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Sitzfleisch - werbefrei

Christoph Strasser, Florian Kraschitzer & Podcastwerkstatt

Ultracycling-Profi Christoph Strasser und sein ehemaliger Betreuer Florian Kraschitzer, der mittlerweile selbst erfolgreich an Ultracycling-Events teilnimmt, geben in „Sitzfleisch“ spannende Einblicke in die Welt des Radsports. Von aktuellen Rennen bis hin zu neuesten Trends im supported und unsupported „Weitradlfoan“ – die beiden sprechen über Training, Taktik und das Leben auf dem Rad.
Begonnen hat die Idee zu Sitzfleisch mit der ersten Staffel, bei der sich alles ums Race Across America (RAAM) von Straps drehte. In den folgenden Staffeln wurden die Themen vielfältiger und behandelten Rennen, wie das Race Around Austria und weitere 24 Stunden Radmarathons, als auch das erstmalige Antreten bei unsupported Bikepacking Rennen mit detaillierten Specials zum Transcontinental und dem Three Peaks Bike Race.
Straps und Flo berichten von ihren eigenen Erlebnissen, haben spannende Persönlichkeiten im Studio zu Gast und alle gemeinsam teilen sie ihre Erfahrungen mit der Community: Authentisch und humorvoll ist „Sitzfleisch“ der ideale Begleiter für alle, die das Radfahren lieben.

Du möchtest mehr über unsere Werbepartner und Termine erfahren? Hier findest du alle Infos, Rabatte & Tickets: https://linktr.ee/sitzfleischpodcast

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  • 26 episodes
  • Avg 1 hr 10 min
  • German
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  • Thursday · 1 hr

    Sitzfleisch mit Dr. Rainer Hochgatterer (Teil 2)

    REUPLOAD Heute gibt es zusätzlichen Content! Diese Episode wurde bereits am 24.02.2022 veröffentlicht. Jeden zweiten Montag wird eine zeitlose und ausgewählte Episode noch einmal veröffentlicht. Du hast diese Episode schon gehört und keine Lust drauf? Dann ist es natürlich okay, wenn du sie ignorierst und dich auf die neue Episode am Donnerstag um 15:30 freust! # So lange Radfahren kann doch nicht gesund sein? Oder doch? Überwiegen die positiven Aspekte aufgrund eines gesunden Lebensstils mit viel Sport und ausgewogener Ernährung, oder leidet der Körper an der teilweise tagelangen Extrembelastung doch mehr als gedacht? Im zweiten Teil unseres Gesprächs mit Mag. Dr. Rainer Hochgatterer geht es um ganz konkrete Themen, die für jeden Einsteiger ins Ultracycling interessant sind: Wie kann man die klassischen körperlichen Probleme wie ein offenes Gesäß, eingeschlafene Hände oder Zehen, Knieschmerzen, Wassereinlagerungen, Übelkeit und Müdigkeit vermeiden? Und woran erkennt man den Unterschied zwischen oberflächlichen Schmerzen und ernsthaften medizinischen Problemen? Abgerundet wird diese Episode mit Trainingstipps und Ratschlägen für alle, die schnell und weit Rad fahren wollen! Mehr Infos zu Dr. Hochgatterer findet ihr unter: www.movio.at +++++

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  • Monday · 1 hr 11 min

    Sitzfleisch mit Sportmediziner Dr. Rainer Hochgatterer

    REUPLOAD Heute gibt es zusätzlichen Content! Diese Episode wurde bereits am 24.02.2022 veröffentlicht. Jeden zweiten Montag wird eine zeitlose und ausgewählte Episode noch einmal veröffentlicht. Du hast diese Episode schon gehört und keine Lust drauf? Dann ist es natürlich okay, wenn du sie ignorierst und dich auf die neue Episode am Donnerstag um 15:30 freust! # In dieser Episode unterhalten sich Straps und Flo mit Mag. Dr. Rainer Hochgatterer, der in seinem Fachgebiet als Orthopäde und Sportmediziner über einen riesigen Erfahrungsschatz in der Betreuung von Ausdauer-Athleten verfügt. Bevor Rainer als Trainer und Teamchef von Christoph Strasser aktiv wurde, war er bereits mit Wolfgang Fasching und Gerhard Gulewicz beim Race Across America. Zwischen 2011 und 2014 war er mit Straps vier Mal beim RAAM und führte seinen Schützling zu drei Siegen und den beiden Rekorden, in denen die Siegerzeit unter 8 Tage betrug. Heute arbeitet Rainer in Linz, leitet eine Ordination, ist Teamdoc beim Fussballklub LASK und steht dem Team Strasser noch als „Präsident“ zur Verfügung. Nein, das mit dem Präsidenten ist natürlich nicht ernst gemeint, aber man kann die Namen Hochgatterer, Strasser und Co unmöglich ohne eine Pointe aussprechen. Rainer war aber nicht nur Teamarzt und Crewchief, sondern hat mit seinem Humor immer zur guten Stimmung im Team beigetragen, und Christoph auch mental geholfen, seinen Fokus im Rennen zu behalten. Die heutige Episode gibt faszinierende und lustige Einblicke in das RAAM und in die persönlichen Geschichten der drei von Rainer betreuten Athleten. Außerdem erfahren wir, wie sich das RAAM im Laufe der Jahre verändert hat, und was innerhalb eines Teams und im Kopf des Athleten abgeht. +++++

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  • August 20 · 1 hr 23 min

    #312 - RAAM Absage! Ist das wirklich nur eine Pause, und wie kann es weitergehen?

    In dieser Episode von Sitzfleisch schlägt eine Nachricht ein wie eine Bombe: Das Race Across America pausiert 2027. Für Straps und Flo ist das weit mehr als die Absage eines Radrennens. Es ist die vorläufige Unterbrechung eines Mythos, der den Ultracycling-Sport über Jahrzehnte geprägt hat. Gemeinsam gehen sie den möglichen Ursachen auf den Grund, analysieren den dramatischen Rückgang der Teilnehmerzahlen, sprechen über fehlende Innovationen, finanzielle Herausforderungen und die Frage, ob das RAAM mit der Zeit gegangen ist oder in ihr stehen geblieben ist. Dabei kommen auch Stimmen aus der Szene zu Wort, darunter Kurt Matzler, Wolfgang Fasching und Philipp Kaider, die ihre persönliche Verbindung zum legendärsten Radrennen der Welt schildern. Zwischen Wehmut, Insidergeschichten und kritischer Analyse blicken Straps und Flo auf die Vergangenheit, diskutieren mögliche Zukunftsszenarien und fragen sich, ob und wie das Race Across America eines Tages stärker zurückkehren kann. Eine bewegende Folge über Veränderung, Tradition und die besondere Faszination eines Rennens, das Generationen von Ultra-Radsportlern geprägt hat. Startplätze für den Kitzbüheler Radmarathon: der KRM mit dem legendären Zieleinlauf am Kitzbüheler Horn geht am 6. September über die Bühne! In diesem Jahr kann ich selbst zwar nicht dabei sein, aber gemeinsam mit Wiesbauer darf ich 2 Startplätze verlosen: Schickt uns ein Mail an sitzfleisch ( at ) christophstrasser.at und schreibt, mit wem ihr gerne starten möchtet! Die Auflösung gibt es am 23.8. - bis dahin läuft die Aktion! +++

  • August 16 · 31 min

    #311 RAA - Daily Special #5 zur Ultracycling WM 2026

    Im täglichen Update zum Race Around Austria blicken dieses Mal nicht Flo und Straps, sondern Kougi und Straps auf das aktive Renngeschehen, teilen ihre eigenen Erfahrungen – Christoph Strasser als vierfacher Solo-Sieger auf der Extreme-Distanz, Flo Kraschitzer als langjähriger Betreuer – und geben Einblicke in die Strecke und die Herausforderungen des längsten und härtesten Ultraradrennens Europas. Sprachnachrichten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer lockern die täglichen Sitzfleisch Specials zusätzlich auf. Zum Live-Tracking: https://race.perfect-tracking.com/race/raa2026/live +++

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  • August 15 · 1 hr 4 min

    #310 RAA - Daily Special #4 zur Ultracycling WM 2026

    Im täglichen Update zum Race Around Austria blicken dieses Mal nicht Flo und Straps, sondern Kougi und Straps auf das aktive Renngeschehen, teilen ihre eigenen Erfahrungen – Christoph Strasser als vierfacher Solo-Sieger auf der Extreme-Distanz, Flo Kraschitzer als langjähriger Betreuer – und geben Einblicke in die Strecke und die Herausforderungen des längsten und härtesten Ultraradrennens Europas. Sprachnachrichten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer lockern die täglichen Sitzfleisch Specials zusätzlich auf. Zum Live-Tracking: https://race.perfect-tracking.com/race/raa2026/live +++

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  • August 14 · 42 min

    #309 RAA - Daily Special #3 zur Ultracycling WM 2026

    Im täglichen Update zum Race Around Austria blicken Flo und Straps auf das aktive Renngeschehen, teilen ihre eigenen Erfahrungen – Christoph Strasser als vierfacher Solo-Sieger auf der Extreme-Distanz, Flo Kraschitzer als langjähriger Betreuer – und geben Einblicke in die Strecke und die Herausforderungen des längsten und härtesten Ultraradrennens Europas. Sprachnachrichten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer lockern die täglichen Sitzfleisch Specials zusätzlich auf. +++ Zum Live-Tracking: https://race.perfect-tracking.com/race/raa2026/live

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  • August 13 · 51 min

    #308 RAA - Daily Special #2 zur Ultracycling WM 2026

    Im täglichen Update zum Race Around Austria blicken Flo und Straps auf das aktive Renngeschehen, teilen ihre eigenen Erfahrungen – Christoph Strasser als vierfacher Solo-Sieger auf der Extreme-Distanz, Flo Kraschitzer als langjähriger Betreuer – und geben Einblicke in die Strecke und die Herausforderungen des längsten und härtesten Ultraradrennens Europas. Sprachnachrichten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer lockern die täglichen Sitzfleisch Specials zusätzlich auf. +++ Zum Live-Tracking: https://race.perfect-tracking.com/race/raa2026/live

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  • August 12 · 55 min

    #307 RAA - Daily Special zur Ultracycling WM 2026

    Im täglichen Update zum Race Around Austria blicken Flo und Straps auf das aktive Renngeschehen, teilen ihre eigenen Erfahrungen – Christoph Strasser als vierfacher Solo-Sieger auf der Extreme-Distanz, Flo Kraschitzer als langjähriger Betreuer – und geben Einblicke in die Strecke und die Herausforderungen des längsten und härtesten Ultraradrennens Europas. Sprachnachrichten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer lockern die täglichen Sitzfleisch Specials zusätzlich auf. +++

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  • August 10 · 1 hr 9 min

    #306 Christoph Strasser beim Transcontinental Race 2026 (Teil 3)

    Nach dem Intro-Fail-Witz und einer herzlichen Gratulation an Franz-Josef Lässer zum frisch geknackten österreichischen Stundenweltrekord (52,054 Kilometer in Grenchen – damit zwölf Jahre nach Matthias Brändles Elite-Rekord von 51,852 km auch ein neuer Para-Weltrekord der Klasse C5) startet die Folge mit einem Feedback der besonderen Art: Falk Döring, der als einziger Teilnehmer die Fähre von Stockholm gewählt hat, hat aus Griechenland heraus – noch mitten im Rennen – auf die letzte Episode reagiert. Seine Route war sogar 50 bis 100 Kilometer kürzer, die 18 Stunden Fährfahrt nutzte er zur Regeneration, und er ist nach knapp 16,5 Tagen im Ziel angekommen. Zurück im Rennen führt der Weg auf die Fähre nach Swinemünde, wo Straps sich eine Kabine mit Max Agut teilt. Auf einer Fähre, die laut Website eigentlich keine Räder mitnehmen dürfte, sind es vor Ort dann ein paar Euro Aufpreis und eine großartig kooperative Schiffscrew. Der Schlaf ist trotzdem mager, Husten und Kratzen im Hals machen sich bemerkbar. Rückblickend die Vermutung: möglicherweise hat sich Max hier angesteckt, der wenige Tage später ebenfalls aussteigen musste. In Polen dann der Zusammenbruch in Zeitlupe. Regen beim Verlassen des Schiffs, Schüttelfrost, keine Kraft am Pedal, vier vergebene Hotelversuche am Vormittag. Straps kämpft sich durch, verabschiedet sich innerlich vom Rennmodus, versucht bewusst nicht mehr auf den Tracker zu schauen. Als er endlich ein Zimmer findet, misst er in der Apotheke Fieber. Dazu Atemprobleme, die selbst bei 200 Watt kein tiefes Einatmen mehr zulassen, dazu Durchfall. Der Anruf bei einem Arzt mit Race-Across-America-Erfahrung bringt Klarheit. Der Spray, der bei Belastungsasthma helfen würde, steht auf der Dopingliste – für Flo ohnehin ein Ausschlusskriterium, für Straps in dem Moment ohne Rezept auch nicht erhältlich. Die Entscheidung zum Aussteigen fällt überraschend leicht, weil die Alternative – hohes Fieber im Straßengraben oder Lungenentzündung im Krankenhaus in Serbien – keine ist. Bei rund 1.900 absolvierten Kilometern und 3.000 offenen ist das nicht der Punkt, an dem sich noch etwas retten lässt. Die Rückreise mit polnischen und tschechischen Zügen: pünktlich, Radtransport unkompliziert, in Radlklamotten und Radschuhen bis Graz, weil ein spontaner Einkaufs-Stopp mit Rad in der Hand am belebten Bahnhof in Poznań nicht drin war. Zwischendurch die Reflexion: nach fünf TCR-Teilnahmen mit zwei Siegen, Platz 2, Platz 5 und jetzt DNF ist das eigentliche Erfahrungspaket komplett. Und der wichtige Grundsatz, der sich durch die ganze Folge zieht: Menschen können Unglaubliches leisten, aber nur so lange sie gesund sind. Mentale Stärke braucht ein körperliches Fundament. Der letzte Teil der Folge gehört den kuriosen Geschichten aus dem Rennen: Robert Müllers deformierte Leichtbau-Kassette aus China, die er in der Slowakei gegen eine Shimano 105 tauschen muss, dazu ein Hund, der sein Essen aus der Musette stiehlt. Manuel Feldbaumer verliert 15 Stunden durch ein blockierendes Vorderrad wegen Dynamodefekts, finisht trotzdem als 35. Ein Teilnehmer will am Checkpoint 2 den Stempel, obwohl er Checkpoint 1 einfach ausgelassen hat. Andreas Herig verliert in Kroatien seinen Reisepass, fährt fünf Tage Umweg nach Zagreb, holt einen neuen aus der Botschaft und fährt weiter – und finisht. Zum Abschluss zwei Sprachnachrichten: Sebi, der letztes Jahr Flo am Zielparcours überholte, hat dieses Jahr entspannt geplant und finisht auf Platz 29, für ihn vorerst das letzte TCR. Und Susi, die im Frühling schon zu Gast im Podcast war, hat ebenfalls aussteigen müssen – blickt aber positiv und ohne Bitterkeit zurück. Genau die Haltung, die auch Straps für sich gefunden hat. Nächste Woche geht es weiter mit dem Race Around Austria als tägliches Special. +++ Hier gehts zum Feedback von Falk Döring: https://www.instagram.com/p/DbpE3ZvnBPD/?igsh=MW5kNDB6ZXFmam52ag==

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  • August 6 · 1 hr 9 min

    #305 Christoph Strasser beim Transcontinental Race 2026 (Teil 2)

    Straps ist wieder voll im Training – 41 Grad, 9 von 10 auf der Anstrengungsskala und die Erkenntnis, dass sich die Zustände auf der TCR-Strecke in Griechenland gerade ähnlich anfühlen. Aber es geht gleich zurück ins Rennen, dort, wo die erste kalte norwegische Nacht auf 0 Grad zurollt. Der Auftakt zeigt sofort die Klassiker eines Ultras: bei diesen Temperaturen bekommt man kaum Flüssigkeit hinunter, weshalb die vorbereitete Gel-Flasche die Kalorienstrategie rettet. Nach einer Begegnung mit Robert Müller lüftet dieser das Geheimnis seines "Couscous-Kochers" – einer Plastikbox, in der über Stunden mittels Sonnenwärme fertiges Essen entsteht. Straps und Flo notieren dazu fünf beobachtete Trends im Rennen: weniger Flaschen und mehr Trinkblasen mit "Kängurubeutel", der Vormarsch der Race-Suits, Full-Frame-Bags, das einfache Kettenblatt und der schmale Grat zwischen Aerooptimierung und Alltagstauglichkeit auf dem WC. Auf dem Weg zum Parcours 1A entscheidet Straps sich stolz gegen die Asphaltumfahrung – die norwegischen Schotterstraßen erweisen sich einmal mehr als besser als so mancher südosteuropäischer Asphalt, und die 35er Mondos in Tubeless schenken erstmals das Gefühl, auf Gravel wirklich Gas geben zu dürfen. Zwischendurch die norwegische Trinkwasser-Lektion: an einem Rastplatz weist eine grillende Familie freundlich auf den See als Trinkwasserquelle hin, Straps füllt am Ufer die Flaschen samt Peeroton-Pulver auf. Der Aurlandsfjord wird zum landschaftlichen Höhepunkt der Etappe, gefolgt vom Anstieg zur Hallingskeit-Selbstversorgerhütte, die Straps rechtzeitig gebucht hat. Der Checkpoint 1 nach 700 km zeigt die Zwischenstände: Robin nach 23,5 Stunden voran, dahinter Max Agut, Nicolas Chatelet, Jocelyn Roth, Straps auf Platz fünf – 2:15h Rückstand bei 244 Watt Durchschnitt und 8.500 Höhenmetern. Der Schlaf in der Hütte ist mit dreieinhalb Stunden zerstückelten Powernaps allerdings mager – rückblickend vielleicht schon die ersten leisen Signale des Körpers. Dann verlässt das Rennen Norwegen und trifft in Schweden auf eine ganz andere Realität: Ikea, McDrive, Verkehr, Gegenwind. Die Fährplanung wird zum strategischen Schwerpunkt der Folge – drei mögliche Häfen (Malmö, Trelleborg, Ystad), drei GPX-Tracks, ein Rennen gegen die Uhr. Robert Müller entscheidet sich früh und sicher für Ystad, weil laut Website in Trelleborg keine Räder mitgenommen werden. Straps setzt genau darauf, dass die Website nicht die ganze Wahrheit erzählt, und pokert auf Trelleborg. Auf den letzten Kilometern erwischt ihn ein Unwetter mit Gewitter, dazu ein Tubeless-Defekt, den die Milch im Regen nur widerwillig dichtet. Trotzdem: Fähre erreicht. Zwischendurch noch eine Anekdote über eine Booking-Buchung in Schweden, die ins Leere geht (Apartment längst geschlossen, Geld weg), und eine kleine Diskussion über Strava während des Rennens – Straps skeptisch, Flo überzeugt vom Engagement-Vorteil. Die nächste Folge folgt in wenigen Tagen. ++++

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  • August 3 · 1 hr 11 min

    #304 Christoph Strasser beim Transcontinental Race 2026 (Teil 1)

    Nach Flos erster Solo-Episode ist Straps wieder an Bord: Lungenfacharzt-Termin erledigt, Funktionstest und Röntgen perfekt, Trainingsräder rollen wieder. Vorweg die Gratulation: Robin Gemperle liefert einen dominanten Start-Ziel-Sieg mit einem Setup, das Straps' Verwunderung auslöst – keine Trinkflaschen am Rad, sondern Trinkblasen unter dem Trikot und ein Kängurubeutel am Bauch. Bei den Damen entscheidet Sarah Bosslet ein kopf-an-kopf-Rennen für sich. Beide Leistungen: absolute Klasse. Von dort springen wir in den chronologischen Rennbericht: Straps verliert bei der Anreise in Oslo fast sein Rad, verpasst deshalb den Flug nach Trondheim und wird nachts vor der Airbnb-Adresse von einem alten TCR-Bekannten aus Dubai gerettet. Das war ungemütlich, aber nicht so schlimm wie bei Jürgen und dem Feedback der Woche: Er wollte beim Bright Midnight sein erstes Ultra fahren – Norwegian Airlines nahm das Rad aber nicht mit, DNS am Flughafen. Absoluter Horror. Die Routenplanung wird ausführlich seziert: die banned roads rund um Checkpoint 2 im slowakischen Naturschutzgebiet, die Fährenlogistik von Schweden nach Polen mit gleich drei möglichen Zielhäfen und die entscheidende Grenze zwischen Albanien und Griechenland – geschlossen von 21 bis 7 Uhr, was am Ende sogar den Sieg mitentscheidet. In Trondheim beeindruckt die Stimmung, das Wasser überall, Zimtschnecken zum Verlieben und ein Olympia-Stützpunkt mit Schneehaufen unter Sägespänen fürs kommende Wintersporttraining. Beim Bike-Check trifft Straps auf Robert Müller, den „Aerobert", der sein bisheriges Wasserkanister-Setup mit einer PVC-Halbkugel als Aeroverkleidung auf ein neues Level hebt – online bestellt, mit Kabelbindern auf einem selbst zurechtgesägten Carbonrahmen-Stück montiert. Zum Abschluss die Zahlen aus dem Startparcours: 195 Kilometer, 1.700 Höhenmeter, 6:26 Stunden, 272 Watt Durchschnitt – und trotzdem 20 Minuten Rückstand auf Robin. Ein deutliches Zeichen, was in dieser Ausgabe an der Spitze los war. Nicolas Chatelet, der Vorjahresführende, fährt bei identischen Werten wie 2025 – und liegt trotzdem hinter Robin. Die nächsten Wochen kommen zwei Episoden pro Woche. Danach wartet eine Überraschung. +++++

  • July 30 · 1 hr 24 min

    #303 - Vom Drei-Gang-Rad zum Bright Midnight mit Lilli Scheuermann

    Flo sitzt zum ersten Mal seit über sechs Jahren ohne Straps am Mikro – und holt sich dafür eine Gesprächspartnerin, deren Geschichte erst vor fünf Jahren beginnt. 2021 kauft Lilli Scheuermann ihr erstes Gravelbike, vorher war sie mit einer Klapperkiste mit drei Gängen zum Bäcker gefahren. Über YouTube-Dokus stolpert sie ins Bikepacking, 2023 folgt die erste Solotour: 430 Kilometer in vier Tagen. Beim Salt and Lake in Österreich regnet es zwei Tage durch, drei Grad am Berg, keine Handschuhe, keine gescheite Regenjacke. Sie leidet, sie finished, sie ist angefixt. Dann entdeckt sie das Bright Midnight. Zehn Monate Vorbereitung, den ganzen Winter durchgefahren, jedes Teil getestet, das Zelt raus, der Schlafsack rein. In Norwegen kommt trotzdem alles: Kälte am ersten Tag, zwei Stürze aufs Knie, eine Nacht auf dem Boden eines Campingplatz-Duschraums, Unterleibschmerzen am Anstieg zum Checkpoint, ein Kilometer Sumpf in einer halben Stunde, Kotbeutel über den nassen Socken, ein fast gerissener Schaltzug und vier bis fünf Stunden Reparatur mit Isotape am Straßenrand. Und dann der Gegner, mit dem sie nicht gerechnet hatte – nicht die Beine, sondern der Kopf. Am 17-Kilometer-Anstieg macht er zu. Oben am Sognefjell, halb zehn abends, 90 Kilometer auf dem Tacho, fällt die Entscheidung zu scratchen. Ein Gespräch über Zweifel, die schon lange da sind, über die Frage, warum man sich das antut, wenn Profis rausfliegen, und darüber, wie der Videoschnitt zur Therapie wurde. Am Ende blickt Lilli schon nach vorne: Mitte September, Borderline 700, erstmals mit dem Rennrad, 40 Kilometer Kopfsteinpflaster inklusive. Lillis Video zum Bright Midnight ist absolut sehenswert – die Landschaft dort ist besser transportiert als in jeder Erzählung. Das sehenswerte YouTube-Video von Lilli: https://youtu.be/CSrrX0zDPTY?si=4HCQEFtVmkJd5FoW +++++

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  • July 23 · 1 hr 17 min

    #302 - Bright Midnight (2/2): Der Sturz, die Mitternachtssonne und das wichtigste Finish

    Vier Tage. 1.100 Kilometer. Mehr als 20.000 Höhenmeter. Und ein Rennen, das von der ersten Minute an alles fordert. Im zweiten Teil der Bright Midnight-Story nimmt Florian Kraschitzer uns mit auf die entscheidenden Tage seines Rennens durch Norwegen. Zwischen Regen, Kälte und der Mitternachtssonne wird schnell klar: Dieses Rennen gewinnt man nicht mit Bestzeiten, sondern mit Geduld, klugen Entscheidungen und der Fähigkeit, Rückschläge anzunehmen. Nach den Problemen zu Beginn beruhigt sich der Magen, die Beine finden ihren Rhythmus – doch Norwegen bleibt unberechenbar. Wetterwechsel im Minutentakt, endlose Schotterstraßen, spektakuläre Fjorde und die besondere Magie einer Nacht, die niemals wirklich dunkel wird, prägen das Rennen. Doch mit jedem Kilometer entstehen neue Herausforderungen: Atemprobleme zwingen Flo immer wieder vom Rad, Schlaf wird zur strategischen Entscheidung und ein Hotelzimmer mit warmer Dusche und heißem Essen wird zum vielleicht wichtigsten Wendepunkt des gesamten Rennens. Als der Körper langsam wieder mitspielt, schlägt das Rennen erneut zurück. Ein Sturz in einer nächtlichen Abfahrt stellt plötzlich die Frage, ob das Ziel überhaupt noch erreichbar ist. Warum Flo sich trotz Verletzungen bewusst fürs Weiterfahren entscheidet und weshalb dieses Finish heute zu seinen wichtigsten überhaupt zählt, erzählt er in dieser Episode. +++++

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  • July 20 · 1 hr 13 min

    Die 95 Regeln der Radsportjünger: Flo und Straps über die Velominati

    REUPLOAD Heute gibt es zusätzlichen Content! Diese Episode wurde bereits am 29.11.2024 veröffentlicht. Jeden zweiten Montag wird eine zeitlose und ausgewählte Episode noch einmal veröffentlicht. Du hast diese Episode schon gehört und keine Lust drauf? Dann ist es natürlich okay, wenn du sie ignorierst und dich auf die neue Episode am Donnerstag um 15:30 freust! Wer kennt sie nicht, oder hat schon mal davon gehört? Die berühmten 95 Regeln des Rennradfahrens sind Kult! Flo und Straps nehmen sie unter die Lupe, diskutieren, interpretieren und hinterfragen sie, oder können sie mit eigenen Anekdoten bestätigen. In der heutigen Episode darf man aber nicht alles ganz ernst nehmen, was besprochen wird, denn es geht um die Velominati, und deren bedingungslose Liebe für das schnelle Radfahren – nicht einfach nur als Freizeitvergnügen oder als Art der Fortbewegung, sondern als Ausdruck einer eigenen Lebensart. Sie haben sich formiert, um das kulturelle Erbe des Straßenradsports zu feiern und zu wahren, samt dem steten Streben nach sportlicher Höchstleistung im Sattel und absoluter Eleganz im Auftreten. Markenzeichen und Erfolgsgeheimnis der Velominati ist eine unvergleichlich trockene Mischung aus echter Passion für den Radsport, enormem Fachwissen, großer Klappe und viel Sinn für Humor. Wie eine Art Fight Club auf zwei schmalen Reifen treten sie an, um ihre Leser in die Etikette und geheimen Rituale des Radsports einzuweihen und die frohe Botschaft zu verkünden, was guten Stil beim Rennradfahren ausmacht. Nicht nur unser Sitzfleisch Team sondern auch die Medien sind von den „keepers of the cog“ begeistert: „Der Humor der Verfasser ist so staubtrocken wie der Mont Ventoux jenseits der Baumgrenze, ihre Großmäuligkeit manchmal so dreist wie Mark Cavendish im Sprint.“ Das deutschsprachige Buch der Velominati, neue Sitzfleisch Beanies und #weitradlfoan Langarmshirts findet ihr unter www.ultracyclingshop.com Link: die 95 Regeln – Velominati, keepers of the cog: www.velominati.com +++++

  • July 16 · 1 hr 24 min

    #301 - Bright Midnight (1/2): Wenn die Schaltung am Start streikt und Alufolie zum Retter wird

    Diese Folge steht im Zeichen zweier großer Rennen. Straps sitzt im Grazer Studio, Flo schaltet aus Norwegen zu, wo hinter ihm ein See, ein Bergpanorama und ein ganzer Moskitoschwarm auf ihn warten. Er hat gerade das Bright Midnight gefinisht, ein 1.100-Kilometer-Ultra durch die norwegischen Fjälls, und nimmt uns in diesem ersten von zwei Teilen mit auf die erste Rennhälfte. Straps wiederum steht kurz vor dem Absprung: Wenn diese Episode erscheint, ist er schon auf dem Weg zum Transcontinental Race. Deshalb beginnt die Folge mit einer TCR-Vorschau. Straps wagt sich erstmals mit Tubeless-Reifen an ein großes Rennen, eine Umstellung, vor der er lange Respekt hatte. Ausgerechnet beim Fotoshooting steckt plötzlich eine vier Zentimeter lange Schraube senkrecht im Reifen, und die Dichtmilch hält dicht. Eine unfreiwillige Generalprobe, die ihn im letzten Moment bestärkt. Dazu blicken die beiden auf ein brutal stark besetztes Starterfeld mit Robin Gemperle als großem Favoriten und Jana Kesenheimer als bekanntestem Namen im Frauenfeld, und Straps legt ein Tool ans Herz: routevalidator.com, das ein Fan namens Vincent aus purer Begeisterung programmiert hat, um Routen gegen die Banned Roads zu prüfen. Dann übernimmt Flo, und seine Bright-Midnight-Vorgeschichte ist eine einzige Pannenserie. Erst kommt die falsche Schuhschachtel mit dem falschen Modell, dann klappt am Wohnmobil der Radträger auf der Fahrt zum Supermarkt herunter, und Lenker samt teurem elektronischem Schalthebel schleifen kilometerweit über den Asphalt. Straps kontert mit seiner eigenen Horrorgeschichte vom Rad, das einst senkrecht schwebend vom Radträger hing. Trotz allem bleibt Flos Rad der Hingucker der Veranstaltung, so sehr, dass Straps kurzerhand die neue Kategorie "Rad des Monats" ausruft. Der eigentliche Wahnsinn beginnt aber am Renntag. Nach einer durchfallgeplagten Nacht, einem im Halbschlaf durchgeführten Firmware-Update und einem umgekippten Rad steht Flo am Start, tritt in den ersten Anstieg und die komplett elektronische Schaltung ist tot. Kein Licht, keine Reaktion, das ganze Feld rollt vorbei. Er dreht um, schiebt zurück zum Basecamp, und ausgerechnet Rennorganisator Justinas Leveika höchstpersönlich fixt das Problem mit einer Kugel Alufolie zwischen den Kontakten. Ein Provisorium, das tatsächlich das ganze Rennen hält. Die Szene löst eine kluge Debatte darüber aus, wo beim Unsupported-Racing eigentlich die Grenze verläuft und warum Flo die klar formulierten Regeln des TCR am Ende doch zu schätzen weiß. Von da an geht es ums nackte Durchbeißen: Magenkrämpfe, eine volle Blase, stundenlang nichts essen können, bis nach sechs Stunden ein Hotelrestaurant die Wende bringt. Flo erzählt vom ungewohnten Erlebnis, plötzlich unter ganz anderen Leuten zu fahren, die mit Brotmesser und Speck am Aussichtspunkt picknicken, von den fast schon magischen norwegischen 24-Stunden-Supermärkten, in denen man allein wie ein Kind durch die hell beleuchteten Gänge streift, und von seiner obersten Regel bei einstelligen Temperaturen: bloß nicht nass werden, koste es noch so viele Regenjacken-Stopps. Am Checkpoint 1, wo halb Norwegen das WM-Spiel gegen Brasilien verfolgt, endet dieser erste Teil. Wie es weitergeht, hört ihr in einer Woche in Teil 2, während Straps längst selbst beim Transcontinental unterwegs ist. GPS-Tracking TCRNo12: https://www2.followmychallenge.com/live/tcrno12/ Banned roads: https://www.google.com/maps/d/u/0/viewer?mid=1kGsSeXJEoxSe1-JXMqRrHSqgPkXlWc0I&ll=48.30221875576889%2C12.032001315884646&z=4 Routevalidator: https://routevalidator.com/ Brightmidnight Replay: https://www.followmychallenge.com/live/bright-midnight-2026 +++++

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  • July 9 · 1 hr 38 min

    #300 Auf den Hund gekommen - Hannes Pöhl über Hundebegegnungen beim Radfahren

    Für viele Ultra-Radfahrer gehören Hundebegegnungen zu den prägendsten – und manchmal beängstigendsten – Erfahrungen auf langen Rennabenteuern. Gemeinsam mit Hannes Pöhl tauchen Straps und Flo deshalb tief in die Welt der Hunde ein. Hannes ist nicht nur mehrfacher Finisher des Race Around Austria und erfahrener Ultraradfahrer, sondern hat über viele Jahre sogenannte Problemhunde aus Südosteuropa aufgenommen, resozialisiert und ihnen ein neues Zuhause gegeben. Im Gespräch erzählt er von Tierschutzprojekten in Bosnien, Rumänien und Kroatien, von Straßenhunden, Tötungsstationen und den oft schwierigen Lebensrealitäten hinter dem Thema. Vor allem aber erklärt er, wie Hunde denken, warum sie Radfahrer verfolgen, was in ihrem Kopf passiert, wenn plötzlich jemand durch ihr Revier fährt – und wie man in kritischen Situationen richtig reagiert. Straps berichtet von eigenen Begegnungen mit Hütehunden in Rumänien und der Türkei, Flo spricht offen über seine Angst vor Hunden, und gemeinsam versuchen sie zu verstehen, wie man gefährliche Situationen entschärfen kann. Warum Wegfahren oft die schlechteste Idee ist, weshalb Ruhe und Geduld so wichtig sind und was Hunde tatsächlich von uns wollen, wird dabei ebenso diskutiert wie die größten Irrtümer rund um Bellen, Schwanzwedeln und vermeintlich aggressives Verhalten. Zum Abschluss gibt es noch einen kurzen Abstecher in Hannes’ eigene Radsportgeschichte – von Alpaka-Socken über Race Around Austria bis zum Abschied von den ganz langen Rennen. Eine Folge über Hunde, die weit mehr erzählt als nur, wie man sicher an ihnen vorbeikommt. +++++

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  • July 6 · 1 hr

    Unsere Anfänge im Ultracycling

    REUPLOAD Heute gibt es zusätzlichen Content! Diese Episode wurde bereits am 25.10.2024 veröffentlicht. Jeden zweiten Montag wird eine zeitlose und ausgewählte Episode noch einmal veröffentlicht. Du hast diese Episode schon gehört und keine Lust drauf? Dann ist es natürlich okay, wenn du sie ignorierst und dich auf die neue Episode am Donnerstag um 15:30 freust! Unsere Anfänge im Ultracycling Straps und Flo blicken in der neuen Folge von Sitzfleisch auf ihre ersten 24-Stunden-Rennen und Radmarathons zurück – und wie alles angefangen hat. Sie erzählen von den Hürden, die sie am Anfang meistern mussten, was sie angetrieben hat und wie sie sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt haben. Natürlich dürfen Anekdoten aus den ersten Rennen nicht fehlen! Von abenteuerlichen Trainingsmethoden bis hin zu den Veränderungen in Sachen Radtechnik wird alles besprochen. Wattmesser, der Einstieg in den Sport und die gute alte Zeit des Radfahrens kommen dabei auch nicht zu kurz. Am Ende bleibt klar: Egal welches Setup – der Spaß am Radfahren steht immer im Vordergrund! Nachtrag: Diese Episode lässt auch das Bikeboard wieder aufleben: https://bikeboard.at/forum/topic/248206-podcast-sitzfleisch/#comment-3085758 +++++

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  • July 2 · 1 hr 25 min

    #299 Ausblick auf Bright Midnight und TCR mit Peter Kronberger

    Als Peter Kronberger vor sieben Jahren eigentlich nur für ein Jahr nach Norwegen übersiedelte, ahnte er wohl nicht, dass daraus ein neues Zuhause werden würde. Zwischen den Fjorden rund um Stavanger fand er nicht nur einen Lebensmittelpunkt, sondern auch die perfekten Bedingungen, um sich Schritt für Schritt zu einem der stärksten österreichischen Ultra Radsportler zu entwickeln. Im Gespräch mit Straps und Flo erzählt Peter von seinen Anfängen auf den Trails rund um den Grünberg, von den ersten Triathlon-Jahren und den frühen Abenteuern beim Race Around Austria. Der große Durchbruch kam schließlich beim Transcontinental Race 2024. Mit viel Vorbereitung, aber ohne große Rennerfahrung auf internationaler Bühne, mischte er von Beginn an vorne mit. Doch das TCR zeigte auch seine gnadenlose Seite: Auf einer berüchtigten Gravel-Passage in Albanien zerstörten mehrere Defekte sämtliche Pläne. Mit leerem Ersatzteillager, improvisierten Reparaturen und einer gehörigen Portion Frust kämpfte sich Peter trotzdem weiter durchs Rennen. Dass er nicht nur stark fahren, sondern auch strategisch denken kann, bewies er wenig später beim Race Across East Germany. Dort gewann er mit akribischer Vorbereitung, perfekter Materialplanung und einer beeindruckenden Effizienz, die selbst Veranstalter und Konkurrenten staunen ließ. Natürlich geht es auch um Norwegen: um endlose Sommertage, dunkle Winter, raues Wetter, hervorragenden Gravel und die Besonderheiten, die Teilnehmende beim diesjährigen Transcontinental Race erwarten. Dabei gibt Peter spannende Einblicke in sein neues „Heimatland“ und verrät, warum man dort lieber ein paar Gramm mehr an warmer Kleidung einpacken sollte. Und wie motiviert er für seine zweite Teilnahme am TCR ist. Peter Kronberger auf Instagram: https://www.instagram.com/peter_kronberger/ +++++

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  • June 26 · 1 hr 24 min

    #298 - RAAM 2026 Spezial: Philipp Kaider und die 8er Teams

    Das RAAM ist zurück – und mit ihm die österreichische Vormachtstellung. Diesmal melden sich Straps und Flo ganz frisch direkt nach dem Zieleinlauf, live aufgenommen, kaum dass Philipp Keider in Atlantic City angekommen ist. Philipp gewinnt das Race Across America 2026 zum zweiten Mal in Folge, in 8 Tagen, 18 Stunden und 58 Minuten, und damit deutlich schneller als im Vorjahr. In dieser Folge erzählen die beiden von den schönsten und wildesten Geschichten des heurigen Rennens, von 5.000 Kilometern nonstop quer durch die USA, von der Wüstenhitze über den 3.300 Meter hohen Wolf Creek Pass bis in die steilen Appalachen. Vor allem aber davon, warum sich ein scheinbar klarer Vorsprung im Sattel niemals locker anfühlt – auch nicht mit 20 Stunden Polster. Straps und Flo, die das Rennen selbst gefahren sind bzw. jahrelang im Betreuerteam erlebt haben, kennen das Gefühl, dass das Fertigfahren bis zwei Kilometer vor der Ziellinie zach bleibt. Ein großes Thema ist Philipp Kaiders mentale Entwicklung: vom selbst gemachten Druck, an dem er früher oft gescheitert ist, hin zum befreiten Drauflosfahren. Ausgerechnet als er den Vorsprung auf seine Vorjahreszeit fast eingebüßt hatte, scheint ihn das Loslassen wieder schneller gemacht zu haben. Dazu gibt es die Sprachnachrichten, die Straps mit Philipp während des Rennens hin und her geschickt hat, inklusive Sattelkondom, Windeleimer-Talk und reichlich Schmäh. Mindestens genauso beeindruckend ist das Comeback von Thomas Mauerhofer. 2018 wurde er beim RAAM von einem Auto erfasst und zog sich schwere Halswirbelverletzungen zu, nur Minuten entschieden über eine mögliche Querschnittslähmung. 2019 brach er nach kurzer Zeit ab, weil das nächtliche Radfahren psychisch noch nicht möglich war. Sieben Jahre später steht er wieder am Start, fährt lange ganz vorne mit und nimmt seine offene Rechnung in Angriff. Für ihn geht es aber nicht um den Sieg, sondern ums Finishen. Dazu gibt es die ganzen Geschichten am Rande: warum Elena Roch heuer nicht starten konnte und schon voll am Comeback arbeitet, ein kleines Solo-Feld von nur 18 Starter:innen, Veteran Valerio Zamboni und die ewige Frage der richtigen Schlafstrategie, ein frühes DNF nach Sturz auf der tückischen Glass-Elevator-Abfahrt, und ein Blick auf die Tour Divide, wo zur gleichen Zeit Streckenrekorde purzeln. Spannend wird es auch bei den Teams: Zwei deutsche 8er-Teams am Start, beide völlig unterschiedlich unterwegs. Die SV Enge-Sande jagt mit perfekter Aero-Position und durchorganisierten fliegenden Nachtwechseln den Streckenrekord, kassiert dafür aber eine umstrittene Stunde Penalty und verpasst die 5-Tage-Marke am Ende hauchdünn. Auf der anderen Seite Team No Limits rund um Joey Kelly, Fritz Meinecke, Rick Zabel, Robert Förstemann und Sebastian Trimborn, die vor allem eine starke Show abliefern. Und mittendrin Carlotta Schumacher mit ihrem Vier-Frauen-Team, das ordentlich Tempo macht und Spenden für misshandelte Frauen und Kinder sammelt. Zum Feedback der Woche passt das perfekt: Auf YouTube surde gefragt, ob das RAAM zu sehr zum Influencer-Hype-Event wird, und Nina hat darauf geantwortet. Straps und Flo nehmen sich beide Sichtweisen ehrlich vor, zwischen dem Aufwand der ernsthaften Solofahrer:innen und der Frage, warum mehr Aufmerksamkeit für den Radsport letztlich etwas Gutes ist. Schaut in die Shownotes, dort sind ein paar Links, um das RAAM weiter mitzuverfolgen – es sind noch einige Fahrer:innen auf der Strecke! +++++ RAAM Live Tracking: https://trackleaders.com/raam26 die Protagonisten auf Instagram: Philipp Kaider: https://www.instagram.com/philipp_kaider_cycling/ Thomas Mauerhofer: https://www.instagram.com/tom.mauerhofer.ultracycling/ Team SV Enge Sande: https://www.instagram.com/sve_ultracycling/ Team Four Women/Carlotta Schumacher: https://www.instagram.com/lottipower/ Team No Limits: https://www.instagram.com/p/DZ_snUTldbO/?img_index=1 +++++

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  • June 22 · 1 hr 17 min

    #History - Das Great American Bike Race 1982 und die frühen RAAM Jahre

    REUPLOAD Heute gibt es zusätzlichen Content! Diese Episode wurde bereits am 12.04.2024 veröffentlicht. Jeden zweiten Montag wird eine zeitlose und ausgewählte Episode noch einmal veröffentlicht. Du hast diese Episode schon gehört und keine Lust drauf? Dann ist es natürlich okay, wenn du sie ignorierst und dich auf die neue Episode am Donnerstag um 15:30 freust! #History - Das Great American Bike Race 1982 und die frühen RAAM Jahre Endlich ist es soweit und wir blicken mit der History-Reihe auf die Ursprünge des Ultracycling, und in dieser Ausgabe speziell auf die Anfänge des RAAM, zurück. Santa Monica Pier, 1982: Vier Männer trafen sich auf ihren Stahlrädern, um einmal quer durch die USA zu radeln. Drei davon hatten schon ihre eigenen Erfahrungen auf der Langstrecke bis hin zu Kontinental-Durchquerungen gemacht, ein anderer war ehemaliger Radprofi, mehrfacher Olympia-Teilnehmer und Ironman-Weltmeister. Doch ein Rennen dieser Dimension gab es noch nicht. Das war die erste Austragung des „Great American Bike Race“, die Strecke führte bis zum 5000 Kilometer entfernten Ziel beim Empire State Building in New York. Es war ein wilder Ritt, keiner der Athleten wusste so wirklich, worauf er sich da einließ - ein Abenteuer konnte beginnen, allerdings eines mit Renncharakter. Im Jahr darauf wurde die Mutter aller Ultracycling Rennen in „Race Across America“ umbenannt, nun standen bereits 12 Namen – darunter die erste weibliche Teilnehmerin – auf der Startliste. In den Folgejahren entwickelte sich das Rennen weiter, es wurde bekannter und zog immer mehr Menschen in seinen Bann. Warum machen wir das überhaupt und widmen uns „alten Geschichten“? Weil wir die Leistungen gar nicht genug würdigen und respektieren können, aber auch um die Entwicklung unseres Lieblingssports besser zu verstehen. Und natürlich auch um von den Pionieren des #weitradlfoan zu lernen. Und: manchmal ist es gut, heutige Leistungen mit damals zu vergleichen. Das relativiert vieles und hält uns am Boden. Man sieht, dass vor über vier Jahrzehnten die Leute schon ähnlich gut waren, natürlich gab es im Bereich der Ausrüstung – Stichwort dünne Reifen, schmale Lenker ohne Aufleger, brutal harte Übersetzung, keine Funkverbindung, kein klimatisiertes Begleitfahrzeug – komplett andere Voraussetzungen. Sind heute alle fitter? Nein. War früher alles besser? Nein. Es war anders. Vergleicht man zum Beispiel die Durchschnittsgeschwindigkeit von Lon Haldeman, dem Sieger von 1983, mit aktuellen Zeiten, wäre er im Jahr 2019 Dritter geworden, und 2023 hätte er bei den Männern sogar gewonnen – ja, das war das grandiose Jahr, in dem die Schweizerin Isabelle Pulver Gesamtsiegerin wurde. Auch die Rekordfahrt von Pete Penseyres aus 1986 wurde erst 28 Jahre später von Christoph Strasser verbessert, und bei den Frauen ist Seana Hogans schnellstes RAAM aus 1995 sogar noch heute unübertroffen. Wir widmen uns aber nicht nur den ersten Jahren des RAAM, sondern portraitieren auch die Persönlichkeiten, die diese Ära prägten, und haben auch einige kuriose Geschichten und absurde Rekorde aus ihren Biografien in der "Hall of Fame der Ultracycling Association" entdeckt. Wir freuen uns über Rückmeldungen und Feedback! Wie hat euch diese History Episode gefallen? Sollten wir solche Themen in Zukunft öfters besprechen? Welche historischen Ereignisse in Bezug auf „weitradlfoan“ interessieren euch? Youtube Video vom GABR 1982: https://www.youtube.com/watch?v=kNrzfZSY8Vs Youtube Video – John Haldeman Interview zur RAAM Entwicklung: https://www.youtube.com/watch?v=4cUbdtsUEfE Youtube Video – Lon and Susan's 1986 Transcontinental Tandem Record: https://www.youtube.com/watch?v=kICztnbd8Pc RAAM Ergebnisse der 80er Jahre: https://www.raceacrossamerica.org/history/rec1982.htm Ultracycling Hall of Fame: https://ultracycling.com/hall-of-fame/ John Howards Speed Rekord: https://www.youtube.com/watch?v=HeYaSvB-pnw +++++

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