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Artwork for Der Märchendoktor
Kids & FamilyStories for Kids

Der Märchendoktor

Joachim Huber

Wieso macht ein Notarzt nun einen Podcast mit Märchen?

Ganz einfach: schon unsere Kinder waren begeisterte Zuhörer und die oft auch selbst erfundenen Märchen waren so beliebt, dass ich jeden Abend an ihren Bettchen saß und erzählte.

Die Kunst des Geschichtenerzählens habe ich auch auf meinen Reisen in afrikanischen, arabischen und asiatischen Ländern genutzt, um Freunde zu gewinnen, Menschen zu trösten und zu erfreuen.

Märchen als Therapie machen Alt und Jung mutig und gesund!

Durch Märchen werden bei den Zuhörern individuelle Fähigkeiten gestärkt: Zuhören, Empathie und emotionales Erleben, psychische Widerstandskraft, Persönlichkeitsentwicklung, Ausdauer und Teamgeist, Entdeckerfreude und Fantasie verbessert.

Mir geht es auch darum, bei meinen Zuhörern mit Hilfe von Märchen die eigenen bewussten oder unbewussten inneren Stärken und Schwächen zu erkennen und die „Schwächen“ gezielt zu behandeln.

Märchen sind (das wusste schon Siegmund Freud) ein Spiegelbild unserer Seele - ähnlich wie Träume - Tore zum Unbewussten. Sie erlauben uns auf der symbolischen Ebene innere Wahrheiten zu erkennen und zu erleben.

Märchen, die wir lieben, sagen etwas über unsere Sehnsüchte, Wünsche und Bedürfnisse aus; sie offenbaren uns, mit welchen menschlichen Haltungen wir uns identifizieren, sie weisen uns aber auch darauf hin, welche Probleme wir noch angehen und welche Haltungen wir noch entwickeln müssen.

Ich wünsche meinen Zuhörerinnen und Zuhörern, dass sie staunen, sich ein bisserl gruseln aber, ganz wichtig, Mut bekommen und nicht aufgeben, auch wenn es im echten Leben manchmal sehr schwierig wird.

DAS BUCH ZUM PODCAST"Der Märchendoktor - Märchen, Sagen und Geschichten"Tauchen Sie ein in eine magische Welt voller Weisheit, Fantasie und tiefem Sinn!Dieses liebevoll zusammengestellte Lese- und Hörbuch vereint eine reichhaltige Sammlung aus 52 faszinierenden Sagen, Märchen und Erzählungen,von bekannten Klassikern bis hin zu regionalen Besonderheiten wie der Sagen vom lieben Augustin, vom Attersee oder aus dem Bregenzerwald. 35,00 € - Hier bestellen

inkl. MwSt., kostenloser Versand – Vorbestellung,die Lieferung erfolgt zwischen Anfang und Mitte November 2026, pünktlich vor Weihnachten!

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  • 30 episodes
  • weekly
  • Avg 16 min
  • German
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  • #77
    May 31 · 15 min

    Geschichten über den Pfeifer Huisile aus Südtirol

    Liebe Märchen- und Sagenfreunde, unser Großvater Karl Huber (der Ehemann von Luise Huber), stammte aus einer Vorarlberger Beamtenfamilie geb.1884 in Dornbirn - gest. 1929 bei einem Schiunfall. Nach dem Studium des Bauingenieurwesens in Graz und seiner Graduierung zum Diplomingenieur wurde DI Karl Huber Baurat in der k. u. k. Straßen-verwaltung. Er wurde zum k. k. Statthalter von Trient bestellt.Unsere Großmutter Luise wurde 1885 in Feldkirch geboren, ihre Eltern waren Johann „Hans“ Drexel (Oberlehrer in Lingenau im Bregenzerwald. Karl und Luise, heirateten 1912 in Bregenz, sie hatten zusammen 2 Kinder: Leni, und Fritz, also unser Vater, er ist 2017 in Bozen auf die Welt gekommen.Oma Luise hat mir öfters mal Sagen und Märchen aus Südtirol erzählt. Darunter auch die Geschichten vom Pfeifer. Quellen: Ignaz Vinzenz Zingerle "Sagen aus Tirol", 1859 und Hermann Holzmann, Innsbruck 1953. Huisele ist die tirolerische Verkleinerungsform des Vornamens Matthäus (Häusl/Huisel). Der echte historische Kern der Sage wird als Matthäus Hägele identifiziert, der um 1620 in Flading geboren wurde.Die Bezeichnung „Pfeifer“ stammt vermutlich von seinem Herkunftshof. Er stammte aus dem Pfeifer-Hof in Flading im Ratschingstal. Der Pfeifer Huisile war bisher fast unbekannt in der Tiroler Sagenforschung, ein Schalk wie Till Eulenspiegel, der große Verwandlungskünstler, ein moderner Flugkünstler, ein Wasser Beherrscher und Wetterbeschwörer, er war dem Schwarzen Schutzengel verschrieben, wurde von der Mutter Gottes wie Faust bald erlöst.Die Gnade missachtet, vom Teufel geholt und das seltsamste: Er hat wirklich gelebt, gestorben 1680 in Meran findest Du seine Spuren und Geschichten überall in Südtirol.

  • #76
    May 24 · 20 min

    Sagen aus dem Bregenzerwald

    Heute erzähle ich Euch von sagenhaften Ereignissen aus meiner Heimat Vorarlberg. Quelle: Die Sagen Vorarlbergs, Franz Josef Vonbun, * 1824 in Laz am Muttersberg, + im 46. Lj. 1870 in Schruns.Als sechstes Kind von Franz Josef und Katharina Vonbun, wurde er mit 4 Jahren in die Obhut seines Vetters Johann Martin in Raggal gegeben. Dort besuchte er die Dorfschule und lernte Latein beim Pfarrer Johann Baptist Rinder. Dieser veranlasste auch die Aufnahme in das Gymnasium in Feldkirch im Herbst 1836. 1842 bezog er das Lyzeum in Innsbruck, um sich der Philosophie zu widmen. 1844 ging er an nach Wien, um dort Medizin zu studieren, wechselte 1848 an die Universität München und kehrte 1849 wieder nach Wien zurück, wo er promovierte. Er ließ sich kurzzeitig in Feldkirch als Arzt nieder, zog aber 1850 wegen fehlender Praxis nach Schruns um.Dr. Vonbun war eine bedeutende Persönlichkeit für Vorarlberg und Liechtenstein. Er machte sich vor allem durch seine reichhaltige schriftstellerische Tätigkeit einen Namen. Er wurde der erste und wichtigste Sammler und Herausgeber von Sagen aus Vorarlberg. von großer, kultureller Bedeutung. Zudem war er auch als Mundartdichter und Reiseschriftsteller tätig. Seinem Schaffen verdanken wir zahlreiche Werke zu den Sagen Vorarlbergs. Ohne seine Sagenforschung wäre sicher ein wertvoller Teil schriftlichen und mündlichen Kulturguts nicht überliefert worden.

  • #75
    May 17 · 19 min

    Das Märchen von den sieben Schwaben

    Ein lustiges Märchen, in dem es um die Abenteuer von sieben, etwas ungeschickten Schwaben geht. Das Herzogtum Schwaben -es wurde bis Mitte des 11. Jahrhunderts überwiegend als Herzogtum Alamannien bezeichnet. Der Name Alemannia leitet sich von „Menschen/Männer insgesamt“ ab. Es war neben Bayern, Franken, Lothringen und Sachsen eines der fünf jüngeren Stammesherzogtümer im ostfränkischen Reich. Es umfasste ein deutlich größeres Gebiet als das heutige „Schwaben“ im Südwesten Deutschlands. Es bestand etwa 350 Jahre, vom Jahr 911 bis 1250 und reichte im Osten über den Lech hinaus bis zum Ammersee, grenzte im Westen an die Vogesen, im Norden ungefähr bis Straßburg und im Süden, bis in die gesamte heutige Ostschweiz (inklusive Zürich) sowie Vorarlberg. Höhepunkt ist der Kampf mit einem Untier, das sich als Hase herausstellt. In Ludwig Bechsteins Märchenbuch steht das Märchen ab 1845 als Nr. 3, In der Märchensammlung der Gebrüder Grimm steht der Dummenschwank ab der 2. Auflage von 1819 an Stelle 119.

  • #74
    May 10 · 16 min

    Knut, der Regenwurm

    Die Geschichten von Knut dem Regenwurm habe ich ab 1978 schon unseren Kindern erzählt.Heute sind beide längst erwachsen und ich erzähle die Geschichte unseren beiden Enkelkindern, natürlich auch Euch allen, liebe Märchenfreunde!Im Laufe der Jahre entstanden viele Geschichten über das Leben der Regenwürmer, hier seien einige erzählerische Ansätze genannt:Fridolin der Regenwurm: Eine Abenteuerreise, auf der er das „Regenwurm-Schlaraffenland“ sucht, neue Freunde findet und von seinem Leben unter der Erde berichtet.Ronny der Regenwurm: Ein Regenwurm mit grüner Mütze, der mutig Blätter holt, dem Vogel entkommt und die Schnecke Erna trifft.Der nasse Regenwurm: Eine Geschichte über einen Regenwurm, der es leid ist, im Regen zu laufen, und versucht, einen Regenschirm zu kaufen.Viel Spaß beim ZuhörenEuerJoachim der Märchendoktor!

  • #73
    May 3 · 9 min

    Burgenland: Die Geschichte vom Waasensteffel

    Die dritte Geschichte ist die bekannteste von den Sagenfiguren um den See, es ist die tragische Gestalt des „Hany Istok“ oder Waasensteffel. Die Figur des Hany Istók gilt als Symbol für die unberührte Natur des Seewinkels und das tragische Schicksal eines Wesens zwischen zwei Welten. Das Märchen vom Waasensteffel kennt jedes Kind im Burgenland und in Westungarn. Quelle: Adolf Parr und Ernst Löger, Sagen aus dem Burgenland, 1931

  • #72
    April 26 · 8 min

    Burgenland: Der Neusiedler See & die verhexten Kühe

    Die erste Geschichte erzählt vom Burgherr von Forchtenstein, er verirrte sich bei der Jagd, kam nach Mädchenthal und verliebte sich dort in Maria, das schönste Mädchen des Dorfes. Die Geschichte wird in der Region um den Neusiedler See oft im Zusammenhang mit der Volkskultur rund um den Neusiedler See erwähnt. Der Neusiedler See – das Meer der Wiener, (ungar. Fertő tó, fertő bedeutet wörtlich „Sumpf“) ist, wie der Plattensee, einer der wenigen Steppenseen in Europa und der größte ohne natürlichen Abfluss ausgestattete See in Mitteleuropa. Er liegt flächenmäßig überwiegend auf österreichischem und zu einem weit geringeren Teil auf ungarischem Staatsgebiet. Der See zeichnet sich durch seinen Schilfgürtel, seine geringe Tiefe und sein mildes, aber windiges Klima aus. Noch vor rund 150 Jahren gehörte die Fischerei in den Ortschaften um den See zum Haupterwerb der Bevölkerung, doch bald nach 1910 sollte ihre Bedeutung zugunsten von Viehzucht, Ackerbau und Weinbau schwinden. =========================== Die zweite Geschichte erzählt von einem Hirtenbuben namens Resch Schurl, der nahe der Burg Forchtenstein Kühe hütete. Er hatte große Probleme, da ihm ständig Kühe davonliefen, was auf einen bösen Zauber zurückgeführt wurde. Märchen und Sagen aus dem Burgenland spiegeln die reiche pannonische Kultur wider, oft geprägt von der Grenzlage und der Vielfalt der Volksgruppen. Bekannte Sammlungen umfassen Erzählungen über Naturgeister, Hexen, Teufel sowie spezifische Geschichten der Burgenland-Kroaten, Roma und der Hianzen. Hianzen (auch Heanzen) bezeichnet die mittelbairische Mundart im österreichischen Bundesland Burgenland und angrenzenden Gebieten. Charakteristisch ist der sogenannte „Ui-Dialekt“ (z.B. „drei“ wird zu „drui“). Ursprünglich als Spottname für Bewohner, die „hiaz“ (jetzt) sagten, entstanden, ist es heute ein kulturelles Identitätsmerkmal. Quelle: 1. Die schönsten Sagen aus Österreich, 1954 2. Adolf Parr und Ernst Löger, Sagen aus dem Burgenland, 1931

    • Chapters
  • #71
    April 19 · 18 min

    Fischlein kleb an

    Das ist ein Märchen aus dem tirolischen Unterinntal, es gehört zur regionalen Erzähltradition. handelt sich um eine Geschichte, in der oft drei Knaben von ihrer herben Stiefmutter schlecht behandelt werden. Der Titel ähnelt bekannten Motiven wie "Die goldene Gans", wird aber spezifisch als Tiroler Variante aufgeführt Quelle: Zingerle, Ignaz Vinc. und Josef: Kinder- und Hausmärchen aus Tirol. Innsbruck: Verlag Heinrich Schwick, 1911

  • #70
    April 12 · 6 min

    Der arme Spielmann und die goldenen Schuhe

    Dieses Märchen aus Salzburg handelt von einem wandernden Musiker, der trotz großer Armut seine Geige liebt und sich damit mühsam seinen Lebensunterhalt verdient. Er erhält von einem Wunderwesen Hilfe und wird für seine reine Herzenshaltung belohnt. Es ist ein typisches Volksmärchen, das von Belohnung für Tugenden wie Bescheidenheit und Güte erzählt. Die Geschichte betont, dass innere Güte und Liebe zur Musik mehr wert sind als Reichtum. Quelle: österreichische Volksmärchen, gesammelt von Josef Pöttinger, Wien 1957. Wichtiger Unterschied: 1848 erschien eine Rahmennovelle von Franz Grillparzer mit dem Titel. „Der arme Spielmann“. Darin mischt sich der Erzähler bei einer Kirchweih in der Wiener Brigittenau unter das Volk. Er begegnet einem alten Spielmann, der auf seiner Geige eine Art stümperhafte Katzenmusik spielt. Als er ihm eine Münze gibt, kommen sie kurz miteinander ins Gespräch. Dadurch wird der Erzähler neugierig auf dessen Schicksal und besucht ihn eines Morgens in seiner ärmlichen Behausung. Dort erzählt ihm der alte Musikant seine Lebensgeschichte.

  • #68
    March 29 · 12 min

    Die Sage vom „lieben Augustin“

    Die Sage vom „lieben Augustin“ ist eine berühmte Wiener Volkssage aus der Zeit der Pest (1679). Während der Pest-Epidemie 1679 in Wien zog, der 1643 in Wien geborene Sänger Marx Augustin, Dudelsack spielend durch die Wirtshäuser. Er war bekannt für seinen Humor und seinen Alkoholkonsum im Gasthaus zum roten Dachl. Augustin schlief dann oft betrunken auf der Straße, dabei wurde er einmal für tot gehalten, in eine Pestgrube geworfen, überlebte jedoch gesund. Er blieb unbeschadet, da er laut Sage „keine Angst“ hatte und die Pest nichts gegen seinen Humor ausrichten konnte. Die Geschichte, die bereits vom Prediger Abraham a Sancta Clara (1644–1709) erzählt wurde, lebt in dem Lied fort, das in Österreich noch immer beliebt ist, es gilt als Symbol für den Wiener Optimismus. Das "Griechenbeisl", das älteste Wirtshaus in Wien, am Fleischmarkt hieß ehemals "Zum roten Dachl". Es stammt aus dem Jahr 1447, gerne gesehene Gäste waren auch Beethoven, Mozart, Franz Schubert, Johann Strauss, Richard Wagner, Egon Schiele, Graf von Zeppelin, und Mark Twain, Künstler, Gelehrte und Politiker, speisten und tranken, diskutierten und sinnierten – oft bis in die frühen Morgenstunden. Am Augustinplatz im 7. Bezirk steht der von Johann Scherpe geschaffene Augustinbrunnen (1908).

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