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weltbewegt

Ein Podcast der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (BAdW)

Klimawandel, neue Technologien, gesellschaftlicher Wandel – in diesem Podcast werden Themen verhandelt, die die Welt bewegen und Debatten auslösen. Hier finden Sie Audio-Aufzeichnungen unserer öffentlichen Veranstaltungen sowie weitere Gesprächsformate aus Bereichen wie Wirtschaft, Künstlicher Intelligenz, Politik und Gesellschaft.

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  • 20 episodes
  • Avg 1 hr 9 min
  • German
  • July 24 · 2 hr 7 min

    Neoimperialismus als Herausforderung der Gegenwart

    Zum Inhalt Die globale Ordnung durchlebt erneut eine Phase grundlegender Veränderungen. Der russische Angriff auf die Ukraine, Chinas expandierender Einfluss im Indo-Pazifik und die Neuausrichtung der US-Außenpolitik stellen bestehende Annahmen in Frage und verändern die weltweiten Machtverhältnisse. In diesem Kontext gewinnt der Begriff des Imperialismus wieder an Bedeutung in der wissenschaftlichen und politischen Diskussion. Handelt es sich dabei um ein überholtes Phänomen der Vergangenheit oder um ein wiederkehrendes Muster der Neuzeit, das sich in neuer Form bis heute fortsetzt? Der Eröffnungsvortrag „Imperialismus. Über ein Muster der neuzeitlichen Geschichte“ nimmt diese Fragestellung als Ausgangspunkt und lädt dazu ein, aktuelle Entwicklungen vor dem Hintergrund langfristiger historischer Strukturen zu betrachten. Daraus ergeben sich zentrale Fragen: Welche Formen von Herrschaft, Einfluss und Expansion prägen die heutige internationale Ordnung, und welche Folgen hat dies für Europa und seine Position in einer immer stärker fragmentierten Welt? Diese und weitere Aspekte werden bei der Eröffnungsveranstaltung der Ad-hoc-Arbeitsgruppe „Neoimperialismus als Herausforderung der Gegenwart“ diskutiert. Die neue AG der Bayerischen Akademie der Wissenschaften untersucht neoimperiale Strategien Russlands, Chinas und der USA vor dem Hintergrund einer erschütterten internationalen Ordnung. Sie verbindet dabei vergleichende, interdisziplinäre Forschung mit verschiedenen Dialogformaten, die sich an Politik und Öffentlichkeit richten. Wer spricht Podcast-Intro: Dr. Laura Räuber, Referentin für Digitale Kommunikation der BAdW Begrüßung: Prof. Dr. Markus Schwaiger, Präsident der Bayerischen Akademie der Wissenschaften Vortrag "Imperialismus. Über ein Muster der neuzeitlichen Geschichte": Prof. Dr. Jörn Leonhard (Neuere und Neueste Geschichte Westeuropas, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg) Es diskutieren: Prof. Dr. Jörn Leonhard Prof. Dr. Martin Schulze Wessel (Geschichte Ost- und Südosteuropas, Ludwig-Maximilians-Universität München / BAdW) Prof. Dr. Carlo Masala (Sicherheits- und Verteidigungspolitik, Universität der Bundeswehr München / BAdW) Prof. Dr. Heike Paul (Amerikanistik, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg / BAdW)

  • July 7 · 1 hr 42 min

    Wozu Regeln? Zwischen Orientierung, Freiheit und Zumutung

    Zum Inhalt Regeln prägen unser Leben: Sie geben Halt, schaffen Ordnung und ermöglichen das Zusammenleben in komplexen Gesellschaften. Ob in Sprache, Recht oder sozialem Miteinander – sie durchdringen fast alle Bereiche unseres Alltags. Kinder erwerben schon früh kulturspezifische Normen, die sie im Erwachsenenalter als natürlich empfinden. Doch Regeln sind oft umstritten. Warum brauchen wir sie überhaupt? Warum suchen wir sie selbst dann, wenn sie uns einengen oder als Zumutung erscheinen? Der Akademie Salon lädt zu einer interdisziplinären Reflexion ein – über die Macht der Regeln, ihre Notwendigkeit und die Grenzen, an denen wir sie immer wieder neu verhandeln. Den Auftakt bildet ein Impuls zu den Zehn Geboten, einem der ältesten und einflussreichsten Regelwerke der Menschheitsgeschichte. Anschließend fragen wir, wie sich Regeln über die Zeit entwickelt haben und wie sie heute gestaltet sein müssen, um einer sich wandelnden Welt gerecht zu werden. Wir werfen außerdem einen vertieften Blick ins Tierreich und auf das Familienrecht. Und schließlich geht es um die Frage: Wie viele Regeln brauchen wir, um frei zu sein, und wer entscheidet, was „zu viel“ oder „zu wenig“ ist? In Ergänzung zu ihrem vielfältigen öffentlichen Veranstaltungsangebot bietet die BAdW mit dem Format „Akademie Salon“ eine neue Plattform, um mit ausgewählten Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Medien über Forschungsthemen am Puls der Zeit und die Herausforderungen der Zukunft zu diskutieren. Wer spricht Podcast-Intro: Dr. Laura Räuber, Referentin für Digitale Kommunikation der Bayerischen Akademie der Wissenschaften Begrüßung: Prof. Dr. Markus Schwaiger, Präsident der BAdW Impulsvortrag “Moses Vermächtnis. Von göttlichen und menschlichen Gesetzen” von Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Graf, em. Professor für Systematische Theologie und Ethik an der LMU München / BAdW Gespräch mit: Prof. Dr. Lorraine Daston, em. Direktorin am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte Prof. Dr. Daniel Haun, Leiter der Abteilung für vergleichende Kulturpsychologie am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie Dr. Charlotte Wendland, Akademische Rätin a.Z. am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung der LMU München / BAdW Moderation: Dr. Sibylle Anderl, Leiterin des Ressorts WISSEN der ZEIT Andreas Bönte, Journalist und bis 2025 stellvertretender Programmdirektor Kultur beim Bayerischen Rundfunk Foto: Kai Neunert

  • July 2 · 1 hr 25 min

    Angst vor dem Wissen

    Zum Inhalt Eine funktionierende Demokratie ist auf informierte Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Aktuelle Ereignisse sollen in größere Zusammenhänge eingeordnet und öffentliche Debatten mit wissenschaftlichen Befunden unterfüttert werden. Dabei schwindet in Teilen der Bevölkerung das Vertrauen in die Wissenschaft. Womöglich auch, da in der Wissenschaft häufig Fragen nachgegangen wird, ohne auf eine unmittelbare Nutzbarmachung für die Gesellschaft zu achten; und diese Fragen in Fachsprachen beantwortet werden, die für die Öffentlichkeit schwer zu verstehen sind. Ein Dilemma für die informierte Gesellschaft. Wie erklärt sich das Misstrauen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft? Gibt es gar eine Angst vor dem Wissen, und warum? Wie können Wissenschaft und Gesellschaft besser verzahnt werden, um den großen Problemen unserer Zeit gerecht zu werden? Und besteht noch Hoffnung auf eine informierte Gesellschaft? Und wie seit langem nicht mehr, wird die Wissenschaft angegriffen, lächerlich gemacht und in Frage gestellt. Über diese Fragen diskutieren Michel Friedman und Harald Lesch. > Zur Video-Aufzeichnung des Gesprächs Wer spricht Podcast-Intro: Dr. Laura Räuber, Referentin für Digitale Kommunikation der BAdW Michel Friedman ist ein deutsch-französischer Jurist, Philosoph, Publizist, Autor und Moderator. Er ist Honorarprofessor an der Frankfurt University of Applied Sciences und war Geschäftsführender Direktor des Center for Applied European Studies (CAES). Harald Lesch ist Professor für Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität und Lehrbeauftragter für Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie in München. Moderation: Marlene Weiß, Leiterin des Ressorts Wissenschaft der Süddeutschen Zeitung

  • February 6 · 1 hr 23 min

    Gesellschaft - Was ist das eigentlich?

    Zum Inhalt Wir leben in einer Zeit der Umbrüche und krisenhaften Veränderungen. Weltpolitisch zerbricht die Nachkriegsordnung. Gesellschaftspolitisch ist der Rechtspopulismus auf dem Vormarsch, nicht nur in Deutschland. Die demokratische Legitimität schwindet. All diese Entwicklungen verlangen nach reflektierten und differenzierten Erklärungen. In den viermal jährlich stattfindenden Max-Weber-Lectures wollen die Bayerische Akademie der Wissenschaften und die Münchner Volkshochschule die gegenwärtigen Umbrüche ausgehend von Max Webers Analyse moderner Gesellschaften rational begreifen. Expertinnen und Experten verschiedener Disziplinen geben Impulse, unsere Gegenwart in ihrer Vielschichtigkeit neu zu verstehen. Zum Auftakt denken wir zusammen mit dem Soziologen Armin Nassehi (LMU München) darüber nach, vor welchen Herausforderungen und Umbrüchen jene Welt steht, die sich als „Gesellschaft“ versteht. Wer spricht Podcast-Intro: Dr. Laura Räuber, Referentin für Digitale Kommunikation der BAdW Begrüßung: Prof. Dr. Markus Schwaiger, Präsident der BAdW und Marina May, Programmdirektorin der Münchner Volkshochschule (MVHS) Prof. Dr. Armin Nassehi ist Vizepräsident der Ludwig-Maximilians-Universität München und beurlaubter Lehrstuhlinhaber für Allgemeine Soziologie und Gesellschaftstheorie Moderation: Heike Schmoll, Politische Korrespondentin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

  • February 6 · 1 hr 17 min

    Mythos Seidenstraße

    Zum Inhalt Die „neue Seidenstraße“ ist eine gigantische Infrastruktur- und Investitionsinitiative in China, die an den historischen Mythos der alten Seidenstraße erinnern soll. Nicht nur im Rahmen dieser Initiative hat China in den vergangenen Jahren einen massiven Ausbau von Land- und Wasserwegen betrieben, um Handel zu fördern, neue Märkte zu erschließen und seinen globalen Einfluss zu stärken. Welche Ziele verfolgt China mit dieser „Belt and Road Initiative“? Wie sehen die Antworten Europas auf diese Herausforderung aus? Welche Chancen und Risiken birgt der Aufstieg Chinas? Und inwieweit taugt die historische Seidenstraße als Vorbild für heutige Entwicklungen? Darum geht es in der heutigen Folge. Wer spricht Podcast-Intro: Dr. Laura Räuber, Referentin für Digitale Kommunikation der BAdW SWR-Redakteurin Violetta Hagen spricht mit der China- und Wirtschaftsexpertin Professorin Doris Fischer von der Universität Würzburg sowie mit zwei Professoren von der LMU München: dem Indien-Experten Jens-Uwe Hartmann (BAdW) und dem Europahistoriker Kiran Klaus.

  • Dec 1, 2025 · 1 hr 22 min

    Ukraine-Krieg: Gespräch mit Katja Petrowskaja & Martin Schulze Wessel

    Zum Inhalt Die Autorin Katja Petrowskaja, die für ihr Buch „Vielleicht Esther“ mehrfach ausgezeichnet wurde, u. a. mit dem Aspekte-Literaturpreis, hat sich von Anfang an auch literarisch mit dem Ukraine-Krieg beschäftigt. Ihr jüngstes Buch ist ihm gewidmet: In „Als wäre es vorbei“ sind die Fotokolumnen versammelt, die sie seit dem Februar 2022 für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung geschrieben hat. Dabei handelt es sich um eindringliche Text-Bild-Kompositionen, die angesichts dessen, was sich tagtäglich ereignet, unsere Seh- und Lesegewohnheiten in Frage stellen. Der Osteuropahistoriker Martin Schulze Wessel hat zahlreiche Essays in überregionalen Medien veröffentlicht, die den Krieg aus einer historischen Perspektive beleuchten. 2023 erschien sein Buch „Der Fluch des Imperiums. Die Ukraine, Polen und der Irrweg in der russischen Geschichte“, das den russischen Angriff im Kontext der russischen Imperiengeschichte seit dem 18. Jahrhundert erklärt. Sein neuestes, am 10. November erscheinendes Buch „Die übersehene Nation. Deutschland und die Ukraine seit dem 19. Jahrhundert“ handelt von den Leerstellen der deutschen Wahrnehmung der Ukraine. Es erklärt, weshalb sich Deutschland mit der Unterstützung der Ukraine lange schwertat und eröffnet einen neuen Blick auf die Geschichte der deutsch-ukrainischen Beziehungen. > In der Veranstaltung gezeigte Fotos Wer spricht Podcast-Intro: Dr. Laura Räuber, Referentin für Digitale Kommunikation der BAdW Begrüßung: Prof. Dr. Markus Schwaiger, Präsident der BAdW Katja Petrowskaja ist Autorin Prof. Dr. Martin Schulze Wessel ist Inhaber des Lehrstuhls für Geschichte Ost- und Südosteuropas an der LMU München und Mitglied der BAdW Moderation: Cathrin Kahlweit, Journalistin

  • Nov 26, 2025 · 53 min

    „Der Elefant im Porzellanladen“

    Zum Inhalt Auma Obama zeigt in ihrem Vortrag auf, wie globale wirtschaftliche und politische Interessen ökologische Gleichgewichte und nachhaltige Entwicklung auf dem Kontinent beeinflussen – und welche Perspektiven afrikanische Gemeinschaften selbst auf eine zukunftsfähige Landwirtschaft haben. Der Vortrag regt zum Nachdenken über Verantwortung, Eigenständigkeit und nachhaltige Kooperation im globalen Kontext an. Kleine Mängel in der Tonqualität bitten wir zu entschuldigen. Wer spricht Podcast-Intro: Dr. Laura Räuber, Referentin für Digitale Kommunikation der BAdW Begrüßung: Prof. Dr. Markus Schwaiger, Präsident der BAdW; Prof. Dr. Stefan Leible, Präsident der Universität Bayreuth Dr. Auma Obama ist kenianische Autorin, Wissenschaftlerin und international anerkannte Fürsprecherin für nachhaltige Entwicklung und die Stärkung junger Menschen

  • Oct 29, 2025 · 51 min

    Kernfusion – Energiequelle der Zukunft?

    Zum Inhalt Seit Jahrzehnten weckt die Kernfusion Hoffnungen auf saubere, sichere und nahezu unbegrenzt verfügbare Energie. Doch wie realistisch ist ihr Beitrag für den Energiemarkt der Zukunft? Soll sie bestehende erneuerbare Technologien ergänzen – oder steht sie in Konkurrenz zu ihnen? Und wie kann ein angemessener Rechtsrahmen für die Kernfusion aussehen? Am 26. September dieses Jahres fand ein interdisziplinäres Symposium unter der wissenschaftlichen Leitung von Markus Ludwigs, Karl Mannheim und Kyrill-Alexander Schwarz an der Universität Würzburg statt. Neben dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz war auch die Bayerische Akademie der Wissenschaften Kooperationspartnerin und unterstützte das Symposium über das Forum Technologie und das Schelling-Forum. Zum Abschluss der Veranstaltung fand ein Podiumsgespräch statt, bei dem die Bedeutung der Kernfusion und ihr Verhältnis zu den erneuerbaren Energien in den Blick genommen wurde. Wer spricht Podcast-Intro: Dr. Laura Räuber, Referentin für Digitale Kommunikation der BAdW Moderation: Prof. Dr. Ulrich Wagner (TUM/BAdW) Prof. Dr. Hans-Martin Henning (Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE), Prof. Dr. Harald Lesch (LMU München), Prof. Dr. Thorsten Müller (Stiftung Umweltenergierecht), Prof. Dr. Karen Pittel (ifo Institut für Wirtschaftsforschung) und Prof. Dr.-Ing. Jan Wörner (acatech)

  • Jul 2, 2025 · 1 hr 21 min

    Die Rückkehr des Krieges

    Zum Inhalt Mit dem russischen Angriff auf die Ukraine ist der Krieg in vollem Umfang nach Europa zurückgekehrt. Seit Februar 2022 tobt der Krieg, der Zehntausenden das Leben gekostet und Millionen Menschen aus ihrer Heimat vertrieben hat. Russlands Krieg gegen die Ukraine verfolgt nicht nur das Ziel einer Annexion ukrainischer Territorien, sondern richtet sich auf weiterreichende Ziele, die die europäische Sicherheitsarchitektur betreffen. Auf dem Podium wurden zentrale Fragen diskutiert: Welche ideologischen und historischen Vorstellungen liegen der russischen imperialen Politik zugrunde? Inwieweit speist sich Russlands militärisches Handeln aus alten Großmachtphantasien? Mit welchem militärischen Potenzial wurde diese Politik betrieben? Und schließlich: Wie kann eine europäische Sicherheitsarchitektur aussehen, die dieser Herausforderung angemessen Rechnung trägt? Unter der Moderation der Journalistin Cathrin Kahlweit diskutierten der Politikwissenschaftler Carlo Masala, der Osteuropahistoriker Martin Schulze Wessel und die Politikwissenschaftlerin Jana Puglierin diese drängenden Fragen – auch im regen Austausch mit dem Publikum. Die Veranstaltung bot Einblicke in die historischen, politischen und sicherheitspolitischen Dimensionen eines Krieges, der Europa nachhaltig veränderte. Wer spricht Podcast-Intro: Dr. Laura Räuber, Referentin für Digitale Kommunikation der BAdW Prof. Dr. Carlo Masala ist Professor für Internationale Politik an der Universität der Bundeswehr in München und seit 2024 Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Er ist ein vielgefragter Experte für bewaffnete Konflikte. Dr. Jana Puglierin ist Senior Policy Fellow beim European Council on Foreign Relations und seit Januar 2020 Leiterin des Berliner Büros. Von Dezember 2015 bis Dezember 2019 leitete sie das Alfred von Oppenheim Zentrum für Europäische Politik der DGAP und war von September 2013 bis November 2015 wissenschaftlicher Fellows des Berliner Forum Zukunft.bewaffnete Konflikte. Prof. Dr. Martin Schulze Wessel ist Professor für die Geschichte Ost- und Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Von 2012 bis 2016 war er Vorsitzender des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands. Moderation: Cathrin Kahlweit, Journalistin und Publizistin. Zuvor studierte sie Politikwissenschaft und Russisch. Für die Süddeutschen Zeitung berichtete sie als Sonderkorrespondentin für Mittel- und Osteuropa insbesondere über den Krieg in der Ukraine.

  • Jul 2, 2025 · 1 hr 31 min

    Was wir von Schelling über die Zukunft lernen können

    Zum Inhalt Kein anderer Philosoph prägte während seines fast 30-jährigen Aufenthalts das intellektuelle Leben Münchens so sehr wie Friedrich Schelling (1775–1854). In seiner dort verfassten Philosophie der Weltalter stellt er sich derjenigen Frage, die bis heute zu den schwierigsten der Philosophie gehört: Was ist Zeit? Anders als sein Vorgänger Immanuel Kant erkennt er in der Zeit keine subjektive Anschauungsform des Menschen, sondern eine objektive Grundstruktur der Wirklichkeit: „Alles ist nur Werk der Zeit und durch die Zeit erhält jedes Ding seine Eigenthümlichkeit und Bedeutung.“ In seinem Vortrag entwickelt Markus Gabriel diesen Grundgedanken sowie Schellings bislang systematisch kaum erschlossene These, dass die Zukunft den eigentlichen Schlüssel zum Verständnis der Zeit bildet. Dabei bezeichnet Zukunft eben nicht den Raum des noch nicht Wirklichen, bloß Möglichen, sondern ist selbst Bestandteil der Wirklichkeit. Das von Schelling vertretene Primat der Zukunft gewinnt gerade für unsere Gegenwart an Bedeutung, da es erlaubt, menschliche Freiheit in die Struktur der Wirklichkeit zu integrieren – und zwar, ohne die Grundlagen der modernen Physik zu verletzen. Schelling erweist sich damit als ein Denker, der seiner Zeit voraus war: als Philosoph einer Zukunft, in der wir uns heute befinden. Schellings Denken zu verstehen, heißt daher auch: uns besser zu verstehen. Wer spricht Podcast-Intro: Dr. Laura Räuber, Referentin für Digitale Kommunikation der BAdW Prof. Dr. Markus Gabriel ist Lehrstuhlinhaber für Erkenntnistheorie, Philosophie der Neuzeit und Gegenwart sowie Leiter des Internationalen Zentrums für Philosophie NRW und des Center for Science and Thought, Universität Bonn.

  • Jun 27, 2025 · 1 hr 11 min

    Streit um die streitbare Demokratie

    Zum Inhalt Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit, sondern muss geschützt und bewahrt werden. Verfügt unsere Verfassung über ausreichende Selbstschutzmechanismen, um extreme, auch verfassungswidrige Kräfte abzuwehren? Mit der Charakterisierung des Grundgesetzes als einer „streitbaren“ oder „wehrhaften“ Demokratie verbindet sich der Hinweis auf die Möglichkeiten des Vereinigungs- und Parteiverbots sowie der (individuellen) Grundrechtsverwirkung. Wer spricht Intro: Dr. Laura Räuber, Referentin für Digitale Kommunikation der BAdW Prof. Dr. Horst Dreier ist Rechtsphilosoph sowie Verfassungsrechtler und war bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2020 Lehrstuhlinhaber an der Juristischen Fakultät der Universität Würzburg. Er ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften sowie der Leopoldina. Gigi Deppe ist Volljuristin und berichtet als Journalistin seit mehr als 30 Jahren über die Justiz, vor allem über das Bundesverfassungsgericht und andere Bundesgerichte. Im Juni 2024 erhielt sie den Medienpreis des Deutschen Anwaltvereins. > Zum Schelling-Forum der BAdW in Würzburg

  • Oct 25, 2024 · 37 min

    Die Rolle der Gerichte im Klimaschutzrecht

    Zum Inhalt "Klimaschutz ist ein Menschenrecht, und: Die Schweiz hat das Recht auf Klimaschutz verletzt. Das hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) entschieden. Dieses Urteil ist nicht nur ein Sieg für uns KlimaSeniorinnen. Unser Sieg ist ein Sieg für alle Generationen. Dieses Urteil ist ein Meilenstein im Kampf für ein lebenswertes Klima für alle." So schreibt der Verein KlimaSeniorinnen auf seiner Website. Seine Klimaklage hat ihre Wirkung erzielt - eine gerichtliche Anordnung zu mehr Klimaschutz in der Schweiz. Aber ist das der beste Weg, um mehr Klimaschutz zu erreichen? Wie juristische bindend sind solche Urteile? Darum geht es in der heutigen Folge. Wer spricht Podcast-Intro: Dr. Laura Räuber, Referentin für Digitale Kommunikation der BAdW Vincent Holzhauer, wissenschaftlicher Mitarbeiter im BAdW-Projekt Kulturen politischer Entscheidung in der modernen Demokratie Dr. Corina Heri, Postdoktorandin im Forschungsprojekt Climate Rights and Remedies an der Universität Zürich Prof. Dr. Manuela Niehaus, Vertretungsprofessorin an der Universität Bremen Das BAdW-Projekt Kulturen politischer Entscheidung in der modernen Demokratie Demokratie ist ein fortwährender Prozess, der stets neu gedacht, verhandelt und praktiziert wird. Das neue Forschungsprojekt der BAdW erforscht exemplarisch die rechtlichen, politisch-gesellschaftlichen und kulturellen Grundlagen und Formen demokratischer Entscheidungsprozesse. Der konzeptionelle Angelpunkt ist dabei der Begriff der „Verfassungskultur“, der hier als Ansatz zur Kulturgeschichte des Politischen verstanden wird und sich auf politisch-konstitutionelle Deutungsmuster bezieht. Das interdisziplinär angelegte Projekt untersucht die Zeit von ca. 1950 bis heute und nimmt dabei unter anderem die Bundesrepublik Deutschland, Großbritannien und den ostmitteleuropäischen Raum (seit 1989) in den Blick. > Zur Projektseite

  • Oct 22, 2024 · 1 hr 37 min

    Die USA vor der Wahl. Einblicke in eine gespaltene Gesellschaft

    Zum Inhalt: Am 5. November stehen in den USA die Präsidentschafts- und Kongresswahlen an. Nach dem Neustart der Demokraten kämpft nun die bisherige Vizepräsidentin Kamala Harris gegen ihren republikanischen Widersacher Donald Trump um den Einzug ins Weiße Haus. Die Wahl findet vor dem Hintergrund massiver politischer und kultureller Spannungen statt. Von ihrem Ausgang sind erhebliche Auswirkungen auf das gesellschaftliche Gefüge der USA, auf die internationale Ordnung und das Verhältnis der westlichen Führungsmacht zu Deutschland und der Europäischen Union zu erwarten. Wie steht es um das amerikanische politische System wenige Wochen vor der Wahl? Wie entwickeln sich die im Wahlkampf so sichtbaren parteipolitischen, gesellschaftlichen und kulturellen Spannungen? Gibt es nach der Wahl Chancen für eine Wiederannäherung der so verfeindet wirkenden politischen und gesellschaftlichen Lager? Wir laden Sie herzlich ein zu Impulsvorträgen und einer Podiumsdiskussion im Schelling-Forum. Die Amerikanistin Heike Paul spricht mit dem Politikwissenschaftler Christian Lammert und der Amerika-Korrespondentin Katja Ridderbusch über die USA vor der Wahl. Hören Sie auch: Heike Paul, was wird aus den USA unter Harris oder Trump? Wer spricht Podcast-Intro: Dr. Laura Räuber, Referentin für Digitale Kommunikation der BAdW Moderation: Prof. Dr. Heike Paul, Professorin für Amerikanistik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und des Koordinierungsausschusses des Schelling-Forums. Katja Ridderbusch ist freie Print- und Radiojournalistin in Atlanta, USA. Sie berichtet u.a. für Deutschlandfunk, WELT und Spiegel sowie für U.S. News & World Report, TIME und verschiedene NPR-Stationen – häufig über Gesundheit, soziale Fragen, Sicherheit und Polizeiarbeit. Prof. Dr. Christian Lammert ist Professor für die Innenpolitik Nordamerikas am John-F.-Kennedy-Institut der Freien Universität Berlin. Zu seinen Forschungsgebieten gehören die politischen Systeme in den USA und Kanada sowie die vergleichende Wohlfahrtsstaatsforschung. Das Schelling-Forum der BAdW Das Schelling-Forum wurde 2021 von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und der Julius-Maximilians-Universität Würzburg gegründet und ist ein Ort des Austauschs und der Wissenschaftsvermittlung. Ziel des Schelling-Forums ist es, die Zusammenarbeit und Zusammengehörigkeit der an der Universität Würzburg aktiven Akademiemitglieder zu intensivieren, Forschungsmöglichkeiten bereitzustellen und den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. > Mehr zum Schelling-Forum

  • May 24, 2024 · 46 min

    Wie schafft man es mit Grundlagenforschung in die Anwendung und dann in die BILD-Zeitung?

    Zum Inhalt Diabetes und Adipositas sind weltweit zu regelrechten Volkskrankheiten geworden. Seit vielen Jahren forscht Prof. Dr. Matthias Tschöp daran, ihre weitere Verbreitung einzudämmen und Betroffenen zu helfen. Seinem Team und ihm ist es auch zu verdanken, dass es die Medikamente Wegovy und Ozempic - auch als Abnehmspritzen bekannt - heute gibt. Wie kam es dazu? Am Tag der offenen Tür der BAdW am 4. Mai 2024 gaben verschiedene Persönlichkeiten aus dem Umfeld der Akademie Einblicke in ihren Lebens- und Karriereweg. Hören Sie auch unseren Podcast "Matthias Tschöp, wie funktioniert die neue Abnehmspritze?". Wer spricht Podcast-Intro: Dr. Laura Räuber, Referentin für Digitale Kommunikation der Bayerischen Akademie der Wissenschaften Prof. Dr. Matthias Tschöp ist Lehrstuhlinhaber für Stoffwechselerkrankungen an der TU München, wissenschaftlicher Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung am Helmholtz Zentrum München sowie Mitglied der BAdW Ursula Heller ist Journalistin, Radio- und Fernsehmoderatorin beim Bayerischen Rundfunk Postproduktion: Dr. Laura Räuber Foto: Kai Neunert/BAdW

  • May 23, 2024 · 34 min

    Immer nur beraten - Wollen Sie nicht auch irgendwann entscheiden?

    Zum Inhalt Die Wirtschaftsweisen beraten die Bundesregierung - doch die trifft letztendlich die Entscheidungen. Wie sieht das im Alltag aus? Am Tag der offenen Tür der BAdW am 4. Mai 2024 gaben verschiedene Persönlichkeiten aus dem Umfeld der Akademie Einblicke in ihren Lebens- und Karriereweg. Wer spricht Podcast-Intro: Dr. Laura Räuber, Referentin für Digitale Kommunikation der BAdW Prof. Dr. Monika Schnitzer ist Inhaberin des Lehrstuhls für Komparative Wirtschaftsforschung an der LMU München, Vorsitzende des Sachverständigenrats der Bundesregierung, der sogenannten Wirtschaftsweisen, und Mitglied der BAdW Ursula Heller ist Journalistin, Radio- und Fernsehmoderatorin beim Bayerischen Rundfunk Postproduktion: Dr. Laura Räuber Foto: Kai Neunert/BAdW

  • May 22, 2024 · 31 min

    Was brauche ich, um in der Wissenschaft Karriere zu machen?

    Zum Inhalt Wo liegen die Fallstricke, wo die Chancen einer wissenschaftlichen Karriere? Am Tag der offenen Tür der BAdW am 4. Mai 2024 gaben verschiedene Persönlichkeiten aus dem Umfeld der Akademie Einblicke in ihren Lebens- und Karriereweg. Wer spricht Podcast-Intro: Dr. Laura Räuber, Referentin für Digitale Kommunikation der Bayerischen Akademie der Wissenschaften Prof. Dr. Markus Schwaiger ist Präsident der BAdW, Nuklearmediziner und bis 2021 Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender am Klinikum rechts der Isar der TU München Ursula Heller ist Journalistin, Radio- und Fernsehmoderatorin beim Bayerischen Rundfunk Postproduktion: Dr. Laura Räuber Foto: Kai Neunert/BAdW

  • May 21, 2024 · 57 min

    Wie Digitalisierung und KI unseren Alltag bereichern

    Zum Inhalt Zweifellos bringt Digitalisierung in Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung viel voran, in nicht wenigen Unternehmen bleibt kein Stein auf dem anderen. Aber was bedeutet das für unser Leben? Was davon kommt – neben dem Smartphone – in unserem Alltag an und nutzt uns? Wir stellen Ihnen positive Beispiele der Digitalisierung aus unterschiedlichen Bereichen vor: Naturschutz und Umwelt, Soziale Arbeit sowie Lehre und Bildungswesen. Dabei wollen wir u. a. darüber sprechen, wie wir die digitale Transformation erleben, welche Veränderungen wir wahrnehmen und wie wir diese bewerten. Wer spricht Podcast-Intro: Dr. Laura Räuber, Referentin für Digitale Kommunikation der BAdW Jennifer Burghardt M.A., Technische Hochschule Nürnberg Dr. Nikolas Herbst, Universität Würzburg Prof. Dr. Ute Schmid, Universität Bamberg / Bayerisches Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt) der BAdW Moderation: Dr. Christoph Egle, Bayerisches Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt) der BAdW Postproduktion: Dr. Laura Räuber Foto: Kai Neunert/BAdW

  • May 17, 2024 · 25 min

    Politische Bildung auf TikTok

    Zum Inhalt Bundeskanzler Olaf Scholz ist ebenso auf TikTok, wie die AfD oder die Linke. Politik wird heute auch auf TikTok gemacht und trifft dort besonders auf junge Menschen, die häufig noch keine gefestigte politische Meinung haben - und so auch Gefahr laufen, auf Populismus hereinzufallen. Doch auch politische Bildung kann ihren Platz in den schnellen Bildern und poppigen Beats von TikTok finden: das zeigt etwa die Arbeit der Bildungsstätte Anne Frank. Wie sieht gelungene Bildungsarbeit auf TikTok aus? Wie vermittelt man Politik heute in den sozialen Medien? Darum geht es im Podcast. Das Gespräch zwischen Ulf Buermayer und Deborah Schnabel fand am 4. Mai 2024 im Rahmen des Tags der offenen Tür der BAdW und im Anschluss an die Podiumsdiskussion "Demokratie sind wir!" statt, an der beide ebenfalls teilnahmen. Wer spricht: Podcast-Intro: Dr. Laura Räuber, Referentin für Digitale Kommunikation der BAdW Dr. Deborah Schnabel, Psychologin und Direktorin der Bildungsstätte Anne Frank Ulf Buermeyer, Jurist und Podcaster ("Die Lage der Nation"), Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V. TikTok-Einspieler in der Reihenfolge des Erscheinens: Bundeskanzler Olaf Scholz: https://www.tiktok.com/@teambundeskanzler/video/7357039075062205729?lang=de-DE AfD: https://www.tiktok.com/@mutzudeutschland/video/7261354386880810266 Die Linke: https://www.tiktok.com/@heidireichinnek/video/7298750062165855521 Nahostkonflikt: https://www.tiktok.com/@moamagic/video/7293503655716588833?is_from_webapp=1&sender_device=pc&web_id=7229241028510729754 Bildungsstätte Anne Frank: https://www.tiktok.com/@bsannefrank/video/7342422782808001825 Postproduktion: Dr. Laura Räuber Foto: Kai Neunert/BAdW

  • May 16, 2024 · 1 hr 3 min

    Demokratie sind wir!

    Zum Inhalt Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit, sie muss geschützt und gelebt werden. Was genau hat in Deutschland dazu geführt, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt an vielen Stellen bröckelt, sich ein Klima von Hass und Hetze entwickeln konnte und Antisemitismus und Rassismus zunehmen? Expertinnen und Experten aus Politik, Geschichte, Psychologie und Recht sprechen über die Ursachen und mögliche Folgen und darüber, wie wir als Zivilgesellschaft und Individuen antidemokratischen Strömungen entgegenwirken und die Demokratie stärken können. Wer spricht Podcast-Intro: Dr. Laura Räuber, Referentin für Digitale Kommunikation der BAdW Prof. Dr. Ursula Münch, Politikwissenschaftlerin und Direktorin der Akademie für Politische Bildung Tutzing Jérôme Schäfer PhD, Politikwissenschaftler, akademischer Rat auf Zeit an der LMU München und Mitglied im Jungen Kolleg der BAdW Dr. Deborah Schnabel, Psychologin und Direktorin der Bildungsstätte Anne Frank Dr. Mirjam Zadoff, Historikerin, Direktorin des NS-Dokumentationszentrum München und Mitglied der BAdW Moderation: Ulf Buermeyer, Jurist, Podcast „Lage der Nation“ / Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V. Postproduktion: Dr. Laura Räuber Foto: Kai Neunert/BAdW

  • May 14, 2024 · 1 hr 35 min

    75 Jahre Grundgesetz. Wie steht es um die föderale Staatlichkeit Deutschlands?

    Zum Inhalt Seit nunmehr 75 Jahren prägt das Grundgesetz die staatliche Verfasstheit der Bundesrepublik Deutschland. Nicht zuletzt wegen des wiederaufflammenden Nationalismus und der zunehmenden Demokratiefeindschaft steht die freiheitlich-demokratische Grundordnung heute vor massiven Herausforderungen. Ihre Stabilität und Funktionalität sind nicht mehr selbstverständlich, sondern scheinen neu justiert werden zu müssen. Wie entwickelt sich das Grundgesetz seit seinem Inkrafttreten vor 75 Jahren? Vor welchen Bewährungsproben steht die föderale Staatlichkeit der Bundesrepublik Deutschland heute? Und welche Lehren hält die Geschichte für uns bereit? Über diese und weitere Fragen diskutiert die Journalistin Violetta Hagen mit dem Historiker Andreas Wirsching, der Politikwissenschaftlerin Ursula Münch und der Bundesjus­tizministerin a.D. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger – gerne auch mit Ihnen! Anlass der Veranstaltung ist die Veröffentlichung des Themenbandes „Nationalstaat und Föderalismus. Zum Wandel deutscher Staatlichkeit seit 1871“, hrsg. von Prof. Dr. Andreas Wirsching und Dr. Lars Lehmann. > Zur Veranstaltungsseite mit Flyer Wer spricht Podcast-Intro: Dr. Laura Räuber, Referentin für Digitale Kommunikation der BAdW Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, ehem. Bundesministerin der Justiz Prof. Dr. Ursula Münch, Direktorin der Akademie für politische Bildung Tutzing Prof. Dr. Andreas Wirsching, Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin und Mitglied der BAdW Moderation: Violetta Hagen, SWR Aktuell Postproduktion: Dr. Laura Räuber

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