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Das Thema

Süddeutsche Zeitung

Welches Thema bewegt diese Woche besonders? Welchen Schwerpunkt behandelt die Süddeutsche Zeitung ausführlich? Lars Langenau und Timo Nicolas diskutieren mit den Autorinnen und Autoren der SZ das Thema der Woche und die Hintergründe der Recherchen. Das Beste aus den Geschichten der SZ – zum Hören.

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Episodes321

  • Nov 11, 2020 · 46 min

    Joe Biden: Wie die Welt auf den nächsten US-Präsidenten blickt

    Die vergangenen vier Jahre haben bei allen Partnern und Kontrahenten der Vereinigten Staaten ihre Spuren hinterlassen. Wie blicken China, die EU und Russland jetzt auf President-elect Biden? Amerika hat gewählt. Auf Donald Trump folgt im Januar 2021 Joe Biden. Und das wird wohl auch international einen großen Wandel darstellen: Unter Donald Trump war die Devise auf der internationalen Bühne ja wie angekündigt: "America first!". Trump hinterlässt Handelskonflikte mit China und der EU, er zog sich aus Vereinbarungen wie dem Pariser Klimaabkommen zurück und setzte selten auf internationale Allianzen. Die vergangenen vier Jahre haben also bei allen Partnern und Kontrahenten der Vereinigten Staaten ihre Spuren hinterlassen. Doch wie sehen jetzt die internationalen Erwartungen an den kommenden Präsidenten Joe Biden aus? Darüber reden in dieser Folge die SZ-Korrespondentinnen und Korrespondenten Lea Deuber, Matthias Kolb und Silke Bigalke. Sie erklären, wie man in China, in der EU und in Russland auf President-elect Biden blickt. Zum Weiterlesen: Was Israel nach einem sehr freundlichen Verhältnis zu Trump vom kommenden Präsidenten zu erwarten hat, darüber schreibt Peter Münch. Zu hören im SZ-Podcast "Auf den Punkt" vom 11.11.2020. Welche Steine Bidens Vorgänger ihm noch in den Weg legen kann im Umgang mit den Golfstaaten, analysiert Paul-Anton Krüger. Wie Putin auf die Amtszeit von Donald Trump zurückschaut, können Sie hier nachlesen. Wie China die US-Wahl verfolgt hat, steht hier. Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Moritz Eder Produktion: Julia Ongyerth

  • Oct 28, 2020 · 35 min

    Korruption bei der Fifa: Das System Infantino

    Eigentlich war Gianni Infantino damit angetreten, vieles anders zu machen als sein Vorgänger Sepp Blatter. Doch jetzt scheint die Fifa korrupter als je zuvor - und gegen Infantino läuft aktuell ein Strafverfahren. Was hinter den Vorwürfen steckt und wieso die Fifa diese Probleme hat. Gegen den Fifa-Chef Gianni Infantino läuft aktuell ein Strafverfahren, doch der Verband scheint weiterhin an ihm festzuhalten. Die interne Ethik-Kommission sieht keinerlei Verfehlungen und versucht die Vorwürfe kleinzureden. Worum es bei den Strafverfahren genau geht und wie Gianni Infantino die FIFA seit seinem Amtsantritt sogar noch korrupter gemacht hat, das erklärt in dieser Folge Thomas Kistner, der Experte für Sportpolitik bei der Süddeutschen Zeitung. Moderation, Redaktion, Produktion: Justin Patchett Redaktion: Laura Terberl Produktion: Carolin Lenk Zum Weiterlesen: Thomas Kistner schreibt über Gianni Infantinos Rückflug aus Surinam im Privatjet - und wie er die sechsstelligen Kosten mit einem Treffen rechtfertigt, das nie stattfand. Außerdem belegt ein FIFA-interner Mailverkehr, wie sich der Chef der formal unabhängigen Compliance-Kommission Beschlüsse von Infantinos Assistenten diktieren lässt. Hier schreibt Kistner über den Sonderermittler Stefan Keller. Weiteres Audiomaterial über Reuters sowie den Youtube-Kanal der Fifa.

  • Sep 30, 2020 · 34 min

    So gefährlich ist QAnon

    Die Meta-Verschwörung "QAnon" hat sich vor allem über das Internet rasant verbreitet - auch in Deutschland gibt es immer mehr Anhänger. Keine der Behauptungen von QAnon lässt sich belegen - wieso ist die "Bewegung" trotzdem so erfolgreich? Schon seit einigen Jahren taucht der Buchstabe “Q” immer wieder bei Trump-Unterstützern auf Wahlkampfveranstaltungen auf. In diesem Sommer sah man “Q” auch immer häufiger bei Demonstrationen in Deutschland. Es ist das Erkennungszeichen von Anhängern einer skurrilen Meta-Verschwörung: Sie nennt sich “QAnon”. Ihre Anhänger sehen in Trump den Retter der Welt. Beweisen können sie davon nichts. Woher kommt "QAnon" und was macht diese "Bewegung" so gefährlich? Das erklärt in dieser Folge SZ-Digitalredakteur Simon Hurtz. Außerdem sprechen wir mit der Psychologin Pia Lamberty. Sie erklärt, wieso Menschen an Verschwörungstheorien glauben und was man als Angehöriger tun kann. Moderation: Laura Terberl Redaktion: Ania Kozlowska Produktion: Julia Ongyerth Zum Weiterlesen und Weiterhören: Pia Lamberty hat gemeinsam mit Katharina Nocun ein Buch über Verschwörungstheorien geschrieben: Fake Facts. Alle Infos zu dem Buch finden Sie hier: https://bit.ly/2Gcosx9 Simon Hurtz hat Anfang 2020 mit uns auch schon über Imageboards gesprochen und wie sie zur Radikalisierung beitragen. Die Podcast-Folge findet sich hier: https://bit.ly/3jbmITc

  • Sep 23, 2020 · 54 min

    40 Jahre Oktoberfest-Attentat: Kampf um Anerkennung (Teil 2)

    Das Oktoberfest-Attentat ist das schlimmste rechtsradikale Attentat in der Geschichte der Bundesrepublik – doch im Abschlussbericht der Ermittler steht 1982: Gundolf Köhler war ein Einzeltäter. Das hat dramatische Folgen für die Opferangehörigen und Überlebenden des Anschlags. Für sie beginnt ein jahrzehntelanger Kampf um Anerkennung, Entschädigungen und Gerechtigkeit. Ist der wenigstens erfolgreich? Darum geht es in dieser folge von “Das Thema”. Es ist die zweite von zwei Folgen zum Oktoberfest-Attentat, anlässlich des 40. Jahrestags der Tat. Der erste Teil wurde am 16. September veröffentlicht. Sie finden ihn hier: https://bit.ly/3hXoMN4 Parallel zum Podcast ist am 19. September auch ein Text zum Thema erschienen. Den können Sie hier mit SZ-Plus lesen: https://bit.ly/32SwYdj Alle aktuellen SZ-Texte zum Thema finden Sie hier: https://bit.ly/33QHL7b Redaktion: Annette Ramelsberger, Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Julia Ongyerth

  • Sep 16, 2020 · 52 min

    40 Jahre Oktoberfest-Attentat: Neben der Spur (Teil 1)

    1980 sterben bei einem Anschlag auf dem Oktoberfest 13 Menschen, über 200 werden verletzt. Kann so ein Attentat wirklich von einem Einzeltäter verübt werden, wie es im Abschlussbericht der Ermittler steht? Am 26. September 1980 sterben bei einem Anschlag auf dem Oktoberfest in München 13 Menschen, über 200 werden verletzt. Es ist das schlimmste Attentat dieser Art in der Geschichte der Bundesrepublik – und die Ermittler identifizieren schnell einen Täter: Gundolf Köhler, ein Geologie-Student aus Donaueschlingen hat die Bombe gezündet. Er soll komplett alleine gehandelt haben, ohne Unterstützer. Aber kann das wirklich sein? Kann so ein Attentat wirklich von einem Einzeltäter verübt werden? Darum geht es in dieser folge von “Das Thema”. Es ist die erste von zwei Folgen zum Oktoberfest-Attentat, anlässlich des 40. Jahrestags der Tat. Der zweite Teil wird am 23. September veröffentlich. Alle aktuellen SZ-Texte zum Thema finden Sie hier: https://bit.ly/2ZLM1DQ Redaktion:: Annette Ramelsberger, Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Julia Ongyerth

  • Sep 10, 2020 · 51 min

    Deutsche Abgründe: Der NSU und der rechte Terror

    Vor zwanzig Jahren mordete der Nationalsozialistische Untergrund zum ersten Mal. Es war der Anfang der größten rassistischen Mordserie in der Geschichte der Bundesrepublik. Weshalb haben Behörden und Politik diese Gefahr so unterschätzt? Und wie wurde der NSU zum Vorbild in der rechten Szene? Darum geht es in der achtteiligen Podcast-Serie "Deutsche Abgründe" der Süddeutschen Zeitung, von der Sie hier die erste Folge hören können. Alle weiteren Folgen finden Sie unter: sz.de/nsu-podcast – mit SZ-Plus-Zugang. Die Serie ist auch auf der Audioplattform FYEO erschienen. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts via podcast@sz.de. Wir freuen uns über Ihr Feedback. Redaktion: Annette Ramelsberger und Vinzent-Vitus Leitgeb Mitarbeit: Carolin Lenk Produktion: Carlo Sarsky Sounddesign: Bony Stoev Regie und Teamleitung: Laura Terberl Redaktion FYEO: Isabel Lübbert-Rein und Tristan Lehmann Die gesammelten Protokolle des NSU-Prozesses von Annette Ramelsberger, Wiebke Ramm, Tanjev Schulz und Rainer Stadler sind im Kunstmann Verlag erschienen. Sie wurden von Sebastian Brummer, Mascha Müller und Martin Zips gelesen.

  • Sep 2, 2020 · 38 min

    Der spektakulärste Kunstraub der DDR

    In Gotha verschwinden 1979 fünf Gemälde aus einem Museum. 40 Jahre später tauchen die Bilder wieder auf. Wo waren die "Alten Meister" - und wieso hat so lange keiner den Diebstahl aufklären können? Niemand will etwas bemerkt haben, als im Dezember 1979 im Schloss Friedenstein fünf bedeutende Gemälde aus der Gothaer Kunstsammlung verschwinden. Vierzig Jahre bleiben die Bilder verschollen, bis sie im vergangenen Dezember überraschend wieder auftauchten. Wer hatte sie geraubt? Wo waren sie all die Jahre? SZ-Redakteur Philipp Bovermann hat sich auf Spurensuche begeben, in alten Polizeiberichten und Stasi-Akten recherchiert. Im Podcast erzählt er von seiner Recherche - und erklärt, wieso der Diebstahl so lange nicht aufgeklärt werden konnte. Lesen Sie die ganze Recherche von Philipp Bovermann unter diesem Link: https://bit.ly/3bn0Pgs Moderation, Redaktion: Laura Terberl Produktion: Julia Ongyerth, Carlo Sarsky Mitarbeit: Ania Kozlowska

  • Aug 19, 2020 · 38 min

    Ewige Unruhe: Bestattungen in Deutschland

    Ein Podcast über das Tabuthema Tod: Warum sich manche Menschen entschließen, ihre verstorbenen Angehörigen illegal zu bestatten. Denn in Deutschland ist streng geregelt, was mit den sterblichen Überresten eines Menschen geschieht. Die Urne mit der Asche darf zum Beispiel nicht zu Hause aufbewahrt werden. Doch manche Angehörige beschließen, diese Gesetze zu brechen. SZ-Magazin-Autor Roland Schulz hat mit ihnen gesprochen um herauszufinden, wieso sie sich für diesen Schritt entschieden haben. Im Podcast erzählt er von dieser ganz besonderen, emotionalen Recherche: Von trauernden Ehefrauen und Eltern. Von Bestattern und Anwälten. Und von einer veralteten Gesetzeslage, die viele Dinge komplizierter macht. Seine ganze Recherche im SZ-Magazin können Sie auch hier lesen: https://bit.ly/313uFDu Seine frühere Recherche zum Thema Tod lesen Sie hier: https://bit.ly/310tbts Moderation, Redaktion: Laura Terberl Redaktion: Christina Winkler Produktion: Julia Ongyerth, Carlo Sarsky

  • Aug 5, 2020 · 36 min

    Nach Lügde: Wie die Polizei Missbrauchsfälle aufdeckt

    Anfang 2019 schockt der Fall Lügde ganz Deutschland. Jahrzehntelang haben zwei Männer auf einem Campingplatz in Ostwestfalen Dutzende Kinder sexuell missbraucht. Ein Skandal - auch weil die Behörden viel zu lange Hinweise übersehen haben und die Polizei bei den Ermittlungen viele Fehler macht. Im September 2019 werden die beiden Haupttäter verurteilt. Doch in den darauffolgenden Monaten werden in Nordrhein-Westfalen zwei weitere Missbrauchsfälle öffentlich. In Bergisch Gladbach decken Ermittler ein riesiges Netzwerk aus Pädokriminellen auf. Und in Münster verhaftet die Polizei einen 27-Jährigen wegen des Verdachts auf schweren Missbrauch. Selbst erfahrene Ermittler sind von der Masse an Verdächtigen und dem sichergestellten Material geschockt. Jana Stegemann ist Korrespondentin für die SZ in Düsseldorf. Im Podcast erklärt sie, was die Polizei aus dem Fall Lügde gelernt hat und jetzt bei den Ermittlungen besser macht. Aber auch, welche Probleme es bei der Strafverfolgung solcher Taten gibt und wie man diese furchtbaren Fälle zukünftig verhindern könnte. Jana Stegemann berichtet laufend über die Missbrauchsfälle in NRW, alle Artikel dazu finden Sie auf Ihrer SZ-Autorinnenseite: https://bit.ly/31j4fMJ Moderation, Redaktion: Laura Terberl Redaktion: Sophia Fehrenbach Produktion: Julia Ongyerth Weiteres Audiomaterial über dpa, faz und Reuters

  • Jul 22, 2020 · 34 min

    China-Politik: Wie Europa eine gemeinsame Stimme sucht

    Menschenrechtsverletzungen, unfairer Wettbewerb und jetzt auch noch die anfänglichen Vertuschungen der Corona-Pandemie. Die EU-Staaten hätten viele Gründe, um die Chinesische Regierung zu kritisieren. Und trotzdem schweigen sie oft. Warum? Ist die wirtschaftliche Abhängigkeit zu groß? Oder will sich Europa einfach nicht Trumps scharfer Anti-China-Rhetorik anschließen? Noch steckt die Welt in der Corona-Pandemie. Aber die chinesische Wirtschaft hat sich nach offiziellen Angaben aus China schon weitestgehend wieder erholt. Werden chinesische Übernahmen dadurch wahrscheinlicher? Und wie geht Europa damit um? Darauf will Deutschland während der EU-Ratspräsidentschaft eine Antwort finden. Angela Merkel will endlich EINE einheitliche EU-China-Politik formulieren. Wie die aussehen könnte, darüber spricht Lea Deuber in dieser Folge von „Das Thema.“ Sie ist die SZ-Korrespondentin in China. Weitere Artikel zum Thema: https://bit.ly/3hndSQU https://bit.ly/2WGVOJT https://bit.ly/39ngNq3 Moderation, Redaktion: Sophia Fehrenbach Redaktion: Vinzent Vitus-Leitgeb, Laura Terberl Produktion: Julia Ongyerth Weiteres Audiomaterial vom Deutschen Bundestag und von den YouTube-Kanälen des Weißen Hauses und New China TV.

  • Jul 8, 2020 · 36 min

    Wirecard: Vom Börsenstar zum Wirtschaftskrimi

    Der Dax-Konzern ist tief gefallen. Doch warum sind die Unstimmigkeiten in der Bilanz so lange offenbar nicht aufgefallen? Was bei Wirecard schiefgelaufen ist - und was sich deshalb jetzt ändern muss. 2018 gilt Wirecard noch als Hoffnungsträger des deutschen Finanzmarktes. Alle bewundern den rasanten Anstieg des Unternehmens. Die Investoren sind glücklich, die Aktie klettert immer weiter nach oben. Aber dann fehlen im Juni 2020 offenbar 1,9 Milliarden Euro. Der Vorstandsvorsitzende, Markus Braun, tritt zurück - und wird verhaftet. Sein enger Vertrauter Jan Marsalek ist auf der Flucht und ein dritter Manager sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft. Wie aus dem Börsenstar ein Kriminalfall wurde und wer für diesen Skandal verantwortlich ist, das erklären in dieser Folge von “Das Thema” Nicolas Richter, der Leiter des Ressorts für investigative Recherche, und Jan Willmroth, Redakteur im Wirtschaftsressort. Weitere Artikel zum Thema Wirecard: https://bit.ly/2BFjLtO https://bit.ly/3gFDPuy https://bit.ly/3iIooE0 Moderation, Redaktion: Laura Terberl Redaktion: Sophia Fehrenbach, Produktion: Julia Ongyerth _Weiteres Audiomaterial vom Youtube-Kanal „Bloomberg Market and Finance“, dpa und reuters.

  • Jun 24, 2020 · 32 min

    Grünheide: Heute Tesla, früher Stasi

    Wir wollen diesen Podcast noch besser machen. Deshalb würden wir uns freuen, wenn Sie an dieser Umfrage teilnehmen könnten. Tesla baut in Brandenburg seine dritte Gigafactory. Dort sollen ab nächstem Jahr 500.000 Autos pro Jahr vom Band laufen. Doch der Ort hat eine bewegte Geschichte. Elon Musk baut in Grünheide eine Gigafactory und hält auch trotz Corona-Krise an seinem engen Zeitplan fest. Umweltverbände und Bürgerinitiativen protestieren gegen die neue Fabrik. Sie befürchten, dass die Fabrik ihre Grundwasserversorgung beschädigt. Renate Meinhof war mehrmals in Grünheide vor Ort und hat über die aktuellen Proteste, aber auch die Geschichte des Ortes berichtet. Denn Grünheide hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Direkt neben dem zukünftigen Tesla-Gelände befand sich die Abteilung M, eine Einrichtung der Stasi. Was diese Abteilung genau gemacht hat und wie der historische Ort mit dem neuen Großprojekt umgeht - darum geht es in dieser Folge von "Das Thema". [Ihre Recherche können Sie auch hier nachlesen.] https://bit.ly/3euVpRx Zum Weiterlesen [Diskussion über Baugenehmigungen, Bürgerversammlung und Corona] https://bit.ly/2YtQMBB [Podcast über Proteste der Bürger*innen] https://bit.ly/3hZoVRF [Mehr zur Stasi-Vergangenheit von Grünheide] https://bit.ly/3fLIGKu Moderation, Redaktion: Laura Terberl Redaktion: Sophia Fehrenbach, Theresa Parstorfer Produktion: Julia Ongyerth _Weiteres Audiomaterial von Youtube-Kanal des Goldenen Lenkrads

  • Jun 10, 2020 · 42 min

    Polizeigewalt in Deutschland - alles nur Einzelfälle?

    Wir wollen diesen Podcast noch besser machen. Deshalb würden wir uns freuen, wenn Sie an dieser Umfrage teilnehmen könnten. Überall in den USA gehen die Menschen in den letzten Wochen auf die Straße, um gegen Polizeigewalt und den strukturellen Rassismus in den USA zu demonstrieren. Auch in Deutschland finden Demonstrationen statt - denn auch hier gibt es diese Probleme. Zwar kann man die Situation in den USA nicht mit der in Deutschland vergleichen, aber es wäre zu bequem, bei dem Thema nur mit dem Finger auf die USA zu zeigen. Schon länger berichten Betroffene, aber auch Anwältinnen und Anwälte von mal unterschwelligem, mal sehr offen zur Schau getragenen Rassismus in den Reihen der Polizei. Beispiele gibt es viele - repräsentative Statistiken fehlen allerdings. Ronen Steinke schreibt für die Innenpolitik der SZ. Er hat zu Polizeigewalt und Rassismus in der Polizei recherchiert. Im Podcast beschreibt er die Ausmaße des Problems und erklärt, welche Rolle die Polizeigewerkschaften dabei spielen. Seine Recherche können Sie auch hier nachlesen. Außerdem zu hören ist Biplab Basu. Er arbeitet für die "Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt in Berlin", und berät dort Betroffene. Wir haben ihn gefragt, was man als Opfer oder Zeuge von Diskriminierung tun kann. Hier können Sie ein längeres Interview mit Herrn Basu lesen. Hier geht es zur Website der "Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt". Zum Weiterlesen Die SZ hat 18 deutsche Prominente gefragt, was ihr Schwarzsein im Alltag bedeutet. Das sind ihre Antworten. In den USA sterben im Schnitt mindestens zwei Menschen am Tag durch die Hand eines Polizisten. Viele sind schwarz und unbewaffnet. Wie systemischer Rassismus die Gewalt fördert, erklärt diese Digitalreportage. Eine Recherche zu diesem Thema findet sich auch in der "Zeit". Moderation, Redaktion: Laura Terberl Redaktion: Gabriel Garbers, Franziska Koohestani Produktion: Julia Ongyerth Weiteres Audiomaterial von dpa, Youtube-Kanal des SWR1 sowie Reuters

  • May 27, 2020 · 1 hr 15 min

    Von London bis Peking: Korrespondenten über ihre größten Recherchen

    Die SZ feiert dieses Jahr ihren 75 Geburtstag - das nehmen wir zum Anlass, mit vier Korrespondentinnen und Korrespondenten der SZ über ihre Arbeit zu sprechen: Wie man in Kriegsgebieten recherchiert, welche Geschichten ihnen besonders in Erinnerung geblieben sind und wie man trotz vieler schlechten Nachrichten noch optimistisch bleibt. Sie haben auch Fragen an uns, unsere Korrespondenten oder die SZ generell? Dann schreiben Sie uns eine Mail an 75Jahre@sz.de Im Podcast kommen zu Wort: Cathrin Kahlweit (London) Tomas Avenarius (Istanbul) Kai Strittmatter (Kopenhagen) Lea Deuber (Peking) Den von Lea Deuber im Podcast angesprochenen Essay über Chinas Jugend können Sie unter diesem Link nachlesen. Alle Infos zu 75 Jahre SZ und zu unser Leseraktion finden Sie hier. Wir wollen diesen Podcast noch besser machen und würden uns deshalb darüber freuen, wenn Sie an unserer Umfrage teilnehmen. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Produktion, Redaktion: Carlo Sarsky

  • May 13, 2020 · 40 min

    Neuer Terrorismus: Radikalisierung im Netz

    Imageboards bieten die Möglichkeit, sich im Internet anonym und ohne Zensur auszutauschen. Viele User nutzen das für harmlose Dinge und tauschen sich über ihre Hobbys und Interessen aus. Viele dieser Foren haben aber auch Unterseiten, auf denen menschenverachtender Content geteilt wird. Wer länger auf diesen Foren unterwegs ist, stumpft oft ab - oder wird im schlimmsten Fall selbst gewalttätig. Denn auf diesen Boards waren auch die Terroristen von Christchurch oder Halle unterwegs, die ihre Taten als Livestream an ihr Publikum vor den Bildschirmen übertragen haben. Es sind vor allem junge weiße Männer ohne ein reales soziales Umfeld, die sich auf Foren wie 8chan radikalisieren, sagt Digitalredakteur Simon Hurtz, der in der Szene recherchiert und einige Nutzer getroffen hat. Im Podcast geht es um diese digitale Schattenwelt und ihren Einfluss auf die Verbreitung von Gewalt und Verschwörungstheorien. Außerdem geht es darum, welche Probleme Ermittler mit dieser Form des neuen Terrorismus haben, und ob solche Foren reguliert oder gesperrt werden könnten. Zum Weiterlesen: Die ganze Recherche von Simon Hurtz, Florian Flade und Max Hoppenstedt lesen Sie mit SZ Plus hier. Im Podcast geht es nur kurz um die neuen Verschwörungstheoretiker in Corona-Zeiten, hier hat Simon mehr dazugeschrieben. Zu den Löschstrategien der größeren sozialen Medien können Sie hier mehr lesen. Simon spricht im Interview auch das Thema Medienkritik an. Dazu empfiehlt er diesen Text seines Kollegen Bastian Berbner von 2017. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Produktion, Redaktion: Julia Ongyerth

  • Apr 29, 2020 · 35 min

    Der Prozess: Kriegsverbrechen in Syrien

    Der Syrer Hussein Gher ist Blogger und Aktivist und setzt sich für die Meinungsfreiheit in seinem Land ein - bis er von Handlangern des Assad-Regimes eingesperrt wird. Er ist jahrelang im Gefängnis, nachdem er entlassen wird, flüchtet er nach Deutschland. Und genau hier holt ihn seine Vergangenheit wieder ein, denn er ist ein wichtiger Zeuge in einem historischen Prozess gegen Kriegsverbrecher wie Anwar R., der ein Foltergefängnis in Damaskus geleitet hat. Moritz Baumstieger hat vor dem Verfahren mit Zeugen, Anwälten und Angehörigen der Täter gesprochen. Im Podcast geht es um ihre Hoffnung auf Gerechtigkeit, die gefährliche Suche nach Beweisen, und die Signalwirkung dieses bisher einmaligen Verfahrens. Unter diesem Link können Sie mit SZ Plus auch die Recherche von Moritz Baumstieger und den Kollegen Ronen Steinke und Lena Kampf nachlesen. Einen Bericht vom Prozessauftakt lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Produktion: Julia Ongyerth

  • Apr 15, 2020 · 37 min

    US-Wahlen: So stehen Joe Bidens Chancen

    Wir möchten diesen Podcast noch besser machen! Wir würden uns deshalb freuen, wenn Sie an dieser kurzen Umfrage teilnehmen würden: sz.de/themaumfrage Joe Biden wird bei den US-Präsidentschaftswahlen im November für die Demokraten gegen Donald Trump antreten. Sein letzter Konkurrent Bernie Sanders hat Anfang April aufgegeben. Jetzt wollen beide zusammenarbeiten - zumindest ein bisschen. Schließlich ist das große Ziel, Donald Trump im November zu schlagen. Es spricht nicht viel gegen ihn, aber auch nicht besonders viel für ihn - das sagt US-Korrespondent Thorsten Denkler über Biden. Im Podcast werden die Stärken und Schwächen des Kandidaten beleuchtet, außerdem geht es darum, wie sich die Corona-Krise auf den Wahlkampf und die Wahl auswirkt. Denn eine Briefwahl im November kommt für viele Republikaner nicht in Frage. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Produktion: Julia Ongyerth Weiteres Audiomaterial über die Youtube-Accounts von Joe Biden, The White House, Kamala Harris, The White House Obama, ABC News

  • Apr 1, 2020 · 48 min

    Wie das Virus unser Leben weltweit verändert

    Nirgendwo auf der Welt gibt es so viele bestätigte Corona-Infektionen wie in den USA. In Israel versucht der Staat, die Ausbreitung des Virus mit dem Geheimdienst zu bekämpfen. In Argentinien halten sich die meisten an die sehr strengen Ausgehbeschränkungen, weil alle wissen, wie sehr das Gesundheitssystem am Boden liegt. Und in China versucht man, die Schuld für die Pandemie Anderen zuzuschieben. Eine Folge mit (in dieser Reihenfolge): Thorsten Denkler (USA), Christoph Gurk (Argentinien), Alexandra Föderl-Schmid (Israel), Lea Deuber (China) Wir möchten diesen Podcast noch besser machen! Wir würden uns deshalb freuen, wenn Sie an dieser kurzen Umfrage teilnehmen würden: sz.de/themaumfrage Zum Weiterlesen: In Indien stehen Millionen Wanderarbeiter vor dem Abgrund (SZ Plus) IS: Das Kalifat will die Corona-Krise ausnutzen Wie es in Italien zur Katastrophe kam (SZ Plus) Großbritannien: Vor dem Kollaps (SZ Plus) Ungarn: Demokratie unter Quarantäne Moderation: Laura Terberl Produktion: Julia Ongyerth

  • Mar 18, 2020 · 34 min

    Alles abgesagt: Was das Coronavirus für die Kulturszene bedeutet

    Mittlerweile steht fest, dass die Oberammergauer Passionsspiele verschoben werden. Bei der Aufnahme des Podcasts am 16. März war diese Entscheidung zwar sehr wahrscheinlich, aber noch nicht gefallen. Mitte Mai sollte Premiere sein: Die Oberammergauer Passionsspiele finden nur alle zehn Jahre statt, locken eine halbe Million Zuschauer an und mehr als die Hälfte der Oberammergauer auf die Bühne und das schon seit 1634. Die Oberammergauer hatten diese Tradition ursprünglich gestartet, weil ihr Dorf von der Pest verschont blieb. **Dieses Jahr wird das Event verschoben - wegen des Coronavirus. ** Was der Ausfall durch Corona mit der Kulturszene macht und wie diese darauf reagiert, darüber spricht SZ-Redakteurin Christiane Lutz, die die Proben in Oberammergau schon seit Herbst 2018 begleitet und auch ein Buch darüber schreiben wollte. Zum Weiterlesen: Passionsspiele Oberammergau: Die Reise der 37 Apostel Bildergalerie: Wer in Oberammergau auf der Bühne stehen sollte Für alle, die Lust auf digitale Kulturangebote haben, hier eine kleine Auswahl: Eine Übersicht finden Sie hier Die Bayerische Staatsoper überträgt am 21. März beispielsweise “Schwanensee” oder am 11. April “7 Death of Maria Callas”. Die Berliner Staatsoper unter den Linden hatte mit der Liveübertragung der Premiere von "Carmen" 160.000 Menschen erreicht. Diese kann hier nach wie vor gestreamt werden. Die Berliner Philharmoniker laden in die Digital Concert Hall ein. Dort gibt es 600 Orchesterkonzerte der letzten zehn Jahre zu hören. Moderation: Laura Terberl Redaktion: Christina Winkler Produktion: Julia Ongyerth Weiteres Audiomaterial über Oberammergauer Passionsfestspiele Website, Twitter-Account Igor Levit, Reuters