Christian Dillo: Transformation in einem weiten Geist
Christian Dillo, Tag 1 des Wochenendseminars am 13. Juni 2026 im Akazienzendo, Berlin Am ersten Tag seines Wochenendseminars „Lebendiger Raum, lebendige Zeit – Zen und das offene Selbst“ hat Christian Dillo diesen einführenden Vortrag gehalten. Er erklärt, inwiefern man Buddhismus als Studium der eigenen Erfahrung verstehen kann, als eine „transformative Phänomenologie,“ und was diese Transformation mit der Freiheit von Leiden, mit Weisheit und Mitgefühl zu tun hat. Durch unsere Selbstbezogenheit verlieren wir das Vermögen, mit der sich verändernden Realität in eine kooperative Resonanz zu treten. Praxis bedeutet nicht, unsere Verstrickung einfach loszuwerden, und in Gleichmut zu verweilen. Entscheidend sei vielmehr ein Ebenenwechsel, indem wir einen Schritt zurück treten, und den Geist sich öffnen und weit werden lassen. In diesem „Big Mind“ dürfen auch unangenehme Geisteszustände da sein, denn wir merken, dass sie uns nicht vollständig bestimmen, und dass auch sie sich mit der Zeit verändern. Support the show