
Ab in die Gruppe! Hilft Selbsthilfe?
Ob depressiv, suchtkrank oder bei einer anderen schweren Krankheit: Zehntausende Menschen in Hessen suchen Hilfe in Selbsthilfegruppen. Im Kreis von anderen Betroffenen kann man sich austauschen, sich informieren und vielleicht die Wartezeit überbrücken, bis Platz ist in der Therapie. Denn das dauert immer länger. Wartezeiten bis zu einem Jahr sind keine Seltenheit. Die Gesundheitsreform macht das nicht besser. Welche Bedeutung haben Selbsthilfegruppen? Wie organisieren sie sich? Was bietet so eine Gruppe, was Ärztinnen, Psychologen und das private Umfeld nicht leisten können? Und wie kann Selbsthilfe das Gesundheitssystem ergänzen und vielleicht auch entlasten? Darüber spricht Riccardo Mastrocola mit Jutta Hundertmark-Mayser, Geschäftsführerin der Nationalen Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe, Maren Kochbeck von Selbsthilfe e.V. Frankfurt, Oliver Rau, Mitgründer der Selbsthilfegruppe „Die Buntseher“ und Jürgen Matzat, Psychologe an der Uniklinik Gießen und Marburg. Podcast-Tipp: Bayern 2 Radioreportage Social Media-Plattformen - Selbsthilfe für junge User Auf TikTok, Instagram, Facebook und Co. wird Desinformation und Hatespeech verbreitet. Aber auf Social Media geht es auch um die schweren Themen des Lebens: Krankheiten, Behinderungen oder persönliche Krisen. Gerade junge User finden hier eine Art moderne Selbsthilfegruppe. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:ab0f07a215878d25/

















