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Health & FitnessMental Health

Pottpsycho

Meike

Psychotherapie und Leben

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  • 20 episodes
  • fortnightly
  • Avg 34 min
  • German
  • Monday · 23 min

    #33 Stuhldialog: Ich will zur Party. Meine Angst nicht.

    In dieser Folge erklärt Meike eine wichtige therapeutische Intervention: den Stuhldialog. Meike erklärt, was das ist, wie man ihn selbst anwenden kann und was eigentlich genau Schematherapie von Verhaltenstherapie unterscheiden. 1. GRUNDLAGEN DER SCHEMATHERAPIE Young, J. E., Klosko, J. S., & Weishaar, M. E. (2003). Schema Therapy: A Practitioner's Guide. Guilford Press. https://www.guilford.com/books/Schema-Therapy/Young-Klosko-Weishaar/9781593853723 Grundlagenwerk zu Schemata, Schemamodi und erlebnisorientierten Interventionen. 2. WIRKSAMKEIT VON STUHLARBEIT Pascual-Leone, A., & Baher, T. (2023). Chairwork in individual psychotherapy: Meta-analyses of intervention effects. Psychotherapy, 60(3), 370–382. https://doi.org/10.1037/pst0000490 Metaanalysen zu emotionaler Verarbeitung und Behandlungseffekten der Stuhlarbeit. Die Ergebnisse sprechen für einen zusätzlichen Nutzen bei wiederholtem Einsatz; die Wirksamkeit ist nicht in jedem Vergleich anderen aktiven Interventionen überlegen. Shahar, B., Carlin, E. R., Engle, D. E., Hegde, J., Szepsenwol, O., & Arkowitz, H. (2012). A pilot investigation of emotion-focused two-chair dialogue intervention for self-criticism. Clinical Psychology & Psychotherapy, 19(6), 496–507. https://doi.org/10.1002/cpp.762 Kleine Pilotstudie (neun Teilnehmende) zu Selbstkritik und Selbstmitgefühl. Vorläufige Befunde, kein belastbarer Nachweis einer allgemeinen Wirksamkeit. 3. EINORDNUNG FÜR DIE PODCASTFOLGE Die Stuhlarbeit hat wichtige historische Wurzeln in der Gestalttherapie und wurde unter anderem in der emotionsfokussierten Therapie und der Schematherapie weiterentwickelt. Die oben genannten Studien untersuchen teils andere Therapieansätze als die Schematherapie; ihre Ergebnisse lassen sich daher nicht ohne Weiteres auf jeden schematherapeutischen Stuhldialog übertragen. Warum Stuhldialoge emotional wirken könnten: Statt Gefühle nur zu beschreiben, sprechen Betroffene aus unterschiedlichen emotionalen Positionen heraus; Konflikte werden konkret und unmittelbar erlebbar. Das ist ein plausibler therapeutischer Erklärungsansatz. Stärkere Emotionen allein beweisen aber keinen besseren Therapieerfolg. Bei sozialer Phobie ist die Party-Situation ein anschauliches Fallbeispiel. Die genannten Studien belegen jedoch nicht speziell die Wirksamkeit dieses einzelnen Stuhldialogs bei sozialer Phobie. Hinweis: Die Quellen dienen der wissenschaftlichen Einordnung und ersetzen keine individuelle therapeutische Bewertung.

  • October 5 · 21 min

    #32 Pottpsycho 2.0 - Wie Meike zur Psychologie kam

    In dieser Folge spricht Meike darüber, dass sie als zwölfjähriges Kind unter einer Agoraphobie litt und wie dieses Erlebnis unter anderem dazu geführt hat, dass sie heute als Psychotherapeutin tätig ist. 📚 Vier relevante Forschungsarbeiten zu Agoraphobie: ​ Papola et al. (2022): In einer großen Netzwerk-Metaanalyse wurden 136 randomisierte kontrollierte Studien zu Psychotherapien bei Panikstörung mit oder ohne Agoraphobie untersucht. Die Ergebnisse liefern insbesondere Evidenz für die Wirksamkeit der kognitiven Verhaltenstherapie (KVT). ​ Gloster et al. (2011): Untersuchten in einer randomisierten kontrollierten Studie mit 369 Patient:innen die kognitive Verhaltenstherapie und insbesondere die Rolle therapeutisch begleiteter Expositionsübungen bei Panikstörung mit Agoraphobie. ​ Wechsler, Kümpers & Mühlberger (2019): Verglichen in einer systematischen Übersichtsarbeit und Metaanalyse Virtual-Reality-Exposition mit Exposition in realen Situationen. Für Agoraphobie zeigte sich kein signifikanter Unterschied zwischen beiden Expositionsformen; die diagnosespezifische Datenbasis war allerdings klein. ​ Stech et al. (2020): Untersuchten internetbasierte kognitive Verhaltenstherapie (iCBT). Die Metaanalyse zeigte deutliche positive Effekte auf agoraphobische Symptome gegenüber Kontrollbedingungen und weist auf das Potenzial digitaler Therapieangebote hin. 🔎 Quellen: Papola, D., et al. (2022). Comparative efficacy and acceptability of psychotherapies for panic disorder with or without agoraphobia: Systematic review and network meta-analysis of randomised controlled trials. The British Journal of Psychiatry, 221(3), 507–519. DOI: 10.1192/bjp.2021.148 Gloster, A. T., et al. (2011). Psychological treatment for panic disorder with agoraphobia: A randomized controlled trial to examine the role of therapist-guided exposure in situ in CBT. Journal of Consulting and Clinical Psychology, 79(3), 406–420. DOI: 10.1037/a0023584 Wechsler, T. F., Kümpers, F., & Mühlberger, A. (2019). Inferiority or even superiority of virtual reality exposure therapy in phobias? A systematic review and quantitative meta-analysis. Frontiers in Psychology, 10, 1758. DOI: 10.3389/fpsyg.2019.01758 Stech, E. P., Lim, J., Upton, E. L., & Newby, J. M. (2020). Internet-delivered cognitive behavioral therapy for panic disorder with or without agoraphobia: A systematic review and meta-analysis. Cognitive Behaviour Therapy, 49(4), 270–293. DOI: 10.1080/16506073.2019.1628808 Hinweis: Ein erheblicher Teil der Therapieforschung untersucht Agoraphobie gemeinsam mit Panikstörung. Die Ergebnisse beziehen sich daher nicht ausschließlich auf eine isolierte Agoraphobie nach heutigen Diagnosekriterien. Wichtiger Hinweis & Hilfe in psychischen Krisen Dieser Podcast dient der Information und Aufklärung über psychische Gesundheit. Er ersetzt keine professionelle psychotherapeutische oder ärztliche Beratung, Diagnostik oder Behandlung. Wenn du dich aktuell in einer psychischen Krise befindest oder das Gefühl hast, dir selbst oder anderen etwas antun zu können, hole dir bitte unmittelbar Unterstützung. Hilfe in Deutschland Notruf: 112 Bei akuter Gefahr oder wenn du dich nicht sicher fühlst. TelefonSeelsorge 0800 111 0 1110800 111 0 222116 123Kostenlos und rund um die Uhr erreichbar. Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117 Für dringende medizinische oder psychische Beschwerden außerhalb der regulären Sprechzeiten. Du kannst dich außerdem an die nächste psychiatrische Klinik bzw. psychiatrische Notaufnahme wenden. Wenn du dich außerhalb Deutschlands befindest, nutze bitte die örtliche Notrufnummer oder einen Krisendienst in deinem Land.

  • S1 · E31
    September 21 · 40 min

    #31 Burnout - Wenn Arbeit dich krankmacht

    Burnout ist ein vielgenutzter Begriff, aber was bezeichnet eigentlich genau einen Burnout und wo ist die Abgrenzung, beispielsweise zu einer Depression? Darum geht es in unserer 31. Folge. Unsere Homepage ist online! Unter www.pottpsycho.de findet ihr ab sofort auch die detaillierten Shownotes mit Studien, Buchempfehlungen etc., jeweils passend zur Folge. Hinweis: Pottpsycho ist ein Gesprächsformatrund um psychisches Wohlbefinden. Auch wenn Meike als Dipl. Psychologinfundiertes Fachwissen einbringt, ersetzen die Inhalte dieser Folge keineindividuelle ärztliche, psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung,Diagnose oder Beratung. Was wir hier besprechen, sind allgemeine Einblicke undPerspektiven – kein persönliches Gutachten zu eurer individuellen Situation,das eine Fachperson nur nach einem persönlichen Gespräch geben kann. Falls ihr selbst psychisch belastetseid oder Unterstützung braucht, wendet euch bitte an eine Fachperson oder eineder folgenden Anlaufstellen: Akute Krise / Suizidgedanken 📞 Telefonseelsorge:0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 (kostenlos, anonym, rund um die Uhr) | auchper Chat/Mail: online.telefonseelsorge.de 🚨Notruf: 112 Ärztlicher Bereitschaftsdienst (außerhalb der Praxiszeiten) 📞 116 117 Weitere Anlaufstellen 📞 Deutsche Depressionshilfe – Info-Telefon: 0800 33 44 533 📞 Nummer gegen Kummer (Kinder & Jugendliche): 116 111 Ihr seid mit euren Themen nicht allein – zögert nicht, euch Hilfe zu holen.

  • S1 · E30
    September 7 · 37 min

    #30 DJ Fishi - Auflegen, abliefern, ausbrennen

    Wir feiern eine Premiere! In Folge 30 haben wir zum ersten Mal einen Gast im Podcast: DJ Fishi erzählt sehr offen über seine Therapie-Erfahrung – wie es dazu kam, was er erlebt hat und wie er heute damit umgeht. Danke für die tolle Aufnahme, das hat richtig Spaß gemacht! Und: Unsere Homepage ist online. Unter www.pottpsycho.de findet ihr viele Informationen und künftig auch die Shownotes in aller Ausführlichkeit. Weitere Inhalte folgen in der nächsten Zeit. Wenn ihr Ideen habt, lasst es uns gerne wissen – am besten über hallo@pottpsycho.de. Hinweis: Pottpsycho ist ein Gesprächsformatrund um psychisches Wohlbefinden. Auch wenn Meike als Dipl. Psychologinfundiertes Fachwissen einbringt, ersetzen die Inhalte dieser Folge keineindividuelle ärztliche, psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung,Diagnose oder Beratung. Was wir hier besprechen, sind allgemeine Einblicke undPerspektiven – kein persönliches Gutachten zu eurer individuellen Situation,das eine Fachperson nur nach einem persönlichen Gespräch geben kann. Falls ihr selbst psychisch belastetseid oder Unterstützung braucht, wendet euch bitte an eine Fachperson oder eineder folgenden Anlaufstellen: Akute Krise / Suizidgedanken 📞 Telefonseelsorge:0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 (kostenlos, anonym, rund um die Uhr) | auchper Chat/Mail: online.telefonseelsorge.de 🚨Notruf: 112 Ärztlicher Bereitschaftsdienst (außerhalb der Praxiszeiten) 📞 116 117 Weitere Anlaufstellen 📞 Deutsche Depressionshilfe – Info-Telefon: 0800 33 44 533 📞 Nummer gegen Kummer (Kinder & Jugendliche): 116 111 Ihr seid mit euren Themen nichtallein – zögert nicht, euch Hilfe zu holen.

  • S1 · E29
    August 24 · 36 min

    #29 Was denkt mein:e Therapeut:in über mich?

    Was denken eigentlich Patient:innen und Therapeut:innen übereinander? Willkommen zurück aus der Sommerpause! Eigentlich wollten wir erst am 31.08.26 wieder auftauchen – aber die Folge war fertig, und da haben wir uns gedacht: Warum eigentlich warten? Diesmal geht es nicht um spezifische Krankheitsbilder, sondern um etwas Grundsätzlicheres: Welche Fragen, Gedanken und Ängste begleiten das Verhältnis zwischen Patient:in und Therapeut:in? Wie wichtig ist eigentlich Sympathie füreinander – und was spielt sonst noch alles mit rein? Hinweis: Pottpsycho ist ein Gesprächsformatrund um psychisches Wohlbefinden. Auch wenn Meike als Dipl. Psychologinfundiertes Fachwissen einbringt, ersetzen die Inhalte dieser Folge keineindividuelle ärztliche, psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung,Diagnose oder Beratung. Was wir hier besprechen, sind allgemeine Einblicke undPerspektiven – kein persönliches Gutachten zu eurer individuellen Situation,das eine Fachperson nur nach einem persönlichen Gespräch geben kann. Falls ihr selbst psychisch belastetseid oder Unterstützung braucht, wendet euch bitte an eine Fachperson oder eineder folgenden Anlaufstellen: Akute Krise / Suizidgedanken 📞 Telefonseelsorge:0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 (kostenlos, anonym, rund um die Uhr) | auchper Chat/Mail: online.telefonseelsorge.de 🚨Notruf: 112 Ärztlicher Bereitschaftsdienst (außerhalb der Praxiszeiten) 📞116 117 Weitere Anlaufstellen 📞 DeutscheDepressionshilfe – Info-Telefon: 0800 33 44 533 📞Nummer gegen Kummer (Kinder & Jugendliche): 116 111 Ihr seid mit euren Themen nichtallein – zögert nicht, euch Hilfe zu holen.

  • July 12 · 38 min

    #28 People Pleasing & Grenzen setzen: Die ungleichen Geschwister

    Mit dieser Folge 28 verabschieden wir uns in die Sommerferien! Heute reden wir über "People pleasing". Das beschreibt ein Verhalten, dass viele von uns an den Tag legen. Aber warum tue ich das? Habe ich damit Erfolg? Wo liegen die Gefahren und wie lerne ich, gesunde Grenzen zu setzen? Literaturquellen: Felitti, V.J., Anda, R.F., Nordenberg, D. ,et al. (1998). Relationship of Childhood Abuse and Household Dysfunction to many of the leading causes of death in adults. American Journal of Preventive Medicine, 14 (4), 245-258 Jack, D.C. (1991). Silencing the self: Women and depression. Haravard University Press. Jack, D.C., & Dill, D. (1992). The Silencing the Self Scale: Schemas of Intimacy Associated with depression in women. Psychology of women quarterly, 16(1), 97-106 Mikulincer, M., & Shaver, P.R. (2007). Attachment in Adulthood: Structure, Dynamics and Change, Guilford Press Neff, K.D. (2003). Self-Compassion: An alternative Conceptualization of a healthy attitude Toward Oneself. Self and Identity, 2(2),85-101 Speed. B.C., Goldstein, B.L. & Goldfried, M.R. (2018). Assertiveness Training: A forgotten evidence-based treatment. Clinical psychology: Science and practice, 25(1), e12216 Maté, G. (2003). When the body says no: The cost of hidden stress. Knopf Canada. Literatur: Abgrenzung (Grenzen setzen) & Susana Bloch A. Wissenschaftliche Literatur zu Grenzen setzen / Assertiveness - Speed. B.C., Goldstein, Bl.L., & Goldfried, M.R. (2018). Assertiveness Training: A forgotten evidence-based treatment. Clinical psychology: Science and Practice, 252(1). - Omura, M., Maguire, J., Levett-Jones, T., & Stone, T.E. (2017). The effectiveness of assertiveness communication training programs: a systematic review, International Journal of Nursing Studies, 76, 120-128. - Jack, D.C,, & Dill, D. (1992). The Silencing the Self Scale: schemas of Intimacy Associated with Depression in Women. Psychology of Women Quarterly, 16(1), 97-106 - Neff.K.D. (2003). Self-Compassion: An Alternative Conecptualization of a Healthy Attitude Toward Oneself. Self and Identity, 2 (2), 85-101 - Mikulincer, M., & Shaver, P.R. (2007). Attachment in Adulthood. Structure, Dynamics, and Change, Guilford Press B. Bücher von Susana Bloch (Alba Emoting) - Bloch, S. (2002/2011). Al alba de las emociones: respiración y manejo de las emociones (Alba Emoting) - Bloch, S. (2002). Alba Emoting. Bases científicas del emocionar - Bloch, S. & Maturana, H. (1996-/2014).Biología del emoionar y Alba Emoting: Bailando juntos. - Bloch, S. (2009). Surfeando la ola emocional. - Bloch, S. (2017). Alba Emotiong: A Scientific Method for Emotional Induction. Hinweis: Pottpsycho ist ein Gesprächsformatrund um psychisches Wohlbefinden. Auch wenn Meike als Dipl. Psychologinfundiertes Fachwissen einbringt, ersetzen die Inhalte dieser Folge keineindividuelle ärztliche, psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung,Diagnose oder Beratung. Was wir hier besprechen, sind allgemeine Einblicke undPerspektiven – kein persönliches Gutachten zu eurer individuellen Situation,das eine Fachperson nur nach einem persönlichen Gespräch geben kann. Falls ihr selbst psychisch belastetseid oder Unterstützung braucht, wendet euch bitte an eine Fachperson oder eineder folgenden Anlaufstellen: Akute Krise / Suizidgedanken 📞 Telefonseelsorge:0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 (kostenlos, anonym, rund um die Uhr) | auchper Chat/Mail: online.telefonseelsorge.de 🚨Notruf: 112 Ärztlicher Bereitschaftsdienst (außerhalb der Praxiszeiten) 📞116 117 Weitere Anlaufstellen 📞 DeutscheDepressionshilfe – Info-Telefon: 0800 33 44 533 📞Nummer gegen Kummer (Kinder & Jugendliche): 116 111 Ihr seid mit euren Themen nichtallein – zögert nicht, euch Hilfe zu holen.

  • July 6 · 34 min

    #27 Gaslighting - wenn du nur noch an dir zweifelst

    Meike & Frank sprechen heute über Gaslighting, einen sehr populären Begriff. Aber was ist das überhaupt, wie erkennt man Gaslighting, welche Folgen hat es und was kann man tun, wenn man hineingerät. Wie immer nennen wir Beispiele aus dem eigenen Leben, diskutieren Hintergründe, Studien etc. Bitte entschuldigt die teilweise schlechte Tonqualität in dieser Folge, wir betreiben gerade Ursachenforschung und geben alles dafür, dass dies besser wird! *sorry* Viel Spaß bei der neuen Folge! LInk zum angesprochenen Podcast mit Dr. Ramani: https://open.spotify.com/episode/396xhgfcE6dL09DGTuRoDa?si=T6ySl-TZRvuuLs8GWtXeRA Studienliste: Graves & Samp (2021) – The Power to GaslightUntersuchung von 298 Personen in Paarbeziehungen. Ergebnis: Gaslighting hängt mit Machtverhältnissen zusammen und tritt besonders bei sehr niedriger oder sehr hoher Macht häufiger auf. March et al. (2023/2025) – 'It's All in Your Head'Entwicklung eines Gaslighting-Fragebogens (N=315). Höhere Akzeptanz von Gaslighting hing insbesondere mit Machiavellismus, Psychopathie und Sadismus zusammen. Adair (2025) – Defining Gaslighting in Gender-Based ViolenceSystematisches Review von 96 Veröffentlichungen. Beschreibt typische Folgen: Gedächtnis- und Wahrnehmungszweifel, emotionale Belastung, soziale Isolation und Macht-/Kontrollmechanismen. Forschung zu Gedächtnis und sozialem EinflussMehrere aktuelle Arbeiten zeigen, dass wiederholtes Bestreiten von Ereignissen das Vertrauen in die eigene Erinnerung reduzieren kann. Gaslighting und psychische GesundheitNeuere Arbeiten berichten Zusammenhänge mit Depressionen, Angst, vermindertem Selbstwertgefühl und Beeinträchtigung der Beziehungsqualität. Häufig berichtete psychische Folgen Quellen / Literaturangaben Graves, C. G., & Samp, J. A. (2021). The Power to Gaslight. Journal of Social and Personal Relationships. DOI: 10.1177/02654075211026975 March, E., Kay, C. S., Dinić, B. M., et al. (2025). 'It’s All in Your Head': Personality Traits and Gaslighting Tactics in Intimate Relationships. Journal of Family Violence. DOI: 10.1007/s10896-023-00582-y Adair, J. (2025). Defining Gaslighting in Gender-Based Violence: A Mixed-Methods Systematic Review. Trauma, Violence, & Abuse. DOI: 10.1177/15248380251344316 • Verlust von Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl• Depressive Symptome• Angst und chronischer Stress• Zweifel an Erinnerung und Wahrnehmung• Soziale Isolation• Emotionale Abhängigkeit• Trauma- und PTSD-ähnliche Symptome Hinweis: Pottpsycho ist ein Gesprächsformatrund um psychisches Wohlbefinden. Auch wenn Meike als Dipl. Psychologinfundiertes Fachwissen einbringt, ersetzen die Inhalte dieser Folge keineindividuelle ärztliche, psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung,Diagnose oder Beratung. Was wir hier besprechen, sind allgemeine Einblicke undPerspektiven – kein persönliches Gutachten zu eurer individuellen Situation,das eine Fachperson nur nach einem persönlichen Gespräch geben kann. Falls ihr selbst psychisch belastetseid oder Unterstützung braucht, wendet euch bitte an eine Fachperson oder eineder folgenden Anlaufstellen: Akute Krise / Suizidgedanken 📞 Telefonseelsorge:0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 (kostenlos, anonym, rund um die Uhr) | auchper Chat/Mail: online.telefonseelsorge.de 🚨Notruf: 112 Ärztlicher Bereitschaftsdienst (außerhalb der Praxiszeiten) 📞116 117 Weitere Anlaufstellen 📞 DeutscheDepressionshilfe – Info-Telefon: 0800 33 44 533 📞Nummer gegen Kummer (Kinder & Jugendliche): 116 111 Ihr seid mit euren Themen nichtallein – zögert nicht, euch Hilfe zu holen.

  • June 22 · 33 min

    #26 Dysthymie - Wenn Depression nicht traurig macht

    Die Wahrnehmung einer Depression in der Außenwelt ist meistens mit Traurigkeit verbunden. Das ist aber nur eine Erscheinungsform der Depression. Menschen mit einer Dysthymie sind nicht zwingend traurig. Meike & Frank sprechen heute über eigene Erfahrungen mit dieser Erkrankung, ziehen wie immer Studien zu Rate und geben Tipps für Betroffene und das persönliche Umfeld von Betroffenen. Hinweis: Pottpsycho ist ein Gesprächsformat rund um psychisches Wohlbefinden. Auch wenn Meike als Dipl. Psychologin fundiertes Fachwissen einbringt, ersetzen die Inhalte dieser Folge keine individuelle ärztliche, psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung, Diagnose oder Beratung. Was wir hier besprechen, sind allgemeine Einblicke und Perspektiven – kein persönliches Gutachten zu eurer individuellen Situation, das eine Fachperson nur nach einem persönlichen Gespräch geben kann. Falls ihr selbst psychisch belastet seid oder Unterstützung braucht, wendet euch bitte an eine Fachperson oder eine der folgenden Anlaufstellen: Akute Krise / Suizidgedanken 📞 Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 (kostenlos, anonym, rund um die Uhr) | auch per Chat/Mail: online.telefonseelsorge.de 🚨 Notruf: 112 Ärztlicher Bereitschaftsdienst (außerhalb der Praxiszeiten) 📞 116 117 Weitere Anlaufstellen 📞 Deutsche Depressionshilfe – Info-Telefon: 0800 33 44 533 📞 Nummer gegen Kummer (Kinder & Jugendliche): 116 111 Ihr seid mit euren Themen nicht allein – zögert nicht, euch Hilfe zu holen. Literaturverzeichnis – Dysthymie / Chronische Depression Tozzi, L., et al. (2024). Personalized brain circuit scores identify clinically distinct biotypes in depression and anxiety. Nature Medicine, 30, 1450–1461. https://doi.org/10.1038/s41591-024-03057-9 Williams, L. M. (2016). Defining biotypes for depression and anxiety based on large-scale circuit dysfunction. Biological Psychiatry, 80(6), 442–452. https://doi.org/10.1016/j.biopsych.2015.03.002 Keller, M. B., et al. (2000). A Comparison of Nefazodone, the Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy, and Their Combination for the Treatment of Chronic Depression. New England Journal of Medicine, 342(20), 1462–1470. https://doi.org/10.1056/NEJM200005183422001 McCullough, J. P. (2006). Treatment for Chronic Depression: Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy (CBASP). Guilford Press. Negt, P., et al. (2016). The treatment of chronic depression with Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy: A systematic review and meta-analysis of randomized-controlled clinical trials. Brain and Behavior, 6(8), e00486. https://doi.org/10.1002/brb3.486 Cuijpers, P., van Straten, A., Schuurmans, J., & van Oppen, P. (2010). Psychotherapy for chronic major depression and dysthymia: A meta-analysis. Clinical Psychology Review, 30(1), 51–62. https://doi.org/10.1016/j.cpr.2009.09.003 American Psychiatric Association. (2022). Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (5th ed., text rev.; DSM-5-TR). American Psychiatric Publishing.

  • S1 · E25
    June 10 · 31 min

    #25 Kann KI Therapie?

    Schon Folge 25 unseres Podcasts! Wir freuen uns sehr und bedanken uns bei euch für eure Treue und euer fast ausschließlich positives Feedback. :-) Heute haben wir uns mal das Thema "KI in de Therapie" vorgenommen. Was sagen Studien und wie aussagekräftig sind diese? Was sind unsere persönlichen Erfahrungen mit KI und wie lauten unsere subjektiven Empfehlungen? Über all diese Fragen tauschen wir uns aus und wünsche euch viel Spaß. Hier der Link zu der Reframe-App im Apple Store: https://apps.apple.com/de/app/reframe-alkohol-reduzieren/id1485756576 Wie immer die Literaturliste zum Schluss: Heinz, M. V., Mackin, D. M., Trudeau, B. M., et al. (2025). Randomized Trial of a Generative AI Chatbot for Mental Health Treatment. NEJM AI. https://ai.nejm.org/doi/full/10.1056/AIoa2400802 Dartmouth College. (2025). First Therapy Chatbot Trial Yields Mental Health Benefits. https://home.dartmouth.edu/news/2025/03/first-therapy-chatbot-trial-yields-mental-health-benefits Cachia, J. Y. A., Zhao, X., Hunter, J., et al. (2025). AI for Proactive Mental Health: A Multi-Institutional, Longitudinal, Randomized Controlled Trial. arXiv. https://arxiv.org/abs/2601.11530

  • S1 · E24
    May 25 · 37 min

    #24 Sichere Bindungen aufbauen

    Nachdem wir uns in den letzten Folgen mit den unterschiedlichen Bindungstypen beschäftigt haben, geht es in der heutigen Folge um die Frage, wie man sichere Bindungen aufbaut (und natürlich auch unterhält). 2 wichtige Säulen: 1. CARRP: C = Consistency (Beständigkeit) A = Availability (Verfügbarkeit) R = Responsiveness (Reaktionsbereitschaft) R = Reliability (Verlässlichkeit) P = Predictability (Vorhersagbarkeit) 2. SIMI (Seemingly insignificant Minor Interactions of everyday life), also: scheinbar unbedeutende, kleine Interaktionen im Alltag Literaturliste Ainsworth, M. D. S., Blehar, M. C., Waters,E., & Wall, S. (1978). Patterns of attachment: A psychological study of the strange situation. Hillsdale, NJ: Erlbaum. Bolz, T., Wilke, J., Vesterling, C., et al.(2023). Unsichere Bindung, Emotionsregulationsstrategien u. internalisierendeVerhaltensprobleme. Emp. Sonderpädagogik, 15, 234–251. Bowlby, J. (1969). Attachment and loss:Vol. 1. Attachment. New York: Basic Books. Coan, J. A., Schaefer, H. S., &Davidson, R. J. (2006). Lending a hand: Social regulation of the neural response to threat. Psychological Science, 17(12), 1032–1039. Davila, J., Morrill, M. I., & Hammen,C. (1997). Attachment change processes in young adults. Journal of Personalityand Social Psychology, 72(5), 989–1000. DeWall, C. N., MacDonald, G., Webster, G.D., Masten, C. L., Baumeister, R. F., Powell, C., Combs, D., Schurtz, D. R. Stillman, T. F., Tice, D. M., & Eisenberger, N. I. (2010). Acetaminophenreduces social pain: Behavioral and neural evidence. Psychological Science,21(7), 931–937. https://doi.org/10.1177/0956797610374741 Eisenberger, N. I., Lieberman, M. D., &Williams, K. D. (2003). Does rejection hurt? An fMRI study of social exclusion.Science, 302(5643), 290–292. https://doi.org/10.1126/science.1089134 Falahatdoost, M., Dolatshahi, B., &Mohammadkhani, P. (2020). Modeling the relationship between attachment stylesand somatic symptoms with the mediating role of emotional processing. CurrentPsychology, 39, 2124–2133. Goagoses, N., Bolz, T., Eilts, J.,Schipper, N., Schütz, J., Rademacher, A., Vesterling, C., & Koglin, U.(2023). Parenting dimensions/styles and emotion dysregulation in childhood andadolescence: A systematic review and meta-analysis. Current Psychology, 42,18798–18822. https://doi.org/10.1007/s12144-022-03037-7 Le, T. L., et al. (2020). Relationshipbetween insecure attachment and physical symptoms: The mediating role ofdepression and emotion regulation. Journal of Psychosomatic Research. Levine, A., & Heller, R. S. F. (2010).Attached: The new science of adult attachment and how it can help you find—andkeep—love. New York: TarcherPerigee. Levine, A. (2026). Secure: Therevolutionary guide to creating a secure life. New York: Penguin Random House. Maunder, R. G., & Hunter, J. J. (2001).Attachment and psychosomatic medicine: Developmental contributions to stressand disease. Psychosomatic Medicine, 63(4), 556–567. Meaney, M. J. (2010). Epigenetics and thebiological definition of gene × environment interactions. Child Development,81(1), 41–79. https://doi.org/10.1111/j.1467-8624.2009.01381.x Patterson, G. R. (1982). Coercive familyprocess. Eugene, OR: Castalia. Siegel, D. J. (2012). The developing mind(2nd ed.). New York: Guilford Press. Weaver, I. C. G., Cervoni, N., Champagne,F. A., D’Alessio, A. C., Sharma, S., Seckl, J. R., Dymov, S., Szyf, M., &Meaney, M. J. (2004). Epigenetic programming by maternal behavior. NatureNeuroscience, 7(8), 847–854. https://doi.org/10.1038/nn1276 Williams, K. D. (2007). Ostracism. AnnualReview of Psychology, 58, 425–452.https://doi.org/10.1146/annurev.psych.58.110405.085641 Williams, K. D., Cheung, C. K. T., &Choi, W. (2000). Cyberostracism: Effects of being ignored over the Internet.Journal of Personality and Social Psychology, 79(5), 748–762.https://doi.org/10.1037/0022-3514.79.5.748

  • May 11 · 40 min

    #23 Toxische Beziehung, Red flags und Bindungssstil

    Und weiter geht es mit Liebe & Beziehung. Heute sprechen wir unter anderem über die unterschiedlichen Bindungsstile und erläutern diese. "Toxische Beziehung", ein teilweise schon inflationärer Begriff; wir beschreiben was ihn definiert und zum guten Schluss kommen 5 Tipps für sichere Bindung! Unter folgendem Link findet ihr den Test zum Bindungstyp: https://amirlevinemd.com/quiz Das Video zu dem Test mit den kleinen Kindern findet ihr hier: https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=f1Jw0-LExyc Und zum Schluss wie immer die Literaturliste: Fraley,R.C., Niedenthal, P.M., Marks, M., Brumbaugh, C. and Vicary, A. (2006) ‘Adultattachment and the perception of emotional expressions: Probing thehyperactivating strategies underlying anxious attachment’, *Journal ofPersonality*, 74(4), pp. 1163–1190. doi:10.1111/j.1467-6494.2006.00406.x. Gillath, O., Bunge, S.A., Shaver, P.R., Wendelken, C. and Mikulincer, M. (2005)‘Attachment-style differences in the ability to suppress negative thoughts:Exploring the neural correlates’, *NeuroImage*, 28(4), pp. 835–847.doi:10.1016/j.neuroimage.2005.06.048. Keelan, J.P.R., Dion, K.K. and Dion, K.L. (1994) ‘Attachment style andheterosexual relationships among young adults: A short-term panel study’,*Journal of Social and Personal Relationships*, 11(2), pp. 201–214.doi:10.1177/0265407594112003.

  • April 27 · 36 min

    #22 Ist Liebe genug?

    In der heutigen Folge besprechen wir, warum es in Partnerschaften manchmal knirscht und warum das mit dem eigenen Bindungsstil zusammenhängen kann. Außerdem sprechen wir darüber, wie sich die Bindung zum Partner auf die eigenen Gefühle und die Gesundheit auswirkt. Viel Spaß beim hören wünschen euch Frank & Meike Wie gewohnt kommt hier noch die Literaturliste zur heutigen Folge: Ainsworth, M. D. S.; Blehar, M. C.; Waters, E.; Wall, S. (1978): Patterns of Attachment: A Psychological Study of the Strange Situation. Hillsdale, NJ: Erlbaum. Atkinson, L. et al. (2000): Maternal sensitivity and attachment security: A meta-analysis. In: Developmental Psychology, 36(5), S. 655–670. Baker, B. et al. (2000): Marital support and ambulatory blood pressure in mildly hypertensive patients. In: Psychosomatic Medicine, 62(6), S. 777–781. Bowlby, J. (1969): Attachment and Loss. Vol. 1: Attachment. New York: Basic Books. Coan, J. A.; Schaefer, H. S.; Davidson, R. J. (2006): Lending a hand: Social regulation of the neural response to threat. In: Psychological Science, 17(12), S. 1032–1039. Hazan, C.; Shaver, P. R. (1987): Romantic love conceptualized as an attachment process. In: Journal of Personality and Social Psychology, 52(3), S. 511–524.

  • April 13 · 32 min

    #21 Angst vor Bewertung (soziale Phobien)

    Wer kennt es nicht? Die Angst vor Bewertungen durch andere Menschen. Sei es bei Auftritten / Reden vor Arbeitskolleginnen / Arbeitskollegen, in der Schule, bei einem neuen Job, beim ersten Mal im neuen Gym... Diese Angst vor Bewertung ist also weit verbreitet. Wir sprechen heute über die Ursachen und die Verbreitung und zeigen natürlich auch Wege heraus. Und wie immer hier natürlich auch ein paar relevante Studien, die wir für die heutige Folge berücksichtigt haben: Grundlagenmodell: Clark, D.M., & Wells, A. (1995). A cognitive model of social phobia. In R.G. Heimberg et al. (Eds.), Social phobia: Diagnosis, assessment, and treatment (pp. 69-93). New York: Guilford Press Selbstfokus & Wahrnehmung: Spurr, J.M., & Stopa, L. (2002). Self-focused attention in social phobia an social anxiety. Clinical Psychology Review, 22(7), 947-975. Selbst- vs. Fremdwahrnehmung: Rapee, R.M., & Lim, L. (1992). Discrepancy between self- and observer ratings of performance in social phobics. Journal of Abnormal Psychology, 101(4), 728-731

  • March 23 · 35 min

    #20 ADHS - Warum dein Kopf einfach nicht abschaltet.

    Was ist eigentlich ADHS, und was hat man früher darunter verstanden? Was passiert im Gehirn und warum wurden betroffene Kinder früher oft als "faul und dumm" abgestempelt? Über all dies und noch viel mehr zum Themenkreis ADHS sprechen Meike & Frank in der heutigen Folge. Und hier wie immer die Ressourcen-Liste zur heutigen Folge: 1. Screening: - Who ASRS v1.1 ADHD Screening Test (Adult ADHD Self-Report-Scale) 2. Bücher (DE): - ADHS im Erwachsenenalter - Neuhaus - Zanghaft zerstreut - Hallowell & Ratey - ADHS ist kein Makel - Hallowell & Ratey 3. Bücher EN): - ADHD 2.0 - Hallowell & Ratey - Driven to Distraction - Hallowell & Ratey - Atomic Habits - James Clear - Deep Work - Cal Newport - Scattered Mindes - Gabor Maté 4. Podcasts (EN): - Huberman Lab - ADHD and How Anyone Can Improve Their Focus - The Psychology Podcast - Adult ADHD - ADHD Rewired 5. Podcasts (DE): - ADHS Deutschland Podcast - Psychologie to go! - ADHS Folgen - Deutschlandfunk Nova - ADHS & Konzentration

  • March 9 · 35 min

    #19 Panikattacken

    Panik - 15% aller Deutschen leiden derzeit an einer Angststörung; die Panikstörung ist eine ihrer Ausprägungen. Heute unterhalten wir uns darüber, was genau im Körper passiert und was man tun kann, um eine Panikattacke zu bewältigen. Die gute Nachricht: Panik ist super unangenehm - aber nicht gefährlich! Viel Spaß beim hören wünschen Meike & Frank Und hier noch die Literaturliste: American Psychiatric Association. (2013). Diagnostic and statistical manual of mental disorders (5th ed.). Washington, DC: American Psychiatric Publishing. Bandelow, B. (2013). Panik und Agoraphobie: Diagnose, Ursachen und Behandlung. Stuttgart: Kohlhammer. Bandelow, B., & Wedekind, D. (2015). Angst- und Panikerkrankungen. Berlin: Springer. Barlow, D. H. (2002). Anxiety and its disorders: The nature and treatment of anxiety and panic (2nd ed.). New York: Guilford Press. Barlow, D. H., & Craske, M. G. (2006). Mastery of your anxiety and panic: Workbook (4th ed.). Oxford: Oxford University Press. Beck, A. T., & Clark, D. A. (2010). Cognitive therapy of anxiety disorders: Science and practice. New York: Guilford Press. Clark, D. M. (1986). A cognitive approach to panic. Behaviour Research and Therapy, 24(4), 461–470. Craske, M. G., & Barlow, D. H. (2007). Mastery of your anxiety and panic for primary care settings. Oxford: Oxford University Press. Hautzinger, M. (2013). Verhaltenstherapie bei Angststörungen. Weinheim: Beltz. Margraf, J., & Schneider, S. (2009). Lehrbuch der Verhaltenstherapie – Band 2: Störungen im Erwachsenenalter. Berlin: Springer. Wittchen, H.-U., & Hoyer, J. (2011). Klinische Psychologie & Psychotherapie. Berlin: Springer. AWMF. (2021). S3-Leitlinie: Behandlung von Angststörungen. Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften

  • February 23 · 37 min

    #18 Liebe

    Nachdem es sich in der letzten Folge um das "Verliebstein" drehte, sprechen wir heute über die "Liebe". Was ist Liebe überhaupt, wie definieren wir Liebe? Welche unterschiedlichen Arten von Liebe gibt es? Wie können wir Liebe erhalten, und kann Liebe enden? Spannende Fragen, über die wir uns austauschen, auch mit unseren eigenen Erlebnissen und.. ja wir werden zwischendurch auch mal ganz schön emotional. <3 Natürlich gehen wir das ganze aber auch wissenschaftlich an; Meike berichtet über spannende Studien und was wir aus diesen lernen können. Hier die Literaturliste zur heutigen Sendung: - Sternberg, R.J. (1986): A triangular theory of love, Psychologial review, 93(2), 119-135 - Sternberg, R.J. (1997): Construct validation of a triangular love scale. European Journal of Social Psychology, 27(3), 313-335 - Gottman, J.M. (1994): What predicts divorce? Lawrence Erlbaum - Gottman, J.M. (1999): The seven principles for making marriage work. Crown. - Erich Fromm: Die Kunst der Liebens Viel Spaß mit der neuen Folge. Passt auf euch auf. Bis bald. Meike & Frank

  • February 9 · 37 min

    #17 Verliebtsein und wie Tinder das verändert

    Heute sprechen wir über das verliebt sein. Wie fühlt sich ein Crush an? Was passiert neurobiologich in unserem Körper dabei? Im zweiten Teil der Folge geht es dann um die Frage, ob und ggf. wie Dating Apps das verliebt sein verändert haben. Hier jetzt die Studien, die wir heute angesprochen haben: Dutton, D. G., & Aron, A. P. (1974). Some evidence for heightened sexual attraction under conditions of high anxiety. Journal of Personality and Social Psychology, 30(4), 510–517. Valins, S. (1966). Cognitive effects of false heart-rate feedback. Journal of Personality and Social Psychology, 4(4), 400–408. Thomas, M. F., Binder, A., Stevic, A., & Matthes, J. (2023). 99+ matches but a spark ain’t one: Adverse psychological effects of excessive swiping on dating apps. Telematics and Informatics, 78, 101949. Thomas, M. F., Binder, A., & Matthes, J. (2022). The agony of partner choice: The effect of excessive partner availability on fear of being single, self-esteem, and partner choice overload. Computers in Human Behavior, 126, 106977. Bowman, Z., Drummond, M. J. N., & Church, J. (2024). Dating apps and their relationship with body image, mental health and wellbeing: A systematic review. Computers in Human Behavior, 165, 108515. Und die Bücher / Literatur: Why we love von, Autorin: Helen Fischer The Brain in Love, Autoren: Daniel Goleman & Richard Davidson

  • January 26 · 41 min

    #16 Gewaltfrei kommunizieren - Kommunikation Teil 2

    Heute sprechen wir darüber, wie man Sprache dafür nutzen kann, sich besser zu versehen und wie man hierbei Missverständnisse vermeidet. Dafür nutzen Sie das Modell der gewaltfreien Kommunikation von Marshall B. Rosenberg und beleuchten die vier Schritte, die er für ein gutes & friedliches Miteinander vorgeschlagen hat.

  • January 13 · 33 min

    #15 Missverständnisse verstehen - Kommunikation Teil 1

    Hinweis: Aufgrund eines Fehlers in der Aufnahme mussten wir die aktuelle Folge erneut hochladen und die alte Version löschen. Kommunikation dient eigentlich der gegenseitigen Verständigung - oft genug klappt das aber nicht so ganz. Frank & Meike beleuchten in der heutigen Folge, was gute Kommunikation ausmacht und wie Trigger Gespräche verzerren. Wie gewohnt geben Meike & Frank auch Tipps, wie man diese Herausforderungen lösen kann. Da das Thema Kommunikation sehr umfangreich ist, geht es in zwei Wochen mit einem Teil 2 weiter.

  • Dec 29, 2025 · 32 min

    #14 Gute Vorsätze?

    Neujahrsvorsätze - was hilft bei Veränderungen? In der Silvesterfolge sprechen Frank & Meike darüber, ob sie Vorsätze für das neue Jahr haben und was das mit dem eigenen Autonomiebedürfnis zu tun hat. Sie geben einen Einblick in das Prinzip der Selbstwirksamkeitserwartung und ekrlären, wie wichtig Glaubenssätze für Verhaltensänderungen sind. Wie immer folgen nun hier ein paar nützliche Links und Empfehlungen: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21574706/ https://www.simplypsychology.org/self-efficacy.html Buchtipps: Self-efficacy: The exercise of control, Albert Badura Selbstwirksamkeit stärken, Monika Feichtinger und Miriam Wunder

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