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Liberales Zuwanderungsrecht: Heilmittel mit Nebenwirkungen?
Das Bildungs- und Erwerbsmigrationsrecht wurde in den vergangenen Jahren mehrfach gelockert – um Deutschland für Fachkräfte aus Nicht-EU-Ländern sowie für Menschen, die eine Ausbildung oder ein Studium beginnen möchten, attraktiver zu machen. Inzwischen zeigen sich jedoch auch Schattenseiten dieser Entwicklung: Die vereinfachten Möglichkeiten zur Einwanderung haben auch Spielräume für zweckwidrige Nutzung geöffnet, die zu prekären Arbeits- und Lebensverhältnissen führen können. Betroffen sind davon vor allem internationale Auszubildende und Studierende sowie Zugewanderte, die sich über die Chancenkarte zur Jobsuche in Deutschland aufhalten. War diese Entwicklung zu erwarten? Wie zeigt sie sich konkret in der Praxis? Welche Unterstützungsangebote gibt es für Betroffene? Und vor allem: Wie könnte nachgesteuert werden, um diesen negativen Folgen zu begegnen? Darüber sprechen in der neunten Folge des SVR-Podcasts „Migration im Fokus“ der Leiter des Bereichs Jahresgutachten beim SVR, Dr. Holger Kolb, und Vera Egenberger, politische Referentin Migrations- und Antirassismuspolitik beim DGB. Es moderiert Sabine Schwebel aus dem Kommunikationsteam des SVR. SVR-Podcast Folge 9, 8. September 2026 Postproduktion: Lars Rühmann Hier finden Sie die im Podcast angesprochene SVR-Kurzinformation „A Job and a Hard Place? Schattenseiten der Nutzung einer liberalisierten Bildungs- und Erwerbsmigration nach Deutschland“. Weitere Informationen zum Sachverständigenrat für Integration und Migration finden Sie auf unserer Website: https://www.svr-migration.de/ Für Feedback und Fragen zum Podcast schreiben Sie uns an: presse@svr-migration.de
