Geduld mehr haben. Dagegen ist Geduld Achtsamkeit. Wie wir Geduld lernen und achtsam Ungeduld in den Griff bekommen können, darum geht es in diesem Podcast. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:5b5c033682068867/

  • September 2 · 54 min

    Ja, wo fahren sie denn? Verkehrswende im Stau

    Es gibt immer mehr Elektroautos auf unseren Straßen: Bei den Neuanmeldungen im Juli 2026 stiegen die Zahlen um 60% im Vergleich zum Vorjahr. Aber ist das schon die Verkehrswende? Reicht es, sich auf batterie-betriebene Fahrzeuge zu verlassen? Laut einer neuen Studie reduzieren sie die CO₂-Emissionen gemessen am kompletten Lebenszyklus nur um 41 Prozent - und sind also nicht klimaneutral, wie die EU-Kommission annimmt. Wie sieht es mit Alternativen zum Auto aus, wie ÖPNV und andere Verkehrsmittel wie Fahrräder und Tretroller? Und wie hat das weiterhin hohe Verkehrsaufkommen das Verhalten im Straßenverkehr verändert? Darüber spricht Moderator Ulrich Sonnenschein mit dem Soziologen und Mobilitätsforscher Andreas Knie, mit Kirstin Zeidler vom Gesamtverband der Versicherer, mit Philipp Kosok, vom Thinktank Agora-Verkehrswende und mit Jutta Deffner vom Institut für sozial-ökologische Forschung in Frankfurt. Podcast-Tipp: Die Reportage - Geschichten hinter den Nachrichten <https://www.ardsounds.de/sendung/die-reportage-geschichten-hinter-den-nachrichten/urn:ard:show:2964e269517f465e/> Verkehrswende auf dem Land: Ein Jahr ohne Auto Während in Großstädten das ÖPNV-Angebot gut ausgebaut ist und Bikesharing boomt, scheint das Auto auf dem Land unersetzlich. Ein Projekt in Sachsen will zeigen, dass es auch anders geht. Eine Reportage von Max Fallert. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:f0b79d6cfcfae49c/

  • September 1 · 53 min

    Die Arbeitskraft von morgen: Woher kommt sie, wohin geht sie?

    Wie viel können und wollen, dürfen und müssen wir in Zukunft noch arbeiten? Unsere Arbeitswelt verändert sich gerade an vielen Stellen, auf vielfältige und oft auch widersprüchliche Weise: Künstliche Intelligenz nimmt uns viel Arbeit ab - und weg. Sie bedarf aber zugleich der menschlichen Kontrolle. Auf der einen Seite werden reihenweise Stellen gestrichen, aber auf der anderen Seite fehlt es an Fachkräften. Aus der Politik kommt die Botschaft, dass wir alle länger arbeiten sollen. Aber viele von uns sind schon jetzt überlastet. Arbeiten wir also zu viel, zu wenig oder einfach nur falsch? Arbeit gibt es genug. Aber sie wird oft nicht gerecht verteilt, nicht angemessen bezahlt und nicht ihrem Wert entsprechend anerkannt. Wo ist unsere menschliche Arbeitskraft weiterhin gefordert? Woher holen wir die Arbeitskräfte, die uns fehlen? Reichen unsere Kräfte, um länger als bisher zu arbeiten? Und woher nehmen wir die Kraft, um neben unserer bezahlten Arbeit auch noch Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen gerecht zu werden? Es gibt viel zu tun. Aber wie packen wir es an? Moderator Oliver Glaap spricht darüber mit Gästen, die an all diesen Fragen arbeiten: Mit Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“ am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, mit Nicole Beste-Fopma, Journalistin und Vorsitzende des Bundesverbands Vereinbarkeit, mit Andreas Werner, Projektleiter im Bereich Digitalisierung am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation und mit Nils Backhaus von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Podcast-Tipp: WDR5 Neugier genügt Wie Arbeit glücklich macht Im Büro, auf dem Bau oder in der Bäckerei: Die meisten Menschen wünschen sich eine Arbeit, die glücklich macht. Wie kann das gelingen und was, wenn das Gegenteil der Fall ist? Der Arzt Claas Lahmann gibt Tipps https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:section:55286329e89a0581/

  • September 1 · 53 min

    Die Arbeitskraft von morgen: Woher kommt sie, wohin geht sie?

    Wie viel können und wollen, dürfen und müssen wir in Zukunft noch arbeiten? Unsere Arbeitswelt verändert sich gerade an vielen Stellen, auf vielfältige und oft auch widersprüchliche Weise: Künstliche Intelligenz nimmt uns viel Arbeit ab - und weg. Sie bedarf aber zugleich der menschlichen Kontrolle. Auf der einen Seite werden reihenweise Stellen gestrichen, aber auf der anderen Seite fehlt es an Fachkräften. Aus der Politik kommt die Botschaft, dass wir alle länger arbeiten sollen. Aber viele von uns sind schon jetzt überlastet. Arbeiten wir also zu viel, zu wenig oder einfach nur falsch? Arbeit gibt es genug. Aber sie wird oft nicht gerecht verteilt, nicht angemessen bezahlt und nicht ihrem Wert entsprechend anerkannt. Wo ist unsere menschliche Arbeitskraft weiterhin gefordert? Woher holen wir die Arbeitskräfte, die uns fehlen? Reichen unsere Kräfte, um länger als bisher zu arbeiten? Und woher nehmen wir die Kraft, um neben unserer bezahlten Arbeit auch noch Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen gerecht zu werden? Es gibt viel zu tun. Aber wie packen wir es an? Moderator Oliver Glaap spricht darüber mit Gästen, die an all diesen Fragen arbeiten: Mit Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“ am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, mit Nicole Beste-Fopma, Journalistin und Vorsitzende des Bundesverbands Vereinbarkeit, mit Andreas Werner, Projektleiter im Bereich Digitalisierung am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation und mit Nils Backhaus von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Podcast-Tipp: WDR5 Neugier genügt Wie Arbeit glücklich macht Im Büro, auf dem Bau oder in der Bäckerei: Die meisten Menschen wünschen sich eine Arbeit, die glücklich macht. Wie kann das gelingen und was, wenn das Gegenteil der Fall ist? Der Arzt Claas Lahmann gibt Tipps https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:section:55286329e89a0581/

  • August 31 · 53 min

    Wetter, Klima, Wandel – Der Hitzesommer 2026

    Es war ein Sommer der Extreme, wie wir ihn seit dem bisherigen Meilenstein aus dem Jahr 2003 nicht mehr hatten. Heiße Tage bis in Rekordwerte von 42 °C hinein, mehr Hitzetage als in den Jahren zuvor und vor allem zahlreiche Tropennächte, in denen es nachts oft nicht mehr unter 20 °C abkühlte. Dazu kam eine beispiellose Trockenheit, der Wasserstand sank unter ein nie zuvor gemessenes Tief und Regen fiel nur punktuell und dann in Form von heftigen lokalen Gewittern. Starke körperliche Belastungen mit rund 14.000 hitzebedingten Todesfällen, Milliardenschäden für Forst und Landwirtschaft und so nie dagewesene Waldbrände waren die Folge. Dabei stellt sich die Frage, ob dies nur Wetter war oder Ergebnis des menschengemachten Klimawandels. Bleibt so ein Sommer die Ausnahme oder ist das das neue Normal? Darüber spricht Moderator Ulrich Sonnenschein mit Hanns-Christian Gunga von der Berliner Charité, dem Meteorologen Dominik Jung, mit Peter Hoffmann vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung und Katharina Wilhelm vom ARD- Kompetenzcenter Klima. Podcast-Tipp: IQ - Wissenschaft und Forschung Hitzewellen, Temperaturrekorde, trockene Flüsse: Die Realität des Klimawandels holt alte Prognosen ein. Haben Forschende die Erderwärmung unterschätzt - oder nicht drastisch genug gewarnt? Ein Podcast mit Renate Ell. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:d1ffeb8f14d4d8c1/

  • August 27 · 53 min

    Und die anderen? Zivilgesellschaft in Sachsen-Anhalt

    Die Wahl in Sachsen-Anhalt steht bevor und alle Umfragen deuten auf ein starkes Ergebnis der AfD hin. Bei einer absoluten Mehrheit könnte die vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestufte Partei die Regierung übernehmen. Was würde das bedeuten für Sachsen-Anhalt, aber auch für ganz Deutschland? Diese Frage wird heiß diskutiert und die Sorge ist groß, dass die AfD auch bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern ein starkes Ergebnis einfahren könnte. Es werden Erklärungen gesucht, die mit unserem Verständnis von Ost- und Westdeutschland zu tun haben. Aber müssen wir immer noch von einer Spaltung des Landes in Ost- und West sprechen? Und wenn ja, wie können wir sie überwinden? Neben der Sorge steht die Hoffnung. Auch in ostdeutschen Ländern gibt es starke Bewegungen gegen die rechtsextreme Partei: Vereine, Gemeinden, Unternehmen, Menschen, die sich politisch engagieren, Kampagnen starten. Wie stark ist die Zivilgesellschaft in Sachsen-Anhalt und wie kann sie noch gestärkt werden? Darüber spricht Moderatorin Karen Fuhrmann mit Annemarie Rosenstock von „Mehr als uns trennt e.V.“, dem Landesjugendpfarrer Peter Herrfurth, der Journalistin und Buchautorin Marieke Reimann („Zweite Wende“) und Albrecht von Lucke, Blätter für deutsche und internationale Politik. Podcast-Tipp: Wahlkreis Ost - der Politik-Podcast aus Leipzig Was bewegt den Osten und was sagt das über Deutschland aus? Warum tickt er anders, warum wählt er anders? Was bedeutet es wiederum für die Menschen zwischen Rügen und Erzgebirge, was in der Hauptstadt ausgehandelt und beschlossen wird. Dieser Podcast erklärt politische und gesellschaftliche Ereignisse, ordnet Debatten ein und sucht nach den Geschichten hinter den Schlagzeilen. https://www.ardsounds.de/sendung/wahlkreis-ost-der-politik-podcast-aus-leipzig/urn:ard:show:f7b12b052fc9a039/

  • August 26 · 53 min

    Demokratie im Spiel – Vom Zocken zum Zusammenleben

    Konsole an, Spiel rein, abtauchen - so sah Gaming lange aus. Heute stecken die Spiele in fast jeder Hosentasche auf dem Smartphone. Games wie Fortnite oder Roblox sind mehr als ein Zeitvertreib: Sie gelten als soziale Räume, in denen Menschen Freundschaften pflegen, miteinander konkurrieren, Geld ausgeben. Auf Plattformen wie Discord werden auch gesellschaftliche Konflikte ausgetragen. Gaming ist Alltag. Wie wichtig diese Welt auch für die Politik geworden ist, zeigt die diesjährige Gamescom. Zum ersten Mal besucht mit Frank-Walter Steinmeier ein Bundespräsident die Spielemesse; Demokratie ist ein Schwerpunkt in diesem Jahr. Denn wo Millionen Menschen zusammenkommen, stellt sich auch die Frage nach den Regeln des Zusammenseins: Wer bestimmt sie in digitalen Spielwelten? Wer verdient an unserer Aufmerksamkeit? Warum interessieren sich rechtsextreme Kräfte für Gaming-Communitys? Und kann man durch Computerspiele lernen, wie Demokratie funktioniert? Darüber spricht Tag-Moderatorin Hadija Haruna-Oelker mit hr-Reporter Stefan Kiske live von der Gamescom, dem Medienwissenschaftler und Games-Forscher Hanns Christian Schmidt, Maik Fielitz vom Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft in Jena und Felix Zimmermann von der Bundeszentrale für politische Bildung. Podcast-Tipp: Quarks Daily GAMING - Was macht es mit Körper, Psyche und Beziehungen? Rund 34 Millionen Menschen in Deutschland spielen regelmäßig auf Konsolen, dem PC oder auf dem Smartphone. Gaming gehört zu uns. Trotzdem halten sich viele Klischees hartnäckig: Gamer seien übergewichtig, sozial isoliert oder gar süchtig. Aber was ist wirklich dran? Und was wissen wir aus der Wissenschaft über die Auswirkungen des Spielens auf Körper, Psyche und Beziehungen? https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:9168f9a173bac893/

  • August 25 · 53 min

    Schönheit für alle? Wie gutes Bauen bezahlbar wird

    Wer heute in einer schönen bezahlbaren Wohnung lebt, sollte besser nie mehr umziehen. Der Wohnungsmangel ist dramatisch, die Mieten steigen unaufhörlich. Aber das soll sich ändern. Das Bauen soll schneller, einfacher und günstiger werden nach dem Willen der Bundesregierung. Das würde auch die Mieten wieder bezahlbar machen. Das klingt nach einem guten Plan. Die Konzepte liegen vor, die ersten Bauten entstehen. Geht schneller, einfacher, günstiger bauen und dann auch noch nachhaltig, lebenswert und vielleicht sogar schön? Müssen es immer Neubauten sein? Wie werden sich die Architektur und unsere Städte verändern? Darüber spricht Moderatorin Karen Fuhrmann mit dem Architekten Werner Sobek, Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen, dem Architekturpsychologen Kai Schuster, dem Kulturwissenschaftler Alexander Gutzmer und der Architektin Andrea Bitter von Architects for Future. Podcast-Tipp: Punkt EU - der Europa-Podcast von WDR 5 Hohe Preise, wenig Auswahl: wie die EU gegen Wohnungsnot vorgeht Barcelona, Wien, Paris: Bezahlbarer Wohnraum wird in Europa knapper. Ein Problem sind Kurzzeitvermietungen. Das EU-Parlament fordert strengere Regeln für Airbnb & Co. Was bringt's? Mit Kathrin Schmid, Sebastian Kisters und Sabrina Fritz. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:a3a57c52c6c2a92b/

  • August 24 · 54 min

    Weiß sein - wie politisch ist Hautfarbe?

    Wir reden von People of Colour. Wir reden von Schwarzen. Aber warum reden wir so selten über Weiße? Weißsein gilt als die vorherrschende Norm hier. Das Weißsein wird fast nie thematisiert. Dabei befinden wir uns mitten im Kulturkampf und da geht es auch ums Weißsein. Die Debatte um das Volksbad in Berlin hat das gezeigt. Schnell war die Rede von „Apartheid“ und „Rassismus“ - dabei ging es um sechs Stunden Schwimmen für benachteiligte, schwarze Kinder. Auch im hessischen Biedenkopf wurde gestritten um die kolonial geprägte Tradition des Grenzgangs, bei der alle sieben Jahre ein weißer Mann, schwarz geschminkt mit einem Säbel durch die Stadt läuft. Weiße Tradition oder verletzendes Blackfacing? Wir wollen darüber sprechen, ob es um Melanin oder gesellschaftlichen Status geht - mit Eske Wollrad, die zum Weißsein und Postkolonialismus geforscht hat. Moderatorin Isabel Reifenrath spricht außerdem mit dem Konfliktforscher Andreas Zick, der Afrikanistin Marianne Bechhaus-Gerst und der Soziologin Seyran Bostanci. Podcast-Tipp: SWR Kultur Forum Rassismus in Deutschland - Wachsende Gefahr oder alter Zopf? Rassismus ist in Deutschland weit verbreitet und ein allgegenwärtiges Problem, sagt das Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM). Nimmt Rassismus zu? Was heißt das für den Alltag von Menschen anderer Herkunft, Hautfarbe oder Religion? Und was kann dagegen getan werden? Susanne Babila diskutiert mit Florence Brokowski-Shekete - Schulamtsdirektorin, Autorin und Podcasterin; Dr. Cihan Sinanoğlu - Leiter der Geschäftsstelle des Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitoring am DeZIM; Prof. Dr. Detlef Pollack - Kultur- und Religionssoziologe https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:94d2c5b80c5d3f93/

  • August 20 · 54 min

    Trockene Aussichten: Winzer in der Krise

    In Deutschland wird immer weniger Wein getrunken. Der Konsum sank im letzten Jahr statistisch gesehen um 1 Flasche pro Kopf. Auf diese sinkende Nachfrage müssen sich die Winzer einstellen. Dazu kommt die Konkurrenz mit den Discountern, die massenhaft billigen Wein aus ganz Europa anbieten. Viele Winzer können da nicht mehr mithalten und geben auf. Unter diesen Vorzeichen beginnt die Weinlese 2026 und sie beginnt außergewöhnlich früh. Da zeigt sich ein weiteres Problem für die Produzenten: die Folgen des Klimawandels, extreme Hitze, extreme Trockenheit. Wird es in Zukunft noch Riesling geben bei uns? Die Rebsorte liebt kühlere Temperaturen… Klar ist, die Deutschen trinken nicht nur Wasser. Was die Menschen zurzeit gerne im Glas haben, und wie die Winzer mit den Herausforderungen umgehen können, darüber spricht Moderatorin Doris Renck mit Christine Müller von den Hessischen Staatsweingütern Kloster Eberbach, mit Frank Schulz vom Deutschen Weininstitut, mit der Sommeliere Natalie Lumpp und mit Manuela Rimbach-Sator von der Winzerseelsorge Rheinhessen. Podcast-Tipp: ARD Klima Update E-Auto, Wärmepumpe, Hitzeanpassung - Klimaschutz erhitzt die Gemüter. Im ARD Klima Update erfahrt ihr, was sich hinter den aktuellen Debatten verbirgt. Bei uns bekommt ihr Recherchen zum Klimawandel aus Deutschland und der Welt, neue Einblicke und innovative Lösungen, mit fundierten wissenschaftlichen Analysen. Immer mit dem Blick nach vorn: vom Problem zur Perspektive! https://www.ardsounds.de/sendung/ard-klima-update/urn:ard:show:71acd059ed116dc2/

  • August 19 · 53 min

    Mehr Krisen, mehr Gefahr - Humanitäre Helfer am Limit

    Hilfslieferungen - im Sudan und in Gaza wird die Lage der Menschen immer schlimmer. Hilfsorganisationen versuchen zu helfen, werden dabei aber auch immer häufiger selbst angegriffen oder erreichen Kranke und Hungernde nicht mehr. Gleichzeitig streichen immer mehr Staaten ihre Hilfen. Auch die Bundesregierung hat sie im Zuge von Haushaltseinsparungen drastisch gekürzt. Gespendet wird auch immer weniger. Heute ist der Welttag der Humanitären Hilfe. Wir sprechen mit Helfern, Organisationen und Kritikern, wie es um die Humanitäre Hilfe steht und welche Folgen die Einsparungen auf die globale Gesundheit, Hunger und Fluchtursachen haben. Katrin Jullien ist für die Diakonie in Nairobi und spricht von dort aus mit uns. Martin Keßler ist Direktor der Diakonie Katastrophenhilfe. Außerdem spricht Moderatorin Isabel Reifenrath mit dem Entwicklungsökonom Axel Dreher und Lukas Driedger von der Hilfsorganisation ADRA. Podcast-Tipp: Deutschlandfunk Kultur - Im Gespräch Till Wahnbaeck - Wagniskapital bringt Afrikas Start-ups voran Er war Manager bei einem Konsumgüter-Weltkonzern und Chef der Welthungerhilfe. Mit der Idee, Spenden zu Investitionen zu machen, schafft Till Wahnbaeck eine neue Form von Entwicklungshilfe: Die Begegnung auf Augenhöhe - und Gewinne, die zurückfließen. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:07a0ee1033398aec/

  • August 18 · 53 min

    Sackgasse Ceuta – Marokkos verzweifelte Jugend

    Ein paar Quadratkilometer Spanien auf afrikanischem Boden: Die EU-Enklave Ceuta hat eine Festlandgrenze mit einem afrikanischen Staat - nämlich Marokko - gesichert durch meterhohe Zäune und modernste Überwachungstechnik. Ein kleines Stück Land, das für viele Marokkaner zu einem Hoffnungsschimmer geworden ist. Hoffnung auf ein besseres Leben in Europa. Vielen hat diese Hoffnung in den letzten Wochen den Tod gebracht, weil sie Ceuta schwimmend erreichen wollten. Die meisten wurden schnell wieder zurückgebracht nach Marokko, einige sind jetzt in Ceuta gestrandet. In der EU hat der Ansturm von mehreren Tausend Marokkanern an einem einzigen Wochenende leichte Panik verursacht. Was läuft schief in Marokko, warum wollen so viele junge Menschen dort weg, wie kann Ceuta mit seiner Lage umgehen und welche Konsequenzen kann die EU ziehen? Darüber spricht Moderatorin Doris Renck mit der Journalistin Kristina Böker aus dem ARD-Studio Madrid, die gerade in Ceuta war, mit unserem Korrespondenten für Marokko, Stefan Ehlert, mit dem Migrationsforscher Franck Düvell und der Integrationsforscherin Naika Foroutan. Podcast-Tipp: Flugmodus - Der ZAPP-Medienpodcast Ceuta-Ansturm: Wie virale Videos Menschen in die Irre führen Zehntausende Migranten kamen Anfang August in die spanische Exklave Ceuta - viele schwimmend. Marokko gibt unter anderem Falschinformationen auf Social Media die Schuld. Aber stimmt das? Julia von Buddenbrock spricht mit NDR Verifikationsexpertin Alice Echtermann über virale Videos, Gerüchte statt einer Kampagne und die mühsame Arbeit von Faktencheckern: Schwamm der berühmte Selfie-Stick-Schwimmer gar nicht nach Ceuta? Wo entstand das Truck-Video wirklich? Und was steckt hinter den Aufrufen zum 15. August? https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:fa06eb948969f695/

  • August 17 · 52 min

    Boomland Indien - Der bessere Handelspartner?

    Die „Mutter aller Deals“ soll es sein, so sieht es jedenfalls EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Sie meint das Freihandelsabkommen mit Indien. Anfang des Jahres wurde es beschlossen und soll möglichst bald in Kraft treten. Die Wortwahl der Präsidentin zeigt deutlich: Europas Wirtschaft macht sich große Hoffnungen, dass Geschäfte mit Indien ausgleichen können, was in China und in den USA verloren geht. Da will auch Hessen dabei sein und Ministerpräsident Boris Rhein macht sich mit einer Wirtschaftsdelegation auf nach Osten. Aber wie stabil ist der Boom in Indien? Was kann die Mutter aller Deals bewirken und welche Chancen stecken tatsächlich in der Anwerbung von Fachkräften? Darüber spricht Isabel Reifenrath mit der Ökonomin Samina Sultan vom Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln und mit Herbert Brücker vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Balkrishna Dubey, Gründer und IT-Berater, erzählt von seiner Sicht auf die deutsch-indischen Wirtschaftsbeziehungen und schließlich fragen wir den Schriftsteller Martin Kämpchen, der seit 50 Jahren in Indien lebt, wie sich die aufstrebende Wirtschaftsmacht verändert. Podcast-Tipp: Weltspiegel-Podcast Ein Auslandsthema, einmal die Woche, aus verschiedenen Perspektiven erzählt: Der Weltspiegel Podcast liefert euch die Hintergründe und erklärt die Zusammenhänge, damit ihr unsere Welt ein Stück besser versteht. Unsere ARD-Korrespondent:innen sind vor Ort, sprechen mit den Menschen und ordnen für euch das Weltgeschehen ein. https://www.ardsounds.de/sendung/weltspiegel-podcast/urn:ard:show:621711b59e5ee4cd/

  • August 13 · 54 min

    Nähe mit Nebenwirkungen – was gibt uns Familie?

    Familie. Das sind die Menschen, die uns am nächsten stehen. Die uns auffangen, uns prägen - und manchmal auch am meisten verletzen. Wir erben von unseren Eltern nicht nur Gene. Wir übernehmen vielleicht ihre Werte, ihre Ängste, ihre Vorstellungen vom Leben - manchmal sogar Wunden, die lange vor unserer Geburt entstanden sind. Familie kann Halt geben und Geborgenheit schaffen. Sie kann aber auch einengen, verletzen und so schwierig werden, dass Menschen den Kontakt zueinander abbrechen. Wie viel Nähe ist gut? Wann wird Loyalität zur Belastung und darf man sich von seiner eigenen Familie lösen? Darüber sprechen wir in dieser Folge mit der Soziologin Paula-Irene Villa Braslavsky und der Autorin Claudia Haarmann. Außerdem erklärt die Psychiaterin Katharina Drexler, wie Traumata auch über Generationen weitervererbt werden können und die Beziehungsberaterin Andrea Newerla gibt zudem Einblicke in heutige Familienstrukturen. Podcast-Tipp: Herz ohne Filter Kontaktabbruch - Wenn Kinder ihre Eltern verlassen Mama, Papa, ich will euch nie wiedersehen! Eltern fallen oft aus allen Wolken, wenn die eigenen Kinder den Kontakt abbrechen. Kinder haben oft einen langen Leidensweg hinter sich. Was steckt hinter so einem Kontaktabbruch? Kann eine Annäherung wieder gelingen? Darüber spricht Host Sabine Hub mit Eltern, Kindern und der Psychologin Sandra Konrad. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:801cdf81f9a2e7a9/ Doku-Tipp in der ARD Mediathek: Familientherapie mit Franca Cerutti In der neuen ARD-Dokuserie „Familientherapie“ lädt Psychotherapeutin und Podcasterin Franca Cerutti vier Familien aufs Land zu einem Familien-Intensiv- Coaching ein. https://www.ardmediathek.de/serie/familientherapie-mit-franca-cerutti/staffel-1/NjRhYTI2NzQtYzJiOS00OWMwLWI1MmMtM2RmMjVmMDBlOWRj/1

  • August 12 · 54 min

    Sommer der Feuer: Was folgt nach den Waldbränden?

    Kein Sommer ohne Waldbrände. Schrecklich vertraut ist uns das längst geworden. Aber in diesem Sommer scheinen die Fachleute besorgter denn je. Die Waldbrände werden immer zahlreicher, heftiger und flächendeckender, und sie lassen sich immer schwerer unter Kontrolle bringen. Menschliche Fahrlässigkeit verbindet sich auf fatale Weise mit den Folgen des Klimawandels. Und gerade der Klimawandel wirkt als Ursache und Hindernis zugleich. Indem er die Natur verändert, begünstigt er die Entstehung von Bränden und erschwert obendrein deren Bekämpfung. Umso dringender ist es, die richtigen Vorkehrungen zu treffen: Sinnvoll umzugehen mit verbrannten Flächen und sie auf nachhaltige Weise wiederzubeleben. Vorzubeugen gegen alle Brandursachen, die wir Menschen in der Hand haben. Vorauszuberechnen, wo die Waldbrandgefahr am größten ist. Und sich vorzubereiten auf den nächsten Ernstfall. Waldbrände haben gravierende Folgen für Mensch und Natur, und so dürfen sie auch nicht folgenlos bleiben für das, was wir tun. Über all das spricht Moderator Oliver Glaap mit dem Meteorologen und Klimaforscher Mojib Latif von der Universität Kiel, mit Moritz Frey, Pressesprecher des Landesbetriebs HessenForst, mit Harald Gross, Fachkampaigner Waldschutz & Holznutzung bei der Umweltorganisation Greenpeace und mit dem Biologen und Ökologen Daniel Scherrer von der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL in der Schweiz. Podcast-Tipp: Deutschlandfunk Nova - Unboxing News Extremwetter - Kann Landwirtschaft das noch schaffen? Hitze, Dürre, Starkregen: Für viele Landwirte ist das längst Alltag. Justus baut seinen Hof um und probiert neue Anbaumethoden aus. Doch reicht das? Und wie muss sich Landwirtschaft verändern, damit in Zukunft genug Lebensmittel produziert werden? https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:7b96ee0b61c22c56/

  • August 11 · 54 min

    Dunkle Sonne, leuchtende Sterne – Himmel, was ist da los?

    Plötzlich wird es dunkel - doch nicht, weil die Nacht kommt. Die Sonne verschwindet, der Himmel verändert seine Farbe und für einen Moment schauen Millionen Menschen einfach nur nach oben. Denn dort ist nur noch eine schmale Sichel zu sehen. So ungefähr wird die Sonnenfinsternis auch am Mittwoch über Deutschland aussehen. Als wäre das noch nicht genug, sind gerade auch noch die Perseiden unterwegs. Am Nachthimmel ist also ganz schön was los. Warum ziehen uns solche Himmelsspektakel bis heute so stark in ihren Bann? Warum reisen Menschen für eine Minute Dunkelheit extra quer durch Europa? Über die Faszination Universum, über Mythen und Wissenschaft spricht die Moderatorin Jessy Trommer mit Sternenpark-Koordinatorin Sabine Frank und Volker Heinrich vom Physikalischen Verein Frankfurt. Der Astronom und Wissenschaftshistoriker Michael Rappenglück erklärt, wie unsere Vorfahren Sonnenfinsternisse und Sternschnuppen gedeutet haben, außerdem berichtet Astronaut Reinhold Ewald, wie es sich anfühlt, von der Raumstation auf Sonne, Mond und Sterne zu schauen. Podcast-Tipp: Wissenschaft im Brennpunkt Sonnen-Ausbruch - Der unberechenbare Stern Im Jahr 1859 traf ein Sonnensturm der Superlative die Erde. Kann es wieder passieren? Die Folgen für die technisierte Welt wären verheerend. Eine neue Generation von Sonden nähert sich der Sonne. Das Ziel: Gewappnet sein für die nächste Mega-Eruption. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:f4e3fd1ed445e2ea/

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