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Religion & Spirituality

barfuß + wild

Jan Frerichs ofs

Wir brauchen nicht mehr Schlaf! Es sind nicht unsere Körper, die müde sind. Es sind unsere Seelen.

Wir brauchen Freiheit und Weite, magische Momente, Verbundensein, Stille, Natur, Wildnis. Wir müssen aufwachen und leben.

Barfuß+wild – das bedeutet, alte Schutzhäute abzulegen, enge Glaubenssätze loszulassen und berührbar zu werden. Nicht perfekt, sondern echt.

Barfuß+wild ist das Herz der Wilden Kirche.

Mystikerinnen, Stadteremiten, Weltretterinnen und andere spirituell Heimatlose und Suchende finden hier Futter für die Seele – und eine wunderbare Weggemeinschaft, die inspiriert und trägt.

Halte inne und betrachte Dein Leben und die Herausforderungen der Welt im weiten Horizont der (fast) vergessenen Tradition der Schöpfungsspiritualität. Eine Spiritualität, die Dich und die Welt wirklich aufwecken kann.

Barfuß+wild ist der Podcast der franziskanischen Lebensschule mit Jan Frerichs ofs - jeden Sonntag eine neue Folge.

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  • 295 episodes
  • Updated Saturday

Episodes295

  • Oct 1, 2022 · 21 min

    #75 - Was es am dringendsten braucht, um durch schwere Zeiten zu kommen ...

    Die Welt ist ein globales Dorf geworden. Nie zuvor waren Ereignisse uns so nah, wie in unserer Epoche. Wir erleben die Dinge durch die elektronischen Medien praktisch gleichzeitig. Und so bestimmen die Nachrichten, leider vor allem die schlechten, unsere Sicht auf die Welt und auf die Wirklichkeit. Ich weiß von vielen, dass sie die Nachrichten stumm schalten, und ich kann das gut nachvollziehen, denn auch ich habe Zeiten, in denen ich »nichts hören« kann und will. Aber Abschalten wäre in einem kleinen Dorf oder in einer steinzeitlichen Horde eine große Gefahr für die ganze Gemeinschaft geworden. Jeder und jede Einzelne wurde damals gebraucht, um das Leben und das Überleben aller zu sichern. So ist es bis heute, würde ich sagen, und was wir auf der großen Weltbühne gerade erleben, ist vielleicht genau die Auseinandersetzung um die Frage, ob dieser Beitrag des einzelnen Menschen in Freiheit möglich ist (oder ob autoritäre Systeme oder gar Diktaturen am Ende doch »erfolgreicher« sind). Ich wähle die Freiheit. Und im Podcast erzähle ich Dir gerne, warum ich Dankbarkeit und Freude für den Schlüssel zu dieser Freiheit halte. Die »Macht der Dankbarkeit« ist übrigens auch Thema am Lagerfeuer in diesem Monat, falls Dich das interessiert. KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1388] Pace e bene, Br. Jan. +++++++++++++++++ Die »Macht der Dankbarkeit« ist Thema des Monats am Lagerfeuer. Wie Du ans Lagerfeuer kommst und was Dich dort erwartet, das erfährst Du hier: https://www.barfuss-und-wild.de/lagerfeuer-abo/ +++++++++++++++++ barfuß+wild - der Podcast der franziskanischen Lebensschule - mit Jan Frerichs ofs Du möchtest informiert werden, wenn es neue Folgen gibt? Hier kannst Du Dich in unseren Verteiler eintragen [https://podcast.barfuss-und-wild.de] Du möchtest mehr Seelenfutter? Wir schicken es Dir - jeden morgen um 6 Uhr. [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de]

  • Sep 24, 2022 · 24 min

    #74 - Wie Du eines der größten Tabus unserer Zeit brichst (und warum das nötig ist, um die Welt zu retten) ...

    Was im 19. Jahrhundert die Sexualität war, ist heute der Schmerz: Das vielleicht größte Tabu unserer Epoche. Im viktorianischen Zeitalter waren die Badeanzüge so eine Art Ganzkörperkondom und man bedeckte sogar die Beine von Möbeln mit Stoff, um bei niemandem sexuelle Gefühle hervorzurufen. Es galt die Auffassung, dass nur Männer ab und zu Sex brauchen, Frauen aber eigentlich gar nicht, so dass sie sich nur um ihrer Ehepflicht willen vielleicht einmal im halben Jahr »hingaben« (und beim Geschlechtsakt sollten sie »an England denken«). Beim Schmerz ist es umgekehrt: Landläufig sind Männer der Auffassung, »ein Indianer« kenne keinen Schmerz (was überdies auch noch ein Relikt totalen kolonialen Bullshits ist). Frauen hingegen haben Schmerzen, ja, aber dann steht ja Gottseidank eine Armee von Ärzten, Physiotherapeuten, Osteopathen und ein Arsenal an Schmerzmitteln zur Verfügung, um den Schmerz zu bekämpfen. Und so wie im viktorianischen Zeitalter alles unternommen wurde, um die Sexualität zu beseitigen, unternehmen wir heute größte Anstrengungen, den Schmerz zu beseitigen. Vermutlich wird es jetzt einen Aufschrei geben und ich höre schon die Rufe: »Hast Du überhaupt schonmal Schmerzen gehabt?« - »Das ist ein Schlag ins Gesicht aller chronischen Schmerzpatienten!« Usw. Nein, es geht nicht darum, Leiden schönzureden (genauso wenig, wie jemand unter Sexualität leiden sollte ...). Es geht nur darum, dass die Tabuisierung von Schmerz, den Schmerz noch vergrößert. Und es geht darum, den Schmerz an sich wieder als einen fruchtbaren Teil des Lebens zu betrachten und einen »natürlichen« Umgang mit ihm zu finden. KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1381] Pace e bene, Br. Jan. +++++++++++++++++ barfuß+wild - der Podcast der franziskanischen Lebensschule - mit Jan Frerichs ofs Du möchtest informiert werden, wenn es neue Folgen gibt? Hier kannst Du Dich in unseren Verteiler eintragen [https://podcast.barfuss-und-wild.de] Du möchtest mehr Seelenfutter? Wir schicken es Dir - jeden morgen um 6 Uhr. [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de]

  • Sep 17, 2022 · 20 min

    #73 - Warum Geld Scheiße ist (und wo es hingehört, damit es nicht mehr stinkt) ...

    Der Medizinbeutel war in den indigenen Kulturen Nord- und Mittelamerikas ein Aufbewahrungsort für heilige Gegenstände. Unser »Medizinbeutel« in der westlichen Kultur ist das Portemonnaie. Wer Geld hat, hat Macht - denn Geld macht (fast) alles möglich, so die landläufige Auffassung. Und zugleich gehört es zu unserer Kultur, genau das kritisch zu hinterfragen. »Du kannst nicht Gott dienen und dem Mammon«, sagt Jesus in der Bibel, und der Begriff »Mammon« wurzelt im Aramäischen und bedeutet ursprünglich tatsächlich »Gegenstand des Vertrauens«. Worauf also vertraust Du? Im Podcast erfährst Du heute, warum Franziskaner jahrhundertelang Geld nur mit der Kneifzange angefasst haben und was Jesus damit meinen könnte, wenn er sagt: »Macht Euch Freunde mit dem ungerechten Mammon« (Lk 6,9) KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1374] Pace e bene, Br. Jan. +++++++++++++++++ barfuß+wild - der Podcast der franziskanischen Lebensschule - mit Jan Frerichs ofs Du möchtest informiert werden, wenn es neue Folgen gibt? Hier kannst Du Dich in unseren Verteiler eintragen [https://podcast.barfuss-und-wild.de] Du möchtest mehr Seelenfutter? Wir schicken es Dir - jeden morgen um 6 Uhr. [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de]

  • Sep 10, 2022 · 14 min

    #72 - Was Du unbedingt wissen musst, wenn Du schlecht Nein sagen kannst ...

    »Nein sagen« scheint ein wichtiges Thema zu sein. Jedenfalls gibt es eine Menge Ratgeber, die genau das lehren wollen: Wie man richtig Nein sagt. Ich habe einiges davon gelesen und finde vieles sehr wichtig. Aber die wichtigste Erkenntnis scheint mir diese zu sein: Es gibt nicht bloß Ja oder Nein, sondern jedes Ja enthält auch ein Nein bzw. jedes Nein enthält auch ein Ja. Denn wenn ich zu dem einen Ja sage, sage ich automatisch auch Nein zu etwas anderem. Und die Menschen, die nicht Nein sagen können, haben in Wahrheit Schwierigkeiten damit, wirklich Ja zu etwas zu sagen, scheint mir. Das ist das Thema in Folge #72. KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1367] Pace e bene, Br. Jan. +++++++++++++++++ Die Wilde Weisheit, unseren Naturcoaching-Onlinekurs, findest Du hier: [https://www.barfuss-und-wild.de/wilde-weisheit] Den Zugang zum Lagerfeuer (ohne Kurs) findest Du hier: [https://www.barfuss-und-wild.de/lagerfeuer] +++++++++++++++++ barfuß+wild - der Podcast der franziskanischen Lebensschule - mit Jan Frerichs ofs Du möchtest informiert werden, wenn es neue Folgen gibt? Hier kannst Du Dich in unseren Verteiler eintragen [https://podcast.barfuss-und-wild.de] Du möchtest mehr Seelenfutter? Wir schicken es Dir - jeden morgen um 6 Uhr. [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de]

  • Sep 3, 2022 · 20 min

    #71 - Wie Du die eigene Familie »zum Mond schießt« (und warum Du das unbedingt tun solltest) ...

    Ich bin zwar Erwachsen, aber dennoch gibt es Dinge, die mich überfordern. Zum Beispiel: Jemand sagt etwas, das mich verletzt oder beleidigt, in der Beziehung oder bei der Arbeit. Ich habe gelernt, dass ich davon ausgehen kann, dass dann, wenn so etwas passiert, ein alter Schmerz berührt ist, der bis in meine Kindheit reicht. Und ich möchte behaupten, dass das meistens und bei jedem Menschen so ist. Und manchmal reicht der Grund weit über das eigene Leben hinaus in ein kollektives Erbe. Zum Beispiel: Die Zeit der Weltkriege war eine Zeit großer Traumatisierungen. Von Holocaust-Überlebenden oder auch von den Menschen, deren Vorfahren die Bombardierungen erlebt und überlebt haben, wissen wir mittlerweile sehr gut, wie sich diese Traumatisierung sogar noch in der Enkelgeneration auswirkt. Die Enkel sind erwiesenermaßen anfälliger für Angst oder Depression, d.h. sie (er)leben die Traumatisierung der Weltkriege selbst neu in ihrem Leben, obwohl sie gar nicht unmittelbar betroffen sind. So gibt es auch andere Geschichten von Depression, Selbstmordgedanken, Alkoholismus, bei denen die Ursache tief in der Familiengeschichte liegt, vielleicht in einem Tabu, das im Verborgenen weiter gewirkt hat, obwohl die betroffenen Enkel gar nichts wissen von diesem Tabu. Dann ist es notwendig und heilsam, diese alten Traumata, die eigenen und die der Familie oder Gemeinschaft, für sich persönlich zu überwinden. Und es gibt niemanden, der das für uns übernehmen könnte. Wir können (und müssen vielleicht auch) an dieser Stelle viel lernen von unseren Mythen, Märchen, indigenen Weisheiten und auch aus der biblischen Tradition. Denn es scheint eine universelle und pan-kulturelle Weisheit zu sein, dass der Weg der Heilung immer einer Trennung und Ablösung bedarf. Und das gilt nicht nur für Menschen mit Traumata in ihrer Familiengeschichte. Das gilt für jeden Menschen, auch für die mit einer wundervollen Kindheit. Kurzum: Jeder Mensch kommt an einen Punkt, an dem die eigene Familie und damit die kollektive Vergangenheit »auf den Mond geschossen« werden muss, um es mal salopp zu sagen. Es gibt viele Wege, das zu tun, entscheidend ist, dass dieser Prozess der Trennung und Neuverbindung vollzogen wird. Und um diese Trennung geht es heute im Podcast. KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1360] Pace e bene, Br. Jan. +++++++++++++++++ INFOS zur QUEST | VISIONSSUCHE: Wenn Du Dich für den Weg der Quest interessierst, findest Du hier Informationen dazu: [https://www.barfuss-und-wild.de/visionssuche/] +++++++++++++++++ barfuß+wild - der Podcast der franziskanischen Lebensschule - mit Jan Frerichs ofs Du möchtest informiert werden, wenn es neue Folgen gibt? Hier kannst Du Dich in unseren Verteiler eintragen [https://podcast.barfuss-und-wild.de] Du möchtest mehr Seelenfutter? Wir schicken es Dir - jeden morgen um 6 Uhr. [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de]

  • Aug 27, 2022 · 13 min

    #70 - Du möchtest einfach leben? Dann verzichte auf Verzicht ...

    Es ist unbestritten, dass wir beginnen müssen, einfacher zu leben. Vor zwanzig Jahren war der Erdüberlastungstag noch im September. Das heißt, wir haben im September weltweit schon mehr Ressourcen verbraucht, als in einem Jahr nachwachsen können. In diesem Jahr lag der Erdüberlastungstag im Juli. Man kann sich wundern, wieso die Klimaerwärmung nicht genügt, um etwas an unserem Verbrauch zu ändern. Muss es erst einen Krieg geben, damit wir anfangen zu sparen und weniger Ressourcen zu verbrauchen? Aber letztlich ist das nicht das Problem. Es ist genug für alle da. Das Problem ist, dass einige mehr nehmen, als sie brauchen. Es macht keinen Sinn, Verzicht zu predigen und es ist auch zynisch, Verzicht zu predigen und selbst fröhlich weiter zu verbrauchen. Alle Verzichtsprediger werden erfolglos bleiben, Verzicht wird die Welt nicht retten. Kein Lebewesen auf dieser Welt verzichtet freiwillig auf irgendetwas. Aber so ziemlich die meisten Lebewesen auf dieser Welt nehmen einfach nur das, was sie wirklich brauchen. Was wäre, wenn wir genau dort beginnen würden mit dem einfachen Leben? Die heutige Folge setzt da an und die These lautet: Wenn Du einfach leben willst, lernen nicht verzichten, sondern lerne, zu nehmen, was Du brauchst. Es erstaunt mich nicht, dass die Folge »Einfach Leben« auf Platz 1 der meistgehörten Folgen bei barfuß+wild steht. Verzicht ist nur eine von drei Fallen, vor denen man sich in Acht nehmen sollte, wenn man ein einfaches Leben führen will. Welche die anderen beiden sind, erfährst Du in der Langfassung. KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1353] Pace e bene, Br. Jan. +++++++++++++++++ DIE LANGFASSUNG HÖREN: Diese Folge ist Platz 1 in unserer Sommerreihe »Best of reloaded«, die am meisten gehörten und kommentierten Folgen. Wenn Du die ursprüngliche Langfassung hören möchtest, findest Du sie hier: [https://kite.link/12-einfach-leben] +++++++++++++++++ barfuß+wild - der Podcast der franziskanischen Lebensschule - mit Jan Frerichs ofs Du möchtest informiert werden, wenn es neue Folgen gibt? Hier kannst Du Dich in unseren Verteiler eintragen [https://podcast.barfuss-und-wild.de] Du möchtest mehr Seelenfutter? Wir schicken es Dir - jeden morgen um 6 Uhr. [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de]

  • Aug 20, 2022 · 10 min

    #69 - Der seltsamste Irrtum des real existierenden Christentums ...

    Seltsamerweise gilt das Christentum als eine Buchreligion - und viele Christen tragen die Bibel vor sich her, als wär's der Schlüssel zum Stein der Weisen. Aber das Wort ist nun einmal nicht Buch geworden. Das Wort ist Fleisch geworden. Die zentralen Ereignisse des Christlichen haben sich nicht auf Papier ereignet, sondern in einem menschlichen Körper aus Fleisch und Blut. Der Körper ist der Schauplatz von Leben, Leiden, Tod und Auferstehung - und selbst die Aufnahme in den Himmel findet »leiblich« statt. Und das gilt nicht nur für Jesus und Maria. Das gilt auch für die Körper der Gläubigen. Die heutige Podcastfolge will das Christliche vom Kopf wieder auf die Füße stellen. Es ist Platz 2 der meistgehörten Podcasts von barfuß+wild und die Langfassung dieser Folge schaut neben der Körperfeindlichkeit noch auf vier weitere »christliche Irrtümer«. Für den Fall, dass Du kein Christ bzw. keine Christin bist, oder Dich nicht so bezeichnest, lohnt es sich übrigens dennoch, sich mit diesen Irrtümern zu beschäftigen. Denn unsere Kultur ist nun einmal christlich geprägt und Körperfeindlichkeit ist ja auch kein christliches Binnenproblem. KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1346] Pace e bene, Br. Jan. +++++++++++++++++ DIE LANGFASSUNG HÖREN: Diese Folge ist Platz 2 in unserer Sommerreihe »Best of reloaded«, die am meisten gehörten und kommentierten Folgen. Wenn Du die ursprüngliche Langfassung hören möchtest, findest Du sie hier: [https://kite.link/10-christliche-irrtuemer] +++++++++++++++++ barfuß+wild - der Podcast der franziskanischen Lebensschule - mit Jan Frerichs ofs Du möchtest informiert werden, wenn es neue Folgen gibt? Hier kannst Du Dich in unseren Verteiler eintragen [https://podcast.barfuss-und-wild.de] Du möchtest mehr Seelenfutter? Wir schicken es Dir - jeden morgen um 6 Uhr. [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de]

  • Aug 13, 2022 · 10 min

    #68 - Warum Du die Angst zu Deiner besten Freundin machen solltest ...

    Was ist Deine größte Angst? Diese Frage stellen wir den Menschen, die bei uns zur Quest kommen kurz bevor sie in ihre Auszeit gehen - vier Tage und vier Nächte alleine draußen in der Natur. Ich kenne nur wenige Menschen, die angesichts solch eines Vorhabens behaupten würden, vor nichts Angst zu haben. Und das wäre auch gefährlich. Es gibt bei uns eine Regel: Wer seine größte Angst nicht kennt und nicht benennen kann, den lassen wir nicht rausgehen. Angst gehört zum Leben und sie kann mir dienen. Wenn ich SIE habe. Und nicht sie MICH. Was das bedeutet und was anders wird, wenn Du Dich mit der Angst anfreundest, darum geht es heute im Podcast: Platz 3 in der kleinen Best-Of-Reihe von barfuß+wild. Wenn Du die ursprüngliche Langfassung hören willst, dann kannst Du das hier tun - da nenne ich Dir 5 Dinge, die Dir helfen, Dich mit Deiner Angst anzufreunden. KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1339] Pace e bene, Br. Jan. +++++++++++++++++ DIE LANGFASSUNG HÖREN: Diese Folge ist Platz 3 in unserer Sommerreihe »Best of reloaded«, die am meisten gehörten und kommentierten Folgen. Wenn Du die ursprüngliche Langfassung hören möchtest, findest Du sie hier: [https://kite.link/09-angst] +++++++++++++++++ barfuß+wild - der Podcast der franziskanischen Lebensschule - mit Jan Frerichs ofs Du möchtest informiert werden, wenn es neue Folgen gibt? Hier kannst Du Dich in unseren Verteiler eintragen [https://podcast.barfuss-und-wild.de] Du möchtest mehr Seelenfutter? Wir schicken es Dir - jeden morgen um 6 Uhr. [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de]

  • Aug 6, 2022 · 10 min

    #67 - Was Du bedenken solltest, wenn Du Zärtlichkeit kitschig findest ...

    Zärtlichkeit ist mega-out. Vor allem in einer immer noch von Männern und damit patriarchal geprägten Welt. Sexualität ist ok - sie ist ja auch allgegenwärtig in den Medien. Aber Zärtlichkeit ist irgendwie nicht auf dem Schirm. Und dabei ist Zärtlichkeit viel mehr, als ein bisschen gefühliges Muschipupu. Sie ist der Grundton der Schöpfung und wenn wir den nicht hören, ist es nicht verwunderlich, wenn das Leben hart wird. Deshalb möchte ich Dich heute einladen, die Zärtlichkeit in den Blick zu nehmen - beispielhaft an einer Stelle, wo sie meistens nicht auffällt: In der Schöpfungserzählung. In der klassischen Lesart wird dort ja aus der Schöpfung recht schnell eine Erschöpfung, denn »zur Strafe« müssen Adam und Eva ja ein hartes Leben erleiden, wie es gerne gesehen wird. Da gibt es aber noch eine andere Sichtweise. Und eine zärtliche Melodie, die mitklingt. Lass Dich überraschen. KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1332] Pace e bene, Br. Jan. +++++++++++++++++ DIE LANGFASSUNG HÖREN: Diese Folge ist Platz 4 in unserer Sommerreihe »Best of reloaded«, die am meisten gehörten und kommentierten Folgen. Wenn Du die ursprüngliche Langfassung hören möchtest, findest Du sie hier: [https://kite.link/06-zaertlichkeit] +++++++++++++++++ barfuß+wild - der Podcast der franziskanischen Lebensschule - mit Jan Frerichs ofs Du möchtest informiert werden, wenn es neue Folgen gibt? Hier kannst Du Dich in unseren Verteiler eintragen [https://podcast.barfuss-und-wild.de] Du möchtest mehr Seelenfutter? Wir schicken es Dir - jeden morgen um 6 Uhr. [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de]

  • Jul 30, 2022 · 13 min

    #66 - Die drei Schritte, die aus jeder (Lebens-)Krise herausführen ...

    Kennst Du den Unterschied zwischen einem Labyrinth und einem Irrgarten? Der Irrgarten ist kompliziert. Du findest leicht hinein, aber nur schwer hinaus. Es gibt viele Möglichkeiten und keine Orientierung. Das [Labyrinth](https://de.wikipedia.org/wiki/Labyrinth) ist kein Irrgarten, es gibt nur einen Weg hindurch, aber dieser Weg ist verschlungen, weil sich im Labyrinth ständig die Richtung ändert. Und wenn man das Labyrinth von oben betrachtet, zeigt sich in all den Verschlingungen doch eine Einheitlichkeit und Schönheit. Das Labyrinth ist ein Symbol für das Leben. Und die vielen Kurven und Verschlingungen gehören dazu. Jede Krise ist eine solche Verschlingung. Das Leben mag sich also gerade kompliziert anfühlen und vielleicht ist es nicht einfach, wenn Du Dich gerade in einer Verschlingung befindest. Aber das Leben ist labyrinthisch. Du bist labyrinthisch. Der Weg führt also niemals in eine Sackgasse, auch wenn es Dir so erscheinen mag. Genau darum geht es heute im Podcast, und es gibt drei Schritte, die Du kennen solltest, denn sie führen durch jede Krise. KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1325] Mehr zum Lebensrad findest Du hier: [https://www.barfuss-und-wild.de/lebensrad] Pace e bene, Br. Jan +++++++++++++++++ barfuß+wild - der Podcast der franziskanischen Lebensschule - mit Jan Frerichs ofs Du möchtest informiert werden, wenn es neue Folgen gibt? Hier kannst Du Dich in unseren Verteiler eintragen [https://podcast.barfuss-und-wild.de]

  • Jul 23, 2022 · 31 min

    #65 - Die unbequeme Wahrheit über Selbstliebe (und wie Du Selbstliebe von einem Egotrip unterscheidest) ...

    Selbstliebe ist keine Wellness-Veranstaltung. Selbstliebe hat etwas mit Respekt zu tun und ist genauso ein Stück Arbeit wie es echte, reife Liebe ist. Nur eben zu sich selbst. Wenn Du schon bei der Erwähnung des Wortes Selbstliebe in Dir einen Anflug von Schnappatmung verspürst (Darf man das? Darf man das?), dann lass uns reden. Denn mir geht es genauso. Das ist mein Über-Ich, das mich regelmäßig und gerne attackiert, wenn es um Selbstliebe geht. Denn ich bin nun einmal auch ein Kind unserer Kultur und Tradition, die Selbstliebe jahrhundertelang mit Selbstsucht gleichgesetzt hat. Spätestens wenn Calvin die Selbstliebe als »Pestilenz« bezeichnet und Kant sagt, die Liebe zu sich selbst und das Streben nach eigenem Glück seien »am meisten verwerflich«, wird deutlich, dass es sich hier um kein kleines Problem handelt. Der erste und wichtigste Schritt zur Selbstliebe ist die Unterscheidung von Selbstliebe und Selbstsucht und genau darum dreht sich die heutige Podcast-Folge. Ich will nicht sagen: Der Rest ergibt sich - aber ich bin überzeugt, dass diese Unterscheidung einen Wendepunkt darstellen kann. KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1318] Pace e bene, Br. Jan.

  • Jul 16, 2022 · 30 min

    #64 - Drei Merkmale von Menschen, die spirituell erwachsen sind ...

    Früher hieß es: Wenn Du jetzt schön brav bist, kommst Du später in den Himmel. Ich kenne eine Menge Leute, die zwar schon lange nicht mehr an dieses Konzept glauben, und nicht ständig an das Leben nach dem Tod denken. Aber erstaunlicherweise leben viele trotzdem genau nach diesem Konzept. Ihre Glaubenssätze klingen etwa so: »Erst die Arbeit, dann das Vergnügen«. Oder: »Man kann sich aus dem Lebenskuchen nicht nur die Rosinen suchen«. Sie leben mit der Vorstellung, erst fertig werden zu müssen, bevor das Leben beginnen kann. Und das funktioniert natürlich nicht. Das wird auf die Dauer ziemlich stressig. Wir können das Leben nicht auf morgen verschieben. Leider wird uns das oft erst klar, wenn uns etwas wirklich in die Gegenwart holt. Das kann natürlich etwas Schönes sein, wie die Geburt eines Kindes oder wir verlieben uns. Es kann aber auch eine Katastrophe sein, die es einfach nicht mehr möglich macht, irgendetwas aufzuschieben: Eine Trennung, der Tod eines lieben Menschen oder der Verlust der Arbeit. Wie auch immer wir zu der Erkenntnis kommen, dass wir nur ein Leben haben - das ist die Grundvoraussetzung, um spirituell zu wachsen und erwachsen zu werden. Diese Erkenntnis kann der Beginn einer spannenden Reise sein und wenn wir uns umschauen, gibt es gar nicht wenige Menschen, die diesen Weg gehen, vielleicht ohne es zu bemerken. Im Podcast geht es heute um drei wesentliche Merkmale, an denen Du Menschen erkennst, die spirituell erwachsen sind. Wo stehst Du? KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1311] Pace e bene, Br. Jan.

  • Jul 9, 2022 · 23 min

    #63 - Der größte Fehler, den gläubige Menschen machen können (und wie Du dafür sorgst, dass Du nicht in diese Falle tappst) …

    »Gott ist tot« - so stand das mal in großen Lettern als Graffiti an einer Hauswand. Unterschrieben mit Nietzsche, denn von dem Dichter und Philosophen aus dem 19. Jahrhundert stammen diese Worte. Und irgendein Spaßvogel hat darunter die Antwort gesprüht: »Nietzsche ist tot. Gott«. Ich fand das früher ziemlich lustig. Mittlerweile habe ich verstanden, dass Nietzsche das gar nicht so triumphierend gesagt hat, wie viele es verstehen. Er hat sich also nicht gefreut, dass Gott endlich weg ist, vielmehr war er sehr besorgt: »Wie vermochten wir das Meer auszutrinken? Wer gab uns den Schwamm, um den ganzen Horizont wegzuwischen? Was thaten wir, als wir diese Erde von ihrer Sonne losketteten? Wohin bewegt sie sich nun? Wohin bewegen wir uns? ... Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder?«* Was häufig aus dem Blick gerät in der Erinnerung an die unsterblichen Worte Nietzsches vom Tod Gottes: Nietzsche kritisiert nicht irgendwelche Ungläubigen, sondern das Christentum als sinnenleere und lebensfeindliche Religion, die Gott und das Heilige auf dem Gewissen hat. Was läuft da also falsch im Christentum? Der Podcast dreht sich heute um die Gretchenfrage und Du solltest diese Folge nicht verpassen, ... ... wenn Dich Leute nerven, die ihren Glauben an Gott wie ein großes Transparent durch die Gegend tragen und erwarten, dass alle genau so glauben wie sie. ... wenn Dein Kinderglaube aufgebraucht ist und Du eigentlich nicht mehr so recht an Gott glauben kannst. ... wenn Du das Gefühl hast, dass es ohne Gott auch nicht geht, aber nicht weißt, wie dann. ... wenn Du wissen möchtest, welchen großen Fehler die meisten Gläubigen bis heute machen (und immerhin glauben noch 58% der Deutschen an Gott). KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1304] Ich freue mich über Deine Meinung dazu - und in der Sache gleich ein Hinweis, der wichtig ist für das Thema: **Bitte bleib doch bitte subjektiv. Das bedeutet: Sprich von Dir und urteile nicht über andere. Die eine Wahrheit löscht die andere nicht aus. Danke! Pace e bene, Br. Jan.

  • Jul 2, 2022 · 31 min

    #62 - Wie Du Dein Urvertrauen stärken kannst (und warum Du sicher sein kannst, dass Du es niemals ganz verlierst) ...

    Den Begriff Urvertrauen kennen wir aus der Entwicklungs-Psychologie: Die Vorstellung ist, dass in den ersten Lebensjahren dieses Urvertrauen entsteht. Oder eben auch nicht. Und es streiten sich nun die Gelehrten, ob es möglich ist, das Urvertrauen auch später noch herzustellen, wenn in den ersten Lebensjahren Dinge geschehen, die statt einem Ur-Vertrauen ein Ur-Misstrauen entstehen lassen. Manche sagen: Da kann man nichts machen - denn »was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr«. Das ist nicht besonders ermutigend und letztlich auch Ausdruck einer Weltanschauung, die unser Dasein grundsätzlich als defizitär betrachtet. Für eine schöpfungsorientierte Spiritualität ist Urvertrauen nicht der Zielbahnhof, sondern der Ausgangspunkt: Wir stammen aus dem Urvertrauen. Wir brauchen das Urvertrauen also gar nicht zu »machen« oder »herzustellen« und es gehört zur Entwicklung jedes Menschen, dass das Urvertrauen erschüttert wird, so dass wir es dann auf neue und tiefere Weise wiederfinden. Kurzum: Wir können uns nur immer wieder an das Urvertrauen erinnern - und genau um diese Erinnerung geht es heute im Podcast. KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1297] Pace e bene, Br. Jan.

  • Jun 25, 2022 · 32 min

    #61 - Warum es so wichtig ist, Deinen Platz in der Welt zu kennen (und wo Du mit dem Suchen beginnen kannst) ...

    Fühlst Du Dich manchmal nicht ganz zu Hause, obwohl Du ein Zuhause hast? Fühlst Du Dich manchmal (oder neuerdings) fremd und nicht ganz zugehörig? Hast Du das Gefühl, das »Eigene« (noch) nicht zu kennen? Wenn Du das kennst, dann brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen (das solltest Du eher tun, wenn Du diese Erfahrung gar nicht kennst ;-). Die Heimatlosigkeit gehört zum Menschsein, denn wir haben schließlich zwei Beine und keine Wurzeln. Wir sind Unterwegs-Wesen, die den Platz wechseln, die Welt erkunden und den Horizont erweitern können. Was wir brauchen ist Orientierung - und irgendwann im Leben müssen wir einmal die Erfahrung machen, was es bedeutet, bei uns selbst ganz zu Hause zu sein. Denn Platz ist letztlich nur ein anderes Wort für Seele. Ohne diese »Platz«-Erfahrung kann das Leben sehr anstrengend (oder traurig) werden, weil wir versuchen werden, das Bedürfnis nach Heimat auf irgendeine andere Weise zu stillen. Zum Beispiel durch Status und Gruppenzugehörigkeit. Und das bedeutet über kurz oder lang auch, dass wir irgendwen oder irgendwas ausschließen müssen, um uns »daheim« fühlen zu können. In dieser Podcast-Folge möchte ich Dir zeigen, wo Du mit der Suche nach Deinem Platz beginnen kannst (oder wo es sich lohnt, weiterzusuchen). KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1290] KEINE FOLGE VERPASSEN: Trage Dich in den barfuß+wild-Verteiler ein und du bekommst jede neue Folge per E-Mail zugeschickt. Hier kannst Du Dich eintragen: [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/podcast] Pace e bene, Br. Jan.

  • Jun 18, 2022 · 30 min

    #60 - Wie Du Grübeln und Gedankenkreisen vertreiben und Dich erden kannst (und warum Demut das beste Mittel gegen Stress ist) ...

    Wir müssen über Demut reden. Denn wenn ich Dir jetzt sage, dass Demut das beste Mittel gegen Stress ist, wirst Du mir höchstwahrscheinlich nicht ganz folgen. Das könnte an Deinem Verständnis von Demut liegen, das sich möglicherweise radikal ändert, wenn Du den Podcast von heute hörst. Und eines kann ich schon mal verraten: Der Schlüssel gegen Stress hat auf jeden Fall mit Deinem Körper zu tun und es gibt noch zwei weitere einfache Möglichkeiten, Grübelei und das Kreisen der Gedanken zu beenden. Viel Freude mit dieser Folge und eine gesegnete (und das heißt: geerdete) Woche wünsche ich Dir. KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1283] Pace e bene, Br. Jan.

  • Jun 11, 2022 · 37 min

    #59 - Q&A: Drei Antworten auf Eure Fragen (zu den Themen »Umgang mit Stress und Belastung«, »Selbsterkenntnis« und »wahres Selbst«)

    »Ich lachte, als ich hörte, dass der Fisch im Wasser durstig ist. Ich lachte, als ich hörte, dass ein Mensch auf Pilgerreise ging, um Gott zu finden.« Kabir (1440-1518) war ein indischer Mystiker und Wanderprediger und seine Worte möchte ich gerne als Motto für die heutige Podcast-Folge nehmen. Es sind nämlich in den vergangenen Wochen einige Fragen hier aufgelaufen und ich möchte gerne beginnen, darauf zu antworten: Wie kann ich loswerden, was mich belastet? Wie kann ich erkennen, was wirklich meins ist? Und: Kann ich komplett scheitern im Leben und mein Leben verwirken? Wenn ich antworte, dann nicht, weil ich meine, dass ich Bescheid wüsste. Eher so: Ich möchte mich gerne von den Fragen zum Nachdenken anregen lassen. Ich will mich dabei gerne von Kabir erinnern lassen, dass wir möglicherweise schon längst in der Antwort leben. Dann geht es mehr darum, das zu erkennen und zu Bewusstsein zu bringen. Also viel Freude mit den heutigen drei Fragen und Antworten. KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1276] Pace e bene, Br. Jan.

  • Jun 4, 2022 · 24 min

    #58 - Vier einfache Dinge, die das Leben in Fülle ausmachen (und was der Grund sein könnte, wenn Du oft das Gefühl hast, dass noch etwas fehlt) …

    Kennst Du Phasen in Deinem Leben, in denen Du nicht in Deiner Kraft bist und das Gefühl hast, dass etwas fehlt? Zeiten, in denen Du keine Begeisterung spürst und Dich lieber zurückziehen und den ganzen Tag im Bett bleiben möchtest? Es wäre seltsam, wenn Du das nicht kennen würdest, denn Du bist ein Mensch und auch das gehört zu Deinem Menschsein. Das Problem ist nicht, DASS es solche Phasen gibt, sondern dass wir in unserer Kultur Verstimmungen, Konflikte und Krisen im Leben meist als Scheitern oder Krankheit betrachten und manchmal krampfhaft versuchen, dafür zu sorgen, dass »alles wieder gut« ist. Die Schöpfungsspiritualität, die wir hier bei barfuß+wild pflegen, schaut anders auf die Dinge und kann uns Wegweiser sein, wie wir die Krisen zum Nährboden werden lassen können für neues Leben, für das wir eigentlich nur Raum schaffen müssen. Was das bedeuten kann, darum geht es heute im Podcast. KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1269] ALLES ZUR WILDEN WEISHEIT: [https://www.barfuss-und-wild.de/wilde-weisheit/] Pace e bene, Br. Jan.

  • May 28, 2022 · 29 min

    #57 - Wie Du vom Mangelbewusstsein zur Fülle des Lebens und zu einer Spiritualität des Segens kommst (und vier einfache Dinge, die Dich dabei leiten können) ...

    Was gibt es zu genießen? Wenn wir diese Frage in Kursen stellen, dann dauert es manchmal, bis eine Antwort kommt. Und ich kann das gut verstehen. Ich brauche selbst einige Zeit, bis ich für mich eine Antwort darauf finde und mir vor allem auch erlaube, sie auszusprechen. Oft kommt mir meine Antwort nämlich banal und unbedeutend vor. Und dann ist da auch noch so ein tieferliegendes Gefühl, es sei nicht ganz in Ordnung, etwas zu genießen. Wo kommt das bloß her? Es fällt mir jedenfalls leichter, Probleme, Defizite und Mängel zu benennen - bei mir und bei anderen. Die Ursache dafür könnte in den vergangenen Jahrhunderten liegen. Denn in der christlichen Tradition sind Genuss, Ekstase und Fülle eben nicht als Segen, sondern weitgehend als Ausdruck unserer Sündenverfallenheit (Erbsünde) betrachtet worden - und ja, das hat offenbar auf mich und meine Weltanschauung abgefärbt, ob ich will oder nicht. Deshalb ist es Zeit für ein paar grundsätzliche Überlegungen dazu, praktisch als Einstieg vom Mangelbewusstsein ins Füllebewusstsein. KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1262] Pace e bene, Br. Jan.

  • May 21, 2022 · 32 min

    #56 - Drei kleine Worte, die die Macht haben, Dein Leben von Grund auf zu erneuern und Dich von innen heraus zu stärken ...

    Möchte das nicht jeder hören: Ich liebe Dich? Nein, nicht alle mögen das gerne hören, aber ich bin überzeugt, dass jeder Mensch es gerne erfahren möchte, geliebt zu sein. Die Macht dieser Worte liegt nicht in der Häufigkeit, sondern in der Qualität. Die muss stimmen. Es kommt nicht darauf an, wie oft ich das höre, sondern dass es glaubwürdig ist. Im Podcast geht es heute um die Macht der Worte und ich werde Dir drei kleine Worte nennen, die die Macht haben, Dein Leben von Grund auf zu erneuern und Dich von innen heraus zu stärken. Und eines kann ich schon verraten: Es ist nicht »Ich liebe Dich« ;-) KOMMENTIEREN: Wenn Du magst, dann hinterlasse einen Kommentar auf der Website [https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/kleineweisheit-1255] Pace e bene, Br. Jan.