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Artwork for Zwischen gestern und morgen

Zwischen gestern und morgen

Stefan Müller

Leben im Umbruch: Der Newsletter erzählt meine Geschichte, ordnet ein und erkundet Wege durch fundamentale Veränderung.


Mit seiner Hilfe möchte ich:

- Mut machen, indem ich meine Geschichte erzähle.

- Unseren gemeinschaftlichen Umgang mit Endlichkeit, Tod und Trauer verbessern, indem ich den Themen einen Raum gebe.

- Hintergründe zum Thema Trauer vermitteln und aufklären.

- Sichtbar machen, wie vielfältig die Angebote, die in diesen Situationen unterstützen, heute schon sind.

- Sensibilisieren, wie relevant das Thema auch im Arbeits- und Unternehmenskontext ist und Verantwortliche ermuntern, ins Handeln zu kommen.


Meine Website: https://mein-systemisches-coaching.de/

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  • 21 episodes
  • fortnightly
  • Avg 17 min
  • German
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  • S2 · E8
    September 25 · 13 min

    S2E08 Führen, wenn Dir selbst die Antworten fehlen

    Send us Fan Mail Führen, wenn Dir selbst die Antworten fehlen Nach dem Tod eines Menschen im Team richten sich viele Blicke auf die Führungskraft. Sie soll informieren, Entscheidungen treffen, Orientierung geben und die unterschiedlichen Reaktionen im Team auffangen. Doch möglicherweise ist sie selbst erschüttert, traurig oder unsicher. In dieser Folge von „Zwischen gestern und morgen“ spreche ich darüber, wie Führung nach einem Todesfall gelingen kann, obwohl es noch keine eindeutigen Antworten gibt. Wie lässt sich Sicherheit vermitteln, ohne sie nur vorzutäuschen? Wie viel eigene Betroffenheit darf eine Führungskraft zeigen? Wie können unterschiedliche Bedürfnisse im Team berücksichtigt werden? Und wo liegen die Grenzen der eigenen Verantwortung? Gute Führung bedeutet in einer solchen Situation nicht, alles im Griff zu haben. Sie zeigt sich darin, präsent zu bleiben, Unsicherheit ehrlich zu benennen und einen verlässlichen Rahmen für die nächsten Schritte zu schaffen.

  • S2 · E7
    September 14 · 32 min

    S2F07 Wenn das Leben mit zur Arbeit kommt - Über die Sozial- und Lebensberatung der BASF Stiftung – Katja Neumann

    Send us Fan Mail Was brauchen Menschen, wenn Verlust, Trauer oder andere persönliche Krisen in den Arbeitsalltag hineinwirken? Darüber spreche ich in dieser Folge mit Katja Neumann, Teamleiterin der Sozial- und Lebensberatung der BASF Stiftung. Sie gibt Einblicke in ein umfassendes Unterstützungsangebot, das Mitarbeitenden, Angehörigen sowie Pensionärinnen und Pensionären der BASF zur Verfügung steht. Wir sprechen darüber, wie Betroffene vertraulich und niedrigschwellig Unterstützung erhalten, wie Führungskräfte in schwierigen Situationen begleitet werden und was Teams brauchen, wenn ein Kollege oder eine Kollegin verstirbt. Dabei wird deutlich, wie unterschiedlich Menschen trauern und wie wichtig es ist, diese Unterschiede nicht zu bewerten, sondern miteinander besprechbar zu machen. Ein Gespräch über professionelle Haltung, Vertrauen und die Bedeutung menschlicher Resonanz, gerade in einer Zeit, in der zunehmend darüber diskutiert wird, welche Aufgaben künstliche Intelligenz übernehmen kann. Katja auf LinkedIn

  • S2 · E6
    August 25 · 10 min

    S2E06 Die ersten Stunden und Tage

    Send us Fan Mail Was nach der Todesnachricht geschehen muss und was warten darf Nach dem Tod eines Menschen im Team entstehen innerhalb kürzester Zeit zahlreiche Fragen. Wer muss informiert werden? Was darf mitgeteilt werden? Wie erfährt das Team von der Nachricht? Wer nimmt Kontakt zu den Angehörigen auf? Und wie geht die Arbeit nun weiter? In dieser Folge von „Zwischen gestern und morgen“ spreche ich darüber, was in den ersten Stunden und Tagen nach einem Todesfall hilfreich sein kann. Es geht um eine würdevolle und verlässliche Kommunikation, um klare Zuständigkeiten und um die Frage, welche Entscheidungen jetzt getroffen werden müssen und welche noch Zeit haben. Denn gerade in einer Ausnahmesituation führt der Wunsch, sofort alles regeln zu wollen, leicht zu vorschnellen Entscheidungen. Gleichzeitig kann zu langes Zögern zusätzliche Unsicherheit schaffen. Diese Folge bietet Orientierung für Führungskräfte und Verantwortliche, ohne einen starren Ablaufplan vorzugeben. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Unternehmen in den ersten Stunden menschlich handeln und zugleich Verantwortung übernehmen können. Trauer am Arbeitsplatz

  • S2 · E5
    August 16 · 43 min

    S2E05 DENKMAL: Fliegen lernen, wenn der Boden bricht - im Gespräch mit Dirk Langenströher

    Send us Fan Mail DENKMAL: Fliegen lernen, wenn der Boden bricht Was geschieht, wenn von einem Moment auf den anderen der Boden unter dem eigenen Leben wegbricht? Dirk Langenströher ist Vater von drei Kindern. Im Juli 2022 stirbt seine zehnjährige Tochter Hannah völlig unerwartet. Ein Verlust, der sein Leben und das seiner Familie grundlegend verändert. In seinem Buch DENKMAL – Fliegen lernen, wenn der Boden bricht erzählt Dirk von Hannah, von seinem eigenen Weg durch die Trauer und von der bewussten Entscheidung, das Leben trotz dieses Verlustes wieder zu gestalten. Hannah selbst bekommt darin eine Stimme und bleibt auf besondere Weise Teil der Familiengeschichte. Im Podcast sprechen wir darüber, wie dieses sehr persönliche Buch entstanden ist, warum Dirk nicht ans Loslassen glaubt und was es für ihn bedeutet, im Fallen fliegen zu lernen. Wir sprechen über Akzeptanz, Eigenverantwortung, Dankbarkeit und Liebe, über Erinnerungen als bleibende Schätze und darüber, warum Dirk mit seinem Buch ganz bewusst groß denkt. Denn DENKMAL soll nicht nur an Hannah erinnern. Es soll Menschen Mut machen, den eigenen Rucksack anzuschauen, Fragen zu stellen und das eigene Leben bewusst zu gestalten. Ein Gespräch über einen unvorstellbaren Verlust, über die Liebe eines Vaters und über die Frage, wie ein Leben weitergehen kann, wenn es nie wieder so sein wird wie zuvor. Zur DENKMAL Website

  • S2 · E4
    July 30 · 12 min

    S2E04 Was ein Todesfall im Team verändert

    Send us Fan Mail Was ein Todesfall im Team verändert Wenn ein Mensch aus einem Team stirbt, fehlt nicht nur eine Arbeitskraft. Es fehlt ein Kollege, eine vertraute Stimme, ein Wissensträger und ein Teil des sozialen Gefüges. Beziehungen, Rollen und Routinen verändern sich. Gleichzeitig muss die Arbeit irgendwann weitergehen. In dieser Auftaktfolge der Themenreihe über Trauer am Arbeitsplatz spreche ich darüber, was der Tod eines Teammitglieds in Menschen und Organisationen auslösen kann. Warum trauert ein Team niemals einheitlich? Was brauchen Mitarbeitende in dieser Situation? Und wie können Führungskräfte Orientierung geben, obwohl sie möglicherweise selbst betroffen sind und nicht auf jede Frage eine Antwort haben? Dabei verbinde ich meine persönlichen Erfahrungen mit Todesfällen in meinem beruflichen Umfeld, meine frühere Verantwortung in Unternehmen und meine heutige Arbeit als Trauerbegleiter und systemischer Organisationsentwickler. Im Mittelpunkt steht die Frage, die auch die weiteren Folgen begleiten wird: Wie kann ein Unternehmen menschlich handeln und zugleich unternehmerisch verantwortlich bleiben? Trauer am Arbeitsplatz

  • S2 · E3
    July 6 · 34 min

    S2E03 Wie eine Hebamme fürs Sterben: Im Gespräch mit Rina Nowak

    Send us Fan Mail In dieser Folge spreche ich mit Rina Nowak über ihre Arbeit als Sterbeamme. Wir sprechen darüber, was Menschen dazu bewegt, Sterbende und Angehörige auf diesem Weg zu begleiten, warum unsere Gesellschaft den Tod häufig verdrängt und weshalb die bewusste Auseinandersetzung mit Sterben und Trauer gleichzeitig auch eine tiefere Verbindung zum Leben schaffen kann. Rina erzählt von ihrer eigenen Geschichte, vom Tod ihres Vaters und davon, wie daraus der Wunsch entstanden ist, Menschen in schweren Übergängen zu begleiten. Dabei geht es nicht nur um die letzten Tage eines Lebens, sondern oft schon um den Moment einer schweren Diagnose, um Rituale des Abschieds und um die Zeit danach. Im Gespräch geht es außerdem um: • die Rolle von Ritualen und bewussten Abschieden • warum viele Menschen Angst vor Beerdigungen und Trauer zeigen • die Verbindung zwischen Sterbe- und Trauerbegleitung • das Bild der „Sterbeamme“ als Begleiterin durch einen ganzen Übergangsprozess • und die Frage, was bleibt, wenn ein Mensch stirbt Eine ruhige und tiefgehende Folge über Abschied, Menschlichkeit und die Bedeutung von Begleitung. Rinas Website

  • S2 · E2
    June 21 · 9 min

    S2E02 Vom Schreiben zum Leben

    Send us Fan Mail Am 25. Juni 2026 erscheint mein Buch „Zwischen gestern und morgen – Verluste, Liebe und ein neues Leben“. In dieser besonderen Podcast-Folge nehme ich euch mit hinter die Kulissen seiner Entstehung. Ich erzähle von den ersten Zeilen im Januar, vom unerwarteten Schreibfluss, von der Unterstützung durch Künstliche Intelligenz, von vielen Überarbeitungsschleifen und von dem Moment, als ich das erste Probeexemplar in den Händen hielt. Vor allem aber spreche ich darüber, was dieser Prozess mit mir gemacht hat. Lange dachte ich, ich würde ein Buch schreiben. Heute glaube ich, dass ich dabei selbst noch einmal einen Transformations- und Integrationsprozess durchlaufen habe. Diese Folge ist kein Interview, kein Fachvortrag und keine Buchwerbung. Sie ist eine persönliche Reflexion über Veränderung, Unsicherheit, Kreativität und die Frage, wie aus schwierigen Erfahrungen etwas Neues entstehen kann. Roh. Ehrlich. Ungeplant. So wie dieser besondere Moment zwischen Fertigstellung und Veröffentlichung. Ich freue mich auf eure Gedanken und Rückmeldungen. Herzliche Grüße Stefan Müller Link zum Buch und den Lesungen

  • S2 · E1
    June 4 · 35 min

    S2E01 Zwischen Leben und Tod – Begleitung im Moment des Übergangs – zu Gast: Susanne Schlenker

    Send us Fan Mail Was geschieht eigentlich im Moment des Sterbens – jenseits von medizinischen Abläufen und Diagnosen? In dieser Folge spricht mit Susanne Schlenker über ihre Arbeit als Sterbe- und Übergangsbegleiterin. Ausgehend von persönlichen Erfahrungen, die sie durch den Verlust naher Angehöriger geprägt haben, hat sie über viele Jahre eine eigene Form der Begleitung entwickelt. Im Zentrum stehen Achtsamkeit, innere Bilder und eine fein geschulte Wahrnehmung für das, was im Sterbeprozess geschieht. Susanne beschreibt eindrücklich, wie sie Sterbende bis an eine „Schwelle“ begleitet – mit einer Haltung der Einladung, nicht des Führens. Dabei können sich Bilder zeigen, die Hinweise darauf geben, wo ein Mensch in seinem Prozess steht oder was noch gesehen und geklärt werden möchte. Ein weiterer Schwerpunkt der Folge liegt auf den tibetischen Sterbephasen. Dieses alte Wissen hilft, körperliche und emotionale Veränderungen am Lebensende besser zu verstehen und einzuordnen – sowohl für Angehörige als auch für Begleitende. Die Folge eröffnet eine ungewohnte, oft berührende Perspektive auf das Sterben: nicht nur als medizinisches Ereignis, sondern als zutiefst menschlichen, manchmal sogar friedlichen und sinnstiftenden Übergang. Zum Abschluss teilt Susanne ihren Wunsch für unsere Gesellschaft – hin zu einem offeneren, ganzheitlicheren Umgang mit Tod und Sterben. Susannes Website Susanne auf Insta

  • May 14 · 4 min

    #28 Ein Jahr „Zwischen gestern und morgen“

    Send us Fan Mail Vor einem Jahr ist dieser Podcast entstanden ursprünglich als Ergänzung zu einem Newsletter. Heute ist er mehr als das. In dieser Folge blicke ich auf dieses erste Jahr zurück. Auf die Gespräche, die Begegnungen und die Entwicklung, die sich daraus ergeben hat. Ich teile, was sich für mich verändert hat und was geblieben ist. Dabei wird eine Sache besonders deutlich: Trauer ist nichts, das einfach vergeht. Sie verändert sich und kann, wenn sie ihren Platz findet, zu einer Quelle werden. Gleichzeitig richte ich den Blick nach vorn. Auf die nächste Phase dieses Podcasts und auf Fragen, die mich aktuell besonders beschäftigen. Unter anderem: Wie gehen wir im Arbeitskontext mit Trauer um und was braucht es, damit daraus mehr Orientierung entstehen kann? Eine persönliche Folge über Entwicklung, Integration und darüber, wie aus Erfahrungen neue Wege entstehen können.

  • S1 · E27
    May 3 · 4 min

    #27 Frühling draußen - Winter drinnen

    Send us Fan Mail Ein Abend am Lagerfeuer im Frühling. Die Natur steht auf Aufbruch. Die Tage werden heller, die Luft wärmer, alles beginnt neu. Und gleichzeitig zeigt sich: Das eigene Erleben folgt nicht immer diesem Rhythmus. In dieser Folge nehme ich Dich mit in einen Moment aus einem meiner Lagerfeuergespräche. Ein Moment, in dem spürbar wurde, wie unterschiedlich Trauer sich anfühlen kann, selbst wenn im Außen alles nach Neubeginn aussieht. Es geht um Ambivalenz. Um die Gleichzeitigkeit von Hoffnung und Schmerz. Und um die Frage, ob und wie sich innere und äußere Jahreszeiten zueinander verhalten. Eine ruhige, persönliche Folge – nah an der Erfahrung und ohne schnelle Antworten. Wenn Du Lust auf einen Abend am Lagerfeuer hast, findest Du die Termine auf meiner Website.

  • S1 · E26
    April 23 · 16 min

    #26 Wenn Erfolg die Leere nicht füllt - Im Gespräch mit Mia Bobrik

    Send us Fan Mail In dieser Folge spreche ich mit Mia Bobrick über ein Thema, das oft übersehen wird: die emotionale Tiefe von Männern und warum sie so selten sichtbar wird. Mia arbeitet als Mentorin mit Männern, die im Außen erfolgreich sind und dennoch eine innere Leere spüren. Gemeinsam tauchen wir ein in die Frage, warum gerade Männer oft Schwierigkeiten haben, Zugang zu ihren Gefühlen zu finden und was es braucht, um diesen Zugang wieder zu öffnen. Wir sprechen darüber: warum Emotionalität bei Männern häufig unterschätzt wird welche Rolle Leistung, Prägung und gesellschaftliche Erwartungen spielen weshalb viele Männer sich schwer tun, Hilfe anzunehmen was hinter dem Konzept der „inneren Kindarbeit“ steckt und warum gerade in Krisen und Trauersituationen alte Muster aus der Kindheit wieder aktiv werden Ein besonderer Fokus liegt auf dem Zusammenhang zwischen Trauer und frühen Erfahrungen: Wie wir als Kinder lernen, mit Verlust umzugehen und was passiert, wenn dieser Umgang nie wirklich Raum bekommen hat. Eine Folge über innere Prozesse, über Schutzmechanismen und über die Möglichkeit, als Mann (oder im Kontakt mit Männern) neue Wege im Umgang mit Gefühlen zu entdecken. Mia auf LinkedIn Mias Open Heart Approach auf Instagram

  • S1 · E25
    April 8 · 4 min

    #25 Von guten Mächten – Geborgenheit im Angesicht des Verlusts

    Send us Fan Mail „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ – ein Text, geschrieben im Gefängnis. Wenige Monate vor seiner Hinrichtung. Dietrich Bonhoeffer verfasste diese Zeilen im Dezember 1944 in Berlin-Tegel. Am 9. April 1945 wurde er im Konzentrationslager Flossenbürg ermordet. Was bedeutet Geborgenheit, wenn alles unsicher ist? Was trägt, wenn Verlust nicht mehr rückgängig zu machen ist? In dieser Folge gehe ich der Frage nach, warum dieser Text bis heute berührt was „Gedenken“ von „Loslassen“ unterscheidet und wie aus Widerstand innerer Friede werden kann Persönlich. Historisch eingeordnet. Und mit Blick auf das, was bleibt. Zu einer sehr einfühlsamen Version des Liedes

  • S1 · E24
    March 23 · 21 min

    #24 „Ich darf trauern“ – über Reiki, Verlust und Selbstheilung Im Gespräch mit Evelyne Adam

    Send us Fan Mail Was ist Reiki eigentlich – und kann es Menschen in Trauer wirklich unterstützen? In dieser Folge spreche ich mit Evelyne Adam, Reikilehrerin und Wegbegleiterin aus der Schweiz. Ausgehend von ihrer eigenen Geschichte – körperliche Schmerzen, beruflicher Wandel und der Verlust mehrerer Kinder – erzählt sie, wie sie Reiki zunächst skeptisch begegnet ist und schließlich selbst erfahren hat, welche Kraft darin liegen kann. Wir sprechen darüber, was Reiki konkret ist (und was nicht), wie Energiearbeit auf körperlicher, emotionaler und mentaler Ebene wirken kann, warum Heilung oft Zeit braucht – und nicht „funktionieren muss“, und welche Rolle Selbstheilung im Trauerprozess spielt. Ein Gespräch über Zweifel und Offenheit, über unterschiedliche Wege durch Trauer – und darüber, sich selbst die Erlaubnis zu geben, diesen Weg im eigenen Tempo zu gehen. Ein Satz aus dieser Folge bleibt besonders hängen: „Ich darf trauern.“ Evelyne Adam auf LinekdIn Evelynes Website

  • S1 · E23
    March 11 · 4 min

    #23 Allein oder einsam?

    Send us Fan Mail Alleinsein und Einsamkeit werden oft gleichgesetzt – doch sie beschreiben sehr unterschiedliche Erfahrungen. In dieser Folge spreche ich über einen Gedanken, der aus einem persönlichen Gespräch entstanden ist: Warum fühlen sich manche Menschen gerade inmitten anderer besonders einsam? Besonders nach einem schweren Verlust kann sich das Erleben von Verbundenheit stark verändern. Menschen, die zuvor wichtige Resonanzräume im Leben waren, fehlen plötzlich. Situationen, die früher selbstverständlich geteilt wurden – Feste, Alltagsmomente oder kleine Rituale – können zu schmerzhaften Erinnerungen werden. In dieser Episode geht es um Fragen wie: Was unterscheidet Alleinsein von Einsamkeit? Warum kann Einsamkeit gerade in Gesellschaft besonders stark werden? Welche Dynamiken entstehen für Menschen in Trauer – und für ihr Umfeld? Und was kann helfen, diese Erfahrungen besser zu verstehen? Eine ruhige Reflexion über Verlust, Verbundenheit und darüber, warum Verständnis für diese inneren Prozesse so wichtig ist.

  • S1 · E22
    February 24 · 36 min

    #22 Christina Wiesner: Wenn ein Tier geht – Warum Tiertrauer echte Trauer ist

    Send us Fan Mail 🐾 Podcast-Beschreibung Was passiert, wenn ein geliebtes Haustier stirbt – und niemand versteht, wie sehr es schmerzt? In dieser Folge spreche ich mit Christina Wiesner, Coach und Trauerbegleiterin aus Nürnberg, über ein Thema, das oft unterschätzt oder sogar belächelt wird: Tiertrauer. Christina begleitet Menschen, die um ihr Haustier trauern – und zeigt eindrücklich, wie tief diese Verluste gehen können. Wir sprechen darüber, warum die Trauer um ein Tier häufig nicht ernst genommen wird, welche Rolle Schuldgefühle – insbesondere rund um das Thema Einschläferung – spielen, wie intensiv die Pflege eines kranken Tieres sein kann, warum Tiertrauer zu den „entwerteten“ Trauerformen gehört, und was Menschen wirklich hilft, wenn sie ihr Tier verlieren. Ein zentrales Thema ist dabei die Frage nach Selbstvergebung: Was tun mit Gedanken wie „Habe ich zu früh entschieden?“ oder „Hätte ich mehr tun müssen?“ Christina plädiert für einen ehrlichen, erwachsenen Umgang mit Schuldgefühlen – ohne vorschnelle Beruhigung, aber mit viel Mitgefühl. Deutlich wird: Trauer um ein Tier ist kein Zeichen von Schwäche oder sozialer Isolation. Sie ist Ausdruck einer tiefen Bindung. Und sie verdient Raum. Christinas Herzenswunsch am Ende unseres Gesprächs geht über die Tiertrauer hinaus: Trauerbegleitung soll so selbstverständlich werden wie andere Formen der Selbstfürsorge – nicht erst als letzter Ausweg, sondern als bewusste Ressource. Eine berührende Folge über Bindung, Abschied, Verantwortung – und die Erlaubnis zu trauern. Christinas Website: https://www.umweggefaehrtin.de/

  • S1 · E21
    February 10 · 7 min

    #21 Während ich dich vermisste, habe ich mich neu verliebt.

    Send us Fan Mail Ein Satz, der irritieren kann. Und zugleich eine Erfahrung, die viele Menschen nach dem Tod ihres Partners machen – oft im Stillen, begleitet von Schuldgefühlen, Unsicherheit und inneren Konflikten. In dieser Podcastfolge spreche ich über das Spannungsfeld von Trauer und neuer Liebe. Über die Frage, warum sich manche Menschen relativ früh wieder auf eine Beziehung einlassen und warum das weder ein Zeichen von Verdrängung noch von mangelnder Liebe ist. Es geht um Loyalität gegenüber dem verstorbenen Partner, um die Rolle von Erinnerung in einer neuen Beziehung und um die Herausforderung, dem Vergangenen einen guten Platz zu geben, ohne dass es zur Konkurrenz für das Neue wird. Ich verbinde persönliche Erfahrungen mit fachlicher Einordnung und spreche über typische Stolpersteine: Anpassungsschwierigkeiten nach langen Beziehungen, Reaktionen des Umfelds, das Zusammenwachsen von Familiensystemen und darüber, was es braucht, damit aus einer neuen Partnerschaft trotz (oder gerade wegen) der Trauer eine stabile, tiefe Verbindung entstehen kann. Diese Folge ist eine Einladung, Trauer und Neuanfang nicht als Gegensätze zu betrachten, sondern als zwei Ausdrucksformen von Verbundenheit. Vielleicht ist die größte Form der Treue, das Leben weiterzulieben.

  • S1 · E20
    January 28 · 5 min

    #20 Trauer am Arbeitsplatz

    Send us Fan Mail Trauer am Arbeitsplatz ist ein Thema, auf das viele Führungskräfte und Organisationen nicht vorbereitet sind, obwohl es früher oder später jedes Unternehmen betrifft. Ob der Tod eines Angehörigen, eine schwere Erkrankung oder der Verlust eines Teammitglieds: Trauer wirkt sich unmittelbar auf Arbeitsfähigkeit, Zusammenarbeit und Führung aus. Und sie stellt Unternehmen vor Fragen, auf die es selten klare Antworten gibt. In dieser Podcastfolge spreche ich darüber, warum Trauer kein privates Randthema ist, sondern eine organisationale Realität, weshalb Führungskräfte in solchen Situationen oft unsicher sind, und was es braucht, um im Ernstfall menschlich und zugleich professionell handlungsfähig zu bleiben. Die Folge richtet sich an Führungskräfte, HR-Verantwortliche und Geschäftsführungen, die Verantwortung übernehmen wollen – auch dann, wenn es keine einfachen Lösungen gibt. https://mein-systemisches-coaching.de/traueramap/

  • S1 · E19
    January 12 · 32 min

    #19 „Das Krokodil fährt nicht mehr“ - Zu Gast: Andreas Seltmann

    Send us Fan Mail In dieser Podcastfolge spricht Stefan Müller mit Andreas Seltmann über Vaterschaft, Abschied, Trauer und die Frage, welchen Platz wir als Söhne, Männer und Väter im größeren Ganzen einnehmen. Ausgangspunkt des Gesprächs ist Andreas’ zweites Buch „Das Krokodil fährt nicht mehr – Wieso ein Sohn seinen Vater auf seiner letzten Reise begleiten sollte“. Darin verarbeitet er die intensive Zeit, in der er seinen schwerkranken Vater über mehrere Wochen hinweg begleitet hat. Andreas beschreibt sehr offen, was es bedeutet, unvorbereitet mit dem Sterben eines Elternteils konfrontiert zu sein: das Schwanken zwischen Hoffnung und Abschied, das allmähliche Erkennen von Endlichkeit und den Moment, in dem klar wird, dass es nicht mehr um „Hoffen und Bangen“, sondern um Abschiednehmen geht. Besonders eindrücklich schildert er das Gefühl, plötzlich ohne „Schutzschild“ dazustehen – nicht nur als Sohn, sondern auch als Mann. Ein zentrales Thema des Gesprächs ist die Frage nach dem eigenen Platz in der familiären und generationsübergreifenden Linie: Was habe ich von meinen Eltern bekommen? Was gebe ich weiter? Und welcher Sohn, Mann und Vater möchte ich gewesen sein – wenn ich von meinem Lebensende aus zurückblicke? Auch Männlichkeit und Männerfreundschaften kommen zur Sprache. Andreas beschreibt berührende Momente stiller Verbundenheit, etwa nach der Beerdigung seines Vaters, getragen von Nähe, Präsenz und gegenseitigem Dasein – oft ohne viele Worte. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Trauer als Reifungs- und Wachstumsprozess, der rückblickend als Geschenk erlebt werden kann, auch wenn er mitten im Erleben schmerzhaft und fordernd ist. Abschließend formuliert Andreas einen klaren Wunsch: mehr herzliche, reflektierte und verantwortungsvolle Männlichkeit in die Welt zu bringen, jenseits von Härte, Verdrängung oder Sprachlosigkeit. Eine Folge über Abschied und Endlichkeit und zugleich über Verbundenheit, Sinn und eine menschliche, tragfähige Form von Männlichkeit. Andreas Website: https://andreas-seltmann.com/

  • S1 · E18
    Dec 29, 2025 · 5 min

    #18 Mit bangem Blick auf das neue Jahr ohne Dich

    Send us Fan Mail Der Jahreswechsel gehört für viele Trauernde zu den schwersten Momenten des Jahres. Während die Welt draußen das neue Jahr feiert, Raketen den Himmel erhellen und Menschen sich gegenseitig Hoffnung wünschen, fühlt sich der Übergang für viele wie ein schmerzhafter Schnitt an: ein Moment, der unübersehbar macht, dass ein geliebter Mensch im kommenden Jahr nicht mehr dabei sein wird. In dieser Folge spreche ich über genau diese besondere Zeit „zwischen den Jahren“. Ich teile meine persönlichen Erfahrungen aus Silvester 2021 und 2022 – Jahre, in denen ich meinen Bruder, meinen Vater und meine Frau verloren habe – und erzähle, wie sich der Jahreswechsel inmitten von Trauer anfühlt: zwischen Erinnerungen, innerem Stillstand und dem Druck, nach außen „neu zu beginnen“. Wir schauen gemeinsam darauf: warum der Jahreswechsel für Trauernde so herausfordernd ist welche inneren Konflikte und gesellschaftlichen Erwartungen diese Zeit verstärken wie kleine, behutsame Rituale helfen können, gut durch den Übergang zu kommen und wie ein neuer Jahresbeginn aussehen kann, der nicht laut und optimistisch sein muss, sondern authentisch und sanft Diese Folge möchte Mut machen, den eigenen Weg durch den Jahreswechsel zu finden – leise, in kleinen Schritten, mit Raum für Trauer und vielleicht einem ersten zarten Blick nach vorn.

  • S1 · E17
    Dec 10, 2025 · 5 min

    #17 Weihnachten fällt dieses Jahr aus! - Was Weihnachten für Trauernde bedeutet.

    Send us Fan Mail In dieser Folge spreche ich darüber, wie sehr die Weihnachtszeit Trauernde herausfordern kann. Kaum eine andere Zeit des Jahres ist so eng verknüpft mit Bildern von Nähe, Familie und Geborgenheit und kaum eine Zeit konfrontiert uns so deutlich mit der Leerstelle, die ein geliebter Mensch hinterlässt. Ich nehme dich mit in meine eigene Geschichte: in ein Weihnachten, das für mich und meine Familie plötzlich völlig anders war, geprägt von Verlust, Stille und der Suche nach einem neuen „Wie geht das jetzt eigentlich weiter?“. Ich spreche darüber: warum Weihnachten für viele Trauernde ein emotionales Brennglas ist welche zusätzlichen Belastungen die Festtage mit sich bringen wie Rituale helfen können, Trauer sichtbar zu machen und wie Weihnachten – trotz allem – zu einem Anker werden kann Diese Folge möchte Mut machen, den eigenen Weg durch die Feiertage zu finden. Ohne Druck. Ohne „so muss es sein“. Mit Raum für Trauer und für den Gedanken, dass ein anderes, neues Weihnachten möglich ist. Wenn du selbst betroffen bist oder jemanden begleiten möchtest, der gerade einen schweren Verlust erlebt hat, findest du in dieser Episode Impulse, Verständnis und vielleicht ein Stück Erleichterung.

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