Skip to content
Artwork for Zwischen EIGENTLICH & Wirklich
Zwischen EIGENTLICH & Wirklich · Yesterday · 22 min

Abnehmen - wann wurde ESSEN eigentlich so kompliziert?

In dieser Folge sprechen wir über einen spannenden, aber auch besorgniserregenden Widerspruch: Während Übergewicht und Adipositas in unserer Gesellschaft zunehmen, wird es gerade für Jugendliche immer schwieriger, ein entspanntes Verhältnis zu ihrem Körper und zum Essen zu entwickeln. Wir sprechen über Studien, die zeigen, wie viele Menschen, insbesondere Frauen, mit ihrem Körper unzufrieden sind. Über Schönheitsideale, soziale Medien und teilweise gefährliche Challenges, die gerade junge Menschen beeinflussen. Und wir schauen genauer hin: Denn Essen ist so viel mehr als reine Nahrungsaufnahme. Es ist mit Genuss, Wohlbefinden, Belohnung, Zugehörigkeit, Sicherheit und emotionaler Regulation verbunden. Manchmal auch mit dem Bedürfnis nach Kontrolle. Und unser Körperbild ist häufig eng mit unserem Selbstwert verknüpft. Wir sprechen auch darüber, wie gefährlich Essstörungen, insbesondere Magersucht, werden können. Ein Anliegen ist uns dabei besonders wichtig: Nehmt euch Zeit für eure Kinder! Schafft echte Gesprächsräume, in denen sie erzählen können, was sie beschäftigt, welche Sorgen sie haben und wie sie sich selbst wahrnehmen. Nicht mal eben zwischen Tür und Angel, sondern mit Zeit, Interesse und offenem Ohr. Es ist diesmal eine etwas ernstere Folge geworden. Aber ein Thema, über das wir unbedingt sprechen sollten. Informationen und Unterstützung für Eltern, Angehörige und Betroffene: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) – Informationen über Essstörungen, Warnsignale und Beratungsangebote: Selbsthilfe von Eltern für Eltern von Kindern, die an restriktiven Essstörungen erkrankt sind Kontaktaufnahme: Gemeinsam über Mail: entwicklungspfade@web.de Angela ist erreichbar über die Webseite www.entwicklungspfade.com oder auf Instagram @entwicklungspfade Hinweis: Das Gespräch basiert auf persönlichen Erfahrungen, Reflexionen und praktischen Methoden, um bestimmte Themen, Fragestellungen oder innere Blockaden zu verstehen und anzugehen. Unsere Folgen sind bewusst kurz und knackig gehalten. Uns ist wichtig, einen komprimierten und gut zugänglichen Einstieg in ein Thema zu geben – wissend, dass wir in dieser begrenzten Zeit nicht alle Perspektiven, Möglichkeiten, Techniken oder Tools vollständig abbilden können. Die Impulse, die wir teilen, entstehen im natürlichen Gesprächsfluss und orientieren sich an dem Beispiel oder der Situation, über die wir sprechen. Sie sind Anregungen, keine vollständigen Handlungsanleitungen. Jeder Mensch ist anders – deshalb darf und soll jede*r selbst prüfen, welche Idee, welche Technik oder welcher Impuls stimmig ist und was sich im eigenen Alltag gut integrieren lässt. Unsere Gespräche möchten Denkanstöße geben, Orientierung bieten und Mut machen – nicht ersetzen, was persönliche Beratung, Therapie oder tiefergehende Begleitung leisten.

0:00-22:42

transcript

No transcript — this publisher did not publish one.

show notes

In dieser Folge sprechen wir über einen spannenden, aber auch besorgniserregenden Widerspruch: Während Übergewicht und Adipositas in unserer Gesellschaft zunehmen, wird es gerade für Jugendliche immer schwieriger, ein entspanntes Verhältnis zu ihrem Körper und zum Essen zu entwickeln.

Wir sprechen über Studien, die zeigen, wie viele Menschen, insbesondere Frauen, mit ihrem Körper unzufrieden sind. Über Schönheitsideale, soziale Medien und teilweise gefährliche Challenges, die gerade junge Menschen beeinflussen.

Und wir schauen genauer hin: Denn Essen ist so viel mehr als reine Nahrungsaufnahme. Es ist mit Genuss, Wohlbefinden, Belohnung, Zugehörigkeit, Sicherheit und emotionaler Regulation verbunden. Manchmal auch mit dem Bedürfnis nach Kontrolle. Und unser Körperbild ist häufig eng mit unserem Selbstwert verknüpft.

Wir sprechen auch darüber, wie gefährlich Essstörungen, insbesondere Magersucht, werden können.

Ein Anliegen ist uns dabei besonders wichtig: Nehmt euch Zeit für eure Kinder! Schafft echte Gesprächsräume, in denen sie erzählen können, was sie beschäftigt, welche Sorgen sie haben und wie sie sich selbst wahrnehmen. Nicht mal eben zwischen Tür und Angel, sondern mit Zeit, Interesse und offenem Ohr.

Es ist diesmal eine etwas ernstere Folge geworden. Aber ein Thema, über das wir unbedingt sprechen sollten.

Informationen und Unterstützung für Eltern, Angehörige und Betroffene:

Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) – Informationen über Essstörungen, Warnsignale und Beratungsangebote:

Selbsthilfe von Eltern für Eltern von Kindern, die an restriktiven Essstörungen erkrankt sind

Kontaktaufnahme:

Hinweis: Das Gespräch basiert auf persönlichen Erfahrungen, Reflexionen und praktischen Methoden, um bestimmte Themen, Fragestellungen oder innere Blockaden zu verstehen und anzugehen. 

Unsere Folgen sind bewusst kurz und knackig gehalten. Uns ist wichtig, einen komprimierten und gut zugänglichen Einstieg in ein Thema zu geben – wissend, dass wir in dieser begrenzten Zeit nicht alle Perspektiven, Möglichkeiten, Techniken oder Tools vollständig abbilden können.

Die Impulse, die wir teilen, entstehen im natürlichen Gesprächsfluss und orientieren sich an dem Beispiel oder der Situation, über die wir sprechen. Sie sind Anregungen, keine vollständigen Handlungsanleitungen.

Jeder Mensch ist anders – deshalb darf und soll jede*r selbst prüfen, welche Idee, welche Technik oder welcher Impuls stimmig ist und was sich im eigenen Alltag gut integrieren lässt.

Unsere Gespräche möchten Denkanstöße geben, Orientierung bieten und Mut machen – nicht ersetzen, was persönliche Beratung, Therapie oder tiefergehende Begleitung leisten.

links4