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Religion & Spirituality

Movecast

Martin Benz

Menschen und Glauben entwickeln sich! Und immer mehr Christen stellen fest, dass ihr Glaube nicht mehr passt.
Er muss sich weiterentwickeln, sonst wird er unrelevant, kraftlos oder geht verloren.
Movecast will Umzugshelfer sein, damit Menschen mit ihrem Glauben ein neues Zuhause finden.
Und wie bei jedem Umzug, muss man sich die Frage stellen:
Was nehme ich mit?
Was entsorge ich?
Was schaffe ich neu an?
Genau um diese Fragen geht es bei Movecast!
  • 251 episodes
  • Updated July 24

Episodes251

  • May 3, 2019 · 17 min

    MC 71: Gleichnisauslegung - Die anvertrauten Pfunde Teil 1

    In diesem Movecast nehme ich mir die Auslegung eines Gleichnis vor, dessen Auslegung oft an der eigentlichen Kernaussage vorbeigeht. Bestimmte Verse in diesem Gleichnis fallen regelmäßig unter den Tisch, weil sie im ersten Moment keinen Sinn machen. Versteht man allerdings den historischen Kontext dieses Gleichnisses, macht auf einmal alles Sinn und gerade die fremdartigen Verse sind der Schlüssel zum eigentlichen Verständnis. In Movecast 71 erkläre ich den historischen Hintergrund und im folgenden Movecast dann die Anwendung und Auslegung des Gleichnisses. Der Text steht in Lk.19,11-27 GEMA-freie Musik von www.frametraxx.de

  • Apr 15, 2019 · 20 min

    MC 70: Von bösen Geistern und Kopf-Füsslern

    In weiten Teilen des AT ist Gott alleiniger Urheber und Quell von Gut und Böse. Der ausgeprägte jüdische Monotheismus bemüht sich, die ganze Bandbreite des menschlichen Schicksals bei dem einen Gott zu verorten. So beschenkt Jahwe König Saul mit seinem Geist, später sendet er ihm aber auch einen bösen Geist. Bei Hiob ist Satan noch Teil des himmlischen Hofstaates und bei den Klageliedern kommt Gutes und Böses aus dem Munde Gottes. Ganz anders in späteren Teilen des AT und erst recht im NT. Wie kommt es zu dieser Weiterentwicklung und was hat das Ganze mit den Kindergartenzeichnungen meiner Tochter zu tun? GEMA-freie Musik von www.frametraxx.de

  • Mar 29, 2019 · 17 min

    MC 69: Was ist dein Nazareth? Vom ehrlichen Umgang mit Skepsis

    Als Jesus seinen Dienst beginnt, begegnet er überall grosser Begeisterung. Viele erkennen ihn diesem Mann aus Nazareth den lang ersehnten Messias und König. Nicht so Nathanael. Er kontert diese Hoffnungen mit Skepsis, indem er die Frage stellt, was aus Nazareth Gutes kommen kann. Movecast 69 zeigt, dass Nathanael gute Gründe für seine Skepsis hatte und wie Jesus mit dieser Skepsis umging. Und er zeigt auf, dass wir nur über unsere Skepsis hinweg kommen, wenn wir unser Nazareth kennen und uns auf eine neue Begegnung mit Jesus einlassen. GEMA-freie Musik von www.frametraxx.de

  • Feb 16, 2019 · 19 min

    MC 68: Das Gamalielprinzip - Tolerant heisst nicht automatisch liberal!

    Toleranz steht nicht hoch im Kurs unter Christen. Es steht unter Generalverdacht Ausdruck einer liberalen, weichgespülten Haltung zu sein ohne klare Überzeugungen und Konturen. Alles geht, alles ist erlaubt. So stellen sich viele Toleranz vor. Lieber nimmt man das Wächteramt ein und kämpft für die Wahrheit Gottes. Nicht selten kommt es dabei zu seelischem Blutvergiessen und man urteilt, verurteil und verdammt. Dass es auch anders geht, zeigt der Pharisäer Gamaliel in der Apostelgeschichte. Er verhindet mit seiner Toleranz ein schlimmes Blutvergiessen und zeigt, dass hinter Toleranz keine liberale Haltung, sondern grosses Gottvertrauen stecken. GEMA-freie Musik von www.frametraxx.de

  • Feb 6, 2019 · 19 min

    MC 67: Sechs mal gut gibt sehr gut - Warum Perfektionismus nicht Gottes Idee ist

    Warum sagt Gott am Ende der einzelnen Schöpfungswerke nur, das es "gut" war, statt "sehr gut". Wäre da nicht mehr dringelegen? Und warum ist am Ende doch alles, was Gott geschaffen hat "sehr gut"? Der Schöpfungsbericht ist eine Ermutigung, dass "Gut" gut genug ist. Ich muss nicht mehr sein, als Gott gemacht hat. Ich darf mein Potential zum Leuchten bringen. Und es ist eine Einladung, dass im Miteinander, im Zusammen, im Gemeinsamen die wahre Perfektion und das "sehr gut" liegt. GEMA-freie Musik von www.frametraxx.de

  • Jan 21, 2019 · 21 min

    MC 66: Zum Schatzsucher werden - statt auf das Negative fixiert sein.

    In diesem ersten Movecast des Jahres schildere ich, wie wir als Familie zu unserem Jahresmotto 2019 gefunden haben. Es soll zum Ausdruck bringen, wie wir dieses Jahr angehen wollen mit allem Neuen, allem Unbekannten und allem Herausfordernden. Wir wollen das Kostbare in allem entdecken statt auf das Schwierige oder Negative fixiert zu sein. Zudem ist die Idee der Schatzsuche ein neuer Blickwinkel auf die berühmte Bibelstelle: "trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit." Könnte es sich bei diesem Vers weniger um eine Aufforderung handeln, durch große Anstrengung das Reich Gottes zu erarbeiten, sondern vielmehr eine Aufforderung, den Reichtum Gottes in allen Dingen zu entdecken? Music from https://filmmusic.io: "Cheery Monday" und "Backbay Lounge" by Kevin MacLeod (https://incompetech.com) Licence: CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de)

  • Dec 28, 2018 · 36 min

    MC 65: Charakterentwicklung Teil 2 - Vom Stolperer zum Gottestänzer

    Im zweiten Teil des Gesprächs mit Bernhard Ott geht es darum, zum Gottestänzer zu werden. Wir tanzen im Leben nach der Melodie des Himmels, statt durchs Leben zu stolpern.Wir werden als Christen nicht vom Leben, sondern zum Leben erlöst. Und wir fragen uns, warum ersthafte und fromme Christen in den USA einen Präsidenten wählen, desses Charakter eher zu wünschen übrig lässt

  • Dec 20, 2018 · 30 min

    MC 64: Charakterentwicklung Teil 1 - Zwischen Gelassenheit und Engagement

    Aussen hui - innen pfui, so beschreibt das Sprichwort ein Leben, bei dem innerer und äusserer Mensch auseinanderklaffen. Im Gespräch mit Bernhard Ott gehen wir der Frage nach, warum Charakterbildung so oft vernachlässigt wird und warum die Arbeit am Charakter kein Stress sein muss, sondern in der Balance zwischen Gelassenheit und Engagement geschieht. Musik: "Nouvelle Noel" Kevin MacLeod (incompetech.com) Licensed under Creative Commons: By Attribution 3.0 License http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/

  • Dec 10, 2018 · 24 min

    MC 63: Von aussen nach innen - Übersetzungshilfe für schwierige Bibelstellen

    Oft lesen wir im AT, dass das Essen von Schweinefleisch nicht nur unrein macht, sondern uns ins Gericht bringt und Gott solche Menschen sogar hinwegraffen wird. Paulus dagegen kann sagen, dass uns Essen nicht ins Gericht bringt und keine Nachteile oder Vorteile bei Gott bewirkt. Wie kann das sein? Hat Gott seine Meinung geändert oder nur seinen Umgang mit uns. Auf was will denn Gott hinaus und was ist wirklich wichtig bei menschlicher Entwicklung? Offensichtlich verfolgt Gott mit der Menschheit und dem einzelnen Menschen eine Entwicklung von aussen nach innen. Das kann helfen schwierige Bibelstellen besser einordnen zu können. Die Musik in diesem Movecast stammt von: "Cheery Monday" Kevin MacLeod (incompetech.com) "Backbay Lounge" Kevin MacLeod (incompetech.com) Licensed under Creative Commons: By Attribution 3.0 License http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/

  • Nov 28, 2018 · 20 min

    MC 62: Warum im Hiobbuch nicht nur Wahrheit steht und es trotzdem Gottes Wort ist

    Meine These lautet: alles in der Bibel ist Absicht Gottes, aber nicht alles ist Ansicht Gottes. Diesen Satz führe ich bereits in MC 7 genauer aus. Dieses Mal vertiefe ich dies und gehe der Frage nach, was mit Aussagen in der Bibel ist, die eindeutig nicht der Wahrheit entsprechen und die nicht wahr von Gott reden. Wie gehen wir damit um, dass fast die Hälfte des Hiobbuches nach eigener Aussage nicht richtig von Gott redet? Und sind die Bewohner von Kreta für alle Zeit Lügner, wilde Tiere und faule Bäuche? Intro Music: Eigenkomposition mit Garageband von Apple Outro Music: Backbay Lounge Kevin MacLeod (incompetech.com) Licensed under Creative Commons: By Attribution 3.0 License http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/

  • Oct 29, 2018 · 34 min

    MC 60: Wie müssen wir das Kreuz verstehen? Special mit Dr. Andreas Loos

    Dr. Andreas Loos ist Dozent am Theologischen Seminar St. Chrischona. Er unterrichtet Systematische Theologie und hat sich intensiv mit den verschiedenen Deutungen des Kreuzesgeschehens im Neuen Testament auseinandergesetzt. in 2 Teilen sprechen wir über die 4 neutestamentlichen Bilder und Symbole für das Kreuz. Und wir gehen der Frage nach, warum in vielen Köpfen das Bild vorherrscht, dass Jesus am Kreuz einen zornigen Gott beruhigen musste.

  • Oct 12, 2018 · 20 min

    MC 59: Barmherzig ist das neue Heilig

    Gleich zweimal zitiert Jesu einen Vers aus dem Propheten Hosea: „Gott will Barmherzigkeit, nicht Opfer.“ Was meint er damit und inwiefern ist genau dieser Satz Jesu Leitgedanken in seinem Bestreben Gebote zu entschärfen oder zu verschärfen?

  • Sep 28, 2018 · 21 min

    MC 58: Frohbotschaft oder Drohbotschaft - Warum Jesus und Johannes so anders waren.

    Zuerst ist Johannes der Täufer felsenfest davon überzeugt, dass Jesus Messias und Sohn Gottes ist. Nachdem er aber Jesu Wunder sieht, sein Handeln erlebt und seine Botschaft hört, gerät Johannes in die Krise und stell die Frage, ob Jesus wirklich derjenige ist, für den er ihm gehalten hat. Warum ist Botschaft und Leben dieser beiden Männer so unterschiedlich? Und wie konnte Jesus sich lösen von der Drohbotschaft und Busspredigt des Johannes und so ein anderes Bild von Gott malen und einen anderen Umgang mit den Menschen pflegen? Der Schlüssel liegt in der Taufe Jesu und seiner ersten Gotteserfahrung. Rom 8:15 Der Geist, den ihr empfangen habt, macht euch ja nicht wieder zu Sklaven, dass ihr wie früher in Furcht leben müsstet. Nein, ihr habt den Geist empfangen, der euch zu Kindern Gottes macht, den Geist, in dem wir "Abba!", Vater, zu Gott sagen. Rom 8:16 So macht sein Geist uns im Innersten gewiss, dass wir Kinder Gottes sind.

  • Sep 9, 2018 · 35 min

    MC 57: Prämodern - Modern - Postmodern (Special mit Manuel Schmid)

    Manuel Schmid beschreibt in diesem Special, inwiefern Christen ganz unterschiedliche Mindsets haben und warum hinter unseren Konflikten viel seltener das Ringen um Wahrheit steckt als wir denken. Unser Mindset prägt uns und unseren Glauben deutlich stärker als wir es wahrscheinlich eingestehen wollen.

  • Aug 30, 2018 · 22 min

    MC 56: Die Angst vor dem Dammbruch - Teil 2

    Teil 2 Bei bestimmten Themen sehen viele Christen den drohenden Dammbruch. Wenn man hier nachgibt, dann ist alles verloren. Das Einlenken bei dem einen Thema hat das Einknicken bei allen anderen zur Folge. Auch wenn diese Gefahr manchmal besteht, ist diese Angst nichts Neues. Sie bestand auch Jesus oder der ersten Gemeinde gegenüber. Wie Jesus mit dem Sabbat oder den Speisegeboten umging, war für viele Juden der Anfang vom Ende. Und in Paulus Umgang mit dem Thema Beschneidung sahen viel Judenchristen den drohenden Dammbruch. Und doch war der vermutete Dammbruch in Wirklichkeit der ersehnte Durchbruch. Wie können wir das Dammbruchszenario überwinden und erkennen, was an Durchbrüchen auf uns wartet?

  • Aug 23, 2018 · 21 min

    MC 55: Die Angst vor dem Dammbruch - Teil 1

    Bei bestimmten Themen sehen viele Christen den drohenden Dammbruch. Wenn man hier nachgibt, dann ist alles verloren. Das Einlenken bei dem einen Thema hat deas Einknicken bei allen anderen zur Folge. Auch wenn diese Gefahr manchmal besteht, ist diese Angst nichts Neues. Sie entstand auch Jesus oder der ersten Gemeinde gegenüber. Wie Jesus mit dem Sabbat oder den Speisegeboten umging, war für viele Juden der Anfang vom Ende. Und in Paulus Umgang mit dem Thema Beschneidung sahen viel Judenchristen den drohenden Dammbruch. Und doch war der vermutete Dammbruch in Wirklichkeit der ersehnte Durchbruch. Wie können wir das Dammbruchszenario überwinden und erkennen, was an Durchbrüchen auf uns wartet?

  • Jul 20, 2018 · 44 min

    MC 54 Extra: Was war eigentlich das Problem in Sodom?

    Immer wieder wird behauptet, dass Gott Sodom und Gomorrah zerstörte, weil dort Homosexualität die grosse Sünde war. Wenn Gott Homosexuelle tötet, dann müssen wir scheinbar auch nicht besonders barmherzig mit ihnen sein! Nun kann man ja über Homosexualität denken was man will, aber man kann einfach nicht willkürlich jeder Stelle, die auf den ersten Blick mit dem Thema zu tun hat benutzen und dagegen ins Feld führen. Ich möchte mit dem Missbrauch des Textes über Sodom in Bezug auf Homosexualität aufräumen und aus der Bibel selbst aufzeigen, was Gott so sehr an Sodom gestört hat. Und plötzlich ist die Sünde dieser Stadt nicht länger weit weg, sondern relevant für unser aller Leben in der westlichen Welt. Mit dieser Predigt habe ich 2012 den Stop Armut Preis gewonnen.

  • Jul 13, 2018 · 20 min

    MC 53: Was meinen wir eigentlich, wenn wir von "Verlorenheit" reden?

    Der Begirff "Verlorene" wird in vielen christlichen Kreisen für Menschen gebraucht, die in die Hölle kommen. Er dient zur klaren Unterscheidung zwischen drin und draussen, zwischen uns und der Welt. Verloren sind die anderen. Aber was wäre, wenn es bei Verlorenheit um viel mehr geht als um eine Umschreibung für Ungläubige, nämlich die Beschreibung unser aller Verlorenheit? Verlorenheit ist breiter als "in die Hölle kommen". Es sind eben auch Menschen damit gemeint, die ihren Weg verloren haben, ihre Hoffnung, ihre Ziele, ihre Vision, die ihren Frieden verloren haben, ihr Mass verloren, ihren Glauben, ihre Moral usw. Und plötzlich sind wir alle betroffen von Verlorenheit und nicht nur die anderen. Und plötzlich brauchen auch diejenigen Jesus als Erlöser und Retter, die ihr Ticket in den Himmel bereits gelöst haben. Plötzlich können wir uns mit allen Menschen solidarisieren und gemeinsam die wiederherstellende und rettende Kraft Jesu entdecken.

  • Jul 6, 2018 · 18 min

    MC 52: Wenn das Gesetz durch die Hintertür kommt...

    Oft höre ich die Aussage, dass man das atl. Gesetz in 3 Kategorien einteilen kann. Das Zivilgesetz, das Zeremonialgesetz und das Moral- oder Sittengesetz. Während das Zivil- und Zeremonialgesetz aufgelöst wurde, hat angeblich das Moralgesetz noch volle Gültigkeit. Und nun werden ganz willkürlich die 613 Gebote der Thora in diese 3 Kategorien zugeteilt. Am Ende bleibt genau das gültig, was man schon immer geglaubt hat und schon immer in der jeweiligen Gemeindetradition verboten oder erlaubt war. Warum diese Dreiteilung keinen Sinn macht und man so nicht mit den Geboten der Thora umgehen kann zeigt dieser Movecast. Erwähnte Webseite: https://carm.org/what-are-the-main-divisions-of-the-old-testament-law