MicrobeThingsMacro - Mikroben ganz groß!

MTM18 - Methanocaldococcus jannaschii

May 12 · 12 min · Episode 18 · 14.8 MB
0:00-12:19

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Welches ist das schnellste Lebewesen der Welt? Der Gepard, der mit bis zu 120 km/h sprinten kann? Der Wanderfalke, der im Sturzflug bis zu 350 km/h erreicht? Oder liegt die Antwort vielleicht doch in der Welt der Mikroben? In der heutigen Folge von MicrobeThingsMacro – Mikroben ganz groß! lernen wir Methanocaldococcus jannaschii kennen, eine Archaee, die alle Geschwindigkeitsrekorde knackt. Mit bis zu 500 Körperlängen pro Sekunde schießt sie durch die Welt der hydrothermalen Quellen am Meeresgrund. Wie das geht und warum die Archaee das braucht? Hört rein und findet es heraus!

Kapitel

00:00 – Intro

00:36 – Das schnellste Lebewesen der Welt – eine Mikrobe?

04:33 – Hydrothermale Quellen als Lebensraum

06:34 – Wie und warum Methanocaldococcus jannaschii so schnell ist

09:16 – Hydrothermale Quellen als Ursprung des Lebens

11:17 – Fazit & Verabschiedung

Was ihr in dieser Folge lernen konntet…

  • Das schnellste Lebewesen der Welt ist die Archaee M. jannaschii. Mit 500 Körperlängen pro Sekunde erreicht es Rekordgeschwindigkeiten, zumindest wenn man die Geschwindigkeit auf die Größe des Lebewesens skaliert.

  • Methanocaldococcus lebt in hydrothermalen Quellen. Seine Geißeln können die Archaee in den Mineraltürmen verankern, aber auch helfen, sollte die Mikrobe ins umgebende Meer gespült werden. Dann kann sie schnell wieder zu einem Ort mit heißerem Wasser zurückschwimmen.

Die Folge zum Nachlesen findet ihr hier.

Links & weitere Infos

Pressemeldung der Uni Regensburg ‘Die schnellsten Lebewesen der Welt’

Erste Beschreibung und Genom von M. jannaschii

Jones, W.J. et al. (1983), Archives of Microbiology, 136(4), pp. 254–261.

Thennarasu, S. et al. (2013), Genome Announc, 1(4), pp. e00481-13.

Schwimmverhalten von M. jannaschii

Herzog, B. and Wirth, R. (2012), Appl. Environ. Microbiol., 78(6), pp. 1670–1674.

M. jannaschii am Ursprung des Lebens

Helmbrecht, V. et al. (2025), Nat Ecol Evol, 9(5), pp. 769–778.

 

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