Skip to content
Artwork for Welt im Ohr
ScienceSocial SciencesEducation

Welt im Ohr

OeAD Österreichs Agentur für Bildung und Internationalisierung

Ob Lamazucht in den Anden, ökologischer Landbau in Ostafrika, Wasserkraft in Nepal oder Meilensteine in der Internationalisierung von Bildung in Europa. Welt im Ohr führt seine Hörer/innen in die Weiten entwicklungspolitischer Fragestellungen, hin zu Forschung und Bildung in den armen und ärmsten Regionen der Welt genauso wie in Österreich. Bei uns im Studio kommen engagierte Menschen zu Wort, die arbeiten und forschen, um gemeinsam die Welt ein wenig besser zu machen – partnerschaftlich in Bildung, Forschung und Entwicklung.
Die Radiosendungen und Podcasts von "Welt im Ohr" vermitteln transkulturelle Erfahrungen aus Bildung, Wissenschaft und Forschung. Sie sind ein offenes Forum für grenzüberschreitende Diskurse und Reflexionen.

Play
  • 20 episodes
  • Avg 56 min
  • German
  • April 2 · 55 min

    Global Gateway

    Chancen und Risiken der EU Initiative

    • Transcript
  • Jul 8, 2025 · 52 min

    A Voice for the Voiceless: Wissenschaft und informelle Siedlungen

    Im Rahmen des GIRT-Projekts, das von der OEZA gefördert wird, kamen Projektpartner*innen aus Äthiopien und Mosambik nach Krems, um sich auszutauschen und ihre Arbeit vorzustellen: Das GIRT-Projekt im Rahmen vom akademischen Programm APPEAR, das im **OeAD **umgesetzt wird, adressiert die komplexen Probleme städtischer informeller Siedlungen im Globalen Süden. Besonders Frauen und Mädchen stehen im Fokus, da sie aufgrund mangelnder Unterstützung und fehlender Berücksichtigung ihrer Anliegen kaum Möglichkeiten haben, ihre Lebenssituation zu verbessern. Ziel des Projekts ist es, geschlechtergerechte Ansätze zu entwickeln und die Lebensbedingungen von Frauen nachhaltig zu verbessern. Die vielschichtigen Herausforderungen verlangen integrierte Lösungsansätze, die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Aspekte miteinander verbinden. Dabei setzt das Projekt auf Transdisziplinarität: Wissenschaftliche Disziplinen wie Sozialwissenschaften, Stadtplanung, Architektur und Entwicklungsforschung werden mit dem Wissen und den Erfahrungen von Bewohnerinnen, NGOs und politischen Entscheidungsträgerinnen verknüpft, um praxisnahe und wissenschaftlich fundierte Lösungen zu entwickeln. Der Austausch in Wien bot den Projektpartner*innen eine wertvolle Gelegenheit, ihre Erfahrungen, Herausforderungen und Erfolge zu teilen – ein inspirierender Einblick in die Möglichkeiten transdisziplinärer Zusammenarbeit. Zu Gast in dieser Live-Sendung ist die Expertin Doris Gebru-Zeilermayr von der ADA, die auf langjährige Erfahrung in Äthiopien zurückblickt und über die Herausforderungen des GIRT-Projekts in Krisenregionen wie Tigray und Amhara berichtet. Im Interview: Dr.in Atsede Desta Tegegne: Dozentin und Forscherin an der Bahir Dar University, OeAD-Alumna und Doktoratsabsolventin der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU). Dr. Kumela Gudeta Nedessa: Assistenzprofessor am Zentrum für regionale und lokale Entwicklungsstudien der Addis Ababa University, OeAD-Alumnus und Doktoratsabsolvent der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU), APPEAR Pojektkoordinator Aldevina Manuela d'Alva Brito dos Santos MSc, Lúrio-Universität Mozambik Mubarek Kedir, BSc von der University of Mekelle in Äthiopien Dr.in Tania Berger, Zentrum für Umweltsensitivität, Universität für Weiterbildung Krems, APPEAR Pojektkoordinatorin Gast: Doris Gebru-Zeilermayr, Programm Managerin im Referat Wirtschaft & Entwicklung der ADA (Austrian Development Agency) Gestaltung und Moderation (für den Sendungsinhalt verantwortlich) Maiada Haiada und Momo Kunishio

  • Jun 24, 2024 · 42 min

    Der kostbarste Rohstoff der Welt

    Wasser ist Leben und wir (ver)brauchen immer mehr davon. Einerseits ist ein Anstieg der Weltbevölkerung zu verzeichnen, andererseits nehmen die Konsumansprüche zu. Dies führt in einigen Regionen der Welt zu einer Verschärfung der Konkurrenz um Wasser. Zu den prognostizierten Auswirkungen des Klimawandels gehören eine Zunahme extremer Wetterereignisse. Die globale Situation ist besorgniserregend. Im Rahmen der akademischen Projekte des APPEAR Programms - Austrian Partnership Programme in Higher Education and Research for Development, gefördert aus Mitteln der [OEZA ](https://oead.at/de/)und im OeAD implementiert, wurden von Welt im Ohr in wiederholten Interviews mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Forschung sowie aus NGOs Probleme und Lösungsansätze zum Thema Wasser erörtert. In dieser Sendung sind zwei Beiträge aus den Jahren 2015 und 2022 zum Thema flüssiges Gold zu hören. Im Interview sprechen eine ehemalige Stipendiatin und ein Experte für Wasser- und Sanitärversorgung vormals bei der Austrian Development Agency ADA, der Agentur der OEZA über die Ursachen von Wasserknappheit und ihre Auswirkungen auf den menschlichen Alltag Im Rahmen der Kooperation mit this human world - International Human Rights Film Festival und dem APPEAR-Programm finden jährlich die Filmtage statt. In diesem Beitrag sind O-Töne aus dem Film aus Sicht der angewandten Anthropologie sowie ein Hydrologe und ehemaliger APPEAR-Stipendiat aus dem APPEAR-Projekt CapNex von 2021 zu hören. Im Mittelpunkt steht die kostbare Ressource Wasser. Gestaltung und Moderation: Maiada Hadaia (für den Sendungsinhalt verantwortlich) Podcast Flüssiges Gold: Wasser - der Rohstoff des 21. Jahrhunderts sind Dr.in Atekelt Abebe Ketema, APPEAR Alumna, Bahir Dar University Institute of Technology (BiT) (Sendung von 2015) Mag. Robert Burtscher, Experte für Wasser- und Sanitärversorgung Podcast Wasser im Fokus von Film und Forschung Mag. Pavel Borecký, Kultur- und Sozialanthropologe, Filmemacher Dr. Paul Omondi Omonge, Institut für Hydrologie und Wasserwirtschaft (HyWa), BOKU/(TU Kenya), APPEAR Stipendiat CapNex | Capacity building on the water-energy-food security Nexus through research and training in Kenya and Uganda

  • Jun 11, 2024 · 59 min

    Neue Horizonte über Disziplinen und Grenzen hinaus

    Internationale Studierende sind eine wichtige Zielgruppe der laufenden Internationalisierungsbemühungen. Dies wird in den Internationalisierungsstrategien einzelner Hochschulen, im Österreichischen Regierungsprogramm sowie in Dokumenten der Europäischen Kommission deutlich. Für Österreich sind internationale Studierende und Forschende aus vielen Gründen unverzichtbar: Sie bleiben gute Kooperationspartner/Innen. Vor allem aber leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung ihrer Herkunftsländer. Die aktuellen und zukünftigen gesellschaftlichen Herausforderungen machen eine weltweite Kommunikations- und Aktionskultur dringend erforderlich. Internationale Kollaborationen zwischen Studierenden, Lehrenden und Forschenden unterschiedlicher Disziplinen und Weltregionen sind deshalb von zentraler Bedeutung. In dieser Welt-im-Ohr-Radiosendung kommen ehemalige Stipendiatinnen aus dem APPEAR-Programm zu Wort, gefördert aus Mitteln der OEZA und vom OeAD implementiert, die heute in ihren Herkunftsländern sehr erfolgreich sind. Nach Angaben des UNESCO-Instituts für Statistik sind weniger als 30 % der Forschenden weltweit Frauen. Sie investieren viel, um ihre akademische Karriere außerhalb ihrer Heimat voranzutreiben. Das APPEAR-Programm hat eine eigene Genderstrategie erarbeitet und stärkt explizit Frauen. Wie Hochschulen aktiv und nachhaltig Internationalisierung mitgestalten, diskutierten Teilnehmende aus Forschung und Lehre, Hochschulverwaltung, den Ministerien und von NGOs bei der Konferenz „Wissenschaft im Wandel“ 2018. Davon haben wir Auszüge aus dem großen Welt-im-Ohr-Audioarchiv vorbereitet. Gestaltung und Moderation: Maiada Hadaia (Verantwortlich für den Sendungsinhalt)

Showing 1–20 of 20 episodes