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Sitzfleisch - werbefrei

Christoph Strasser, Florian Kraschitzer & Podcastwerkstatt

Ultracycling-Profi Christoph Strasser und sein ehemaliger Betreuer Florian Kraschitzer, der mittlerweile selbst erfolgreich an Ultracycling-Events teilnimmt, geben in „Sitzfleisch“ spannende Einblicke in die Welt des Radsports. Von aktuellen Rennen bis hin zu neuesten Trends im supported und unsupported „Weitradlfoan“ – die beiden sprechen über Training, Taktik und das Leben auf dem Rad.
Begonnen hat die Idee zu Sitzfleisch mit der ersten Staffel, bei der sich alles ums Race Across America (RAAM) von Straps drehte. In den folgenden Staffeln wurden die Themen vielfältiger und behandelten Rennen, wie das Race Around Austria und weitere 24 Stunden Radmarathons, als auch das erstmalige Antreten bei unsupported Bikepacking Rennen mit detaillierten Specials zum Transcontinental und dem Three Peaks Bike Race.
Straps und Flo berichten von ihren eigenen Erlebnissen, haben spannende Persönlichkeiten im Studio zu Gast und alle gemeinsam teilen sie ihre Erfahrungen mit der Community: Authentisch und humorvoll ist „Sitzfleisch“ der ideale Begleiter für alle, die das Radfahren lieben.

Du möchtest mehr über unsere Werbepartner und Termine erfahren? Hier findest du alle Infos, Rabatte & Tickets: https://linktr.ee/sitzfleischpodcast

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  • 27 episodes
  • Avg 1 hr 10 min
  • German
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  • June 22 · 1 hr 17 min

    #History - Das Great American Bike Race 1982 und die frühen RAAM Jahre

    REUPLOAD Heute gibt es zusätzlichen Content! Diese Episode wurde bereits am 12.04.2024 veröffentlicht. Jeden zweiten Montag wird eine zeitlose und ausgewählte Episode noch einmal veröffentlicht. Du hast diese Episode schon gehört und keine Lust drauf? Dann ist es natürlich okay, wenn du sie ignorierst und dich auf die neue Episode am Donnerstag um 15:30 freust! #History - Das Great American Bike Race 1982 und die frühen RAAM Jahre Endlich ist es soweit und wir blicken mit der History-Reihe auf die Ursprünge des Ultracycling, und in dieser Ausgabe speziell auf die Anfänge des RAAM, zurück. Santa Monica Pier, 1982: Vier Männer trafen sich auf ihren Stahlrädern, um einmal quer durch die USA zu radeln. Drei davon hatten schon ihre eigenen Erfahrungen auf der Langstrecke bis hin zu Kontinental-Durchquerungen gemacht, ein anderer war ehemaliger Radprofi, mehrfacher Olympia-Teilnehmer und Ironman-Weltmeister. Doch ein Rennen dieser Dimension gab es noch nicht. Das war die erste Austragung des „Great American Bike Race“, die Strecke führte bis zum 5000 Kilometer entfernten Ziel beim Empire State Building in New York. Es war ein wilder Ritt, keiner der Athleten wusste so wirklich, worauf er sich da einließ - ein Abenteuer konnte beginnen, allerdings eines mit Renncharakter. Im Jahr darauf wurde die Mutter aller Ultracycling Rennen in „Race Across America“ umbenannt, nun standen bereits 12 Namen – darunter die erste weibliche Teilnehmerin – auf der Startliste. In den Folgejahren entwickelte sich das Rennen weiter, es wurde bekannter und zog immer mehr Menschen in seinen Bann. Warum machen wir das überhaupt und widmen uns „alten Geschichten“? Weil wir die Leistungen gar nicht genug würdigen und respektieren können, aber auch um die Entwicklung unseres Lieblingssports besser zu verstehen. Und natürlich auch um von den Pionieren des #weitradlfoan zu lernen. Und: manchmal ist es gut, heutige Leistungen mit damals zu vergleichen. Das relativiert vieles und hält uns am Boden. Man sieht, dass vor über vier Jahrzehnten die Leute schon ähnlich gut waren, natürlich gab es im Bereich der Ausrüstung – Stichwort dünne Reifen, schmale Lenker ohne Aufleger, brutal harte Übersetzung, keine Funkverbindung, kein klimatisiertes Begleitfahrzeug – komplett andere Voraussetzungen. Sind heute alle fitter? Nein. War früher alles besser? Nein. Es war anders. Vergleicht man zum Beispiel die Durchschnittsgeschwindigkeit von Lon Haldeman, dem Sieger von 1983, mit aktuellen Zeiten, wäre er im Jahr 2019 Dritter geworden, und 2023 hätte er bei den Männern sogar gewonnen – ja, das war das grandiose Jahr, in dem die Schweizerin Isabelle Pulver Gesamtsiegerin wurde. Auch die Rekordfahrt von Pete Penseyres aus 1986 wurde erst 28 Jahre später von Christoph Strasser verbessert, und bei den Frauen ist Seana Hogans schnellstes RAAM aus 1995 sogar noch heute unübertroffen. Wir widmen uns aber nicht nur den ersten Jahren des RAAM, sondern portraitieren auch die Persönlichkeiten, die diese Ära prägten, und haben auch einige kuriose Geschichten und absurde Rekorde aus ihren Biografien in der "Hall of Fame der Ultracycling Association" entdeckt. Wir freuen uns über Rückmeldungen und Feedback! Wie hat euch diese History Episode gefallen? Sollten wir solche Themen in Zukunft öfters besprechen? Welche historischen Ereignisse in Bezug auf „weitradlfoan“ interessieren euch? Youtube Video vom GABR 1982: https://www.youtube.com/watch?v=kNrzfZSY8Vs Youtube Video – John Haldeman Interview zur RAAM Entwicklung: https://www.youtube.com/watch?v=4cUbdtsUEfE Youtube Video – Lon and Susan's 1986 Transcontinental Tandem Record: https://www.youtube.com/watch?v=kICztnbd8Pc RAAM Ergebnisse der 80er Jahre: https://www.raceacrossamerica.org/history/rec1982.htm Ultracycling Hall of Fame: https://ultracycling.com/hall-of-fame/ John Howards Speed Rekord: https://www.youtube.com/watch?v=HeYaSvB-pnw +++++

  • June 18 · 1 hr 4 min

    #297 Conny Schlosser: Von der Hantelstange zur Europameisterin

    Manche Menschen brauchen ein Leben lang, um ihren Sport zu finden, andere wechseln ihn einfach und werden trotzdem Europameisterin. Conny Schlosser kommt vom olympischen Gewichtheben, hielt dort sogar den österreichischen Rekord im Reißen in ihrer Gewichtsklasse, und stieg erst mit 33 aufs Rennrad um. Drei Jahre später, mit drei Töchtern, einem Umzug ins Burgenland und einer ordentlichen Portion Ehrgeiz im Gepäck, hat sie gerade die 24-Stunden-Europameisterschaft in Kroatien gewonnen. In dieser Folge erzählt Conny bei Straps und Flo von ihrem Weg von der Hantelstange aufs Zeitfahrrad, von der ersten ernüchternden Ausfahrt über 25 Kilometer bis zu 714 Kilometern am Stück in Kroatien. Sie spricht über die mentale Schlacht, so lange am Zeitfahrrad zu sitzen, über das Nervensystem, das nach zwei Großereignissen in kurzer Zeit einfach nicht mehr frisch war, und über den Biss, der sie die selbst gesetzten 700 Kilometer trotzdem durchziehen ließ. Ein großes Thema ist das Wetter, vor allem beim Race Around Niederösterreich, das Conny bislang nur im Regen kennt. Dauergegenwind, ein Höllental, das seinem Namen alle Ehre macht, und die hart erkaufte Lektion über trockene Hände und das richtige Maß an Kleidung am Semmering, wo zu viel Regenjacke fast zum Verhängnis wurde. Dazwischen klären Straps und Flo mit Conny die Parallelen und die Gegensätze zwischen Gewichtheben und Ultracycling, von explosiver Maximalkraft in Sekundenbruchteilen bis zur Kunst, über 24 Stunden hinweg einfach nicht nachzugeben. Am Ende geht es um das, was wirklich zählt: nicht der Pokal im Regal, sondern das Verschieben der eigenen Grenzen, der Zusammenhalt im Team und Menschen, die ohne jeden Bezug zum Radsport plötzlich mitfiebern. Conny erzählt vom Vertrauen ins eigene Bauchgefühl und davon, wie viel der Sport in den ganz normalen Alltag mit Familie und Job zurückgibt. Dazu gibt es ein Feedback der Woche von Martin und Manfred über ein gebrochenes Kurbelblatt, einen Asfinag-Stützpunkt und einen Mechaniker, der aus reiner Begeisterung half. Conny Schlosser auf Instagram: https://www.instagram.com/liv_love_cycling/ +++++

  • June 11 · 1 hr 37 min

    #296 Franz-Josef Lässer über den verrücktesten Versuch seines Lebens

    Manchmal beginnt eine große Geschichte mit einem zufälligen Gespräch und ein paar fehlenden Fingern. Franz-Josef Lässer, von allen nur FJ genannt, kam 2001 mit einer Beeinträchtigung an der linken Hand zur Welt und hat sich davon nie ausbremsen lassen. Vom Handstand quer durch den Turnsaal über die Mountainbike-Strecke des Bike Clubs Stattegg bis in die Weltspitze des Paracyclings führte ihn ein Weg, den er selbst vor fünf Jahren für undenkbar gehalten hätte. Heute trägt er das Weltmeistertrikot und arbeitet an einem Projekt, das ihn an seine absoluten Grenzen bringt. In dieser Folge sitzt FJ bei Straps und Flo im Studio der Podcastwerkstatt und nimmt uns mit hinter die Kulissen seines bislang verrücktesten Vorhabens: dem Stundenrekord auf der Bahn. Eine Stunde, Runde um Runde, 17,3 Sekunden pro 250 Meter, immer exakt an der Schwelle. Position, Linie, Leistung, alles muss stimmen, 208 Mal hintereinander. Wir reden über das gnadenlose Bahntraining, über die geheime Waffe Hitzetraining statt Höhenluft, über Aerodynamik im Windtunnel und darüber, warum heiße Luft am Ende über Weltrekorde entscheidet. FJ erklärt das vielschichtige Klassifizierungssystem im Paracycling, von C über H bis T, und spricht offen über eine Sportförderung, die in Wahrheit eher Belohnung als Förderung ist und bei der am Ende kein einziger Euro auf dem eigenen Konto landet. Genau deshalb finanziert er seinen Rekordversuch zu einem Großteil aus dem eigenen Förderbudget und über Crowdfunding, begleitet von einem cineastischen Filmprojekt. Dazwischen gibt es ein berührendes Hörerfeedback von Ordensbruder Stefan, der über einen Zufall am Jakobsweg und beim Start des Transcontinental Race zum treuen Sitzfleisch-Hörer wurde. Und natürlich klären Straps und FJ am Ende noch das Versprechen aus dem Intro: Wie brutal fühlt sich eine Stunde am absoluten Limit wirklich an? Selten unter fünf von zehn, oft eher zwölf von zehn. Den Trailer, alle Infos und das Crowdfunding findet ihr unter https://franzjoseflässer.at/ sowie auf Instagram und GoFundMe. FJ auf Instagram: www.instagram.com/franzjosef.laesser +++++

  • June 8 · 1 hr 13 min

    Did Not Finish: Die Kunst vom Weitermachen und Aufgeben im Ultracycling. Mit Ulrich Bartholmoes.

    REUPLOAD Heute gibt es zusätzlichen Content! Diese Episode wurde bereits am 19.01.2024 veröffentlicht und wir versuchen ab sofort etwas Neues. Jeden zweiten Montag wird eine zeitlose und ausgewählte Episode noch einmal veröffentlicht. Du hast diese Episode schon gehört und keine Lust drauf? Dann ist es natürlich okay, wenn du sie ignorierst und dich auf die neue Episode am Donnerstag um 15:30 freust! Did Not Finish: Die Kunst vom Weitermachen und Aufgeben im Ultracycling. Mit Ulrich Bartholmoes. Der Moment, wo man aufgeben muss, sich unlösbare Probleme einstellen, oder man aus Vernunft aussteigt, ist immer sehr bitter. Es gibt aber unterschiedlichste Gründe, warum jemand das Ziel nicht erreicht. Und vor allem gibt es auch viele verschiedene Gründe, warum jemand überhaupt an den Start eines Ultra Radrennens geht. Wo ist die Grenze? Auf welcher Basis entscheidet man, ob man weiterfährt oder nicht? Bereut man im Nachhinein, ausgestiegen zu sein? Oder bereut man es vielleicht sogar, wenn man um jeden Preis das Ziel erreichen will und sich damit langfristig gesundheitliche Probleme einhandelt? Ist das vermeintliche Warnzeichen des Körpers nur der innere Schweinehund, der getarnt als „Stimme der Vernunft“ durch die getrübte Wahrnehmung und die mentale Müdigkeit ein körperliches Problem als Ausrede vorschiebt? Diese Fragen beschäftigen uns immer wieder, und daher haben wir heute Ulrich aka UBA zu uns eingeladen, der beide Seiten kennt: Einerseits hat er überragende Erfolge auf unterschiedlichen Terrains gefeiert, gehört seit Jahren zur absoluten Spitze im unsupported Ultracycling, musste aber auch schon Rückschläge einstecken. In der Saison 2023 erlebte er nach dem DNF beim Race Around Rwanda, worüber auch sein Film „Dirt, Sweat, Fever.“ erzählt, seinen bisher größten Erfolg, als er die Tour Divide gewann. Flo Kraschitzer und Christoph Strasser sind auch selbst schon gescheitert, im Endeffekt kann man daraus aber die wichtigsten Lernerfahrungen ziehen – wenn man selbstkritisch analysieren kann und ehrlich zu sich selbst ist. Der legendäre Mike Hall hat es mit diesen Worten gesagt: „Never scratch at night“. Denn nachts trifft man in scheinbarer Aussichtslosigkeit meist keine guten Entscheidungen. Wenn man trotzdem am Punkt angelangt ist, wo man entscheiden muss, sollte man sich selbst fragen: „Kann ich mir im Nachhinein etwas vorwerfen? Fahre ich, um ein Abenteuer zu erleben, um zu finishen, oder um zu gewinnen? Will ich das selbst, oder lasse ich mich von außen unter Druck setzen?“ Das Fazit der heutigen Sitzfleisch Episode: Am schönsten sind Erfolge dann, wenn es mehrere Anläufe braucht. Geht etwas beim ersten Mal superglatt, ist die Genugtuung nicht so groß. Auszusteigen ist keine Schande. Das Einzige, was man wirklich bereut, ist es nie versucht zu haben. Ulrich Bartholmös auf Instagram: https://www.instagram.com/ubartholmoes Dirt, Sweat, Fever. auf Youtube: www.youtube.com/watch?v=OJENkJNL4XY Round Table „Scratching from Ultracycling Races” auf dotwatcher.cc: https://dotwatcher.cc/feature/roundtable-scratching-from-ultra-distance-races-part-1 +++++

    • Transcript
  • June 4 · 1 hr 5 min

    #295 - Rund um Sachsen Teil 2: Der Filterkaffee-Turbo

    Eine Nacht, ein Landstrich und ganz viel „Sitzfleisch“: In Teil 2 von „Rund um Sachsen“ geht es für Straps richtig zur Sache. Nach Leipzig wird’s hügelig – und im Vogtland nicht nur landschaftlich spannend, sondern auch sprachlich. Zwischen improvisierten Reparaturen am Flaschenhalter, cleverem (und manchmal weniger cleverem) Materialmanagement und der Suche nach Wasser kämpft sich Straps durch die Nacht Richtung Fichtelberg. Mit wenig Licht, und überraschend knappen Versorgungsmöglichkeiten wird das Rennen zur mentalen Herausforderung. Der Sonnenaufgang bringt zwar neue Energie, doch Hitze, Dehydrierung und sinkender Appetit fordern ihren Tribut. Ein Liter Tankstellen-Kaffee wird zum Gamechanger, bevor es auf die letzten flachen, aber zermürbenden Kilometer geht. Am Ende steht eine starke Zeit, ein unsupported Streckenrekord und die Erkenntnis: Perfekt läuft’s nie – aber genau das macht Ultra-Cycling aus. Zwischen Schrauben, Kabelbindern und Koffein entsteht eine Reise, die weit über Leistung hinausgeht. Trotzdem ist die Freude groß, dass Straps bis auf Sebastian Mayr alle aus der Kategorie "supported" hinter sich lassen konnte. Das gibt Selbstvertrauen für das nahende Transcontinental Race. +++++ Replay und GPS Tracking zum Nachsehen: https://racemap.com/player/rund-um-sachsen-2026 Rund um Sachsen Resultate: https://racemap.com/leaderboard/rund-um-sachsen-2026 Rund um Sachsen Website: https://rund-um-sachsen.com/

  • May 28 · 1 hr 5 min

    #294 Rund um Sachsen #1: Mit dem Zeitfahrrad auf 900 Kilometer

    In dieser Episode steigen Straps und Flo in den ersten Teil der Nachbesprechung zu Rund um Sachsen ein – ein 900 Kilometer langes Unsupported-Rennen mit 9.000 Höhenmetern, das Straps gezielt als Vorbereitungsrennen für das Transcontinental gewählt hat. Sie sprechen über die Saisonplanung und warum zwei kleinere Rennen vor dem Saisonhöhepunkt aus seiner Sicht besser funktionieren als ein einziges langes, sowie darüber, wie wichtig die Auswahl des richtigen Rennens jenseits von Instagram-Marketing ist. Ein zentrales Thema ist das Setup: Straps ist tatsächlich auf seinem Zeitfahrrad gestartet, dem gleichen Rad, mit dem er 2021 den 1000-Kilometer-in-24-Stunden-Weltrekordversuch unternommen hat. Die beiden gehen detailliert durch alle Umbauten und Entscheidungen – vom auf maximale Höhe gebrachten Cockpit über die kurzfristig montierte SRAM-Kurbel mit 50er-Kettenblatt, die nicht gewechselte Kette, die durchgezogenen Aerothan-Schläuche bis zum mutigen Entschluss, mit Scheibenlaufrad zu fahren. Dazu kommt das Lichtsetup ohne Dynamo mit der Supernova M99 und einer Ersatzlampe in den Depots. Straps gibt offen zu, dass er sich vor dem Rennen nur fünfmal auf das Zeitfahrrad gesetzt hat – ein Vorgehen, das beide ausdrücklich nicht zur Nachahmung empfehlen. Ausführlich besprochen wird auch die Depot-Logistik: vier vorbereitete Beutel an vier Checkpoints, jeweils kalkuliert per Excel-Tabelle mit Kohlenhydraten pro Stunde, Trinkmenge und Reserve-Material. Straps hat insgesamt nur rund 60 Minuten Stehzeit über das gesamte Rennen gebraucht, wobei hier auch rote Ampeln oder Baustellen inkludiert sind. Außerdem geht es um die Startaufteilung der verschiedenen Distanzen und Wertungen, die Ultracycling-Europameisterschaft im Supported-Bereich mit Lukas Kaufmann und Sebastian Mayr, und um Streckenrekordhalter Konrad Pfützner, der absagen musste, Straps aber wertvolle Insider-Tipps gegeben hat – und dessen Bäckerei Pfützner aus Schmiedeberg die Checkpoints mit Eierschecken versorgt hat. Die Episode endet beim ersten Checkpoint südlich von Leipzig, an dem Straps als Führender ankommt, ohne ein einziges Mal auf den Tracker geschaut zu haben. Der zweite Teil folgt in einer Woche. Links: Replay und GPS Tracking zum Nachsehen: https://racemap.com/player/rund-um-sachsen-2026 Rund um Sachsen Resultate: https://racemap.com/leaderboard/rund-um-sachsen-2026 Rund um Sachsen Website: https://rund-um-sachsen.com/ +++++

  • May 21 · 1 hr 19 min

    #293 - Vor ihrer größten Ultracycling Herausforderung: Susi spricht über Ängste und Ziele

    In dieser Folge von Sitzfleisch geht’s zurück zu einem Aufruf aus dem letzten Jahr: Wer aus Österreich – idealerweise Frauen – stellt sich der Herausforderung der Transcontinental Race? Eine davon hat sich gemeldet: Susi. Und jetzt, wenige Monate vor dem Start, ist sie zu Gast im Podcast. Susi erzählt, wie aus anfänglichem Dotwatching und dem Gefühl „nichts für mich“ plötzlich ein konkreter Plan wurde. Mit Rückendeckung aus der Familie meldet sie sich an – trotz technischer Hürden beim Bewerbungsprozess und Respekt vor der eigenen Entscheidung. Die anfängliche Euphorie weicht langsam einem Wechselbad aus Vorfreude und wachsender Nervosität. 5000 Kilometer quer durch Europa sind kein kleines Projekt. Ihre bisherigen Erfahrungen zeigen: Ganz neu ist das Abenteuer nicht. Von selbstorganisierten Touren nach Innsbruck über Gravel-Events bis zu Solo-Trips quer durch die Alpen hat sie sich Schritt für Schritt an längere Distanzen herangetastet. Trotzdem ist das TCR eine andere Liga – vor allem was Dauer, Eigenverantwortung und mentale Belastung betrifft. Besonders spannend sind ihre ehrlichen Einblicke in die Gedankenwelt kurz vor dem Start: die Angst vor Pannen, Respekt vor Hunden, Unsicherheit bei technischen Problemen – und gleichzeitig die Vorfreude auf neue Länder, Landschaften und Begegnungen. Polen, Balkan, Griechenland: Für vieles ist es ihr erstes Mal. Auch strategisch hat sie klare Vorstellungen: kein Durchfahren der Nächte, stattdessen ein stabiler Rhythmus mit ausreichend Schlaf, um innerhalb der Cut-Off-Zeiten zu bleiben. Zum Schluss bringt sie ihr persönliches Mantra auf den Punkt: „If you want to finish first, you first have to finish.“ Neue Website mit Ultracycling Kalender: https://ultracyclingraces.com +++++

    • Transcript
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