

Dazwischen mit Simi Will
Simi Will
Was passiert eigentlich im Dazwischen – zwischen Alltag und Abgrund, zwischen Hochkultur und Hausflur, zwischen Berlin und Trier? Genau das frage ich mich in meinem Podcast Dazwischen mit Simi Will.
Ich spreche mit Menschen, die was zu sagen haben. Mit der Psychologin Stefanie Stahl, Schauspieler Robert Stadlober, dem Philosophen Michael Schmidt-Salomon, der Uni-Präsidentin Eva-Martha Eckkrammer, der Modedesignerin Tanja Kriebel, mit Musiker:innen, Politiker:innen, Künstler:innen – und vielleicht auch bald mit dir?
Mal laut, mal leise. Mal unbequem, mal mit ’nem Lachen. Aber immer ehrlich. Immer neugierig. Immer dazwischen.
- 20 episodes
- fortnightly
- Avg 1 hr 13 min
- German

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August 23 · 1 hr 19 minTill Thurner (Schauspieler, Kulturschaffender, Vorstandsvorsitzender Bühne1 e.V.)
Das Theater, das jedes Mal alles riskiert
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August 9 · 1 hr 19 minJanboris Ann-Kathrin Rätz (nicht-binäre/trans* Person, Modertaor*in, Queer-Aktivist*in)
Ich brauche die Schublade nicht
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July 26 · 1 hr 11 minSimone Schu & Alexander Becker (Veranstalter des Saarburger Literaturfestivals)
Ein Festival, ein Wasserfall und die Glocken von Saarburg
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July 12 · 1 hr 9 minUli Simon (Kostümbildnerin)
"Die gefallenen Mädchen von Riol an der Mosel"
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June 28 · 1 hr 7 minKlaus Gasteiger und Dr. David Maier (Künstlerische Leiter und Führungsduo "Mosel Musikfestival")
Die neuen Yellows an der Mosel
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June 14 · 1 hr 30 minJohanna Dieterle (Tatto-Künstlerin, Sozialarbeiterin)
Von Sozialarbeit zur Tättoweirnadel – und endlich zu sich selbst
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May 31 · 1 hr 8 minLaura Schroeder (Regisseurin, Drehbuchautorin)
Als Laura Schroeder zum ersten Mal auf meinem Zettel landete, kannte ich ihren Film „Barrage" noch nicht. Dann habe ich ihn gesehen — in Luxemburg, nicht auf der Berlinale, obwohl er dort lief. Und ich dachte: Diese Frau muss ins Dazwischen. Es hat dann ein bisschen gedauert, weil sie sich beim Surfen in Dakar den Fuß verletzt hatte. Surfen in Dakar. Das ist Laura Schroeder in einem Satz. Laura Schroeder ist Regisseurin und Drehbuchautorin aus Luxemburg. Ihr Spielfilm „Barrage" mit Isabelle Huppert und deren echter Tochter Lolita Chammah feierte 2017 Premiere auf der Berlinale und reiste danach durch fast alle Kontinente. Ihr dritter Spielfilm „Maret" — über eine Frau, die zwanzig Jahre ihres Lebens vergisst und sich fragt, ob sie das eigentlich zurückwill — läuft aktuell noch in der Arte-Mediathek. Studiert hat sie Film in Paris und London, angefangen hat alles auf einer Party in einem Haus, das kurz danach abgerissen wurde. Über was wir reden: — Wie man Isabelle Huppert besetzte, ohne sie direkt anzuschreiben — und warum echte Mutter-Tochter-Chemie einen Film verändert — Drehbücher schreiben, die zwei, drei Jahre brauchen — und warum das kein Versagen ist, sondern Methode — Was Arthouse wirklich bedeutet: Raum lassen für den Zuschauer, für die Interpretation, für das Dazwischen — Warum sie fast Psychiaterin geworden wäre und was das mit ihrem Filmemachen zu tun hat — Die Idee vom „Club der Entschleunigung" — und warum Produktivität noch immer zu viel Stellenwert hat — Ihr neues Projekt „Der Schrank" (L'Armoire), das auf einer wahren Begebenheit aus Luxemburg basiert Laura Schroeder ist auf Instagram unter @lauraschroeder.film zu finden und im Internet unter www.lauraschroeder.net. „Maret" läuft noch bis 26. Juni in der Arte-Mediathek — unbedingt anschauen! 📷: © Ville de Luxembourg - Tom Jungbluth Diese Episode wurde gefördert von der Stadt Trier
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May 17 · 1 hr 17 minElisabeth Schuh (Special Guest: Stefanie Stahl)
Die Frau, die das System ändert
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May 3 · 1 hr 47 minJürgen Knoll (Kostümbildner, Unternehmer, Erfinder)
Professionell schmutzig
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April 19 · 1 hr 7 minDazwischen mit Stefanie Schmeink
Okay, ich gebe zu. Ich war aufgeregt. Weil ich mich nämlich für Kunst begeistern kann wie für fast nichts anderes. Und weil da jetzt endlich was passiert in dieser Stadt, was ich mir schon lange gewünscht habe. Stefanie Schmeink kommt aus Neuwied, hat Sozialpädagogik studiert – weil die Eltern das so wollten – hat dann doch Malerei studiert, dann Kunsttherapie, dann noch mal alles, was mit Wirksamkeit von Kunst zu tun hat. Und arbeitet heute im Ludwig-Museum Koblenz in der Kunstvermittlung, malt in einem umgebauten Swimmingpool und kuratiert jetzt die erste Rheinland-Pfalz-Triennale. Einfach so. Weil jemand muss es ja machen. Wir reden über: Was die Rheinland-Pfalz-Triennale überhaupt ist – und warum Trier als erste Stadt ausgewählt wurde, sie auszurichten Zwölf Orte, 53 Künstlerinnen und Künstler, 150 Werke – von Installation über Performance bis Dokumentarfilm im Broadway-Kino. Und ein Kunstkiosk an der Südallee. Wusstet ihr, dass es den gibt? Zeitgenössische Kunst in den Weltkulturerbe-Bauten – im Amphitheater, in den Kaiserthermen, im Dom. Ein Novum. Und zwar ein großes. Warum Kunst und Demokratiebildung dasselbe sind – und warum ein Kandinsky-Gemälde einen ganzen Schultag über Demokratie ersetzen kann Was Kunst mit Leerständen macht und was Leerstände mit einer Stadt machen – und warum die Gentrifizierung von Neukölln damit angefangen hat, dass ein Kunsthistoriker gesagt hat, lasst uns mal was machen Wie man als Künstlerin mit drei Kindern, einem Swimmingpool-Atelier und dem Anspruch, das eigene Leben als Kunstwerk zu begreifen, irgendwie auch noch die Miete bezahlt Und warum das alles – Triennale, Kunst, Trier – nur der Anfang ist. In drei Jahren kommt die nächste Stadt dran. Alle Infos zur Triennale: einfach Rheinland-Pfalz-Triennale googeln, da findet ihr alles. Tickets: Tagesticket 19 Euro, Wochenende 29 Euro, Dauerkarte für die ganzen fünf Wochen 95 Euro. Führungen extra für 6 Euro, aber maximal 25 Personen – also schnell sein. Wann: 24. April bis 31. Mai 2026, Mittwoch bis Sonntag. Ich hole mir die Dauerkarte. Das sage ich jetzt schon mal öffentlich. 🎙️ Dazwischen – mit Simi Will. Immer und überall hörbar.
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April 5 · 1 hr 34 minDazwischen mit Guildo Horn
Okay, ich gebe zu. Ich war aufgeregt. Wirklich aufgeregt. Weil ich Angst hatte, dass wir Plattitüden austauschen. Haben wir nicht. Nicht eine. Horst – so heißt er nämlich wirklich – ist in Trier-Nord aufgewachsen, hat früh seinen Vater verloren, hat Schlagzeug gelernt, hat ein Abi mit 3,6 hingelegt und ist dann in die Lebenshilfe gegangen. Und da ist dann Guildo Horn passiert. Nicht durch Kalkül, nicht durch Strategie. Durch Zufall, durch Freude und durch Menschen, die einfach drauflosmachen – ohne sich selbst zu reflektieren. Das wollte er haben. Und das hat er sich genommen. Wir reden über: Warum Erfolg nicht erzwingbar ist – und warum er das Lustprinzip für das einzig sinnvolle hält Seine Talksendung beim SWR mit geistig behinderten Erwachsenen – nicht über Behinderung, sondern über Gott, die Welt, Fußball und Pflanztipps. Von Mensch zu Mensch. Zweimal für den Grimme-Preis nominiert. Den Moment, in dem der Marketingchef der EMI sagte: danach kannst du nie wieder auf die Straße gehen. Er hat gelacht. Und dann kam der Grand Prix. Warum er zweite Liga, oberes Drittel will. Und warum das klüger ist, als es klingt. Handys bei Konzerten – und seine These, warum die Leute filmen. Nicht weil sie cool wirken wollen. Sondern weil sie das Gefühl haben, in unserer Gesellschaft nicht mehr beachtet zu werden. Die Diskothek im WDR, seine Radiosendung, in der er gerade im Jahr 1976 moderiert. Queen? Newcomer aus England. Keine Ahnung, ob die was werden. Und Trier. Die Mosel. Den Geruch von Hochwasser. Und warum diese Stadt einfach in ihm drinsteckt. Einer unter vielen sein. Im Freibad liegen, ohne abgeknipst zu werden. Das ist für ihn Luxus. Und das sagt jemand, der wirklich weiß, wie sich das andere anfühlt. Coverfoto: © dsa gmbh | m. claushallmann
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March 29 · 35 minDazwischen mit AnniKa von Trier - Teil 2
Okay, wir machen weiter. Weil wir nicht aufhören konnten. In Teil 2 wird AnniKa von Trier noch größer – und das will was heißen. Wir springen von Berlin nach Rheinsberg, von Rheinsberg nach Brooklyn, von Brooklyn zurück ins Scheunenviertel und irgendwie auch nach Wien. Weil so ist das eben mit ihr. Diesmal reden wir über: Hanna Höch, die entartete Dadaistin, die den Zweiten Weltkrieg im Garten überlebt hat – und dabei den größten Dada-Fundus der Welt gerettet hat. Hinterm Schornstein. Einfach so. Prinzessin Wilhelmine von Rheinsberg, die vergessene Frau hinter dem schwulen Prinzen – und warum AnniKa jetzt ein Buch und ein Rätsel über sie löst. Das Rätsel verrät sie übrigens nicht. Cliffhanger. Lou Reed und John Zorn auf einem Sofa in Brooklyn. AnniKa davor. Sprachlos. Zum ersten Mal in ihrem Leben. Laurie Anderson, die die ganze Philharmonie zum Tai-Chi gebracht hat. Und zum Schreien. Weil manchmal muss man einfach schreien. Und warum das Kleine vielleicht das Einzige ist, was wir gerade wirklich ändern können. Ach ja, die Buchpremiere von "Lustwandeln oder warum Prinz Heinrich die Sphinx versetzt" ist am 30. Mai im Spiegelsaal Schloss Rheinsberg – moderiert von Knut Elstermann von RadioEins. Hingehen! Ach ja, Coverfoto: Lukas Heinz
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March 15 · 1 hr 15 minDazwischen mit AnniKa von Trier - Teil 1
Okay, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Also fange ich einfach an. AnniKa ist in Trier geboren, hat Abi gemacht, ist nach New York, dann nach Berlin, hat an der Volksbühne mit Castorf, Schlingensief und Marthaler gearbeitet – nebenbei heimlich im Heizungskeller ihr erstes Bühnenprogramm geprobt – und ist dann irgendwann einfach aufgetaucht. Mit Teller auf dem Kopf. Als Palma Kunkel, die singende Tellermiene. Mit IE übrigens. Ist wichtig. Wir reden über: Die Volksbühne in den 90ern – als noch Obdachlose in der Kantine wohnten und jeden Tag ein neuer Wahnsinniger zur Tür reinkam Wien als zweite Heimat und das Accordion Festival, das ihr die Stadt Bezirk für Bezirk erschlossen hat Einen Straßenmusiker am Alexanderplatz, dem sie ein Akkordeon NICHT verkauft hat Gregor Gysi in Saarburg – ausverkauft, zweieinhalb Stunden, Karl Marx. Ja, wirklich. Ihren 90-jährigen Vater, dem sie abends zudeckt und mit dem sie singt. Ich hab fast geweint. Und warum 2026 eigentlich ihr Jahr ist – Akkordeon ist Instrument des Jahres. Na wenn das kein Zeichen ist. Das ist Teil 1. Teil 2 kommt. Versprochen.
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March 1 · 1 hr 20 minDazwischen mit Sabine Leippert-Dengel
Ich kenne die Sabine schon eine Weile. Immer dieses breite Lächeln, dieser saarländische Charme, und ich dachte die ganze Zeit – ach, die singt in Bands, nette Frau, Karneval, fertig. FALSCH. Komplett falsch, Simi! Die Frau ist nämlich eine bekennende Linke, Antifaschistin, hat Gregor Gysi persönlich auf das N-Wort angesprochen (!!), gründet Black Sisterhoods, kämpft vor dem Oberverwaltungsgericht Koblenz für das Exhaus – und kocht nebenbei noch gefüllte Klöße mit Felser Leberwurst. Ich meine, WER MACHT DAS ALLES? Sabine ist biracial – weiße deutsche Mutter, schwarzer amerikanischer Vater, den sie nie kennengelernt hat – und hat sich irgendwann entschieden, dass sie sich verdammt nochmal nicht zwischen schwarz und weiß entscheiden muss. Beide Identitäten. Punkt. Passt ja eigentlich auch wunderbar zu einem Podcast, der „Dazwischen" heißt, oder? Ich sag's ja. Dann haben wir geredet über Rassismus im Alltag (jemandem ungefragt in die Haare fassen – NEIN!), über das N-Wort, über den ersten Trierer Black History Month, den sie mit ihrer Freundin Muriel Mbuyi auf die Beine gestellt hat – und der in der Zeitung quasi NICHT vorkam. Volksfreund, ich schaue dich an. Und dann – als ob das alles nicht genug wäre – ist sie auch noch Sängerin in einer 14-köpfigen Band, die moderne Hits im Stil der 20er Jahre spielt. Weil ihre Oma ihr Schellackplatten aufgelegt hat. Ich bin kurz davor, zu weinen, so schön ist das. Was ich mitgenommen habe? Nachfragen ist keine Schwäche. Rassistische Sprache kann man entlernen. Und Haltung zeigen ist keine Option, sondern Pflicht. Sabine, du hast mich geplättet. Komm wieder. Bitte. Und koche für mich.
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February 8 · 1 hr 9 minDazwischen mit Henning Sedlmeir
Heute spreche ich mit dem Musiker, Sänger und Unterhaltungskünstler Henning Sedlmeir über kleine Details und große Wirkung: Diastema, der charmante Zwischenraum, und der Schnauzbart von Willy DeVille – zwei Dinge, die, wenn man sie zusammen sieht, eine ganze Ära erzählen. Erst mal kurz erklärt: Diastema ist der Spalt zwischen zwei Vorderzähnen. Viele sehen ihn als Makel, andere finden ihn markant, sogar sexy. Warum? Weil er ein Unverwechselbarkeits-Branding ist – ein Zeichen, das echtes, unverstelltes Charaktergesicht zeigt. So wie ein memorable Songhook oder eine Wesensnote, die ins Ohr geht. Dann der Schnauzbart: Willy DeVille, Frontmann von Mink DeVille, hatte einen markanten Schnauzer-Style, der irgendwo zwischen Retro-Rockabilly und Streetwise-Chic lag. Dieser Bart, oft begleitet von seinem unverwechselbaren Flow und einer Prise Cynicism, wurde zum visuellen Trademark. Er sagt: “Ich bin so, wie ich bin – ungekünstelt, ein bisschen rau, aber ehrlich.” Und genau das macht ihn so erinnerungswürdig. Wie diese beiden Dinge zusammenpassen? Beide sind Statements. Der Diastema sagt: “Ich passe nicht ins Standardbild – und das ist okay.” Der Schnauzbart sagt: “Ich setze Akzente, ich bleibe im Gedächtnis.” Kombiniert ergibt das eine Aura von rebellischer Authentizität, die heute oft als “sexy” empfunden wird – weil sie Mut zum Unkonformen zeigt. Vielleicht ist der Takeaway: Kleine Merkmale, die auf den ersten Blick unbedeutend wirken, können große Wirkung haben – wenn sie mit Selbstbewusstsein getragen werden. Also, Diastema macht sexy? Vielleicht nicht für jeden, aber definitiv für die, die das Besondere sehen.
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January 25 · 1 hr 17 minDazwischen mit Erich François
Was passiert, wenn jemand nie stehen bleibt – nicht aus Unruhe, sondern aus Neugier? Erich François ist jemand, dem schnell langweilig wird, wenn nichts Neues passiert. Und genau daraus entsteht ein Gespräch über Lebenswege ohne Masterplan, über Arbeiten ohne Hire-and-Fire-Mentalität und über die Kunst, Menschen nicht auszutauschen, sondern mitzunehmen. Von langen gemeinsamen Arbeitswegen, auf denen Kolleg:innen zu Freund:innen werden. Von Führung, die nicht laut sein muss. Von der Frage, warum Loyalität heute fast schon altmodisch wirkt – und warum sie trotzdem (oder gerade deshalb) so wertvoll ist. Dazwischen: Trier. Eine Gegend, die wunderschön ist und oft unterschätzt wird. Ein Ort, den man erst richtig begreift, wenn man ihn verlässt – oder bewusst bleibt. Es geht um Lebensqualität, Perspektivwechsel und die leise Erkenntnis, dass nicht jeder nächste Schritt größer sein muss, um der richtige zu sein. Ein Gespräch über Bewegung ohne Getriebensein. Über Entwicklung ohne Ellbogen. Und über das Vertrauen, dass gute Dinge Zeit brauchen.
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January 11 · 45 minDazwischen mit Sascha Ley - Teil 2
Teil 2 geht tiefer. Weniger Biografie. Mehr Praxis. Sascha Ley spricht über Stimme als Werkzeug und Risiko, über Bühne als Ort der Konzentration und über das Arbeiten jenseits von festen Formen. Nicht Theater oder Musik – sondern dazwischen. Nicht Kontrolle, sondern Aufmerksamkeit. Es geht um: Stimme als körperliche Erfahrung Performance ohne Schutzmechanismen Kunst als Prozess, nicht als Produkt Präsenz statt Repräsentation das Aushalten von Offenheit Kein Abschluss. Keine Antwort. Nur die Entscheidung, weiterzugehen.
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January 11 · 50 minDazwischen mit Sascha Ley - Teil 1
Sascha Ley bewegt sich zwischen Musik, Theater und Stimme – und weigert sich konsequent, sich festzulegen. In diesem 1. Teil spricht sie über Aufwachsen zwischen Ländern und Sprachen, über Kunst als Notwendigkeit statt Karriere und über Theater als kollektiven Möglichkeitsraum. Es geht um Freiheit (früh gelernt), um Nähe (lieber eng als allein) und um Misstrauen gegenüber klaren Zuschreibungen. Nicht als Theorie, sondern als gelebte Praxis. Ein Gespräch über: - Kunst jenseits von Kategorien - Theater als Arbeit, Raum und Reibung - Identität als etwas Bewegliches - alternative Wege statt klassischer Karrieren - warum Risiko oft ehrlicher ist als Komfort Keine Heldinnengeschichte. Kein Ankommen. Sondern ein bewusstes Dazwischen.
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Nov 30, 2025 · 1 hr 27 minDazwischen mit Matthias Reis (Ökowinzer aus Riol an der Mosel)
Heimat, Wein & ein bisschen Punk
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