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Leben ist mehr

Leben ist mehr

»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.

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  • 71 episodes
  • daily
  • Avg 6 min
  • German
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  • S2026 · E268
    Yesterday · 4 min

    Geschmacklos

    »Ein großes Lob an die Küche. Es hat fabelhaft geschmeckt!« Ein netter Restaurantabend mit Kollegen war zu Ende gegangen. In gemütlicher Gewölbekeller-Atmosphäre hatten wir ein köstliches Essen genossen. Bei perfekt gebratenem Schweinemedallion und gutem Gezapftem waren die Herausforderungen der Arbeit, über die wir gesprochen hatten, gut verdaulich geworden. Alle waren sich einig: Hier kehren wir gerne noch mal ein! Eine Top-Adresse, es hat hervorragend geschmeckt. Der Koch hat seine Arbeit einfach richtig gut gemacht. In der Bibel werden unsere Geschmacksknospen als Bild dafür genommen, in welcher Beziehung wir Menschen zu Gott stehen. Für manche Menschen »schmeckt« Gott wie ein vorzügliches Gericht. Doch andere verbinden mit Gott eher den Geschmack einer faden, ungewürzten, dünnen Brühe. Zum Wegschütten! Warum ist das so? Liegt es an Gott oder an uns? Vielleicht sind es schlechte Erfahrungen mit Kirche, Glaube und Religion, die Gott diesen Beigeschmack verliehen haben. Doch ich kenne sehr viele Menschen, die so richtig auf den Geschmack gekommen sind, als sie anfingen, das Originalrezept kennenzulernen. Das heißt, die Jesus Christus persönlich in seinem Wort begegnet sind. Das Original-Rezept hat so viele schmackhafte Zutaten, denn Jesus ist unser Retter, Hirte, Heiland, König, das Licht der Welt und noch so vieles mehr. Allzu oft verwechselt man das, wo Christentum draufsteht, mit Christus selbst. Man bekommt ein gutes Rezept vorgesetzt, das von einem schlechten Koch verhunzt wurde. Doch ich möchte Sie ermutigen, das Originalrezept zu probieren. Gaumenfreude kennen wir. Doch viel erfüllender und bleibender ist die Glaubensfreude, wenn wir Jesus Christus persönlich »schmecken« lernen. Jan Klein Diese und viele weitere Andachten online lesen Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

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  • S2026 · E267
    Wednesday · 4 min

    Überlebenschancen

    Das modernste Schiff seiner Zeit, atemberaubender Luxus und eine eisige Katastrophe – der Untergang der Titanic bietet den perfekten Stoff für die große Leinwand. Auch die zu horrenden Preisen versteigerten Funde aus dem Wrack zeigen, dass die Faszination des bekannten Schiffsuntergangs bis heute ungebrochen ist. Vielleicht auch deswegen, weil uns die extremen sozialen Unterschiede erschrecken, die sich an Bord der Titanic zeigen. Während die Heizer bei 50 °C unter unmenschlichen Bedingungen Kohle schaufelten, konnten die Superreichen in luxuriösen Salons Karten spielen und Kaviar essen. Doch als das Schiff den Eisberg rammte, waren plötzlich alle gleichermaßen dem Untergang geweiht. Allerdings spielte selbst im Tod der soziale Stand eine Rolle: Während etwa 38 Prozent der Passagiere der Ersten Klasse ums Leben kamen, waren es in der Dritten Klasse rund 75 Prozent. Von den Heizern überlebten nur wenige. Entgegen der dramatischen Darstellung im berühmten Titanic-Film von 1997 lag das jedoch nicht daran, dass die Dritte Klasse durch Gitter an den Aufgängen zurückgehalten wurde. Diese Passagiere hatten schlichtweg einen längeren Weg nach oben, verirrten sich in den verwinkelten Gängen und konnten – als osteuropäische Auswanderer – oft die Schilder und Anweisungen des Personals nicht verstehen. Eigentlich befinden wir uns in einer ähnlichen Lage. Wir Menschen sind alle – egal, ob arm oder reich, gebildet oder nicht – durch unsere Sünde dem ewigen Tod geweiht. Doch Gott bietet uns in seinem Sohn Jesus Christus Rettung an. Anders als bei der Titanic fällt es jedoch den Armen und im Leben Gescheiterten oft leichter, daran zu glauben, als jenen, die viele eigene Ressourcen haben. Und so werden im Himmel wohl viele Errettete aus der »Dritten Klasse« sein. Elisabeth Weise Diese und viele weitere Andachten online lesen Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

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  • S2026 · E266
    Tuesday · 3 min

    Bußgeld für den Lebensretter

    Ohne sein schnelles Eingreifen wäre im September 2024 eine deutsche Touristin an einem Strand in der Nähe von Venedig ertrunken. Der Bademeister erkannte die Gefahr. Ohne zu zögern, verließ er seinen Rettungsturm, sprang ins Meer und brachte die Frau an Land. Bereits kurze Zeit später erhielt der Lebensretter einen Strafzettel über 1032 Euro. Nach dem italienischen Gesetz hätte er zuerst die Notrufnummer wählen oder die Hafenbehörde benachrichtigen müssen. Weltweit berichteten Medien über das Bußgeld, das als unangemessen angesehen wurde. Die Kommandantin der Hafenwache verteidigte dagegen den Sinn der Regelung. Die unverzügliche Meldung soll schnellstmöglich eine effektive Rettungskette für eventuelle weitere Maßnahmen aktivieren. Während ich nachvollziehen kann, dass der Bademeister zuerst die ertrinkende Frau erreichen wollte, erkenne ich: Es ist für uns Menschen oft schwer zu entscheiden, welche Reihenfolge richtig ist. Wie gut, dass Gott über Raum und Zeit steht. Er ist jederzeit nur ein Gebet weit entfernt, hört unseren Hilferuf und will rechtzeitig helfen. In Jesus Christus hat der ewige Gott den »Turm« verlassen, ist Mensch geworden und hat uns durch seinen stellvertretenden Tod am Kreuz den Rettungsring zugeworfen. Wenn wir erkennen, dass wir vor Gott schuldig geworden sind und in unseren Sünden wie in einem Meer untergehen, können wir zugreifen und werden durch den Glauben an Jesus gerettet. Doch auch wir müssen dafür eine rechtzeitige Entscheidung treffen. Darum zitiert Paulus den heutigen Tagesvers in 2. Korinther 6,2 und ruft uns zu dann zu: »Seht doch! Diese Zeit ist jetzt da. Gekommen ist der Rettungstag!« Andreas Droese Diese und viele weitere Andachten online lesen Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

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  • S2026 · E265
    Monday · 5 min

    Ein legendärer Feuerwehrmann

    Paul Neal Adair, bekannt als »Red Adair«, war ein legendärer Feuerwehrmann. Weltweit wurde er gerufen, um die unmöglichsten Öl- und Gasgroßbrände zu bekämpfen. Beispielsweise löschte er 1991 nach dem Ende des Zweiten Golfkrieges 117 brennende Ölquellen in Kuwait. Insgesamt soll er im Laufe seines Lebens mehr als 2000 Brände gelöscht haben. Dabei entwickelte er spezielle Methoden, die mit gewöhnlichen Löschversuchen nichts mehr zu tun hatten. Manche Brände wurden durch gezielte Bombenexplosionen einfach »ausgeblasen«. Auch in Deutschland kam er einmal zum Einsatz. 1970 brach in Eschenfelden ein Gasbrand aus. Alle Bemühungen der deutschen Feuerwehr, das Feuer zu löschen, scheiterten. Dann wurde Red Adair gerufen. Es gelang ihm, das Erdloch, aus dem das Gas strömte, zu stopfen und die Flammen zu ersticken. Red Adair war in der Tat ein Retter in der Not. Sein Einsatz war allerdings nicht billig. Man schätzte sein Honorar auf 50 000 Dollar pro Tag. Diese Geschichte ist eine schöne Illustration für Jesus Christus. Denn auch Jesus ist ein Retter in der Not. Bei dieser Not geht es jedoch nicht um einen Brand, sondern um die Sünde. Dieses »Feuer« brennt bei jedem Menschen. Alle eigenen Löschversuche müssen scheitern, weil wir aus uns heraus nicht gut oder perfekt sind. Deshalb braucht es einen Retter von außen. Und diesen gibt es! Dabei hat Jesus nicht nur sein Leben riskiert, sondern es durch seinen Tod sogar völlig hingegeben. Wer Jesus ehrlich bittet, seinen »Sündenbrand« zu löschen und ihn daraus zu befreien, erhält Vergebung. Im Unterschied zu Red Adair verlangt Jesus jedoch kein Honorar. Die Vergebung und Befreiung von Sünde dürfen wir umsonst erhalten. Jesus hat die Kosten selbst getragen, als er sich ans Kreuz schlagen ließ. Paul Wiens Diese und viele weitere Andachten online lesen Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

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  • S2026 · E264
    Sunday · 5 min

    Nein, meine Söhne gebʼ ich nicht

    Der bekannte deutsche Liedermacher Reinhard Mey komponierte 1986 dieses pazifistische Antikriegslied. Darin thematisiert er Kriegsdienstverweigerung und Kriegsflucht aus Sicht des Vaters, der seine Söhne nicht als Kanonenfutter geben will. »Keine Ziele und keine Ehre, keine Pflicht / sind’s wert, dafür zu töten und zu sterben«, singt Mey. »Ich lieb die beiden, das will ich euch sagen, / mehr als mein Leben, als mein Augenlicht.« Würden Sie Ihren Sohn ziehen lassen, wenn Sie wüssten, dass Wunden, Hass und Tod ihm entgegenschlagen? Reinhard Mey nicht. Sie und ich wohl auch nicht. Doch genau das tat der Vater im Himmel mit seinem einzigen Sohn, den er so sehr liebte: Gott sandte seinen Sohn Jesus Christus auf diese Erde. Auf eine Erde, die er selbst gemacht hat, die jedoch von seinen Bewohnern mit Krieg und Hass überzogen wurde. Gottes Sohn erwarteten Hass, Ablehnung und zuletzt ein brutaler Tod am Kreuz. War es nicht lieblos von Gott, seinem Sohn dies anzutun? Im Gegenteil, es ist Gottes Liebe zu Ihnen, die ihn bewegte, seinen einzigen Sohn zu geben, damit Sie und ich ewiges Leben haben dürfen. Es ist der größte Liebesbeweis, den jemand erbringen kann. Gott wusste, dass es keinen anderen Weg gibt. Sonst hätte er einen anderen benutzt. Es ist Gottes Liebe, die Jesus Christus in den Krieg dieser Welt schickt. Dabei gibt es noch einen gewichtigen Unterschied: Jesus ist in diesem Krieg nicht Täter geworden, wie es für Soldaten gilt. Vielmehr gab er sich selbst als freiwilliges Opfer. Er ließ sich verspotten und töten, damit wir leben können. Gottes Liebe ermöglicht Frieden in unseren friedlosen Herzen. Während Reinhard Mey singt: »Meine Söhne gebʼ ich nicht«, gab Gott seinen einzigartigen Sohn. Christian Grimm Diese und viele weitere Andachten online lesen Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

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  • S2026 · E263
    Saturday · 8 min

    Endlich lebendig

    Unter diesem Motto stand der Tag des Friedhofs 2025. Dieser Aktionstag wurde 2001 vom Bund deutscher Friedhofsgärtner ins Leben gerufen. Dabei soll die Bedeutung des Friedhofs als Ruhestätte, Ort der Trauerbewältigung, Erholungs- und Lebensraum den Menschen wieder näher gebracht werden. Auch die Tabus im Umgang mit Tod und Trauer sollen verschwinden. »Endlich lebendig«, das bringt mich ins Nachdenken. »Endlich« verstehe ich ja noch, aber was hat ein Friedhof mit »lebendig« zu tun? Doch Jesus hat genau denselben Zusammenhang hergestellt. Sein Freund Lazarus war gestorben und in eine Gruft gelegt worden. Vorher hatten seine Schwestern Jesus rufen lassen. Vielleicht konnte Jesus den Tod noch verhindern? Doch der ließ sich Zeit. Lazarus starb. Vier Tage nach der Beisetzung kam Jesus und sprach mit Martha über Auferstehung, Leben, Glauben und den Tod (siehe Tagesvers). Dann ging er zum Grab und rief: »Lazarus, komm heraus!«, und Lazarus kam lebendig aus dem Steingrab. Der Apostel Paulus schreibt über den Glauben: »Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es« (Epheser 2,8). Gott schenkt den Menschen erst die Fähigkeit, glauben zu können. Doch wie jedes Geschenk muss auch dieses angenommen werden. Aber wenn ich das tue und gerettet bin, dann bin ich auch von Gott mit Christus lebendig gemacht. Gott hat ein Interesse daran, dass wir glauben und leben. Glauben muss jeder Mensch in diesem Leben – nach dem Tod ist es zu spät. Im Glauben habe ich schon jetzt die Zusage des ewigen Lebens. Dann weiß ich, dass das Leben trotz allen Leids und Sterbens das letzte Wort behalten wird. Dann weiß ich, dass der Tod nur die uns zugewandte Seite jenes Ganzen ist, dessen andere Seite Auferstehung heißt. Herbert Laupichler Diese und viele weitere Andachten online lesen Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

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  • S2026 · E262
    September 18 · 6 min

    Was unbedingt geschützt werden muss

    Jedes Jahr sterben Tausende Menschen durch Naturkatastrophen, Unfälle oder Krankheiten. Diese Tragödien sind erschreckend, aber oft außerhalb unserer Kontrolle. Weitaus beunruhigender ist jedoch, dass in Deutschland jährlich über 100 000 ungeborene Kinder durch Abtreibungen ihr Leben verlieren – eine »Katastrophe«, die wir als Gesellschaft verhindern könnten. Oft wird der Begriff »Schwangerschaftsabbruch« verwendet, doch er verschleiert die Realität: Bei einer Abtreibung wird gezielt menschliches Leben getötet. In den letzten Jahren wurde das Abtreibungsrecht in Deutschland stark gelockert, was dazu führt, dass immer mehr Frauen den Weg zur Abtreibung als einfache Lösung ansehen. Viele Frauen, die sich für eine Abtreibung entscheiden, stehen unter enormem Druck und sehen keinen anderen Ausweg. Sie verdienen unsere Unterstützung und unser Mitgefühl. Doch es stellt sich die Frage: Ist Abtreibung wirklich der richtige Ausweg? Die naturwissenschaftlichen Fakten sind eindeutig: Das Leben beginnt mit der Befruchtung. Der Fötus entwickelt sich nicht zum Menschen, sondern ist von Anfang an ein Mensch. Auch wenn Abtreibungen oft mit dem Recht der Frau auf Selbstbestimmung gerechtfertigt werden, bleibt das Grundrecht auf Leben das wichtigste Menschenrecht und sollte immer den Vorrang haben. Wir sollten uns nicht darauf konzentrieren, den Zugang zu Abtreibungen zu erleichtern, sondern echte Lösungen finden, die Frauen in schwierigen Situationen helfen. Sie brauchen die Unterstützung, um Ängste zu überwinden und sich für das Leben (ihres ungeborenen Kindes) zu entscheiden. Gott fordert uns auf, mit der Sexualität verantwortungsvoll umzugehen, und mahnt uns in der Bibel in 2. Mose 20,13: »Du sollst nicht töten!« Daniel Zach Diese und viele weitere Andachten online lesen Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

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  • S2026 · E261
    September 17 · 15 min

    Fenster ins frühe Christentum (15)

    Ziel erreicht. Was wird die letzte Station Ihres Lebens sein? Für Paulus war es augenscheinlich Rom, die »ewige Stadt«. Aber auch wenn diese Stadt schon Hunderte von Jahren vor ihm und auch viele Jahre nach ihm die Weltgeschichte mitbestimmte, so war es doch noch nicht die letzte Station seiner Lebensreise. Diese war auch nicht auf der Erde, sondern im Himmel. Schon den Christen in Philippi hatte Paulus einige Zeit zuvor geschrieben: »Wir haben unser Bürgerrecht im Himmel. Von dort her erwarten wir auch unseren Retter und Herrn Jesus Christus« (Philipper 3,20). Sein Blick war also auf seinen Retter Jesus Christus gerichtet, denn er wusste, dass allein von ihm seine Zukunft abhing. Was immer ihm auf Erden widerfuhr, es konnte seine herrliche Zukunft bei seinem himmlischen Herrn, dem er sein ganzes Leben lang gedient hatte, nicht abwenden oder verhindern. Er wusste: Seine ganze Hoffnung, die er auf ihn gesetzt hatte, würde nicht enttäuscht, sondern erfüllt werden. Sein Lebenslauf war mit seiner letzten irdischen Station – Rom – noch nicht zu Ende. Das Beste kam noch. Der in Rom zu erwartende Tod als Märtyrer war nur der Durchgang zur ewigen Herrlichkeit bei Gott. Wie blicken Sie auf Ihr Leben zurück? Vielleicht haben Sie bereits das meiste davon schon hinter sich. Oder es liegt noch viel davon vor Ihnen. Egal – jetzt ist der Zeitpunkt, sich darüber Gedanken zu machen, was für Sie nach dem Tod sein wird. Ist Jesus Christus auch für Sie derjenige, der Sie ewig festhält, weil Sie sich im Hier und Jetzt für ihn entschieden und sich mit ihm im Glauben verbunden haben? Falls nicht, die Chance dazu besteht heute. Sie besteht jetzt. Nutzen Sie sie! Denn auch für Sie starb Jesus Christus, um Sie zu sich in sein himmlisches Reich hinein zu retten. Joachim Pletsch Diese und viele weitere Andachten online lesen Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

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  • S2026 · E260
    September 16 · 8 min

    Fenster ins frühe Christentum (14)

    Die Verteidigung des Glaubens. In einem ordentlichen Rechtsstaat wie der Bundesrepublik darf man sich vor Gericht verteidigen. Dazu wird sogar ein Anwalt bereitgestellt oder kann selbst gewählt werden. Dieser sorgt ggf. dafür, dass man zu seinem Recht kommt und nicht zu Unrecht verurteilt wird. In einer Strafsache kann das den Ausschlag geben; aber auch im Rechtsstreit um ein Erbe, um Besitz oder Schadensersatz ist das von Belang. Der Apostel Paulus wurde mehrfach wegen seines Glaubens angeklagt. Dieser konnte von manchen seiner Gegner offenbar nicht geduldet werden und war ihnen ein großes Ärgernis. Sowohl unter den Juden als auch den Heiden hatte Paulus Jesus Christus als den von Gott gesandten Messias bzw. Retter verkündigt. Das war vor allem den Juden ein Ärgernis, denn sie hatten kaum 20 Jahre zuvor genau diesen Jesus abgelehnt, verurteilt und den Römern zur Kreuzigung überliefert. Der nun sollte ihr Retter und Herr sein? Das war ihnen unerträglich. Deshalb bekämpften sie Paulus bis aufs Äußerste. Und doch gibt es gute Gründe dafür, dass Jesus für uns alle der Retter ist, wie Paulus das in seinen Reden und Briefen während seines Lebens im Einsatz für das Evangelium ausführlich und nachvollziehbar dargelegt hat. Und vor allem: Er konnte es den Juden aus ihren eigenen heiligen Schriften nachweisen! Und so schätzte er sich tatsächlich glücklich, vor Gericht erscheinen zu müssen, um sich zu verteidigen. Denn das gab ihm die Gelegenheit, erneut von seinem Retter zu zeugen und seinen Zuhörern den Glauben an ihn zu erklären und ans Herz zu legen. So hoffte er, selbst Könige und Herrscher davon überzeugen zu können, dass Jesus Christus lebt und für alle Menschen der Weg zu Gott, zum ewigen Leben ist. Joachim Pletsch Diese und viele weitere Andachten online lesen Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

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  • S2026 · E259
    September 15 · 8 min

    Fenster ins frühe Christentum (13)

    Auftrag erfüllt! Während meiner Ausbildung als Lehrer ging es in allen universitären Fachbereichen, mit denen ich zu tun hatte, darum, zu lernen, wie man erworbenes Wissen weitergeben kann. Und nicht nur das. Es ging auch darum, altersbezogen von dem umfangreichen Lernstoff das auszuwählen, was wichtig und unverzichtbar war. Dazu werden Lehrpläne entwickelt, die aber von Zeit zu Zeit aufgrund des gesellschaftlichen Wandels immer wieder einer Überarbeitung und Anpassung bedürfen. Die sogenannten Basics in den meisten Fächern sind aber im Wesentlichen unverändert geblieben. Das ist auch im Christentum so. Der Glaube hat ein festes unveränderliches Fundament, verbunden mit der einen Person, die für uns alle lebenswichtig ist: Jesus Christus. Und die Apostel haben mit ihrer Verkündigung diese Grundlage gelegt. Daran orientiert sich die Kirche bis heute. Wo das nicht mehr geschieht, erfährt der Glaube eine Reduzierung, steht auf schwachen Füßen oder kommt gar nicht erst zustande. Es wäre vergleichbar damit, von einem Menschen ohne Ausbildung zu erwarten, dass er einen Beruf ausüben könnte. Welches Fazit können Sie ziehen, wenn Sie auf Ihr Lebenswerk zurückblicken? Haben Sie auch dazu beitragen können, dass andere Menschen von dem erfahren haben, was seit rund 2000 Jahren auf Grundlage der Bibel gelehrt wird? Das kann man nur glaubhaft tun, wenn man selbst auf dieser Grundlage sein Leben gebaut hat. Paulus jedenfalls war davon zutiefst überzeugt und vertraute die Christen »Gott und dem Wort seiner Gnade an, das die Kraft hat, euch im Glauben wachsen zu lassen und euch das Erbe unter allen zu geben, die zu seinem heiligen Volk gehören« (Apostelgeschichte 20,32). Joachim Pletsch Diese und viele weitere Andachten online lesen Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

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  • S2026 · E258
    September 14 · 4 min

    Wer kann uns helfen?

    »Gott schütze unsere Demokratie und unser Vaterland!« So beendet Markus Söder seine Rede vor dem deutschen Bundestag am 13. November 2024. Ich freue mich, dass die Existenz Gottes in Erinnerung gebracht wird. Gleichzeitig komme ich ins Nachdenken: Ist unsere Demokratie nicht unangreifbar? Ist das System der unterschiedlichen Gewalten nicht sicher, sogar vor sich selbst? Ist die Demokratie nicht die beste Staatsform, um Polarisierung und Einseitigkeit zu unterbinden? Ist sie nicht ein verlässlicher Apparat, um Fehler der Vergangenheit in der Zukunft zu verhindern? Was denken Sie? Der Applaus nach Söders Rede ist einseitig und verhalten. Was ist, wenn der Gott der Bibel nur noch ein ungewollter Autoritätsbegriff in der Präambel des Grundgesetzes ist? Wenn dieser Gott im Regierungsalltag schon lange keine »Mehrheit«, keine »Sperrminorität«, ja, noch nicht einmal eine »Stimme« mehr hat? Ja, dann ist unsere sicher gedachte Demokratie tatsächlich in Gefahr. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch. Mir geht es nicht darum, eine Lanze für eine bestimmte Staatsform zu brechen oder für ein politisches Lager Partei zu ergreifen. Mir geht es darum, dass wir sehr wohl Gott brauchen. Unsere Demokratie, unser Vaterland braucht den Gott der Bibel! Die Stärke und Sicherheit unserer Staatsform liegt nicht in sich selbst begründet, sondern in dem ewigen Gott. Wenn das vergessen oder sogar abgelehnt wird, dann »helfe uns Gott«! Ohne Gott geht es in die Dunkelheit eines moralischen Verfalles. Volle Fahrt bergab in die Orientierungslosigkeit und Willkür. Und was im Großen für unsere Regierung gilt, das gilt auch für Sie selbst. Welche Rolle spielt Gott in Ihrem Leben? Regierung, Opposition? Oder schafft Gott es noch nicht einmal über die Fünf-Prozent-Hürde bei Ihnen? Die Sicherheit Ihres Lebens hängt von dieser Frage ab. David Johannes Grimm Diese und viele weitere Andachten online lesen Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

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  • S2026 · E257
    September 13 · 5 min

    Comeback

    Am 14. Sep­tem­ber 2024 fei­er­te ein bekannter En­ter­tai­ner ein spektakuläres TV-Come­back. Nach stundenlangem Warten er­schien der Star am späten Abend un­ter gro­ßem Spek­ta­kel auf ei­ner mobilen Trep­pe, die ei­gens da­für kon­stru­iert wur­de. Unter tosendem Applaus schwebte die Konstruktion zu Boden – begleitet von Feuerwerk, Sound- und Nebeleffekten. Fei­er­lich schritt der Entertainer die Stu­fen her­ab. Der Auf­tritt er­in­ner­te an ei­nen Kö­nig, der von sei­nem Thron herabsteigt. Menschen lieben große Inszenierungen. Doch hinter all dem Glanz steckt oft nur Show. Wie anders wird es sein, wenn Jesus Christus eines Tages wiederkommt – nicht als inszenierte Sensation, sondern als wahrer König und Herrscher über die Welt. Dabei muss er sich keiner tech­ni­schen Hilfs­mit­tel be­die­nen. Er wird auf den Wol­ken wahr­haf­tig zur Erde zu­rück­keh­ren, wie es im heu­ti­gen Bi­bel­vers steht. Dies kön­nen wir uns jetzt nicht vor­stel­len, es über­steigt al­len mensch­li­chen Ver­stand und be­darf des Glau­bens und Ver­trau­ens in Got­tes Wort, die Bi­bel. Das Comeback eines Entertainers mag für einen Abend begeistern, aber hat es Bedeutung für unser Leben? Wenn Jesus wiederkommt, wird es jedoch eine Entscheidung erfordern: Stehen wir auf seiner Seite? Seine Wiederkunft wird nicht nur ein Spektakel sein – sie wird die Ewigkeit bestimmen. Gott wird dann sein Reich endgültig aufrichten. Sind wir darauf vorbereitet? Wir kennen den Zeitpunkt nicht. Wie können wir uns vorbereiten? Indem wir Jesus im Glauben annehmen, unsere Sünden bereuen; indem wir uns von ihnen abwenden und das Evangelium in unserem Leben integrieren; so können wir uns heute schon auf das Comeback von Jesus freuen. Manuela Basista Diese und viele weitere Andachten online lesen Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

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  • S2026 · E256
    September 12 · 10 min

    Notruf in den Bergen

    Am Donnerstagabend des 12. September 2024 wurden zwei Bergsteiger, eine 57-jährige Kanadierin sowie ihr 56-jähriger Lebenspartner, von einem plötzlichen Schneesturm in den Dolomiten in Südtirol überrascht, während sie zu einer Berghütte aufsteigen wollten. Etwa zwei Kilometer von der Hütte entfernt, in der Höhe von etwa 2300 Metern, setzten sie einen Notruf ab, da sie erschöpft und mittlerweile stark unterkühlt waren. Die Rettungsmannschaft machte sich sofort auf den Weg zu den beiden Bergsteigern. Ein Rettungshubschrauber konnte aufgrund der schlechten Witterung nicht landen. Für die Kanadierin kam jede Rettung zu spät, sie starb an Unterkühlung. Diese Tragödie stimmt nachdenklich, denn sie zeigt, wie schnell das Leben enden kann – manchmal ohne Vorwarnung. Doch in Wahrheit befinden wir uns alle in Lebensgefahr, auch wenn wir es nicht spüren. Die Bibel sagt, dass nicht nur Stürme oder Krankheiten uns bedrohen, sondern vor allem die Sünde, die uns von Gott trennt. Was können wir tun? Wer seinen Notruf an Jesus richtet, wird nicht nur für den Moment, sondern für die Ewigkeit gerettet, wie der heutige Bibelvers deutlich aufzeigt. Wer ihm sein Leben anvertraut, seine Sünden bekennt, kommt nicht ins Gericht, sondern erhält ewiges Leben. Jesus ist nicht nur ein Helfer in schwierigen Zeiten – er ist der einzige Retter, der uns vor dem ewigen Tod bewahren kann. Die größte Gefahr, in der wir stehen, ist nicht die Kälte eines Schneesturms, sondern die Trennung von Gott durch unsere Schuld. Wir alle brauchen Hilfe – nicht nur in Notlagen, sondern grundsätzlich in allem, was unser Leben betrifft. Jesus streckt seine Hand aus. Die Frage ist: Greifen Sie zu, bevor es zu spät ist? Das wäre eine lebensrettende Entscheidung. Manuela Basista Diese und viele weitere Andachten online lesen Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

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  • S2026 · E255
    September 11 · 4 min

    Zuerst Selbstschutz – oder?

    Als ich mich vor zwei Jahren zum Führerschein anmelden wollte, musste ich noch eine Formalität erledigen: den Erste-Hilfe-Kurs. Ich wusste von Freunden, dass der Tag ziemlich langweilig werden würde: Puppen wiederbeleben, Theorieblätter bearbeiten, Aufmerksamkeit vorspielen – kurz gesagt: Zeit totschlagen. Doch gleich zu Beginn sagte der Trainer etwas, das mich persönlich sehr überraschte: »Wenn ihr bei einem Unfall helfen wollt, dann bringt euch als Erstes selbst in Sicherheit!« Im ersten Moment war ich echt irritiert. Sollte man bei einem Unfall nicht zuerst an die Verletzten denken? Wäre es nicht völlig egoistisch, das nicht zu tun? Doch die Erklärung des Trainers leuchtete mir schnell ein. Er forderte uns auf, uns ein brennendes Haus vorzustellen. Es wäre blanker Wahnsinn, einfach hineinzugehen, ohne die Lage zu kennen. Am Ende wäre man kein Retter, sondern ein weiteres Opfer. Wer unüberlegt losstürmt, geht damit unnötige Risiken ein – sodass er womöglich gar nicht helfen kann. Natürlich soll man alles tun, was in der eigenen Macht steht, um Menschen in Not zu helfen, aber man darf sich dabei nicht selbst gefährden. Bei der Ersten Hilfe muss man also zuerst an den Selbstschutz denken. Menschlich gesehen ziemlich logisch, oder? Doch Gottes Logik ist völlig anders. Er schickte seinen eigenen Sohn, Jesus Christus, mitten in den Brandherd unserer Welt hinein und zu vom Untergang bedrohten Menschen. Dort sollte er für uns sein Leben lassen, um uns von unserer Sünde und Schuld mit ihren tödlichen Folgen zu befreien. Er wusste, was mit ihm geschehen würde. Und er tat es trotzdem. Ein Retter, der sich opfert, damit andere leben können. Das war unsere einzige Chance auf Rettung vor den Flammen unserer Schuld. Hung Thanh Thai Diese und viele weitere Andachten online lesen Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

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  • S2026 · E254
    September 10 · 4 min

    9/11

    Heute vor 25 Jahren ereigneten sich die Terroranschläge auf das World Trade Center und das Pentagon. Mit welcher Kaltblütigkeit wurden ca. 3000 Menschen jäh in den Tod gerissen! Die Symbole der freien Marktwirtschaft fielen wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Auch ein Wolkenkratzer neben den Twin Towers stürzte mit ein. Für manche Menschen liest sich der offizielle Abschlussbericht der Regierung zu einfach und lässt Fragen offen. Dementsprechend bemühen sich insbesondere Betroffene darum, diese von Menschen verursachte Katastrophe umfassender aufzuarbeiten. Was mich beschäftigt, ist eine noch grundsätzlichere Frage: Woher kommt das Böse im Menschen, das Streben nach Bedeutung auf Kosten von anderen? Die Bibel gibt uns eine Antwort: Es existiert eine böse Macht in dieser Welt, die überall ihre Fäden zu spinnen versucht. Diese Macht ist nicht eine Terrororganisation, sondern der Teufel benutzt Menschen, um sein böses Spiel zu treiben. Es war ihm gelungen, durch das Säen von Zweifel an Gottes Liebe und der Verführung zum Ungehorsam die Menschen aus ihrer Vertrauensbeziehung mit Gott zu lösen. Der Teufel hatte den Menschen eingeredet, ohne Gott sein zu können und gleichzeitig selbst wie Gott zu sein (1. Mose 3,5). Aber er hat ihnen verschwiegen, dass sie ohne die Beziehung zu Gott nicht mehr die Kraft haben würden, das Gute zu tun. In unserem Stolz fallen wir auf uns selbst zurück und versuchen wie ein Fisch an Land, unser Leben zu erhalten, das wir in der Abhängigkeit zu Gott hatten. Wenn wir Gott nicht vertrauen, müssen wir uns selbst lieben und uns unabhängig von ihm Sinn und Wert geben. Gott sei Dank, dass wir durch den Glauben an Gottes Liebe und der Vergebung durch Jesus wieder in seinen Herrschaftsbereich wechseln können! Thomas Pommer Diese und viele weitere Andachten online lesen Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

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  • S2026 · E253
    September 9 · 9 min

    Fenster ins frühe Christentum (12)

    Von Jerusalem nach Rom. Für das Christentum sind bis heute zwei Städte von besonderer Bedeutung. Die eine – Jerusalem – war der Ausgangspunkt des Christentums, die andere – Rom – entwickelte sich als Hauptstadt des damaligen Römischen Weltreiches zu seinem wichtigsten Stützpunkt über viele Jahrhunderte hinweg. Sowohl Petrus als auch Paulus waren mit beiden Orten eng verbunden. Beide starben fast zeitgleich als Märtyrer in Rom, wo ihre vermutlichen Grabstätten bis heute Ziel und Sehnsuchtsort vieler Glaubenspilger sind. Vor allem aber ist Jerusalem die Stadt, die für ewig einen Platz in Gottes Plänen für die Menschen haben wird. Das deutet sich schon jetzt an: Sie ist Konzentrationspunkt von drei Weltreligionen – Judentum, Christentum und Islam –, denen diese Stadt als heilig gilt. Sie ist auch der Ort, an den Jesus gemäß einem Versprechen in der Bibel (Sacharja 14,4) zurückkehren wird. Von dort aus wird dann seine Herrschaft als Messiaskönig die ganze Welt umfassen. Bevor es dazu kommt, wird es aber noch viel Unruhe geben. Die Bibel beschreibt die Zeit davor als eine sehr große Bedrängnis, wie sie die Welt bis jetzt noch nicht erlebt hat. Dann wird sich zeigen, wer wirklich auf der Seite Jesu steht und zu ihm gehört und wer nicht. Nur Erstere werden in sein Reich aufgenommen. Alle anderen werden gerichtet und in den »Feuersee« geworfen (vgl. Offenbarung 20,15). Wie kann man sicherstellen, dass man zu Ersteren gehört? Indem man sich im Hier und Jetzt dem Erlöser Jesus Christus im Glauben zuwendet, seine Gnade und Vergebung in Anspruch nimmt und ihm sein ganzes Leben anvertraut. Dann wird man nicht nur an seinem Reich teilhaben, sondern sogar am ewigen Leben in seiner Gegenwart. Joachim Pletsch Diese und viele weitere Andachten online lesen Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

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  • S2026 · E252
    September 8 · 8 min

    Fenster ins frühe Christentum (11)

    Auf der Suche nach Wahrheit. Unter Wahrheit versteht man etwas, das einem Tatbestand oder richtigen Sachverhalt entspricht. Wahrheit hängt also nicht von der individuellen Wahrnehmung ab, und doch ist sie mit unserer Wahrnehmung und Erkenntnis verbunden. Da diese begrenzt ist, können wir Wahrheit nur stückweise erfassen. Aber sie völlig zu ignorieren, wäre tödlich. Das scheint auch den griechischen Philosophen in Athen klar gewesen zu sein, die zur Zeit des Paulus offenbar den ganzen Tag damit verbrachten, ihre Erkenntnis auf den neuesten Stand zu bringen. Also hörten sie dem, was Paulus vorbringen wollte, erst einmal bereitwillig zu. Was hatte er denn zu sagen? Zunächst einmal hatten sie bis jetzt nie davon gehört, es war ihnen völlig fremd. Paulus sprach von einem »unbekannten Gott«, den sie allerdings auch auf der Rechnung hatten. Doch wer war dieser Gott? Laut Paulus nicht weniger als der Schöpfer und Erhalter der ganzen geschaffenen Welt und damit auch des Menschen. Dieser Gott war dem Menschen, laut Paulus, näher als gedacht; er hatte den Menschen sogar in seinem Bild geschaffen. Und seine Absicht war es, den durch Ungehorsam in Sünde gefallenen Menschen von dieser zu befreien und ihm ewiges Leben zu geben. Dazu ist jedoch die Umkehr des Menschen zu ihm notwendig – die dankbare Inanspruchnahme der Vergebung, die er durch seinen Sohn Jesus Christus möglich gemacht hatte. Und weil er diesen auch zum Weltenrichter bestimmt und einen Zeitpunkt für das Gericht über alle Menschen festgelegt hatte, war es äußerst dringlich, die kurze Spanne der eigenen Lebenszeit zu nutzen, um diesem Gott zu begegnen und seine Gnade in Anspruch zu nehmen. Das gilt bis heute für jeden Menschen, der bisher noch an Gott vorbeigelebt hat. Joachim Pletsch Diese und viele weitere Andachten online lesen Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

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  • S2026 · E251
    September 7 · 9 min

    Fenster ins frühe Christentum (10)

    Konferenzen und Konzile. Die zurzeit populärste Versammlung hochrangiger Politiker, Volksvertreter, Wissenschaftler und Sachverständiger ist wohl die Weltklimakonferenz (WCC) unter dem Dach der UN. Die erste fand 1979 in Genf statt, nachdem ein Problem ins Bewusstsein rückte, was letztlich alle Länder der Erde betrifft: die Veränderungen des Klimas, mitverursacht durch die weltweite Nutzung von Ressourcen zur Energieversorgung und industriellen Verwertung. Ziel dieser Zusammenkunft ist jeweils, die Ergebnisse der Klimaforschung in konkrete Vorgaben umzusetzen, die zur Lösung der Klimakrise beitragen. Zumeist kommt aber entweder keine Einigung oder eine sehr magere Beschlussfassung zustande. Bereits im frühen Christentum kam es zu besonderen Treffen, um über wichtige Fragen des Christseins und des Miteinanders zu beraten und im Sinne von Jesus Christus und seinen Lehren zu entscheiden. Die Angelegenheit, die so wichtig war, dass man sich erstmalig zu einem Konzil versammelte, war die Frage, welche Rolle das alttestamentliche Gesetz noch spielte und wie verbindlich es für Christen war. Die meisten Judenchristen hielten weiterhin daran fest. Die nichtjüdischen Christen jedoch hatten zumeist gar keinen Bezug zu den vielen »Sonderregelungen« und Ritualen des Judentums. War deren Einhaltung noch notwendig und nun auch für Christen verbindlich? Man konnte einen einstimmigen Beschluss mit lediglich vier verbindlichen Regeln fassen, verbunden mit der Einsicht, kein Joch mehr auf den Hals der Jesusjünger zu legen, »das weder unsere Väter noch wir zu tragen vermochten« (15,10). – Nicht Forderungen und Gesetze, sondern freiwilliger Gehorsam kennzeichnet das Christentum. Nicht Gerechtigkeit durch Werke, sondern ein Leben durch Glauben gefällt Gott. Joachim Pletsch Diese und viele weitere Andachten online lesen Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

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  • S2026 · E250
    September 6 · 7 min

    Shark-Skin-Technologie

    Die Luftfahrtindustrie forscht seit Langem intensiv daran, den Luftwiderstand eines Flugzeugs zu verringern. Dadurch können nämlich der Treibstoffverbrauch verringert und somit die CO2-Emissionen reduziert werden. Der große Durchbruch gelang in einem Gemeinschaftsprojekt der größten deutschen Fluggesellschaft und eines Chemie-Unternehmens. Die Forschenden entwickelten eine Oberflächenstruktur für die Außenhaut der Flugzeuge, die aus 50 Mikrometer kleinen Rippen besteht. Diese Oberfläche wurde der feinen Struktur von Haifischhaut nachempfunden. Seit 2022 wird die gesamte Flotte der Gesellschaft damit ausgerüstet. Die Aerodynamik der Flugzeuge ist dank dieser Shark-Skin-Technologie besonders an strömungsrelevanten Stellen optimiert, der Treibstoffverbrauch und damit der CO2-Ausstoß sind relevant verringert worden. Ein Frachtflugzeug vom Typ Boeing 777F z. B. verbraucht dadurch rund 370 Tonnen Kerosin weniger pro Jahr, was 1170 Tonnen CO2-Emissionen einspart (lufthansagroup.com). Intelligente Spezialisten forschen, testen und entwickeln jahrzehntelang, um eine optimale Oberfläche zu entwickeln, die sie ursprünglich von der Natur imitiert haben. Sie gehen aber seltsamerweise meist davon aus, in der Natur sei so eine geniale Struktur zufällig entstanden. Dabei ist das Original weitaus perfekter als die technische Kopie. Diese Annahme entbehrt deshalb aller Logik. Selbst wenn mehrere Millionen Jahre als Entwicklungszeit angenommen werden, ist es höchst unwahrscheinlich, dass ohne das Zutun eines hochintelligenten, genialen »Naturarchitekten« eine so ideale Hautstruktur eines Fisches sich von selbst hätte entwickeln können. Haie gleiten energiesparend und fast geräuschlos durchs Wasser und können innerhalb kürzester Zeit auf erstaunliche Geschwindigkeiten beschleunigen. Ein Lob auf den Schöpfer! Daniela Bernhard Diese und viele weitere Andachten online lesen Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

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  • S2026 · E249
    September 5 · 4 min

    Aufschieberitis

    Kennen Sie das? Man müsste unbedingt die Steuererklärung machen oder die Garage aufräumen, ein wichtiges Gespräch führen oder einen Arzttermin vereinbaren. Aber irgendwie schiebt man diese Dinge vor sich her. »Das erledige ich morgen« – ein Ausdruck, den wohl jeder schon mal genutzt hat und bei dem mit »morgen« nicht zwingend der Folgetag gemeint ist. Manche Dinge verschiebt man eben gerne. In Deutschland vertagen Menschen am häufigsten Hausarbeiten wie Aufräumen, Wischen oder Fenster putzen (39 Prozent). Auch die Steuererklärung wird von den Bundesbürgern gerne hinausgezögert (28 Prozent). Prokrastination ist übrigens die wissenschaftliche Bezeichnung für Aufschiebeverhalten. Einer der führenden Spezialisten in Sachen »Prokrastination« ist Joseph Ferrari von der DePaul University in Chicago. Er fasst seine Forschungsergebnisse knapp zusammen: »Jeder schiebt auf, jeder. Es ist keine Unart, sondern eine menschliche Eigenschaft. Unterschiedlich ist nur, welche Art von Arbeiten jemand aufschiebt und wie oft man es tut.« Bei manchen Dingen ist das Verschieben kein großes Problem, solange sie irgendwann erledigt werden. Es gibt allerdings Bereiche, in denen das Aufschieben schwerwiegende Folgen haben kann, beispielsweise bei medizinisch erforderlichen Therapien. Auch die Bibel spricht von der großen Gefahr, wichtige Entscheidungen zu verschieben. Die wichtigste Entscheidung ist die Antwort auf die Einladung Gottes zu einem erfüllten Leben mit ihm selbst. Die Bibel spricht in unserem Tagesvers vom »Heute«, also von der Dringlichkeit der Einladung Gottes. Diese Einladung sollte man nicht vor sich herschieben. Es gibt nämlich ein »zu spät«. Die Folgen werden schwerwiegender sein als eine nicht gemachte Steuererklärung. Thomas Kröckertskothen Diese und viele weitere Andachten online lesen Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

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