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Das Thema

Süddeutsche Zeitung

Welches Thema bewegt diese Woche besonders? Welchen Schwerpunkt behandelt die Süddeutsche Zeitung ausführlich? Lars Langenau und Timo Nicolas diskutieren mit den Autorinnen und Autoren der SZ das Thema der Woche und die Hintergründe der Recherchen. Das Beste aus den Geschichten der SZ – zum Hören.

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Episodes321

  • Mar 4, 2020 · 35 min

    Mietenwahnsinn: Was kann die Politik tun?

    München gilt als das Paradebeispiel für Mietwahnsinn: Der Wohnraum ist knapp, es gibt kaum noch freie Flächen und große Tech-Unternehmen, die sich in der Stadt ansiedeln, treiben die Mieten einmal mehr in die Höhe. Gerade jetzt – kurz vor den Kommunalwahlen - sorgt das Thema bezahlbarer Wohnraum vermehrt für Diskussionen. Anna Hoben und Sebastian Krass aus der München-Redaktion der SZ beschäftigen sich mit Wohnen und Bauen in München. Sie schildern Projekte, wie die Stadt bereits jetzt auf den immensen Zuwachs an Menschen reagiert und wie sinnvoll die Strategien der Politik sind. Kommunalwahl 2020 München: Welche Partei vertritt sie am besten? Unter diesem Link finden Sie den SZ-Wahlcheck Zum Weiterlesen Stadtentwicklung in Freiham: Das sind die Konflikte Apple plant neuen Standort in München Strengere Regeln für Investoren gefordert Alle Texte von Anna Hoben lesen Sie hier. Alle Texte von Sebastian Krass lesen Sie hier. Redaktion: Laura Terberl Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Julia Ongyerth

  • Feb 19, 2020 · 39 min

    Die Rezo-Methode: Wie im Netz gestritten wird

    Fast ein Jahr ist es her, da schockte der Youtuber Rezo mit seinem Video „Die Zerstörung der CDU“ Deutschlands größte Volkspartei. Aus der fast einstündigen Anklage lässt sich viel ableiten, wie politische Debatten in Zeiten der Digitalisierung geführt werden. In dieser Folge erklärt Rezo, wie er einen Angriff wie den seinen als CDU-Generalsekretär abgewehrt hätte und wieso er mit Politikerinnen und Politikern so hart umspringt. Zudem beschreibt Dirk von Gehlen, der Leiter für Innovationen und Social Media bei der Süddeutschen Zeitung, worauf es bei politischen Inhalten in den sozialen Medien ankommt - und was die wichtigste Lektion aus dem Rezo-Video ist. Zum Weiterlesen: In diesem Essay beschreibt Dirk von Gehlen, wie das Internet Konfliktlinien in der Gesellschaft sichtbar macht. Der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen hat in der SZ einen Gastbeitrag darüber geschrieben, warum er die Reaktion auf das Rezo-Video so schlecht fand. Mit SZ-Plus-Abo können Sie hier einen Artikel über die Politisierung der Jugend lesen und wie Greta Thunberg, Luisa Neubauer und Rezo ihre Argumente vorbringen. Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro Redaktion, Produktion: Laura Terberl Produktion: Carlo Sarsky, Carolin Lenk, Justin Patchett Audiomaterial über den Youtube-Kanal von Rezo, Instagram-Account von Philipp Amthor und ZDF Dieser Podcast wird unterstützt von der "Apotheken Umschau". Mehr Informationen unter apotheken-umschau.de

  • Feb 5, 2020 · 30 min

    Cold Cases: Das unbekannte Opfer

    1988 wird ein Mensch tot aufgefunden, an der Autobahn zwischen Gießen und Frankfurt. Die Ermittler versuchen, die Identität des Opfers herauszufinden: 1988 lockt sie das auf eine falsche Fährte. 2017 wird der Fall wieder aufgerollt. Aber die Ergebnisse der Ermittlungen sind so rätselhaft, dass die Identität des Opfers bis heute ungeklärt ist. SZ-Redakteure Moritz Geier und Oliver Klasen sprechen über diesen ungelösten Kriminalfall - und wieso heute immer häufiger "Cold Cases" aufgeklärt werden können. In der SZ erscheint gerade eine Serie über Cold Cases - alle Texte der Serie finden Sie unter diesem Link. Den im Podcast besprochenen Fall können Sie hier auch nachlesen. Redaktion: Laura Terberl Produktion: Julia Ongyerth, Carlo Sarsky

  • Jan 22, 2020 · 35 min

    Luanda Leaks: Die reichste Frau Afrikas

    Isabel dos Santos ist eine Unternehmerin aus Angola und die wahrscheinlich reichste Frau Afrikas. Ihr Vermögen wird auf mehr als zwei Milliarden Dollar geschätzt. Auf Tagungen, Paneldiskussionen und Vorträgen spricht sie über eigentlich alles, was afrikanische Länder in eine erfolgreiche Zukunft bringen soll: Digitalisierung, Investitionen, Innovationen und Bildung. Worüber sie nicht so gerne spricht, ist ihr Vater. José Eduardo dos Santos ist der ehemalige Präsident von Angola. Er war dort fast vier Jahrzehnte an der Macht. Nicolas Richter, Bernd Dörries, und Tobias Zick haben für die SZ an den sogenannten Luanda Leaks recherchiert. Sie umfassen mehr als 715.000 Emails, Verträge und Memos und legen die Interessenskonflikte sowie Vetternwirtschaft der ehemaligen Präsidentenfamilie offen. Zum Weiterlesen: Luanda Leaks: Willkommen im Waschsalon Isabel dos Santos: Erfolg per Dekret Krones AG: Nicht unser Bier Redaktion: Laura Terberl, Theresa Parstorfer Produktion: Carolin Lenk, Carlo Sarsky Zusätzliches Audiomaterial über: Youtubekanal Sharing by Isabel dos Santos, Reuters, Channels Television

  • Jan 15, 2020 · 30 min

    Landwirtschaft: Wenn die Natur stört

    Die Landwirtschaft steht vor einem enormen Umbruch: Der Klimawandel muss gemeistert werden, die Artenvielfalt erhalten und Wasser und Böden besser geschützt werden. Gleichzeitig müssen auch die Ernten und Einkommen der Bauern gesichert werden. SZ-Redakteur Thomas Hahn war die vergangenen Jahre Korrespondent in Norddeutschland. Und hat dort immer wieder gesehen, wie es zu Konflikten zwischen Naturschützern und Landwirten kommt: Wenn Gänse ganze Weiden leerfressen oder gefährdete Robbenarten Fischernetze zerstören. Wie lässt sich dieser Konflikt lösen - und wie kommen wir zu einer Landwirtschaft, die ökologisch, ökonomisch und sozial verträglich ist? Zum Weiterlesen: Alle Texte des Autors finden Sie auf seinem Autorenprofil. Wenn die Netze leer bleiben: Hier schreibt Thomas Hahn über die Fischerei an der Elbe. Die Landwirtschaft steht unter Druck. Wie können wir die Agrarwende schaffen? Darüber schreibt hier Silvia Liebrich. Auf Helgoland ist die Natur zur Touristenattraktion geworden - wie gut funktioniert das? Die Arbeit der Bauern verdient mehr Respekt, kommentiert Jan Bielicki in diesem Text. Redaktion: Antonia Franz, Laura Terberl Produktion: Julia Ongyerth, Carlo Sarsky Weiteres Audiomaterial über NDR.

  • Jan 8, 2020 · 38 min

    Wie mächtig ist Erdoğan noch?

    Außenpolitisch hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan große Ambitionen: Er spricht regelmäßig vom osmanischen Reich, interveniert in Syrien und neuerdings auch in Libyen und schließt wichtige Partnerschaften mit Russland. Innenpolitisch gibt es aber immer mehr Kritik an Erdoğan, mittlerweile auch aus der eigenen Partei. Wie mächtig ist der Präsident also jetzt, fast 17 Jahre nachdem er zum ersten Mal Ministerpräsident wurde? Christiane Schlötzer berichtet für die SZ aus Istanbul und hat den Aufstieg Erdoğans lange verfolgt, 2001 hat sie ihn zum ersten Mal interviewt. In dieser Folge spricht sie darüber, wie Erdoğan so mächtig werden konnte, wie ihm die aktuelle Wirtschaftskrise zusetzt und wie er die Pressefreiheit im Land einschränkt. Zum Weiterlesen: Für den Jahresrückblick hat Christiane Schlötzer über Istanbul geschrieben. Weitere Informationen über die Militärintervention in Libyen. Die Situation in der Provinz Idlib. Hier schreibt Christiane Schlötzer über den inhaftierten Mäzen Osman Kavala. Redaktion, Moderation: Laura Terberl Aufnahme: Julia Ongyerth Produktion: Carlo Sarsky Weiteres Audiomaterial über Reuters.

  • Jan 1, 2020 · 1 hr 28 min

    SZ-Talk: Oliver Welke

    Das SZ-Audio-Team ist in der Winterpause. Um diese Pause zu überbrücken finden Sie hier einen Mitschnitt eines SZ-Live-Talks aus dem November mit Marietta Slomka. Neue Folgen von "Das Thema" gibt es wieder wöchentlich ab Mittwoch, den 8. Januar. Unter der Überschrift "Was kann Satire?" sprechen in dieser Diskussion an der LMU München der Moderator der heute-show Oliver Welke und die Professorin für Medienwirkungsforschung und Medienpsychologie Diana Rieger. Es geht um Satire und Welkes heute-show. Zum Weiterlesen: Hier finden Sie eine Nachbesprechung der Veranstaltung von René Hofmann auf SZ.de.

  • Dec 25, 2019 · 57 min

    SZ-Talk: Marietta Slomka

    Das SZ-Audio-Team ist in der Winterpause. Um diese Pause zu überbrücken, finden Sie hier einen Mitschnitt eines SZ-Live-Talks aus dem November mit Marietta Slomka. Neue Folgen von "Das Thema" gibt es wieder wöchentlich ab Mittwoch, den 8. Januar. Nico Fried, Leiter der Parlamentsredaktion der SZ, und Margreth Lünenborg, Kommunikationswissenschaftlerin und Journalismusforscherin an der FU Berlin, sprechen in dieser Diskussion mit Moderatorin Marietta Slomka. Es geht unter der Überschrift "Journalismus - braucht man das oder kann das weg?" um das heute Journal, den Journalismus allgemein und auch um Slomka selbst. Zum Weiterlesen: Hier können Sie ein Interview von Thomas Jordan mit Marietta Slomka nachlesen, welches im Vorfeld der Diskussion geführt wurde.

  • Dec 18, 2019 · 35 min

    Wie Streaming das Kino verändert

    Martin Scorsese ist einer der einflussreichsten Regisseure des großen Hollywoodkinos. Mehr als fünfzig Jahre lang hat er Filme gedreht. Mit einigen von ihnen, wie “The Departed”, “Taxi Driver” oder “Goodfellas”, schrieb er Filmgeschichte. Jetzt ist sein neuester Film “The Irishman” auf Netflix zu sehen. “The Irishman” ist ein Herzensprojekt Scorseses und zugleich eine Zusammenkunft der Helden des Gangsterfilms - Al Pacino, Robert de Niro, Joe Pesci. Goldene Uhren, teure Zigarren, stilvolle Mafiosi in maßgeschneiderten Anzügen vor einer 50er Jahre Kulisse. Warum dieser Film das Vermächtnis einer großen Hollywoodlegende sein wird, erklärt David Steinitz. Er ist Redakteur im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung und spricht im Podcast darüber, warum dieser Film nicht nur eine Mafia-Geschichte, sondern auch etwas darüber erzählt, wie Streamingdienste die Welt des Kinos verändern. Zum Weiterlesen und Weiterschauen: Hier finden sie die Serien des Monats Dezember. Mit SZ Plus können Sie hier die wichtigsten Fakten zu den “Streaming Wars” lesen. Hier bespricht David Steinitz in der SZ-Video-Kolumne “Zoom” den Film “The Irishman”. Im Feuilleton erschien außerdem diese Besprechung von Tobias Kniebe. Ebenfalls mit SZ Plus können Sie hier ein Interview mit einem Münchner Kinobetreiber lesen, der Netflix-Filme zeigt. Redaktion, Moderation: Laura Terberl Redaktion, Produktion: Theresa Parstorfer Produktion: Carlo Sarsky Audiomaterial über Disney+, HeyGuys, Netflix, ARD-Mediathek, SZ-Video-Team, Jimmy Kimmel Live

  • Dec 11, 2019 · 34 min

    Rüstungsexporte: Kriegsverbrechen made in Germany?

    Diplomatie anstatt Bomben, Einigung mit Worten anstelle von Waffen. Das propangieren deutsche Politkerinnen und Politiker gerne auf der internationalen Bühne. Gleichzeitig genehmigte die Bundesregierung allein in diesem Jahr Rüstungsexporte im Wert von knapp acht Milliarden Euro. In der Vergangenheit gingen auch viele der Waffenlieferungen an Saudi-Arabien und seine Verbündeten. Alles Länder, die im Jemen-Krieg Schulen, Krankenhäuser und Wohngebäude bombadieren. Nun haben Menschenrechtsanwälte eine Anzeige beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag eingereicht. Sie sagen: Deutsche Rüstungsunternehmen und Politiker tragen eine Mitschuld an dem Leiden und Sterben von zehntausenden Menschen im Jemen. Wieso Waffenexporte in das Krisengebiet jahrelang genehmigt wurden und wie erfolgsversprechend die Anzeige der Menschenrechtler ist, das erklären die SZ-Redakteure Nicolas Richter und Ronen Steinke. Zum Weiterlesen: Paul-Anton Krüger hat vier Jahre lang als Korrespondent für die SZ über die arabische Welt berichtet. Hier schreibt er über seine Jemenreise 2018 (SZPlus). Außerdem erzählt er in dieser Videokolumne von seinen Eindrücken. Wie realistisch ist ein Frieden im Jemen? Darüber hat Moritz Baumstieger im November 2018 im SZ-Nachrichten-Podcast Auf den Punkt gesprochen. Der SZ-Parlamentsredakteur Nico Fried hat einen Kommentar zum deutschen Exportstopp für Rüstungsgüter nach Saudi-Arabien geschrieben. Im Interview spricht die ehemalige Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen über die deutsche Rüstungspolitik. Redaktion, Moderation: Laura Terberl Redaktion, Produktion: Nora Ederer Produktion: Carlo Sarsky Audiomaterial über Reuters und die Mediathek des Deutschen Bundestags.

  • Dec 4, 2019 · 35 min

    Die letzte Chance der SPD

    Die SPD steht vor einer Zerreißprobe: Auf der einen Seite der lange ignorierte linke Flügel der Partei um Juso-Chef Kevin Kühnert, auf der anderen Seite die Realpolitiker um Olaf Scholz. Und über allem stehen die Fragen: Kann die SPD die Volkspartei bleiben, die sie einmal war? Und wer wird die Partei durch diese Krise führen? In der Mitgliederbefragung zum Parteivorsitz hat sich am ersten Adventswochenende überraschend das vom linken Flügel favorisierte Spitzenduo aus Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans durchgesetzt. Vor der Mitgliederbefragung hat Jean-Marie Magro mit drei prominenten SPD-Mitgliedern über ihre Partei gesprochen: Mit Kevin Kühnert, Saskia Esken und Lars Klingbeil. Zum Weiterlesen und Weiterschauen: Eine Video-Analyse von Heribert Prantl zur Wahl des Spitzenduos Ein Kommentar von Nico Fried über die Bedeutung des Wahlergebnisses für die Große Koalition Die ersten Aussagen des neuen Spitzenduos Mit SZ Plus lesen Sie hier eine Reportage von der Urwahl am Wochenende von Mike Szymanski Redaktion, Moderation: Laura Terberl Redaktion, Produktion: Jean-Marie Magro Produktion: Carlo Sarsky, Theresa Parstorfer, Vinzent-Vitus Leitgeb Audiomaterial über Phoenix, dpa und ARD-Mediathek

  • Nov 27, 2019 · 35 min

    China Cables: So werden Uiguren unterdrückt

    Erst waren es Gerüchte, dann Augenzeugenberichte und später verdächtige Satellitenbilder. Jetzt beweisen Dokumente, was die chinesische Regierung lange geleugnet hat: In Umerziehungslagern werden Uiguren und andere muslimische Minderheiten willkürlich inhaftiert und indoktriniert. Die Uigurin Gülziye Taschmamat befürchtet, dass sich ihre Schwester in einem dieser Lager befindet. Im Podcast erzählt sie von der Suche nach ihrer Familie. Außerdem spricht Frederik Obermaier vom Ressort für investigative Recherche über die "China Cables", die die SZ mit ihren internationalen Partnern ausgewertet hat. Er findet: Gegen den chinesischen Staat ist die NSA ein Witz. Zum Weiterlesen: Alle Texte zu den China Cables finden Sie auf dieser Übersichtsseite: chinacables.de Mit SZ Plus können Sie hier mehr über den chinesischen Studenten lesen, der die Internierungslager auf Satellitenbildern entdeckt hat. Die Reportage des Journalisten Harald Maass können Sie mit SZ Plus hier lesen. Redaktion, Moderation: Laura Terberl Redaktion, Produktion: Theresa Parstorfer Produktion: Carlo Sarsky Mitarbeit: Antonia Franz Audiomaterial über Reuters, den Youtube-Kanal von Afp und das Video-Team der SZ. Dieser Podcast wird unterstützt von Slack.

  • Nov 20, 2019 · 32 min

    Das Leiden der Milchkuh

    Deutschland ist ein Milchland, die deutsche Milchindustrie ist eine der größten der EU. 26 Milliarden Umsatz werden damit jedes Jahr gemacht. Dabei hat sich die Milchleistung einer Kuh in den vergangenen 70 Jahren mehr als verdreifacht: Während eine Kuh 1950 ungefähr 2480 Kilogramm Milch pro Jahr gab, waren es 2018 8059. Um sicherzustellen, dass die Kühe dabei gesund bleiben, gibt es Regulierungen und Richtlinien auf EU-Ebene. Und auch in Deutschland gibt es Gesetze, die Tierquälerei verhindern sowie Standards festlegen. Trotzdem gibt es in Deutschland enorme Unterschiede bei der Einhaltung dieser Standards und immer wieder kommt es zu Verstößen und Skandalen. Kühe, die lahmen, krank werden, sterben. Forscher sprechen von Produktionskrankheiten, Brancheninsider von Berufskrankheiten. Die SZ-Redakteurinnen Katrin Langhans und Pia Ratzesberger haben recherchiert, wie Milchkühe in Deutschland bis zum Umfallen angetrieben werden. In dieser Folge von "Das Thema" erklären sie, warum in Deutschland nach wie vor viele Kühe leiden, und worauf Verbraucher achten können. Zum Weiterlesen: Katrin Langhans Recherche zur Leistung der deutschen Milchkühe (SZPlus) Der von Pia Ratzesberger recherchierte Fall im Allgäu mit Verdacht auf Tierquälerei Reaktionen der Politik auf den Fall im Allgäu Ein Kommentar von Katrin Langhans über Tierschutz Mehr zu umweltfreundlicher Ernährung können Sie hier und hier lesen. Redaktion, Moderation: Laura Terberl Redaktion: Theresa Parstorfer Produktion: Carlo Sarsky, Julia Ongyerth Audiomaterial über die Youtube-Kanäle von Soko Tierschutz und Bundesamt für Ernährung und Landwirtschaft.

  • Nov 13, 2019 · 31 min

    Wie künstliche Intelligenz unser Leben verändern wird

    In Science-Fiction-Filmen ist künstliche Intelligenz ein Dauerbrenner. Immer wieder wird die Frage gestellt, ob sich eines Tages Maschinen den Menschen untertan machen können. Doch was kann KI schon jetzt - und was wird sie zukünftig können? Schwache KI kommt jetzt schon bei Facebook oder Amazon zum Einsatz und sei "längst Teil des Alltags", sagt SZ-Feuilleton-Chef Andrian Kreye. Er ist sich sicher, dass allerdings auch "erweiterte KI" das menschliche Gehirn "erweitern und verbessern" kann, "aber nicht übertreffen" wird. Deshalb könne es auch gar keine "bösartige KI" geben, auch wenn das Motiv in Filmen immer wieder benutzt wird. China etwa sei auf dem Weg zum Marktführer in dieser künftigen Schlüsseltechnologie und würde sie zur totalen Überwachung einsetzen.Deshalb müssten dringend gundlegende Moralfragen geklärt werden. Denn um zu gewährleisten, dass Maschinen in unserem besten Interesse handeln, brauchen sie entsprechende Grenzen oder Leitlinien. Zum Weiterlesen: Alle Texte zum Thema KI können Sie hier lesen. Ein Interview mit Mariana Lin, die die Persönlichkeit des Apple-Assistenten Siri konzipiert hat. Das ist der TÜV für künstliche Intelligenz. Warum die meisten Zukunftsszenarios zu KI völlig an der Realität vorbeigehen. Ein Gastbeitrag des Kognitionsforschers Steven Pinker. Wie gefährlich sind autonome Waffensysteme? (SZ Plus) Redaktion, Moderation: Lars Langenau Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Justin Patchett, Julia Ongyerth

  • Nov 6, 2019 · 54 min

    Der Sound des Ostens

    Für diese Folge zum Mauerfall-Jubiläum hat SZ-Korrespondentin Antonie Rietzschel mit drei Musikern aus dem Osten gesprochen, die die Wende miterlebt haben: Dirk Michaelis von der Band Karussell, der DJ Paul van Dyk und Trettmann. In den Gesprächen geht es um ihr Leben in der DDR, über die Wiedervereinigung und natürlich um ihre Musik. Die Band Karussell hat 1987 den Song "Als ich fortging" veröffentlicht, der zur inoffiziellen Wende-Hymne wurde. Paul van Dyk hat mit Peter Heppner 2004 das Lied "Wir sind wir" veröffentlicht und Trettmann verarbeitete in "Grauer Beton" 2017 seine Jugend in Chemnitz. Diese drei Songs machen deutlich, wie sich der Blick auf den Osten verändert hat und wie unterschiedlich Biographien von der Wende beeinflusst wurden. Zum Anhören (Youtube): Karussel: Als ich fortging Lift: Nach Süden Paul van Dyk & Peter Heppner: Wir sind wir Trettmann: Grauer Beton Redaktion, Moderation: Antonie Rietzschel, Laura Terberl Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Carlo Sarsky

  • Oct 30, 2019 · 32 min

    Kunst und Kolonialismus

    Europa hat während der Kolonialzeit unglaubliche Verbrechen begangen. Menschen wurden unterdrückt, vertrieben, getötet. Und häufig wurden sie auch ausgeraubt: Die Kolonialmächte haben alle möglichen Artefakte gestohlen oder zu sehr günstigen Bedingungen getauscht. Nicht nur Kunstwerke, sondern auch Alltagsgegenstände, wie Tierfelle oder Holzlöffel. Noch heute lagern 80% bis 90% aller afrikanischen Kulturgüter in Museen, die sich außerhalb Afrikas befinden. In Deutschlands Ethnologischen Museen befinden sich Hunderttausende dieser Objekte. Wie kann es sein, dass die ehemaligen Kolonialmächte all diese Dinge geraubt haben und sie bis heute nicht zurückgegeben haben? Jörg Häntzschel, Redakteur aus dem Feuilleton, ist dieser Frage nachgegangen. Und hat dabei herausgefunden, dass es in jedem Fall nicht daran liegt, dass die Werke in Europa besser aufgehoben sind. Zum Weiterlesen: Mit SZ Plus können Sie hier eine Digitalreportage über Raubkunst lesen. Ein Interview mit dem Kurator Bonaventure Ndikung zur Restitutionsdebatte. Ein Bericht über den Zustand der Ethnologischen Museen in Deutschland. Hier erklärt Jörg Häntzschel, auf was sich Deutschland in der Debatte geeinigt hat. Redaktion, Moderation: Laura Terberl Redaktion: Viktoria Hausmann Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Carlo Sarsky

  • Oct 23, 2019 · 40 min

    4. November 1989: Der schönste Tag der DDR

    Am 4. November 1989 beginnt und endet auf dem Berliner Alexanderplatz die erste genehmigte nichtstaatliche Demonstration in der Geschichte der DDR. Für die Artikel 27 und 28 der Verfassung, Recht auf Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit. In den meisten Reden werden der Staat und die Partei stark kritisiert, es werden Reformen gefordert. Viele Prominente finden sich auf der Bühne: Gregor Gysi, Jan Josef Liefers, Ulrich Mühe oder Christa Wolf. Günther Schabowski hält eine Rede, genauso wie die Bürgerrechtlerin Marianne Birthler. Es ist der Höhepunkt der friedlichen Revolution. Und der Anfang vom Ende der DDR. Patrick Bauer vom SZ-Magazin hat viele der damaligen Redner und deren Angehörige getroffen und mit ihnen gesprochen. Er sagt: Wenn man die Beteiligten trifft, wird deutlich, wie wichtig dieser Tag noch heute ist. Sie können die ganze Recherche von Patrick Bauer mit SZ Plus hier nachlesen. Redaktion, Moderation: Laura Terberl Redaktion, Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Julia Ongyerth, Carolin Lenk

  • Oct 16, 2019 · 35 min

    Klimakrise: Was wir besser machen können

    Die Wissenschaft warnt seit Jahrzehnten vor dem Klimawandel. Nur passiert politische einfach viel zu wenig, um ihn abzubremsen. Was helfen könnte, erklärt in dieser Folge von "Das Thema" Marlene Weiß. Sie ist Physikerin und schreibt seit 2012 für die SZ über Umweltthemen. Im Podcast spricht sie über grünes Wachstum, das Klimapaket der deutschen Bundesregierung, aber auch die Frage, wie sinnvoll eigentlich der Verzicht von Einzelnen ist. Viele Fragen an Marlene Weiß sind dabei von SZ-Leserinnen und Lesern gekommen. Denn diese Podcast-Folge ist im Rahmen der “Werkstatt Demokratie” entstanden - einem Projekt der SZ in Kooperation mit der Nemetschek Stiftung. Zum Weiterlesen: Alle Texte der "Werkstatt Demokratie" finden Sie hier. In diesem Beitrag wird ausführlich erklärt, was die Ursachen der Klimakrise sind und wie unsere Zukunft aussehen kann. Den SZ-Klimafreitag-Newsletter können Sie hier kostenlos abonnieren. Redaktion, Moderation, Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Laura Terberl Zusätzliches Audiomaterial über die Vereinten Nationen.

  • Oct 9, 2019 · 32 min

    Ukraine-Affäre: Ein Trump-Skandal zu viel?

    Donald Trump hat gerade ziemliche Probleme. Die Demokraten haben im Repräsentantenhaus Untersuchungen begonnen, auf die ein Amtsenthebungsverfahren folgen könnte. Die sogenannte “Ukraine-Affäre” ist auf jeden Fall sehr schnell hochgekocht. Fast jeden Tag kommen neue Details ans Licht oder es sagen neue Zeugen aus – und Trump wehrt sich mit allen Mitteln, die ihm einfallen. Ob er damit noch überzeugen und ein Impeachment verhindern kann, erklärt der US-Korrespondent der SZ, Thorsten Denkler. Außerdem erklärt Florian Hassel, der als SZ-Korrespondent für die Ukraine zuständig ist, was dort überhaupt passiert ist und was Joe Biden vorgeworfen wird. Zum Weiterlesen: Hier finden Sie einen Überblick über die wichtigsten Akteure der Ukraine-Affäre in den USA. Die Vorgänge rund um Joe Biden und seinen Sohn Hunter Biden in der Ukraine können Sie hier nachlesen. Redaktion, Moderation, Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Jean-Marie Magro Produktion: Carlo Sarsky Zusätzliches Audiomaterial über den YouTube-Kanal des Weißen Hauses und des Council on Foreign Relations.

  • Oct 2, 2019 · 35 min

    Wie sich Depressionen anfühlen

    2005 bekommt SZ-Redakteurin Barbara Vorsamer zum ersten Mal die Diagnose: Sie hat Depressionen und muss deswegen behandelt werden. Später musste sie deswegen auch zwei Mal in eine psychiatrische Klinik, einmal kurz nach der Geburt ihrer Tochter vor 8 Jahren. In dieser Folge von "Das Thema" erzählt Barbara Vorsamer wie sie mit der Krankheit umgeht und auch, welche Rolle die Depressionen gespielt haben, als sie ihre beiden Kinder bekommen hat. Anmerkung der Redaktion: Wenn Sie sich selbst betroffen fühlen, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (http://www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die schon in vielen Fällen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen konnten. Zum Weiterlesen: Den Essay von Barbara Vorsamer über ihre Depressionen können Sie mit SZ-Plus hier lesen. Mehr Familienthemen aus der SZ bekommen Sie über unseren Familien-Newsletter, zu dem Sie sich hier kostenlos anmelden können. Redaktion, Moderation, Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Laura Terberl