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Society & Culture

Hey München

Süddeutsche Zeitung

Jede Woche präsentieren wir euch die wichtigsten Themen der Woche aus München. Was war los in der Stadt? Was hat uns aufgeregt, überrascht oder zum Lachen gebracht?

Wir heben zwei Themen besonders hervor, stellen die Fragen, die euch bewegen und reden darüber. Nach einer Folge weiß man, was aktuell in München passiert ist, was wichtig ist und hat die Key Facts, um mitreden zu können. Neben den Informationen geben wir euch auch unseren Gastro-Tipp und die Good News der Woche mit.

Hey München wird von vier SZ-Redakteurinnen und Redakteuren gehostet, die im Wechsel im Duo eine Folge moderieren. Jeden Donnerstag erscheint eine neue Folge: Überall, wo ihr eure Podcasts hört.

  • 111 episodes
  • Updated Thursday

Episodes111

  • Aug 16, 2023 · 40 min

    Patrick Broome – Deutschlands bekanntester Yogalehrer

    Wenn wir alle Yoga machen würden, dann „wäre die Welt absolut ein besserer Ort“, behauptet Dr. Patrick Broome. Der promovierte Psychologe unterrichtet seit den 90er-Jahren die Praktik, die immer wieder großen Zulauf findet. „Es ist auf jeden Fall mitten in der Gesellschaft angekommen, so viele machen es und wollen gar nicht mehr aufhören.“ Wenn das einer weiß, dann er. Patrick Broome gehört zu Deutschlands bekanntesten Yogalehrern. Seine Art zu praktizieren wird 2000 maßgeblich in New York geprägt. Dort lernt Broome von Sharon Gannon und David Life die sogenannte Jivamukti-Yoga-Methode – und prägt mit dieser die Szene in Deutschland: er bildet angehende Yogis aus, schreibt Bücher, leitet in München drei Yoga-Studios und hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft trainiert. Wie es zu dieser Zusammenarbeit kam, wer von den Spielern so gar nichts mit Yoga anfangen kann und wieso die Arbeit mit Manuel Neuer besonders viel Spaß macht, hat uns Broome in der Podcastfolge erzählt. In seiner 20-jährigen Yogalehrer-Karriere hat Patrick Broome aber auch einige schwierige Situationen meistern müssen. Er durchlebte gesundheitliche und finanzielle Krisen. Auch darüber geht es in diesem Gespräch. Redaktion: Jana Jöbstl Produktion: Benjamin Markthaler Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • Aug 2, 2023 · 33 min

    Mathias Pfeil: Was in München darf nie umgebaut werden?

    Rund vier Prozent der Münchner Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Das sind ungewöhnlich viele. Die Stadt hat ein besonderes Verhältnis zu dem, was vielen als bewahrenswert gilt, hat Mathias Pfeil erfahren. Seit 2014 ist er Generalkonservator des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege. Seine Einschätzungen haben Gewicht, sie entscheiden, was bleiben soll und wo Neues Einzug hält. Der Anbau ans Valentin-Musäum am Isartor, der Erhalt des Bergwerks im Deutschen Museum, der geplante Abriss der Tierklinik an der Königinstraße für einen neuen Physik-Campus: Gerade in München gibt es viele Projekte, bei denen die Positionen der Denkmalschützer mitentscheidend sind. Besonders kontrovers werden diese bei der geplanten Umgestaltung des Max-Joseph-Platzes diskutiert, dem repräsentativen Platz unmittelbar vor der Oper. Ein Beispiel, an dem sich besonders viel erklären lässt: Wie Pfeil den Denkmalschutz versteht und welche Herausforderungen er in Zukunft auf sein Metier zukommen sieht. Und: Von hier ist ein Stück München nicht weit, von dem er sich wünscht, dass es wirklich nie umgebaut werden möge. Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • Jul 19, 2023 · 35 min

    Christian Ude: Warum sind die Mieten in München so hoch?

    Wenn in München das Gespräch auf das Thema Wohnen kommt, ist man schnell bei den Horrormieten, der großen Sorge um die eigenen vier Wände und bei absurden Erlebnissen auf der Suche nach Wohnungen, die einigermaßen bezahlbar sind – und von denen es viel zu wenige gibt. Christian Ude kennt sich da gut aus, er war stadtbekannter Mieteranwalt, bevor er für die SPD in die Politik ging. 21 Jahre lang war Ude Münchner Oberbürgermeister – und so stellt sich die Frage, ob er in dieser machtvollen Position über so viele Jahre hinweg nicht mehr hätte tun können für Münchens Mieterinnen und Mieter. Sind die Akteure in der Immobilienbranche tatsächlich so stark? Was machen andere Städte wie Wien besser? Warum hinkt die Stadt so verlässlich ihren eigenen Zielen beim Wohnungsbau hinterher? Um diese und andere Fragen geht es beim SZ-Podcast „München persönlich“, für den wir uns mit Alt-OB Christian Ude am Baldeplatz treffen – vor einem Haus, das als Beispiel für einen der fiesesten Entmietungsversuche in der Stadtgeschichte Münchens gilt. Dachziegel lockern, Wasser abstellen? Fenster einschlagen, Türen ausbauen? Nein, da geht noch mehr, weiß Ude über Münchens „dümmsten Vermieter“ zu berichten. Redaktion: Ulrike Heidenreich Produktion: Benjamin Markthaler Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • Jul 5, 2023 · 32 min

    Roy Bianco und die Abbrunzati Boys: „Auf dem Schlagerolymp ist noch einige Zeit viel Platz für uns“

    Roy Bianco und die Abbrunzati Boys haben ein Narrativ erfunden und verkörpern ihre Rollen mit viel Amore. Wie echt die selbsternannte, „erfolgreichste Italo-Schlager-Gruppe Deutschlands“ ist, wie sie mit Kritik umgeht und was sie antreibt. Wer genau hinsieht und hinhört erkennt, dass Roy Bianco und die Abbrunzati Boys keine 41-jährige Bühnenerfahrung haben können. Und dass hinter dem Namen keine ganze Gruppe, sondern lediglich zwei Männer stehen. Das soll so: Die beiden Musiker haben eine Legende um sich geschaffen, verkörpern ihre Rollen mit Achtzigerjahre-Outfits, Schnauzer und Retro-Musikvideos. In Sirmione am Gardasee, 1982, hätte sich die Formation gegründet, zwei Jahre später sei bei der Teilnahme am Schlagerfestival in Rio de Janeiro der internationale Durchbruch gefolgt. 1984 hätten die beiden Frontmänner auch ihre Showband kennengelernt: Ralph Rubin am Keyboard, Eisensepp am Bass, Bungo Jonas am Schlagzeug und Blechkofler an der Trompete. Ihr Debütalbum "Greatest Hits", das im Frühjahr 2020 erschienen ist, wäre ihr Comeback-Album, behaupten sie. Die Bandmitglieder hätten nach knapp zwanzig Jahren Pause im Sommer 2016 wieder zusammengefunden. Seitdem touren sie gemeinsam durch die Städte und haben es mit ihrem zweiten Album auf Platz eins der deutschen Albumcharts geschafft. Wie sich dieser Erfolg anfühlt? Das haben uns die selbsternannten Italo-Schlagerstars im Podcast erzählt. Selbstverständlich kommen Roy Bianco und die Abbrunzati Boys nicht vom Gardasee, sondern stammen aus München und Augsburg. Ihre Musik bewegt sich irgendwo zwischen Schlager und Pop – ihre Liebe zu Italien wird in Liedern wie „Bella Napoli“, „Ponte di Rialto“ oder „Amore sul Mare“ deutlich. Wie es die Musiker schaffen, in ihren Rollen zu bleiben, wie sie mit Kritik umgehen, was sie antreibt und welche Zukunftspläne sie haben - auch darum geht es im Podcast. Moderation und Redaktion: Jana Jöbstl Produktion: Benjamin Markthaler Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • Jun 21, 2023 · 34 min

    Katharina Mayer: Wie es nach einer Insolvenz weitergehen kann

    Vor einem Jahr fühlte sich Katharina Mayer wie am Boden zerstört. Sie musste für ihr Unternehmen Kuchentratsch Insolvenz anmelden. Der Umbau der neuen Räumlichkeiten mit Café und großer Backstube an der Theresienhöhe war fast fertig, doch die Handwerker konnten nicht mehr bezahlt werden. Es war ein Moment, den Mayer wohl nie vergessen wird. Die Idee von Kuchentratsch ist, Seniorinnen und Senioren Kuchen und Torten nach deren erprobten Rezepten backen zu lassen und dann zu verkaufen. Das bringt die älteren Menschen zusammen und gibt ihnen einen Nebenverdienst. Was ist mit den Omas und Opas, die für mich jahrelang gearbeitet haben? Wie könnte es mit der Idee weitergehen? Solche Gedanken kreisten damals in Mayers Kopf. An sich selbst hat die heute 34-Jährige zuletzt gedacht, obwohl sie auf einem Haufen Schulden sitzen geblieben ist. Kuchentratsch gibt es immer noch, der Name und die Ursprungsidee sind geblieben. Die Großbäckerei Höflinger Müller hatte das Start-up im Herbst 2022 aufgekauft, die Gründerin aber ist nicht mehr dabei. Nach schwierigen Monaten kann Katharina Mayer nun darüber sprechen, was schief gelaufen ist. Sie steht wieder mit beiden Beinen auf dem Boden und erzählt im Podcast „München persönlich“, wie es ihr heute geht. Sie erzählt, wie es zu der Insolvenz kam und was ihr in der Krise geholfen hat. Mayer spricht auch über neue Projekte und will anderen Mut machen, trotz aller Risiken, unternehmerische Visionen umzusetzen. Moderation und Redaktion: Sabine Buchwald

  • Jun 6, 2023 · 43 min

    Jonas Geißler: „Die Kultur des Niemals-genug zerstört unsere Existenzgrundlage“

    Jonas Geißler befasst sich mit Zeit. Er betrachtet das Thema unter ökonomischen und nachhaltigen Aspekten, hält Vorträge dazu und gibt Workshops. Die Teilnehmer seiner Seminare animiert er zu einem klügeren Umgang mit ihrer Zeit und letztlich mit sich selbst. Unsere aktuelle Zeitkultur des „always on“, des „niemals genug“ und des „alles gleichzeitig und zwar sofort“ habe einen großen Anteil daran, sagt Geißler, dass wir unsere eigene Existenzgrundlage zerstören. Ein wesentlicher Schlüssel für eine lebenswerte Zukunft liege daher in der Veränderung unserer Zeitvorstellung. Wie aber lässt sich die kulturell bedingte Vorstellung von Zeit tatsächlich ändern? Jonas Geißler weiß viel dazu. Ein Gespräch mit ihm ist immer auch eine philosophische Reise, die seine Zuhörer zum Nachdenken bringt. Der studierte Soziologe ist der Sohn des im November 2022 verstorbenen Wirtschaftprofessors und Zeitforschers Karlheinz Geißler. Das Thema hat die Familie geprägt. In der aktuellen Podcast-Folge von „München persönlich“ erzählt Jonas Geißler offen, was er von seinem Vater gelernt hat und wie er über dessen Tod hinwegkommt. Er berichtet, was er seinen eigenen Kindern mitgibt und wie er selbst mit der Zeit umgeht, die den meisten von uns so knapp bemessen vorkommt. „Sorry, ich habe keine Zeit“, gibt es für Geißler nicht. [Die im Podcast erwähnte Umfrage zu unserem Podcast finden Sie hier:] (http://www.sz.de/muenchen-podcast-umfrage) Moderation und Redaktion: Sabine Buchwald Produktion: Benjamin Markthaler

  • May 24, 2023 · 35 min

    Peter Fleming: Vom Türsteher zum bekanntesten Clubbetreiber

    Peter Fleming kennt sich im Münchner Nachtleben aus. 2003 eröffnete er zusammen mit den Brüdern David und Peter Süß das Harry Klein auf dem ehemaligen Optimol-Gelände am Ostbahnhof. 2010 zog der Elektroclub an die „Feierbanane“ in der Innenstadt und wurde zu einem der bekanntesten Clubs in der Techno-Szene. Seit 21. Mai wird dort nicht mehr getanzt. Nach 20 Jahren weicht der Laden nun einem Hotelneubau. Wie fühlt sich das an? Das verrät Fleming in der aktuellen Podcast-Folge von „München persönlich“. Als ehemaliger Stammgast und späterer Türsteher des „Ultraschalls“ hat Fleming schon früh Erfahrungen mit der Münchner Clubszene gesammelt. Und er prägt das Nachtleben der Stadt wie kaum ein anderer. Mit der „Garry Klein“-Reihe verwandelte sich das Harry Klein mittwochs zur queeren Partywelt. Beim Marry Klein-Festival leistet Fleming seit 2006 Pioniersarbeit. Einen Monat lang erobern ausschließlich Frauen und weiblich gelesene Personen das DJ-Pult. Der Club war Treffpunkt der LGBTQ-Community, Diversität und Awarness liegen dem 56-Jährigen besonders am Herzen. Jungen und lokalen Künstlerinnen und Künstler will Fleming eine Bühne bieten. Wie er das auch in Zukunft umsetzen will, was die Stadt besser machen kann, wie man vom Türsteher zum Clubbetreiber wird und wieso er aus dem Zwischennutzungsprojekt „Fat Cat“ im alten Gasteig ausgestiegen ist, auch darüber hat Peter Fleming gesprochen. [Die im Podcast erwähnte Umfrage zu unserem Podcast finden Sie hier:] (http://www.sz.de/muenchen-podcast-umfrage)

  • May 10, 2023 · 30 min

    Yuki Kasai: Wo München am schönsten klingt

    Yuki Kasai spielt im Münchener Kammerorchester nicht nur die Violine, sondern auch eine ganz besondere Rolle: Sie ist die Konzertmeisterin. Was dabei von ihr gefordert wird, wie sie überhaupt den Weg zur Musik und nach München fand – darum geht es in dieser Folge von „München persönlich“, die an einem außergewöhnlichen Ort entstand: dem Konzertsaal der Isarphilharmonie. Warum dieser ein ganz besonderes Klangerlebnis bietet, von welchen Sitzen dies am besten zu erleben ist und wo es Yuki Kasai hinzieht, wenn sie in München überraschende oder entspannende Töne sucht – auch das verrät sie. Yuki Kasai wurde 1979 in Basel geboren. Nach München kam sie eher zufällig. Seit dem Beginn der Saison 2017/2018 wirkt sie beim Kammerorchester als Konzertmeisterin. Seit dem vergangenen Jahr hat sich die Rolle, die sie und ihr Konzertmeister-Kollege Daniel Giglberger spielen, noch einmal gewandelt, denn es gibt keinen alles überstrahlenden Chefdirigenten mehr. Für drei Jahre arbeitet das Kammerorchester mit drei sogenannten „Associated Conductors“ zusammen: mit Jörg Widmann, mit Enrico Onofri und mit Bas Wiegers. Ein Niederländer, ein Italiener, ein Deutscher – musikalisch sehr unterschiedlich geprägt. Der Schritt soll nach der bleiernen Corona-Zeit auch für einen Neustart stehen. [Die im Podcast erwähnte Umfrage zu unserem Podcast finden Sie hier:] (http://www.sz.de/muenchen-podcast-umfrage)

  • Apr 26, 2023 · 32 min

    Fernando Cortes über Glücksgefühle auf dem Viktualienmarkt

    Fernando Cortes arbeitet in einer Münchner Werbeagentur. Seine große Leidenschaft aber gilt dem Essen. Dabei geht es ihm nicht nur um den eigenen Genuss, der 32-Jährige teilt seine kulinarischen Erfahrungen mit sehr vielen Menschen. Er schlemmt sich durch die Küchen Münchens, fotografiert das Probierte und veröffentlicht es anschließend auf seinem Foodblog- und Instagram-Kanal „Auf die Faust“. Seit 1998 lebt Cortes in München, geboren wurde er in Mexiko. Er kennt sich bestens aus in der Gastro-Szene und hat insbesondere die kleinen Lokalitäten der Stadt im Auge. Welche Küche ihm fehlt? Selbstverständlich die mexikanische. Wieso er nicht einfach selber einen Laden eröffnet? Das und noch mehr erzählt Foodblogger Cortes in der neuen Podcast-Folge „München persönlich“. [Die im Podcast erwähnte Umfrage zu unserem Podcast finden Sie hier:] (https://www.sz.de/muenchen-podcast-umfrage)

  • Apr 12, 2023 · 32 min

    Wie filmreif ist München, Julia Koschitz?

    Julia Koschitz ist nicht nur eine gefragte Schauspielerin, sie ist auch eine äußerst vielseitige. In der Psychothriller-Reihe „Im Schatten der Angst“ spielt sie eine sehr ernste Gerichtsgutachterin. Sie war aber auch schon in Comedy-Serien zu sehen („Allein unter Bauern“/Sat.1, „Doctor’s Diary“/RTL). Und eine ihrer ersten Rollen nach der Ausbildung am Franz-Schubert-Konservatorium in Wien war die Johanna in Schillers „Die Jungfrau von Orleans“ am Theater in Regensburg. Eine größere Spannweite? Schwer vorstellbar. Mit welchen München-Filmen sie aufgewachsen ist, wieso ihre erste Begegnung mit München enttäuschend verlief, wieso die Stadt trotzdem seit 20 Jahren ihre Basis ist, an welche Orte es sie immer wieder zieht und mit welchen weltbekannten Münchner Institutionen sie wohl nie warm werden wird: Auch die Themenspannweite beim Gespräch im Theaterrestaurant der Kammerspiele war äußerst groß.

  • Mar 29, 2023 · 26 min

    Was hält München im Innersten zusammen, Professor Bloch?

    Immanuel Bloch ist ein äußerst fleißiger Wissenschaftler. Er publiziert so viele neue Erkenntnisse, dass er als Kandidat für den Nobelpreis gehandelt wird. Blochs Domäne ist die Quantenforschung, also der Teil der Physik, der sich mit dem Verhalten kleinster Teilchen befasst und in dem in den nächsten Jahren gewaltige Technologiesprünge erwartet werden. Was mit der Quantentechnik vielleicht bald möglich ist: Das erklärt Bloch im SZ-Podcast „München persönlich“ – und er erzählt, wie er die Faszination für die Physik entdeckte und warum er Angebote, in Stanford oder Yale zu lehren, bisher ablehnte. Bloch, der 1972 in Fulda geboren wurde, hat in München zwei Arbeitsplätze: einen in Garching, wo er als Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik wirkt, und einen in der Schellingstraße, an der Fakultät für Physik der Ludwig-Maximilians-Universität, wo er eine Professur inne hat. Was er im Universitätsviertel und bei den Studenten an Wandel erlebt – auch darüber spricht er beim Spaziergang durch die Maxvorstadt.

  • Mar 15, 2023 · 33 min

    Priti Sarah Henseler und ihr Laden „Götterspeise“

    Im Glockenbach-Viertel gibt es noch viele individuelle Geschäfte. Eines davon ist die „Götterspeise“ von Priti Sarah Henseler. Hier gibt es edle Pralinen, Wein und andere Genussideen. Im SZ-Podcast „München persönlich“ erzählt sie, wie sie dazu kam und warum Schokolade so faszinierend für sie ist. Eine Geschichte von Mut, Erfolg und der Lust, eigene Wege zu gehen.

  • Mar 1, 2023 · 25 min

    Till Hofmann über die neue Lust an der Kultur

    Ohne Till Hofmann wäre die Kulturszene der Stadt um einiges ärmer. Lange hat er mit Bruno Jonas die Lach- und Schieß geführt. Doch Hofmann sind nicht nur die großen Namen wichtig, er gibt auch dem Nachwuchs eine Bühne. Nun engagiert er sich für die Zwischennutzung des leerstehenden Gasteig. Es gehört kluger Unternehmergeist und eine Menge Mut dazu, als privater Veranstalter Kulturprogramme auf die Beine zu stellen. Till Hofmann hat beides und dazu ein ziemlich gutes Gespür für Künstler und ganz allgemein für Menschen. Denn ohne ein funktionierendes Team hätte er in den vergangenen Jahrzehnten nicht so erfolgreich sein können. Der gebürtige Passauer, Jahrgang 1970, gehört zweifelsohne zu den wichtigsten und erfahrensten Veranstaltern Münchens. 20 Jahre war er Geschäftsführer der Lach- und Schießgesellschaft, ihm gehören die Schwabinger Kleinkunstbühnen Lustspielhaus und Vereinsheim, er hat den Milla-Club gegründet und ist Mitinitiator der Sozialgenossenschaft Bellevue di Monaco. Nun will er zusammen mit drei weiteren Kulturschaffenden den leerstehenden Gasteig zwischennutzen. Wann immer man mit Hofmann spricht strahlt der 52-Jährige eine erstaunliche Gelassenheit aus. Es scheint ihm stets um die Sache zu gehen und Freude zu machen, sich für Kultur und andere Menschen einzusetzen.

  • Feb 15, 2023 · 46 min

    Hildegard Kronawitter: Auf den Spuren der „Weißen Rose“

    Es ist 80 Jahre her, dass die Geschwister Hans und Sophie Scholl sowie ihr Freund Christoph Probst in München verhaftet und hingerichtet wurden. Zum Jahrestag der Weißen Rose fahren wir mit Hildegard Kronawitter wichtige Stätten des Widerstands gegen rechten Terror in München ab. Die ehemalige SPD-Landtagsabgeordnete und Witwe des langjährigen Münchner Oberbürgermeisters Georg Kronawitter ist Vorsitzende der Weiße Rose-Stiftung. Wir sind mit dem Taxi unterwegs und suchen nach Spuren der jungen Menschen. Wir sprechen über ihren Mut, ihre letzten Stunden und was wir heute von ihnen lernen können.

  • Feb 1, 2023 · 39 min

    Sandra Forster: Wie sich das Nachtleben verändert hat

    Sandra Forster ist Gastronomin aus Leidenschaft. Aktuell betreibt sie in München das „Blitz“ (Restaurant und Club), das Barrestaurant „Charlie“, das vegetarische Lokal „Kismet“ sowie das Ausbildungsrestaurant „Roecklplatz“. Sie ist in Pullach im Landkreis München aufgewachsen, schon mit 14 Jahren aus dem Elternhaus ausgezogen und hat als Piercerin ihr erstes Geld verdient. Im Jahr 2000 startete ihre Gastro-Karriere: „Hit the Sky“, ihre erste Bar, eröffnete sie in der Baaderstraße. Wie viele Lokale und Clubs sie seitdem erschaffen hat (und wieder schließen musste), weiß Forster selbst nicht mehr genau. Doch ihre Erfahrungen inspirierten sie immer wieder zu Neuem. Eine dieser Ideen verwirklichte sie zusammen mit Gastro-Kollege Michi Kern 2005 in der Lederstraße: ein erstes veganes Restaurant, das „Saf im Zerwirk“. Wie das in der Szene ankam? Unter anderem diese Frage beantwortet Sandra Forster in der Podcast-Folge, die in ihrem Restaurant „Blitz“ auf der Museumsinsel, im Bus 132 und am Roecklplatz entstand. Es geht dabei nicht nur um die Arbeit, das Nachtleben und die Auswirkungen von Corona, sondern auch um Forsters Werdegang, ihren Alltag - und was München besser machen sollte, um die Subkultur zu bewahren.

  • Jan 18, 2023 · 28 min

    Ulrike Protzer: Hat München Corona hinter sich?

    Die Virologin Ulrike Protzer ist seit Beginn der Covid 19-Pandemie zu einem bekannten Gesicht in Deutschland geworden. Die Münchner Professorin tritt regelmäßig in Nachrichtensendungen auf oder hält Fachvorträge darüber, wie sich der Corona-Virus entwickeln wird und welche Aussichten bestehen. Seit Beginn der Pandemie gab es keine Phase, die mit Blick auf die Pandemie mit soviel Optimismus verbunden war. Ist das wirklich gerechtfertigt? Wir holen die Institutsleiterin zu Hause in Ramersdorf ab und fahren mit dem Bus 155 in Richtung ihres Arbeitsplatzes nahe dem Klinikum rechts der Isar. Im Gespräch geht es darum, ob man eigentlich noch Maske tragen sollte, wenn man im Bus unterwegs ist, und was das Jahr 2023 für die Münchnerinnen und Münchner bringen wird. Wieder eine Infektionswelle und überlastete Krankenhäuser? Und wann sollte man über eine Auffrischungsimpfung nachdenken? Ulrike Protzer erzählt, wie sich ihr Leben verändert hat, seitdem sie zur prominenten Virologin wurde, wie sie mit Drohmails umgeht – und welcher der schönste Platz in der Stadt für sie ist. Für den Podcast der München-Redaktion holen Leute-Redakteurin Sabine Buchwald, Social-Redakteurin Jana Jöbstl sowie Ulrike Heidenreich und René Hofmann, die Leiter des Ressorts München, Region und Bayern, im Wechsel ihre Gäste an ihrem Wohnort oder ihrem Arbeitsplatz ab. Mit der Tram, dem Bus, der U- oder S-Bahn, manchmal auch der Fahrradrikscha oder einem Taxi, fahren sie dann deren persönliche Strecke ab.

  • Jan 4, 2023 · 27 min

    Timothy Lush: Warum München ein hartes Pflaster für Künstler ist

    Timothy Lush, Schlagzeuger der Indie-Band Kytes, erzählt von der verrücktesten Tour-Idee, warum sich gerade in München Konzerttickets schwer verkaufen lassen - und wie es die ehemalige Schülerband aus Harlaching geschafft hat, richtig erfolgreich zu werden. Michael Spieler, Kerim Öke, Thomas Sedlacek und Timothy Lush – das ist die Münchner Band Kytes. Die Musiker spielen ihren ganz eigenen Mix aus Indie, Pop und Rock. Die einstigen Schulfreunde sind nicht nur in München bekannt: 2016 gewannen sie den New Music Award als beste Nachwuchs-Band der ARD-Jugendprogramme, sie haben zwei Alben veröffentlicht, haben ihr eigenes Musiklabel Frisbee Records gegründet und werden gerade für ihre Single „Mister Burns“ gefeiert. Es scheint wieder gut zu laufen für die Kytes, nachdem es während der Corona-Pandemie gezwungenermaßen ruhig um die vier Musiker wurde. Wie haben sie die Zeit weggesteckt? Welche besondere Rolle spielte der Bandraum in dieser Phase? Timothy (kurz: Tim) Lush beantwortet die Fragen bei einer Fahrt vom Grünwalder Stadion quer durch Harlaching und Giesing. Der Schlagzeuger erzählt von der verrückten Tour-Idee, ausschließlich in Mädchenschulen aufzutreten. Er erklärt, warum München ein hartes Pflaster für Künstlerinnen und Künstler ist - und wieso sie niemals nach Berlin ziehen würden. Darum und um vieles mehr geht es bei „München persönlich“, dem Podcast der Lokalredaktion der SZ. Social-Media-Redakteurin Jana Jöbstl, Leute-Redakteurin Sabine Buchwald sowie Ulrike Heidenreich und René Hofmann, die Leiter des Ressorts München, Region und Bayern, holen im Wechsel ihre Gäste an ihrem Wohnort oder ihrem Arbeitsplatz ab. Mit Tram, Bus, U- oder S-Bahn, dem Taxi oder per Rikscha geht es auf Erkundungstour. Der Gast darf die Route wählen, es geht vorbei an historischen Plätzen und besonderen Orten mit Erinnerungen. Es geht um aktuelle Projekte und ganz persönliche Pläne. Um das Lieblingsbuch, das Lieblingslokal, den Lieblingsverein. Das Podcast-Team der SZ lädt Menschen ein, die einen Bezug zu München haben. Sie wohnen in der Stadt oder sind zu Besuch. Sie stammen aus den Bereichen Politik, Gastronomie, Kultur, Sport oder Medien.

  • Dec 21, 2022 · 47 min

    Ursula Lengling: Das Geheimnis eines Dufts made in Munich

    Ursula Lengling hat eine ganz besonders feine Nase und ein exzellentes Geruchsgedächtnis. Beides braucht sie, um Parfums zu kreieren. Zusammen mit ihrem Mann Christian gründete sie 2014 das erste Münchner Parfumhaus. Ein mutiger Schritt. Denn sich als Münchner Unternehmen gegen die großen internationalen Marken durchzusetzen, ist nicht einfach. Nach nur kurzer Zeit verkauften die Lenglings ihre Düfte made in Munich weltweit in guten Parfümerien. Ihre Umsatzzahlen erlaubten ihnen schließlich, 2021 ein eigenes Geschäft in der Stadt aufzumachen. Lengling residiert nun direkt an der Frauenkirche. Dort stehen in einem Duftschrank all die kostbaren Essenzen, mit denen Ursula Lengling arbeitet. Im SZ-Podcast „München persönlich“ erzählt sie, zu welcher Tageszeit die Nase besonders empfindlich ist und was man tun sollte, um das Parfum zu finden, das zu einem passt. Im Gespräch geht es um die Wirkung von Duft, wie man seine Nase trainieren kann und worauf man unbedingt achten sollte, wenn man ein Parfum verschenken möchte.

  • Dec 7, 2022 · 41 min

    Michael Käfer: So viel Luxus darf man sich jetzt noch leisten

    Michael Käfer ist ein umtriebiger Gastronom, ihm gehört das Münchner Unternehmen Feinkost Käfer. Wenn irgendwo in der weiten Welt der Reichen und Betuchten eine Gesellschaft fein zu dinieren wünscht, ist er nicht weit. Er ist Betriebswirt und Sohn des Gastrounternehmers Gerd Käfer. Mitte der 1980-er Jahre eröffnete Michael Käfer das legendäre P1 im Haus der Kunst. Zu seinem Unternehmen gehört inzwischen ein großer Catering-Zweig, die Käfer Wiesn-Schänke – und natürlich der Delikatessenladen an der Münchner Prinzregentenstraße. Dort steigen wir in den Bus 100, das ist die Museumslinie. Im Gespräch mit Michael Käfer dreht es sich natürlich um Geld, um Delikatessen, um opulente Partys. Sowie um Fragen wie: Wieviel Luxus darf in diesen Zeiten sein? Was leisten sich die Menschen in der Weihnachtszeit? Wie erlebt ein Feinkost-Caterer die wachsende Kluft zwischen Reich und Arm in der Stadt? Und warum bezeichnet sich der Mann, den alle „Michi“ nennen, als geliehener Freund?

  • Nov 23, 2022 · 23 min

    Claudia Kessler: Wer wird die erste deutsche Astronautin?

    Claudia Kessler ist auf ihrem Gebiet eine Ausnahmeerscheinung: Frauen sind in der internationalen Raumfahrtindustrie immer noch deutlich in der Minderheit. Claudia Kessler möchte das ändern. Und nicht nur das. Sie ist auch die Gründerin einer privaten Stiftung, die die erste deutsche Astronautin ins All bringen möchte. Warum Gleichberechtigung auch auf diesem Sektor wichtig ist? Wie sie ihre Leidenschaft für den Weltraum entdeckte? Wie es ihr beim Maschinenbau-Studium Mitte der 1980er-Jahre an der TU München erging? Wie technikaffin und innovationsfreudig sie die Stadt heute erlebt – darüber spricht die Diplomingenieurin, die in Mühldorf am Inn aufwuchs, in der elften Folge des Podcast „München persönlich“ bei einer Fahrt in einer Trambahn der Linie 16 vom Isartor Richtung Westen.