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Agenda Austria Studio | Das Weekly

Agenda Austria Studio

Das Weekly – Make Austria Think Again.


Der Podcast für alle, die wissen, dass der Staat nicht jedes Problem lösen kann. 

Für alle, denen Fakten wichtiger sind als empfundene Wahrheiten.


Willkommen im Studio der Agenda Austria – die Denkfabrik zum Hören.

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  • 24 episodes
  • weekly
  • Avg 38 min
  • German
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  • S1 · E32
    Yesterday · 44 min

    Wofür steht die ÖVP eigentlich noch, Herr Sobotka?

    "Das Ergebnis ist nicht berauschend, gar keine Frage." – Wolfgang Sobotka über die Bilanz der ÖVP bei Staatsquote und Entbürokratisierung Diese Woche ist Wolfgang Sobotka, ehemaliger Nationalratspräsident und heute Präsident des Campus Tivoli, der Parteiakademie der ÖVP zu Gast im Studio der Agenda Austria. Thema ist der Zustand der konservativen Parteien im deutschsprachigen Raum – und vor allem jener der ÖVP. Warum muss sich eine konservative Partei heute für ein konservatives Familienbild entschuldigen? Was ist von den drei Wurzeln geblieben, aus denen die ÖVP kommt: christlich-sozial, konservativ, wirtschaftsliberal? Und wie stark trägt die christliche Soziallehre noch, wenn sich das Land von der Kirche abwendet? Dazu der Blick von außen: Die Community der Agenda Austria wurde gefragt, wofür die ÖVP steht. Innerhalb von drei Stunden gingen über 70 Kommentare ein, von denen nur einer positiv war. Die Vorwürfe reichten von Klientelpolitik und Etatismus über Worthülsen bis hin zum Vorwurf des Machterhalts. Sobotka nimmt zu den Vorwürfen der Bürgerlichen Stellung. Außerdem stellen wir die Frage, wie die ÖVP sich einerseits auf „Politik für die nächsten Generationen“ berufen kann, andererseits aber vor einer großen Pensionsreform zurückschreckt. Die Themen dieser Folge: 02:38 Muss sich eine konservative Partei für ihr Familienbild entschuldigen? 04:35 Woke, Cancel Culture und der Rechtsruck: Wo die Mitte verloren ging 11:47 Klar gegen rechts, unklar gegen links: Die Abgrenzung zum Kommunismus 14:24 Staatsquote 55 Prozent: Was die ÖVP seit 1987 nicht geschafft hat 17:19 Stärkste Struktur, schwächster Hebel? Die ÖVP und der Leistungsgedanke 20:52 70 Kommentare, ein einziges positives: Wofür steht die ÖVP? 27:49 Eigentum, Kirche, Verantwortung: Was vom Christlich-Sozialen bleibt 31:11 Welchen Politikertyp die ÖVP in 20 Jahren braucht 35:08 Pensionen: Warum das Antrittsalter allein nichts löst 38:38 33 Milliarden Pensionslücke – und der Streit um die Zahl Das Weekly – Make Austria Think Again… …ist der Podcast der Agenda Austria. Der Podcast für alle, die wissen, dass der Staat nicht jedes Problem lösen kann. Jeden Freitag eine neue Folge, überall wo es Podcasts gibt.

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  • S1 · E31
    August 28 · 42 min

    „Die halten uns alle für vollkommen blöde." – Harald Martenstein über die Meinungsfreiheit

    Diese Woche sprechen wir mit dem Autor und Journalisten Harald Martenstein über den Zustand der Meinungsfreiheit in Deutschland. Ausgangspunkt ist ein aktuelles „Spiegel“-Cover, das den AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund in Sachsen-Anhalt als den „gefährlichsten Mann Deutschlands“ bezeichnet. Wir sprechen über österreichische Parallelen, Kampagnenjournalismus und die Frage, inwiefern die Dämonisierung rechten Politikern eigentlich nützt. Außerdem vergleichen wir den Umgang der politischen Linken mit der AfD und der FPÖ, erörtern, wie stark die Brandmauer strategische Optionen einschränkt, und diskutieren die Sinnhaftigkeit von Deplatforming. Die Themen dieser Folge: 01:12 – Meinungsfreiheit in Deutschland – die Umfragezahlen 02:57 – Der "Politiker-Paragraf" 188 StGB 06:08 – Tassenrunde: Politische Ikonen 09:14 – Das Spiegel-Cover & Ulrich Sigmund 12:00 – Warum die AfD in Sachsen-Anhalt so stark ist 15:50 – Migration, Kriminalität & das Schweigen der Linken 20:51 – Die Brandmauer-Debatte 24:46 – Was Faschismus wirklich ausmacht – und der Journalismus-Bias 31:11 – Gefährlichste Politiker weltweit & das AfD-Verbot Das Weekly – Make Austria Think Again Der Podcast der Agenda Austria erscheint jeden Freitag auf Apple Podcasts, Spotify, Youtube und allen relevanten Plattformen.

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  • S1 · E30
    August 21 · 57 min

    Wird der Migrationsdruck einfach auf die Schule abgewälzt, Herr Walach?

    Kann das österreichische Schulsystem den Migrationsdruck abfedern? Host Sandra Keplinger spricht mit dem Historiker und Mittelschullehrer Thomas Walach, der auf X (@motihari1903go) aus erster Hand berichtet, über den Alltag an einer Wiener Brennpunktschule. Sie reden über Kinder, die auch nach mehreren Jahren im heimischen Bildungssystem kaum Deutsch können, über Eltern, die ihre Mitarbeit verweigern oder aktiv gegenarbeiten, und über die Frage, wo Ressourcen wirklich wirken. Walach erklärt, warum er Deutschförderklassen für unverzichtbar hält, warum er eine Sprach- und Entwicklungsstandserhebung ab drei Jahren fordert und weshalb der gestoppte Familiennachzug das Pflichtschulsystem vor dem Kollaps bewahrt hat. Zum Abschluss gibt es einen historischen Exkurs über Universalismus, Liberalismus und die Wurzeln des Begriffspaars „links" und „rechts". Die Themen dieser Folge: 02:07 – Alltag an einer Wiener Brennpunktschule 03:41 – Migration und Deutsch: Warum der Spracherwerb scheitert 15:38 – Elternverantwortung, Koranschule und Gewalt 23:50 – Islam, Handykonsum und religiöser Druck unter Schülern 33:37 – Wohin die Ressourcen wirklich fließen sollten 35:47 – Probleme ansprechen oder die FPÖ stärken? Die linke Angst 38:23 – Deutschförderklassen: Sonderbehandlung im Interesse der Kinder 44:47 – Familiennachzug, Asyl und die Grenzen der Schule 46:17 – Integration vor Zuzug: Wo die Parteien heute stehen 49:57 – Universalismus, Liberalismus und Chancengleichheit Das Weekly – der Podcast der Agenda Austria Make Austria Think Again: Jeden Freitag neu, auf Youtube, Spotify und überall, wo es Podcasts gibt.

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  • S1 · E29
    August 14 · 53 min

    Dürre-Milliarde: Soll der Staat unversicherte Bauern retten?

    „Wenn der Staat bei der Dürre alle fördert, dann brauche ich die Versicherung nicht — dann bin ich ja dumm, wenn ich die Versicherung habe." — Hanno Lorenz über den Konstruktionsfehler der Dürrehilfe Eine Milliarde Euro Dürreschaden, ein Landwirtschaftsminister, der auch unversicherten Bauern Geld verspricht, und ein Finanzminister, der auf der Bremse steht: In dieser Folge streiten die Agenda-Austria-Ökonomen Jan Kluge und Hanno Lorenz offen darüber, wie Österreich mit Wetterschäden in der Landwirtschaft umgehen soll. Es treffen zwei marktliberale Ökonomen aufeinander, die sich ausnahmsweise nicht einig sind. Kluge will eine Versicherungspflicht, um den Markt überhaupt erst entstehen zu lassen. Lorenz hält dagegen: mehr Eigenverantwortung, kein Zwang, und Schluss mit dem jährlichen Subventionsabonnement. Die Themen dieser Folge: 01:43 – Warum jedes Jahr der Staat zahlt: das Subventionsabonnement 05:16 – Wo die Dürreversicherung an ihre Grenzen stößt 07:56 – Moral Hazard und adverse Selektion: warum der Markt nicht entsteht 15:04 – Willkür der Abgrenzung: Warum die Bauern und nicht die Seilbahn? 23:27 – Fördern, weil man sie braucht: Almen, Tourismus, Landschaft 27:10 – Teurere Milch statt Subvention? Die Rechnung, die nicht aufgeht 43:03 – Ist Lebensmittelsicherheit das falsche Argument? 48:30 – Klimaschutz, Anpassung und der Streit um die Klimaanlage Das Weekly – Make Austria Think Again Der Podcast der Agenda Austria erscheint jeden Freitag auf Apple Podcasts, Spotify, Youtube und allen relevanten Plattformen.

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  • S1 · E28
    August 7 · 42 min

    Kontaktschuld & Meinungsfreiheit: Mit wem darf man noch reden? – mit Franz Schellhorn

    „Eine offene Gesellschaft, die nur mehr Zustimmung zulässt, ist keine offene Gesellschaft, sondern eine Echokammer mit einem Türsteher.” – Franz Schellhorn Mit wem darf man in diesem Land überhaupt noch reden? Franz Schellhorn und Sandra Keplinger nehmen die Mechanik der Kontaktschuld unter die Lupe – den Trick, den Botschafter zu erledigen, statt sich mit der Botschaft zu befassen. Anlass ist die letzte Folge, in der ein FPÖ-Berater zu Gast war – der erste freiheitliche Gesprächspartner in 13 Jahren Agenda Austria. Was folgte, war weniger ein Streit über Inhalte als über die Frage: „Darf man mit dem überhaupt reden?” In dieser Folge sprechen wir darüber, warum ein „betreutes Denken“ auch vom ORF praktiziert wird. Warum es ein beliebtes Mittel ist, den politischen Gegner mit einem Etikett zu diskreditieren, anstatt sich mit seinen Inhalten auseinanderzusetzen. Und warum der Sinn der Meinungsfreiheit darin besteht, Meinungen zu schützen, die andere empören oder verletzen. Die Themen dieser Folge: 00:54 – Der Fall Willacker: erster FPÖ-Gast in 13 Jahren 05:05 – „Dann seid ihr rechts": Kontaktschuld in den Kommentaren 09:17 – Faschismus-Vorwurf und Hayeks „Weg in die Knechtschaft" 13:32 – Verbreiten wir AfD-Narrative? 18:20 – „Neoliberal" als Kampfbegriff: Wie die Etikettierung den Gegner diskreditiert 22:31 – Ist die Agenda Austria die „Lobby der Reichen"? 28:05 – Die mediale Übermacht des ORF 33:11 – Staatsfunk ORF: hunderte Millionen, kaum hinterfragt 38:37 – Wir brauchen mehr Diskurs! Das Weekly – Make Austria Think Again Das Weekly erscheint jeden Freitag — auf YouTube, Spotify und Apple Podcasts. Jede Folge nimmt sich ein wirtschafts- oder gesellschaftspolitisches Thema vor und prüft, was hinter den Schlagworten steckt. Diese Woche: warum in der Debatte immer öfter das Etikett zählt und nicht das Argument.

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  • S1 · E27
    July 31 · 40 min

    Kulturkampf links gegen rechts: Wer bestimmt, was „extrem" ist? – mit FPÖ-Berater Robert Willacker

    “Den Linken ist es gelungen, die Deutungshoheit über den Begriff ‘rechts’ zu erlangen.” – Robert Willacker Die FPÖ liegt in den Umfragen bei knapp 40 Prozent, doch wofür steht sie wirtschaftspolitisch eigentlich? Sandra Keplinger spricht mit Politikberater Robert Willacker, der die FPÖ Oberösterreich berät, über den Kulturkampf zwischen links und rechts, den Umgang mit dem politischen Islam nach dem Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day – und die Frage, ob die Partei zwischen sozialer Heimatpartei und wirtschaftsliberalem Anspruch eine klare Linie hat. Ein Gespräch über Framing, Feindbilder und politische Ränder. Die Themen der Folge: 02:03 – Warum die FPÖ konstant führt: Umfragen und Alleinstellungsmerkmale 06:09 – Politischer Islam nach dem CSD-Anschlag: Reaktionsmuster in Deutschland und Österreich 09:21 – Wenn Begriffe vermischt werden: konservativ, rechts, rechtsextrem und islamistischer Terror 20:06 – Gewalt gegen Politiker: Was die deutsche Statistik über die politischen Ränder verrät 28:15 – Gibt es eine Glorifizierung der Mitte? 32:41 – Sozialistisch oder liberal? Die wirtschaftspolitische Einordnung der FPÖ 37:44 – Koalition mit der ÖVP: Warum die Sozialpartnerschaft im Verfassungsrang steht Neue Folgen von „Das Weekly" gibt es jeden Freitag. Der wöchentliche Podcast der Agenda Austria – auf Youtube, Spotify, Audible und überall, wo es Podcasts gibt. Abonnieren und mitdenken.

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  • S1 · E26
    July 24 · 34 min

    Warum niemand Rechenzentren will — und alle sie brauchen

    „Es gibt schlichtweg keine Autorität, die festlegen sollte, welche Rechenleistung gerechtfertigt ist und welche nicht.” – Jan Kluge In Kronstorf baut Google das erste große Rechenzentrum Österreichs — und plötzlich wird über Wasser, Strom und Ackerland gestritten. Host Sandra Keplinger und Ökonom Jan Kluge nehmen die Debatte auseinander: Was steckt hinter den kursierenden Zahlen, wo haben die Anrainer berechtigte Anliegen, und warum sind Rechenzentren weltweit so unbeliebt? Entlang von sieben Thesen zum niedrigen Vertrauen in Rechenzentren geht es um Nullsummendenken, Eigentumsrechte und die Frage, warum Europa beim Thema KI längst zusieht statt mitzuspielen. Themen dieser Folge: 01:31 – Google-Rechenzentrum Kronstorf: Fakten, Wasser- und Stromverbrauch 04:36 – 18 Jahre Genehmigung und trotzdem Misstrauen gegen die Behörden 08:30 – Eigentumsrechte und Kompensation: Das Lehrbuchbeispiel vom Fluss 12:21 – Nullsummendenken und das Misstrauen gegen Big Tech 17:52 – Physisch vs. digital: Warum ein dm-Logistikzentrum niemanden stört 23:25 – Technologieskepsis von der Eisenbahn bis zur KI 27:34 – Europas Regulierungsvorsprung, Texas und die Standortfrage Das Weekly – der wöchentliche Podcast der Agenda Austria Ökonomen und Gäste diskutieren, was in Österreich wirtschaftlich und politisch gerade auf dem Spiel steht: Standort, Steuern, Budget, Arbeitsmarkt, Pensionen, Bildung, Energie und Digitalisierung. Nüchterne Analyse statt Schlagzeilen, mit Zahlen, die man nachprüfen kann. Neue Folgen jeden Freitag auf Spotify, YouTube, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt.

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  • S1 · E25
    July 17 · 38 min

    Veit Dengler nach NEOS-Ausschluss: „Das Parteienkartell blockiert jede Reform”

    „In Amerika gibt es das schöne Sprichwort: Turkeys don't vote for Christmas – Truthähne stimmen nicht für Weihnachten." – Veit Dengler Veit Dengler, Mitgründer der NEOS, wurde vergangenen Freitag aus Klub und Partei ausgeschlossen. Die NEOS begründen den Ausschluss mit einer Tonaufnahme aus einer vertraulichen Klubsitzung, Dengler selbst sieht den eigentlichen Grund in seiner Kritik an der Parteienförderung. Im Studio der Agenda Austria spricht er mit Host Sandra Keplinger über die Hintergründe seines Ausschlusses, über Österreichs Parteiensystem und darüber, wie es um den Liberalismus in Europa steht. Themen dieser Folge: 00:51 – Intro & Begrüßung: Wer ist Veit Dengler? 01:47 – Der Rauswurf: Was am Freitag bei den NEOS geschah 05:44 – Bilanz: Die NEOS als Juniorpartner in der Regierung 09:42 – Freies Mandat oder Machtlosigkeit? 13:09 – Die Zahlen: Wieviel Geld in Österreichs Parteien fließt 16:35 – Das Parteienkartell: Warum sich niemand traut zu reformieren 20:12 – Liberalismus in der Krise: FDP, Rechtspopulisten und Europa 24:47 – Vorbilder: Wie Finnland, Neuseeland und Dänemark Reformen schafften 32:09 – Wahlrechtsreform: Wie es besser gehen könnte Das Weekly – mehr Tiefe als die Schlagzeile Das Weekly ist der wöchentliche Podcast der Agenda Austria. Neue Folgen erscheinen jeden Freitag auf Spotify, YouTube, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt.

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  • S1 · E24
    July 10 · 31 min

    Anlasslose Überwachung: Der EU-Plan für private Chats

    “Guido Westerwelle hat einmal gesagt, die Freiheit stirbt zentimeterweise. Wenn die Chatkontrolle 2.0 kommt, stirbt sie um einen Kilometer.” – Vitus Ortner Ein Programm scannt jede Nachricht am eigenen Handy, bevor sie abgeschickt wird. Das ist der Kern der Chatkontrolle 2.0, dem Kommissionsvorschlag, der seit Jahren auf der EU-Agenda steht: die anlasslose, verdachtsunabhängige Überwachung der privaten Kommunikation von 450 Millionen Menschen – auch dort, wo bisher Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt hat. Sandra Keplinger und Vitus Ortner sortieren, was die Chatkontrolle 1.0 ist, die auf “freiwilliger” Basis unverschlüsselte Dienste betrifft, und was die geplante 2.0 daraus machen würde. Sie diskutieren, warum das Argument "Ich habe ja nichts zu verbergen" spätestens dann nicht mehr trägt, wenn morgen andere Regeln gelten als heute. Warum die Trefferquote gegen tatsächliche Täter mager ausfällt und was passiert, wenn eine solche Infrastruktur einmal steht – und in die falschen Hände gerät. Eine Folge über das digitale Briefgeheimnis und die Frage, wie viel Freiheit sich scheibchenweise abgeben lässt, bis nichts mehr übrig ist. Themen dieser Folge: 01:12 Was ist die Chatkontrolle – ein Überblick 03:36 Chatkontrolle 1.0: der Trick der EVP 05:37 Chatkontrolle 2.0: Angriff auf die Verschlüsselung 07:21 Jeder EU-Bürger unter Generalverdacht 08:14 Hash-Abgleich und KI-Scanning – die Fehlerquote 12:32 Wer im EU-Parlament wie abstimmt 16:38 Trump, die Fußball-WM und die USA-Einreise 19:07 Freiheit stirbt zentimeterweise 20:41 Die magere Trefferquote der EU-Kommission 23:28 "Ich habe ja nichts zu verbergen" 29:18 Freiheit: Die wichtige Rolle der Gerichte Das Weekly – Wirtschaft und Politik jenseits des Tagesrauschens Das Weekly ist der wöchentliche Podcast der Agenda Austria. Neue Folgen erscheinen jeden Freitag auf Spotify, YouTube, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt. Feedback und Themenwünsche an podcast@agenda-austria.at.

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  • S1 · E23
    July 3 · 39 min

    Studieren in Österreich, arbeiten im Ausland: Das teure Geschenk der Steuerzahler

    Österreichs Universitäten bilden aus – die Frage ist, für welchen Arbeitsmarkt? Agenda Austria-Ökonomin Carmen Treml und Host Sandra Keplinger nehmen sich das Uni-System vor: warum das Studium hierzulande fast nichts kostet, wer davon am Ende wirklich profitiert – und welche Probleme entstehen können, wenn heimische Studenten zunehmend in der Minderheit sind. Außerdem: eine Verwaltung, die manchmal größer ist als der Hörsaal, und die Frage, ob ein Lehrling mit Anfang 20 nicht längst weiter ist als so mancher Uni-Absolvent. Wir sprechen in der aktuellen Folge von “Das Weekly” über die blinden Flecken im Bildungssystem – und warum sich der genaue Blick lohnt, bevor über das nächste Sparpaket geredet wird. Themen dieser Folge: 01:34 Uni-Budget-Kürzung: Wie groß ist das Problem wirklich? 02:59 Bildungsausgaben im EU-Vergleich 07:08 Ausländische Studierende: Die neue Mehrheit an Österreichs Unis 07:55 Wo Quoten Sinn machen 10:07 Studiengebühren: Das Tabuthema 12:06 Verwaltungsaufblähung an den Unis 16:15 Lehre vs. Studium: Wer steht früher im Leben? 24:33 Frauen, Männer und die Fächerwahl „Das Weekly – Make Austria Think Again" ist der wöchentliche Podcast der Agenda Austria. Sandra Keplinger spricht darin mit Ökonomen, Experten und Gästen über die wirtschaftspolitischen Themen, die Österreich bewegen – von Bildungspolitik über Pensionen bis Steuern. Kein Studium nötig, um mitzureden – nur der Wille, genauer hinzuschauen. Jeden Freitag neu, überall, wo es Podcasts gibt.

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  • S1 · E22
    June 26 · 28 min

    Elon Musk: Visionär, Billionär, Brandstifter

    Der erste Billionär der Welt – und kaum jemand gönnt es ihm. Warum schlägt Elon Musk so viel Hass entgegen, vorwiegend von links der Mitte? Vitus Ortner und Franz Schellhorn nehmen den umstrittensten Unternehmer unserer Zeit unter die Lupe: den Visionär hinter Tesla, SpaceX und Starlink, der nebenbei 4.400 einfache Mitarbeiter über Nacht zu Millionären gemacht hat – und den politischen Brandstifter, der Twitter übernommen hat und sich mit Sellner, Weidel und Tommy Robinson umgibt. Ist X heute ein „rechter Kanal" – und wäre das überhaupt ein Problem? War das Einstampfen von USAID ein kühler Kassasturz oder ein Kahlschlag mit Tausenden Toten als Kollateralschaden? Und warum berichten europäische Medien über einen Mamdani anders als über einen Milei? Zwei Sichtweisen, eine offene Debatte – über einen Mann, der vielleicht der mächtigste auf der mächtigsten Diskursplattform ist, aber nicht mächtiger als der Diskurs selbst. In dieser Folge: 1:13 Warum so viel Hass auf Musk? 2:55 X-Übernahme, rechte Kontakte und der Rechtsruck-Vorwurf 12:24 Der Visionär: Tesla, Raketen, Starlink 13:40 USAID, DOGE und die Toten-Studie 19:12 Mediale Doppelmoral: Mamdani vs. Milei 22:57 Süchtig nach der eigenen Plattform? 25:42 Nicht mächtiger als der Diskurs Wer bei Wirtschaft und Politik lieber Analyse statt Überschriften will, ist hier richtig: Das Weekly – jeden Freitag neu, auf Spotify, YouTube und überall, wo es Podcasts gibt.

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  • S1 · E21
    June 19 · 37 min

    Warum es kaum noch Frauenpolitik in Österreich braucht

    „Wir haben mittlerweile eher eine systemische Bevorzugung für Frauen als eine Benachteiligung." – Carmen Treml Die EU-Lohntransparenz-Richtlinie sollte längst nationales Recht sein – die Frist dafür ist am 7. Juni verstrichen, ohne dass Österreich liefert. Carmen Treml und Sandra Keplinger schauen sich an, was die Richtlinie für Unternehmen konkret bedeutet, warum der bereinigte Gender Pay Gap in Österreich nur bei 6,2 Prozent liegt statt der oft zitierten 12,6 – und warum es die klassische Frauenpolitik in dieser Form nicht mehr braucht. Außerdem besprechen wir das Gender Equality Paradox oder warum der Equal Pay Day und die Debatte um unbezahlte Care-Arbeit in die falsche Richtung führen. Themen dieser Folge: 01:30 Die EU-Lohntransparenz-Richtlinie erklärt 03:48 Praxisbeispiel: Was die Richtlinie für Unternehmen bedeutet 07:25 Der Gender Pay Gap: Berufswahl und Teilzeit werden oft ausgeblendet 18:45 Wie sich der Feminismus-Begriff verändert hat 22:46 Das Narbenexperiment: Erwartung erzeugt Diskriminierung 24:50 Gender-Statements in Jobausschreibungen und Frauenförderung 28:22 Mütter, Teilzeit und der echte Pay Gap 30:41 Welche Frauenpolitik braucht es? Wer bei Wirtschaftsthemen lieber Daten statt Schlagworte will, ist hier richtig: Das Weekly – jeden Freitag neu, auf Spotify, YouTube und überall, wo es Podcasts gibt.

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  • S1 · E20
    June 12 · 35 min

    Marterbauers Doppelbudget: Keine Konsolidierung, kein Wachstum & kein Sparen

    Finanzminister Marterbauer hat sein Doppelbudget für 2027/28 präsentiert – und verspricht Konsolidierung. Aber statt echter Reformen gibt es vor allem Steuererhöhungen, verschobene Entlastungen und ein Land, das acht Jahre lang kein Wirtschaftswachstum pro Kopf erreichen wird. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum das Verhältnis von Ausgaben- zu Einnahmenseite bei der Sanierung nicht passt, was an der Erhöhung der Höchstbeitragsgrundlage problematisch ist, und warum bei Pensionen, Gesundheit und Föderalismus weiterhin nichts passiert. Außerdem: die Mogelpackung bei der Lohnnebenkostensenkung, der Agrardiesel als ÖVP-Klassiker und warum die Regierung sich vor allem eines kauft – Zeit. Kapitel: 00:00 – Ein Budget in der Krise? 01:58 – Die Schuldfrage und der Vergleich mit Dänemark 04:36 – 5,1 Mrd. Ersparnis – warum das nicht reicht 09:08 – Linke Tasche, rechte Tasche: Der Staat schont sich selbst 14:37 – Unibudgets, Köst und die Höchstbeitragsgrundlage 25:26 – Mogelpackung Lohnnebenkosten und der Ausblick auf 2028 Fundierter Überblick statt Schlagzeilen-Rauschen: Das Weekly erscheint jeden Freitag auf YouTube, Spotify und überall, wo es Podcasts gibt. Jetzt abonnieren.

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  • S1 · E19
    June 5 · 37 min

    Wann explodiert die Schulden-Bombe?

    Österreich rast auf einen Eisberg zu – und niemand dreht das Steuer. In dieser Folge von Das Weekly spricht Franz Schellhorn mit Gerhard Steger, dem langjährigen Sektionschef der Budgetsektion im Finanzministerium, Rechnungshof-Mitglied sowie IWF-Berater. Steger kennt das System von innen – und er spart nicht mit Klartext. Der IWF sieht einen Konsolidierungsbedarf von mindestens 15 Milliarden Euro. Die aktuelle Regierung liefert zweieinhalb. Der Schuldendienst wird sich laut Finanzministerium mehr als verdreifachen. Und trotzdem passiert strukturell so gut wie nichts – weil die eigentliche Macht in Österreich nicht in Wien sitzt, sondern in den Landeshauptstädten. Steger und Schellhorn analysieren, warum der österreichische Föderalismus zur teuersten Form der Staatsorganisation geworden ist, warum Pensionen und Länderfinanzen die stärksten Lobbys des Landes sind – und was es braucht, damit sich das ändert. Themen dieser Folge: 00:00 – Der Eisberg: Warum Österreichs Schulden außer Kontrolle geraten 04:11 – Föderalismus als Systemfehler: Wer in Österreich wirklich die Macht hat 09:00 – Wachstumsschlusslicht: Was der IWF über Österreichs Zukunft sagt 13:00 – Wo gespart werden könnte – und warum es trotzdem nicht passiert 19:40 – Vermögensteuer: Symbolik oder Substanz? 21:13 – Das Leupersdorf-Moment: Wenn erst die Märkte das Steuer übernehmen 26:20 – Unis, Studiengebühren und das Klein-Klein der Sparpolitik 29:00 – Lieblingsfinanzminister & Bilanz des Bundes: 229 Milliarden negatives Eigenkapital 34:36 – Strukturelle Verkrustung: Warum selbst Stocker und Babler nicht dürfen 🎙️ Das Weekly – jeden Freitag neu. Auf Youtube, Spotify und überall, wo es Podcasts gibt.

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  • S1 · E18
    May 29 · 38 min

    Ein weinender Minister und 15.000 gestrichene Gesetze – Argentinien macht vor, was Österreich nicht wagt

    „Uns wurden 113 Ideen zur Deregulierung präsentiert. Keine fertigen Gesetze – Ideen. Wenn das das Machbare ist, stehen wir kurz vor einem Milei, den wir unbedingt brauchen." – Jan Kluge Federico Sturzenegger, Argentiniens Minister für Deregulierung und Staatsreform, war bei uns in Wien zu Gast. Er ist der Mann, der unter Präsident Javier Milei 15.000 Gesetze und Regulierungen gestrichen hat – vorbereitet mit sieben Studenten, zwei Jahre vor seinem Amtsantritt. Als er ins Amt kam, hatte er fertige Gesetze im Gepäck. Ökonom Jan Kluge und Host Sandra Keplinger analysieren in dieser Folge von “Das Weekly”, wie ein derartiger Durchbruch auch in Österreich gelingen könnte. Sturzeneggers Vortrag ist praktisch eine Anleitung für Österreichs Bürgerliche, wie man das Land den Turnaround schaffen könnte. Dass dies dringend nötig ist, beweist der Vergleich. Österreichs Staatsquote liegt heute bei 55 Prozent des BIP – höher als die Argentiniens in seinen dunkelsten Jahren. Themen dieser Folge: 00:00 – Ein weinender Minister in Wien – und was das über Argentinien sagt 04:45 – 200% Inflation, Brain Drain, Leidensdruck: Wie Argentinien an seine Grenzen stieß 07:00 – 15.000 Gesetze gestrichen: Sturzeneggers Methode der Deregulierung 11:10 – Rent Seeking & Lobbyismus: Das Wiener Tanzschulgesetz als Lehrstück 14:00 – Wohnungsmarkt Wien vs. Buenos Aires: Was passiert, wenn man Mietregulierung komplett abschafft 19:30 – Österreichs Staatssekretariat für Entbürokratisierung: 113 Ideen statt echter Reformen 25:20 – Micromanagement statt Vision: Was dieser Regierung fehlt 33:45 – Was jetzt noch möglich wäre – und wer den Mut aufbringen müsste 🎙️ Das Weekly – jeden Freitag neu. Auf Youtube, Spotify und überall, wo es Podcasts gibt.

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  • S1 · E17
    May 22 · 44 min

    Ramadan statt Unterricht: Wie Migration Österreichs Bildungssystem überfordert

    „Das Kopftuch war das geringste Problem. Da reden wir von Kindern, die wochenlang nicht auftauchen — und von Mädchen, die mit 14 bereits versprochen sind.” – Clemens Neuhold 40 Prozent der Wiener Erstklässler können zu schlecht Deutsch, um dem Unterricht zu folgen. Im fünften Wiener Gemeindebezirk sprechen 90 Prozent der Volksschüler im Alltag kaum Deutsch. Clemens Neuhold, Buchautor und Journalist, hat eine Woche in einer Wiener Brennpunktschule verbracht. Sein härtestes Fazit: Eine Wiener Mittelschule kann man während des Ramadans zusperren — weil nicht gelernt wird. Dazu kommen alarmierende Befunde aus der Jugendstudie von Kenan Güngör, die aufzeigt, wie weit sich ein Teil muslimischer Jugendlicher in Österreich von den Werten der westlichen Gesellschaft entfernt hat. Wir sprechen über Arabisierung im Klassenzimmer, über Sozialarbeiter, die Unterricht erst möglich machen, und über eine zweite Migrationswelle, die im Corona-Chaos untergegangen ist. Wir gehen der Frage nach, was Politik auf linker wie rechter Seite jahrelang versäumt hat und beschäftigen uns damit, was das Bildungssystem bei alldem überhaupt leisten kann – und was nicht. Themen: 02:36 – 40% der Wiener Erstklässler können kein Deutsch 04:53 – Eine Woche in der Brennpunktschule: Eindrücke vor Ort 09:55 – Güngör-Studie: Was Jugendliche wirklich denken 14:03 – Ramadan statt Unterricht: Eine Mittelschule zum Zusperren 29:50 – Politisches Versagen: Links schaut weg, Rechts redet nur 38:43 – Was jetzt helfen würde Das Weekly erscheint jeden Freitag — auf allen Podcast-Plattformen. Wirtschaft und Politik, so wie sie sind: ungeschönt, unabhängig, auf Basis von Daten und Fakten.

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  • S1 · E16
    May 15 · 30 min

    Indien als Wirtschaftsmacht: Was Europa lernen kann

    Indien und die EU haben ein historisches Freihandelsabkommen geschlossen – und Österreichs Bundeskanzler reiste gleich mit einer großen Delegation an. Peter Stadlmüller von der Kronen Zeitung war vor Ort beim AI-Summit in Delhi und Bangalore und berichtet aus erster Hand: Wie modern ist Indien wirklich? Was bedeutet das Abkommen für österreichische Unternehmen? Und was können wir vom indischen Mindset in Sachen KI lernen – während Österreich noch mit Faxgeräten kämpft? Kapitel 0:00 - Erster Eindruck: Zwischen Armut, Wolkenkratzern und digitalem Wandel 6:15 - Das EU-Indien Freihandelsabkommen – Chance für Österreich? 13:54 - KI-Summit Indien: Chancen-Mindset vs. europäische Regulierungswut 22:02 - KI in der österreichischen Verwaltung – Revolution oder Rohrkrepierer? Das Weekly – Make Austria Think Again erscheint jeden Freitag. Wenn euch diese Folge gefallen hat, abonniert den Podcast und hört nächste Woche wieder rein!

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  • S1 · E15
    May 8 · 32 min

    Arm gerechnet – Warum Österreichs Armutszahlen in die Irre führen

    Jede fünfte Person in Österreich soll arm sein – stimmt das wirklich? Sandra Kepplinger und Ökonomin Carmen Treml rechnen nach und zeigen, warum die meistzitierten Armutszahlen kein Armutsmaß sind, sondern ein Verteilungsmaß. Sie erklären, welcher Indikator tatsächlich etwas über echte Bedürftigkeit aussagt, warum die Gießkannenpolitik den wirklich Betroffenen schadet – und was Financial Literacy mit Armutsbekämpfung zu tun hat. Kapitel: 00:00 – Armut steigt? Ein kritischer Blick auf die Schlagzeilen 03:33 – Wie die 1,7-Millionen-Zahl zustande kommt – und was sie wirklich bedeutet 08:39 – Der bessere Indikator: Wer ist tatsächlich depriviert? 14:44 – Das beste Mittel gegen Armut: Arbeit, Bildung und Financial Literacy 28:42 – Gießkannenpolitik schadet den wirklich Bedürftigen Das Weekly – Make Austria Think Again erscheint jeden Freitag. Wenn euch diese Folge zum Nachdenken gebracht hat, abonniert den Podcast und hört nächste Woche wieder rein!

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  • S1 · E14
    May 1 · 36 min

    Pensionen, Steuern, Stillstand: Warum die Bürgerliche ihre Wähler verrät – mit Franz Schellhorn

    „Wir haben immer noch die Illusion, dass wir eine erwachsene Marktwirtschaft sind, aber wir sind eine tiefsozialistisch geführte Republik – egal wer regiert." – Franz Schellhorn Warum hat die SPÖ mit ihrem schwächsten Wahlergebnis einen taktischen Meistersieg errungen? Wieso jubeln ÖVP und NEOS über eine Lohnnebenkostensenkung, die ihre eigene Klientel bezahlt? Und was hat die Erbschaftssteuer als trojanisches Pferd damit zu tun? Ein Gespräch mit Franz Schellhorn über fehlende Reformen, politisches Versagen bei den dritthöchsten Staatseinnahmen der Eurozone – und die Frage, ob nur noch der Druck von außen das schaffen kann, was die Politik verweigert. Kapitel: 01:09 – Erste Einschätzung: Wer hat bei den Budgetverhandlungen gewonnen? 04:08 – Das trojanische Pferd: Erbschaftssteuer und die KöSt-Erhöhung 08:39 – 5,1 Milliarden vs. 20 Milliarden: Was echte Konsolidierung bedeuten würde 13:09 – „Hohe Abgabenquote ist Entlastung für den Mittelstand" – eine Chuzpe? 19:04 – Pensionisten vs. Junge: Wer hat in Österreich eine politische Vertretung? 27:07 – Wo sind die starken Persönlichkeiten? Schröder-Moment für Österreich 33:19 – Hoffnung oder Hoffnungslosigkeit: Was kann sich noch bewegen? 🎙️ Das Weekly – Make Austria Think Again erscheint jeden Freitag neu. Der Podcast für alle, die wissen, dass der Staat nicht jedes Problem lösen kann. Jetzt abonnieren auf YouTube und allen gängigen Podcast-Plattformen – damit euch keine Folge entgeht.

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  • S1 · E13
    April 24 · 44 min

    Pensionsreform in Österreich: Warum das System wackelt – und was jetzt passieren muss

    „Das Umlagesystem heißt: Das Geld, das wir heute einzahlen, ist morgen schon wieder weg.“ – Hanno Lorenz In dieser Episode von Das Weekly – Make Austria Think Again spricht Julian Illsinger mit Ökonom Hanno Lorenz über eines der größten politischen Dauerthemen: die Pensionen in Österreich. Warum ist das System trotz jahrelanger Warnungen noch immer nicht nachhaltig? Was bedeutet die Demografie fürs Umlagesystem – und warum steigen die Zuschüsse aus dem Budget so stark? Gemeinsam räumen sie mit Mythen rund um „Solidarität“ und „Kapitalmarkt-Risiko“ auf und diskutieren, welche Reformen Österreich wirklich helfen würden – von Pensionsalter & Automatismen bis zur Stärkung der 2. und 3. Säule. Themen dieser Folge: 06:14 Warum die staatliche Pension unter Druck steht: Umlagesystem, Demografie, Babyboomer 09:44 Milliarden-Zuschüsse & Budgetproblem: Warum „jeder vierte Euro“ ins Pensionsloch fließt 11:04 Blick ins Ausland: Mercer-Ranking, Skandinavien, Automatismus & höheres Pensionsalter 16:49 Warum Reformen politisch blockiert werden: Populismus, „Generationenspaltung“-Narrativ 30:41 Zweite Säule im Fokus: Generalpensionskassenvertrag, Abfertigung neu, Opt-in 36:20 Dritte Säule & private Vorsorge: Warum sie in Österreich schwach ist – Steuern, Anreize, Vollkasko-Logik Mehr Einordnung, weniger Aufregung: Das Weekly liefert jeden Freitag fundierte Analysen zu Wirtschaft und Politik – auf YouTube, Spotify und allen Podcast‑Plattformen. Jetzt abonnieren.

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