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Music

Klassik für Taktlose

Die Presse

In „Klassik für Taktlose“ ergründen Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr und „Presse“-Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik: Braucht jedes Orchester einen Dirigenten? Warum verstört Richard Wagner so? Was war an Mozart eigentlich so toll? Wie viel Klassik steckt in „Bohemian Rhapsody“ oder Taylor Swift? Für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen.

Jede zweite Woche präsentiert Wilhelm Sinkovicz im „Musiksalon“ seine Lieblingsaufnahmen und lädt uns ein, mit ihm in seiner Klassiksammlung zu wühlen und einzudringen in die Geheimnisse von Mozart, Bach, Beethoven und anderen.

Jeden Samstag auf der Webseite der "Presse" und überall, wo es Podcasts gibt.
Produktion: Wilhelm Sinkovicz/www.sinkothek.at
Audio-Finish: Georg Gfrerer/www.audio-funnel.com.
Redaktion/Konzeption: Anna Wallner

  • 20 episodes
  • Updated Saturday

Episodes20

  • July 18 · 34 min

    150 Jahre „Ring“ – Götterdämmerung

    Teil 4 von 5: Mit der "Götterdämmerung" geht Wagners Tetralogie zu Ende. Zu hören sind Ausschnitte aus dem ersten Stereo-Mitschnitt einer Aufführung bei den Bayreuther Festspielen unter Joseph Keilberth (1955) in legendärer Besetzung: Wolfgang Windgassen ist der Siegfried, Astrid Varnay die Brünnhilde.

  • July 11 · 46 min

    150 Jahre „Ring“ – Siegfried

    Teil 3 von 5: Der "zweite Tag" von Wagners Nibelungen-Drama hat viele komödiantische Elemente, wenn auch auf tragischem Fundament. Jedenfalls entscheidet sich in der Geschichte vom märchenhaften Drachentöter das Schicksal des Gottes Wotan endgültig. Dessen letzter Versuch einer Machtdemonstration misslingt. Zu hören sind Ausschnitte aus dem ersten Stereo-Mitschnitt einer Aufführung bei den Bayreuther Festspielen unter Joseph Keilberth in legendärer Besetzung: Wolfgang Windgassen als Siegfried, Astrid Varnay als Brünnhilde, Hans Hotter als Wotan, Gustav Neidlinger als Alberich und Paul Kuen als Mime. Maria von Ilosvay sang die Erda, Ilse Hollweg den Waldvogel und Josef Greindl den Fafner. (Label: Testament)

  • July 4 · 42 min

    150 Jahre „Ring“ – Die Walküre

    Teil 2 von 5: Im Musiksalon beleuchten wir jene Punkte des Geschehens, an denen die Handlung szenisch und/oder musikalisch entscheidende Impulse erhält, sich dreht oder verdichtet. Mit dem Gewittersturm am Beginn der „Walküre“ führt uns Wagner in die Menschenwelt, die von den mythischen Göttern und Dämonen beherrscht und geprägt wird. Wir erleben, wie sich das von Wotan gezeugte Zwillingspaar Siegmund und Sieglinde ineinander verliebt, wie „Göttermutter“ Fricka im Zorn ihren Gatten Wotan davon überzeugt, dass er damit eine rote Linie überschritten hat, die zum Untergang der Götter führen muss – und wie Wotan seine Lieblings-Walküre Brünnhilde, die er mit der alleswissenden Urmutter Erda gezeugt hat, davon abzubringen versucht, seinen eigenen Wunsch in die Tat umzusetzen. Brünnhilde aber folgt dem Gebot der Liebe und wird von ihrem Vater für diesen Ungehorsam bestraft; und doch begreifen wir: Am Ende wird das Herrschaftsgebäude, das auf Lug und Betrug gebaut ist, nicht standhalten. Die Musikbeispiele liefert die erste Stereo-Gesamtaufnahme der „Walküre“, die 1961 unter Erich Leinsdorfs Leitung in London im Studio entstanden ist (RCA). Zu hören sind: Siegmund: Jon Vickers, Sieglinde: Gré Brouwenstijn, Wotan: George London, Brünnhilde: Birgit Nilsson und Fricka: Rita Gorr.

  • June 27 · 37 min

    150 Jahre „Ring“ – Das Rheingold

    Teil 1 von 5: Am Beginn fließt der Rhein, die unberührte Natur – doch kaum öffnet sich der Vorhang über dem "Vorabend" von Richard Wagners Tetralogie "Der Ring des Nibelungen", bemächtigen sich finstere Mächte ihrer Schätze und die Welt wird zum Spielball rücksichtsloser Machtgier. Die mythische Ordnung der Götter, Riesen und Zwerge gerät aus dem Gleichgewicht. Teil 1 einer Serie über Richard Wagners ehrgeiziges Menschheitsdrama, das 1876 in Bayreuth zur Uraufführung kam. Eine Handreichung für Wagnerverrächter, Wagnerverehrer und Neugierige, die noch nicht wissen, auf welche Seite sie sich schlagen werden. Die Musikbeispiele stammen aus der legendären ersten Studioaufnahme des Werks durch die Wiener Philharmoniker unter Georg Solti (Decca) mit George London als Wotan und Gustav Neidlinger als dessen Gegenspieler Alberich, der den "Ring" aus dem geraubten Rheingold schmiedet – und dann verflucht ...

  • June 13 · 44 min

    Musiksalon: Romeo und Julia, skizziert von Shakespeare, ausgemalt von Prokofieff

    William Shakespeare hat Generationen von Komponisten zu herrlicher Musik angeregt. Zu den aufregendsten musikalischen Umsetzungen eines seiner Dramen gehört die Ballettmusik zu "Romeo und Julia" aus der Feder des russischen Meisters Sergej Prokofieff. Auf unserer Erkundungstour durch dieses außergewöhnliche Werk begleiten uns die New Yorker Philharmoniker unter der Leitung von Dimitri Mitropoulos (CBS).

  • May 9 · 35 min

    Musiksalon: Carl Orff. Die anderen Carmina!

    Die Hörbeispiele stammen aus der von Eugen Jochum dirigierten Aufnahme des bayerischen Rundfunks (DG) mit Arlene Auger (Sopran) und Wieslaw Ochman (Tenor). → Musiksalon der Sinkothek.

  • May 2 · 1 hr 12 min

    Musiksalon: Oleg Maisenberg. Erinnerungen an einen Klangmagier.

    Wenige Tage vor seinem 81. Geburtstag starb im April 2026 der Pianist Oleg Maisenberg in seiner Wahlheimatstadt Wien. Wer ihn gehört hat, bewahrt Erinnerungen an transzendetes Klavierspiel und bewegende musikalische Erfahrungen. Weil er es hasste, aufgenommen zu werden, bleiben uns nur wenige Dokumente von Maisenbergs Kunst. Umso spannender, die Auswahl in diesem Podcast zu hören -- und dazu Ausschnitte aus einem der wenigen Interviews, die der Künstler gegeben hat, um über sein Leben und seine Kunst zu erzählen. (Labels: Orfeo, DG, KHG Wien).

  • April 18 · 1 hr 8 min

    Musiksalon: "Almas Erwecker" - Alexander von Zemlinsky

    Musik, die glühende menschliche Leidenschaften beschreibt – nicht nur die unglückliche Liebe Zemlinskys zu Alma Schindler. Aufnahmen mit Julia Varady, Dietrich Fischer-Dieskau, den Berliner Philharmonikern unter Lorin Maazel (DG), Jonas Kaufmann und Helmut Deutsch (Sony), dem LaSalle Quartett (DG), Rachel Williams, Benjamin Bruns, Christopher Maltman und dem RSO München unter Patrick Hahn (BRKlassik), der Mülheimer Kantorei, dem Gürzenich Orchester unter James Conlon (EMI), dem Charlottenburger Opernorchester unter Alexander v. Zemlinsky (Pristine), der Tschechischen Philharmonie unter Anthony Beaumont (Chandos) sowie Eva Johansson, Kurt Westi und dem RSO Kopenhagen unter Hans Graf (Capriccio).

  • April 11 · 1 hr 1 min

    Mozarts "Eine kleine Nachtmusik": Was heißt hier klein??

    In Mozarts Serenade Nr. 13 in G-Dur (KV 525), besser bekannt als „Eine kleine Nachtmusik“, erklingt die wahrscheinlich berühmteste Melodie der Wiener Klassik. Und dieser Status ist durchaus berechtigt, analysieren Wilhelm Sinkovicz und Katrin Nussmayr in dieser Jubiläums-Folge von „Klassik für Taktlose“: Denn Wolfgang Amadeus Mozart steckte seine ganze Kunstfertigkeit in diese Serenade. Sie funktioniert wie eine komplette Symphonie, dauert aber nur rund 17 Minuten. Allein am ersten Satz lässt sich das Grundprinzip der klassischen Kompositionstechnik studieren – und hier lässt sich auch ablesen, mit wie vielen musikalischen Bällen Mozart jonglieren konnte. Dabei komponierte Mozart das Stück eigentlich nur so nebenbei. Berühmt wurde es erst viel später. Und unvollständig ist es obendrein. Das Taktlos-Duo analysiert Takt für Takt dieses legendäre Stück, das jeder kennt, künftig aber womöglich mit anderen Ohren hören wird. Ein perfektes Jubiläumsthema also: Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz feiern 250 „Klassik für Taktlose“- und „Musiksalon“-Folgen – und bedanken sich bei allen Hörerinnen und Hörern, die sie auf ihrer Podcast-Reise seit 2022 begleitet haben! Die Musikbeispiele in diesem Podcast musiziert das Philharmonia Orchestra unter Otto Klemperer (EMI). Über den Podcast In „Klassik für Taktlose“ ergründen "Die Presse"-Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr und Klassikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik: Braucht jedes Orchester einen Dirigenten? Warum verstört Richard Wagner so? Was war an Mozart eigentlich so toll? Wie viel Klassik steckt in „Bohemian Rhapsody“ oder Taylor Swift? Für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen. Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at Audio-Finish: Georg Gfrerer / www.audio-funnel.com.

  • April 4 · 40 min

    Musiksalon: Strawinskys "Sacre du printemps", ein Skandalstück als Welterfolg

    Die rhythmische Energie dieser Ballettmusik ist so legendär wie die Berichte vom Pariser Uraufführungsskandal Anno 1913. Im Musiksalon fragen wir, warum dieses Werk so anders klingt als alles, was selbst die radikale Moderne akustisch zu bieten hatte - und warum das Publikum dennoch die Aufführungen seit Jahrzehnten regelrecht stürmt. Die Musikbeispiele stammen aus der grandiosen Aufnahme mit dem Philharmonia Orchestra unter Igor Markevitch (1959).

  • March 28 · 49 min

    Fake, aber genial: Der große Klassik-Schwindel

    Fake-Orchester, erfundene Komponisten und eine Pianistin, deren Aufnahmen zu gut waren, um wahr zu sein: Dreiste Schwindel und folgenreiche Scherze haben in der Klassikwelt eine lange Tradition.

  • March 21 · 33 min

    Musiksalon: Die Geheimnisse von Brahms' Dritter Symphonie

    Die selten gespielte F-Dur-Symphonie ist die faszinierendste, hoch dramatisch, aber ebenso komplex in ihrer Anlage. Wilhelm Sinkovicz führt uns durch das spannende tönende Rätselspiel -- und spielt seine Lieblingsaufnahme, dirigiert von Bruno Walter (CBS), dem Mann mit dem sanftmütigen Image, der sein Orchester aber "zur Weißglut" treiben konnte.