PRINTERIORSPODCAST#67 - Messestand war gestern: So entstehen echte Markenerlebnisse
Ein Messestand, zehn Roll-ups und irgendwo noch das Logo drauf – reicht das heute wirklich noch?
In dieser Folge des Printteriors Podcasts spricht Caro mit Denise Lang, CEO der Lang und Lang Gruppe, darüber, warum Pop-up-Stores, Eventflächen und Messestände längst mehr sein können als reine Präsentationsflächen.
Denn starke Marken werden nicht nur gesehen. Sie werden erlebt.
Genau hier setzt Erlebnismarketing an: Menschen sollen eine Marke nicht nur über ein Logo, einen Flyer oder eine Werbebotschaft kennenlernen, sondern vor Ort etwas mit ihr verbinden. Denise erklärt, warum gerade temporäre Flächen dafür besonders spannend sind. Sie existieren vielleicht nur wenige Tage oder Wochen – und erzeugen genau dadurch ein gewisses „Jetzt oder nie“-Gefühl.
Doch wie setzt man solche Konzepte um, wenn ein Messestand innerhalb kürzester Zeit auf- und wieder abgebaut werden muss?
Denise erklärt, warum modulare Systeme dafür besonders interessant sind. Aluminiumrahmen, bedruckte Stoffe und flexible Verbindungssysteme ermöglichen Konstruktionen, die sich je nach verfügbarer Fläche vergrößern oder verkleinern lassen. Das Grundsystem bleibt bestehen – während Designs, Kampagnen oder einzelne Elemente ausgetauscht werden können.
Und dafür braucht es nicht zwangsläufig ein riesiges Budget.
Denise zeigt, warum wenige hochwertige, flexibel einsetzbare Elemente oftmals professioneller wirken können als eine ganze Reihe klassischer Roll-ups.
Außerdem sprechen Caro und Denise über Nachhaltigkeit, wiederverwendbare Systeme, Instagramable Spots und die Unterschiede zwischen internationalen Metropolen wie Dubai und klassischen Märkten wie Deutschland oder Österreich.
Und natürlich über die entscheidende Frage:
Wie schaffen Unternehmen einen Messestand, den Menschen nicht einfach nur anschauen – sondern erleben und freiwillig auf Social Media teilen?
📌 Shownotes
In dieser Folge sprechen Caro und Denise über:
🏪 Was Pop-up-Stores eigentlich ausmacht
🎪 Wie Event- und Markenflächen gezielt inszeniert werden können
🧠 Warum Erlebnisse eine andere Verbindung zur Marke schaffen können als reine Information
⏱️ Timestamps
00:00 – Willkommen beim Printteriors Podcast
00:19 – Denise Lang ist zurück
00:49 – Von Fotografie zu individuellen Oberflächen
01:35 – Heute geht es um Pop-ups, Events & Messestände
02:34 – Was genau ist eigentlich ein Pop-up?
03:30 – Markenveranstaltungen & temporäre Erlebniswelten
05:01 – Warum Markenerlebnisse psychologisch spannend sind
06:29 – Was macht den Reiz eines Pop-ups aus?
06:49 – Überraschungsmoment & „Jetzt oder nie“
07:36 – Kreativität bei temporären Markenflächen
08:52 – Wie funktioniert der schnelle Auf- und Abbau?
09:10 – Modulare Systeme als Baukastensystem
10:00 – Ein Messestand, der sogar in den PKW passt
10:54 – Kann ein Stand mit der Fläche mitwachsen?
11:12 – So lassen sich Module flexibel erweitern
11:57 – Guter Messestand trotz kleinem Budget?
12:19 – Warum Denise 20 Roll-ups nicht empfehlen würde
13:02 – Grundsystem behalten, Design austauschen
13:54 – Wie nachhaltig sind Pop-up-Stores?
14:19 – Wiederverwendbare Rahmen & Stoffe
15:00 – Stoffe aus recycelten Materialien
15:58 – Das Müllproblem großer Messen
16:14 – Projekte, die Denise besonders in Erinnerung geblieben sind
17:00 – Markenlaunches & Instagramable Spots
18:14 – Dubai vs. Deutschland & Österreich
19:27 – Sind internationale Marken mutiger?
20:00 – Zielgruppe und Budget entscheiden
21:00 – Warum Erlebnismarketing nicht zu jeder Marke gleich passt
22:00 – Brauchen Unternehmen manchmal einfach mehr Mut?
22:30 – Die Zukunft von Pop-ups & Messeständen
22:58 – Digital und physisch verschmelzen
23:41 – Warum das echte Erlebnis wieder wichtiger werden könnte
24:24 – Wie Lang und Lang bei der Umsetzung helfen kann
24:46 – Beratung, Showroom & individuelle Planung
25:43 – Alle Kontaktmöglichkeiten
26:10 – Abschluss
🎧 Fazit
Ein erfolgreicher Messestand braucht nicht automatisch das größte Budget.
Und ein großes Budget garantiert noch lange keinen starken Auftritt.
Entscheidend ist, ob die Fläche zur Marke, zur Zielgruppe und zum Anlass passt – und ob sie den Besuchern einen Grund gibt, stehenzubleiben.
Modulare Systeme können dabei gleich mehrere Herausforderungen lösen: Sie lassen sich wiederverwenden, an unterschiedliche Flächengrößen anpassen und durch neue bedruckte Elemente für verschiedene Kampagnen verändern.
Gleichzeitig verändert Social Media die Anforderungen an physische Räume.
Der Messestand endet heute nicht mehr unbedingt an der Hallenwand. Ein Fotospot, eine besondere Installation oder ein anderes Erlebnis kann dafür sorgen, dass Besucher den Moment fotografieren und online weitertragen. Denise erwartet deshalb, dass digitale und physische Markenwelten künftig noch stärker miteinander verschmelzen.
Die entscheidende Frage lautet deshalb vielleicht nicht mehr:
„Wie soll unser Messestand aussehen?“
Sondern:
„Was sollen Menschen an unserem Messestand erleben?“