
#38 | DANGEROUSLY IN LOVE
Grüße aus Griechenland - wo andere Urlaub machen und ich offenbar beschlossen habe, „Dangerously in Love“ von Beyoncé aufzuarbeiten. Wir reden über eine Zeit, in der Beyoncé noch ein bisschen weniger Weltkulturerbe und ein bisschen mehr lässig cool war. Ich muss nämlich gestehen: Irgendwann auf ihrem Weg zur unantastbaren Queen B hat sie mich als Fan verloren. Vielleicht vermisse ich einfach die Beyoncé, die noch nicht bei jedem Auftritt wirkte, als würde gleich ein nationales Denkmal enthüllt. Und dann wäre da noch „Me, Myself and I“: ein wirklich guter Song, der inzwischen leider zum Dating-Prompt-Endgegner mutiert ist. Gefühlt hat jede zweite Person den dort stehen. Independent. Self-love. Me, myself and… ihr wisst schon. Aber vor allem geht’s um den Moment, in dem aus Beyoncé von Destiny’s Child plötzlich einfach Beyoncé wurde. Dangerously in Love war 2003 ihr erstes Soloalbum – voll mit R&B, großen Balladen, absurden Vocals und Hits, die ihren Weg vom Girlgroup-Superstar zu einer der wichtigsten Popkünstlerinnen ihrer Generation eingeläutet haben. Also: Wie viel Destiny’s Child steckt da noch drin? Wie viel von der späteren Queen B hört man schon?


















