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Society & Culture

Hey München

Süddeutsche Zeitung

Jede Woche präsentieren wir euch die wichtigsten Themen der Woche aus München. Was war los in der Stadt? Was hat uns aufgeregt, überrascht oder zum Lachen gebracht?

Wir heben zwei Themen besonders hervor, stellen die Fragen, die euch bewegen und reden darüber. Nach einer Folge weiß man, was aktuell in München passiert ist, was wichtig ist und hat die Key Facts, um mitreden zu können. Neben den Informationen geben wir euch auch unseren Gastro-Tipp und die Good News der Woche mit.

Hey München wird von vier SZ-Redakteurinnen und Redakteuren gehostet, die im Wechsel im Duo eine Folge moderieren. Jeden Donnerstag erscheint eine neue Folge: Überall, wo ihr eure Podcasts hört.

  • 111 episodes
  • Updated Thursday

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  • March 5 · 16 min

    #6 Warum gibt es eigentlich Starkbier in München?

    Kein Fleisch, keine Eier, keine Milch und nur eine echte Mahlzeit am Tag - die Regeln für das christliche Fasten sind streng. Um diese zu umgehen und sich die Fastenzeit ein wenig angenehmer zu gestalten, brauten Mönche des Paulaner-Ordens im 17. Jahrhundert ein kalorienreiches Bier mit erhöhtem Alkoholgehalt - das Starkbier war geboren, das heutzutage auf den vielen Festen in München getrunken wird. Münchens beste Starkbierfeste, haben wir euch in einer Übersicht zusammengestellt. Welcher der drei aussichtsreichsten Kandidaten hat die besten Chancen - Amtsinhaber Dieter Reiter (SPD), Dominik Krause (Grüne) oder Clemens Baumgärtner (CSU)? SZ-Rathausexperte Heiner Effern hält eine Stichwahl für wahrscheinlich. Das bedeutet: Wenn kein Kandidat im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit - also 50 Prozent der Stimmen - erreicht hat, treten die beiden Bewerber mit den meisten Stimmen zum Duell an. Spannend wird es bei Platz 2 vor allem zwischen Krause und Baumgärtner, die knapp hintereinander liegen. Wenn ihr noch nicht wisst, wen ihr am 8. März wählen sollt, testet euch doch wie Linus durch den SZ-Wahlcheck. Die Porträts der Kandidaten. Ihr findet die Kommunalwahl mit den drei Zetteln und riesiger Auswahl zu kompliziert? Rathausreporterin Anna Hoben erklärt euch hier wie es funktioniert. Ihr sagt, die Wahl juckt euch eh nicht? Anna erklärt in diesem Video wieso es euch jucken sollte. Außerdem ist am Mittwoch, den 04. März, erstmals nach Beginn des Iran-Kriegs wieder eine Maschine aus Dubai am Münchner Flughafen gelandet. Mehr dazu lest ihr hier. Unser Gastro-Tipp diese Woche ist inspiriert von den ersten Sonnenstrahlen des Frühlings: Das Kosmos unter Null in der Hiltenspergerstraße ist vielleicht der günstigste Biergarten in der Stadt, zumindest gibt es hier ein kleines Maxlrainer Helles für 1,30 Euro. Auch ein guter Tipp: Der Wintergarten am Elisabethplatz. Wenn ihr dort vor 12 Uhr aufkreuzt, kostet die Weißwurst nur 1 Euro. Gönnt euch! Unsere Good News der Woche: Das erste Teilstück der neuen Tram-Westtangente zwischen Agnes-Bernauer-Straße und Ammerseestraße wurde in Betrieb genommen! Moderation: Heiner Effern & Linus Freymark Redaktion: Heiner Effern, Linus Freymark, Jana Jöbstl, Jacqueline Lang, Anna-Maria Salmen, Laura Terberl Produktion: Aylin Sancak Habt ihr Fragen oder Anregungen? Schreibt uns gerne eine Direktnachricht auf Instagram! https://www.instagram.com/szmuenchen/ Klickt hier, wenn ihr euch für ein Digitalabo der SZ interessiert, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner findet ihr hier

  • February 26 · 23 min

    #5 Die politischen Ambitionen von „Münchner Gesindel“

    Auf Instagram bezeichnet er sich als die „Stimme der Stadt“, seinem Account „Münchner Gesindel“ folgen inzwischen 359 000 Menschen. Philip Windsperger sieht sich als Identifikationsfigur für die Münchnerinnen und Münchner und will jetzt auch ihr politischer Repräsentant werden. Auf der Liste der CSU kandidiert er bei der Kommunalwahl auf Platz 33 für den Stadtrat. Bisher war der 29-Jährige nicht politisch aufgefallen, auf seinem Account postet er vor allem lustige Videos und Memes. Bei „Hey München“ sprechen wir darüber, woher Windspergers Ambitionen kommen und was er erreichen will. Unser zweites Thema: Eine Anzeige für eine Schneeballschlacht. Circa 300 Menschen genießen am vergangenen Freitagnachmittag vor der Alten Pinakothek das Winterwetter und bewerfen sich mit Schneebällen. Was nach einem harmlosen Spaß klingt, hat Daniel Tonnar Leyva allerdings eine Anzeige eingebracht. Der Influencer hatte auf Instagram zu der Aktion aufgerufen, sie aber nicht vorher angemeldet. Passiert ist bei der Schneeballschlacht nichts, trotzdem sieht die Polizei darin eine Ordnungswidrigkeit. Welche Strafe droht dem Influencer jetzt? Das Video zur Aktion findet ihr hier.. Außerdem sprechen wir über den Verdi-Streik, der nun zum dritten Mal in diesem Jahr ansteht. Unsere Good News der Woche: die Starkbierfest-Zeit beginnt! Und unser Gastro-Tipp der Woche geht insbesondere an alle, die gerade Ramadan feiern: Das Café Cup & Cozy in der Lindwurmstraße hat extra bis 21 Uhr geöffnet und bietet aktuell leckere Bowls und ein Special Lotus-Matcha mit Lotuscreme an. Gleich um's Eck hat das "Crunchies" aufgemacht. Dort gibt es Hot Chicken in Form von Burgern und Wings. Und beide Läden sind 100% Halal! Moderation: Lisa Bögl & Tim Brack Redaktion: Heiner Effern, Linus Freymark, Jana Jöbstl, Jacqueline Lang, Anna-Maria Salmen, Laura Terberl Produktion: Carolin Lenk Habt ihr Fragen oder Anregungen? Schreibt uns gerne eine Direktnachricht auf Instagram! https://www.instagram.com/szmuenchen/ Klickt hier, wenn ihr euch für ein Digitalabo der SZ interessiert, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner findet ihr hier

  • February 19 · 23 min

    #4 Mehr als 20 000 Euro Strafe für das falsche Maskottchen bei EM in München – ist das fair?

    Ein Maskottchen vor Gericht – dazu kommt es voraussichtlich im Mai in München. Angeklagt ist aber nicht der echte Albärt, der bei der Europameisterschaft 2024 in Deutschland gute Stimmung verbreiten sollte, sondern Marvin Wildhage. Der Youtuber schlich sich zum Eröffnungsspiel in die Münchner Arena, versteckt unter einem Maskottchenkostüm. Dafür soll er jetzt mehr als 20 000 Euro Strafe zahlen. Ist das gerechtfertigt? Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von „Hey München“. Unser zweites Thema: Wir beschäftigen uns mit der Kommunalwahl, die Anfang März ansteht – und oft unterschätzt wird. Wir sprechen darüber, wieso es so wichtig ist, seine Stimme zu nutzen. Alles zur Wahl in München findet ihr hier. Den Wahlcheck für München haben wir euch hier verlinkt. Alle Infos zur Podiumsdiskussion gibt es hier. Und unsere Videos zur Wahl findet ihr auf unserem Instagram-Account. Außerdem sprechen wir über den Technoclub Blitz, der im September schließen soll. Es geht um Tempo 30 auf dem Mittleren Ring - wieder mal. Und wir geben ein Update zum Schimmel-Skandal in der Studentenstadt in München. Die Good News der Woche ist ein neues Berufsschulzentrum, das entstehen soll. Und unser Gastro-Tipp der Woche: Besonders günstigen und guten Espresso findet ihr in der Bravo Bar, im Café Buchwalsky oder im Supernova. Dort gibt es auch eine besondere Aktion: Wenn ihr euren Cappuccino vor Ort trinkt, kostet er nur 1,50 Euro. Moderation: Lisa Bögl & Heiner Effern Redaktion: Tim Brack, Linus Freymark, Jana Jöbstl, Jacqueline Lang, Anna-Maria Salmen, Laura Terberl Produktion: Carolin Lenk Habt ihr Fragen oder Anregungen? Schreibt uns gerne eine Direktnachricht auf Instagram! https://www.instagram.com/szmuenchen/ Klickt hier, wenn ihr euch für ein Digitalabo der SZ interessiert, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner findet ihr hier

  • February 12 · 16 min

    #3 Wie läuft der Prozess gegen den Verdi-Attentäter? Und Schimmel in der Studentenstadt

    Die ganze Stadt war in Schock, als am 13. Februar 2025 ein islamistisch motivierter Attentäter mit seinem Auto in eine Verdi-Demonstration fuhr. Er tötete eine Mutter und ihr kleines Kind, verletzte 43 Menschen schwer. Ein Jahr später läuft der Prozess gegen den Täter. Fast 40 Verhandlungstage sind angesetzt, damit Opfer und Betroffene gehört werden können. Die SZ dokumentiert den Prozess in einem Tagebuch, das regelmäßig aktualisiert wird. Im Podcast sprechen wir über die ersten Eindrücke aus dem Gerichtssaal: Welche Zeugen haben bisher ausgesagt? Was macht den Prozess so außergewöhnlich? Unser zweites Thema: Schimmel im Studentenwohnheim. Auf mehr als 2000 Fotos haben Bewohner der Studentenstadt extreme Missstände dokumentiert. Wie es dazu kommen konnte, dazu gibt es unterschiedliche Sichtweisen. Wir besprechen in der Podcast-Folge, was die Studierenden den Verantwortlichen vorwerfen und wie diese darauf reagieren. Moderation: Tim Brack, Linus Freymark Redaktion: Jana Jöbstl, Laura Terberl, Heiner Effern, Lisa Bögl, Jacqueline Lang Produktion: Aylin Sancak Habt ihr Fragen oder Anregungen? Schreibt uns gerne eine Direktnachricht auf Instagram! https://www.instagram.com/szmuenchen/ Klickt hier, wenn ihr euch für ein Digitalabo der SZ interessiert, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner findet ihr hier

  • February 5 · 16 min

    #2 Warum kostet ein Baum in München 70 000 Euro?

    Für viele kam die Nachricht wohl überraschend: München – die Stadt, die sonst in vielen Rankings als besonders lebenswert abschneidet – ist in einer neuen Studie auf dem letzten Platz gelandet. Dabei haben die Autoren allerdings nicht nur die Stadt selbst betrachtet, sondern die Metropolregion, die von Eichstätt bis zur Zugspitze reicht und von Kaufbeuren bis Altötting. Das Fazit der Forscher: Hohe Mieten und weite Wege machen das Leben dort unattraktiv. Wir besprechen die Studienergebnisse und schauen uns an, welche Regionen besser abschneiden. Die Hosts Lisa Bögl und Linus Freymark sprechen außerdem über den Aufruf „Spenden Sie Schatten“ der Stadt München. Kühle Orte werden in Zeiten des Klimawandels immer wichtiger, die Stadt will mit Baumpflanzungen gegensteuern. 70 000 Euro sind dafür zusammengekommen – das reicht wohl nur für einen einzigen der 150 geplanten Bäume. Wieso ist ein Baum so teuer? Und wie steht es in München insgesamt um den Klimaschutz? Noch mehr zur Studie Aktuelle Infos zum Mathäser-Komplex, zu den Bäumen in der Stadt und zur Mieten-Demo. Moderation: Lisa Bögl, Linus Freymark Redaktion: Jana Jöbstl, Laura Terberl, Tim Brack, Heiner Effern, Lisa Bögl, Linus Freymark, Jacqueline Lang Produktion: Aylin Sancak Habt ihr Fragen oder Anregungen? Schreibt uns gerne eine Direktnachricht auf Instagram! https://www.instagram.com/szmuenchen/ Klickt hier, wenn ihr euch für ein Digitalabo der SZ interessiert, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner findet ihr hier

  • January 29 · 17 min

    #1 Braucht es Pandas in München? Und Mathäser-Abriss droht

    2028 sollen zwei Pandabären in den Tierpark Hellabrunn einziehen. Die Nachricht sorgt jetzt schon für viel Aufregung: Werden die Pandas für politische Zwecke instrumentalisiert? Oder können sich die Münchnerinnen und Münchner schon auf das neue Highlight im Tierpark freuen? Die SZ-Redakteure Lisa Bögl und Linus Freymark sprechen außerdem über die Schließung des Mathäser-Kinos in München. Ein Investor überlegt nämlich, das Kino in Büros, Wohnungen und Geschäfte umzuwandeln. Mit dieser Folge startet das neue Nachrichtenformat der München-Redaktion der Süddeutschen Zeitung. Immer donnerstags erscheint eine neue Folge von „Hey München“, in der die wichtigsten Themen der Woche besprochen werden. Noch mehr zu den Pandas Alle aktuellen Infos zum Mathäser-Komplex und zur Zwischennutzung am Sendlinger Tor Moderation: Lisa Bögl, Linus Freymark Redaktion: Jana Jöbstl, Laura Terberl, Tim Brack, Heiner Effern, Lisa Bögl, Linus Freymark, Jacqueline Lang Produktion: Aylin Sancak Habt ihr Fragen oder Anregungen? Schreibt uns gerne eine Direktnachricht auf Instagram! Klickt hier, wenn ihr euch für ein Digitalabo der SZ interessiert, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner findet ihr hier

  • January 26 · 58 sec

    Der neue Nachrichten-Podcast für München: Hey München

    Jede Woche präsentieren wir euch die wichtigsten Themen der Woche aus München. Was war los in der Stadt? Was hat uns aufgeregt, überrascht oder zum Lachen gebracht? Wir heben zwei Themen besonders hervor, stellen die Fragen, die euch bewegen und reden darüber. Nach einer Folge weiß man, was aktuell in München passiert ist, was wichtig ist und hat die Key Facts, um mitreden zu können. Neben den Informationen geben wir euch auch unseren Gastro-Tipp und die Good News der Woche mit. Hey München wird von vier SZ-Redakteurinnen und Redakteuren gehostet, die im Wechsel im Duo eine Folge moderieren. Jeden Donnerstag erscheint eine neue Folge: Überall, wo ihr eure Podcasts hört.

  • Dec 23, 2025 · 24 min

    Charlotte Knobloch: „Wie hätte ich reagiert, wenn ich die Mutter einer Geisel wäre?“

    Charlotte Knobloch, die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern ist 93 Jahre alt. Sie hat den Holocaust unter abenteuerlichen Umständen überlebt. Eine Hausangestellte hatte sie als ihr uneheliches Kind ausgegeben und sie aus München, der damaligen Hauptstadt der Bewegung, in ein entlegenes Dorf gebracht. Für die Aufzeichnung dieser Folge im Gebäude der Israelitischen Kultusgemeinde im Herzen Münchens auf dem St. Jakobsplatz, dort wo seit dem Jahr 2006 die neue Hauptsynagoge steht, erinnert sich Charlotte Knobloch Jahrzehnt für Jahrzehnt an ihr Leben. Die Mutter von drei Kindern berichtet von Momenten, die sie besonders bewegt haben in den vergangenen Monaten. Etwa das Warten auf die Befreiung der israelischen Geiseln aus den Tunneln der Terrororganisation Hamas im Gaza-Streifen. „Wie hätte ich reagiert, wenn ich die Mutter einer Geisel wäre?“, habe sie sich gefragt. „Eine furchtbare Situation!“ Es geht in dem Gespräch um Kindheitserlebnisse und Situationen, die sie niemals vergessen kann. Charlotte Knobloch ist mehrfach für ihren Einsatz für Toleranz und Verständigung ausgezeichnet worden. Die charismatische Dame verfügt über die besondere Fähigkeit, Brücken zu bauen, über die Abgründe der deutschen Geschichte hinweg und auch angesichts des wachsenden Antisemitismus heutzutage. Im Podcast „München persönlich“ sagt sie, was sie manchmal verzweifeln lässt. Was ihr Hoffnung gibt. Und was sie sich und den Menschen für die Zukunft wünscht. Redaktion: Ulrike Heidenreich Produktion: Aylin Sancak Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • Dec 10, 2025 · 40 min

    Wie geht es jetzt mit dem Ratskeller weiter, Herr Wieser?

    Der Ratskeller ist eine Münchner Institution, mit mehr als 150 Jahren Geschichte. Einst als Weinkeller gedacht, lagerten bis zu 200 000 Flaschen in den Kellergewölben. Heute stecken in den mehr als zehn Räumlichkeiten in jeder Ecke Erinnerungen, bis zu 1100 Menschen finden hier Platz. Zusammen mit der Gastro-Familie Winklhofer leitet Peter Wieser die Gaststätte. 1975 haben seine Eltern das Wirtshaus übernommen. Nach 50 Jahren Familientradition ist zum 31. Dezember Schluss mit dem Ratskeller, denn der Pachtvertrag läuft aus. Der Hauptgrund für die Schließung liegt auch in den zu hohen Kosten für notwendige Renovierungsmaßnahmen in der Küche und den Schankbereichen. In sieben Jahren soll zudem mit der Generalsanierung des gesamten Rathauses samt des darunter liegenden Kellers begonnen werden – da lohnen sich die Kosten für die Umbauarbeiten nicht, erzählt Peter Wieser. Zudem möchte der 69-Jährige in den Ruhestand gehen. Ursprünglich wollte Wieser nie in die Gastronomie, wie er im Podcast erzählt: „Samstag, Sonntag hatte ich ja immer Schankdienst. Du kamst gar nicht raus. Deswegen habe ich mir auch gedacht: Ne, Gastronomie ist nichts für mich.“ Wieso er den Ratskeller trotzdem übernahm und wie er es geschafft hat, bis heute mit Leib und Seele Wirt zu bleiben, verrät er in der aktuellen Folge von „München persönlich“. Für den Podcast wurde der hauseigene Pub „The Royal Dolores“ einfach in ein Podcast-Studio verwandelt. Wieso der Pub ausgerechnet diesen Namen trägt, welchen kuriosen Auftrag Peter Wieser auf dem Alten Peter erfüllen durfte, was er von den Ratskeller-Plänen hält – und wie es nun für ihn weitergeht: Diese und mehr Fragen werden im Podcast beantwortet. Redaktion: Jana Jöbstl Produktion: Jonathan Brandis Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • Nov 26, 2025 · 28 min

    Wie cool ist München für Kinder, Checker Tobi?

    Seit mehr als zehn Jahren ist Tobias Krell ein gern gesehener Gast in vielen Familien. Als Checker Tobi erklärt er Kindern die Welt – und das so eingängig und unterhaltsam, dass „der Checker“ zum Star wurde. Mittlerweile gibt es auch Podcasts und Filme. Im Januar kommt der dritte Film in die Kinos, der sich um das Element Erde dreht. Und das nächste Großprojekt, verrät Krell im Podcast, befindet sich bereits in der Vorbereitung. Wie er zum Fernsehen kam, was er als Kind selbst geschaut hat, warum die Corona-Pandemie die Popularität der Checker-Figur kräftig angeheizt hat und wie er seine Wahlheimat München erlebt – darum geht es in dieser Folge von „München persönlich“. Redaktion: René Hofmann Produktion: Aylin Sancak Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • Oct 29, 2025 · 31 min

    Florian Brückner: „Vom Pumuckl kann man sich einiges abschauen“

    Seit mehr als 60 Jahren klabautert sich der Pumuckl in die Herzen von Kindern und Erwachsenen. An der Seite von Florian Brückner als junger Meister Eder gibt es ab sofort im Kino eine neue abendfüllende Geschichte mit dem rothaarigen kleinen Kobold. Behutsam und authentisch hat Regisseur Marcus H. Rosenmüller „Pumuckl und das große Missverständnis“ in Spielfilmlänge umgesetzt. Gedreht wurde im Studio, wo die Hinterhofwerkstatt nachgebaut wurde, aber auch in einem bayerischen Dorf und im Münchner Nationaltheater. Bei einem Treffen dort erzählt Schauspieler Brückner, wie er zu seiner Rolle als Neffe des alten Schreinermeister Eder kam und warum ihn sein ursprünglicher Beruf recht gut darauf vorbereitet hat. Er verrät, warum er vor den Dreharbeiten ein bisschen Angst hatte und wie es funktioniert, mit einer Trickfilmfigur zu drehen. Im Gespräch geht es auch um Brückners Bewunderung für Gustl Bayrhammer, der in den frühen Episoden den Schreinermeister Eder – also seinen Onkel – spielte, um seine Liebe zum Chiemgau, um den bairischen Dialekt und wie es ist, mit sieben Geschwistern aufzuwachsen. Und natürlich liegt das Augenmerk auf dem vorlauten, witzigen Klabautermann, der für alle außer Meister Eder unsichtbar ist. Brückner sagt, vom Pumuckl könne man sich einiges abschauen: zu reimen, zu singen und vor allem einfach mal wieder Kind zu sein. Und natürlich ist auch das Missverständnis ein Thema im Podcast „München persönlich“. Copyright Coverbild: Geoffroy Schied/Bayerische Staatsoper Redaktion: Sabine Buchwald Produktion: Jonathan Brandis Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • Oct 15, 2025 · 30 min

    Leslie Mandoki: „Ich kam als illegaler Einwanderer“

    Er ist Produzent, Bandleader, Komponist, Schlagzeuger, Sänger – und vielen noch als langhaariges, großschnauzbärtiges Mitglied der Band Dschinghis Khan ein Begriff. Leslie Mandoki, 72, feiert im Herbst das Jubiläum seiner Flucht aus dem kommunistischen Ungarn in den Westen vor 50 Jahren. 1975 kam er als junger Musiker, ohne ein Wort Deutsch zu sprechen, in Deutschland an: „Ich kam als illegaler Einwanderer.“ Schon wenige Wochen nach seinem Antrag auf Asyl bekam er seinen ersten Job – als Schlagzeuger beim Schwäbischen Landestheater. Wie es danach weiterging? SZ-Ressortleiterin Ulrike Heidenreich hat Leslie Mandoki in seinen Red-Rock-Studios in Tutzing am Starnberger See besucht und mit ihm für den Podcast „München persönlich“ gesprochen: Über seine mit internationalen Musikgrößen besetzte Band Mandoki Soulmates, mit der er auf Jubiläumstournee ist, etwa in seiner Geburtsstadt Budapest. „A Memory of our Future“ heißt deren neues Album, unter anderem mit Ian Anderson, Al Di Meola und Till Brönner. Im Gespräch geht es um 50 Jahre Flucht und seinen abenteuerlichen Weg durch den dunklen Karawankentunnel in den Westen. Es geht um Frieden, Freiheit und Werte, die ihn als politischen Flüchtling anfangs einfach nur glücklich machten. Leslie Mandoki schildert seinen perfekten Tag und warum er für die CSU schon mal bei den Landtagswahlen angetreten ist. Und um die wahre Sangeskunst des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder geht es auch. Der hat in Mandokis Studio am Starnberger See nämlich kürzlich vor dem Mikrofon gestanden. Musste da getrickst werden, damit der Politiker den richtigen Ton trifft? Redaktion: Ulrike Heidenreich Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • Oct 1, 2025 · 32 min

    Die Schauspielerin Jule Ronstedt über Frust und Lust in den Wechseljahren

    Die Schauspielerin, Regisseurin und Drehbuchautorin Jule Ronstedt, 54, hat ihr erstes Buch geschrieben. In „Menomorphosen“ (Eisele-Verlag) setzt sie aus verschiedenen Perspektiven ein umfängliches Bild der weiblichen Wechseljahre zusammen. Es geht in 26 Kurzgeschichten neben anderem um körperliche Befindlichkeiten, ums Verlassen und Verlassenwerden, um große Veränderungen in Familie und Beruf. Sie lässt ihre Protagonistinnen lieben und leiden, Krisen überstehen und ein neues Leben beginnen. Sie selbst, sagt Ronstedt, stecke mittendrin in dieser Lebensphase. Auch bei ihr habe sich einiges verändert. Als sie anfing, offen im Freundeskreis darüber zu sprechen, habe sie festgestellt, dass es nicht nur ihr so gehe. Aus vielen Gesprächen mit Freundinnen und auch Medizinern hat sie ihre fiktionalen Ich-Erzählungen entwickelt. Im SZ-Podcast „München persönlich“ erzählt Jule Ronstedt, wie das Buch entstanden ist, sie spricht aber auch über ihre verschiedenen Berufe. Wie ist sie zur Schauspielerei gekommen? Was möchte sie gerne noch spielen? Warum ist Deutschland kein Filmland? Was wünscht sie jüngeren Frauen und was sollte sich für alle ändern? Ronstedt ist in München aufgewachsen und Mutter einer Tochter. Sie war nach ihrem Abitur an der Neuen Münchner Schauspielschule und bald darauf unter Dieter Dorn Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele. In vielen Fernseh- und Filmproduktionen bewies sie ihre Wandlungsfähigkeit, in der Hauptrolle in Marcus H. Rosenmüllers Kinoerfolg „Wer früher stirbt ist länger tot“ ebenso ihren Sinn für Humor. Der scheint auch in der Begegnung mit Ronstedt im Garten des Alpinen Museums an der Isar immer wieder angenehm durch. Er helfe ihr, Krisen zu überstehen, sagt sie. Redaktion: Sabine Buchwald Produktion: Aylin Sancak Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • Jul 23, 2025 · 34 min

    Comedian Markus Stoll alias Harry G: „Ich bin im Team Wiesn“

    Zum Treffen hat Markus Stoll, besser als Harry G bekannt, den Münchner Viktualienmarkt ausgesucht. Es gefällt ihm hier, besonders im Biergarten fühle er sich wohl, sagt er breit grinsend. Es sind nicht nur die Schatten spendenden Bäume und das kühle Bier, die ihn anziehen, es sind vor allem die Leute, die er hier beobachten kann. Den Menschen aufs Maul und die Kleidung zu schauen, ihnen dann verbal eins drüberzuziehen, das hat Stoll zu einem erfolgreichen Business gemacht. Mit einem knackigen Video über das Oktoberfest und dessen Besucher von nah und fern hat Stoll seine Kabarettisten-Karriere 2013 begonnen. Inzwischen gehört er zu den erfolgreichsten Comedians des Landes. Vornehmlich des südlichen Teils. Er füllt mit seinen Programmen große Hallen und erreicht mit seinen Videos auf Instagram und Youtube eine sechsstellige Zuschauerzahl. Im Gespräch erzählt er, wie diese Videos entstehen und dass er eigentlich keine Message verbreiten will. Er erzählt auch, was ihn an Trudering fasziniert, einem Stadtteil, über den er ganz besonders gerne lästert. Dennoch bekennt sich Stoll mit ganzem Herzen zu München und zum Oktoberfest, verrät dann auch gleich, was er dieses Jahr dazu anziehen wird. Und natürlich geht es im Podcast auch um Alfons, Birte und den Namen Harry G., um Camper, Radler und Autofahren, also um alle Themen, die ihn seit mehr als zehn Jahren beschäftigen. Redaktion: Sabine Buchwald Produktion: Aylin Sancak Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • Jul 2, 2025 · 33 min

    Kabarettist Willy Astor erzählt seinen Lieblingswitz

    Der Münchner Willy Astor, 63, ist Kabarettist, Musiker, Autor und Komponist, er hat sich einen Namen gemacht als Wortakrobat und als „Jäger des verlorenen Satzes“. Schon als Kind war er in seiner Klasse der Witzbold und Entertainer. Nun feiert Willy Astor bei Tollwood sein 40. Bühnenjubiläum: Am Samstag, den 5. Juli, tritt er auf mit „Reim-Time aus dem Einfallsreich“ und liefert „Das Beste vom Kindischen Ozean“. Wie waren diese 40 Bühnenjahre? Kommen die Lacher noch an den gleichen Stellen - oder hat sich das Humorverständnis in der Zuhörerschaft gewandelt? SZ-Ressortleiterin Ulrike Heidenreich hat Willy Astor für den Podcast „München persönlich“ zu Hause in Schäftlarn bei München besucht. In der neuen Folge geht es um das Glücksgefühl, wenn er die Menschen in seinem Publikum ein paar Stunden lang ihren Alltag vergessen lassen kann, und vieles mehr. Willy Astor erzählt von seiner schwierigen Kindheit im Münchner Stadtteil Hasenbergl und über seine Ausbildung zum Werkzeugmacher bei BMW. Es geht um wahre Freundschaft und wie er nach einem finanziellen Betrug, bei dem er über eine Million Euro verlor, wieder Vertrauen fassen konnte. Seinen Lieblingswitz erzählt Willy Astor auch und eine musikalische Kostprobe aus seinem aktuellen Programm natürlich ebenfalls. Es geht hier im weitesten Sinne um Gurkensalat. Redaktion: Ulrike Heidenreich Produktion: Aylin Sancak Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • Jun 18, 2025 · 31 min

    Comedian Maximilian Lorenz: „Kreative Arbeit lebt von der Langeweile im Kopf“

    In dem Roman „Frostbeben“ wird schnell klar: Das Leben kann überfordern. Insbesondere, wenn man auf der Suche nach der großen Liebe ist – und nach sich selbst. Maximilian Lorenz schreibt in seinem Debüt über den Münchner Tim, der sich auf ebendieser Suche befindet und in einem ständigen Gedankenkarussell zwischen Fremd- und Selbstdarstellung steckt. Lorenz ist jedoch nicht nur Autor, sondern auch Podcaster, Comedian und Content Creator: Wie überfordert fühlt er sich? Was bedeutet es heutzutage, in der Weltstadt mit Herz als Single unterwegs zu sein? Und wie sehr findet sich der 33-Jährige in seinem Buch wieder? Das und mehr beantwortet Lorenz im Podcast „München persönlich“. Sein Job besteht vor allem aus Schreiben: „Auch kreative Arbeit ist am Schluss ein Handwerk, und man muss es einfach machen“, sagt Lorenz. „Es bringt nichts, auf eine Muse warten. Man muss sich hinsetzen und schreiben.“ Der ehemalige Unternehmensberater schreibt heute für seine Stand-up-Shows oder seine zynisch-ironischen Videos auf Tiktok und Instagram. Dort erreicht er mit Clips über typische Siebträgermaschinen-Typen oder skurrile WG-Castings auch mal bis zu drei Millionen Menschen. Der gebürtige Münchner lebt mittlerweile in Berlin. Wieso war der Umzug für ihn wichtig? Für die Podcast-Aufnahme ist Lorenz zurück in sein altes Viertel gekommen, in seine Lieblingsboazn in Sendling. Wieso er sich ausgerechnet die Kneipe „Bei Dagmar“ ausgesucht hat, verrät er ebenfalls in der Folge. Redaktion: Jana Jöbstl Produktion: Aylin Sancak Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • Jun 4, 2025 · 27 min

    „Herr Irlinger, wie helfen Sie Menschen in deren schlimmsten Stunden?“

    Wenn Martin Irlinger gerufen wird, dann ist etwas passiert. Meistens etwas Schlimmes, fast immer geht es um Tod. Seit 2001 arbeitet er ehrenamtlich beim Münchner Kriseninterventionsteam (KIT). Martin Irlinger ist kein Notarzt, sondern unterstützt Menschen, die ganz plötzlich in eine Ausnahmesituation geraten. Das kann der ältere Herr sein, der am Morgen neben seiner verstorbenen Lebenspartnerin aufwacht, oder das können die Eltern sein, die bei einem tragischen Unfall ihr Kind verlieren. Nie wissen die KIT-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, was sie erwartet, wenn ihr Piepser Alarm schlägt. Ein schwerer Autounfall, den Martin Irlinger als Feuerwehrmann mitbetreute, hat ihn einst zum Kriseninterventionsteam gebracht. Es ist das weltweit erste seiner Art. Gegründet hat es Andreas Müller-Cyran, katholischer Diakon und Psychologe, in München. Es wurde zum Vorbild für viele andere Teams dieser Art. Seit mehr als 30 Jahren ist das KIT-München nun schon im Einsatz. Zu gut 1000 Fällen pro Jahr werden die Mitarbeitenden hinzugezogen, auch im Ausland. Im Gespräch erzählt Martin Irlinger von seinen bewegendsten Fällen, die ihm bis heute nahegehen. Er beschreibt, wie er damit umgeht und was für die seelische Widerstandskraft wichtig ist. Von ihm kann man viel lernen: etwa wie man eine schreckliche Nachricht überbringt, wie man anderen Menschen gut beisteht und wie man ein optimistischer Mensch bleibt. Er verrät sein Credo: „Nicht wegsehen, da sein, ehrlich bleiben.“ Damit könne man viel erreichen. Redaktion: Sabine Buchwald Produktion: Aylin Sancak Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • May 21, 2025 · 37 min

    ZDF-Journalistin Helene Reiner über News in Jogginghose und den Einfluss von sozialen Medien

    Journalistin Helene Reiner war jahrelang wichtiger Teil der „NewsWG“, auf Instagram berichtete sie auch mal in Jogginghose über das Weltgeschehen. Nun moderiert sie den ZDF heute journal-Podcast. Wie kam es zu dem Wechsel? Und welche Rolle spielen soziale Medien in ihrem beruflichen und privaten Leben? Junge Menschen konsumieren immer weniger Nachrichten, dafür spielen Nachrichtenangebote in sozialen Medien eine immer wichtigere Rolle. Das zeigen aktuelle Studien. Ein Format, das genau dort ansetzt, ist die „NewsWG“ des Bayerischen Rundfunks. Auf Instagram erklären junge Journalistinnen und Journalisten die aktuellen Nachrichten aus der Welt. Dabei sitzen sie nicht im Studio, sondern berichten direkt aus der Wohngemeinschaft heraus – mal auf dem Sofa, mal vom Küchentisch. Helene Reiner war eine der Entwicklerinnen dieses Formats – und sechs Jahre lang ein wichtiger Teil der NewsWG. Doch seit Ende Februar 2025 ist damit Schluss. Die 34-Jährige pendelt nun von München nach Mainz – zum ZDF heute journal. Dort ist sie Host des gleichnamigen Podcasts und spricht mit den Moderatoren des ZDF über die Nachrichten der Woche und über das, was im Nachrichtenalltag unerzählt geblieben ist. Wie war es, die NewsWG zu verlassen? Was macht das mit einem, wenn man täglich mit so vielen Nachrichten konfrontiert wird? Und was rät sie jungen Medienschaffenden heute? Neben ihrer Rolle als Podcasterin moderiert Helene Reiner, ist Hochschul-Dozentin und legt als DJ auf – unter anderem auch immer wieder im Münchner Club Legal. Normalerweise wird in den Kellerräumen in der Nähe des Sendlinger Tors nachts zu elektronischer Musik getanzt. Für die Podcastfolge wurde an einem Freitagnachmittag die Tanzfläche vor dem leeren DJ-Pult zu einem Podcast-Studio umfunktioniert. Wieso sich Helene Reiner genau diesen Ort ausgesucht hat, erzählt sie direkt zu Beginn dieser Podcastfolge von „München persönlich“. Redaktion: Jana Jöbstl Produktion: Aylin Sancak Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • May 7, 2025 · 36 min

    Was macht das Feierwerk so wichtig für die Kulturstadt München, Frau Viechtl?

    Julia Viechtl steht seit Januar zusammen mit Andreas Huber an der Spitze des Feierwerks. Wie soll sich das große Münchner Kulturzentrum unter den neuen Geschäftsführern weiterentwickeln? Ein Besuch in der Zentrale in der Hansastraße. Es sei ein gemeiner Zeitpunkt, die Geschäftsführung zu übernehmen, sagt Julia Viechtl. Gezögert aber hat die 38 Jahre alte Kulturmanagerin und Bassistin der Band Principess nicht, als die Stelle der Geschäftsführung im Feierwerk zu vergeben war. Mehr als 40 Jahre hat Ernst Wolfswinkler den Verein geprägt. Unter ihm ist das Feierwerk zu einer Institution mit vielen Mitarbeitern, mehreren Standorten und einem großen Programm gewachsen. Nun ist seit Januar 2025 eine neue Generation an der Spitze. Wie wird es mit dem Feierwerk und den verschiedenen Institutionen, die dazu gehören, in den nächsten Jahren weitergehen? Was wird sich unter Viechtl und Huber womöglich ändern? Welche Pläne hat das Duo und warum findet Viechtl den Zeitpunkt der Übernahme „gemein“? Das Feierwerk ist ihr bestens vertraut. Acht Jahre hat sie dort bei der Fachstelle Pop gearbeitet, zuletzt als Leiterin. Im Gespräch erlebt man sie als leidenschaftliche Kämpferin für feministische Themen, für junge Musikerinnen und Musiker, gegen Ungerechtigkeiten, Diskriminierung und Rassismus. Die studierte Kulturmanagerin erklärt eindrücklich, warum sie es für so wichtig hält, neben Großkonzerten wie etwa von Ed Sheeran oder Adele auch weniger renommierten Künstlern eine Bühne in München zu bieten. Sie selbst ist gebürtige Münchnerin und macht sich viele Gedanken, wie das kulturelle Potenzial ihrer Heimatstadt noch besser ausgeschöpft und München zur „Pop-City“ werden könnte. Redaktion: Sabine Buchwald Produktion: Aylin Sancak Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • Apr 23, 2025 · 37 min

    Sozialpädagogin Jessica Wolf über ihre Arbeit in der Bahnhofsmission München

    Ziemlich unscheinbar, aber sehr zentral liegt die Notanlaufstelle an Gleis 11 am Münchner Hauptbahnhof. Dort, wo normalerweise die Fernzüge in Richtung Italien abfahren. Doch nicht alle, die hier am Gleis stehen, warten auf einen Zug. Einige Menschen biegen links ab. Sie betreten dann einen Ort, der mit dem schicken München nichts zu tun hat. Die Bahnhofsmission will für alle da sein. Die Tür ist offen, 24 Stunden am Tag – und zwar jeden Tag. Seit 1897 gibt es die Notanlaufstelle in München bereits, damals gegründet als eine der ersten Bahnhofsmissionen in Deutschland. Im vergangenen Jahr zählte die Einrichtung mehr als 290 000 Kontakte. Zusätzlich leistet sie täglich Beratungsgespräche sowie Umsteigehilfen für Kranke, Behinderte und alleinreisende Kinder am Gleis. Nachts werden die Räumlichkeiten zu einem Schutzraum allein für Frauen umfunktioniert, zusätzlich sind dauerhaft zwei Pensionszimmer in der Nähe des Hauptbahnhofs angemietet. Tagsüber sitzen die Hilfesuchenden im Aufenthaltsraum, essen Schmalz- oder Margarinebrote, trinken Kaffee und ruhen sich aus. Andere sitzen auf der sogenannten Wartebank für ein Beratungsgespräch unter vier Augen. Eine, die diese Beratungen durchführt, ist Jessica Wolf. Sie hat schon viel erlebt und erzählt in der Podcastfolge, wie es ist, in der Bahnhofsmission zu arbeiten. Wer sind die Menschen, die hier nach Hilfe suchen? Wie kann und soll man helfen? Und gibt es die Katakomben unterhalb Münchens wirklich? Das und mehr beantwortet die 34-Jährige in der aktuellen Episode von „München persönlich“. Redaktion: Jana Jöbstl Produktion: Aylin Sancak Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER