September 10 · 1 hr 1 min
US Open, Marathon-Kopfchaos und Wettkampfgehen – in dieser Folge geht es einmal quer durch die Welt des Sports.
Knacki meldet sich aus New York und bringt nicht nur Geschichten von den US Open mit, sondern auch eine neue sportliche Disziplin: Wettkampfgehen. Weil Laufen gerade nicht so will, wie er will, wird eben gegangen. Und plötzlich macht es sogar Spaß, Läuferinnen und Läufer zu überholen.
Christian dagegen steckt mitten in der Vorbereitung auf seinen nächsten Marathon – und merkt: Nicht nur die Beine müssen trainiert werden, sondern auch der Kopf. Wie viel Druck macht man sich selbst? Warum lief ein Halbmarathon ausgerechnet nach einer ziemlich unperfekten Vorbereitung so gut? Und wie findet man die richtige Mischung aus Konzentration, Anspannung und Lockerheit?
Knacki kennt das Prinzip aus 43 Jahren auf der Bühne: Mentales Training ist genauso Training wie jede körperliche Einheit. Und manchmal hilft dabei vor allem eines: Humor. Über sich selbst lachen, den eigenen Kopf beim Grübeln erwischen und sich daran erinnern, dass man das alles eigentlich freiwillig macht.
Außerdem sprechen die beiden über die Faszination kurzer Distanzen, Christians Moderation bei der Düsseldorfer Kö-Meile, einen außergewöhnlichen jungen Läufer, der vom Kraftsport zum ambitionierten Läufer wurde, und die Frage, warum Laufen eigentlich so eine wunderbar zugängliche Sportart ist.
Und weil Knacki gerade in New York sitzt, kommen die beiden am Ende auch auf ein Ereignis zu sprechen, das 25 Jahre zurückliegt und sich bis heute ins Gedächtnis eingebrannt hat: den 11. September 2001.
Eine Folge über Sport, Druck, Verletzungen, Tennis, Humor – und die Erkenntnis: Es gibt fast immer einen Weg, in Bewegung zu bleiben. Zur Not wird eben gegangen.