Skip to content
Artwork for Herbert und Mara erklären Wirtschaft
ScienceSocial SciencesNewsBusiness NewsBusinessManagement

Herbert und Mara erklären Wirtschaft

Herbert-Michael Zapf

Herbert und Mara erklären Wirtschaft in drei Staffeln. Alles, was Ihnen Wohlstand bringt, macht Sie zugleich erpressbar. Die Regeln, die für alle gelten, hat immer irgendjemand geschrieben. Und die Selbstverständlichkeiten, auf die sich der Westen ein halbes Jahrhundert verlassen hat, laufen gerade ab.

Staffel 1: Ökonomie der Widersprüche — Wie Märkte, Institutionen und Macht unsere Welt formen. Das Fundament: Warum Wirtschaft kein Gleichgewicht ist, sondern ein Spannungsfeld, das man lesen lernen kann.

Staffel 2: Nach dem Konsens — Vom Ende einer globalen Selbstverständlichkeit. Die Diagnose der Gegenwart: warum die stillen Übereinkünfte eines halben Jahrhunderts überall zugleich aufbrechen — und was zum Vorschein kommt, wenn das Wasser fällt.

Staffel 3: Wie Europa funktioniert — Eine Union, die nicht fertig werden darf. Die Antwort im Konkreten: ein politischer Raum, der seine Widersprüche nicht auflöst, sondern dauerhaft aushält — und gerade darum trägt.

Drei Staffeln, drei Zugänge, ein Gedanke: Ökonomie der Widersprüche, Nach dem Konsens, Wie Europa funktioniert. Egal, welcher Fall auf dem Tisch liegt — ein Paket aus der Bretagne, ein Schiff, das nicht mehr durch Suez fährt, eine Währung, die zur Waffe wird —, jede Folge blickt durch dieselben drei Linsen:

Der Markt. Er schafft Wohlstand und Abhängigkeit in einem. Dieselbe Logik, die einem die ganze Welt öffnet, schließt sich um einen anderen. Das ist kein Defekt — das ist die Funktionsweise.

Die Institutionen. Provisionen, Gebühren, Rankings, Fristen — die unsichtbaren Regeln, die festlegen, wer mitspielt und zu welchem Preis. Märkte sind keine technischen Mechanismen, sondern soziale Ordnungen.

Die Macht. Denn die Regeln fallen nicht vom Himmel; jemand schreibt sie. Wer den Zugang kontrolliert, kontrolliert die Verteilung der Erträge. Und diese Ungleichheit ist meist die eigentliche Pointe.

Märkte · Institutionen · Macht — drei Linsen auf eine Welt, die ihre eigenen Voraussetzungen verändert. Im Übergang.

Play
  • 14 episodes
  • weekly
  • Avg 22 min
  • German
  • Today · 25 min

    13 Slowbalisierung und der Umbau der Weltwirtschaft

    Rückbau oder Umbau: Die Welt fällt nicht auseinander, sie ordnet sich um Friend-Shoring: Wenn „verlässlich“ das Wort „billig“ ersetzt Slowbalisierung: Die Maschine läuft weiter, nur mit angezogener Handbremse

    • Transcript
  • October 20 · 24 min

    12 Warum 50-Cent-Chips die Weltwirtschaft lahmlegen

    Aus der Kette ist ein Netz geworden, mit Knoten, an denen alles hängt Hidden Champions und Halbleiter: die unscheinbaren Nadelöhre der Weltwirtschaft Alle wollen Resilienz, solange jemand anderes sie bezahlt

    • Transcript
  • October 13 · 24 min

    11 Globalisierung ist kein Naturgesetz

    Globalisierung ist kein Naturereignis, sondern ein Bauwerk mit Bauherren China und Kerala: Offenheit schafft Wohlstand und zementiert Abhängigkeit Tiefe, Souveränität, Stabilität: Immer nur zwei sind zu haben

    • Transcript
  • October 6 · 28 min

    10 Warum uns exakte Prognosen blind machen

    Risiko oder Unsicherheit? Warum der Unterschied über Erfolg und Scheitern entscheidet. Der Schwarze Schwan: Wenn das Unvorhersehbare die Rechenmodelle sprengt. Lektion aus 2008: Wie die Verwechslung von Berechenbarem und Unberechenbarem in die Krise führte.

    • Transcript
  • September 29 · 31 min

    9 Warum wir heute noch auf QWERTZ tippen

    Der Fluch der ersten Tastatur — wie QWERTZ zum Standard wurde und blieb. Silicon Valley: Warum sich Erfolg an einem Ort festsetzt und sich selbst verstärkt. Lock-in: Wenn der Wechsel zum Besseren zu teuer wird.

    • Transcript
  • September 22 · 26 min

    8 Warum starke Länder schwache Partner brauchen

    Selbst das überlegene Land gewinnt, wenn es dem Partner etwas überlässt.. Beide gewinnen — aber die Theorie sagt nicht, wer wie viel. Aus Spezialisierung wird Abhängigkeit, und Abhängigkeit ist Macht.

    • Transcript
  • September 15 · 14 min

    7 Die riskante Wette auf ewiges Wachstum

    Anhaltendes Wachstum ist ein Ausnahmezustand, keine Naturkonstante. Renten, Schulden und Versprechen rechnen fest mit dem Zuwachs von morgen. Solange die Flut steigt, schweigt der Verteilungskonflikt.

    • Transcript
  • September 8 · 12 min

    6 Marktgleichgewicht ist ein Lineal kein Foto

    Das Gleichgewicht ist ein Standbild, kein Zustand. Erwartungen treiben die Preise — und die Preise die Erwartungen. Wer das Ungleichgewicht aussitzen kann, bestimmt, wo es endet.

    • Transcript
  • September 1 · 26 min

    5 Warum wir keine kühlen Rechenmaschinen sind

    Der vollkommen rationale Mensch ist eine Fiktion. Wir maximieren nicht — wir nehmen, was gut genug ist. Wer die Wahl gestaltet, lenkt sie, ohne zu zwingen.

    • Transcript
  • August 18 · 23 min

    3 Was uns das Preisschild verschweigt

    Der Preis weiß mehr, als jeder Einzelne wissen kann. Was kein Preisschild trägt, behandelt der Markt als wertlos. Wer seine Kosten abwälzen kann, lässt zahlen, ohne zu bezahlen.

    • Transcript
  • August 11 · 8 min

    2 Warum Wettbewerb zwangsläufig zu Giganten führt

    Wettbewerb verspricht Vielfalt — und erzeugt Konzentration. Wer einmal vorn liegt, zieht weiter davon. Am Ende herrscht der Sieger über den Markt, statt in ihm zu konkurrieren.

    • Transcript
  • August 4 · 14 min

    1 Warum perfekte Effizienz uns verletzlich macht

    Effizienz heißt: mit weniger mehr erreichen — bis etwas fehlt. Dieselbe Optimierung, die billig macht, macht verwundbar. Was wie Verschwendung aussieht, ist in Wahrheit Versicherung.

    • Transcript
  • August 2 · 24 min

    0 Der Stand des Wassers

    Warum Wirtschaft mehr ist als Angebot und Nachfrage. Die drei Analyse-Linsen: Markt, Institutionen und Macht. Warum der „Stand des Wassers“ das Leitbild der gesamten Serie ist.

    • Transcript
Showing 1–14 of 14 episodes