Artwork for Klinisch Relevant Podcast
Health & Fitness

Klinisch Relevant Podcast

Dr. med. Kai Gruhn, Dr. med. Dietrich Sturm, Prof. Markus Wübbeler

Klinisch Relevant ist Dein Wissenspartner für das Gesundheitswesen. In unserem Podcast liefern wir Dir 3x/Woche, nämlich dienstags, donnerstags und samstags, Fachwissen in Deinen klinischen Alltag. Damit wollen wir die interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenarbeit in der Medizin und damit die Qualität der Patient*innenversorgung verbessern.

Du arbeitest in einem medizinischen Fachberuf oder interessierst Dich für medizinische Themen? Dann bist Du hier genau richtig.

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Klinisch Relevant
Intelligence for healthcare professionals

  • 850 episodes
  • Updated Today

Episodes850

  • April 25 · 39 min

    Weaning bei Patient:Innen mit Querschnittssyndromen - mit Linda Theune

    🎙️ Shownotes Weaning bei Patient:innen mit Querschnittsyndrom Mit: Linda Theune (klinische Logopädin) 🧠 Worum geht’s in dieser Folge? Das Weaning von beatmeten Patient:innen mit Querschnittsyndrom stellt eine besondere klinische Herausforderung dar. In dieser Episode gibt Linda Theune einen praxisnahen Einblick in Pathophysiologie, Diagnostik und interdisziplinäres Management – mit besonderem Fokus auf logopädische Aspekte, Trachealkanülenmanagement und funktionelle Rehabilitation. 🩺 Zentrale Inhalte & Learnings 1. Grundlagen: Atmung bei Querschnittslähmung Entscheidende Faktoren: Läsionshöhe (C1–C8) komplette vs. inkomplette Läsion Kritisch: Läsionen C1–C3 (komplett) → keine Spontanatmung möglich Ab C5 meist ausreichende Zwerchfellfunktion Bedeutung des Nervus phrenicus für die Zwerchfellinnervation Sekundäre Verschlechterung durch Rückenmarksödem möglich 2. Indikation zur Beatmung Frühzeitige Intubation essenziell → Gefahr eines plötzlichen Atemversagens Häufig prolongierte Beatmung → Indikation zur Tracheotomie Dynamischer Verlauf erschwert Prognoseabschätzung 3. Was bedeutet „Weaning“? Entwöhnung von der Beatmung Idealerweise mit dem Ziel der Dekanülierung Bei Querschnittpatient:innen oft komplexer als bei internistischen Patient:innen 4. Diagnostik des Weaning-Potenzials Zwerchfellsonografie (Standard) oder Durchleuchtung Beurteilung: Seitendifferenz Restfunktion Ergänzend: Spontanatmungsversuche klinische Beobachtung 5. Besonderheiten bei Tracheotomie & Beatmung Atemwege & Infektion: Erhöhtes Risiko für: Tracheitis ventilatorassoziierte Pneumonie Fehlende Nasenfunktion (Filter, Befeuchtung) Mechanische Risiken: Sekretverlegung Cuff-Leckagen Funktionelle Einschränkungen: Kommunikation (v. a. bei geblockter Kanüle) Dysphagie-Risiko erschwerte Schluck-Atem-Koordination Weitere Aspekte: erhöhter Pflegeaufwand vagale Reaktionen (z. B. Bradykardie beim Absaugen) reduzierte Vitalkapazität → schnelle Muskelermüdung 6. Weaning-Prozess – Schritt für Schritt 1. Entblockte Beatmung steigern Verbesserung von: Sensibilität Hustenstoß Phonation Schlucken 2. Voraussetzungen prüfen Vigilanz & Kooperation nachweisbare Zwerchfellaktivität Sekretmanagement (ggf. mit Hustenassistenzgerät) stabile Kreislaufsituation 3. Spontanatmung initiieren Beginn: ca. 5–15 Minuten psychologische Begleitung essenziell 4. Monitoring währenddessen Atemfrequenz < 30/min SpO₂ > 92 % (individuell) pCO₂: 35–45 mmHg keine Erschöpfungszeichen 5. Dauer schrittweise steigern Ziel: zunächst 30–60 Minuten, dann mehrere Stunden 6. Tagsüber vollständige Spontanatmung Nachtbeatmung initial weiter erforderlich 7. Ausschleichen der Nachtbeatmung 8. Dekanülierung – wann ist sie möglich? Voraussetzungen: stabile 24h-Spontanatmung effektiver Husten (ggf. mit Unterstützung) kein Absaugbedarf ausreichende Schluckfunktion 7. Testverfahren: Sprechventil / Stöpselversuch Verlauf: Spontanes Verschließen des Tracheostomas häufig ggf. chirurgischer Verschluss notwendig 8. Fallbeispiel (Sub-C3 inkomplett) gutes Weaning-Potenzial strukturierter Aufbau wie oben beschrieben erfolgreicher Verlauf: vollständige Entwöhnung Dekanülierung nach ca. 10 Wochen 9. Was unterscheidet Querschnittpatient:innen von anderen Weaning-Patient:innen? zusätzliche neurologische Grunderkrankung „on top“ häufig: komplexere Verläufe höhere Komplikationsrate besonders relevant: Gefühl der Hilflosigkeit psychologische Belastung interdisziplinäre Zusammenarbeit essenziell: Pflege Logopädie Physiotherapie Ärzt:innen Psychologie 💡 Take-Home Messages Weaning bei Querschnitt ist hochindividuell und multidimensional Zwerchfellfunktion ist der zentrale prognostische Faktor Kommunikation & psychologische Sicherheit sind therapeutisch entscheidend Kleine Fortschritte sind klinisch relevant – Rückschritte häufig Interprofessionelles Teamwork ist der Schlüssel zum Erfolg 🔗 Weiterführende Inhalte Frühere Folge zu Trachealkanülen (mit Linda Theune), Fortbildungsangebote unter: www.klinisch-relevant.de Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. 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  • April 21 · 32 min

    Hochsensibilität - Prof. Thilo Hinterberger

    Klinisch. Relevant. Gemeinsam. In dieser Sonderreihe mit dem Kohlhammer-Verlag interviewen wir hochkarätige medizinische Experten, die zuletzt Bücher bei Kohlhammer veröffentlicht haben. Entdecke in diesem Podcast, warum Hochsensibilität kein klares Label, sondern ein komplexes Phänomen ist – und wie es unsere Wahrnehmung, unser Leiden und unsere Resilienz beeinflusst. Professor Thilo Hinterberger, renommierter Physiker, Neuro- und Bewußtseinswissenschaftler, entschlüsselt in diesem aufschlussreichen Gespräch die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse der Forschung rund um Hochsensibilität, das fragile Verhältnis zwischen Funktion und Dysfunktion und die oft missverstandene Bedeutung dieses Konzepts. Du erfährst, warum der Begriff Hochsensibilität in vielen Köpfen noch immer mit Pathologisierung assoziiert wird – und warum es essenziell ist, zwischen nützlicher Sensibilität und belastenden Verarbeitungsproblemen zu differenzieren. Hinterberger teilt Einblicke aus seiner eigenen Forschung: Mit einem speziell entwickelten Fragebogen identifizieren wir funktionale und dysfunktionale Hochsensibilität in klinischen Kontexten. Außerdem erklärt er, warum Hochsensibilität keine Erkrankung ist, sondern eine Ressource, die durch individuelle Wahrnehmungsverarbeitung entweder zum Segen oder zur Belastung werden kann. Wir vertiefen uns in die praktischen Möglichkeiten: Wie kann man Hochsensibilität im therapeutischen Setting ernst nehmen, ohne sie zu stigmatisieren? Professor Hinterberger zeigt, dass das Ziel nicht darin besteht, hochsensible Menschen zu isolieren. Stattdessen geht es darum, Strategien zu vermitteln, um Wahrnehmungs- und Verarbeitungsprobleme zu bewältigen, damit Hochsensible ihre Feinfühligkeit als Stärke nutzen können. Wichtig ist auch die Verbindung zur gesellschaftlichen Dynamik: Mit der zunehmenden Flut an Reizen im digitalen Zeitalter wird Hochsensibilität relevanter – und schwerer zu unterscheiden von einer allgemein belastenden Reizüberflutung. Wer dieses Wissen verinnerlicht, ist besser gewappnet, um Grenzen zu setzen, Ressourcen zu entwickeln und das individuelle Wohlbefinden zu fördern. Ob Sie in der Psychotherapie, im Gesundheitswesen, in der Forschung oder einfach nur neugierig auf dieses Phänomen sind – dieses Gespräch liefert Ihnen klare Werkzeuge, um Hochsensibilität realistisch und wertschätzend zu verstehen. Das Buch, das Hinterberger mit einem Experten der klinischen Praxis geschrieben hat, ist eine wertvolle Ressource für alle, die Menschen mit hoher Sensibilität begleiten oder mehr über sich selbst erfahren wollen. Dieses Interview gibt Ihnen das nötige Rüstzeug an die Hand, um Hochsensibilität nicht nur zu erkennen, sondern aktiv darauf einzugehen – für ein tieferes Verständnis, mehr Mitgefühl und praktisch umsetzbare Strategien. Tauchen Sie ein in die wissenschaftlichen Hintergründe, klinischen Herausforderungen und Chancen dieser besonderen Form der Wahrnehmung und lernen Sie, wie Hochsensibilität zum persönlichen und gesellschaftlichen Gewinn werden kann. Ideal für Psychotherapeuten, Ärzte, Forscher und alle, die Hochsensibilität ganzheitlich verstehen, begleiten oder selbst mehr Klarheit gewinnen wollen. Wie verändern aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen unsere Wahrnehmungswelt? Welche Rahmenbedingungen fördern ein gesundes Miteinander? Dieser Podcast liefert Antworten. Erfahren Sie, warum Differenzierung, Selbstreflexion und bewusste Wahrnehmungsverarbeitung Schlüssel sind, um Hochsensibilität zu verwandeln – vom Belastungsfaktor zum persönlichen Kapital. Key Topics Definition und Abgrenzung von Hochsensibilität – warum der Begriff wissenschaftlich relevant ist Entwicklung eines kurzen Fragebogens zur Unterscheidung funktionaler und dysfunktionaler Hochsensibilität Klinische Symptome und Wahrnehmungsmodalitäten bei Hochsensiblen Differenzialdiagnosen: Abgrenzung zu Persönlichkeitsmerkmalen und psychischen Erkrankungen Zusammenhang zwischen Verarbeitungsproblemen, psychosomatischen Symptomen und Hochsensibilität Einfluss gesellschaftlicher Veränderungen auf Wahrnehmung und Reizempfindlichkeit Therapeutische Ansätze: Methoden, Interventionen und Gruppenangebote Das Buch zum Thema: Inhalte, Zielgruppe und praktische Nutzung *Jetzt reinhören – für mehr Verständnis, Kompetenz und Empathie im Umgang mit Hochsensiblen. Hier gibt es weitere Informationen zu dem Buch "Hochsensibilität" von Prof. Thilo Hinterberger Kennst Du schon die Fortbildungen von Klinisch Relevant?! Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! 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  • April 18 · 27 min

    GLP1-Anlaloga bei Idiopathischer Intrakranieller Hypertension - mit Dr. Cem Thunstedt

    Kennst Du schon unsere Fortbildungen? Schau Dich hier gerne mal um! Folgenbeschreibung Gut versteckt, aber eine potenzielle Gefahr: Die idiopathische intrakranielle Hypertension (IIH), auch bekannt als Pseudotumor Cerebri, betrifft vor allem übergewichtige junge Frauen und präsentiert sich häufig durch Kopfschmerzen, Sehstörungen und Gesichtsfeldausfälle. In dieser Podcast-Folge erklärt Cem Thunstedt, Neurologe in der Kopfschmerzambulanz der LMU in München, warum diese Erkrankung oft übersehen wird und wie moderne Bildgebung, Druckmessung und klinische Kriterien helfen, die Diagnose abzugrenzen. Du wirst entdecken, warum die Unterscheidung zwischen Migräne und IIH wichtig ist, was MRT-Veränderungen am Optikus-Nerv und Sinus verraten und warum Gewichtsabnahme eine Schlüsselrolle in der Therapie spielt. Cem teilt überraschende Einblicke zu neuen medikamentösen Ansätzen, etwa GLP-1-Analoga und CGRP-Antikörper, die den Druck bei IIH nicht direkt senken, aber bei bestimmten Patientengruppen erstaunliche Verbesserungen bringen. Er erklärt, warum die richtige Diagnose lebenswichtig ist, um unnötige Punktionen zu vermeiden und die richtige Behandlungsmethode einzusetzen. Dieses Wissen ist essenziell für Neurologen, Augenärzte und alle, die mit Kopfschmerzerkrankungen zu tun haben. Keyfacts Typisches Patientenprofil und Risikofaktoren, mit Fokus auf junge, übergewichtige Frauen Pathophysiologie: Wie erhöhter Hirndruck das visuelle System beeinflusst und Symptome wie Kopfschmerzen und Sehstörungen verursacht Klinische Merkmale: Kopfschmerzcharakteristika, Gesichtsfeldausfälle wie Obskurationen und begleitende Symptome wie Tinnitus Diagnostische Kriterien: Bedeutung von MRT-Befunden, Lumbalpunktion-Druckmessungen und Ausschluss sekundärer Ursachen Bildgebungsbefunde: Erweiterung der Sehnervenscheide, Abflachung des hinteren Globus und leere Sella im MRT Differenzialdiagnose: Unterscheidung von IIH von anderen Ursachen erhöhten Hirndrucks Behandlungsstrategien: Gewichtsmanagement, medikamentöse Optionen einschließlich Acetazolamid und innovative Therapien wie GLP-1-Analoga Die Rolle aktueller Forschung und neuer Behandlungen in der Untersuchung, einschließlich CGRP-Antikörper Timestamps: 00:00 - Einführung in IIH und seine klinische Relevanz 01:33 - Typisches Patientenprofil und Risikofaktoren 02:07 - Pathophysiologische Mechanismen und Zyklus des erhöhten Hirndrucks 03:01 - Symptome: Kopfschmerzen, Migräne, Sehstörungen 03:57 - Diagnostische Überlegungen: Symptome versus MRT-Befunde 04:56 - Spezifische MRT-Zeichen bei IIH: Sehnerv und Sella-Veränderungen 05:48 - Rolle der Lumbalpunktion und Messung des Hirndrucks 06:34 - Praktische Aspekte der Druckmessung und Richtlinien 07:30 - Wann mehrere Lumbalpunktionen in der klinischen Praxis durchgeführt werden sollten 08:01 - Unterscheidung von IIH von sekundären Ursachen und die Bedeutung der Bildgebung 09:28 - Seltenheit und Epidemiologie von IIH in verschiedenen Populationen 10:41 - Symptome, die vor der Bestätigung von IIH ausgeschlossen werden müssen 12:22 - Typische MRT-Befunde (Sehnerv, Sella, Sinusstenose) und ihre Bedeutung 14:47 - Visuelle Symptome: Obskurationen, vorübergehender Sehverlust und ihre Implikationen 16:00 - Aktuelle Behandlungsansätze: Gewichtsreduktion, Medikamente und Überwachung 17:23 - Neue Therapien: GLP-1-Analoga, CGRP-Antikörper und Einblicke aus der aktuellen Forschung 21:00 - Praktische Überlegungen in der Therapie und Off-Label-Anwendungen in klinischen Szenarien 22:52 - Zukünftige Richtungen und Potenzial für neue Behandlungsalgorithmen 25:48 - Abschließende Gedanken und Bedeutung der Differenzialdiagnose in der klinischen Praxis Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. 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  • April 16 · 10 min

    Kontaktekzeme verstehen: Allergisch Vs. toxisch - mit Dr. Alice Martin

    Heute hörst Du einen Podcast unseres Kooperationspartners "Medilogin" Kennst Du schon unsere Fortbildungen? Schau Dich gerne mal um! Hier geht es zur Audio-Version des Buches "Der 1-Minuten Arzt" von Dr. Mark Weinert 🎧 Kontaktekzeme verstehen: Allergisch vs. toxisch Ekzeme gehören zu den häufigsten dermatologischen Krankheitsbildern im klinischen Alltag – und trotzdem sind Differenzierung, Diagnostik und Therapie oft gar nicht so trivial. In dieser Folge bekommst du einen kompakten, aber fundierten Überblick über das allergische und toxische Kontaktekzem. Du erfährst, wie Ekzeme entstehen, welche Stadien sie durchlaufen und worauf es bei der Unterscheidung der beiden wichtigsten Formen wirklich ankommt. 🧠 Das erwartet dich in dieser Folge Definition und Pathophysiologie des Ekzems Die 5 klassischen Ekzemstadien – von akut bis chronisch Unterschiede zwischen allergischem und toxischem Kontaktekzem Typische klinische Merkmale und Leitsymptome Wichtige prädisponierende Faktoren Diagnostische Hinweise und Differenzialdiagnosen Evidenzbasierte Therapieansätze für die Praxis 🔬 Die 5 Stadien des Ekzems Ein akutes Ekzem durchläuft klassischerweise folgende Stadien: Erythematosum – Rötung und Ödem Vesiculosum – Bläschenbildung Madidans – Nässen nach Bläschenruptur Crustosum – Krustenbildung Squamosum – Schuppung 👉 Wichtig: Akut = Stadien treten nacheinander auf Chronisch = Mischbild aller Stadien gleichzeitig ⚖️ Allergisch vs. toxisch – der entscheidende Unterschied 🌿 Allergisches Kontaktekzem Typ-IV-Immunreaktion (Spättyp) Sensibilisierungsphase notwendig Unscharf begrenzt + Streuherde Leitsymptom: Juckreiz Häufig bei gestörter Hautbarriere (z. B. Atopie) Therapie: Allergenkarenz Topische Glucocorticoide Antihistaminika bei Juckreiz 🧪 Toxisches Kontaktekzem Direkte Hautschädigung (nicht immunologisch) Keine Sensibilisierung erforderlich Scharf begrenzt auf Kontaktstelle Leitsymptome: Schmerz & Brennen Typisches Beispiel: „Hausfrauenekzem“ Therapie: Expositionsstopp Hautschutz & Pflege Topische Glucocorticoide Schmerztherapie bei Bedarf 🧩 Diagnostische Hinweise Streuherde → eher allergisch Scharfe Begrenzung → eher toxisch Nitrazin-Gelb-Test zur Beurteilung der Hautbarriere beim toxischen Ekzem Differenzialdiagnosen: u. a. Mykosen, Erysipel, atopisches Ekzem, Morbus Bowen 💡 Take-Home Messages Ekzeme sind nicht infektiöse Entzündungsreaktionen mit charakteristischem Verlauf Die klinische Differenzierung zwischen allergisch und toxisch ist entscheidend Juckreiz vs. Schmerz ist ein wichtiger Hinweis in der Praxis Eine gestörte Hautbarriere spielt bei beiden Formen eine zentrale Rolle Therapie basiert vor allem auf Karenz, topischer Therapie und Hautpflege 🎯 Für wen ist diese Folge besonders relevant? Ärzt:innen in Weiterbildung (Dermatologie, Allgemeinmedizin) Pflegefachkräfte mit dermatologischem Schwerpunkt Medizinstudierende Alle, die ihr Wissen zu häufigen Hauterkrankungen auffrischen möchten Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  • April 11 · 36 min

    Die Parkinsonerkrankung: Rückblick, Ausblick und alles zum Jahreskongress 2026 - mit Prof. Joseph Claßen

    **Kennst Du schon unsere live Online Fortbildungskurse? Schau mal hier: https://klinischrelevant.de/fortbildungen/ 🎧 Podcast-Beschreibung In dieser Episode von Klinisch Relevant sprechen wir mit Prof. Dr. Joseph Claßen, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie am Uniklinikum Leipzig, über die aktuellen Entwicklungen rund um die Parkinson-erkrankung – von der Diagnostik über moderne Therapieansätze bis hin zu spannenden Zukunftsperspektiven. Im Fokus steht der Wandel unseres Verständnisses: Parkinson wird zunehmend nicht mehr nur als motorische Erkrankung betrachtet, sondern als komplexe, multisystemische und möglicherweise molekular definierte Erkrankung. Wir diskutieren neue diagnostische Verfahren (z. B. Alpha-Synuclein-Nachweis), den Einfluss von künstlicher Intelligenz auf die Früherkennung sowie Fortschritte in der symptomatischen Therapie. Außerdem werfen wir einen Blick nach vorn: Welche Rolle spielen das glymphatische System, die Darm-Hirn-Achse und innovative Therapieansätze wie Antikörpertherapien oder adaptive Hirnstimulation? Nicht zuletzt gibt die Episode spannende Einblicke in den Parkinson-Kongress 2026 in Leipzig – ein Muss für alle, die in der Neurologie und Bewegungsmedizin tätig sind. ⸻ Shownotes 🧠 Inhalt der Episode 1. Rückblick: Was hat sich in den letzten Jahren verändert? • Neue pathophysiologische Erkenntnisse: Rolle von Alpha-Synuclein • Wandel der Definition: von klinisch → molekular • Frühsymptome im Fokus (REM-Schlafverhaltensstörung, Hyposmie, Depression) • Diagnostik: Liquor, Hautbiopsie, perspektivisch Bluttests 2. Künstliche Intelligenz & Früherkennung • Mustererkennung anhand klinischer Daten • Bewegungsanalysen und große Datensätze • Herausforderung: Transfer in die klinische Praxis 3. Therapie: Status quo und Fortschritte • Symptomatische Therapie weiterhin zentral (dopaminerge Therapie) • Verbesserte Pharmakokinetik (kontinuierlichere Dopaminspiegel) • On-Demand-Therapien (z. B. inhalatives Dopamin, Apomorphin) • Pumpensysteme (invasiv & subkutan) • Bedeutung von Bewegung und Training für den Krankheitsverlauf 4. Nicht-medikamentöse Verfahren • Tiefe Hirnstimulation (DBS): Fortschritte durch • direktionale Stimulation • adaptive Systeme (closed-loop) • Neue Ansätze: • nicht-invasive Stimulation • fokussierter Ultraschall 5. Blick in die Zukunft • Glymphatisches System: • „Reinigungssystem“ des Gehirns • Bedeutung von Schlaf • Darm-Hirn-Achse: • Mikrobiom als Einflussfaktor • mögliche Rolle bei Krankheitsentstehung • Antikörpertherapien gegen Alpha-Synuclein: • erste vielversprechende Signale • Studien laufen 6. Versorgung & Digitalisierung • Vernetzung ambulanter und stationärer Versorgung • Parkinson-Netzwerke • Wearables & Sensorik • KI-gestützte Therapieoptimierung ⸻ 📍 Kongress-Highlight • Jahreskongress für Parkinson und Bewegungsstörungen 2026 • 📅 ab 16. April 2026 • 📍 Leipzig • Themen u. a.: • Glymphatisches System • Neurostimulation • Spastizität & Botulinumtoxin • Netzwerkerkrankungen 👉 Fokus: neueste wissenschaftliche Erkenntnisse + interdisziplinärer Austausch ⸻ 💡 Take-Home-Messages • Parkinson ist mehr als eine Bewegungsstörung – es ist eine multisystemische Erkrankung. • Früherkennung könnte die Therapie grundlegend verändern. • Digitale Medizin und KI werden die Versorgung stark prägen. • Krankheitsmodifizierende Therapien sind in greifbarer Nähe. Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  • April 9 · 27 min

    Medikamentenmanagement im perioperativen Bereich: Best Practices und Richtlinien - mit Dr. Sebastian Baum

    **Kennst Du schon unsere live Online und On demand Fortbildungen?! Schau Dich gerne mal hier um: Fortbildungen bei Klinisch Relevant Medikamentenmanagement im perioperativen Bereich: Best Practices und Richtlinien Diese Episode thematisiert das Medikamentenmanagements vor elektiven Operationen und betont die Einhaltung von Richtlinien, die Patientensicherheit und die interdisziplinäre Koordination. Sebastian Baum, Stationsapotheker und unser Experte, teilt Einblicke, wie man Medikamentenstrategien optimieren kann, um postoperative Komplikationen zu reduzieren. Hauptthemen: Die Bedeutung des präoperativen Medikamentenmanagements und der Einhaltung von Richtlinien Umgang mit spezifischen Arzneimittelklassen wie Antikoagulantien, Thrombozytenaggregationshemmern und Diabetesmedikamenten Die Rolle der Flüssigkeitsaufnahme und des Timings bei der Medikamentenabsorption Risiken im Zusammenhang mit gängigen Medikamenten wie Formin und SGLT2-Inhibitoren während der Operation Verantwortlichkeiten der Gesundheitsdienstleister bei der Sicherstellung ordnungsgemäßer Medikamentenprotokolle Die Bedeutung der Patientenaufklärung und der präoperativen Planung Praktisches Management von Antikoagulation, Bridging-Therapie und Medikamentenpausen Einführung in autoritative Ressourcen und Medikamentenlisten für das perioperative Management Zeitstempel: 00:00 - Einführung in das perioperative Medikamentenmanagement 02:14 - Die Bedeutung der Einhaltung von Richtlinien im Medikamentenmanagement 04:03 - Umgang mit der Medikamenteneinnahme mit Flüssigkeiten vor der Operation 05:18 - Unterschiede in Tablettenformulierungen und Auswirkungen auf das Flüssigkeitsvolumen 06:04 - Die Bedeutung von Medikamenten-Timing und -Volumen bei der Absorption 07:18 - Pausieren und Fortsetzen chronischer Medikamente während der Operation 08:53 - Umgang mit oralen Antikoagulantien und Bridging-Therapien 09:38 - Bedeutung einer angemessenen präoperativen Medikamentenplanung 12:13 - Verantwortung der Gesundheitsfachkräfte und Patientenaufklärung 14:59 - Risiken des Managements von Antikoagulantien und Thrombozytenaggregationshemmern 18:54 - Warum Formin pausieren und das Risiko einer Laktatazidose mindern 21:08 - Umgang mit Diabetesmedikamenten wie SGLT2-Inhibitoren 22:24 - Weitere Medikamente, die sorgfältige perioperative Überlegungen erfordern 24:51 - Nützliche Werkzeuge: SBI-Initiative und Medikamenten-Checklisten 26:35 - Empfehlung zur Nutzung von Ressourcen für das Medikamentenmanagement 27:43 - Der Wert der frühzeitigen Planung in der Medikamentenstrategie Ressourcen & Links: NRW Medikamentenliste für das perioperative Management Diese Episode hebt die Notwendigkeit einer multidisziplinären Koordination und proaktiven Planung hervor, um optimale chirurgische Ergebnisse im Zusammenhang mit dem Medikamentenmanagement zu gewährleisten. 👉 Diese Podcast-Folge wird von der Hire a Doctor Group gesponsert: 👉 Zeit für den nächsten Karriereschritt? Bewerben Sie sich jetzt auf die Chefarztstelle für Orthopädie und Unfallchirurgie in einem modern ausgestatteten ambulanten Rehabilitationszentrum in der Nähe von Stuttgart. Die Position ist zu 100 Prozent ambulant: es gibt keine Wochenend- oder Nachtschichten, sondern familienfreundliche Arbeitszeiten. Sie haben die Möglichkeit zur Behandlung von Privatpatienten und Sie erhalten eine attraktive Vergütung inklusive Jahressonderzahlung. Darüber hinaus begleitet und berät Sie unser Team im gesamten Bewerbungsprozess. Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  • April 7 · 46 min

    Physiotherapie heute: Vielfalt, Grenzen und Zukunftsperspektiven - mit Maleen Stümmeler

    Physiotherapie heute: Vielfalt, Grenzen und Zukunftsperspektiven mit Maleen Stümmeler In diesem Podcast tauchen wir ein in die vielseitige Welt der Physiotherapie, ihre aktuellen Herausforderungen und Zukunftstrends. Maleen Stümmeler, erfahrene Physiotherapeutin und Expertin im Bereich Frauengesundheit, teilt Einblicke in Ausbildung, Evidenzbasierung und innovative Ansätze in der Physiotherapie. Key Topics Der Weg in die Physiotherapie: persönliche Geschichten und Schlüsselmomente Was macht einen guten Physiotherapeuten aus? Kernkompetenzen und Soft Skills Verschiedene Strömungen in der Physiotherapie: Bobath, PNF, manuelle Therapie, Krankengymnastik am Gerät Evidenzbasierte Medizin: Fortschritte und Herausforderungen in der Forschung Grenzen der Physiotherapie: Wann ist eine Behandlung nicht zielführend? Entwicklung der Ausbildung: Akademisierung und Digitalisierung im Wandel Zukunftstrends: Teletherapie, KI und die Rolle der digitalen Medien Spezialisierungen und Nischen: Frauengesundheit, neurologische Reha, funktionelle Störungen Timestamps 00:00 - Einführung und Vorstellung von Maleen Stümmeler 02:45 - Wie kam Maleen zur Physiotherapie? Der persönliche Einstieg 05:20 - Berührungspunkte zwischen Neurologie und Physiotherapie im Klinikalltag 07:10 - Was ist Physiotherapie? Ziele, Methoden und Missverständnisse 09:05 - Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fachkräften: Herausforderungen und Chancen 11:20 - Wesentliche Fertigkeiten für Physiotherapeuten: Fachwissen und Empathie 13:00 - Unterschiede in Ausbildung und Praxisentwicklung: Universitäten vs. Fachschulen 15:30 - Bedeutung der Evidenz in der Physiotherapie und aktuelle Forschungsstände 18:00 - Hauptströmungen in der neurologischen und orthopädischen Physiotherapie 20:45 - Physikalische Therapien: Massage, manuelle Techniken und aktive Bewegung 23:10 - Indikationen und Grenzen: Wann ist Physiotherapie nicht die richtige Wahl? 26:00 - Herausforderungen in der Versorgung, Motivation und Compliance 28:20 - Ausbildung im Wandel: Akademisierung, praktische Erfahrungen und Ausbilder 30:50 - Die Rolle von Verbänden und berufspolitischer Vertretung 33:00 - Digitalisierung, Teletherapie und KI: Chancen und Risiken der Zukunft 36:15 - Was braucht es, um eine bessere Versorgung und Forschung zu gewährleisten? 39:00 - Stretching der Grenzen: Funktionelle Störungen in der Physiotherapie 42:30 - Fazit: die Vielseitigkeit und Innovationen in der Physiotherapie 44:00 - Ausblick und Themen für zukünftige Episoden Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  • April 4 · 6 min

    Kleine Veränderung, große Wirkung – warum Veränderung bei Dir selbst beginnt - mit Martin Werner

    Eine Minute Mut #1: Kleine Veränderung, große Wirkung – warum Veränderung bei dir selbst beginnt Kurzbeschreibung Viele Ärztinnen und Ärzte wissen, dass sich etwas ändern muss – im Job, im Alltag, im Leben. Und trotzdem bleibt oft alles beim Alten. In dieser ersten Folge von „Eine Minute Mut“ geht es genau darum: Warum Veränderung selten im System beginnt – sondern bei uns selbst. Mit einer einfachen Übung, die du direkt umsetzen kannst. Das erwartet dich in dieser Folge ● Warum viele Ärzt:innen nicht ins Handeln kommen ● Die zentrale Frage: Was nervt mich an mir selbst? ● Eine konkrete 30-Tage-Übung für echte Veränderung ● Warum kleine Schritte oft größere Wirkung haben als große Pläne ● Wie du Selbstveränderung auf berufliche Entscheidungen übertragen kannst Die Übung aus der Folge 👉 Wähle eine einzige Gewohnheit, die dich stört 👉 Verändere sie bewusst über 30 Tage 👉 Starte klein – nicht perfekt 👉 Beobachte, was passiert Optional: ● Sprich mit jemandem darüber (Commitment) ● Notiere täglich deine Beobachtungen Wer spricht hier? Ich bin Martin Werner. Ich begleite Ärztinnen und Ärzte bei beruflichen Veränderungen – insbesondere bei der Entscheidung und dem Weg in die Schweiz. Dabei erlebe ich täglich, vor welchen Fragen viele stehen: Bleiben oder gehen? Noch durchhalten oder etwas verändern? Was passt wirklich zu mir und meinem Leben? Diese Entscheidungsprozesse sind oft sehr ähnlich – unabhängig davon, ob es um die Schweiz geht oder um andere Veränderungen. Deshalb unterstütze ich Ärzt:innen auch ortsunabhängig dabei, Klarheit zu gewinnen und ins Handeln zu kommen. Call to Action Wenn du diese Übung ausprobierst und: ● Unterstützung bei der Umsetzung möchtest ● deine Erfahrungen teilen willst ● oder gerade selbst vor einer Veränderung stehst Schreib mir gerne direkt. Kontakt & weitere Inhalte 📩 E-Mail: info (@) docsgoswiss.ch 🔗 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/docsgoswiss/ 🌐 Website: https://docsgoswiss.ch/ Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  • April 2 · 11 min

    Bedeutungsvolle Betätigung (Ergotherapie) - mit Jessica Liers

    Shownotes In dieser Episode nimmt Jessica Liers, Host unserer Ergotherapie-Podcasts, den zentralen Kern der Ergotherapie unter die Lupe: der Unterschied zwischen Aktivität und Betätigung. Du erfährst, warum diese Unterscheidung im therapeutischen Alltag so entscheidend ist, wie sie sich auf deine Behandlung auswirkt und warum bedeutungsvolle Betätigung im Mittelpunkt ergotherapeutischen Handelns steht. Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  • March 28 · 31 min

    Antisense Oligonukleotide in der Neurologie - mit PD Dr. Péter Körtvélyassy

    Zusammenfassung In dieser Folge tauchen Dietrich Sturm und Péter Körtvélyessy in die komplexe Welt der Antisense-Oligonukleotid-(ASO)-Therapien ein, insbesondere im Kontext der Neurologie. Sie erörtern die Wirkmechanismen von ASOs, deren Anwendung bei Erkrankungen wie spinaler Muskelatrophie (SMA) und ALS sowie die Unterschiede zwischen ASOs und traditionellen Gentherapien. Das Gespräch berührt außerdem die therapeutischen Effekte, Herausforderungen, Risiken und Zukunftsperspektiven von ASO-Therapien und bietet so einen umfassenden Überblick über diesen innovativen Behandlungsansatz. Take Home messages ASOs stellen eine neue Klasse von Therapien in der Neurologie dar. Sie wirken, indem sie an RNA binden und so die Proteinsynthese beeinflussen. Gentherapie und ASOs sind grundverschiedene Ansätze. Die spinale Muskelatrophie ist ein wichtiges Anwendungsgebiet für ASO. Die therapeutische Wirkung kann je nach Zeitpunkt der Behandlung variieren. Die Zukunft der ASOs sieht angesichts der laufenden Forschung vielversprechend aus. Risiken und Nebenwirkungen sind im Allgemeinen beherrschbar, sollten aber überwacht werden. ASOs können auf spezifische genetische Mutationen zugeschnitten werden. Die Komplexität der ASO-Produktion stellt eine Herausforderung für eine breite Anwendung dar. Die Erfahrungen von Patienten unterstreichen den potenziellen Nutzen von ASO-Therapien. Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de