
#79 🦌 Vom Schuss zum Teller: Wildbrethygiene richtig gemacht
Horido und Weidmannsheil! Mit dem Schuss endet die Jagd nicht. Im Gegenteil: Jetzt beginnt ein Teil, über den erstaunlich wenig gesprochen wird. Aus Wild wird Wildbret und damit ein Lebensmittel, für dessen Qualität und hygienischen Umgang wir Verantwortung tragen. Mit dieser Folge startet unsere neue Jagdfieber-Reihe „Vom Schuss bis zum Teller“. Gemeinsam begleiten wir Wild vom erlegten Stück über Aufbrechen, Wildkammer und Zerwirken bis hin zur Verarbeitung und schließlich auf den Teller. Mit dabei ist Markus Hoffmann. Er ist Jäger, Wildsommelier und beschäftigt sich intensiv mit Wildverarbeitung und moderner Wildküche. Unter dem Namen „Rehzept“ gibt er unter anderem Wildwurstseminare und möchte zeigen, dass Wild weit mehr sein kann als der klassische Sonntagsbraten. Doch bevor gekocht wird, fangen wir ganz am Anfang an: bei der Wildbrethygiene. 🧭 Darum geht es in dieser Folge: Warum gute Wildbrethygiene bereits vor der Jagd beginnt Was Messer, Wildwanne, Transport und Kühlmöglichkeiten mit der späteren Qualität des Wildbrets zu tun haben Welche hygienischen Risiken zwischen Schuss, Bergen und Wildkammer entstehen können Warum auffälliges Verhalten und Veränderungen am erlegten Wild ernst genommen werden sollten Welche Rolle die kundige Person bei der Beurteilung von Wild spielt Warum die Trichinenuntersuchung bei Schwarzwild nicht einfach Formsache ist Was bei Wildkammer, Reinigung und Desinfektion wichtig ist Warum Einweghandschuhe allein noch keine Hygiene garantieren Welche persönliche Schutzausrüstung Markus bei der Wildverarbeitung empfiehlt Warum ein scharfes Messer nicht nur besser arbeitet, sondern auch zur Arbeitssicherheit beiträgt Was beim Bergen und Transport des erlegten Wildes bedacht werden sollte Dabei wird schnell deutlich: Für gutes Wildbret braucht es nicht zwingend einen OP-Saal im Wald. Aber sauberes Arbeiten, geeignete Ausrüstung, eine funktionierende Kühlmöglichkeit und ein bewusster Umgang mit dem Lebensmittel sollten bereits vor dem Ansitz mitgedacht werden. Besonders spannend für Jagdschüler und Jungjäger: Wir sprechen auch darüber, was passiert, wenn beim Aufbrechen etwas auffällig aussieht, warum im Zweifel die zuständige Veterinärbehörde der richtige Ansprechpartner ist und weshalb Erfahrung beim ersten Schwarzwild und bei der Trichinenprobenentnahme besonders wertvoll sein kann. 🔪 Und welches Werkzeug braucht man wirklich? Natürlich kommen wir auch an einem Thema nicht vorbei, über das Jäger vermutlich ähnlich leidenschaftlich diskutieren können wie über Kaliber: Messer. Markus erklärt, warum er im praktischen Einsatz auf robuste, gut zu reinigende Arbeitsmesser setzt, wie er seine Messer bei größeren Jagden organisiert und warum für ihn eine Regel über allen anderen steht: Das Messer muss scharf sein. 🎧 Warum solltest du reinhören? Weil hochwertiges Wildbret nicht erst in der Küche entsteht. Vieles entscheidet sich bereits beim Erlegen, Bergen, Aufbrechen, Transportieren und Kühlen. Und das ist erst der Anfang. In der nächsten Folge unserer Reihe „Vom Schuss bis zum Teller“ wird es praktisch: Dann widmen wir uns dem Aufbrechen. Weidmannsheil und Weidmannsdank fürs Zuhören Deine Anja Wenn ihr den Podcast finanziell unterstützen möchtet, könnt ihr das gerne über diesen Link tun und uns einen „Kaffee“ ausgeben. Jeder Beitrag zählt! Abonniere den Podcast, verpasse keine Folge, lass ⭐️ ⭐️⭐️⭐️⭐️ da und empfehle uns gerne weiter!


















