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SportsRunning

Lauf Alter

Tom Rottenberg, Egon Theiner

Tom Rottenberg und Egon Theiner, zwei mittelalte Männer mit Leidenschaft für den Sport, plaudern mit und ohne Gäste über alles, was mit dem Laufen zusammenhängt.

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  • 21 episodes
  • fortnightly
  • Avg 33 min
  • English

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  • S3 · E20
    August 21 · 38 min

    Ed Kramer, Mr. TRAILDOG Running

    Ed Kramer – der Mann hinter Trail Dog Running Wieder einmal sitzen Tom Rottenberg und Egon Theiner im Café Zartl, im Salon der Magie, und wieder einmal bringen sie einen Gast mit, der weiß, wovon er redet: Ed Kramer, 62, seit 26 Jahren dem Laufsport verfallen und Inhaber von Trail Dog Running, einem kleinen, feinen Laufschuh-Spezialgeschäft im Wiener Bezirk Liesing – bewusst nicht in der Innenstadt, sondern dort, wo der Trail quasi vor der Tür beginnt. Woher der Name kommt? Von jener puren, ambitionslosen Freude, mit der Hunde über eine Wiese fetzen – genau dieses Gefühl will Ed mit seinem Shop transportieren. Seine eigene Laufkarriere begann nicht geradlinig: Eisschnelllauf in der Kindheit, eine schmerzhafte Knieverletzung, Jahre als Freikletterer in den wilden 80ern, bevor er über Triathlon und Trailrunning zu seiner heutigen Passion fand. Sein Fazit: "Ich bin ein Laufprofi, kein Profiläufer." Besonders spannend wird das Gespräch, wenn es um die Kommerzialisierung des Laufsports geht: explodierende Startgelder bei Ironman und UTMB, Community-Runs, bei denen Influencerinnen nur noch gegen Bezahlung mitlaufen. Ed hält dagegen mit seinem eigenen Lauftreff, den Trail Rockers – kostenlos, ohne GPX-Tracks, dafür mit Stirnlampenpflicht und einer Portion Vertrauen in die Gruppe. Und gesprochen wird selbstverständlich aiuch über die inoffizielle Verpflegungsstelle beim Wien Rundum! Auch beim Thema Swimrun, jener Kombination aus Laufen und Schwimmen ohne Ausrüstungswechsel, hat Ed viel erlebt – vom legendären Ötillö in Schweden bis zum winzigen heimischen Riverathlon mit gerade einmal 60 Teilnehmenden. Und ganz nebenbei enthüllt er noch: Bei den ganz langen Distanzen wie dem Biel 100 oder dem Mauerweglauf sagt er nicht Nein – Chamonix und der UTMB reizen ihn dagegen deutlich weniger. Ein Gespräch über Emotion statt Rampensau-Mentalität, über die Frage, warum ein 10-km-Trail genauso viel Respekt verdient wie ein 100-Meiler, und über eine Nische, in der man auch nach zehn Jahren noch für die Community brennt. Dank an RUNNING & Fitness, das den Podcast in dieser Season 3 unterstützt - die nächste Ausgabe erscheint in zwei Wochen! Reinhören lohnt sich jedenfalls wie immer – für alle, die spüren wollen, warum "einfach laufen gehen" manchmal mehr ist als jedes Wettkampf-Zertifikat.

  • S3 · E19
    August 7 · 41 min

    Patrick Hübl-Neschkudla – der Mann hinter "Runs Near You"

    Wieder einmal sitzen Tom Rottenberg und Egon Theiner im Café Zartl, und wieder einmal bringen sie einen Gast mit, den zumindest der eine der beiden vorher erst googeln musste: Es ist Patrick Hübl-Neschkudla, CEO von Common Labs, Gründer von Pulse Running Vienna und Organisator der Pulse Trail Series. Klingt sperrig, ist aber im Kern eine einfache Geschichte: ein Mann, der 2018 aus einer Bürowette heraus mit dem Laufen begann – "für mich war Laufen, zur Straßenbahn laufen" – und heute eine App baut, die die Wiener Lauf-Community (und später gerne mehr in Österreich und der Welt) sichtbarer machen soll. Bevor "Runs Near You" entstand, experimentierte Hübl-Neschkudla mit der Pulse Trail Series – einem selbstgebauten Eventformat, irgendetwas zwischen klassischem Wettkampf und lockerem Community-Lauf, inklusive eigens entwickeltem NFC-Chip-Zeitmesssystem und einer exklusiven Ausgabe, die Bowling mit Rundenlaufen kombinierte. Die eigentliche App entstand aus einer simplen Beobachtung: Die unzähligen losen Community-Läufe in Wien – rund 20 bis 30 pro Woche, mit einem klaren Cluster im ersten Wiener Bezirk – sind nirgendwo verlässlich gebündelt. Sie leben in Instagram-Storys, die nach 24 Stunden wieder verschwinden. "Runs Near You" will genau das lösen: ein Kalender und eine Karte sein, auf der Läuferinnen und Läufer sehen, was diese Woche in ihrer Nähe läuft. Die eigentliche Schwierigkeit dabei ist ein klassisches Henne-Ei-Problem: Größere Veranstalter wollen zwar sichtbar sein, aber nicht, dass die Konkurrenz vom selben Traffic profitiert. Rund 140 Nutzerinnen und Nutzer zählt die App aktuell, organisch gewachsen, ohne großes Marketing. Besonders profund wird das Gespräch, wenn es um die Schattenseiten der Lauf-Community-Kultur geht. Marken verteilen Goodies, Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden bewusst oder unbewusst zu unbezahlten Markenbotschafterinnen – mit dem Kaffee in der Hand, dem Logo zur Kamera. Träumt auch Patrick von einem großen Exit – so wie einst zwei Studenten mit einer kleinen Laufapp namens Runtastic? Die Antwort kommt ohne Umschweife: Er wolle von seinem Projekt leben können, aber nicht um jeden Preis wachsen. Nach elf Jahren als Software-Entwickler, mit drei Kindern und dem klaren Wunsch, niemandem Rechenschaft schuldig zu sein, der nur aufs schnelle Geld schaut, baut er bewusst langsamer, als es das große Playbook vorschlagen würde. Reinhören lohnt sich, gerade für alle, die selbst überlegen, wie sich Laufgemeinschaft und Kommerz vertragen können, ohne dass eine Seite die andere verschlingt. Weiterlesen: https://runsnearyou.com/ Und herzlichen Dank an RUNNING & Fitness, Österreichs Laufmagazin Nummer eins unterstützt LAUF ALTER in dieser Season 3!

  • S3 · E18
    July 24 · 41 min

    Andreas Bauernfeind, 38 Gels und Jack Daniels

    Wieder einmal sitzen Tom Rottenberg und Egon Theiner im Café Zartl, und wieder einmal haben sie sich einen echten Kracher an den Tisch geholt: Andreas Bauernfeind, österreichischer Staatsmeister im 24-Stunden-Lauf, Anfang Juli erst mit 229 Kilometern in Bad Blumau gekrönt. Wer bei diesem Namen zuerst an seinen bekannteren Bruder Mario denkt, liegt nicht ganz falsch – aber Andreas hat längst seinen eigenen Weg gefunden, und der führt ihn nicht über die Marathon-Distanz, sondern in die Nacht hinein, Runde um Runde auf 1,2 Kilometern. Im Gespräch erzählt Bauernfeind, wie aus einem Elfjährigen, der 2001 gebannt vor dem Fernseher den Wien-Marathon verfolgte, über zwei Jahrzehnte ein Ultraläufer wurde – ganz ohne Trainer, ohne Verein, einfach aus Freude an der Bewegung. Erst mit 20 kam der erste strukturierte Zugang, heute trainiert er wieder eigenständig, nach dem simplen Konzept von Jack Daniels. Auf die Frage, ob der Mensch als Trainer angesichts von KI-gestützten Laufuhren verzichtbar sei, antwortet er klar: nein. Erfahrung, Körpergefühl und die eigene Entscheidungsfähigkeit lassen sich nicht outsourcen. Besonders eindrücklich schildert Bauernfeind, wie er sich auf die mental härteste Phase eines 24-Stunden-Laufs vorbereitet hat – die Nacht. Testläufe um Mitternacht, der Rat eines erfahrenen Ultrafreundes, eine bewusst eingeplante Pause: All das half ihm, ausgerechnet in der Dunkelheit ruhig zu bleiben. Schwer wurde es erst, als die Sonne aufging – und plötzlich ein ganzer Marathon noch vor ihm lag. Nebenbei spricht er offen über die wirtschaftliche Realität des Laufsports, über seinen Brotberuf als Berechnungsingenieur für Hubschrauberdrohnen, über seine Kinder, die ihn beim Training begleiten – und über die "Laufpension", in der er sich irgendwann auch dem Trailrunning und dem Spartathlon widmen will. Bis dahin: die 100-km-Weltmeisterschaft im September in Spanien. Ach ja, er spricht auch von Jack Daniels. Dabei meint er nicht den Whiskey, sondern einen prominenten Lauftrainer aus den USA! Reinhören lohnt sich – für alle, die wissen wollen, wie viel Kopf tatsächlich in 229 Kilometern steckt.

  • S3 · E17
    July 10 · 27 min

    Herbert Karl, das Mariazellerland und CRAFT

    Er ist Ambassador. Für das Laufen. Für das Mariazellerland. Für CRAFT: Und mit Herbert Karl unterhalten sich Tom Rottenberg und Egon Theiner in dieser LAUF ALTER-Episode in Mariazell. Wall laufen statt wallfahren, quasi. Mitten in der Hochsteiermark, hoch über den Dächern der Wallfahrtsstadt, haben wir mit Herbert Karl gesprochen. Mit einem, der hier aufgewachsen ist, die Welt bereist hat – und immer wieder zurückkommt. Herbert ist Läufer, Golftrainer, Bergrettungsmitglied, Dolomiten-Mann-Mitorganisator und österreichischer Repräsentant der schwedischen Laufmarke CRAFT. Genug Stoff für drei Podcasts. Wir haben (vorläufig) einen daraus gemacht. Was viele vielleicht nicht wissen: Mariazell ist nicht nur Wallfahrtsort – es ist eine echte Lauf- und Trailrunning-Region. Der Erlaufsee mit seinem wunderschönen Fünf-Kilometer-Rundkurs, Trails bis auf über 1.700 Meter Höhe, rollende Waldwege und technisches Gelände für alle Niveaus. Vom Einsteiger bis zum erfahrenen Trailrunner findet hier jeder seinen Rhythmus – und eine Kulisse - beispielsweise in den nahegelegenen Ötschergräben -, die ihresgleichen sucht. Und dann ist da noch CRAFT. Die schwedische Marke, seit 1977 im Sport-Textilbereich tätig, baut seit einigen Jahren Laufschuhe – technologisch auf Augenhöhe mit den großen Namen, aber in Österreich (immer) noch ein Geheimtipp. Herbert Karl ändert das gerade, Veranstaltung für Veranstaltung, Läufer für Läufer. 🎧 Jetzt reinhören – es lohnt sich!

  • S3 · E16
    June 26 · 1 hr

    Florian Reus, 24-h-Weltmeister, Spartathlon-Sieger

    Florian Reus, der aktuelle Gast bei LAUF ALTER, ist seit 22 Jahren Ultraläufer. Aber das ist selbstverständlich nur die halbe Geschichte. 2015 wurde er Weltmeister im 24-Stunden-Lauf – mit 263,9 Kilometern! – und gewann im selben Jahr den Spartathlon, jenen legendären 246-Kilometer-Lauf von Athen nach Sparta. Er ist bis heute der einzige Ultraläufer weltweit, dem das in einem einzigen Jahr gelungen ist. Dieses außergewöhnliche Jahr hat er in seinem Buch „Ein Jahr aus meinem Leben" (egoth Verlag) festgehalten – packend, ehrlich, inspirierend. Wie fängt so eine Geschichte an? Mit einer halben Stunde Joggen mit 18. Und einem Zeitungsartikel über den 100-Kilometer-Lauf in Biel, der alles veränderte. „Ich wusste nicht mal, dass man 100 Kilometer laufen kann", erinnert er sich. Kurz darauf war das Feuer entfacht – und es brannte seither nie wirklich ab. Was Flo antreibt, ist nicht der Wunsch nach Sicherheitszielen. Er greift lieber nach den großen Sternen – auch wenn sie unrealistisch wirken. Gerade dann. Denn dieser Sog, den ein wirklich großes Ziel erzeugt, ist für ihn die stärkste Antriebskraft überhaupt. Und der Spartathlon? „Es ist keine schöne Strecke", gibt er zu. Industriegebiete, Straßenlärm, manchmal Chaos. Aber dann: die Leonidas-Statue als Ziel, die historische Route von vor 2500 Jahren, eine gewachsene Community aus aller Welt – und ein Mythos, der sich nicht erklären lässt. Man muss ihn erlebt haben. Flo spricht über vieles andere mehr, über Dankbarkeit statt Stolz, über das Weingut, das er betreibt, über seine zwei Kinder und über das, was Ultraläufer wirklich eint: die Fähigkeit, mit sich selbst klarzukommen. #LaufAlter #Ultramarathon #Spartathlon #FlorianReus #Laufen #Ultralauf #24hWM #Running #Podcast #Buchempfehlung #egothVerlag

  • S3 · E15
    June 12 · 37 min

    Daniela Schneider, Kopf der Wienerwaldschnecken

    Schnecken sind langsam? Von wegen. Die Wienerwaldschnecken stehen regelmäßig am Podest, trainieren sechs Mal die Woche und backen nebenbei die besten Kuchen, die man je bei einem Laufbewerb wohl gegessen hat. Und das ist keine kleine Aussage. Diesmal sitzen die Hosts von LAUF ALTER im Café Zartl mit Daniela Schneider – Obfrau der Wienerwaldschnecken, Fitnesstrainerin, EMS-Studio-Betreiberin, Personaltrainerin und "Mama" von zwei großen Hunden, für die sie täglich 9 Kilometer durch den Wald läuft. Mit 6 min/km. „Das ist für mich langsam." Was euch in dieser Episode erwartet: 🐌 Warum eine Schnecke das beste Vereins-Tierchen ist, das man sich denken kann. 🏆 Die Vereinsmeisterschaft, die 52 Wochen dauert (die Formel-1-WM ist ein Kindergeburtstag dagegen) 🌲 Der Wiener Waldlauf am 7. September – 500 Startplätze, weicher Waldboden, eine kleine Gemeinheit am Schluss und Bananenschnitten, für die es sich allein schon lohnt anzumelden 💪 Warum Krafttraining ab 25 kein Optional ist – sondern Pflicht. Auch für Läufer. 🏋️ Hyrox, Calisthenics, Bleiwesten – warum wir immer neue Reize brauchen und Laufen trotzdem nie langweilig wird 🎯 Danielas großes Ziel: der erste Marathon. Irgendwo mit Ambiente. Rom vielleicht. Aber erst wenn die Zeit stimmt. Ein Gespräch über Laufen, Gemeinschaft, selbstgemachten Kuchen und die Frage, wie man 300 Menschen dazu bringt, freiwillig Zelte aufzubauen. (Spoiler: Man fragt einfach.) 🎧 Jetzt reinhören – es lohnt sich!

  • S3 · E14
    June 3 · 30 min

    Helmut Schmuck, Berglauf-Ikone und Trail-Auskenner

    Wenn dieser Tage in Kamnik, Slowenien, die Europameisterschaften im Berglauf und Trailrunning stattfinden, dann ist Helmut Schmuck, der aktuelle Gast in dieser Bonus-Folge des LAUF ALTER-Podcasts - einer, der weiß, wovon er spricht. Zweifacher Europameister, zweifacher Weltmeister – und das war er nicht von Anfang an. Er war zuerst Wildwasserpaddler. Mit 15, 16 Jahren sah der gebürtige Salzburger die Paddler auf dem Fluss vor seinem Elternhaus und wollte es auch probieren. Aus dem Paddeln wurde Laufen – eher zufällig, eher aus Versehen, wie er selbst sagt. Aber dann schnell ernst: 10.000 Meter unter 29 Minuten, 1988 Zweiter, 1990 Dritter beim Vienna City Marathon – er war letzter Österreicher, der bei diesem Event auf dem Podest stand. 1992, zwei Wochen nach den Olympischen Spielen in Barcelona, wurde er Berglauf-Weltmeister in der Toskana. Der Switch vom Marathon zum Berglauf war pragmatisch und klug: Als Polizist mit Familie und 90 Tagen Freistellung pro Jahr war das Marathonprojekt mit 20 bis 25 Stunden Training pro Woche schlicht nicht mehr umsetzbar. Im Berglauf reichten 12 bis 15 Stunden – und Schmuck gewann fast alles. Jetzt, mit 63, beobachtet er die EM in Kamnik mit Spannung und Sachverstand. Bei den Männern im Up&Down-Bewerb sieht er Potenzial für eine österreichische Medaille. Und Anna Plattner könnte im 52-Kilometer-Trail für eine Überraschung sorgen. Seine Botschaft an junge Läuferinnen und Läufer, die heute in Richtung Trail tendieren, ist klar: Geschwindigkeit auf der Straße und Technik im Gelände gehören zusammen. Wer nur eines kann, wird nie ein guter, erfolgreicher Trail-Läufer. Und paddelst du noch, Helmut? „Ich habe mein Boot wieder abgestaubt." Dank geht an RUNNING & Fitness (das aktuelle Magazin kommt dieser Tage übrigens auch in den Handel) und an Craft und Mariazellerland Tourismus, die LAUF ALTER zu einer Presse- und Laufreise nach Mariazell und Umgebung eingeladen hatten.

  • S3 · E13
    May 29 · 38 min

    Daniel Strobl, und die Kunst des langen Laufens

    Mit 14 Jahren zum ersten Mal in die Laufszene gestolpert, mit 16 das erste Mal 150 Kilometer am Stück gelaufen – von Stegersbach nach Mariazell, in einer Gruppe von acht Leuten, die sich „Marathon Team Austria" nannten. Heute ist Daniel Strobl 36, lebt in der Steiermark, arbeitet im Gesundheitsbereich und veranstaltet seit acht Jahren einen der bemerkenswertesten Ultralaufbewerbe Österreichs: die 24 Stunden von Bad Blumau. Was treibt einen dazu, 24 Stunden lang auf einer 1,2-Kilometer-Runde seine Kreise zu drehen? Daniel hat eine klare Antwort: „24 Stunden ist genau ein Tag – und man erlebt dabei so viele verschiedene Gefühlslagen." Start ist am Samstag um 10 Uhr, Ziel am Sonntag um 10 Uhr. Dazwischen: Hitze, Nacht, Dämmerung, Schmerz, Zweifel – und irgendwann, wenn die Sonne wieder aufgeht, das Gefühl, das Ultralaufende so gut beschreiben: Es geht wieder. Im Gespräch mit Daniel Strobl geht es um die mentale Seite des langen Laufens, um die Kunst des Filetierens – „jetzt laufe ich einen ersten Marathon und dann schauen wir" –, um die Frage, ob ein 24-Stunden-Lauf auch für Einsteigerinnen und Einsteiger geeignet ist (überraschende Antwort: ja), und um eine kleine, feine Community, die sich gegenseitig aufbaut, anfeuert und manchmal auch gemeinsam verläuft. Denn auch das passiert: Nach 18 oder 19 Stunden biegt man einfach geradeaus ab, wo man rechts abbiegen sollte. Die Beine laufen, der Kopf schläft. Die 24 Stunden von Bad Blumau finden 2026 am 4.-5. Juli statt. Hier gibt es weitere Informationen: https://www.24-stundenlauf.at/ Großer Dank geht an das Magazin RUNNING & Fitness, das den Podcast LAUF ALTER in dieser Saison unterstützt: Auf www.running.co,at kann auch das Abo gelöst werden - es zahlt sich aus!

  • S3 · E12
    May 15 · 29 min

    Kerstin Strubreiter: Mit Runners Unlimited um die Welt

    Sie war gerade aus Boston zurückgekehrt, vom 130. Boston Marathon – und schon saß Kerstin Strubreiter von Runners Unlimited bei LAUF ALTER im Cafe Zartl. Wer die Kerstin in Wien erwischen will, muss schnell sein. Denn während andere träumen, organisiert sie: Startplätze bei den Big Six, Reisepakete zu den größten Marathons der Welt, und das seit über 30 Jahren. Runners Unlimited – das Label unter dem Dach von RUEFA Reisen – ist in Österreich der exklusive Anbieter für Startplätze bei den World Marathon Majors. Berlin, London, Tokio, Chicago, Boston, New York: Wer keine Qualifikationszeit hat oder in der Lotterie leer ausgeht, kommt über Runners Unlimited an den Start. Das Prinzip ist einfach: Paket buchen, Startnummer erhalten, laufen. „Das Laufen müssen sie aber schon selbst machen", sagt Kerstin – und das werde auch nie ein Angebot von Runners Unlimited werden. Im Gespräch mit Tom und Egon erzählt sie, warum die Big Six bald die Big Nine werden – mit Kapstadt, Sydney und Shanghai ab 2027 –, was die gesamte Sammlung kostet (Schätzung: 40.000 bis 50.000 Euro), wie sich das Publikum verändert hat – früher männlich und 50 plus, heute weiblich und ab 30 –, und warum Paris trotz Weltklasse-Atmosphäre keine Ambitionen hat, Teil einer großen Serie zu werden. Und ihre Lieblingsdestination? New York. Natürlich. Selbst laufen will Kerstin übrigens nicht. Ihr Kopf sei nicht bereit dafür. „Und das ist gut so", sagt Egon. „Irgendwer muss die Leute ja auch betreuen." Weitere Informationen: https://runners-unlimited.com/ www.cafe-zartl.at Bedanken wollen wir uns beim Sportmagazin RUNNING & Fitness (www.running.co,at),. das den Podcast in dieser Saison 3 dankenswerterweise unterstützt!

  • S3 · E11
    May 1 · 39 min

    Gesa Koß, von schlechter Laune-Läuferin zur Frontrunner

    Gesa Koß kommt aus Norddeutschland, lebt seit 2011 in Wien und hat sich die Stadt längst zu eigen gemacht – inklusive Staatsbürgerschaft, Wiener Schmäh und Prater Hauptallee. Tagsüber sorgt sie bei Austro Control dafür, dass Flugzeuge sicher durch den österreichischen Luftraum kommen. Nach der Arbeit zieht sie die Laufschuhe an. Und hier ist sie Gast bei LAUF ALTER. Laufen? Dass es dazu einmal kommen würde, hätte sie selbst nicht vorhergesehen. Laufen? Das war früher gleichbedeutend mit Seitenstechen und schlechter Laune. Dann kam die Pandemie, und Spazierengehen war ihr einfach zu wenig. Sie begann gezielt zu laufen, lernte die richtige Technik bevor sie die Kilometer steigerte – und entdeckte plötzlich, was ihr Körper tatsächlich kann. Das Seitenstechen blieb aus. Die Leidenschaft blieb. Beim Vienna City Marathon 2024 lief sie die 42,195 Kilometer in 3:56 Stunden. Nicht auf Zeit, sondern auf Genuss – mit dem klaren Vorsatz, das Erlebnis so schön zu gestalten, dass sie es wiederholen will. Hat funktioniert. Als nächstes steht eine Sub-1:45 im Halbmarathon auf dem Programm, Hamburg hat diese Rechnung noch offen gelassen. Seit Anfang 2026 ist sie eine ASICS Frontrunner Österreich – und damit ein gutes Argument gegen das Klischee, dass Markenbotschafter zwingend reich an Followern sein müssen. Gesa Koß hat auf Instagram rund 700 Freunde und teilt dort, was Laufen ihr bedeutet. Für ASICS war genau das der Grund, sie ins Team zu holen. Außerdem ist sie Teil der "Running Underdogs" – einer Laufgruppe, die beweist, dass man (auch jenseits der 30) noch einige Leute überraschen kann. Der Name ist Programm: unterschätzt werden, und dann trotzdem auf dem Treppchen landen. Im Podcast sprechen Tom Rottenberg und Egon Theiner mit Gesa über Seitenstechen als Ausgangspunkt, über Marathon als Genusserlebnis, über 700 Follower als vollkommen ausreichend – und darüber, ob Trail als nächstes Kapitel auf sie wartet. Werbung wird auch gemacht: Für das Sportmagazin RUNNING & Fitness, das den Podcast in dieser dritten Saison dankenswerterweise unterstützt. Und für das Hochfügen Hightrails Festival am 9. August in Tirol, in dessen Rahmen die österreichischen Meisterschaften im Trail Classic ausgetragen werden. Drei Distanzen stehen zur Auswahl, jedermann und jederfrau findet bei diesem Hochamt des Trailsports die Herausforderung seiner bzw. ihrer Wahl! Mehr hier: https://hochfuegen-hightrails.at/ https://running.co.at https://www.instagram.com/gesas_lauflife/

  • S3 · E10
    April 24 · 43 min

    Alfred Biela - bei allen Vienna City Marathons im Ziel!

    Das ist eine Bonus-Episode von LAUF ALTER, der Aktualität geschuldet (der VCM liegt ja gerade mal ein paar Tage zurück), und der Persönlichkeit zu verdanken, die wir heute vor unseren Mikrophonen haben. Alfred Biela ist einer von ganz wenigen, die bei allen bisherigen Wien-Marathons am Start standen und das Ziel erreichten. Biela, Jahrgang 1952, ist ein besonderer Schlag Mensch. Er erzählt, wie er bei der ersten österreichischen Marathon-Meisterschaft (1983) als Zuschauer dabei war und von einer Zwölfjährigen fasziniert war: Monika Frisch gewann die Damenwertung. Von ihr inspiriert, besorgte er sich in Tony's Laufshop die notwendigen Schuhe und bestritt im Frühjahr 1984 den ersten Wien-Marathon. "Weil ich wissen wollte, ob ich das auch schaffe." Er schaffte es in 3:04 Stunden, "das war relativ gut, und ich habe ein bisschen trainiert vorher." Aus einem wurden zwei, drei, vier, und so weiter. Alfred Biela bestritt auch anderorts Marathon-Bewerbe, hauptsächlich in Niederösterreich und der Steiermark. Die Distanzen wurden länger, er bestritt 100 km-Rennen und 12- oder 24-Stunden-Läufe, "Einen Marathon pro Jahr zu laufen, das ist kein Problem. Aber jedes Jahr einen bestimmten zu bestreiten, das kann herausfordernd sein, Da muss alles passen, da darf man nicht verletzt sein oder krank", sagt Biela. "Einmal bin ich krank angetreten - davon muss ich nur abraten!" Der Lauf- und Bewegungsenthusiast freut, wie sehr sich die Stimmung in Wien und bei den Zuschauern im Laufe der Jahrzehnte verändert und verbessert hat. Beim ersten Marathon wurden die Teilnehmer:innen, nun ja: beschimpft ("schleichts euch, ihr Trottl'n!"), heute gehört der Event zu Wien. Und das ist gut so. Alfred Biela erzählt von seinem Vater, der mit 70 Jahren schneller war als er selbst heute. Er sagt von sich, dass er kein Wettkampftyp ist (aber ein bissl ein sportlicher Ehrgeiz ist schon vorhanden). "Ich bin nicht einer, der ins Ziel kommen und umfallen will - ich will lächelnd den Marathon beenden." In diesem Jahr 2026 warteten die VCM-Macher, ein Blumenstrauß, eine Finishermedaille und ein Spalier, gebildet von VCM-Mitarbeiter:innen, auf ihn. "Es ist eigentlich nicht so wichtig, was ich mache." Aber stolz, ein bisschen zumindest machen ihn seine Leistungen schon auch. Es ist ein Genuß, mit Alfred Biela zu plaudern! Unbedingt reinhören! Und abschließend, besten Dank an das Magazin RUNNING & Fitness, das den Podcast LAUF ALTER in dieser Season 3 unterstützt - ein Abonnement dieser Publikation zahlt sich allemal aus. Bewerben wollen wir auch das Hochfügen Hightrails Frestival am 9. August - da wird die österreichische Trail Classic-Meisterschaft ausgetragen, und es gibt Distanzen für alle! Alfred Biela wird da eher nicht dabei sein, aber so gut wie sicher beim 44. VCM 2027. Hier mehr erfahren: https://hochfuegen-hightrails.at https://www.running.co.at https://www.vienna-marathon.com/

  • S3 · E9
    April 17 · 31 min

    Thomas Madreiter: Die Stadt gehört denen, die sie erlaufen

    Thomas Madreiter ist Wiens oberster Stadtplaner – und bekennender Marathonläufer. Im Gespräch mit LAUF ALTER-Hosts Egon Theiner und Tom Rottenberg erzählt er, wie beides zusammenhängt. Seine Laufgeschichte ist eine Geschichte des Scheiterns und Wiederanlaufens: Als 18-Jähriger von Knieproblemen gestoppt, zehn Jahre später wieder gescheitert, später dann ein weiterer Anlauf – seither läuft er nahezu täglich und hat zwischen 40 und 50 Marathons beendet. Sein schnellster: 3:18 Stunden in Linz. Wien erlebt er am liebsten zu Fuß – und zwar alle Ecken davon. Nicht nur den Wienerwald, den er als sein „Laufrevier des Herzens" bezeichnet, sondern auch Gewerbegebiete, Industrieareale und Stadtteile, die kaum jemand kennt. Während der Corona-Zeit lief er rund 20 "Privatmarathons" – mit Startzeit halb vier Uhr früh, um um 8 Uhr wieder zuhause zu sein. Die Stadt beim Aufwachen zu erleben, sei schlicht unschlagbar, sagt er. Als Stadtplaner ist Madreiter das Thema aktive Mobilität ein echtes Anliegen: Wer läuft, sieht die Stadt anders – Kreuzungen, die nicht funktionieren, Wege, die fehlen, Räume, die einladen oder abschrecken. Wissenschaftlich sei belegt, dass Fortbewegungsgeschwindigkeit bestimmt, wie viel man von einer Stadt wahrnimmt. Je langsamer, desto mehr. Zur umstrittenen Straßenbahnlinie über die Prater Hauptallee hat er eine klare Botschaft an die Laufcommunity: In Zukunft gibt es dort sieben Tage die Woche Wochenende – kein Autoverkehr mehr, nur die Straßenbahn, die an der Haltestelle verpflichtend anhält. Sein persönliches Ziel: so lange wie möglich selbstbestimmt in Bewegung bleiben. Jeder Lift, jede Rolltreppe – konsequent ignoriert. Herzlichen Dank an RUNNING & Fitness für die Unterstützung der Season 3 von LAUF ALTER, und vergesst nicht: Das Lauferlebnis des Sommers sind die Terra Raetica Trails in Tirol, Engadin und Südtirol! www.running.co.at www.terra-raetica-trails.com

  • S3 · E8
    April 3 · 29 min

    Hans Ewald Grill, Spitzensportler, Lebensmeisterer, und blind

    In dieser LAUF ALTER-Folge erzählt Hans Ewald Grill, Paralympics-Teilnehmer und leidenschaftlicher Läufer, von seinem Leben als Blindensportler. Er verlor mit 14 Jahren infolge einer Explosion beim Zerlegen einer Flakgranate sein Augenlicht fast vollständig; nach mehreren Operationen blieb ihm teils noch ein Sehrest, der im Laufe der Jahre jedoch weiter abnahm. Sport war ihm schon als Kind vertraut — Fußball, Radfahren, Bergsteigen — und nach der Erblindung half ihm der Behindertensport wesentlich bei der Verarbeitung des Unglücks. Er begann mit langen Märschen, ging zum Langlaufen und später zum Laufen und alpinem Skisport über; er nahm an Sommer- und Winter-Paralympics teil und gewann bei Weltmeisterschaften und internationalen Wettbewerben Medaillen. Grill erklärt detailreich die Rolle und Anforderungen von Begleitläufern (Guides): Sie sollten schneller laufen können als der Blinde, müssen synchronisiert mit einem kurzen Band laufen, Hindernisse präzise und rechtzeitig ansagen und ein hohes Maß an Vertrauen aufbauen. Er betont, dass Begleitläufer rar, aber essenziell sind — nicht nur für Spitzensportler, sondern besonders für Kinder an Blindenschulen. Der New York Marathon – wo Podcast-Co-Host Tom Rottenberg Guide für Grill war - wird als Beispiel dafür genannt, wie bedeutsam große Events für blinde Läufer sind: Die Stimmung und Anfeuerung sind für sie ebenso intensiv oder gar intensiver als für Sehende. Persönlich zeigt Grill Humor und Gelassenheit im Umgang mit Alltagsbegegnungen; er schildert positive Erfahrungen mit hilfsbereiten Menschen und mahnt zugleich Achtsamkeit bei Handygebrauch an: Da stolpern Leute über den Blindenstock, weil sie zu sehr in ihre Accessoires vertieft sind. Eine wunderbare Episode, unterstützt vom Magazin RUNNING & Fitness, mit einer Persönlichkeit des Laufens und Lebens!

  • S3 · E7
    April 1 · 7 min

    Ein LAUFALTER-Gast, mit dem niemand rechnen konnte

    Ein ganz besonderer Gast findet sich heute bei LAUF ALTER ein - es ist eine Überraschung, die es bis zuletzt auch bleiben soll! Soviel sei verraten - es geht um den Marathon. Reinhören!

  • S3 · E6
    March 20 · 41 min

    Christina Etz, Mit-Begründerin von "Streets 2 Peaks": ab auf die Trails!

    Sie unterrichtet Englisch und Ethik, sie ist Bibliothekarin und begeisterte Läuferin. Sie war Coach bei den adidas runner und ist seit Ende 2025 eine der treibenden Kräfte eines neuen, sagen wir: community runs. Doch mit Christina Etz geht es nicht über die Prater Hauptallee oder über die Donauinsel, sondern auf die Trails. Der Name ist bei "Streets 2 Peaks" Programm. Es geht bergauf, bergab, in die Natur. Gemeinschaft und Spaß an der Sache stehen im Vordergrund, die Pace ist irrelevant. "Wir wollen Interessierte an die Natur heranführen und ihnen zeigen, dass Laufen auch dort geht", sagt Etz. Achtung, Werbung! Wohin die Reise von "Streets 2 Peaks" geht, ist nicht definiert - der Weg ist auf den Trails eigentlich immer das Ziel. Aber vielleicht trifft man die einen oder die anderen bei den Terra Raetica Trails, einem Etappenlauf von 30. Juni bis 4. Juli im österreichisch-Schweizer-italienischen Dreiländereck. Im Kaunertal, in Pfunds, in Samnaun, in Nauders und am Reschensee werden fünf wunderschöne Trails gelaufen, alle zwischen 15 und 27 km lang, alle mit 1300 bis 1700 Hm. Auch diese Episode wird vom Sportmagazin RUNNING & Fitness unterstützt: Ausgabe 1/26 findet sich im Handel! Weitere Informationen: https://www.instagram.com/streets2peaks.vie/ https://www.terra-raetica-trails.com/ https://running.co.at/de/start

  • S3 · E5
    March 6 · 23 min

    Thomas Pekarek, der Wien Rundumadum das der Sport Treff Schüttel

    Sein Name ist eng mit dem Wien Rundumadum verwoben, er kennt diese Strecke in- und auswendig. Doch Thomas Pekarek, aktueller Gast bei LAUF ALTER, hat noch viel mehr zu erzählen - unter anderem über das Kultlokal für Läufer, den Sport Treff Schüttel! Reinhören!

  • S3 · E4
    February 20 · 33 min

    Felix Weinzinger, Ultra-Läufer, Sportwissenschaftler und "Wachmacher"

    Fußballer, Triathlet, Ultratrailläufer, Sportwissenschaftler. Dieser Gast bei LAUF ALTER, dem Podcast von Tom Rottenberg und Egon Theiner, hat in der Tat sehr viel zu erzählen. Felix Weinzinger kommt mit einem besonderen Thema: Es geht um Schlaf, Schlafqualität, also im weitesten Sinne um Regeneration. Sportlich seit Kindheit an, studierte Weinzinger Sportwissenschaften in Salzburg, spielte ein Jahr in der ersten österreichischen Bundesliga beim SV Grödig, beschäftigte sich dann aber lieber mit dem Thema Regeneration und Schlaf, und baute darauf in den letzten acht Jahren sein Business auf. „Wir leben in einer Welt, die sehr, sehr schnell funktioniert, es muss immer alles sofort passieren, jeder ist ungeduldig, gestresst, und jeder hat dieses Ständige: Ich muss besser, schneller, höher, weiter, schneller werden“, sagt er. Schlaf? Schlaf ist nicht so wichtig. Wirklich? Nochmals Weinzinger: „Ohne Schlaf geht gar nichts. Regeneration ist die Mutter des Sports. Wir sprechen mit Felix Weinzinger darüber, wie sinnvoll es ist, mit einer teuren Sportuhr den schlaf tracken zu lassen und wie diese Informationen von unserer Psyche aufgenommen werden und darüber, dass Daten zwar interessant sind, diese aber auch interpretiert werden müssen. Der Experte betont, wie wichtig analoge Beschäftigungen wie beispielsweise Lesen, vor dem Einschlafen sind, um eine gesunde, erholsame Nacht zu erleben, und er spricht auch darüber, dass für die einen fünf Stunden reichen, um erholt aufzuwachen, und andere nach acht Stunden gerädert sind – Schlaf ist individuell. Schlaf ist keine Raketenwissenschaft. Doch um eine Rakete zu steuern, sollte man wissen, was sie sei, sagt Weinzinger. Ein spannender Podcast über ein Thema, das uns täglich begleitet. Ach ja, um’s Laufen geht es bei LAUFALTER, unterstützt vom Laufmagazin RUNNING & Fitness, auch – immerhin hat der „Wachmacher“ Ultratrails wie den GGUT gefinisht. Also, unbedingt anhören!

  • S3 · E3
    February 6 · 31 min

    Martina Pölzelbauer, über Ultratrails und Wüstenläufe, Männer und Frauen

    RUNNING & Fitness, Österreichs (wohl) größtes Laufmagazin, unterstützt in diesem Jahr den Podcast LAUF ALTER, und in dieser Episode haben wir mit Martina Pölzelbauer eine besonders spannende Person zu Gast. Eine, die von sich sagt, dass das, was sie macht, eh nicht so interessant ist. Eine, die erzählt, dass ihr vor dem ersten Halbmarathon zwei Tage lang schlecht war. Eine, die in der Zwischenzeit alles läuft, hauptsächlich lang und auf Trails. Martina Pölzelbauer ist Tschechin, lebt aber schon seit einer Ewigkeit in Österreich und hat deswegen, wo immer es geht, zwei Flaggen auf ihrem Laufrucksack hängen. Den Marathon des Sables, Dragon's Back Race, Transalpine hat sie bestritten und vergleicht Etappenrennen mit den langen, schwierigen Ultratrails über die Pyrenäen, mit jenen der UTMB-Serie oder mit dem Grossglockner Ultra-Trail, bei dem sie auch auf dem Podest stand. Mit 50 bezeichnet sie sich als "keine Nachwuchshoffnung mehr", hat aber weiterhin ambitionierte Ziele. In diesem Jahr 2026 soll es der ULTRA GOBI sein, ein 400 km langes Rennen durch die chinesische Wüste. Vielleicht wird sie davon dann auch in den sozialen Medien berichten. Das macht Pölzelbauer lieber nachher als vorher. Nicht alle müssen alles über sie wissen - doch bei LAUF ALTER erfahren wir mehr von einer faszinierenden Sportlerin. Unbedingt reinhören!

  • S3 · E2
    January 23 · 31 min

    Kathrin Polke, eine von persönlicher Community getriebene Spitzenläuferin

    Sie erzählt, warum ihr Verein LAC Harlekin heißt, darüber, dass sie von 5 Kilometern bis Ultra-Distanzen wie dem Wienrundumadum alles läuft und dass sie Vizestaatsmeisterin im Marathon wurde. Und dass sie sich auf Tik-Tok Inspiration für ihr Intervalltraining holte. Kathrin Polke ist Gast bei LAUF ALTER und präsentiert sich bei Tom Rottenberg und Egon Theiner als moderne, junge Frau, die recht genau weiß, was sie will, und was nicht - zum Beispiel, nicht alles teilen zu müssen in den sozialen Medien, und dort auch nur für einen engeren Freundeskreis. Polke macht, was Spaß macht, holt sich ihren Ruhm, so sie ihn braucht, dort, wo sie ihn bekommt. Begonnen hat alles mit der Frage einer Freundin, ob man die fünf Kilometer beim Frauenlauf schafft, wegen des T-Shirts hauptsächlich. Und dann ging es irgendwann wieder in der Gruppe von Mistelbach auf den Schneeberg, 170 km. Und zum Wienrundumadum für 130 km wurde sie von Freunden angemeldet. "Es hilft schon zu wissen, dass man bei vielen U-Bahnen und Straßenbahnen vorbeikommt, und es leichter nach Hause geht, sollte es notwendig sein", scherzt sie. Polke läuft unter dem Radar, erfolgreich, für sich, mit Freunden. Sie ist Spitzenläuferin - mit 2:50 Stunden als PB - und gleichzeitig Community-getrieben. Andere Läufer:innen kennt sie (hm, ist sie Stalkerin?), andere Namen scheint sie schon einmal gehört zu haben. "Es reicht mir so, wie es ist", sagt sie und ruht in sich. Ein spannendes Gespräch, gesponsort vom WEMOVE Runningstore und dem Laufmagazin RUNNING & Fitness - hörenswert!

  • S3 · E1
    January 9 · 41 min

    Dominik Konrad, Vienna City Marathon, Wörthersee Marathon und mehr

    Season drei von LAUFALTER beginnt mit einem Knall: Nicht nur, dass wir neben dem WEMOVE Runningstore mit dem Magazin RUNNING&Fitness nun auch einen zweiten Förderer an Bord haben, nicht nur, dass wir, Tom Rottenberg und Egon Theiner, mit dem Feuereifer der ersten Episode dabei sind – der erste Gast der neuen Staffel heißt Dominik Konrad, er ist einer der beiden CEOs des Vienna City Marathons, und er bringt eine ganze Palette an Neuigkeiten und Gesichtspunkten mit. Konrad ist eine der wichtigsten Personen im österreichischen Laufsport, der Vienna City Marathon, den der Vater gegründer und er nunmehr zusammen mit Kathrin Widu verantwortet, ist ein kleines bisschen älter. Insofern steht Dominik Konrad für die „next Generation“. Wir sprechen mit ihm darüber, wohin die Reise des VCM gehen kann – dieser ist ja mit 14.000 Starter:innen bereits längst ausgebucht. Da ginge noch mehr, meint Konrad. Wir diskutieren über jene, die bei der Halbmarathon-Marke abbiegen und die Nicht-Finisher-Quote des langen Laufs erhöhen: Was, wenn die 21,1 km am Samstag stattfänden? Die Winterlaufserie und die gemeinsamen Trainings des VCM sind ebenso ein Thema wie ein neuer Event, den es im September geben wird: der Wörthersee-Marathon, ein „unfreundlicher Akt“, eine „Kannibalisierung“? Auch dazu gibt Dominik Konrad offenherzig Einblick in die Entstehungsgeschichte und die dahinter liegenden Motivationen. Gesprochen wird auch über jene drei Euro, die bezahlt werden müssen, wenn beim VCM das tags zuvor abgegebene Gepäck ins Ziel transportiert werden soll. Konrad betont, dass es da nicht um zusätzlichen Umsatz geht, sondern darum, die Bedürfnisse der Läufer und Läuferinnen zu erkennen, letztlich sei diese Aktion ein Versuchsballon. Und was der Chef des VCM auch macht – er kündigt Neuigkeiten für die kommenden Monate an. Etwas mit Marathon und Europa. Klingt spannend, ist es auch. Reinhören ist Plicht! Und auf ein gutes, schönes, gesundes, erfolgreiches Jahr 2026 uns allen!

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