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Klassik für Taktlose

Die Presse

In „Klassik für Taktlose“ ergründen Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr und „Presse“-Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik: Braucht jedes Orchester einen Dirigenten? Warum verstört Richard Wagner so? Was war an Mozart eigentlich so toll? Wie viel Klassik steckt in „Bohemian Rhapsody“ oder Taylor Swift? Für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen.

Jede zweite Woche präsentiert Wilhelm Sinkovicz im „Musiksalon“ seine Lieblingsaufnahmen und lädt uns ein, mit ihm in seiner Klassiksammlung zu wühlen und einzudringen in die Geheimnisse von Mozart, Bach, Beethoven und anderen.

Jeden Samstag auf der Webseite der "Presse" und überall, wo es Podcasts gibt.
Produktion: Wilhelm Sinkovicz/www.sinkothek.at
Audio-Finish: Georg Gfrerer/www.audio-funnel.com.
Redaktion/Konzeption: Anna Wallner

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  • 28 episodes
  • weekly
  • Avg 44 min
  • German
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  • September 19 · 39 min

    Bruckners "Romantische" – eine Symphonie in vielerlei Gestalten.

    Die Vierte ist Anton Bruckners populärstes Werk geworden. Seit der umjubelten Uraufführung, 1890, ist sie nie wieder aus dem Repertoire verschwunden, nicht zuletzt wegen des "Jagd-Scherzos", das als dritter Satz der Symphonie zu größter Beliebtheit verholfen hat. Dabei war dieses Scherzo in der ursprünglichen Version der Komposition noch gar nicht enthalten. Im Musiksalon begeben wir uns diesmal auf Spurensuche: Wie ist diese Symphonie entstanden, was hat Bruckner selbst über deren Inhalt verraten. Glauben wir seinen Worten, erleben wir auch einige pittoreske Naturschilderungen – und einen jungen Burschen, der seiner geliebten ein (vergebliches) Ständchen bringt... –– Durch den Podcast führt uns ein Aufnahmeklassiker: Bruno Walter dirigiert das Columbia Symphony Orchestra (CBS). Außerdem Ausschnitte aus Einspielungen verschiedener Fassungen der Symphonie unter Sergiu Celibidache (EMI), Otto Klemperer (VOX) und Markus Poschner (Capriccio).

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  • September 12 · 50 min

    War Pavarotti wirklich so ein guter Sänger?

    Er machte aus Operngesang eine Stadion-Show und Arien zu Pophits. Luciano Pavarotti prägte das Bild des Star-Tenors. Wie hat er das geschafft?

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  • September 5 · 44 min

    Variationen als Rätselspiel: Edward Elgars "Enigma"

    Bei den Enigma-Variationen von Sir Edward Elgar beginnen die Verwirrungen schon ganz am Beginn: Was ist eigentlich das ,,Thema", wird es überhaupt gespielt - und vor allem: von wem stammt es? Und dann Klavier oder Bratsche übende Dilettanten, plappernde Gastgeberinnen und ein triefend nasser Hund - der biblische Jäger Nimrod nicht zu vergessen, mit dem Elgar die Hitparaden gestürmt hat... Zu hören ist die legendäre Aufnahme des London Symphony Orchestra unter Pierre Monteux (RCA).

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  • August 22 · 42 min

    Musiksalon: Der Symphoniker Liszt - Große Emotionen und ein Missbrauchsfall

    Franz Liszt hat nicht nur als Pianist Bahnbrechendes geleistet. Als Erfinder einer neuen Gattung, der Symphonischen Dichtung, trieb er, indem er mythische Heroen und sogar einen ukrainischen Feldherrn besang, die Entwicklung der romantischen Orchestermusik zu neuen Ufern. Was alle Welt schätzte - bis die Politik ins Spiel kam. Wir hören Aufnahmen mit den Berliner Philharmonikern unter Herbert von Karajan (DG - ,,Les Preludes" und ,,Mazeppa") und London Philharmonic unter Bernard Haitink (Philips).

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  • August 8 · 43 min

    Musiksalon: „Ariadne auf Naxos“, die seltsamste aller Opern (Wiederholung)

    Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen: Der Bürger als Edelmann: Wiener Philharmoniker – Clemens Krauss (Decca) Ariadne auf Naxos (Urfassung): Sumi Jo, Margaret Price, Gösta Winbergh, Orchester der Oper Lyon – Kent Nagano (EMI) Ariadne auf Naxos (Zweitfassung): Irmgard Seefried, Gundula Janowitz, Orchester der Wiener Staatsoper – Karl Böhm (DG) Über den Podcast: "Presse"-Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz präsentiert in der Reihe "Musiksalon" seine Lieblingsaufnahmen und lädt uns ein, mit ihm in seiner Klassiksammlung zu wühlen und einzudringen in die Geheimnisse von Mozart, Bach, Beethoven und anderen. Jeden zweiten Samstag auf der Webseite der "Presse" und überall, wo es Podcasts gibt. Produktion: Wilhelm Sinkovicz/www.sinkothek.at Audio-Finish: Georg Gfrerer/ www.audio-funnel.com. Redaktion/Konzeption: Anna Wallner Grafik: Adobe Stock Mehr Podcasts der „Presse“ unter DiePresse.com/Podcast

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  • July 18 · 34 min

    150 Jahre „Ring“ – Götterdämmerung

    Teil 4 von 5: Mit der "Götterdämmerung" geht Wagners Tetralogie zu Ende. Zu hören sind Ausschnitte aus dem ersten Stereo-Mitschnitt einer Aufführung bei den Bayreuther Festspielen unter Joseph Keilberth (1955) in legendärer Besetzung: Wolfgang Windgassen ist der Siegfried, Astrid Varnay die Brünnhilde.

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  • July 11 · 46 min

    150 Jahre „Ring“ – Siegfried

    Teil 3 von 5: Der "zweite Tag" von Wagners Nibelungen-Drama hat viele komödiantische Elemente, wenn auch auf tragischem Fundament. Jedenfalls entscheidet sich in der Geschichte vom märchenhaften Drachentöter das Schicksal des Gottes Wotan endgültig. Dessen letzter Versuch einer Machtdemonstration misslingt. Zu hören sind Ausschnitte aus dem ersten Stereo-Mitschnitt einer Aufführung bei den Bayreuther Festspielen unter Joseph Keilberth in legendärer Besetzung: Wolfgang Windgassen als Siegfried, Astrid Varnay als Brünnhilde, Hans Hotter als Wotan, Gustav Neidlinger als Alberich und Paul Kuen als Mime. Maria von Ilosvay sang die Erda, Ilse Hollweg den Waldvogel und Josef Greindl den Fafner. (Label: Testament)

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  • July 4 · 42 min

    150 Jahre „Ring“ – Die Walküre

    Teil 2 von 5: Im Musiksalon beleuchten wir jene Punkte des Geschehens, an denen die Handlung szenisch und/oder musikalisch entscheidende Impulse erhält, sich dreht oder verdichtet. Mit dem Gewittersturm am Beginn der „Walküre“ führt uns Wagner in die Menschenwelt, die von den mythischen Göttern und Dämonen beherrscht und geprägt wird. Wir erleben, wie sich das von Wotan gezeugte Zwillingspaar Siegmund und Sieglinde ineinander verliebt, wie „Göttermutter“ Fricka im Zorn ihren Gatten Wotan davon überzeugt, dass er damit eine rote Linie überschritten hat, die zum Untergang der Götter führen muss – und wie Wotan seine Lieblings-Walküre Brünnhilde, die er mit der alleswissenden Urmutter Erda gezeugt hat, davon abzubringen versucht, seinen eigenen Wunsch in die Tat umzusetzen. Brünnhilde aber folgt dem Gebot der Liebe und wird von ihrem Vater für diesen Ungehorsam bestraft; und doch begreifen wir: Am Ende wird das Herrschaftsgebäude, das auf Lug und Betrug gebaut ist, nicht standhalten. Die Musikbeispiele liefert die erste Stereo-Gesamtaufnahme der „Walküre“, die 1961 unter Erich Leinsdorfs Leitung in London im Studio entstanden ist (RCA). Zu hören sind: Siegmund: Jon Vickers, Sieglinde: Gré Brouwenstijn, Wotan: George London, Brünnhilde: Birgit Nilsson und Fricka: Rita Gorr.

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  • June 27 · 37 min

    150 Jahre „Ring“ – Das Rheingold

    Teil 1 von 5: Am Beginn fließt der Rhein, die unberührte Natur – doch kaum öffnet sich der Vorhang über dem "Vorabend" von Richard Wagners Tetralogie "Der Ring des Nibelungen", bemächtigen sich finstere Mächte ihrer Schätze und die Welt wird zum Spielball rücksichtsloser Machtgier. Die mythische Ordnung der Götter, Riesen und Zwerge gerät aus dem Gleichgewicht. Teil 1 einer Serie über Richard Wagners ehrgeiziges Menschheitsdrama, das 1876 in Bayreuth zur Uraufführung kam. Eine Handreichung für Wagnerverrächter, Wagnerverehrer und Neugierige, die noch nicht wissen, auf welche Seite sie sich schlagen werden. Die Musikbeispiele stammen aus der legendären ersten Studioaufnahme des Werks durch die Wiener Philharmoniker unter Georg Solti (Decca) mit George London als Wotan und Gustav Neidlinger als dessen Gegenspieler Alberich, der den "Ring" aus dem geraubten Rheingold schmiedet – und dann verflucht ...

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  • June 13 · 44 min

    Musiksalon: Romeo und Julia, skizziert von Shakespeare, ausgemalt von Prokofieff

    William Shakespeare hat Generationen von Komponisten zu herrlicher Musik angeregt. Zu den aufregendsten musikalischen Umsetzungen eines seiner Dramen gehört die Ballettmusik zu "Romeo und Julia" aus der Feder des russischen Meisters Sergej Prokofieff. Auf unserer Erkundungstour durch dieses außergewöhnliche Werk begleiten uns die New Yorker Philharmoniker unter der Leitung von Dimitri Mitropoulos (CBS).

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