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Religion & Spirituality

Movecast

Martin Benz

Menschen und Glauben entwickeln sich! Und immer mehr Christen stellen fest, dass ihr Glaube nicht mehr passt.
Er muss sich weiterentwickeln, sonst wird er unrelevant, kraftlos oder geht verloren.
Movecast will Umzugshelfer sein, damit Menschen mit ihrem Glauben ein neues Zuhause finden.
Und wie bei jedem Umzug, muss man sich die Frage stellen:
Was nehme ich mit?
Was entsorge ich?
Was schaffe ich neu an?
Genau um diese Fragen geht es bei Movecast!
  • 251 episodes
  • Updated July 24

Episodes251

  • Dec 14, 2016 · 16 min

    MC 11: Liebe und tue was du willst (Ethik Teil 2)

    Um richtiges Verhalten definieren zu können, braucht es Ethik, nicht Moral! In diesem Podcast geht es um das erste ethische Prinzip, das uns hilft, Moral abzuleiten. Was sind die grossen Werte, Prinzipien und Leitgedanken, die uns helfen, zu jeder Zeit richtiges Verhalten definieren zu können? Darf man die Gebote zusammenfassen? Könnte man sogar auf die Gebote verzichten und trotzdem das Richtige tun? Hier die Bibelstellen und Texte des Podcast: «Es ereignete sich, dass ein Nichtjude vor Schammai trat und zu ihm sprach: ‹Mache mich zum Juden unter der Bedingung, dass du mich die ganze Thora, also das gesamte Gesetz lehrst, während ich auf einem Fuss stehe.› Da stiess Schammai ihn fort und jagte ihn aus dem Lehrhaus. Darauf kam der Nichtjude zu Hillel und dieser machte ihn zum Juden und sprach zu ihm: ‹Was dir nicht lieb ist, das tue auch deinem Nächsten nicht an. Das ist die ganze Thora und alles andere ist nur die Erläuterung; geh und lerne.›» Rabbi Hillel fasst die ganze Thora in einem Satz zusammen, nämlich im Liebesgebot. Mt.22,37 Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben, von ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken!´38 Das ist das erste und wichtigste Gebot. 39 Ein weiteres ist genauso wichtig: `Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.´40 Alle anderen Gebote und alle Forderungen der Propheten gründen sich auf diese beiden Gebote.« Mt.7,12: 12 So wie ihr von den Menschen behandelt werden möchtet, so behandelt sie auch. Denn das ist die Botschaft des Gesetzes und der Propheten." Röm.13,9: Ihr kennt die Gebote: »Brich nicht die Ehe, morde nicht, beraube niemand, blicke nicht begehrlich auf das, was anderen gehört.« Diese Gebote und alle anderen sind in dem einen Satz zusammengefasst: »Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst.« 10 Wer liebt, fügt seinem Mitmenschen nichts Böses zu. Also wird durch die Liebe das ganze Gesetz erfüllt. Jak.2,8 Wirklich gut handelt ihr, wenn ihr dem königlichen Gebot unseres Herrn gehorcht, wie es in der Schrift steht: »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.« Kirchenvater Augustinus: dilige et quodvis fac / "Liebe und tu, was du willst."

  • Dec 5, 2016 · 20 min

    MC 10: Warum die Bibel keine Ampel ist! (Ethik und Moral Teil 1)

    Wir möchten wissen, was richtig und falsch ist. Was gilt, was darf ich und was nicht? Für viele Christen ist die Bibel wie eine Ampel, die mir in meinem Alltag immer sagt, was ich zu tun habe und was zu lassen. Je nach Thema steht sie auf rot oder auf grün. Aber was, wenn die Bibel gar nichts zu bestimmten Themen sagt? Wie handle ich dann? Was, wenn es mehrere Ampeln zu einem Thema gibt? Und warum überfahren wir so viele rote Ampeln in der Bibel, ohne Gewissensbisse zu haben? Ich denke die Bibel will keine Ampeln liefern, sondern unsere Fahrschule sein. Wir brauchen nicht noch mehr Moral, sondern Ethik. Und was ist der Unterschied zwischen beiden? Link zu den 613 Geboten der Thora:http://www.jewfaq.org/613.htm

  • Nov 21, 2016 · 20 min

    MC 9: Dürfen Frauen lehren oder nur Kinder kriegen? (Bibelverständnis Teil 4)

    Ein Vers, der gerne in konservativen Kreisen zitiert wird stammt aus 1.Tim.2: "Frauen dürfen nicht lehren noch sich über den Mann erheben." Was seit Jahrhunderten dafür herhalten muss, Frauen das Predigen zu verbieten, untersuche ich genauer und zeigt auf, warum diese Auslegung nicht nur inkonsequent ist, sondern auch ein grosses Missverständnis.

  • Nov 8, 2016 · 20 min

    MC 8: Bibelverständnis Teil 3: Wessen Geistes Kinder seid ihr?

    Wenn nicht alles in der Bibel Ansicht Gottes ist, warum steht es dann in der Bibel? Was ist Gottes Absicht dahinter? Anhand der Entwicklung des Vergeltungsgesetzes soll deutlich werden, dass die Bibel eine Entwicklung zu einem erneuerten Gottesbild, veränderten Glaubensvorstellungen und reiferem Bewusstsein abbildet. Nur wenn die Bibel authentisch dokumentiert, wo der Glaube und die Gottesvorstellungen der Menschen herkommen, können wir diese Entwicklung sehen und die Möglichkeit zu eigenen Entwicklungen erkennen.

  • Oct 25, 2016 · 17 min

    MC 6: Bibelverständnis Teil 1

    Wie muss ich Bibelstellen verstehen, die ein grausames Bild von Gott zeichnen? Warum ziehen Christen nur bestimmte Bibelstelllen für ihre Sexualmoral heran und lassen andere wohlwissentlich beiseite? Wieso denken wir die Bibel ist inspiriert? Wo sind die Fussnoten im Bibeltext, die mir mitteilen, was ich wörtlich nehmen muss und was nicht? In dieser Folge von Movecast beschreibe ich mein verändertes Bibelverständnis und wie es uns helfen kann, unseren Glauben weiter zu entwickeln.

  • Oct 18, 2016 · 17 min

    MC 5: Sadist oder Tröster

    Die entscheidende Weiterentwicklung meines Glaubens habe ich in der Korrektur meines Gottesbildes erlebt. Ich habe wahrgenomen, dass Gott nicht verschiedene Gesichter hat und den Menschen nicht in verschiedenen Varianten begegenet, Gott ist nie anders, als er sich in Jesus gezeigt hat. Movecast 5 beschäftigt sich mit dieser wichtigen Korrektur des Gottesbildes.

  • Oct 5, 2016 · 12 min

    MC 3: Glaube am Gefrierpunkt

    Viele Christen erleben nach einiger Zeit in ihrem Glauben große Ernüchterung. Die Realität des Lebens holt sie ein, Krisen verändern die Sichtweise und neu gewonnene Erkenntnisse stellen Altes infrage. Wie kann sich ein ernüchterter Glaube weiterentwickeln, ohne immer wieder dem Reflex zu verfallen, für denselben Glauben immer wieder neue Leidenschaft erzeugen zu müssen?

  • Sep 30, 2016 · 12 min

    MC 2: Wenn der alte Glaube nicht mehr passt...

    Immer öfters begegne ich Christen, die nicht länger glauben und leben können, was bisher in ihrem Leben Glaubenslehre und Glaubenspraxis war. Sie haben nicht länger dasselbe Gottesbild wie früher, können die Bibel nicht mehr so wörtlich nehmen wie bisher, kommen mit der bestehenden Moral nicht mehr zurecht oder wollen ihre Zweifel und Fragen nicht länger verstecken müssen. Wie kann sich dieser ins Wanken geratene Glaube weiterentwickeln? Was sind jetzt die wichtigen Fragen?