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Artwork for Culture AG
Society & CultureBusinessMarketing

Culture AG

Culture AG, Lara Muhn, Frederick Braake, Dora Osinde, Sven Labenz

In Culture AG sprechen wir über die Ideen, Begriffe und Entwicklungen, die gerade durch Marketing und Werbung geistern, von Cultural Strategy über Taste und Trends bis zu Communities, Subkulturen und neuen Rollen in Agenturen.


Culture AG Jahreabschluss, war ein einmaliger Mini-Podcast, in dem Brancheninsider:innen Lara Muhn, Frederick Braake, Dora Osinde und Sven Labenz aus verschiedenen Agenturen zusammenkommen, um über den Status quo von Culture Marketing und Popkultur-Marketing zu sprechen. In offener Runde teilen sie ihre Perspektiven auf aktuelle Entwicklungen, spannende Projekte und persönliche Learnings aus dem Jahr. Wir hatten Spaß, deswegen machen wir doch weiter. Ein ehrlicher Austausch, gedacht als Impuls für Agenturen, Marken und alle, die sich für Kultur als Marketingfaktor interessieren.

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  • 11 episodes
  • Avg 31 min
  • German
  • S2 · E6
    August 14 · 37 min

    Cultural Strategy: Wer macht hier eigentlich was?

    Cultural Strategy ist gerade überall. Aber was genau macht eigentlich ein Cultural Strategist? Ist das Trend Research? Subkulturwissen? Brand Strategy mit einem besonders nerdigen Hobby? Oder braucht es tatsächlich eine neue strategische Disziplin? Gemeinsam mit Lara, Frederick und Sven diskutiert Dora, warum Beobachtung allein noch keine Strategie ist, wann Cultural Strategy wirklich actionable wird und ob Agenturen dafür neue Spezialist:innen brauchen – oder einfach bessere Prozesse und Strateg:innen, die öfter ihren Schreibtisch verlassen. Außerdem geht es um die Frage, ob Marken Kultur nur nutzen dürfen oder ihr auch etwas zurückgeben müssen, um Cultural Extraction vs. Cultural Production und um Eva Streits RE-RENAISSANCE Report. Am Ende bleibt die vielleicht wichtigste Frage: Wen würden wir eigentlich einstellen, wenn morgen eine Bewerbung mit „Cultural Strategist“ auf dem Tisch liegt? SHOW NOTES Cultural Strategy boomt – zumindest in LinkedIn-Bios. Aber eine gemeinsame Definition davon, was der Job eigentlich ist, gibt es bisher kaum. In dieser Folge sprechen wir darüber: Warum Cultural Research und Cultural Strategy nicht dasselbe sind Warum Strategie aus einer Beobachtung eine Entscheidung oder Handlung machen muss Ob Cultural Strategy eine ethische oder moralische Dimension hat Return on Culture vs. Return to Culture: Was geben Marken der Kultur zurück? Cultural Extraction vs. Cultural Production Warum das bloße Spiegeln von Kultur noch keine kulturelle Intelligenz ergibt Welche Skills ein:e Cultural Strategist wirklich braucht Warum „weird in Highschool“ möglicherweise ein überraschend gutes Einstellungskriterium ist Ob Cultural Strategists überhaupt ein anderes Skillset haben als klassische Brand oder Creative Strategists Warum Culture Units in großen Agenturen schnell zum nächsten Silo werden Und warum gute Cultural Strategy vielleicht weniger eine neue Job Description als einen neuen Arbeitsprozess braucht Zum Weiterlesen Eva Streit: RE-RENAISSANCE – ein Report darüber, wie sich Cultural Extraction von tatsächlicher Cultural Production unterscheidet und welche Rolle Marken dabei spielen können. Der vollständige Report ist über globalurgenttrends.com verfügbar. Außerdem erwähnt Rob Campbells Gedanke: Don’t play in the zoo, play in the jungle – raus aus dem Desk Research und näher an die Menschen, Communities und Orte, über die Strateg:innen eigentlich sprechen. AMMMT – Auch Marketing Mäuse müssen mal tanzen Am 3. September 2026 in Berlin feiert Yeah But No seinen ersten Geburtstag – mit 120 Minuten Party, Banger an Banger und danach rechtzeitig wieder nach Hause. https://luma.com/ccntzxdh?tk=YzcpSb

    • Transcript
  • S2 · E5
    July 9 · 37 min

    Taste: alter Skill, neues Buzzword? LinkedIn Drama, maybe?

    Über Taste wird gerade viel gesprochen: in Cannes, in LinkedIn-Kommentaren und in Debatten über KI, Kreativität und die Frage, was Menschen der Maschine eigentlich noch voraus haben. Aber ist Taste wirklich ein neues Thema? Oder reden wir gerade über einen alten Skill, der durch AI Slop, Datenlogik und Cultural Marketing neu verhandelt wird? In dieser Folge sprechen Dora, Lara und Frederick darüber, was „Taste“ in der Kreativ- und Marketingbranche überhaupt bedeutet. Ist es Geschmack? Urteilsvermögen? Mustererkennung? Intuition? Oder die Fähigkeit, kulturelle Signale zu lesen und daraus bessere Entscheidungen zu treffen? Es geht um AI Slop, Strategie als kreativen Akt, die Grenzen von Beweisbarkeit, kreative Entscheidungsmacht und darum, warum Taste nicht nur beim CCO liegen darf. Außerdem: Warum manchmal Praktikant*innen mehr Taste Credibility haben als Senior Leadership — und warum die Fußball-WM gerade vor allem außerhalb des Spielfelds unterhält. Campaign Artikel hier: https://campaigngermany.de/news/beitrag/3720-taste-debatte-was-top-werber-vom-neuen-lieblingswort-der-branche-halten.html Linkedin Drama hier: https://www.linkedin.com/posts/campaign-germany_seit-wochen-kreist-die-kreativbranche-activity-7480509060870598656-k-Cc?utm_source=share&utm_medium=member_desktop&rcm=ACoAAAjhqm4BpH7XODFmmtdeQPNKSyb2TomYCbA

  • S2 · E5
    June 18 · 35 min

    Warum Marken lieber zurückschauen als Zukunft erzählen

    In dieser Folge sprechen Dora, Lara, Sven und Frederick über zwei große Fragen der Branche: Warum wirkt Strategie in Deutschland oft so anders als in UK oder den USA? Und warum greifen Marken gerade so gerne zu Nostalgie, Y2K, Remakes und alten Cultural Codes? Es geht um Pitches, Sicherheitsbedürfnis, Strategy-Slides, Kund:innen, die Visionen einfordern, aber nicht immer bezahlen wollen, und um die große Frage, ob Nostalgie im Cultural Marketing kluges Handwerk oder manchmal einfach die bequemste Lösung ist. Mit Beispielen von Marvel bis Grimace, von Rügenwalder Mühle bis Drake, von Harry Potter bis Devil Wears Prada 2. Die Folge für alle, die schon mal „Nostalgia“ auf eine Slide geschrieben haben und sich danach kurz gefragt haben: Ist das jetzt Strategie oder nur sehr gut recycelt?

  • S2 · E4
    June 14 · 35 min

    Im Zweifel: Shakira! Hat der große WM-Spot ausgedient?

    Früher waren WM-Spots von Nike, Adidas oder Pepsi kollektive Popkultur-Momente. Joga Bonito, Cage Football, Gladiator-Spots, Freibad, Tricks nachmachen, alle haben darüber gesprochen. Aber ist diese Zeit vorbei? In dieser Folge sprechen Dora, Lara, Sven und Frederick über die Frage, ob der eine große globale Fußballspot überhaupt noch funktioniert. Es geht um Nike, Adidas, Kim Kardashian, Bad Bunny, Timothée Chalamet, lokale Fußballkultur, Bape x KidSuper, Patta, Palace, Check24, Deutsche Bahn, Rügenwalder Mühle, Bitburger und die große Frage: Wie kommt man als Marke sinnvoll in einen WM-Sommer, wenn Fußballkultur nicht einfach ein Media-Moment ist, sondern ein globales, politisches, lokales und emotionales System? Plus: Warum Superbowl-Spots anders funktionieren als WM-Kampagnen. Warum Fußball nie unpolitisch ist. Und warum die beste Antwort manchmal einfach Shakira ist.

  • S2 · E3
    June 9 · 31 min

    Community, Fans oder einfach Follower?

    Community ist gerade wieder eines dieser Wörter, das in jedes zweite Marketingdeck rutscht. Aber haben Marken wirklich Communities? Oder meinen sie eigentlich Follower, Zielgruppen, Kund:innen, Fans oder einfach Menschen, die gelegentlich Rabattcodes mitnehmen? In dieser Folge sprechen Dora, Lara, Sven und Frederick darüber, was echte Community von klassischem Community Management unterscheidet, warum nicht jede Marke automatisch eine Community bauen kann und weshalb der Begriff gerade ein ähnliches Schicksal erlebt wie „Authentizität“ vor ein paar Jahren. Es geht um Harley-Davidson, Porsche, Supreme, Stiftmarken, Graffiti, Supermärkte, Musik-Fandoms und die Frage: Wollen Marken wirklich Community oder eigentlich nur mehr Fans? Eine Folge über Sehnsucht, Zugehörigkeit, kulturelle Codes, Desirability und den Unterschied zwischen „at people“ und „with people“.

  • S2 · E2
    May 10 · 42 min

    Niche Maxing: Warum alle zurück in die kleinen Ecken des Internets wollen

    Warum ziehen sich Menschen wieder in kleinere Communities, Subcultures und Nischen zurück? Wir sprechen über die Dark Forest Theory des Internets, Reddit als digitales Lagerfeuer, algorithmische Gleichförmigkeit und die Frage, ob Marken überhaupt in Nischen auftauchen sollten — oder lieber draußen bleiben. In dieser Folge geht es um Niche Maxing: den Wunsch, nicht mehr nur Teil des großen algorithmischen Mainstreams zu sein, sondern sich wieder in kleinere, spezifischere Communities zurückzuziehen. Ausgangspunkt ist die Dark Forest Theory: die Idee, dass offene Sichtbarkeit im Internet nicht nur Verbindung, sondern auch Risiko bedeutet. Von dort sprechen wir über Social Media als neues Fernsehen, Reddit als Human Algorithm, Fanfiction, Cosplay, Crocs, Dackel vor Monstera und die Frage, ob Nischen heute wirklich klein sind — oder ob es inzwischen reicht, sich “niche enough” zu fühlen. Für Marken wird es besonders spannend: Dürfen Marken in Nischen rein? Wann fühlt es sich passend an? Wann wird es peinlich, übergriffig oder einfach falsch? Und ist die bessere Rolle vielleicht nicht Teil der Community zu werden, sondern ihr eine Bühne zu geben?

  • S2 · E1
    May 4 · 35 min

    Brauchen Marken jetzt eine IRL-Strategie?

    Alle reden davon, dass Social Media an Relevanz verliert. Gen Z ist müde, Algorithmen nerven, AI-Slop überschwemmt alles – und plötzlich heißt es: Marken brauchen wieder eine IRL-Strategie. Aber stimmt das wirklich? Oder ist das nur der nächste Gegentrend? In dieser Folge gehen wir der Frage nach, ob echte Relevanz heute nur noch offline entstehen kann und was das konkret für Marken bedeutet. Buch: Offline Matters, Jess Henderson

  • S1 · E4
    Dec 29, 2025 · 22 min

    Culture AG - Jahresabschluss Ep. 4

    In dieser letzten Episode geht es um die zunehmende Schwierigkeit für Marken, sich kulturell richtig zu positionieren, ohne sofort Gegenwind zu bekommen. Anhand von Beispielen wie ELF Cosmetics, Sydney Sweeney, Mariah Carey oder Ben & Jerry’s wird diskutiert, wie schnell Kampagnen heute moralisch, politisch oder gesellschaftlich aufgeladen werden – oft unabhängig von der eigentlichen Intention. Die zentrale Frage: Gibt es überhaupt noch ein „richtig“ im Marketing, oder ist Kritik inzwischen unvermeidlich? Die Diskussion kommt zu dem Punkt, dass Marken nicht jedem gefallen können und auch nicht müssen – entscheidend ist vielmehr, von wem die Kritik kommt, wie laut sie ist und ob sie aus einer relevanten Perspektive entsteht. Ein gewisses Maß an Reibung gehört heute zum Geschäft, solange man bewusst damit umgeht.

  • S1 · E3
    Dec 28, 2025 · 17 min

    Culture AG - Jahresabschluss Ep. 3

    In dieser Episode geht es um die Frage, was Marketing heute wirklich leisten muss – und warum es weit mehr ist als Kommunikation oder Kampagne. Wir sprechen darüber, wie kulturelle Relevanz entsteht, warum Produktentwicklung, Markenführung und sogar Organisationsentwicklung untrennbar mit Marketing verbunden sind und weshalb echtes Marketing immer ein tiefes Verständnis für das Umfeld braucht, in dem Marken wirken. Es geht um die Grenzen klassischer Marketingdenke, um die Rolle von CMO-Positionen und um die Erkenntnis, dass starke Marken dort entstehen, wo Marketing als strategische Kernkompetenz verstanden wird – nicht als nachgelagerte Disziplin.

  • S1 · E2
    Dec 22, 2025 · 21 min

    Culture AG - Jahresabschluss Ep.2

    Ist Cultural Marketing in Deutschland eigentlich ziemlich enttäuschend? In der zweiten Episode der Culture AG nehmen Dora Osinde, Freddy Braake, Lara Muhn und Sven Labenz den Status von Cultural Marketing in Deutschland kritisch unter die Lupe. Hot Take: Cultural Marketing nutzt hierzulande vielleicht 25 % seines eigentlichen Potenzials. Statt tiefgreifender, bedeutungsvoller Kampagnen dominieren Wiederholungen, Echo Chambers und Cases, die näher an Testimonial- als an echtem Cultural Marketing sind. Ein ehrlicher Blick auf Industrie, Agenturen und die Frage, warum Kampagnen Menschen so selten wirklich bewegen.

  • S1 · E1
    Dec 17, 2025 · 24 min

    Culture AG - Jahresabschluss Ep1.

    Culture AG Jahresabschluss: Hot Takes aus dem Culture Marketing Zum Jahresende treffen Lara Muhn, Dora Osinde, Frederick Braake, und Sven Labenz aufeinander und sprechen über den aktuellen Stand der Branche, Cases, die sie interessiert haben, und Themen, die Culture Marketing gerade wirklich bewegen. Hot Takes und ein offenes Gespräch über Popkultur, Markenarbeit und persönliche Beobachtungen aus dem Agenturalltag. Aus unterschiedlichen Agentur Kontexten heraus sprechen sie über Trends, Cases und die Frage, wie relevant Popkultur aktuell für Marken ist. Mit dem ersten Hot Take „Great brands don't optimize for clicks. Great brands care for what people care for.“ wird direkt eine zentrale These gesetzt: Wirkungsvolle Markenarbeit entsteht nicht durch reine Performance-Optimierung, sondern durch echtes kulturelles Verständnis. Culture Marketing ist deshalb so spannend, weil es Unternehmen und Agenturen dazu zwingt, Werbung wieder als „Praxis des Machens” zu begreifen. Nicht nur als KPI-getriebene Disziplin, sondern als kreativen, kulturell relevanten Prozess. Weiter wird diskutiert, warum genau diese Haltung perspektivisch entscheidend für das Wachstum von Unternehmen und Agenturen ist. Es wird klar: nachhaltige Markenrelevanz entsteht weniger aus kurzfristiger Aufmerksamkeit, sondern daraus, echte kulturelle Anschlussfähigkeit herzustellen und langfristig Bedeutung aufzubauen.

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